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  1. einz1975

    Star Trek Comic 10 - Die neue Zeit 5

    So einige Jahre ist die neue Crew der Enterprise jetzt im All und in ihrer Zeit unterwegs, da könnte der ein oder andere auf die Frage stoßen, wie war es denn bevor sie zur Sternenflotte kamen? Genau mit diesem Hintergrund befasst sich dieser Comic-Band. Den Anfang nimmt dabei Dr. Leonard "Pille" McCoy. Während eines schwierigen medizinischen Falls, berichtet er, dass er damals eigentlich eher Basketballprofi werden wollte. Nicht nur die Patientin muss darüber schmunzeln, selbst als Leser stellt man sich McCoy auf dem Feld vor. Er ist vielleicht nicht der beste Spieler, aber seine Leistung in Sachen Medizin, sind so beeindruckend, dass er doch noch seinen Weg findet und er dabei mehr als ein Leben in seiner Kariere retten wird. Sein Kredo ist und bleibt, komme mit dem aus, was du zur Verfügung hast. Uhura und Spock führen uns als nächstes in ihre Vergangenheit. Dabei sehen wir, wie Nyota ihre Eltern fast verloren hätte und wie ihr geliebter Onkel ums Leben kam. Eine wirklich rührende Geschichte, in der mehr als eine Träne vergossen wird. Nicht nur Spock lernt seine Freundin besser kennen, auch wir als Leser erkennen, wie sehr die Vergangenheit Uhura zu der gemacht hat, die sie heute ist. Montgomery Scott tritt als nächster in Erscheinung. Seine Laufbahn ist wohl eine der verworrensten, denn der Weg zur Sternenflotte war mehr als steinig. Immerhin ist sein Erfindergeist und das in seinem Blut steckende Ingenieur-Gene dennoch der Grund für seinen Zugang zur Enterprise. Selbst später wird er zwar die Maschinen immer wieder am Laufen halten, aber der Kontakt zu Menschen fällt ihm weiterhin schwer. Zum Abschluss erleben wir noch Sulus und Chekovs Erlebnisse während ihrer Ausbildung in der Sternenflottenakademie. Dabei spielt das Red Suqard genauso eine wichtige Rolle, sowie ihre Fähigkeiten, bis zu ihrem Wiedersehen auf der Enterprise. Die Autoren haben sich nicht immer mit viel Text an die Geschichten gewagt, was etwas schade ist, denn hier wären die Infos doch umso interessanter gewesen. Bei den Zeichnungen ist man bisher gewohnt, dass sie ohne viele Details auskommen. Die Figuren selbst erkennt man deutlich gut, auch wenn sie zum Teil noch Kinder sind. An manchen Stellen etwas zu karg, aber dafür schön im Comicstil verpackt und in Summe eben genau das, was man erwartet. Fazit: Erlebt die neuen Geschichten aus der Jugend der jungen Crew der Enterprise! Wer ein wenig genauer wissen will, warum sie heute da sind, wo sie sind, der sollte sich diesen Comicband zur Hand nehmen. Manchmal witzig, manchmal traurig und doch immer mit Kleinigkeiten geschmückt, welche man bisher noch nicht kannte. Optisch solide und nur im Text etwas zu kurz, bekommt der Star Trek-Fan seine Helden unter der Lupe gelegt. Matthias Göbel Autor: Mike Johnson, F. Leonard Johnson, Ryan Parrott Zeichner: Claudia Balboni, Luca Lamberti, Erica Durante, Claudia SGC, Arianna Florean, Tim Bradstreet, Grant Goleash Übersetzer: Christian Langenhagen Softcover: 104 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 27.05.2014 ISBN: 9783864252075
  2. Wissenschaft kann gefährlich sein und da macht es wirklich Sinn, dass ein Institut sich weit weg von anderen bewohnten Planeten einrichtet. Ephrata ist ein solches und was hier plötzlich passiert, können selbst die Wissenschaftler nicht erklären. Ein pyramidenförmiger Riss öffnet sich in mitten des Instituts. Gewaltige Gravitaitionsenergieen lassen ein Portal entstehen, aus dem plötzlich eine handvoll Außerirdischer tritt. Humanoid, aber mit einer silbrigen Haut verkündet ihr Anführer, dass sie dieser Welt die Wahrheit bringen und das sich keiner fürchten muss. Kurz zuvor gelang es der Präsidentin des Instituts noch ein Notsignal abzusetzen und kein anderes Schiff als die U.S.S. Enterprise ist in der Nähe. Klingt bis hier hin sehr klassisch und genau so geht es auch weiter. Die Crew um Captain Kirk macht sich auf den Weg und im Außenteam darf Spock genauso wenig wie Kirk fehlen. Schön das Sulu auch mal wieder zum Einsatz darf und schon stecken wir wieder fast in den üblichen Schwierigkeiten fest. Das Außenteam wird getrennt und ein Katz- und Maus-Spiel mit den Behörden entbrennt, denn den unserem Enterprise-Duo wird von einer Widerstandsgruppe geholfen. Sulu hingegen darf sich direkt auf Ephrata mit den Außerirdischen herumschlagen. Bald bekommt auch die restliche Crew die deutliche Aufmerksamkeit zu spüren und selten wie nie, darf diesmal Uhura den Platz des Captains einnehmen. An jeder Stelle des Romans gelangen wir schnell in Erinnerungen an die gute alte Zeit. Egal ob es die Sprüche untereinander sind oder aber das, was gerade geschieht. Chekov meckert in seine russischen Art, der Doktor brummt sich von einem Einsatz zum nächsten und Spocks Logik ist wieder unumstritten. Kirk bekommt zudem eine besondere Aufmerksamkeit. Denn die Widerstandsbewegung hält ihn für ein ganz besonderes Lebewesen, welches endlich das Ende ihres Gottkönigs einläuten könnte. Schließlich hat er so etwas ja nicht das erste mal gemacht und dabei kann man sich getrost an manch Folge der Serie erinnern. Doch so schnell der Roman sich auch liest, er hat mehr als nur platte Sprüche und Action im Angebot. Greg Cox versucht die Atmosphäre von damals einzufangen und die Crew als solches funktionieren zu lassen. Genau das funktioniert hervorragend, denn egal welches Teammitglied aussetzt, es kann getrost ersetzt werden und die Mission wird trotzdem zum Erfolg. Das gute Zusammenspiel der Charaktere ist auch genau der Faden, welcher sich schnurstracks durch den Roman zieht und welchen man auch sonst von Kirk und seiner Crew bisher erlebt hat. Der Captain dient diesmal nicht nur als Erlöser, sondern muss zuvor einiges an Hinterlist erfahren und es scheint wirklich so, dass sich Götter vor ihm in acht nehmen sollten, denn kein Captain hat mit mehr im Ring gestanden als Jim Kirk. Fazit: Ja es ist die alte Crew und ja es ist ein Abenteuer wie man es von ihnen erwartet und doch gibt es mehr als nur eine Fortsetzung. Es duftet herrlich nach Nostalgie und es darf in ihr gebadet werden. Alle sind an Bord, dank McCoy gesund und mit etwas Glück und Tricks ist Kirk voll in seinem Element. Formbare Gravitation als Technologie ist zwar nicht neu, hat aber hier einen eigenen Plan für sich gefunden und vielleicht treffen auch andere Captains eines Tages auf diese religiösen Aliens wieder. Matthias Göbel Autor: Greg Cox Taschenbuch: 302 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 07.03.2018 ISBN: 978-3-95981-521-5
  3. James T. Kirk und Leonard „Pille“ McCoy, wer würde diese beiden nicht gern als seine Kameraden haben wollen? Der Alltag an der Akademie der Sternenflotte kann manchmal etwas langweilig sein und da haben sich die Studenten ein kleines Spiel ausgedacht. Mit einem Göffel soll die Zielperson ausgeschalten werden ohne, dass eine andere Person es sehen kann. Keine Frage, dass hier Panik und Paranoia bei vielen über den Tag anwächst, doch einen juckt es schon in den Fingern – Kirk. Er freut sich auf dieses Katz und Maus Spiel, doch wird er sich noch wundern, mit wem er es zu tun bekommt. Auf der anderen Seite haben wir Uhura und Spock, welche miteinander gerade nicht reden können, da Spock verdeckt gegen eine Geheimorganisation am Campus ermittelt. Viel interessanter wird es, als auch sie mit eingeschleust wird und sich nach und nach die Frage stellt, was hier gespielt wird. Kirk muss nebenbei noch für einen Vertreter der Spezies Varkolak den Aufpasser spielen. Das schmeckt ihm gar nicht, da diese hundeähnlichen Wesen eigentlich verfeindet sind mit der Föderation, aber aktuell an einer Konferenz teilnehmen. McCoy verliebt sich in die Initiatorin des Attentatsspiels und man staut, wie der ständig grimmige Mediziner auch eine romantische Seite zu haben scheint. Doch all die ruhigen und lustigen Zeiten haben ein Ende, als plötzlich ein Anschlag auf die Varkolak verübt wird. Spock vermutet die Geheimorganisation steckt dahinter und seine Ermittlungen bringen auch Sulu mit ins Spiel. Kirk muss nicht nur aufpassen, ermitteln und wachsam sein, sondern darf sich jetzt auch noch mit einem Kadett namens Finnegan herumschlagen. Fans wissen sofort etwas mit diesem Namen anzufangen und alle anderen werden diesen Namen sicher auch nicht mehr vergessen. Ein echtes Eckelpacket, welches ständig irgendjemand schikanieren muss. Doch die Lage mit den Varkolak spitzt sich zu, denn ein erneuter Anschlag droht zu einem Krieg auszuarten, doch ist Kirk schon längst der Lösung auf der Spur, nur Pille muss am Ende erkennen, dass er bei dem weiblichen Geschlecht kein Glück zu haben scheint. Wobei er auch in der damaligen Serie nicht viel über seine Vergangenheit geredet hat und es nur selten Episoden gab, in den er Kirk mal eine Frau weggeschnappt hat. Das Spiel selbst ist sicherlich alt und wird wohl auch heute in ähnlichen Formen an gewissen Institutionen gespielt. Die Kombination mit all der Action und der eigentlichen Story sind wunderbar miteinander verwoben worden. Immer wieder springt man einen kleinen Schritt nach vorn und da Kirk mehr als einen Kampf zu absolvieren hat, ist Langweile definitiv nicht angesagt. Rasant und manchmal auch mit Glück kommt am Ende alles zusammen und selbst wenn die Liebe diesmal nicht für alle gefunden wurde, einen Sieger des Spiels gibt es, Die Föderation wurde gerettet und Kirk konnte erneut beweisen, dass er zusammen mit seinen Freunden Fälle lösen kann, für die sonst kein anderer geschaffen wurde. Fazit: Ich war schon von den ersten beiden Romanen sehr positiv überrascht und ich kann auch diesmal dem Autor eine wunderbare Arbeit bescheinigen. Die Crew der kommenden Enterprise formt sich langsam. Die einzelnen Kadetten lernen sich nach und nach kennen und man erlebt sie wie in den aktuellen Kinofilmen. Schön sind die kleinen Anlehnungen an die Originalserie, wie etwa Finnegan und seine nervig fiese Art. Mehr als loben kann ich nicht, daher schaut euch einfach mal an, was die jungen wilden der Sternenflotte so alles in ihrer Jugend schon erlebt haben! Matthias Göbel Autor: Alan Gratz Taschenbuch: 346 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 11.07.2016 ISBN: 978-3-86425-850-3
  4. Die U.S.S. Enterprise befindet sich auf einer heiklen Mission, sie sollen diplomatisch versuchen einen Planeten vor dem auseinanderbrechen zu beschützen. Doch schon von der ersten Minuten an ist Diplomatie hier völlig fehl am Platz. Rimillia ist ein sehr eigenwilliger Planet, welcher sich nicht um seine eigene Achse dreht. Somit gibt es immer eine Tag- und eine Nachtseite. Die Bewohner haben sich damit abgefunden, doch über die Jahre hinweg, haben sie die Luft derart verschmutzt, dass man sie kaum noch atmen kann und der Platzmangel ist das nächste Problem. Mit sage und schreibe 30.000 gigantischen Impuls-Triebwerken soll dem Planeten jetzt geholfen werden, doch der Leiter des Projektes wurde entführt. Captain Kirk lernt beide politischen Seiten kennen und entscheidet sich, mit dem Weg der aktuellen Führer fortzufahren. Er begibt sich auf die Suche nach dem Professor und lässt in dessen Scotty sich das Meisterwerk anschauen. Dieser ist gar nicht so begeistert und sieht erst einmal viel Arbeit auf sich zukommen. Spock hat mittlerweile den möglichen Aufenthalt der Geisel ausfindig gemacht und zwei Teams nehmen sich die Orte vor. Am Ende bleibt Kirk Gefangener, kann aber mit ein wenig List und seiner üblichen Schlagkraft sich doch befreien und den Lauf der Geschichte des Planeten fortschreiben. Jedoch haben die Gegner des Projektes noch lange nicht alle ihre Karten auf den Tisch gelegt, als nächstes verwunden sie die aktuelle Regentin schwer. Pille kann sie zwar stabilisieren, es sieht jedoch nicht gut aus. Zu alledem soll er sich auch noch mit Sulu über die Pflanzenwelt des Planeten Gedanken machen. Schließlich brauchen die Einwohner Sauerstoff und nichts bringt mehr, als genmanipulierte Bäume. Doch auch hier gibt es mehr als einmal viele Rückschläge. Dank Scotty kann das Projekt immerhin rechtzeitig starten, doch wird es nicht von Erfolg gekrönt sein, denn der Planet scheint an der künstlich geschaffenen Umdrehung zu zerbrechen. Spok hat noch eine Idee wie er den Planeten und seine Einwohner retten kann. Vielleicht nicht die Geschichte die man am Anfang erwarten würde, aber passend zu all dem was im Verlauf alles vorfällt. Trotz vieler Momente die Spannung erzeugen könnten, war ich als Leser doch recht abgeklärt und wurde zu sehr an der Hand geführt. Oft stolpert man von dem einen zum nächsten Zwischenfall, nur um herauszufinden, dass es so weitergeht wie zuvor. Jerry Oltion hat sich viel Mühe bei der Beschreibung seiner Grundidee des toten Planeten gegeben und selbst bei den Genexperimenten mit den Pflanzen verweilt man gern, jedoch hat er viel Politik mit eingebracht, welche mit zu wenigen passenden Dialogen gefüllt wurde. Dennoch achtet er penibel auf Wortwahl und Aktion der einzelnen Figuren und ja, Kirk wird es auch diesmal wieder ganz heiß, weil er einer Frau am liebsten nicht wiederstehen würde. Fazit: Ein weiteres Abenteuer der U.S.S. Enterprise für jeden der Spok, Kirk, Pille und Scotty erneut in Action erleben will. Trotz der guten Grundidee schafft es der Autor jedoch nicht durchgängig die Spannung aufrechtzuhalten. Immer wieder boxt man sich durch zu viele Beschreibungen und einer Informationsflut, die jeden Lesefluss verhindert. Scotty spielt übrigens die Hauptrolle in dieser Episode und kann erneut beweisen wie gut sein Charakter funktioniert und wie viel Wert seine Arbeit wirklich ist. Vielleicht wird es beim nächsten Mal besser… Matthias Göbel Autor: Jerry Oltion Taschenbuch: 268 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 21.02.2014 ISBN: 978-3-86425-302-7
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