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  1. Wissenschaft kann gefährlich sein und da macht es wirklich Sinn, dass ein Institut sich weit weg von anderen bewohnten Planeten einrichtet. Ephrata ist ein solches und was hier plötzlich passiert, können selbst die Wissenschaftler nicht erklären. Ein pyramidenförmiger Riss öffnet sich in mitten des Instituts. Gewaltige Gravitaitionsenergieen lassen ein Portal entstehen, aus dem plötzlich eine handvoll Außerirdischer tritt. Humanoid, aber mit einer silbrigen Haut verkündet ihr Anführer, dass sie dieser Welt die Wahrheit bringen und das sich keiner fürchten muss. Kurz zuvor gelang es der Präsidentin des Instituts noch ein Notsignal abzusetzen und kein anderes Schiff als die U.S.S. Enterprise ist in der Nähe. Klingt bis hier hin sehr klassisch und genau so geht es auch weiter. Die Crew um Captain Kirk macht sich auf den Weg und im Außenteam darf Spock genauso wenig wie Kirk fehlen. Schön das Sulu auch mal wieder zum Einsatz darf und schon stecken wir wieder fast in den üblichen Schwierigkeiten fest. Das Außenteam wird getrennt und ein Katz- und Maus-Spiel mit den Behörden entbrennt, denn den unserem Enterprise-Duo wird von einer Widerstandsgruppe geholfen. Sulu hingegen darf sich direkt auf Ephrata mit den Außerirdischen herumschlagen. Bald bekommt auch die restliche Crew die deutliche Aufmerksamkeit zu spüren und selten wie nie, darf diesmal Uhura den Platz des Captains einnehmen. An jeder Stelle des Romans gelangen wir schnell in Erinnerungen an die gute alte Zeit. Egal ob es die Sprüche untereinander sind oder aber das, was gerade geschieht. Chekov meckert in seine russischen Art, der Doktor brummt sich von einem Einsatz zum nächsten und Spocks Logik ist wieder unumstritten. Kirk bekommt zudem eine besondere Aufmerksamkeit. Denn die Widerstandsbewegung hält ihn für ein ganz besonderes Lebewesen, welches endlich das Ende ihres Gottkönigs einläuten könnte. Schließlich hat er so etwas ja nicht das erste mal gemacht und dabei kann man sich getrost an manch Folge der Serie erinnern. Doch so schnell der Roman sich auch liest, er hat mehr als nur platte Sprüche und Action im Angebot. Greg Cox versucht die Atmosphäre von damals einzufangen und die Crew als solches funktionieren zu lassen. Genau das funktioniert hervorragend, denn egal welches Teammitglied aussetzt, es kann getrost ersetzt werden und die Mission wird trotzdem zum Erfolg. Das gute Zusammenspiel der Charaktere ist auch genau der Faden, welcher sich schnurstracks durch den Roman zieht und welchen man auch sonst von Kirk und seiner Crew bisher erlebt hat. Der Captain dient diesmal nicht nur als Erlöser, sondern muss zuvor einiges an Hinterlist erfahren und es scheint wirklich so, dass sich Götter vor ihm in acht nehmen sollten, denn kein Captain hat mit mehr im Ring gestanden als Jim Kirk. Fazit: Ja es ist die alte Crew und ja es ist ein Abenteuer wie man es von ihnen erwartet und doch gibt es mehr als nur eine Fortsetzung. Es duftet herrlich nach Nostalgie und es darf in ihr gebadet werden. Alle sind an Bord, dank McCoy gesund und mit etwas Glück und Tricks ist Kirk voll in seinem Element. Formbare Gravitation als Technologie ist zwar nicht neu, hat aber hier einen eigenen Plan für sich gefunden und vielleicht treffen auch andere Captains eines Tages auf diese religiösen Aliens wieder. Matthias Göbel Autor: Greg Cox Taschenbuch: 302 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 07.03.2018 ISBN: 978-3-95981-521-5
  2. Die U.S.S. Enterprise ist auf ihrer Erforschungsmission weit weg von dem bekannten Raum und entdeckt eine seltsame Region, welche es zu untersuchen gilt. Doch bereits zu dem Klasse M Planeten zu gelangen, wird kein angenehmer Flug. Die eigenwilligen Gesteinsvorkommen werden später der Enterprise auch zum Verhängnis. Auf dem Planeten angekommen, werden Kirk und sein Landetrupp angegriffen. Bisher noch von Unbekannten. Sie stellen sich als Mitglieder der Goeg-Domäne vor. Ähnlich wie die Föderation, sind sie ein Zusammenschluss von verschiedenen Welten und Völkern. Bei der Flucht der Angreifer, wird das Schiff so schwer beschädigt, dass sie mehrere Wochen repariert werden müsste. Die neuen „Freunde“ bieten an, dass sie die Enterprise zu einem Raumdock transportieren und genau jetzt erst beginnt das Abenteuer. Der Captain der Goeg-Domäne versteht sich prächtig mit Kirk, doch er ist sich wie seine Mannschaftsmitglieder nicht sicher, ob sie das richtige tun. Immerhin überlassen sie ihr Schiff einem fremden Volk. Das kommende Desaster folgt auf dem Fuß. Während des Fluges wird Kirk immer mehr bewusst, dass er wohl einen riesigen Fehler begangen hat. Bleibt die Domäne ein Freund oder wird sie gar zum Feind der Föderation? Das könnt ihr selbst erfahren, wenn ihr euch durch die knapp 300 Seiten lest. Im Grunde ist das Abenteuer wie eine der alten Folgen der TV-Serie. Der Anfang klingt recht spannend und dann... dann... wartet man dass etwas passiert. Einige Passagen der Geschichte klingen wirklich wie eine 1:1 Kopie der Dialoge. Egal ob zwischen Spock und McCoy oder auch Chekov, welcher sich Gedanken über seine Arbeit als Sicherheitschef macht. Immerhin wird eine neue Rasse vorgestellt und der moralische Aspekt der Geschichte ist schnell verstanden. Ein paar kleine Wendungen am Ende sorgen sogar noch einmal für ein wenig Action, aber ansonsten geht es doch eher sehr ruhig und gelassen voran William Leisner nahm sich wirklich sehr genau die alten Charaktere vor. Alle haben ihre stimmigen Sprüche und ihren Arbeitsplatz. Einzig Kirk finde ich diesmal etwas ratlos und lässt sich für meinen Geschmack zu viel dirigieren. Manch technische Komponente ist sicherlich auch etwas sehr weit hergeholt und das nicht nur weil Scotty sein „Baby“ in andere Hände geben muss. Allein die Tatsache wie schnell sich die beiden fremden Schiffe verbinden können klingt schon recht seltsam. Ein letzten kleinen Kritikpunkt habe ich noch, die Befehle zwischen den Offizieren der Goeg-Domäne. All die Zahlen sind nicht nur für den Leser unverständlich, bringen auch selbst die Crew der Enterprise Kopfschmerzen. Fazit: Neue Geschichten von Kirk seiner Enterprise – Immer her damit! Autor William Leisner macht an sich keinen einzigen Fehler, wenn es darum geht eine klassische Star Trek Geschichte zu erzählen. Dennoch bleibt der Roman in Summe aber eher nur eine zähe Episode, in der sich der Captain einmal mehr die Frage stellen muss, wer Freund und wer Feind ist. Wer gern in alten Erinnerungen schwelgen will, liegt dennoch richtig. Matthias Göbel Autor: William Leisner Taschenbuch: 276 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 28.02.2017 ISBN: 978-3-95981-176-7
  3. Die U.S.S. Enterprise befindet sich auf einer heiklen Mission, sie sollen diplomatisch versuchen einen Planeten vor dem auseinanderbrechen zu beschützen. Doch schon von der ersten Minuten an ist Diplomatie hier völlig fehl am Platz. Rimillia ist ein sehr eigenwilliger Planet, welcher sich nicht um seine eigene Achse dreht. Somit gibt es immer eine Tag- und eine Nachtseite. Die Bewohner haben sich damit abgefunden, doch über die Jahre hinweg, haben sie die Luft derart verschmutzt, dass man sie kaum noch atmen kann und der Platzmangel ist das nächste Problem. Mit sage und schreibe 30.000 gigantischen Impuls-Triebwerken soll dem Planeten jetzt geholfen werden, doch der Leiter des Projektes wurde entführt. Captain Kirk lernt beide politischen Seiten kennen und entscheidet sich, mit dem Weg der aktuellen Führer fortzufahren. Er begibt sich auf die Suche nach dem Professor und lässt in dessen Scotty sich das Meisterwerk anschauen. Dieser ist gar nicht so begeistert und sieht erst einmal viel Arbeit auf sich zukommen. Spock hat mittlerweile den möglichen Aufenthalt der Geisel ausfindig gemacht und zwei Teams nehmen sich die Orte vor. Am Ende bleibt Kirk Gefangener, kann aber mit ein wenig List und seiner üblichen Schlagkraft sich doch befreien und den Lauf der Geschichte des Planeten fortschreiben. Jedoch haben die Gegner des Projektes noch lange nicht alle ihre Karten auf den Tisch gelegt, als nächstes verwunden sie die aktuelle Regentin schwer. Pille kann sie zwar stabilisieren, es sieht jedoch nicht gut aus. Zu alledem soll er sich auch noch mit Sulu über die Pflanzenwelt des Planeten Gedanken machen. Schließlich brauchen die Einwohner Sauerstoff und nichts bringt mehr, als genmanipulierte Bäume. Doch auch hier gibt es mehr als einmal viele Rückschläge. Dank Scotty kann das Projekt immerhin rechtzeitig starten, doch wird es nicht von Erfolg gekrönt sein, denn der Planet scheint an der künstlich geschaffenen Umdrehung zu zerbrechen. Spok hat noch eine Idee wie er den Planeten und seine Einwohner retten kann. Vielleicht nicht die Geschichte die man am Anfang erwarten würde, aber passend zu all dem was im Verlauf alles vorfällt. Trotz vieler Momente die Spannung erzeugen könnten, war ich als Leser doch recht abgeklärt und wurde zu sehr an der Hand geführt. Oft stolpert man von dem einen zum nächsten Zwischenfall, nur um herauszufinden, dass es so weitergeht wie zuvor. Jerry Oltion hat sich viel Mühe bei der Beschreibung seiner Grundidee des toten Planeten gegeben und selbst bei den Genexperimenten mit den Pflanzen verweilt man gern, jedoch hat er viel Politik mit eingebracht, welche mit zu wenigen passenden Dialogen gefüllt wurde. Dennoch achtet er penibel auf Wortwahl und Aktion der einzelnen Figuren und ja, Kirk wird es auch diesmal wieder ganz heiß, weil er einer Frau am liebsten nicht wiederstehen würde. Fazit: Ein weiteres Abenteuer der U.S.S. Enterprise für jeden der Spok, Kirk, Pille und Scotty erneut in Action erleben will. Trotz der guten Grundidee schafft es der Autor jedoch nicht durchgängig die Spannung aufrechtzuhalten. Immer wieder boxt man sich durch zu viele Beschreibungen und einer Informationsflut, die jeden Lesefluss verhindert. Scotty spielt übrigens die Hauptrolle in dieser Episode und kann erneut beweisen wie gut sein Charakter funktioniert und wie viel Wert seine Arbeit wirklich ist. Vielleicht wird es beim nächsten Mal besser… Matthias Göbel Autor: Jerry Oltion Taschenbuch: 268 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 21.02.2014 ISBN: 978-3-86425-302-7
  4. Krieg hatte noch nie etwas Gutes. Am Ende verlieren beide Seiten, auch wenn in diesem Fall die Borg nicht mehr existieren und die Föderation von ihrem schlimmsten Feind befreit wurde. Captain Jean-Luc Picard stand mitten im Geschehen, als seine Nemesis das Ende fand, doch zum Alltag zurückzukehren ist nicht leicht, bei so viel Tod, Trauer und Zerstörung. Nicht nur ihm ergeht es so, alle Mitglieder der U.S.S. Enterprise haben Verluste in ihren Familien zu verarbeiten. Auch wenn sie selbst überlebt haben und die Zukunft für andere gesichert ist, wer hilft ihnen jetzt den Schmerz zu verarbeiten? Genau dieser Frage geht Autor William Leisner nach und greift unweigerlich viele Parallelen zu unserer Zeit auf, welche gerade in diesem Augenblick stattfinden. Eine Mutter trauert um ihr verlorenes Kind, ein Mann um seine Ehefrau, ein Kind um seine Eltern oder ein Lebewesen um sein gesamtes Volk. Picard bekommt einen neuen Auftrag von der Flotte und soll sich im Erdsektor um Flüchtlinge, Krisen und Wiederaufbau kümmern. Als Forscher und Entdecker keine leichte Aufgabe, aber Picard stand schon immer für die Föderation in allen Belangen bereit und hat sie mehr als einmal vor der Vernichtung gerettet. Ein Notruf einer Regierung über einen möglichen Aufstand ist das erste Ziel der Crew. Schnell wird klar, dass es hier mehr um Politik und Einstellung geht, als um den Kampf um Ehre und Raum. Seine Frau Berverly übernimmt eine eigene Mission und fliegt nach Pacifika, ein Planet auf dem viele Flüchtlinge ihr neues Heim gefunden haben, jedoch das dort heimische Volk nicht weiß, wie es mit den Flüchtlingen umgehen soll. Das Camp sieht mehr nach einem trostlosen zusammengewürfelten Lager aus und die medizinische Versorgung ist genauso notdürftig. Ihre Aufgabe steht fest und plötzlich erinnert sie sich ständig an ihren ersten Ehemann Jack. Warum genau diese Rückblenden eingeflochten wurden, wird jedoch nicht ganz klar, vertieft zwar die aktuelle Beziehung zu Picard, hat jedoch wenig mit der aktuellen Geschichte zu tun. Lieutenant Jasminder Choudhury, Sicherheitschefin der U.S.S. Enterprise, kämpft ebenfalls mit dem Verlust ihres Heimatplaneten Deneva. Keiner weiß wie viele überlebt haben und ob vielleicht noch Angehörige die letzten Schiffe erwischt haben. Diese Erzählung ist der tragende Inhalt, der die gesamte Situation der Föderation wiederspiegeln soll. Viele Völker wissen nicht mehr wohin sie gehen sollen und die Regierungen, welche Flüchtlinge aufnehmen, wollen sie nicht mehr, da sie Probleme mitbringen und der geglaubte Frieden scheint plötzlich wieder so zerbrechlich wie zuvor. Jean-Luc benutzt einen alten Trick, um einen der Regierungsoberhäupter zu zeigen, um was es wirklich geht. Er entführt ihn aus seinem behaglichen Palast und zeigt ihm die Lager in den die Flüchtlinge des Krieges ihr Leben fristen. Erst als er dieses Ausmaß an Leid und Elend sieht, ist er bereit zu helfen. Für mich etwas zu einfach gestrickt die Einsicht, denn so oft wie beschrieben wird, wie viele Millionen auf der Flucht sind, gibt es sicher auch mehr als ein Bild oder Bericht über das wirkliche Leben der Überlebenden und ihre Lager. Der Roman beschreibt bis zum Ende den Kampf gegen die Gleichgültigkeit und Angst vor der eigenen Freiheit. Die Völker müssen zusammenrücken, sonst zerbricht die Föderation und alles was bisher aufgebaut wurde und wieder aufgebaut werden kann. Das nicht alle daran teilhaben wollen und jetzt erst recht einen Putsch gegen die angeschlagene Föderation schmieden, kann sich sicherlich auch jeder denken. Die Reise der Enterprise findet jetzt zwar nicht mehr in unerforschte Regionen statt, hat jedoch ihre Aufgabe als Friedensstifter und Aufbauhelfer gefunden. Leider fehlt dadurch die Spannung und Action kommt nur sehr selten auf. Die Verarbeitung der Verluste und der Gedanke an die aktuellen Situationen auf unserem Planeten, lassen den Leser schon mehr als einmal nachdenklich stimmen und man hofft, dass der Frieden endlich einen Platz finden kann. Vielleicht etwas zu viel Tragik und Drama, denn wo sonst Stärke und Entdeckertum herrscht, kommen jetzt Verzweiflung und Niedergeschlagenheit in den Vordergrund. Ich freue mich auf ein neues Abenteuer, was diese Krise ein und für alle Mal beendet. Schließlich gibt es noch so viel, dass es zu erforschen lohnt und das Kind von Jean-Luc und Beverly wird sicher auch nicht mehr lange auf sich warten lassen… Fazit: Inhaltlich mit einem sehr schweren Thema, versucht Autor William Leisner die unsichere Zeit nach dem Borg-Krieg zu beschreiben. Ich bin sehr geteilter Meinung, denn zum einen ist es wichtig, dass die Geschehnisse vom Leser und zum anderen von den Figuren verarbeitet werden können. Die sonst so gewohnte Spannung und Neuentdeckungen fallen daher leider weg und man wird in ein tiefes Leseloch an Trauer gerissen. Jeder Neuanfang nach solch einem galaxieübergreifenden Erlebnis könnte nicht behutsamer beschrieben werden wie in „Star Trek - Next Generation 6: Den Frieden verlieren“. Matthias Göbel Autor: William Leisner Taschenbuch: 354 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 05.04.2011
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