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  1. Alles begann mit einer seltsamen Sphäre, welche durch das Universum reiste. In all den Jahrhunderten sammelte sie dabei viele verschiedene Spezies ein und flog stets weiter. Ein klares Ziel war nicht zu erkennen und doch irgendwann kam sie an. Währenddessen ist viel innerhalb der Sphäre passiert, denn die unterschiedlichen Wesen mussten ihr Leben zusammen neu organisieren. Der Polizeikreuzers Scythe war nur auf der Suche nach einem unheimlich schlauen Verbrecher und gelangte in die Sphäre und dabei verändert diese Crew alles. Dirk van den Boom schrieb den ersten Teil der Trilogie eher klassisch, so dass man sich in einer schönen interessanten Sci-Fi-Welt wiederfand. In Teil zwei ging er einen ähnlichen Weg, wobei hier schon Anzeichen erkennbar waren, dass es mehr als nur fantastisch wird. Vielmehr lässt der Autor in Teil drei fast ausschließlich die Fantasie sprechen. Die Rede ist irgendwann von Paralleluniversen, Zeitreisen und nicht realen Welten. Er versucht mit Gleichnissen und Dialogen die Geschehnisse für den Leser vorstellbar zu machen, was aufgrund des Themas doch recht gut funktioniert. Er bezieht dabei wieder alle Figuren mit ein und verhilft so dem aktuellen Universum zu einem Neustart. Anfänglich steuert er noch durch vier Einzelgeschichten und man muss sich immer wieder neu darauf einstellen. Doch nach und nach kommen sich alle Protagonisten näher und der Sonnenkönig wird der Endschauplatz. Zeitweise haben mich einige Dialoge oder auch Vorkommnisse an Q aus Star Trek erinnert. Die Entdeckungen aus dem zweiten Teil werden nahtlos fortgeführt. Nachdem Ellisi so zaghaft ihr Leben entdeckt hat und Jordan ihr stets zur Seite stand, so unfassbar weitsichtig löst sie ein Problem, welches schon so viele Male aufgetreten ist. Der Verbrecher Gracen und seine Gegenspielerin, die Polizistin Apostol, finden auch eine erschreckende Gemeinsamkeit, allerdings wird für einen der beiden das Ende anders ausfallen, als man es anfänglich dachte. Im Grunde schließt van den Boom die Trilogie mit diesem Roman wirklich grenzenlos ab. Er hinterlässt uns eine Welt, in der Möglichkeiten für jeden wieder neu geboren werden. Zwischendurch analysiert er einige Komponenten des Lebens wie: Liebe, Eltern, Pubertät, Hass, Angst, Nazismus oder auch das Leben selbst. Nichts im Universum ist vielleicht wirklich so, wie wir es aktuell wahrnehmen. Der Endkampf beweist übrigens auch, dass der Autor es sich nicht hat nehmen lassen ein wenig Action mit hineinzubringen, dennoch will er es nicht nur darauf beruhen lassen. Die Gedanken des Lesers sollen durch die Bilder, die in seinem Kopf entstehen, erst wirklich zeigen, wie unglaublich diese Welt ist, welche er in seinem Buch geschaffen hat. Fazit: Genie und Wahnsinn treffen auf Fantasie und Science-Fiction. Dirk van den Boom bringt euch an den Rand eurer Vorstellungskraft und schließt seine Scythe-Trilogie mit einem ordentlichen Gedankenfeuerwerk ab. Die Größe des Alls, die unendlichen Weiten und die unmöglichen Möglichkeiten, alles trifft hier auf eine kleine Gruppe von Lebewesen, welche das Universum endgültig für sich zurechtrücken. Ich bin überrascht und fasziniert zugleich... Matthias Göbel Autor: Dirk van den Boom Taschenbuch: 426 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 04.03.2019 ISBN: 9783959815314
  2. Shannon Moss ist Spezialagentin und Sonderermittlerin des NCIS, wobei das im Endeffekt nur eine Tarnung ist, denn obwohl diese Behörde auf der Erde wirklich existiert und hier echte Fälle untersucht, geht es viel mehr um die Untersuchung der Zukunft. Dabei muss man folgendes wissen, irgendwann erfand jemand den B-L-Antrieb, welcher Reisen durchs All und durch die Zeit ermöglicht. Mit jedem Flug wurde die Technik verbessert, denn man brachte neue Pläne aus der Zukunft mit. Dennoch gibt es immer nur einen Startpunkt, so dass Reisen in die Vergangenheit nicht möglich sind, nur zurück zu dem Tag, an dem man gestartet ist. Shannon ist wie gesagt eine Agentin, welche im Prolog auch gleich die Tiefe der Zeit und somit die Zukunft erlebt. Unwirklich, erschreckend und kurz vor dem Tod, schafft sie es dennoch und landet wieder im Jahr 1997. Dieses Jahr wird auch Dreh und Angelpunkt der Geschichte. Sie ermittelt in einem Mordfall. Die Familie eines Ex-Navy-SEALs wird auf brutale Weise getötet und alles deutet auf den Soldaten hin. Eine Tochter von ihm gilt als vermisst, doch findet sich keine Spur von ihr. Moss reist in die Zukunft, um zu schauen, was aus ihr geworden ist. Die Ermittlungen gehen dabei immer tiefer in die eigene Vergangenheit, denn sie verlor damals ihre beste Freundin und im gleichen Haus jetzt dieser Mord… ist das ein Zufall? Obwohl man als Leser sie immer wieder aus der Ich-Perspektive verfolgt, steht man dennoch nur daneben. Bei jeder Reise in die Zukunft erlebt sie nur eine der Möglichkeiten, die passieren können, dabei ist nie gewiss, dass es, wenn sie zurückkommt, auch so sein wird. Doch die Indizien führen sie so irgendwann zu dem wirklichen Mörder und sogar ans Ende unserer Existenz. Denn in ferner Zukunft wird die Erde von dem sogenannten Terminus vernichtet. Kleine Nanopartikel dringen in die Menschen ein, die sich dann selbst oder gegenseitig töten und die Erde wird wie von einem weißen Loch verschluckt. Es ist sicherlich schwer zu beschreiben und auch der Autor gibt sich größte Mühe, den Leser bei Laune zu halten. Anschaulich beschreibt er kleinste Details und sei es nur das Massieren von Shannons fehlenden Bein. Zeitreisen faszinieren nicht nur, sondern sie regen auch immer selbst zum Nachdenken an. Unsere Agentin erklärt auch immer wieder, wie man sich als Person fühlt, die in eine Zeit reist, welche, wenn sie zurück ist, nicht mehr existieren wird. Wie würde man darüber denken, wenn man weiß, dass dies alles nicht aus der eigenen Realität stammt? Welche Änderungen kann man vornehmen, dass ein Ereignis in der einen Zukunft beeinflusst wird? Spannende Fragen, mit der uns Sweterlitsch ordentlich auf Trapp hält und auch die Aktion kommt nicht zu kurz, denn Shannon darf sich mehr als einmal ein paar wirklich finsteren Gegnern stellen. Die Passage mit der Landung auf dem Planeten… mehr verrate ist nicht, sie war einfach faszinierend abscheulich… Fazit: Das Ende der Zeit, hat schon lange nicht mehr eine so umfangreich erstaunliche Geschichte geschrieben bekommen. Die Reise durch die Zeit klingt logisch, der Verlauf der Story ist nahtlos und all die Personen, in ihren unterschiedlichen Realitäten, lassen dem Leser die Gedanken kreisen. Shannon Moss als Hauptfigur funktioniert wunderbar und selbst wenn KI´s und utopische Raumschiffantriebe wie weit entfernte Zukunft klingen, lässt der Autor uns in unserer Zeit. Ein spannender Roman, wo aus einem Mordfall die Rettung der Menschheit erwächst. Matthias Göbel Autor: Thomas Carl Sweterlitsch Übersetzer: Friedrich Mader Paperback: 480 Seiten Verlag: Heyne Verlag Erscheinungsdatum: 11.03.2019 ISBN: 9783453316492
  3. Wissenschaftler bringen uns Menschen schon seit vielen Jahren die Zukunft und auch in diesem Fall, hat ein genialer Physiker, einen unglaublichen Durchbruch zu feiern. Nathan Wexler ist jung und beneidenswert klug und er ist sich sicher, dass seine Entdeckung die Welt verändern wird. Er will es seiner Frau Jenna sagen, als plötzlich ein Überfallkommando in die Wohnung eindringt und beide entführt. Geschockt von all dem Terror, verfolgt man auch als Leser erst einmal das Geschehen und muss sich eine lange Zeit damit begnügen, mitten in einem Thriller zu stecken. Auf der Fahrt zum Versteck wird das Team von einem anderen Team angegriffen und jetzt passiert etwas, dass erst zum Schluss des Romans wieder aufrollt wird. Doch da es sich um Zeitreisen handelt, kann man schon vorausahnen und das macht der aufmerksame Leser auch. Ab jetzt geht es eben nur noch mit einer der beiden Hauptpersonen weiter und eine neue kommt hinzu. Richards hat sich viele Gedanken gemacht, wie man eine Flucht am besten organisieren kann. Dabei lässt er uns in Gedanken der Charaktere alles mitverfolgen, was nett ist, aber auch manchmal die Spannung nimmt. Erst ab der Hälfte des Romans geht es richtig mit der Wissenschaft los und genau hier darf sich der Sci-Fi-Fan freuen. Während sich die beiden Organisationen „vorstellen“, erfährt man mehr über die eigentliche Entdeckung von Nathan. Er findet heraus, dass man Dunkle Energie nutzen kann und zwar für Zeitreisen. Jedoch nicht wie man sie aus bisherigen Science-Fiction-Geschichten kennt, man kann lediglich einen winzig kleinen Bruchteil einer Sekunde in die Zukunft reisen. Die Berechnungen, welche Nathan dazu durchgeführt hat, sind so wertvoll, dass über mehr als eine Leiche gegangen wird. Viel interessanter wird es, als man herausfindet, dass bereits andere diese Art der Zeitreise ebenfalls herausgefunden haben, nur jedoch nicht so in der Theorie wie Nathans Verstand, die Komplexität dahinter verstanden hat. Man fragt sich wirklich mehr als einmal, warum all die Flucht und das Versteckspiel, wenn man schon solche Möglichkeiten besitzt und auch das Ende liest sich etwas zu konstruiert, aber dafür gibt der Autor uns mehr als eine Denkhausaufgabe. Der Große Reiz des Buches ist sicherlich nicht die Geschichte, dass ein Wissenschaftler entführt und getötet wird, vielmehr regt er an über Zeitreisen und seine Konsequenzen nachzudenken. Das der Autor dabei auf bekannte Filme wie „Zurück in die Zukunft“ und auch auf Star Trek zu sprechen kommt, zeigt schon, dass er sich viel Mühe gegeben hat, um nicht im Einheitsbrei zu schwimmen. Ja, er hat etwas doch recht eigenes Heraufbeschworen, wobei er dem Leser eine Antwort schuldig bleibt: Wie wurden diese Apparatur gebaut? Aus was besteht sie und wie genau funktioniert sie? Nimmt man diese Frage außen vor und einige andere kleine Ungereimtheiten und Zufälle, garantiere ich euch wunderbare Zeit-Paradox-Gedanken. Fazit: Sekunden und Zeitreisen – das passt doch nicht zusammen... und doch funktioniert der Roman überraschend gut. Die wissenschaftlichen und theoretischen Fragen hinter Zeitreisen, sind der grundlegende Schlüssel und werden jeden Sci-Fi-Begeisterten fesseln. Der Thriller hinter der Geschichte ist nett durchdacht, hält die Spannung in einem positiven Level und verstrickt sich nicht in all zu viele Charaktere. Wenn die Zeit nicht wäre, wie einfach wäre wohl das Leben und wie sicher wären der Mensch und die Natur. Wer Zeitreisen mag, bekommt hier erneut Futter, um sich mit dem Thema tiefer auseinanderzusetzen. Matthias Göbel Autor: Douglas E. Richards Broschur: 448 Seiten Verlag: Heyne Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 14.05.2018 ISBN: 978-3-453-31926-4
  4. Eine weit entfernte Zukunft. Die Menschheit befindet sich im Kriege gegen eine außerirdische Rasse, welche sich die Crul nennen. Ein Krieg, welcher schon viele tausend Jahre anhält und bisher viele Opfer gefordert hat. Es gibt das Gerücht, dass der Feind eine Hauptstreitmacht besitzt, mit der er lange geplant die Kernwelten der Menschen angreifen will. Es scheint die Zeit zu sein, in der diese Flotte den Weg gefunden zu haben scheint und der Fall, einer der ersten Welten, steht unmittelbar bevor. Doch eine Mutter, eine Frau, welche die Menschheit führt und nebenbei auch Mutter ist, kann dank eines Rechen- und Bewertungssystems (Abakus), die Zukunft der Menschen erkennen. Erkennt sie als Strategin, ob es wirklich der Anfang von der Vernichtung der Menschheit ist? Prizilla gerät jedoch in eine Zeitanomalie. Doch damit der Geschichten noch nicht genug. Brandhorst erzählt von einem Jungen. Er trägt das Blut der Soldaten in sich und wird auch als solcher aufgezogen. Jarl hat es nicht leicht. Schon immer weiß er, dass er hier nicht hingehört, kann sich aber von seiner Herkunft nicht befreien. Er wird erniedrigt, gefoltert, hintergangen und mehr als einmal steht er an der Schwelle des Todes. Doch sein Leben scheint noch mehr mit ihm vorzuhaben, denn schon als Kind träumt er von der Erde. Wie sie einst war, voller Frieden, ohne Krieg, ein Paradies und das es hier ein Geheimnis gibt, welches den Ausgang für Krieg entscheidet ändern könnte. Eine unwirkliche Reise steht ihm bevor und als Leser darf man all das Elend und seinen Schmerz miterleben. Er findet trotz aller Widrigkeiten seinen Weg und trifft dabei immer wieder auf seinen Peiniger Ruk. Indessen ist Prizilla wieder in ihre Zeit zurück gelangt, allerdings einige Jahrzehnte später. Ab jetzt beginnt der Roman seine lang aufgebaute Story abzuspielen. Hier geht es um eine tiefgreifende Reise, durch das von Andreas Brandhorst geschaffene Universum. Dabei fließt er immer wieder in seiner bekannten und geliebten Art und Weise von Zeile zu Zeile. Die neuen Welten in denen er sich bewegt, zeigen sich wieder einmal von einem gut durchdachten Detailreichtum. Aliens bekommen ein mehr als unwirkliches Äußeres und die Raumschiffe kann man sich anhand der Beschreibungen gut vorstellen. Doch wie der Name des Buches es schon verrät, geht es hier um die Zeit. Brandhorst erfindet eine viele Millionen Jahre alte Rasse die X. Diese haben ein eigenes System entwickelt, durch das All zu reisen. Sie bedienen sich dabei den sogenannten Zeitstraßen. Eines der für mich spannendsten Elemente des Buches, denn die Menschen haben ihre Funktion irgendwann erkannt und seither genutzt. Nur so konnten sie sich über viele Lichtjahre entfernt weiterverbreiten. Die Entwicklung der Menschen ist ebenfalls nicht stehen geblieben. Sie haben sich an die Umwelt der Planeten angepasst und Frauen gebären nicht mehr ihre Kinder und je nachdem was man werden soll, hat man entsprechendes Blut. Das gleiche gilt für das Alter, denn in dieser Zeit sind mehrere hundert Jahre kein Problem mehr. Jarls Geschichte könnte auch heute schon einigen Rekruten passieren, denn es gibt immer einen der sich für stärker hält und die Schwächeren unterdrückt. Das Glossar am Ende solltet ihr hin und wieder ruhig aufschlagen, da dank der neu geschaffenen Begriffe, dass eigene Universum erst Wirklichkeit wird. Fazit: Andreas Brandhorst und seine Fantasie, kennt auch in "Die Tiefe der Zeit" keine Grenzen. Unwirkliche Welten werden zum Leben erweckt und als Leser taucht man in eine dunkle Zeit der Menschheitsgeschichte ein. Die finstere Wahrheit, welche stetig über allem schwebt, wird erst am Ende offenbart. Dank der unendlichen Möglichkeiten der Zeit, könnt ihr nicht erahnen was auf euch zukommen wird. Die Figuren liegen euch am Herzen und das Fieber der Spannung hält euch wach. Genießt einfach Science-Fiction wie sie sein soll! Matthias Göbel Autor: Andreas Brandhorst Paperback: 544 Seiten Verlag: Piper Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 01.03.2018 ISBN: 978-3-492-70427-4
  5. Wären Zeitreisen möglich, welcher Mensch würde nicht versuchen etwas zu ändern?! Mark Whitaker, bekommt genau diese Chance, doch bringt er damit die Welt ins Wanken. Alles fängt vor langer Zeit an, besser gesagt in den 90ern. Als Student versucht Mark sich so gut es geht durchzuschlagen und lernt dabei Rebecca kennen. Von Anfang an war da etwas, etwas Vertrautes, etwas, was über die Zeit dauern sollte. Beide haben sich über die Jahre immer im Auge behalten und irgendwann sind sie wirklich zusammengekommen. Doch Rebecca stirbt bei einem Autounfall und für Mark bricht eine Welt zusammen. Einige Jahre später bekommt er einen Brief. Verdutzt stellt er fest, dass jemand eine sehr ähnliche Handschrift wie er zu haben scheint. Als er den Brief öffnet und den Inhalt liest, verändert sich sein bisheriges Leben. Mark wird in die Zeit zurückversetzt und dabei spielt irgendwie eine Engelsstatur eine wichtige Rolle. Erklären kann er sich das nicht, aber ein anderer kann dies schon. Der Doctor, Amy und Rory tauchen auf, denn wenn es um Zeitmanipulationen geht, dann ist der Doctor eben nicht weit. Mark wird erklärt, dass er sich unbedingt fernhalten soll von seinem jüngeren Ich, denn es hätte katastrophale Konsequenzen, wenn beide aufeinandertreffen. Außerdem werden endlich diese seltsamen Engel etwas genauer erklärt. Sogenannte Lebenszeitfresser haben es auf ihn abgesehen. Sie ernähren sich von Zeit-Paradoxen und anscheint haben sie in Mark das perfekte Opfer gefunden. Als Leser erfährt man später noch einiges mehr und auch der Doctor scheint vor diesen Geschöpfen ordentlich Respekt zu haben. Das Zusammenspiel zwischen dem Doctor, Amy und Rory bringt den gewohnten Witz mit, welcher bei Dr. Who einfach nicht fehlen darf. Rory übernimmt dabei fast eine kleine Hauptrolle, wobei Amy mehr im Hintergrund bleibt. Mark hingegen kann man auf der einen Seite schon verstehen. Er will einfach die Liebe seines Lebens retten und was kann daran schon falsch sein? Würde sich die Welt nicht auch weiterdrehen, wenn man dieses eine Leben rettet? Genau da greifen dann wieder die Gedankenspiele bei Zeitreisen ein, welche vom Doctor auch noch einmal deutlich erklärt werden. Jede Änderung, so klein sie manchmal sei, kann die Zukunft der Menschen derart verändern, dass sie nicht mehr existieren. Der Autor hat sich viel Mühe gegeben die Spannung im Roman aufrecht zu halten und an den meisten Stellen funktioniert das auch recht gut. Diese unheimlichen Wesen hat er auch gut beschrieben, so dass man ihnen selbst nie begegnen möchte. Seltsam fand ich allerdings wie man sie auf Abstand hält, da wäre eine andere Idee meiner Meinung nach besser gewesen. Ob Mark es schafft und Rebecca bekommt noch einige Jahre mehr auf unserer Welt, dass müsst ihr selbst erlesen, zumindest spitzt sich alles bis zum Schluss mit Spannung zu, dass die Hoffnung nie verloren geht. Fazit: Jonathan Morris übernimmt hier absolut soliden Fan-Service. Er bedient sich dabei beim 11. Doctor, gespielt von Matt Smith und seinen beiden Mitstreiter Amy und Rory. Eine gut gelungene Mischung zwischen dem Trio, welches Lebenszeitraubenden Egeln auf der Spur sind. Oft gefühlvoller als man sich denken mag, erlebt der Leser wie ein Mensch, um die Liebe seines Lebens kämpfen will, auch wenn er dabei die Zeit durcheinanderbringt. Verschmitzt schafft es der Doctor, dass man sich gut unterhalten fühlt. Matthias Göbel Autor: Jonathan Morris Übersetzung: Axel Franken Taschenbuch: 255 Seiten Verlag: Bastei Lübbe Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 29.03.2018
  6. einz1975

    Joe Haldeman – Herr der Zeit

    Zeitreisen faszinieren und sind wohl eine der schönsten Schöpfungen der Science-Fiction. In diesem Fall erleben wir die Geschichte von Matt Fuller. Ein junger Forschungsassistent am MIT in Boston. Bei seiner aktuellen Forschung dreht sich alles um einen Gravitationsgenerator, welchen er selbst unter Anleitung seines Professors zusammengebaut hat. An sich wohl kein all zu spektakuläres Experiment, wenn da nicht das Verschwinden des Gerätes vor seinen Augen wäre. Der Professor hält ihn für überarbeitet und schickt ihn nach Hause. Doch Matt ist so fasziniert, dass er mit diesem kleinen Gerät weiter arbeitet. Er findet heraus, dass es wirklich verschwindet und zwar mit einer vorauszusagenden Länge an Zeit. Die Zeitmaschine! Doch was kann er damit jetzt anfangen? Einige Versuche später, fasst er auch den Entschluss, selbst damit zu reisen. Doch schon sein erster eigener Trip, entpuppt sich als Chaos-Reise, von der er fast nicht weiterkommt. Da die Reise zyklisch ist, 150 Jahre, 3000 Jahre usw. und er nicht ein Rückreisedatum eintippen kann, erlebt er wahrlich seltsame Zukunftsvisionen der Menschheit. Er kommt in sehr utopische Zeiten, aber auch apokalyptische Ausmaße haben hier in all den Jahren unseren Planeten verändert. Wie sich alles doch noch zusammenfügt und vielleicht am Ende die Zeitschleife doch noch geschlossen wird, müsst ihr euch schon selbst erlesen. Haldeman benutzt für seinen Roman wissenschaftlich interessant belegte Theorien, was automatisch dazu führt, dass man als Leser dranbleibt und mehr davon wissen will. Matt selbst erscheint auch recht aufgeweckt, auch wenn er als Student wohl eher als Durchschnitt gilt und sein Professor nicht all zu viel von ihm hält. Die beschriebenen neuen Welten sind zum Teil wirklich sehr skurril. Anfänglich sind fünfzehn Jahre noch nicht all zu viel und man kann noch gut folgen. Später versucht Matt sich in all den Zeiten irgendwie zurechtzufinden, jedoch bleibt ihm ständig nichts anderes übrig, als weiterzuziehen. Vielleicht ist es ja wirklich so, dass man immer am besten in die Zeit passt, in die man hineingeboren wurde. Ansonsten verschwendet der Autor nicht viele Worte von endlosen Beschreibungen und überlässt dem Leser selbst, wie er die ein oder andere Zukunft wohl finden mag. Ich gebe zu, dass ich schon etwas enttäuscht war wie sich alles wohl wenden könnte, aber abwegig ist es nicht. Zumal die Religion auch heute schon in vielen Bereichen eine überaus wichtige Rolle spielt. Die ungeahnte Naivität seiner späteren Begleiterin überrascht zwar etwas, allerdings schaut man auf ihr bisheriges Leben, erklärt sich doch so einiges von selbst. Trotz des kleinen Storyknicks ab etwa der Mitte, nimmt der Roman zum Ende hin wieder Fahrt auf und rundet in einem vernunftbegabten Schluss. Fazit: Du kannst der Herr der Zeit sein, findest aber deinen Frieden nur da, wo du auch herkommst. Joe Haldemans Reise durch die Zeit wird euch bis zum Ende hin mehr als gut unterhalten und viele Aspekte einer solchen Reise mit heutigen Theorien und wissenschaftlichen Anhaltspunkten anschaulich durchleuchten. Das aufschlussreiche Interview am Ende des Romans, bringt euch den Autor etwas näher und weckt automatisch auch Interesse auf seine anderen Werke. Matthias Göbel Autor: Joe Haldeman Übersetzung: Alexander Kühnert Taschenbuch: 312 Seiten Verlag: Mantikore Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 28. April 2014 ISBN: 978-3-939-21218-8
  7. Zeitreisen sind schon etwas ganz Besonderes. Autor David Gerrold hat sich tiefgreifend mit diesem Thema beschäftigt und herausgekommen ist diese Novelle. Mittlerweile zu einem Klassiker aufgestiegen, werden diese Zeilen sicherlich auch damals für Gesprächsstoff gesorgt haben. Nicht etwa, weil Zeitreisegeschichten zu ungewöhnlich waren, vielmehr geht es um die Erzählung selbst. Als Leser folgen wir dem Collegestudenten Daniel Eakins. Er lebt im Jahr 1974. Er muss nicht arbeiten und lebt einfach so in den Tag hinein. Sein Onkel Jim besucht ihn hin und wieder und gibt ihm ein ordentliches Taschengeld. Seine Eltern hat er nie kennengelernt, Onkel Jim war immer da. Doch eines Tages stirbt der Onkel und hinterlässt ihm eine kleine Schachtel. Enthalten war nichts weiter als ein brauner, fast schlichter Gürtel. Doch bei genauer Betrachtung stellt Daniel fest, dass dieser Gürtel viel mehr ist – Eine Zeitreisemaschine. Ungläubig beäugt er dieses Stückchen Technik und schon stellt er sich die ersten Fragen. Wo kommt er her? Funktioniert das wirklich? Wie so oft, wird die Gebrauchsanweisung gar nicht erst gelesen und sein erster Versuch bringt ihn nur ein paar Minuten in die Zukunft. Es funktioniert! Fasziniert und auch noch etwas ungläubig, unternimmt er seinen ersten Versuch sein Leben zu verändern. Als Student, ohne Job und ohne geldliche Mittel, liegt es nahe, dass er diesen Zustand ändern muss. Doch zuvor begegnet er sich selbst, denn einer muss ihm ja sagen auf wen er beim Pferderennen setzten muss, damit dieser Coup funktioniert. Ab jetzt beginnt das unheimliche Gedankenspiel. Was wäre wenn und was ändert sich, wenn ich dies oder jenes mache? David Gerrold bringt unseren Helden in eine wahrhaftig festsitzende Zwickmühle. Dennoch erlebt er Dinge, die wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Natürlich reist er durch die Zeit und erlebt Geschichte direkt mit den eigenen Augen. Selbst in der weiten Zukunft ist er gewesen, doch zieht es ihn immer wieder in seine eigene Zeit zurück. Er begegnet sich nicht nur einmal selbst. Viele Male existieren viele Daniels zur selben Zeit, dabei kann es auch sein, dass er eine sie ist. Er lernt was es heißt zu lieben, zu leben und am Ende erkennt er sogar wer er selbst ist. Ich war hin und wieder doch irgendwie abgeschreckt und vielleicht auch etwas fragender als Daniel Eakins selbst, aber wer bin ich schon, der nicht in der Zeit reisen kann und nur die hier aufgeschrieben Gedanken und Erlebnisse interpretieren darf. Rundum wird das Thema Zeitreise und seine Auswirkung bei Veränderungen grundlegend erklärt, wobei das Paradox als solches, wohl nur die Erfindung der Zeitmaschine selbst ist. Fazit: David Gerrold beschrieb mit „Zeitmaschinen gehen anders“ ein stark philosophisches Experiment, welches den Leser an manchen Stellen erstarren lässt und an anderen aufwecken wird. Man versucht sich in die Lage der Hauptfigur hineinzuversetzen und denkt ständig darüber nach, was man selbst wohl anders gemacht hätte. Nur weil sich kein Zeitreisender bisher zu erkennen gab, heißt es nicht, dass es vielleicht eines Tages doch möglich ist, deshalb lesen und macht euch jetzt schon mal Gedanken, was ihr so alles anstellen würdet. Matthias Göbel Autor: David Gerrold Taschenbuch: 176 Seiten Verlag: HEYNE Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 11.09.2017 ISBN: 978-3-453-31866-3
  8. einz1975

    Wesley Chu - Zeitkurier

    Zeitreisen haben mich schon immer fasziniert. Egal ob bei Star Trek oder wie in vielen anderen Filmen/Büchern gab und gibt es das unausweichliche Paradox, vor welches man nicht nur als Leser, sondern auch als Hauptfigur steht. Der Einstieg in den Roman erleben wir gleich als direkten Auftrag, denn wie der Name es schon verrät, geht es eben um einen solchen einen „Zeitkurier“. James zählt zu den mittlere ältesten, obwohl er gerade mal etwas mehr als zehn Jahre dabei ist. Anscheinend ist dieser Job wirklich nichts für jeden, denn die Selbstmordrate bei den Chonauten liegt extrem hoch. Seine Aufgabe beinhaltet wichtige Artefakte aus der Vergangenheit zu bergen. Dafür müssen Zeit und Ort genau bekannt sein. Einmal dort hineingesprungen, ist dieser Zeitstrom für eine ganze Weile nicht mehr zu betreten. Auch sonst gilt es, mehr als Gesetz bei der Reise durch die Zeit zu beachten. Wenn man Fehler macht gibt es Verwerfungen, welche verehrende Auswirkungen haben können. Als Beispiel: du tötest jemand der einen Krieg überlebt hätte. Er hätte Kinder gehabt, doch diese gibt es jetzt nicht mehr. Es ändert sich alles bis zu diesem Punkt. Egal wie man es jetzt dreht, die ganze Welt könnte eine andere sein. Hier ist es jedoch nicht so, denn es scheint, dass es doch einen großen Strang der Zeit gibt von dem nur wenig abgewichen werden kann. So hätte man auch bei allen Möglichkeiten den zweiten oder wie hier auch den dritten Weltkrieg nicht verhindern können. James ist nach all den Einsätzen ordentlich müde und will am liebsten alles an den Nagel hängen, bis er bei einem seiner wichtigsten Aufträgen einen katastrophalen Fehler macht und jetzt als gesuchter Verbrecher sich durch seine Zeit schlagen muss. Eigentlich will ich gar nicht zu viel verraten, denn genau das macht Chu in seinem Roman schon Seite für Seite. Mit einem spannenden Mix aus Action und passender Geschichte hält er für seinen Helden tiefe Sympathie parat. Alle anderen erfüllen ebenfalls gekonnt ihre Rolle, nur Grace nervt ein wenig, ihr werdet dann schon wissen wieso und warum. Interessant finde ich Chus Ideen für die Zukunft. Eine tote ausgebeutete Erde, auf der das Leben fast nicht mehr existiert. Die Meere sind mit einer meterdicken Deckschicht bedeckt, die Sonne lässt sich kaum blicken und die Luft kann man kaum atmen. Der 3. Weltkrieg verwüstete das Land und die Erde als Heimat ist längst verlassen. Wir befinden uns weit in unserem Sonnensystem verbreitet. Technisch hoch entwickelt, fehlt uns nur eins - Energie und Ressourcen, welche seit Jahren aus der Vergangenheit geplündert werden. Ich habe mich dennoch gefragt, warum James am Ende nicht doch die Zeit richtig ändert, denn das was übrig von uns ist, wird nicht mehr lange leben, egal wie viel wir davon noch retten könnten. Fazit: Wesley Chu lädt uns zu einem interessanten und spannenden Thriller durch die Zeit ein. Ein schön durchdachter Roman, mit einem glaubhaften Helden und im Vordergrund immer die Zukunft unserer Erde. Viele interessante Ansätze in neue Technologien und bei manchen Kampf stellt man sich direkt vor man sei dabei. Selbst wenn das Ende doch etwas enttäuscht, bleibt das Gesamtbild positiv. Matthias Göbel Autor: Wesley Chu Paperback: 496 Seiten Verlag: HEYNE Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 14.08.2017 ISBN: 978-3-453-31733-8
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