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  1. Irgendwie haben wir Menschen nicht wirklich viel Glück, denn oft wird in der Zukunft unsere Erde zerstört oder unbewohnbar. In diesem Fall ist es auch so und doch haben es 50.000 Menschen geschafft und sind auf dem Weg in einem Raumschiff zu einem weit entfernten Planeten. Diese Arche ist mittlerweile über zweihundert Jahre unterwegs und nur noch wenige Wochen, bis das Ziel erreicht ist. Detektive Bryan Benson bekommt eines Tages einen Auftrag eine verschwundene Person zu finden. Der junge Wissenschaftler Edmond Laraby ist über sein Implantat nicht mehr zu lokalisieren und Bensons Nachforschungen sind anfänglich etwas ruhig und nicht sonderlich tiefgründig, doch das soll sich im Verlauf des Abenteuers noch ändern. In bester Noir-Form bleibt der Held der Geschichte am Ermitteln und findet dabei Stück für Stück die Lösung des Problems. Der Autor hat dabei eine interessante Erzählweise benutzt. Zwischen der eigentlichen Ermittlung lässt er auch die Geschichte der Erde oder besser gesagt der Menschheit nicht außer Acht. Als Leser erfährt man so ziemlich alle Details, um sich am Ende ein Bild davon machen zu können, was damals passiert ist und vor allem, wie der Flug die letzten Jahrzehnte war. Selbst über den Antrieb hat er sich wissenschaftliche Gedanken gemacht. Mit Atombomben angetrieben, erreicht das kilometerlange Raumschiff unglaubliche Geschwindigkeiten. Das Leben auf dem Schiff spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Hier wird vom Lebensmittel, bis hin zur Unterhaltung alles beleuchtet. Nett war auch immer wieder das Einbinden einer Sportmeisterschaft, welche seit vielen Jahren die Menschen begeistert. Da Bryan Benson selbst einmal aktiv dabei war, hängt sein Herz besonders an diesem Sport. Eine kleine Liebesgeschichte bringt uns den Helden auch von seiner sanften Seite näher. Die Ermittlungen selbst führen ihn durch das gesamte Schiff und darüber hinaus, denn er ist seit vielen Jahren der erste, welcher sich außerhalb des Raumschiffes bewegt. Dass Ende beherbergt wunderbare Überraschungen, denn man hungert regelrecht um endlich die Auflösung zu erfahren. Kleine Andeutungen sind vorhanden, aber das ganze Bild gibt es wirklich erst zum Schluss. Der neue Planet, zudem das Schiff unterwegs ist, klingt schon fast zu perfekt, um wahr zu sein. Doch bleibt in der Geschichte immer noch genug Platz, um mehr als ein Geheimnis zu verstecken. Der Mord an dem jungen Wissenschaftler dient im Endeffekt als zweiter Rahmen und bekommt einige Wendungen, mit denen man nicht wirklich rechnet. Der Zufall gehört auch hier zum guten Ton. Er bringt die Geschichte voran und kann sogar für einige Actionszenen sorgen, welche kurzweilig und nicht zu ausufernd beschrieben werden. Da sich keine Waffen an Bord befinden (sollten), bleibt wilde Schießerei aus, aber dafür gibt es Verfolgungsjagden und handgreiflich darf Benson dennoch austeilen. Ich wünsche den Menschen viel Glück... falls sie ankommen... Fazit: Ein herrlicher Sci-Fi-Noir-Roman, welchen man nicht besser hätte umsetzten können. Ein charismatischer Detektiv, eine düstere Zukunft, interessante Science-Fiction-Technik und eine Verschwörung, welche bis Mark des Raumschiffes reicht. Nahtlos schließt sich die Schlinge zur Lösung des Komplotts und dank vieler kleiner gut überlegter Umwege, baut sich eine inhaltlich reiche Grundstimmung auf. Für mich mehr als nur eine Detektivgeschichte... Matthias Göbel Autor: Patrick S. Tomlinson Taschenbuch: 417 Seiten Verlag: Knaur Verlag Erscheinungsdatum: 03.04.2017 ISBN: 9783426520482
  2. einz1975

    Tyler R. Parsons – Der Besucher

    Stelle dir vor du bist ein Raumschiff-Techniker und arbeitest gerade außerhalb des Schiffes, als plötzlich eine Explosion das Schiff erschüttert. Schon auf den ersten Seiten des Buches bekommt man als Leser ziemlich arge Beklemmungen und das soll sich noch im Lauf der Geschichte um einiges steigern, denn Roman Briggs hat zwar die Explosion außerhalb überlebt, nur schwebt er jetzt mutterseelenallein im All und mit seinem Anzug hat er gerade mal acht Tage Zeit, dass ihn jemand findet oder er das zeitliche segnet. Schon diese kurzen Seiten bringen die Hauptfigur ganz nah an den Leser und man versucht sich vorzustellen, wie es ihm mit seinen Ängsten, der Kälte und dem Hunger geht. Es wird nicht genau gesagt in welcher Zeit wir uns befinden, aber eines ist schon einmal sicher – Wir sind nicht allein. Der Name des Buches nimmt jetzt auch Gestalt an, denn was zuerst aussah, als das wir Menschen einen seltsamen Besucher bekommen, entpuppt sich als genau das Gegenteil, denn Briggs wird von den Manti, eine geheimnisvolle außerirdische Rasse gefunden. Man könnte sagen in letzte Minute, denn allzu lange hätte er seine Situation nicht mehr ertragen. Doch wie es kommen musste, ist dieses Volk so anders, dass er nicht an Bord ihres Schiffes kommen kann. Dank des Schutzschirms kann er sich mit seinem Anzug direkt an der Schiffshülle befestigen und den Flug direkt mit Sicht zu den Sternen genießen. Der Autor lässt ab jetzt seine Figur nicht mehr aus den Augen. Unser gestrandeter Techniker versucht nun seinen Alltag so gut es geht zu meistern. Wer jetzt denkt, dass alles trübe und traurig wird, der wird definitiv überrascht sein, denn Tyler R. Parsons lässt selbst in so einer ausweglosen Situation eine gewissen Komik entstehen, der jeden Leser anstecken wird. Roman Briggs kann sich auf der Hülle des Schiffes immerhin ein wenig bewegen und kann dabei auch durch so manches Fenster schauen. Dabei entstehen sehr unterschiedliche Situationen. Selbst die anfängliche Action bekommt immer wieder Auftrieb, denn nicht nur einmal muss Briggs auch um sein Leben bangen. Damit wir auch die Aliens ein wenig besser verstehen, bekommt man nach und nach Informationen zu ihrem sozialen Verhalten und ihrer Art. Nicht nur hier sind die Unterschiede gewaltig. Allein die Sprache scheint so fremdartig, dass selbst der beste elektronische Übersetzer einige Worte nicht versteht. Abgesehen von der eigentlichen Story, findet noch eine andere statt und auch hier schafft der Autor ungewohnt gute Spannung zu erzeugen. Wer den Film „Enemy Mine - Geliebter Feind“ schon einmal gesehen hat, der wird auch hier kleine Parallelen finden, auch wenn die Menschen in diesem Fall ein wenig friedlicher gegenüber dieser fremden Rasse sind. Das Leben in einem Raumanzug scheint auch in der Zukunft nicht sonderlich komfortabel, dafür sind die Lösungen, welche uns der Autor präsentiert umso unglaublicher. Das Leben bietet immer wieder Überraschungen und genau das findet man zwischen diesen Zeilen. Fazit: Eine außerordentlich fantastische Sci-Fi-Kurzgeschichte, mit allerhand Tiefgang und einer durchweg anhaltenden Spannung. Selten gelingt es einem Autor sich so tief in die Psyche seiner Figur hineinzuversetzen. Fesselnd beschreibt Tyler R. Parsons das Leben auf und in dem Raumschiff und schafft es sogar einen kleinen Krimi daraus zu machen. Mit diesem Buch, kommt weder die Unterhaltung noch die Science-Fiction zu kurz. Matthias Göbel Autor: Tyler R. Parsons Klappenbroschur: 208 Seiten Übersetzung: Jürgen Langowski Verlag: Piper Verlag Erscheinungsdatum: 02.05.2019 ISBN: 9783492705349
  3. einz1975

    Neal & Jarrod Shusterman - Dry

    Wer erinnert sich nicht an den Sommer von 2018. Eine schier endlos lange Phase ohne Regen. Flüsse haben noch nie so wenig Wasser getragen und einige Felder wuchsen zu Wüsten heran. Viel heftiger nimmt sich diesem Thema die Autoren Neal & Jarrod Shusterman an. Kaliforniern hat schon immer extreme Sommer erlebt, doch dieses Mal sollte es viel heftiger kommen. Aus der Sicht einer Schülerin nimmt alles seinen Lauf. Wir erfahren, dass ein Gouverneur eines Nachbarstaates die Zuflüsse gesperrt hat und so klein diese Anweisung, so groß das Chaos. Denn plötzlich bleibt das Wasser aus. Dauerhaft Sonne, immer um 35 Grad im Schatten, da sollte man sich wirklich so wenig wie möglich bewegen. Die Wiesen werden nicht mehr bewässert und die Pools stehen leer. Alles halb so wild, wenn nicht auch das Trinkwasser langsam zur Neige gehen würde. Bei dem Versuch noch etwas Wasser in dem nahegelegenen Shop zu kaufen, kommen die ersten Streitigkeiten ans Tageslicht, denn jeder muss eben schauen wo er bleibt. Alyssa und ihr kleiner Bruder Garrett erleben hautnah, wie weit Menschen auf einmal für Wasser gehen würden. Als Leser muss ich gestehen, dass ich bis hier hin mich recht gut unterhalten gefühlt habe. Doch schon als die nächsten Figuren hinzukamen und man immer wieder aus der Ich-Perspektive die Geschichte erzählt bekommt verschwamm die Hauptfigur mit den anderen zu sehr. Da gibt es den Nachbarsjungen, welcher aus einer Familie stammt, die sich schon immer für eine Katastrophe gewappnet hatten. Später noch ein taffes Mädchen ohne Zuhause und später alle zusammen ohne Eltern unterwegs. Damit könnte der Roman ideal als Jugendroman durchgehen, wenn da nicht das Ende wäre. Bis dahin erlebt man verschiedene Elemente einer Reise. Das Kommen und Gehen von Charakteren ist gelungen und auch viele Taten nachvollziehbar. Bis die Kids eben doch an einen Punkt kommen, wo sie nicht mehr ganz so logisch handeln. Ich frage mich auch, warum nicht alle viel zeitiger losgezogen sind und das nur das Abdrehen eines Flusses ausreicht, um ein halbes Land ins Chaos zu stürzen?! Nun ja, auch hier habe ich meine Zweifel, aber vielleicht geht es auch gar nicht um den Grund warum hier etwas passiert. Ich denke die beiden Autoren haben versucht die Trockenheit als Rahmen zu nutzen und wollen aufzeigen, wie wir Menschen untereinander in einer solchen Situation agieren. Kleine Anekdoten zwischendurch berichten von anderen Zwischenfällen, wie die Menschen im wahrsten Sinn über Leichen gehen, um selbst an eine Falsche Wasser zu gelangen. Die Flucht vor der Trockenheit, wird auch zur Flucht vor den Menschen. Wahrscheinlich gar nicht mal so abwegig, nur haben wir unsere Zivilisation nicht erst seit gestern und vielleicht bleibt ein Funken Menschlichkeit doch in jedem übrig, auch wenn der Kampf um das eigene Überleben an erster Stelle steht. Wie erwähnt kippt der Roman am Ende, so dass unnötige Gewalt Einzug hält, auch wenn sie sonst gefühlt ständig allgegenwärtig ist. Ich muss auch zugeben, dass ich beim Lesen wirklich Durst bekommen habe und mir ein schönes großes Glas, mit kaltem Wasser gegönnt habe. Fazit: Jeder Mensch weiß, drei Tage ohne Wasser und du bist tot. Wie weit würdest du nach dieser Zeit gehen, wenn es nur um eine Flasche Wasser geht? Wie menschlich bleibst du und wie viel davon übernimmt dein Überlebensinstinkt? Alles Fragen die sich auch die Jugendlichen in diesem Roman stellen und sie treffen dabei auf Grenzen und manchmal überschreiten sie diese auch. Der Verlauf der Geschichte hat kleine Überraschungen parat, auch wenn nicht alle Wendungen konsequent zu Ende gebracht werden, erlebt ihr spannende zeitnahe Science-Fiction, welche vielleicht schon diesen Sommer Wirklichkeit werden könnte. Matthias Göbel Autor: Neal Shusterman & Jarrod Shusterman Übersetzer: Pauline Kurbasik, Kristian Lutze Klappenbroschur: 448 Seiten Verlag: Fischer / Sauerländer Verlag Erscheinungsdatum: 22.05.2019 ISBN: 9783737356381
  4. einz1975

    On Mars_ . Band 1: Eine neue Welt

    Ach ja... der Mars. Vielleicht schaffen wir es ja wirklich einmal und landen auf dem roten Planeten. Doch bis dahin müssen wir erst einmal die Ressourcen unserer Erde nutzen. In dieser Geschichte gingen sie im Jahr 2132 endgültig aus und das Ziel den Mars zu kolonisieren, wurde Wirklichkeit. Doch noch ist es nicht soweit und der Planet ist zu lebensfeindlich, als dass die Menschen hier ihr gewohntes Leben führen könnten. Eine Firma wurde beauftragt den Planeten lebensfähig zu machen und da Arbeiter zu teuer wären, werden Sträflinge zur Zwangsarbeit eingesetzt. Hier reichen dann manchmal schon kleinste Vergehen aus, um an diesen trostlosen Ort zu gelangen. Sie sollen jetzt Bewässerungssysteme aufbauen und die Sauerstoffversorgung durch Wälder garantieren. Ein kleiner Teil ist schon geschafft, doch viele Monate harter Arbeit stehen noch bevor. Jasmin Stenford ist nun eine dieser Gefangenen und von Anfang an hat sie es nicht leicht. Selbst als Leser kann man sie noch nicht so richtig einschätzen und harrt der Dinge, die da kommen möchten. Sie will allein sein, sucht keinen Streit, findet ihn aber ständig und weiß sich aber deutlich zu wehren. So kommt es vor, dass einige Gefangene zwar Übergriffe versuchen, diese landen dann aber schneller im Lazarett als es ihnen lieb ist. Doch irgendwann verlässt sie das Glück und sie gerät in einen Hinterhalt. Die Geschichte ist damit noch lange nicht erzählt, denn auf dem Mars läuft irgendetwas hinter den Kulissen. Eine seltsame Sekte scharrt dort ihre Anhänger und der gesellschaftliche Druck um die Fertigstellung des Projektes nimmt immer mehr zu. Sylvain Runberg nimmt zwar etwas viel Anlauf für seine Geschichte, erzählt sie aber spannend und mit kleinen Überraschungen. Die Kombination zu den Bildern von Gruns sind ebenfalls ansprechend. Man sieht deutlich die kleinen technischen Spielereien und auch die Augmentierung des Körpers, scheint eine nur logische Konsequenz aus der dort herrschenden Umwelt zu sein. Farblich bleibt alles in einem Orangeton, welcher auch unweigerlich an den Mars und seine Trockenheit erinnert. Manch Actionszene hätte ein wenig ausführlicher dargestellt werden können, aber in Summe bekommt auch der Erwachsene etwas zu sehen. Da das Ende offen bleibt, kann man sich auf den nächsten Teil freuen, welcher wohl noch tiefer greifen wird. Fazit: Aufbruch zum Mars und die Drecksarbeit erledigt das Gesindel… Wenn alle an einem Strang ziehen würden, aber so ist der Mensch anscheint nicht und die Hauptfigur der Geschichte muss das mehr als einmal miterleben, egal ob auf der Erde oder dem Mars. Mit gut geführter Spannung unterhält der Comic bis zum Schluss und legt dabei auch Fragen über die kommende Gesellschaft auf den Tisch. Optisch gibt Gruns mit seiner Zeichenkunst den passenden i-Tüpfel und dank des farblichen Grundtons, stimmt man sich gut auf den Mars ein. Matthias Göbel Autor: Sylvain Runberg Zeichner: Gruns Hardcover: 80 Seiten Verlag: Spliter Verlag Erscheinungsdatum: 19.02.2019 ISBN: 9783962192518
  5. einz1975

    Devolution

    Da präsentiert uns Rick Remender mal eine richtig düstere Zukunft. Der ursprüngliche Grund, warum all dies geschieht, ist eigentlich gar nicht mal so weit hergeholt. Die Menschen streiten und töten sich seit Jahrhunderten aufgrund ihres Glaubens. Schaut man heutzutage in die Zeitungen, gibt es kein Tag, an dem nicht irgendwo in der Welt, irgendein Anschlag im Namen eines Gottes begannen wird. Selbst in der Vergangenheit wurden Kriege geführt oder Menschen aufgrund ihres Glaubens hingerichtet. Findige Wissenschaftler wollten aus diesem Grund diesen Glauben aus dem Genpool der Menschen treiben. DVO-8 war das Ergebnis und leider ein verehrendes, wie sich am Ende herausstellen sollte. Es führte definitiv dazu, dass keiner mehr an einen Gott glaubte, denn alles Leben degenerierte sich zurück und wir befinden uns in einer grauen Vorzeit, als das Leben auf der Erde erst erwachte. Neben Neandertaler, Riesenspinnen oder Mammuts, gibt es nur noch wenige kleine Camps des Homo Sapiens. In einem dieser Camps herrscht Gil, ein riesiger, fieser Nazityp, dessen Lebensaufgabe Gewalt und Fortpflanzung ist. Unsere Hauptprotagonistin Raja, gerät nun in seine Finger und eine Flucht wird schwer. Allein wird sie es nicht schaffen nach San Francisco zu kommen, wo ein Wissenschaftler ein Gegenmittel entwickelt hatte, es aber nicht mehr rechtzeitig freisetzten konnte – Ihr Vater. Im Lauf der Geschichte erfahren wir noch einige Details mehr und treffen dabei auf einige urtümliche Viecher. Gil als Gegenspieler schenkt dem Comic den herrlich dreckigen und ekelhaften Bodensatz, den die Menschheit übrig gelassen hat. Rajas Flucht auf der Suche nach dem Gegenmittel, lässt viele Opfer folgen. Mehr als ein Kopf wird gespalten, Blut verteilt sich seitenweise über den Comic und Gliedmaßen fliegen im hohen Bogen durch die Reste unserer Zivilisation. Jonathan Wayshak hat dank seines außergewöhnlichen Zeichentalents die Szenerie sehr passend eingefangen. Er rückt die fiesen Fratzen und lüsternen Leiber der Zukunft ins rechte Licht und vergisst dabei nicht den Inhalt zu transportieren. Schön zu sehen, dass es auch noch ohne Computer gelingt, Zeichnungen in Comicform zu bringen und am Ende erfährt man auch noch einmal, wie einzelne Passagen entstanden sind oder wie die Charaktere entwickelt wurden. Fazit: Heftig, dreckig, düster und ein entzückender Schlag in die Fresse unserer aktuellen Gesellschaft. Neben dem eigentlichen Problem der Vergötterung, geht es auch auf die Verschwendungssucht und dem „Scheiß-Egal-Gefühl“ nach und findet dabei die passende Antwort. Egal was wir machen, wir Menschen haben es eben doch selbst in der Hand wie wir untergehen. Wer mal kein Hochglanz mag, sondern auch mal in der Asche der Zukunft wühlen will, findet hier ein passend abgefahrenen Comic-Band für Erwachsene. Matthias Göbel Autor: Rick Remender Zeichner: Jonathan Wayshak, Jordan Boyd, Jae Lee Übersetzer: Bernd Kronsbein Hardcover: 160 Seiten Verlag: Splitter Verlag Erscheinungsdatum: 01.08.2017 ISBN: 9783958391390
  6. Shannon Moss ist Spezialagentin und Sonderermittlerin des NCIS, wobei das im Endeffekt nur eine Tarnung ist, denn obwohl diese Behörde auf der Erde wirklich existiert und hier echte Fälle untersucht, geht es viel mehr um die Untersuchung der Zukunft. Dabei muss man folgendes wissen, irgendwann erfand jemand den B-L-Antrieb, welcher Reisen durchs All und durch die Zeit ermöglicht. Mit jedem Flug wurde die Technik verbessert, denn man brachte neue Pläne aus der Zukunft mit. Dennoch gibt es immer nur einen Startpunkt, so dass Reisen in die Vergangenheit nicht möglich sind, nur zurück zu dem Tag, an dem man gestartet ist. Shannon ist wie gesagt eine Agentin, welche im Prolog auch gleich die Tiefe der Zeit und somit die Zukunft erlebt. Unwirklich, erschreckend und kurz vor dem Tod, schafft sie es dennoch und landet wieder im Jahr 1997. Dieses Jahr wird auch Dreh und Angelpunkt der Geschichte. Sie ermittelt in einem Mordfall. Die Familie eines Ex-Navy-SEALs wird auf brutale Weise getötet und alles deutet auf den Soldaten hin. Eine Tochter von ihm gilt als vermisst, doch findet sich keine Spur von ihr. Moss reist in die Zukunft, um zu schauen, was aus ihr geworden ist. Die Ermittlungen gehen dabei immer tiefer in die eigene Vergangenheit, denn sie verlor damals ihre beste Freundin und im gleichen Haus jetzt dieser Mord… ist das ein Zufall? Obwohl man als Leser sie immer wieder aus der Ich-Perspektive verfolgt, steht man dennoch nur daneben. Bei jeder Reise in die Zukunft erlebt sie nur eine der Möglichkeiten, die passieren können, dabei ist nie gewiss, dass es, wenn sie zurückkommt, auch so sein wird. Doch die Indizien führen sie so irgendwann zu dem wirklichen Mörder und sogar ans Ende unserer Existenz. Denn in ferner Zukunft wird die Erde von dem sogenannten Terminus vernichtet. Kleine Nanopartikel dringen in die Menschen ein, die sich dann selbst oder gegenseitig töten und die Erde wird wie von einem weißen Loch verschluckt. Es ist sicherlich schwer zu beschreiben und auch der Autor gibt sich größte Mühe, den Leser bei Laune zu halten. Anschaulich beschreibt er kleinste Details und sei es nur das Massieren von Shannons fehlenden Bein. Zeitreisen faszinieren nicht nur, sondern sie regen auch immer selbst zum Nachdenken an. Unsere Agentin erklärt auch immer wieder, wie man sich als Person fühlt, die in eine Zeit reist, welche, wenn sie zurück ist, nicht mehr existieren wird. Wie würde man darüber denken, wenn man weiß, dass dies alles nicht aus der eigenen Realität stammt? Welche Änderungen kann man vornehmen, dass ein Ereignis in der einen Zukunft beeinflusst wird? Spannende Fragen, mit der uns Sweterlitsch ordentlich auf Trapp hält und auch die Aktion kommt nicht zu kurz, denn Shannon darf sich mehr als einmal ein paar wirklich finsteren Gegnern stellen. Die Passage mit der Landung auf dem Planeten… mehr verrate ist nicht, sie war einfach faszinierend abscheulich… Fazit: Das Ende der Zeit, hat schon lange nicht mehr eine so umfangreich erstaunliche Geschichte geschrieben bekommen. Die Reise durch die Zeit klingt logisch, der Verlauf der Story ist nahtlos und all die Personen, in ihren unterschiedlichen Realitäten, lassen dem Leser die Gedanken kreisen. Shannon Moss als Hauptfigur funktioniert wunderbar und selbst wenn KI´s und utopische Raumschiffantriebe wie weit entfernte Zukunft klingen, lässt der Autor uns in unserer Zeit. Ein spannender Roman, wo aus einem Mordfall die Rettung der Menschheit erwächst. Matthias Göbel Autor: Thomas Carl Sweterlitsch Übersetzer: Friedrich Mader Paperback: 480 Seiten Verlag: Heyne Verlag Erscheinungsdatum: 11.03.2019 ISBN: 9783453316492
  7. Wer den Namen des Autors kennt und ihn mit all seinen Geschichten zu schätzen gelernt hat, der wird sich auch mit seinen nicht viele Seiten füllenden Erzählungen beschäftigt haben. Kurzgeschichten bieten Autoren die Möglichkeit eine Idee in ihrer Grundform schnell niederzuschreiben und manchmal reichen auch ganz wenige Worte aus, um den Leser zu faszinieren. In diesem Band finden sich insgesamt sechs Geschichten wieder, welche nicht zwingend mit Science-Fiction zu tun haben, aber dennoch voller Fiktion und Wunder sind. Ein kleines Meisterwerk verbirgt sich gleich in der ersten Geschichte. Denn hier beschreibt der Autor einen Detektiv, der einen Auftrag bekommt, welcher ihn fast um den Verstand bringt. Ein Mann kommt zu ihm und möchte das er beschattet wird, da er sich nicht daran erinnern kann was seine Arbeit ist. Klingt nach leicht verdientem Geld, doch nach einer Weile weiß der Detektiv nicht mehr was er davon halten soll. Er sieht andere Sachen als seine Frau und Männer steigen durch einen Spiegel? Ja, das klingt schon abgefahren und ich muss auch sagen, dass das Ende noch eine kleine Überraschung mehr parat hält. Nach dieser Story geht es um einen Witwer, der um die Welt reist und dabei von imaginären Tieren begleitet wird, denn er ist „Der Mann, der in Elefanten reist“. Schon die Überschrift ist nicht ganz durchsichtig, wie die Geschichte später selbst. Doch dafür kommt danach für mich das eigentliche Highlight dieser Ausgabe. „Entführung in die Zeit“ erzählt von einem Zeitagenten, welcher nebenbei in einer Bar arbeitet und eines Tages einen jungen Mann zur Mitarbeit überredet. Schon als ich angefangen habe zu lesen, erinnerte ich mich an einen Film „Predestination“ und Bingo, diese Kurzgeschichte lieferte die Grundlage für die Story. Eine schön verworrene Geschichte mit Zeitreisen und ihren Folgen. Die darauffolgende Geschichte „Sie“ ist auch mehr ein Selbstfindungstrip und „Unsere schöne Stadt“ hat wieder fantastische Wesen an Bord, von Katzen, welche sich in Wirbelwinden verwandeln können. Zum Schluss betreten wir noch das „Das 4-D Haus“, aus dem keiner wirklich entkommen wird. Nimmt man alle Geschichten zusammen, hat man einen sehr kleinen, aber für alle welche den Autor noch nicht kennen, guten Querschnitt seiner Denkweise. Hier ein wenig Fabelwesen, da fantastische Zeitreisen und wieder eine Gedankenwelt, in die man gar nicht oder nur schwer vordringen kann. So ist nun einmal Robert A. Heinlein gewesen und ich finde gut, dass sein Schaffen nicht vergessen wird, sondern immer wieder auch andere beflügeln kann. Sei es wie bei „Entführung in die Zeit“ einen Film oder wie bei „Das unerfreuliche Gewerbe des Jonathan Hoag“, dass man sich selbst die Frage stellt, was hätte ich anders designt an unserer Welt. Fazit: Eine bunte Reise durch Robert A. Heinleins kleine Werke. Die Geschichten gestalten sich wunderlich und fantastisch, so dass man nicht nur in der Science-Fiction landet, sondern auch in die Psyche verschiedener Menschen. Seine Ideen sind abwechslungsreich und selbst wenn die Dokumente dazu schon mehrere Jahrzehnte alt sind, hat er einen sehr eigenen Stil gefunden, welcher auch heute noch für Denkanstöße sorgt. Fans finden seltene Geschichten zusammengefasst in einem Band und wer einfach mal Robert A. Heinlein kennenlernen will, findet hier einen guten Einstieg. Matthias Göbel Autor: Robert A. Heinlein Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: Heyne Verlag Erscheinungsdatum: 11.03.2019 ISBN: 9783453316300
  8. Na wenn das nicht mal richtig abgefahren ist – Selbstfahrende Städte! Ich muss gestehen, dass ich erst durch den aktuellen Kinofilm auf das Buch aufmerksam geworden bin. Der Trailer hat wohl schon so einiges verraten, aber ein Buch bietet eben doch mehr die Möglichkeit, der Fantasie Flügel zu verleihen. Am Anfang haben wir Tom, ein Hilfsbursche, welcher sich in London, einer der größten Städte weit und breit wohl fühlt. Schon nach wenigen Seiten wird diese besondere Stadt genau erklärt, denn sie macht Jagd auch eine andere. Richtig gelesen, die Stadt fährt hinter einer kleineren Stadt hinterher. Der Grund ist recht einfach, denn in dieser Zukunft, gibt es kaum noch Ressourcen auf der Erde. Ein Minutenkrieg, hat die Menschheit in eine maschinenbeherrschende industrielle Zeit zurückversetzt. Die Gerätschaften werden gewartet und die Ingenieure sind immer noch sehr erfinderisch, nur Computer gehören der Vergangenheit an. Doch ein KI-Artefakt aus dieser Vorzeit, ist genau der Anstoß dieser Geschichte. Denn als Tom sich im Büro des obersten Historikers Thaddeus Valentine befindet, stürmt plötzlich ein Mädchen mit dem Tuch vor dem Gesicht herein. In der Hand hält sie eine Waffe und es scheint so, als würde sie ihn töten wollen. Hier beginnt auch gleichzeitig die Hauptstory, denn so lernen sich Tom und Hester kennen. Es beginnt eine Flucht und gleichzeitig eine Jagd. Beide erzählen sich im Verlauf ihre eigene Geschichte und es gibt unausweichlich Zusammenhänge, welche Tom erst gar nicht glauben kann, sie aber dann absolut stimmig zusammenpassen. Valentine als Vater und obersten Historiker, steht zusammen mit dem Bürgermeister auf der Gegenseite. Das dürfte auch nicht verwundern und seine Tochter bekommt erst nach und nach die Wahrheit über ihren Vater heraus. Die Erzählung wurde sicherlich absichtlich sehr einfach gehalten, denn in vielen Passagen ahnt man sehr schnell wie die Situation gleich ausgehen wird. Zum Ende hin nimmt die Action noch einmal Fahrt auf und es werden auch einige ihr Leben lassen müssen. Interessant fand ich noch die Stalker. Es sind roboterähnliche Wesen, welche anscheinend aus Maschinenteilen zusammengesetzt wurden. In Körpern von toten Menschen, werden sie wie durch Magie, wieder zum Leben erweckt. Rauch, Dampf, glühende Augen und übermenschliche Stärke, klingt genauso punkig, wie das restliche Szenario. Wenn man genau hinschaut, ist dieser Vierteiler auch eher was für jüngere Leser. Nicht nur weil die beiden Helden der Geschichte in dem passenden Alter sind, auch sonst hält sich der Autor mit Gewalt ein wenig zurück. Die Geschichte der Menschheit, über ihren Krieg und Untergang, wird immer nur beiläufig erwähnt, hier wird sicherlich in den kommenden Bänden noch mehr zu erfahren sein. Dieser Band schließt zumindest feuerreich ab und hinterlässt dem Leser die Option weiterlesen zu wollen oder es eben dabei zu belassen. Leider bleiben die einzelnen Figuren sehr stereotypisch in ihren Rollen gefangen. Besonders der Kurzausflug zu den Piraten scheint fast im Nachhinein hineingeschrieben worden zu sein. Fazit: Ein Steampunk-Abenteuer, welches euch London, mit seiner St. Pauls Kuppel, von einer ganz neuen Seite zeigt. Eine weit entfernte Zukunft, in der zwei Teenager vereint im Kampf gegen einen Bösewicht viele Hürden einer Flucht/Jagd überleben müssen. Zielgruppengerecht geschrieben und mit Ausschau auf mehr, muss man sich nur dem Genre wohlwollend gegenüberstellen und findet hier einen unterhaltsamen Roman, dessen Figuren nicht alle hängen bleiben, aber mit einer ungewöhnlichen Idee der fahrenden Städte aufwarten kann. Matthias Göbel Autor: Philip Reeve Übersetzer: Gesine Schröder, Nadine Püschel Paperback: 336 Seiten Verlag: FISCHER Tor Erscheinungsdatum: 24.10.2018 ISBN: 9783596702121
  9. Der Name des Autors regt schon die Fantasie an und man erinnert sich an unzählige seiner Science Fiction Geschichten. „2086 - Sturz in die Zukunft“ gilt als der lang verschollene erste Roman von Robert A. Heinlein, denn bereits 1939 soll dieses Manuskript entstanden sein. Damals nicht angenommen, geriet der Roman in Vergessenheit, bis er letztendlich in die Hände des Mantikore Verlages gelangte. Sie haben sich viel Mühe gegeben, dem Autor wirklich gerecht zu werden. Mit einer neuen Übersetzung, kleinen Erläuterungen zwischendurch und einer ausführlichen Geschichte hinter diesem Schriftstück, wird nicht nur der Fan belohnt, sondern auch der Neueinsteiger. Kommen wir auch gleich zum Inhalt des Romans, welcher doch recht skurril anfängt. 1939 – Der Pilot Perry Nelson gerät in einen Autounfall. Eigentlich sollte man so einen Sturz nicht überleben. Doch wie es das Schicksal wohl so will, erwacht er 147 Jahre später und kann sich nicht erinnern, wie er in dieses Bett gekommen ist. Eine junge Frau versucht ihn langsam an die neue Welt heranzuführen und genau hier zeigt der Roman schon, dass Heinlein eben nicht einfach nur eine Geschichte schreiben wollte. Vielmehr denkt er sich haarklein eine durchdachte eigene Zukunft aus. Dabei geht es von dem Zusammenleben zwischen Mann und Frau, bis hin zu Geschichte, Politik und Wirtschaft. Es gibt seitenweise Abhandlungen über das, was die letzten hundert Jahre alles passiert ist. Da haben wir den Krieg in Europa, der mehrere Jahrzehnte tobte und mittlerweile kaum noch Menschen hier leben. Selbst bei dem Wirtschaftskreislauf nimmt er den Kapitalismus und die freie Marktwirtschaft ordentlich unter die Lupe. Technische Errungenschaften, wie kleine Fluggeräte, ähnlich wie Autos, sind dann fast nur Beiwerk und als Perry vor Raketen steht, welche zum Mond fliegen sollen, da staunt man schon nicht schlecht, wie weit Heinlein in seinen Gedanken der Geschichte voraus war. Als begeisterter Mathematiker und Physiker, war es nur logisch, dass er sein Wissen auch in seinen Storys unterbringt und das dabei auch weltpolitische Fragen zum Vorschein kommen, sollte ebenfalls nicht verwundern.Doch muss man sich für dieses Buch wirklich Zeit nehmen. Es gibt zwar einen Rahmen und Perry spielt seine Figur als Hauptcharakter gut, doch bleibt der Autor dem Leser viele Antworten schuldig. Vielleicht auch einer der Gründe, warum der Roman damals scheiterte und auch heute noch den Zugang deutlich erschwert. Dafür gibt es aber sehr interessante Denkanstöße und vor allem erstaunliche Parallelen zu echten Ereignissen unseres Jahrhunderts. Der gesamte Text wird allerdings erst durch die Erläuterungen und durch das Vorwort wirklich erhellend. Zum Teil hätte man Heinlein gewünschte mehr Erfolg von Anfang an feiern zu können, doch vielleicht waren auch solche Rückschläge, wie die Nichtveröffentlichung dieses Romans, ausschlaggebend für viele andere Geschichten, denn man erfährt später, dass bereits einige Teile des Romans in Form von Kurzgeschichten doch schon den Weg in die Hände der Leser gefunden hat. Fazit: Das kleine Manifest des Robert A. Heinlein! Er schrieb Geschichte und begab sich dabei immer wieder weit in die Zukunft der Menschheit. Ob Aliens, Zeitreisen oder ferne Welten, Heinlein war im Geist ein Visionär und auch als Autor schuf er man Meisterwerk. Der Mantikore Verlag bietet hier für Fans des Autors die seltene Gelegenheit noch einmal tiefer in seine Gedankenwelt abzutauchen. Wer eine typische Science Fiction Story erwartet, wird sie hier leider nicht bekommen. Wer allerdings eine Abhandlung, über eine nicht eingetroffene Zukunft lesen will, wird hier definitiv fündig. Matthias Göbel Autor: Robert A. Heinlein Broschur: 328 Seiten Verlag: Mantikore Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 18.02. 2016 ISBN: 978-3945493519
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