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  • FedCon 14: Der Convention-Freitag

    Der Tag im Überblick
    Es ist soweit, wir sind wieder auf einer Fedcon! Mit zittrigen Händen, Tränen in den Augen vor Glück, machten wir uns um 10 Uhr auf den Weg ins Bonner Maritim, um für euch direkt vor Ort zu berichten! In diesem Tagesbericht erfahrt ihr alle interessanten Dinge des Con-Freitags! Es ist soweit, wir sind wieder auf einer Fedcon! Mit zittrigen Händen, Tränen in den Augen vor Glück, machten wir uns um 10 Uhr auf den Weg ins Bonner Maritim, um für euch direkt vor Ort zu berichten!

    Die Pressekonferenz markierte den Auftakt zur diesjährigen Fedcon 14. Moment einmal, wieso 14? Fand nicht letztes Mal die Fedcon 12 statt, mag sich der geneige Leser fragen?
    Dies ist korrekt. Irgendwo auf dem Weg nach Bonn scheint die 13 verloren gegangen zu sein. Möglicherweise hat man sich dem amerikanischen Aberglauben angeschlossen, vermeidet doch dieses heitere Völkchen beim Bau ihrer Hochhäuser die Unglückszahl 13. Doch dies nur am Rande.
    Unter höflichem Applaus der anwensenden Journalisten betrat ein Großteil der eingeladenen Stargäste den Salon Liszt, um sich mutig den Fragen der Fans zu stellen. Dabei waren jedoch nicht alle Schauspieler anwesend, Brent Spiner, Jolene Blalock und Andrew J. Robinson waren aus nicht näher bekannten Gründen noch nicht anwesend.
    Nach einer kurzen Vorstellung gab es die Gelegenheit Fragen an die Gäste zu stellen. Dabei wurden größtenteils altbekannte Themen aufgegriffen, wie z.B. ob man gerne in Deutschland sein oder mit welchen Projekten man derzeit beschäftigt sei. Dabei fiel auf, dass viele kurz vor ihrer Heirat standen und dementsprechend einen großen Teil ihrer Zeit für ihr Privatleben aufwendeten. Interessant war hierbein die Aussage Leonard Nimoys, welcher derzeit so gut wie gar nicht vor der Kamera steht, sondern sich vollends der Fotografie widmet. In fünf Wochen wird in New York eine AUsstellung seiner Werke eröffnet, auf die er sich sehr freut.
    Kevin Sorbo hat gerade einen Pilotfilm für eine Sitcom abgedreht, in welcher er einen alternden Football-Quarterback kurz vor dem Ruhestand spielt. Stephen Furst ist vollends mit dem Drehen von Filmen für den Sci Fi Channel beschäftigt, während Gary Graham "die Rolle eines arbeitslosen Schauspielers" darstellt.
    Anscheinend scheint die Kunde vom Ende Enterprise´ nicht bis nach Köln durchgedrungen zu sein, denn ein Vertreter von RTL stellte doch tatsächlich die Frage, ob an den Gerüchten über die Absetzung der fünften Serie Star Trek: Enterprise tatsächlich etwas dran sei.
    Bemerkenswert ebenfalls der Konsens fast aller Beteiligten darüber, dass Star Trek eine längere Pause bräuchte und man nicht in den nächsten Jahren mit einem neuen Film oder gar einer Serie zu rechnen sei. Auch stehe nicht fest, welche Crew für einen eventuellen elften Film vor der Kamera stehen würde. O-Ton Richard Arnold: "Da gibt es nichts!"
    Ginge es nach J.G. Hertzler, so würde eh die Deep Space Nine Crew in einem neuen Film die Hauptrolle übernehmen; eine Meinung, die wohl bei vielen auf Zustimmung gestoßen ist.

    Im Anschluss suchten wir uns ein lauschiges Plätzchen in der oberen Etage des Conbereichs, von wo aus wir euch über die Veranstaltung berichten wollten. Leider wurden wir von dort recht schnell und barsch vertrieben, kamen jedoch bei den Kollegen des EEF-Clans unter!
    Dort wiederfuhr uns gar unglaubliches: Leonard Nimoy und Jolene Blalock, die beiden Ehrenvulkanier dieser Con, schritten nur Zentimeter an uns vorbei! Eine Aura der Logik umgab beide und schien geradezu auf uns überzugehen. Zumindest hätte des passieren sollen, aber im letzten Moment nahmen die beiden einen anderen Weg. Pech gehabt!

    Dann endlich war der Moment gekommen, auf den wir alle gewartet haben: die Opening, die uns auf die diesjährige Veranstaltung einstimmen sollte. Zu Beginn wurde ein sehr witziges Video über Marc B. Lee eingespielt, der verzweifelt versucht auf die Con zu gelangen und dabei in einer Sci Fi Serie nach der anderen landet. Zu Recht brandete nach dieser Einspielung begeisterter Beifall auf!
    Gefolgt wurde das ganze von einigen kostümierten Fans, die auf das hauseigene Rollenspiel hinweisen sollten, das am Samstag starten wird. Auch Paramount ließ sich nicht lumpen und präsentierte exklusives Bildmaterial aus dem kommenden Blockbuster „Krieg der Welten“. Leider wiederholten sich zahlreiche Sequenzen dieser Show und stellenweise kam Minuten lang kein Ton aus den Boxen, was schließlich zum Unmut der anwesenden Fans führte und so war keiner sauer darüber, als endlich die Präsentation endete.
    Endlich kam man zu dem wichtigsten Grund der Eröffnung, dem Vorstellen der Gaststars. Wie gewohnt betraten die eingeladenen Damen und Herren die Bühne und ließen sich feiern. Natürlich ernteten die großen Namen immensen Beifall, doch erwähnenswert ist der Auftritt des leibhaftigen Astronauten Rick Searfoss, der unter großem Applaus empfangen wurde. Zu recht, denn wann hat man schon die Gelegenheit einen Menschen zu treffen, der tatsächlich unseren Planeten aus dem All betrachtet hat?
    Die Standing Ovations bekam natürlich der am Ende auftretende Leonard Nimoy, der sich freute wieder in Bonn sein zu dürfen.
    Am Ende fiel auf, dass mal wieder alle Schauspieler begeistert sind wieder in Bonn sein zu dürfen und dass die deutschen Fans die besten der Welt seien. Hoffentlich mehr als nur eine Floskel! Leider muss man schlussendlich sagen, dass die Opening leider nicht die Qualität der vorangegangenen Jahre halten konnte. Doch wir haben erst Freitag und wir können uns ja noch steigern…

    Die bebende Erwartung speziell der männlichen Star Trek-Fans war vor dem Panel Jolene Blalocks geradezu greifbar. Die hohen Erwartungen an Blalock, die wohl nicht zuletzt auf ihre optische Erscheinung in "Enterprise" - ach was! - generell zurückzuführen sind, wurden von ihrer heutigen optischen Erscheinung nicht wirklich erfüllt. Was an Erwartungshaltung davon nicht erschüttert werden konnte, wurde aber von ihrem Einstieg in das Panel und dem was darauf folgte jäh zunichte gemacht:
    "Habt ihr Fragen?" Keine Vorbereitung auf den Abend - sich einfach hinsetzen, und dem harren, was da kommen mag; das war das offensichtliche Gesamtkonzept Blalocks für diesen Abend.
    Entsprechend zäh zog sich das Panel hin - nach nahezu JEDER Frage kam zunächst eine gähnend lange Denkpause - gut, zugegeben: Manche der Fragen waren dermaßen, um es höflich zu formulieren, unhandlich dargebracht. Aber das macht auch nix, denn die Antworten waren oft im gleichen monotonen Stil gehalten, nur ab und an sehr zur Belustigung des Publikums von Blalocks charmant-grenzdebilen Lachen durchsetzt. Das höchst unspektakuläre Panel Blalocks endete in bester Marina-Sirtis-Manier mit einem wenig überzeugenden, aber dennoch dargebotenen Tränenausbruch...

    Kaum war die Bühne von Blalocks Krokodilstränen wieder getrocknet, betrat auch schon der heiß ersehnte Brent Spiner die Bühne, der jedoch - im Gegensatz zu seiner Vorgängerin - die in ihn gesetzten Hoffnungen voll und ganz zu vermochte. Brent Spiner zeigte sich über die gesamte Länge seines Panels souverän und verstand es, mit Witz und einem Quentchen Chuzpe den gesamten Saal zu unterhalten. Zum einen hatte Spiner auf alle Standardfragen die passenden Standardantworten; hier ein kurzer Auszug:
    1. Wie war es, mit xy zu drehen?
    Antw.: "Es war, wie in einem Regenbogen mit 1000 Engeln zu schwimmen."
    2. Wie war es, Dr. Soong zu spielen?
    Antw.: "Es war, wie in einem Regenbogen mit 1000 Engeln zu schwimmen."
    3. Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?
    Antw.: "Ich habe den Text gelernt."
    4. Wie machst Du Deine Augen gelb?
    Antw. a: "Sie sind gelb."
    Antw. b: "Das ist so eine Lebersache..."
    5. Es ist schön, Sie endlich lebensgroß zu sehen!
    Antw.: "Ich versuche immer, in Lebensgröße zu reisen..."
    Doch noch weitere Fragen prasselten auf Spiner ein: So befand er singend, dass eine der Facetten am Charakter Datas, die noch gefehlt hätte, folgende gewesen wäre: "Data, die Oper."
    Im übrigen befand Spiner auf die Feststellung, Data altere nicht, dass, wenn man sich die Filme ansieht, zu erkennen ist, dass dies definitiv nicht der Fall ist.
    Neben einer Anekdote bezüglich eines Strafzettels und einiger weiterer Spielereien mit dem Publikum, erzählte Spiner noch, wie sehr ihm Dreharbeiten mit der Katze Spot zuwider waren, da Spot, wie dies für eine Katze nunmal üblich ist, ihren eigenen Kopf hatte, und es somit sicher war, dass sich die Dreharbeiten enorm in die Länge zogen, sobald der Name ´Spot´ in einem der Drehbücher vorkam. Brent Spiner hat allerdings ein paar Hunde, die er schmerzlich vermisst, was er mit einem verkniffenen Tränchen zu bezeugen versuchte...
    Auf die Frage, ob Spiner denn die Liebe des Publikums fühle, entgegnete dieser:
    "Ja - und hört sofort auf damit!"
    Doch dies gelang nur schwerlich - einem Fan, der ihm anbot, seine (natürlich gespielte) Trauer wegen des Endes von TNG durch eine Umarmung lindern zu wollen, empfahl er, dies bitte auch zu tun - mental.
    Den Abschluss dieses sehr unterhaltsamen, kurzweiligen und rundum gelungenen Panels markierte eine knappe Patrick-Stewart-Imitation, ehe sich Spiner unter dem breit durch den Saal wogenden Applaus der sichtlich erfreuten Zuschauer für heute Abend zumindest verabschiedete.

    Auch das TREKNews-Team verabschiedet sich für heute und meldet sich morgen wieder von der FedCon 14 mit hoffentlich spannenden, lustigens und interessanten Neuigkeiten.
    Gute Nacht!
    Daniel Räbiger
    Nadir Attar
    Christian Gaus
    Jens Großjohann
    Markus Sampl

    Quelle: treknews.de

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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

      Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

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