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...du darfst!
  • FedCon 15: Dean Haglund und Gary Jones

    Das witzigste Duo der diesjährigen Con!
    Sonntag morgen, die Conparty vom Vorabend steckt noch vielen Besuchern in den Knochen. Dennoch ist das kleine Holodeck, wie der Saal genannt wird, brechend voll. Fast schon die doppelte Zahl an Menschen hatte sich auf den Fußboden vor und neben der Bühne gesetzt, um sich das Duo Dean Haglund und Gary Jones anzusehen. Und niemand wurde enttäuscht!

    Sonntag morgen, die Conparty vom Vorabend steckt noch vielen Besuchern in den Knochen. Dennoch ist das kleine Holodeck, wie der Saal genannt wird, brechend voll. Fast schon die doppelte Zahl an Menschen hatte sich auf den Fußboden vor und neben der Bühne gesetzt, um sich das Duo Dean Haglund und Gary Jones anzusehen. Und niemand wurde enttäuscht!
    Ein sichtlich verkaterter Marc B. Lee bat die beiden Schauspieler, die begeistert vom Publikum empfangen wurden, auf die Bühne und beide wirkten völlig frisch. Fast alle anwesenden Zuschauer waren schon gestern Abend bei ihrem Auftritt gewesen und konnten sich über die Nachricht freuen, dass die Perfomance gerade von Dean Haglunds Brenner auf eine DVD gepresst wird, die es im Anschluss käuflich zu erwerben gebe.
    Die beiden Schauspieler verbindet beide eine lange Freundschaft, die bis ins Jahr 1986 zurückreichte. Damals traten sie gemeinsam in einem Club in Vancouver auf, wo sie Improvisations-Comedy aufführten. Die Show war so erfolgreich, dass sie meistens drei Auftritte pro Abend hatten, bei dem die meisten Sketche völlig aus dem Stehgreif kamen. Hinzu kam eine Mischung aus Sketchen und Musical zum Thema Star Trek, welche mehr als gut ankam.
    Aufgrund dieser Freundschaft wollte Jones auch zu gerne gemeinsam mit Haglund vor der Kamera stehen und bewarb sich sogar für die Rolle des Byers in „Akte X“, bekam jedoch leider nicht den Zuschlag. Nun mimt er den Sergeant Walter Harriman bei „Stargate“, den Bediener im Stargatekontrollraum. Eine eher unpassende Rolle, denn Jones kann laut eigener Aussage nicht mal seinen eigenen DVD-Player anschließen. Unter dem Vorwand eines gemeinsamen Abendessens lockte er Dean zu sich nach Hause, um das Problem zu lösen.
    Übrigens tut Jones bei „Stargate“ nur so, als bediene er die Tastatur seines Computers. Aufgrund von Problemen mit der Aufnahme der Dialoge muss er nur so tun, als ob.
    Scherzhaft meinte Jones, er habe eh nur drei Sätze in der Serie:
    „Stargate-Aktivierung von außen!“
    „Stargate aktiviert“
    „Ich habe keine Ahnung, Sir!“
    Letzter Satz sei in seinen Augen ein Armutszeugnis, denn welche Existenzberechtigung hat seine Figur, wenn sie eh nie eine Lösung für Probleme habe?
    Beide wussten eigentlich nie, ob und wann ihre Figuren in den Serien wieder zurückkehren würden. Sie nahmen an, dass sie einen einzigen Auftritt haben würden. Dass ihre Figuren neun bzw. zehn Jahre später immer noch in den Serien auftauchen würden, hatte keiner von ihnen angenommen.
    Gary Jones macht sehr viele Audiokommentare für die Stargate-DVD´s, obwohl er stellenweise gar nicht in die Episoden involviert ist. Dies liegt daran, dass er nur 15 Minuten vom Set entfernt wohnt und oft von Regisseur Peter DeLuise darum gebeten wird. Die Chemie zwischen den beiden stimme und zwanglos unterhalten sie sich humorvoll über die gerade laufenden Episoden. Inzwischen haben die Audiokommentare mit ihm einen Kultstatus unter Fans und haben sogar beim Vertrieb von Haglunds Chillpaks geholfen. Jones erklärte nämlich DeLuise vor laufendem Mikro, wer eigentlich diese tollen Dinger erfunden habe und der Regisseur war begeistert. Diese Aussage führte zu einem auf Stargate begründeten rasanten Absatz der Chillpaks.
    Angesichts der lockeren Stimmung der beiden wurde natürlich nach den bemerkenswertesten oder gar peinlichsten Momenten gefragt. Dean Haglund gestand, dass er bei einem „Akte X“-Dreh in Las Vegas einmal im Vollrausch sich aus seinem Hotelzimmer ausgeschlossen hatte. Unglücklicherweise war er dabei splitterfasernackt gewesen! Das Publikum brüllte vor Lachen und auch Gary Jones sowie Haglund selbst hatten Probleme ernst zu bleiben.

    Dieses wunderbare Panel mit Worten wiederzugeben ist nur schwerlich möglich. Man muss dabei gewesen sein, um diese wundervolle Stimmung gefühlt zu haben. Einmal mehr zeigte sich, dass in den kleinen Sälen die Atmosphäre am besten ist.
    Hoffentlich sehen wir die beiden bald wieder!

    Text: Nadir Attar
    Bilder: Daniel Räbiger

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    Quelle: treknews.de

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