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  • FedCon 15: Walter Koenig

    Das Fedcon-Urgestein
    Am Abend kündigte sich endlich das Panel von Walter Koenig an, dem Mann, der schon auf der allerersten Fedcon zu Gast gewesen war und gemeinsam mit George Takei zum ursprünglichen Cast der Serie gehörte. Bevor er jedoch die Bühne betrat, wurde erst einmal ein rund fünf Minuten langer Trailer zu „To Serve All Days“ ausgestrahlt; der Episode des Fanfilmprojekts „New Voyages“, in dem Walter Koenig mitspielt. Von uns bekommt ihr alle Infos zu seinem Panel!

    Am Abend kündigte sich endlich das Panel von Walter Koenig an, dem Mann, der schon auf der allerersten Fedcon zu Gast gewesen war und gemeinsam mit George Takei zum ursprünglichen Cast der Serie gehörte. Bevor er jedoch die Bühne betrat, wurde erst einmal ein rund fünf Minuten langer Trailer zu „To Serve All Days“ ausgestrahlt; der Episode des Fanfilmprojekts „New Voyages“, in dem Walter Koenig mitspielt. Thematisch geht es dabei um Chekov, der einer tödlichen Krankheit ausgesetzt wurde, die ihn rapide altern lässt. Diese Episode befasst sich voll und ganz mit Pavel Chekov, was Walter Koenig zum Mitmachen bewegt hatte. Mehr als einmal hatte er doch schon in Vergangenheit betont, dass Chekov sich in der Serie niemals weiterentwickelt hätte. Stattdessen hatte er mehr oder weniger als Stichwortgeber gedient, der die Handlung vorantreiben sollte. Endlich gebe es nun ein „real life“ für seinen Charakter, freute sich Koenig. Sogleich nach dieser kurzen Präsentation und Einleitung widmete sich der Amerikaner den Fragen der Fans.
    Ob den Chekov wirklich in dieser Episode sterbe und wie dies mit der Kontinuität der Serie vereinbar wäre, wollte ein Fan wissen. Daraufhin betonte Walter Koenig, dass „New Voyages“ als Paralleluniversum zu betrachten, also absolut non-canon, sei und dadurch keinen Bezug zu der ursprünglichen Star Trek Zeitlinie habe. Außerdem vertritt er die Ansicht, dass sein Tod ein wichtiger Bestandteil der Episode sei und ganz wunderbar in das Storykonzept passe. Die Fans sollen sich selber von dem Endergebnis überzeugen, wenn die Episode im September ihre Premiere feiert. Paramount hatte bisher noch kein Problem mit diesem Fanfilmprojekt, solange es absolut nicht-kommerziell bleibt. Ursprünglich hatten die Macher von „New Voyages“ auf eine Unterstützung oder gar einen Vertrieb durch den Konzernriesen gehofft, jedoch musste diese Hoffnung enttäuscht werden. Er selbst ist auf jeden Fall begeistert von der Arbeit an diesem Projekt.
    Selbstverständlich kam Koenig auch auf die Gerüchte über den elften Star Trek Film zu sprechen. Wie so viele andere betonte der Schauspieler, dass es absolut kein Konzept zu einem weiteren Film gebe. Vielmehr sei es so, dass Paramount ursprünglich aus Kostengründen komplett beenden wollte. Zu groß waren trotz der gigantischen Einnahmen die Verluste gewesen. So waren die Verantwortlichen nur wenig begeistert über den Umstand, dass J.J. Abrams einen neuen Star Trek Film als sein Wunschprojekt bezeichnete. Koenig glaubt an einen neuen Film, der von Abrams inszeniert werden würde, und an das Überleben der gesamten Franchise. Die Fans überall auf der Welt seien zu leidenschaftlich, als dass Star Trek jemals sterben könnte.
    Neben Chekov machte Bester aus „Babylon 5“ Walter Koenig zu einem Begriff für Sci Fi Kenner. Die Rolle des Telepathen gefiel ihm noch besser und er habe sogar zwei der drei Bücher gelesen, die die Vorgeschichte des Psi-Cops erzählten. Er fand die beiden Bücher ansprechend, vor allem das dritte, auch wenn in seinen Augen seine Figur als zu herzlos beschrieben worden war. Der Umstand, dass Bester eine verkrüppelte Hand hatte, ging auf Koenigs Initiative zurück. Sie sollte eine Art symbolische Bedeutung haben: obwohl Bester kleiner als andere und durch diese Behinderung gehandicapt gewesen war, hatte er sich innerhalb des Psi-Korps zu einer starken Machtposition hochgearbeitet. Die Behinderung sollte seine Willenskraft unterstreichen.
    Doch auch wenn Bester ein „bad guy“ war, so ist es in Koenigs Augen per se nicht aufregender einen solchen zu spielen. Vielmehr komme es individuell darauf an, wie man sich einer Figur annähert. Ob diese ein Guter oder ein Böser sei, entscheidet allein die Art der Schauspielerei und was man aus der Rolle macht.
    Gegenwärtig hat er einen Film für Sci Fi abgedreht, der den Titel „Boneeater“ trägt. Es ist eine kleine Rolle, in der er einen Wissenschaftler mimt, der den Hauptdarsteller Bruce Boxleitner unterstützt. Im Oktober werde er den Horrorfilm „Fadeout“ drehen, der nicht zuletzt eine große Prise Humor haben soll. Dort spielt er einen bösen Zauberer, was ihn amüsiert.
    Damit endete das eher durchschnittliche Panel einer Star Trek Legende, welcher scheinbar inzwischen müde geworden ist.

    Text: Julia Becker & Nadir Attar
    Fotos: Nadir Attar

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    Quelle: treknews.de

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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

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      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
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