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  • Endlich da: Jonathan Frakes

    Top-Performance auf der Bühne - tolle Bilder inside!
    Nach einer ziemlich langwierigen und vielleicht auch etwas überzogenen Versteigerung von Star Trek Autogrammkarten, T-Shirts und Co mit Larry Nemecek und Veranstalter René Alberg, konnte Jonathan Frakes dann doch noch rechtzeitig etwas nach 20:00 Uhr die Bühne betreten. Die Fans waren super drauf und begrüßten den Riker-Darsteller mit tosendem Applaus. Locker, mit schon etwas schütterem Haar und grauerem Bart, stürmte Frakes in den Saal...

    Nach einer ziemlich langwierigen und vielleicht auch etwas überzogenen Versteigerung von Star Trek Autogrammkarten, T-Shirts und Co durch Richard Arnold und einer weiteren Auktion für einen guten Zweck mit Larry Nemecek und Veranstalter René Alberg, konnte Jonathan Frakes dann doch noch rechtzeitig etwas nach 20:00 Uhr die Bühne betreten.

    Die Fans waren super drauf und begrüßten den Riker-Darsteller mit tosendem Applaus. Locker, mit schon etwas schütterem Haar und grauerem Bart, stürmte Frakes in den Saal. Seine Show war auf lustige Anekdoten und Publikumsfragen aufgebaut, die er sehr humorvoll mit seinem strahlenden Charme beantwortete.

    Er ging besonders oft auf den alten Riker, den unbeliebten Riker aus der ersten Staffel ein. Oft machte er auch Witze über sein jetzt weniger gewordenes Haar, als er die Vergleichbilder vor 15 Jahren hinter sich auf der Leinwand sah. Als er dann das Lifebild seines Hinterkopfes sah, sagte er nur noch: „More and more I start to look like Patrick [Stewart].“

    Eine Frage, die aus dem Publikum gestellt wurde, war, wo und wie sie beschlossen, dass Riker sympathischer dargestellt werden sollte. Er erzählte, dass sie gerade im Team besprochen hatten, wie sie die 2. Staffel entwickeln wollen. Jonathan lies sich während der Drehpause einen Bart wachsen, weil er zu faul zum Rasieren war. Doch der Bart gefiel und man wollte ihn auch für Riker einbauen. Lange haben Leute diskutiert wie die Gesichtsbehaarung denn nun am besten aussehe, was den Schauspieler auch sehr verwundert hat, dass es Leute gibt, die nichts anderes zu tun haben, als seinen Bart zu bewerten! Aber den eigentlichen Ansporn zum Ändern der Rolle gab Entwickler Gene Roddenberry, der von seiner „Never smile“-Philosophie für Riker schließlich dann wegkam.

    Dann wurde gefragt, wie viel von Roddenberrys Geilst denn noch überhaupt in Nemesis zu finden sei, denn bei dem Trailer mit all der Action kann man sicht nicht mehr viel darunter vorstellen. Darauf meinte Frakes, dass es wohl daran liegt, dass sich Action sehr gut verkauft. Er weis selbst nicht wo Roddenberrys Geist geblieben ist, aber das Script, das er damals von John Logan las, hatte eine tiefere Bedeutung. Wie das im Film rüberkommt, weiß er noch nicht, denn er hat ihn noch nicht ganz gesehen.

    Und ach hier wollte man dann wissen, ob nun Nemesis der letzte Film ist. Die Antwort darauf: „Nemesis ist der 10. Film, der nächste wird der 11. sein.“ Doch dann meinte er, dass wenn Nemesis gut ankommt, es sicher nicht der letzte Film sein wird.

    Oft wollten die Fans wissen, was denn für Scherze am Set gespielt wurden. Einen besonders guten Joke erzählte er dann auch noch: Schon lange dachten alle darüber nach – auf der Brücke der NCC 1701-D saht Michael Dorn (Worf) schon immer unter seiner Station die strahlende Glatze seines Schauspielerkollegen Stewart. Und schließlich traute sich der Klingone auch - Patsch warf er mit voller Wucht ein Ei auf den Kopf Picards, der nur noch blöd schaute während es ihm das rohe Ei über sein Gesicht herunterrann.

    Auch wollte man wissen, woraus den nun das Gagh gemacht wurde, dass Riker in einer Episode essen musste. Wir erfuhren, dass es aus rohem Tintenfisch und Plastik besteht - das alles natürlich auch noch besprüht und bemalt. Auch in einer Szene, wo Riker Regenwürmer essen musst, sagte man ihm, er müsse sie nur in die Hand nehmen und dann über seinen offenen Mund halten - nicht essen, nur für die eine Einstellung. Doch leider bewegte sich einer der Würmer zu sehr, fiel aus seiner Hand, in seinen geöffneten Mund und wurde dann auch heruntergeschluckt.

    Seine Meinung als Regisseur war auch gefragt, denn man wollte wissen, warum sie in die Vergangenheit mit ‚Enterprise’ gingen, und nicht in die Zukunft. Darauf Frakes: „Wir konnte weniger cooles Zeug in der weiten Zukunft machen. Alles war schon so perfekt, gut und ideal. Alles wurde so zukunftssichtig vereinfacht und versimpelt, auch vom Design her, das es einfach zu nichts wurde.“

    Über den Auftritt des großartigen Schauspielers lässt sich sagen, dass die Stimmung gigantisch war, die Leute sehr dankbar, dass Frakes überhaupt erschienen ist, denn das stand nicht wirklich fest. Es stellte sich heraus, dass unsere Nummer Eins eine richtige Stimmungskanone ist, ein super Entertainer und die Fragen des Publikums mit einfach witzig und charmant beantwortet hat. Mal sehen ,was uns heute bei seinem zweiten Panel erwartet!

    BILDERGALLERY:

    -> Jonathan Frakes
    -> Komplettübersicht G7-VI

    Oliver Schöndorfer


    Quelle: treknews.de

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      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
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