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Produzenten hassen diesen Trick!
  • Panel Craig Parker und Mark Ferguson

    Sandsäcke im Wirbel des Zwergs
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    Pfundig starteten die Improvisationskünstler Craig Parker und Mark Ferguson in ihr das Freitagsprogramm abrundende Panel. In Anspielung auf die kleine Darbietung, die zwischen ihr Panel und das von Sean Astin geschoben wurden, ließen sie es sich nicht nehmen, bauchfrei ein Imitat von einem Bauchtanz darzubieten. Diese Bemühungen wurden jedoch abgebrochen, als Mark Ferguson selbstkritisch bekennen musste, dass zwei Wochen USA-Besuch doch deutliche Spuren an seinem tanzenden Bäuchlein hinterlassen haben.Craig und Mark beginnen sich damit aufzuwärmen, indem sie ein erdbeerförmiges Kissen von der Bühne entfernen möchten. Was die meisten einfach ignoriert hätten, wird für die beiden sofort zum ultimativen Zentrum ihres Interesses...

    Pfundig starteten die Improvisationskünstler Craig Parker und Mark Ferguson in ihr das Freitagsprogramm abrundende Panel. In Anspielung auf die kleine Darbietung, die zwischen ihr Panel und das von Sean Astin geschoben wurden, ließen sie es sich nicht nehmen, bauchfrei ein Imitat von einem Bauchtanz darzubieten. Diese Bemühungen wurden jedoch abgebrochen, als Mark Ferguson selbstkritisch bekennen musste, dass zwei Wochen USA-Besuch doch deutliche Spuren an seinem tanzenden Bäuchlein hinterlassen haben.
    Craig und Mark beginnen sich damit aufzuwärmen, indem sie ein erdbeerförmiges Kissen von der Bühne entfernen möchten. Was die meisten einfach ignoriert hätten, wird für die beiden sofort zum ultimativen Zentrum ihres Interesses – und zu einer Imitation einer bekannten Szene aus Herr der Ringe: Der unter der Last und Bürde der Erdbeere zusammenbrechende Craig wird vom treuen Mark über die Schulter geworfen, und er versucht Craig und die Erdbeere der Macht von der Schicksalsbühne zu tragen, bricht allerdings im Gegensatz zum Original-Sam, der Frodo zu den Feuern des Schicksalsbergs trug, unter der Last seines Kollegen zusammen.

    Aber egal: Keiner wurde nennenswert verletzt, und schon geht das atemlose Improvisationsprogramm munter weiter – mit der Beantwortung einiger Zuschauerfragen.
    Doch kurz danach geht der eigentliche Improvisationsworkshop der beiden Schauspieler und Moderatoren richtig los. Ihr erstes Spiel trägt dabei den Namen „Gollum“ – und der ist, wie sollte es anders sein – auf der Suche nach seinem … Pass! (Was eine Anspielung darauf ist, dass Mark Ferguson in regelmäßigen Abständen seinen Reisepass zu verlieren pflegt). Das Spiel „Gollum“ ist vom Prinzip her Improvisationssatzbau – beide wechseln sich bei der Formulierung eines Satzes Wort um Wort ab, was nicht nur eine Herausforderung für sprachliche Intelligenz ist, sondern auch überaus erheiternd auf das Publikum wirkte.
    Das nächste Spiel stellte ein Streitgespräch dar: Gegenstand des Streits war auf Zuruf der Zuschauer eine Eifersuchtsszene wegen einer Katze. Gleichzeitig verstreuen Mark und Craig Zettel auf der Bühne, auf denen weitere Stichwörter stehen, die sie nach und nach in ihr Streitgespräch einbauen. Klar, dass bei solchen Kreativgeistern, die sich bei ihrem Streit rasch in der Simulation einer typisierten Ehe wieder finden, eine Katze nicht mit einer langen Lebenszeit rechnen kann, und rasch im Zerhäcksler der Küche entsorgt wird. Ein Stichwortzettel mit der Aufschrift „Gott im Himmel“ lässt Mark zum Deutschen mutieren, der vom dreinippligen Craig heiß begehrt wird zur Kinderaufzucht. Doch seine Hoffnungen zerschlagen sich mit dem nächsten Zettel, den Mark aufhebt – er muss plötzlich feststellen, dass er „happy and gay“ ist.

    Zum Improteam Mark/Craig stößt daraufhin Verstärkung hinzu: Lori Dungey stimmt in einem spontanen Kanon mit ein. Jeder erhält eine eigene Textzeile, und schon geht´s los.
    Im Verlauf des Kanons vermischen sich die einzelnen Zeilen durch Wortaustausch zu völlig neuen sinnvollen, sinnentstellenden oder einfach sinnlosen Sätzen, sehr zur Freude der Zuschauer.
    Das nächste Spiel forderte jedoch wieder etwas mehr Körpereinsatz: „Freeze Attack“
    Zwei Darsteller spielen eine x-beliebige Situation, auf den Ruf „Freeze“ bleiben die beiden wie angewurzelt in ihrer letzten Pose stehen, und einer der beiden wird durch den dritten Darsteller ausgetauscht. Zack – geht es wieder weiter, doch das neue Duo spielt nun aus der eingefrorenen Situation heraus eine völlig andere Szene. So kann ein Ehekrach im nächsten Moment im freien Fall ohne Fallschirm weitergebaut werden – bis schließlich eine aufgespannte Unterhose den tödlichen Aufschlag auf der Bühne abbremst. Einige „Freezes“ später findet sich die bedauernswerte Lori Dungey zum Pferd degradiert wieder, und darf wechselseitig die beiden Herren über die Bühne tragen.

    Zur Entlastung der Dame stoßen allerdings zwei tapfere Recken hinzu: Der Hüne Shane Rangi und der Kampfzwerg Jed Brophy steigen ins Improteam mit ein – und spielen Stuntdoubles. Die Szenerie mündet schließlich darin, dass auf der Suche nach der Lederhosen im Garten Shane Rangi den kleinen Jed über die Bühne wirbelt. Doch Jed Brophy darf sich revanchieren: Seine Bemühungen, den riesigen Rangi zu wirbeln gleichen jedoch eher dem Versuch, einen Sandsack über den Boden zu schleifen – was definitiv den Beifall des Publikums fand.

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    Text: Markus Sampl
    Bilder: Daniel Räbiger
    Kamera & Ton: Florian Rödl


    Quelle: treknews.de
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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

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      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
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