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  • Monitor - 5x11: Das Chaos aller Zeiten

    Überarbeitete Version!
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    • Werewolf
    Fehler sind ärgerlich, doch sie passieren, denn sie sind leider menschlich. Um Euch jedoch ein angemessenes Lesevergnügen zu ermöglichen, hat Autor Jörg Grampp seine Episode rund um Q noch einmal Korrektur gelesen und an einigen Stellen überarbeitet. Diese überarbeitete Version von "Das Chaos aller Zeiten" ist also genau das richtige, um sich die Wartezeit auf die kommende achte Staffel zu vertreiben...


    Was? Sie kennen mich nicht? Unmöglich. Aber nichts desto trotz möchte ich mich Ihnen Vorstellen. Denn sie wollen ja nicht dumm Sterben? Mein Name ist Q. Ich bin Allmächtig und Allwissend. Aber natürlich werden sie sich sagen. Das kann nur Q sein. Doch kann ich es immer sein? Allmächtig und Allwissend? Für gewöhnlich würde ich mit Ja antworten. Doch ich muss gestehen das auch ich hin und wieder leider in Situationen gerate die nicht einmal ich vorhersehen kann. Und das bereitet mir immer wieder Magenschmerzen. Magenschmerzen! Ein absurder Begriff für jemanden der nicht auf Nahrung angewiesen ist. Aber hin und wieder gebe ich mich auch diesen Genüssen hin. Auch meine Nähe zu den primitiven Menschen hat mich wohl etwas im Niveau heruntergezogen. Dabei Faszinieren mich Exemplare wie Jean Luc Picard, Benjamin Sisko, Kathryn Janeway und dann noch zwei weitere Herren.
    Der eine ist John Lewinski. Er kommandiert ein Raumschiff der Defiant-Klasse, das Monitor heißt. Ein wackeres Kerlchen, das mal etwas mehr aus sich herauskommen sollte. Und Edward Jones. Er kommandiert die Independence. Das größte bisher gebaute Raumschiff der Sternenflotte. Auch er ist ein Bursche, den man mit Vorsicht genießen sollte. Jene beiden Individuen sind es, denen ich meine weitere Existenz zu verdanken habe. Obwohl ich das ungern zugebe, bin ich von den beiden sehr beeindruckt.


    Doch nun genug von mir. Sie möchten wohl gerne wissen, wieso ich die Hilfe dieser Männer brauchte und weshalb es dazu kam? Nichts leichter als das. In Geschichten erzählen kann mir nur sowieso nur Lady Q das Wasser reichen. Sie ist die einzige, die es schafft, die Fragen unseres q im Keim zu ersticken, bevor man zu Tode gefragt wird. Sie können wohl nicht glauben, dass man jemanden zu Tode fragen kann. Doch! Die Bewohner des Planeten Amalason Prime haben dies zu einer perfekten Waffe umgewandelt, indem.... Aber das werde ich nicht ihnen auf die Nase binden. Nun gut. Hier beginnt die Geschichte, die beinahe das Ende aller Existenzen, aller Zeiten, aller Dimensionen bedeutet hätte.






    USS Monitor Unterwegs in den Badlands :



    Zurzeit herrschte Nachtschicht auf der Monitor. Das Licht auf der Brücke war gedämpft, um die Nachtphase zu simulieren. Nur die Hälfte der Stationen war besetzt und Lieutenant Ardev hatte das Kommando. Der Andorianer hatte es sich sichtlich gemütlich im Kommandosessel des Geheimdienstschiffes gemacht. Oh ja. Der Auftrag, verlassene Basen des Marquis aufzuspüren und zu Versiegeln hatte was herrlich Ruhiges. Seit dem Dominion-Krieg waren diese Orte in Vergessenheit geraten. Der Marquis existierte nicht mehr. Die Cardassianer waren geschlagen. Endlich würde sich auf Cardassia eine Demokratie etablieren die es den Cardassianern ermöglichen würde wieder friedlich mit den anderen Völkern zusammenzuleben. Nur die Bajoraner hegten immer noch Misstrauen gegen ihre ehemaligen Besatzer, was Ardev ihnen auch nicht verübeln konnte. Nun sah er zu, wie Fähnrich Alcazar die Monitor durch die Plasmastürme navigierte und ihnen geschickt auswich. „Lieutenant Ardev?“ Der Andorianer drehte sich in die Richtung aus der die Anfrage kam.
    „Ja, Crewman?“
    „Sir, eine Meldung von DS9. Wir sollen unsere Mission einstellen und zur Station zurückkehren. Die Defaint wird unseren Auftrag übernehmen.“
    „Verstanden. Teilen sie der Station mit, das ich es Captain Lewinski melden werde.“
    „Aye, Sir.“
    Ardev stand nun auf, ging einen Schritt auf den Hauptschirm zu. Dann berührte er seinen Kommunikator.
    „Ardev an Lewinski.“
    Das Interkom riss den Captain der Monitor unsanft aus dem Schlaf. Murrend und im Dunkeln tastend, suchte er nach der Interkom-Ruftaste.
    „Lewinski hier.“
    „Sir. DS9 hat uns aufgefordert zurückzukehren. Die Defaint soll unsere Mission fortsetzen. Mehr hatte man uns auch nicht mitgeteilt.“
    „Verstanden Lieutenant. Setzen sie einen Kurs. Ich bin dann auf der Brücke. Lewinski Ende.“


    Mit voller Impulskraft schoss die Monitor nun in Richtung Bajor davon. Matthew Price wollte sich gerade an Arena Tellom wenden, als plötzlich ein Lichtblitz durch die Brücke fegte. Price drehte sich in die Richtung des Lichtblitzes.
    „Oh, habe ich sie gestört, Commander?“, fragte ein Mann mit einem jungenhaften Lächeln im Gesicht. Er Trug eine Uniform wie man sie zu Zeiten Napoleon Bonapart getragen haben musste. Price berührte den Kommunikator.
    „Captain Lewinski auf die Brücke. Sicherheit, ein Team auf die Brücke schicken.“
    Dabei lies Price den Besucher keinen Moment aus den Augen.
    „Was haben sie Commander? Mache ich ihnen etwa Angst?“ Matt antwortete nicht. Stattdessen bohrten sich seltsamer weise seine Augen wie Quantum Torpedos in das Gesicht des Unbekannten. Nun betrat Lewinski die Brücke. Auch bei ihm zog sich die Stirn in Falten, als er den Gast sah. Ardev stellte sich schützend vor Arena und auch sein Gesicht zeugte nicht gerade vor Freude.
    „Oh sie scheinen mich mit meinem Vetter Q zu verwechseln. Sein sie versichert, ich bin nicht Q.“
    „Sondern?“, fragte Lewinski.
    „Trelane.“, stellte sich der Mann vor und verbeugte sich recht tief. Wieder ein erhellte ein Lichtblitz die Brücke des Geheimdienstschiffes. Dieses mal eine Frau mit roten Haaren die bis zur Hüfte reichten und zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden sind. Auch bei ihr konnte man sich sicher sein, es mit einer Q zu tun zu haben.
    „Trelane. Du sollst noch nicht hier sein.“, zischte sie Trelane an, der darauf sie nur Angrinste. Damit brachte er wohl nicht nur Menschen in Rage, dachte Lewinski zufrieden. Dann wandte sich Lady Q an Lewinski und ihr Gesichtsausdruck wurde etwas weicher.
    „Captain John Lewinski. USS Monitor. Ich habe sie mir etwas kleiner vorgestellt.“
    John wölbte eine Braue. So das es schon vulkanisch wirkte.
    „Das ist richtig, M´am. Und Sie sind?“
    „Lady Q. Lassen Sie sich nicht von diesem Kind hier abbringen nach DS9 zu fliegen. Ich werde mich um Trelane kümmern.“
    „Zu Gütig Lady Q.“, murmelte John. Darauf verschwanden Lady Q, Trelane und Lewinski in einem Lichtblitz.
    „Wo hat sie den Captain?“, fragte Bird besorgt.
    „Ich weis es nicht Lieutenant. Halten sie die Augen offen. Wenn die Q ihre Finger im Spiel haben, würde es mich nicht wundern, dass Ferengi Wohltätig werden.“
    Bird nickte auf die Worte des ersten Offiziers. Lewinski fand sich nun auf der Brücke eines Raumschiffes der Constitution-Klasse wieder. Doch er war nur mit Lady Q und Trelane allein hier. Langsam drehte er sich um. Er saß im Kommando Sessel der Brücke. Dann entdeckte er die Plakette. Es stand tatsächlich Enterprise drauf. Ob es sich hier um die echte Enterprise des legendären James Kirk handelte, war sich John nicht sicher. Genauso gut hätte es auch eine von den Q erschaffene Illusion sein können. Doch nun sah er wieder in das grinsende Gesicht von Trelane, was in Lewinski den Drang erweckte ihm einen Kinnhaken zu verpassen.
    „Also was ist los? Haben sie etwa mit dem hier.....“
    „….zu tun?“, vollendete ein anderer Mann den Satz. John sah nun nach links. Es war Q. Sein Gesicht wirkte ebenso düster und besorgt. Außerdem trug er die gleiche Uniform wie Lewinski selber.
    „Ich versichere ihnen Captain, das haben wir nicht. Die Q sind eher die letzte Verteidigungslinie.“
    „Wie meinen sie das?“, fragte Lewinski.
    „Sie scheinen zu glauben, sie werden mit allem fertig. Wie den Borg, Spezies 8472 usw. Doch glauben sie mir, sogar wir Q haben Todfeinde.“
    „Sie meinen es gibt noch andere Wesen die mächtiger als die Q sind?“
    Q nickte nur als Antwort. John bekam nun einen Schweißausbruch.
    „Und wie können wir ihnen dabei helfen, Q? Wenn sogar sie nichts ausrichten können?“ „Fliegen sie nach DS9, Johnny. Dort werden sie die ersten Antworten finden. Selbst uns Q ist der Ausgang dieser Sache nicht bekannt. Und dieser Umstand, John Lewinski, ist für die Q eine Katastrophe. Und für sie Menschen und den Rest des Universums kann es das Ende bedeuten, wenn wir nicht die Sache in den Griff bekommen.“
    „Dann sagen sie mir, um wenn es sich konkret handelt?“
    „Wir wissen nur, dass sie sich S nennen.“
    „S? “
    „Ja, mon Captain.“
    „Sie Wollen mir doch nicht weis machen, das es Wesen gibt, die das ganze Alphabet abrunden?“
    „Wie naiv sind den sie Mensch? Die Buchstaben dienen nur, um ihnen die Namen für euch verständlich zu machen. Also wie gesagt. Wenn es Zeit wird, werden sie alle nötigen Informationen erhalten. Kehren sie nun wieder auf die Monitor zurück, Johnny.“
    Mit einem Fingerschnippen beförderte Q Lewinski auf die Monitor zurück.
    „Und was dich betrifft, Trelane.“Q´s Stimme braute sich zu einem unheimlichen Poltern zusammen.
    „Du hättest ihnen später die Informationen zukommen lassen sollen.“
    „Aber was ist Q, wenn es genau das Richtige ist. Immerhin wissen wir, dass es hier begann. Zu diesem Zeitpunkt.“, antwortete Trelane erstaunlich ruhig.
    „Klingt plausibel Q. Selbst für Trelane.“, kommentierte Lady Q. Q legte seine Stirn in Falten. Dann wölbte er eine Braue.
    „Wollen wir nur hoffen, das es Klappt.“
    „Hoffen? Q du warst zu lange bei den Menschen.“
    „Mag sein, aber. Sie können einem immer wieder Überraschen. Für Primitive Lebensformen sogar enorm…“



    Brücke der Monitor :


    In einem Lichtblitz erschien Lewinski wieder auf der Brücke der Monitor. Alle Besatzungsmitglieder starrten ihn Besorgt an.
    „Captain, alles in Ordnung?“,fragte Arena Tellom.
    „Nein, nichts ist in Ordnung, Lieutenant. Matt, liegt der Kurs auf DS9 noch immer an?“
    „Ja, Captain.“
    „Dann erhöhe auf Warp 9,8.“
    „Aye, Sir.“antwortete Price erstaunlich förmlich. Man war es geradezu nicht gewohnt von ihm, das er nicht auf seine so sonst lockere Art antwortete.
    „Konferenz aller Führungsoffiziere in 10 Minuten in meinem Büro. Matt du hast die Brücke. Ich bin in meinem Büro.“Danach verschwand Lewinski in seinem Büro. „Chief warten Sie.“Woil drehte sich um. Um die Ecke des Korridors kam Denise Smith gerannt. Die junge Frau kam keuchend vor dem antosianischen Chefingenieur zum stehen. Woil wölbte eine Braue.
    „Haben wir einen Warpkernbruch?“
    „Wie meinen?!“
    „Na, weil sie mich fast umgerannt haben, um mich zu erreichen Denise.“ Denise Smith musste noch mal tief Luft holen um auch nur gerade stehen zu können.
    „Stimmt es?“
    „Stimmt was? Das die Borg nie jemanden auf einer Single-Party abbekommen und alle deshalb aus Frust assimilieren?“
    „Nein, Sir.“Woil blickte verwirrt drein. „Das wir nach Deep Space Nine fliegen.“
    „Ach das.“brummte Woil gespielt erleichtert. Er hatte es sich zu einem Spaß gemacht, seine Stellvertreterin ein wenig zu ärgern. Das wusste sie auch. Denn sie machte sich auch einen Spaß daraus, Woil hin und wieder in die irre zu führen. Doch beide brachen dann immer an dem Punkt ab, wo es für das Schiff hätte gefährlich werden können. Im ins geheimen mochten die beiden sich sehr.
    „Ja, Chief.“Denise sah ihn mit ihren braunen Augen erwartungsvoll an.
    „Ja es stimmt Denise. Wir Fliegen nach Deep Space Nine. Aber mehr weis ich nicht.“
    „Jaaa!“
    „Wie habe ich das zu verstehen?“ „Oh, Chief. Seien sie nicht so begriffsstutzig. Die Independence Dockt dort seit drei Tagen.“
    „Ach ihr großer Bruder. Er ist doch erster Offizier an Bord des Schiffes?“
    „Stimmt. Ich habe ihn seit 3 Monaten nicht mehr gesehen.“
    „Dann freuen sie sich ja wie ein Sack deltanischer Kicherflöhe darauf ihn wieder zu sehen.“ „So ist es. Darf ich Fragen, ob…“
    „Sie frei bekommen können während wir auch an der Station docken? Hm. Hillerman muss noch Einiges abarbeiten. Er kommt immer zu spät zur Schicht und es gibt dann wenig zu tun, so dass nur ein Mann dies erledigen könnte.“, er zwinkerte sie an.
    „Nehmen sie sich frei und besuchen sie ihren Bruder Denise. Sie haben es sich verdient.“ Denise herzte den Antosianer und gab ihn aus Freude einen Kuss auf die linke Wange. „Danke Chief. Verzeihung aber ich muss los.“
    “Bitte Denise.“Woil sah ihr bedeppert nach, als sie wieder um die Ecke flitzte und beinahe mit Dr. Fraiser zusammen gestoßen wäre.
    Er hörte nur noch ein: „Sorry Doc“ Kopfschüttelnd ging er nun in Richtung Büro des Captains.

    Besorgt sah Colonel Kira auf ihren Monitor, als sie die Aufnahme des Wurmlochs sah. Jenes Phänomen, das den Alpha- mit dem Gamma Quadranten der Milchstraßen Galaxie verband, spielte seit Tagen verrückt. In unregelmäßigen abständen Öffnete es sich und blieb offen bis es sich wieder plötzlich schloss. Ein geregelter Transit war schon daher seit 2 Wochen nicht mehr möglich. Kira wurde bei diesem Anblick daran erinnert, wie einst die Flotte des Dominions hier einflog, um sich bei den Cardassianern festzusetzen. Daher wurden alle Schiffe der Sternenflotte, die hier im Sektor operierten, zur Station gerufen. Darunter die Independence. Das Schiff der neuen Atlas-Klasse dockte an einem der oberen Andockmasten. Dieses Schiff war auch mit der Modernsten Sensoren Phalanx der Sternenflotte ausgestattet. Doch bisher konnten auch deren Wissenschaftsoffiziere nichts herausfinden. Bis man auf etwas stieß, das sogar einem Klingonen das Blut in den Adern gefrieren lassen könnte. Gerade als Das Wurmloch sich wieder öffnete, betrat Lieutenant Ro Laren das Büro. Besorgt und Neugierig zugleich sah sie die Stationskommandantin an.
    „Gibt es was neues Laren?“
    „Nein Nerrys. Es sein denn, sie interessiert eine Schlägerei zwischen Nausicaaner und Orionier, die das Quarks mal wieder in seine Bestandteile zerlegt haben.“
    „Nicht wirklich. Dax ist noch mit Julian an Bord der Independence. Die Monitor ist nun zu uns unterwegs. „
    „Was es wohl dieses mal sein mag?“fragte Ro Laren. In letzter Zeit verhielten sich die Propheten recht unruhig. Wie, wenn sie eine Gefahr erkennen würden, derer nicht mal Sie gewachsen sind. Beide Frauen sahen nun, wie das Wurmloch sich ausdehnte und wieder um das dreifache sich zusammenzog bevor es wieder sich schloss. Vorsichtig näherte sich Ezri Dax mit einem Tricorder einem Wrackteil das auf dem Boden des Frachtraums 4 an Bord der Independence lag. Neben ihr scannte Commander Maurice Jackson, der zweite Offizier des Schiffes, ebenfalls das Trümmerstück. Der 2 Meter 15 große Afrikaner schüttelte den Kopf als er auf das Display sah. Dax sah ebenfalls nochmals auf den Tricorder bevor sie das Gerät abschaltete.
    „Sie scheinen es wohl nicht glauben zu wollen, was das hier ist, Commander.“begann Dax. „Richtig Lieutenant. Und ich kann nicht glauben, das es so alt ist.“antwortete Jackson.
    „Ist es aber wohl, Sir. Die Untersuchungen lassen keine Zweifel daran bestehen.“Jackson nickte als er den Kommunikator berührte.
    „Jackson an Captain Jones.“
    „Hier Jones.“antwortete die Stimme des Captains der Independence aus den Lautsprechern. „Sir, wir haben nun die Ergebnisse vorliegen. Es wäre wohl besser, wenn sie hier herkommen würden und es sich ansehen.“
    „Verstanden, Commander. Bin gleich bei ihnen. Jones Ende.“
    Jackson kniete nun auf dem Boden, um sich das Wrackteil besser betrachten zu können. Hierbei handelte es sich um eine Duraniumplatte die ziemlich mitgenommen aussah. Jackson berührte sie und schien sie mit den Augen nochmals zu Prüfen.
    „Es wird nicht anders, nur weil Sie es sich genauer betrachten Commander.“murmelte Dax. „Ich weis Ezri. Aber... wie soll man so was erklären?“
    „Am Besten wir versuchen, das zunächst beim Captain.“, kommentierte Dax. Jackson nickte und stand auf.


    „Captain, die Monitor ist soeben unter Warp gegangen und wird in einer Minute in Transporterreichweite...“meldete Lieutenant Commander Keiko Onaka, Jones als er gerade sein Büro verlies. Jones nickte knapp.
    „In Ordnung Keiko. Sagen sie der Monitor, dass sich ihr Captain und ihr erster Offizier sofort zu uns an Bord beamen sollen. Ich werde sie von Transporterraum 3 abholen. Councelor T´Phal sie begleiten mich.“Beide Frauen nickten.

    „Sie sind Nervös Captain.“sagte die Vulkanierin, während der Turbolift durch die Independence jagte. Jones nickte nur leicht. Er kannte diese Frau seit er in der Sternenflotte ist.
    „Richtig T´Phal. Ich habe nur die Befürchtung, das nun bestätigt wird, was wir vor einer Woche schon vermutet haben.“, antwortete ihr der Texaner nachdenklich. Währenddessen hatte der Turbolift auf Deck 7 halt gemacht. Beide verließen nun den Turbolift in Richtung Transporterraum 3.


    „Alles in Ordnung, Sir?“, fragte Matt Price John Lewinski. Auch der Canadier bedachte seinem ersten Offizier mit einem Stirnrunzeln.
    „Seit unser Abberufung keine weiteren Informationen mehr.“
    „Ich weis Captain. Das frustriert ungemein.“
    „Eine Untertreibung Matt.“stimmte Lewinski zu. Beide bogen nun um die letzte Kurve im Korridor, bevor sie den einzigen Transporterraum der Monitor erreichten. Chief Woil stand an den Kontrollen und nickte den beiden Offizieren zu.
    „Was ich mich noch frage Captain, ist.“ Lewinski sah seinen Stellvertreter aufmerksam an. „Warum können wir das selbst nicht Untersuchen. Warum muss man das Schiff hierzu stilllegen?“
    „Wenn ich das wüsste, wäre ich schon längst...“
    „Q?“,ergänzte Matt grinsend. Lewinski hingegen wölbte nur argwöhnisch eine Braue und stellte sich auf die Transferfläche.
    „Bloß nicht.“antwortete er knapp und gab Woil das Zeichen den Transfer einzuleiten. Wenige Augenblicke später fanden sie sich im Transporterraum 3 der Independence wieder. Dieser war gut und gerne 6-mal größer als der der Monitor. John Lewinski erkannte Jones sofort. Im Dominion-Krieg hatten sie oft zusammengearbeitet. Auch die Vulkanierin in der blauen Starfleet Uniform war ihm keine Unbekannte. Er begrüßte Jones mit einem herzlichen Handschlag während er T´Phal mit dem vulkanischen Gruß begrüßte.
    „Willkommen an Bord John.“
    „Danke Eddy. Wollte dich sowieso auf deinem neuen Schiff besuchen.“entgegnete Lewinski erfreut.
    „Darf ich vorstellen? Mein erster Offizier, Commander Matthew Price.“Matt nickte den beiden Offizieren höflich zu.
    „Angenehm Commander. John, am Besten ich zeige dir gleich, was dein Hiersein erforderlich macht.“ „Ich ahnte schon, dass du das sagen würdest.“
    Jones führte die kleine Gruppe aus dem Transporterraum hinaus. Bis zu diesem Zeitpunkt beobachtete ich die Menschen. Lewinski und Jones waren befreundet. Kannten sich seit der Akademie und ihre Freundschaft festigte sich dann noch mehr im Dominion-Krieg, wo sich beide als hervorragende Strategen und Kommandeure erwiesen. Ich muss zugeben, dass ich als Q mich recht leicht beeindrucken lasse. Aber den Unkenrufen meiner Artgenossen zum trotz, finde ich das die Menschen ein riesiges Potential haben. Das sie es sogar noch auf unsere Ebene schaffen könnten. Diese Ansicht bereitet vielen im Kontinuum enorme Bauchschmerzen. Wie dem auch sei. Während Lewinski von Jones die Trümmerteile gezeigt bekam, wandte ich mich anderen Dingen zu. Die S schienen wieder zuzuschlagen. Manipulierten die Struktur des Multiversums enorm. Wir Q haben seit geraumer Zeit die Kontrolle verloren und versuchen uns in Guerilla-Taktiken, das Multiversum noch zu erhalten. Viele von uns waren nicht mehr da. Sind verschwunden oder vernichtet worden. Ich vergewisserte mich noch schnell, dass Lady Q und unser kleiner q noch in meiner Nähe waren. Trelane, dieses Kind, trieb sich unerlaubt auf der Monitor rum. Doch mit ihm mussten die Menschen selber fertig werden. Dann erschien ich vor dem Kontinuum. Die Gesichter die mich ansahen wirkten zerfurcht, müde und dem Tode nahe. Dieser Anblick jagte mir einen gewaltigen Schrecken ein, der aber nur kurz anhielt.
    „Es beginnt.“, sagte ich nur und wartete auf eine Reaktion des Kontinuums. Diese schauten mich an und nickten sanft.
    „Wir wissen dies Q. Kümmere dich auch weiterhin darum, das die Menschen Erfolg haben.“ „Das werde ich.“antwortete ich leise. Der Boden auf dem ich stand begann zu erbeben. Ein Donnern hallte von Überall her.
    „Die S. Sie nähern sich. Verlasse uns Q. Jeder von uns muss sich selbst und das Multiversum retten. „
    „Ich weis, Freunde.“, darauf verschwand ich wieder. Das Beben und Donnern nahm dabei gewaltig zu. Soweit ich es erkennen konnte hatten die S 3 Universen auf dem Gewissen. Billarden von Lebewesen waren für immer ausgelöscht. Für alle Zeiten. Ihre Wünsche, Träume Gedanken und Pläne. Alles war Null und nichtig geworden. Jetzt ging es ums nackte Überleben. Dennoch war ich nicht bereit aufzugeben. Wenn mir eines diese primitiven Menschen gezeigt haben, dann das, das man niemals die Hoffnung aufgeben soll. Daher beschloss ich auch, dies nicht zu tun. Die Menschen hatten sich schon oft vor der eigenen Vernichtung gerettet. Also warum sollten wir Q das auch nicht können? Sie werden sich fragen, warum allmächtige Wesen damit Schwierigkeiten haben, gegen die Vernichtung des Multiversums anzugehen? Für Milliarden von Jahren hielten wir Q uns für die größte Macht im Multiversum. Doch vor weniger als 65 Millionen Jahren Traten die S zum ersten Mal auf. Zunächst hielten wir sie für Witzbolde, bis sie uns zeigten, dass dem nicht so ist. Sie ermordeten einen von uns, und zwar sehr grausam. Sie machten ihn sterblich und schickten ihn auf die Erde. Dort kam er bei dem Aufprall des Asteroiden um, der die Dinosaurier auslöschte. Zwar versuchten wir unseren Mann zu retten. Aber wir waren so machtlos gegen die S, wie es die Menschen gegen uns Q sind. Das hatte uns für Jahrtausende frustriert. Seither haben wir von den S nichts mehr gehört. So als gäbe sie es nicht und die erste Begegnung wäre nur ein schlechter makaberer Scherz gewesen. Doch das waren sie nicht. Das erste sichtbare Zeichen für ihre Rückkehr war, als das Wurmloch bei Bajor begann verrückt zu spielen. Dabei war es nur ein dezentes Anklopfen der S gewesen. Darauf zerstörten sie drei Universen. In einem gab es auch eine Föderation der Vereinigten Planeten. Doch sie alle merkten nicht, dass sie vernichtet worden sind. Andere wiederum wurden noch mit Galaktischen Katastrophen gequält, bevor man sie erlöste. Doch das konnten wir Q nicht länger hinnehmen. Wir sind die erste und letzte Verteidigungslinie des Multiversums. Daher kam ein Versagen gar nicht erst in Frage. Daher war es mein Plan, die S auf eine ebene zu Zwingen die sie verletzlich macht. Aber dies zu erreichen war sehr schwierig.




    John Lewinski kniete vor dem Trümmerteil im Frachtraum 4 der Independence nieder. Er legte seine Stirn in Falten als er Dax und Jackson ansah. Jones nickte den beiden Wissenschaftsoffizieren zu, worauf Dax begann die Ergebnisse der Untersuchungen zu erläutern.
    „Die Trümmer die sie hier sehen, stammen zum großen Teil von einem Klasse 9 Frachter, der unter Ferengi Lizenz unterwegs war. Dieser wurde von einem Schiff zerstört, der sie mit einem Klasse 5 Disruptor unter Beschuss nahm.“
    „Aber deswegen haben sie mich nicht gerufen.“, antwortete Lewinski.
    „Ganz Recht, Captain.“brachte sich Jackson ein.
    „Was unsere Aufmerksamkeit erregte, war, was der Frachter mit an Bord hatte. Und zwar das hier.“Jackson hob die Platte an. Auf der anderen Seite kamen Schriftzeichen zum Vorschein. Lewinski und Price traten näher heran und ihre Augen wurden größer.
    „NCC 75001 USS Monitor. Vereinte Föderation der Planeten Shuttle 2.“, lass Lewinski vor. Ungläubig sahen die Offiziere der Monitor Jackson und Dax an.
    „Lewinski an Monitor.“sagte John, nachdem er den Kommunikator berührt hatte. „Hier Monitor, Sir.“antwortete Danny Bird.
    „Befindet sich Shuttle zwei bei uns noch im Hangar?“
    Jones konnte sich gerade bildlich vorstellen, wie der Sicherheitschef der Monitor verblüfft auf der Brücke des Defaint Schiffes umsah.
    „Alle Fähren befinden sich an Bord Captain.“, antwortete Birds Stimme.
    „Danke Lieutenant. Lewinski Ende.“
    John sah so aus, als ob er einem Gespenst begegnet wäre. Nun gab es zweimal das Shuttle 2 der Monitor. Eines, das ohne einen Kratzer im Hangar der Monitor stand und das andere, das in Einzelteilen auf dem Frachtraumboden der Independence lag. Geborgen aus den Trümmern eines Ferengi Frachters.
    „Das war aber noch nicht alles, Sir.“brachte sich Dax wieder ein. Jones nickte ihr zu weiterzumachen.
    „Das Shuttle wurde von einer Materie-Antimaterie-Explosion vernichtet, die in unmittelbarer Nähe der Fähre stattgefunden haben muss. Das Shuttle hatte zu dem Zeitpunkt keine Schilde, sonst wäre der Rumpf noch erhalten geblieben.“
    Dax machte eine kurze Pause und atmete tief ein.
    „Erschwerend kommt hinzu, dass wir feststellten, dass die Trümmer über 350 Jahre alt sind.“ „Was die Frage aufwirft, wie kommt das Shuttle in die Vergangenheit und was für ein Schiff wird neben ihm zur Explosion kommen.“führte Price den Satz zu Ende.
    „Gab es Überlebende von der Frachter Crew?“Fragte Lewinski.
    „Ja die gab es. Wir fanden keine 2 Millionen Kilometer vom Trümmerfeld eine Rettungskapsel. Darin befanden sich 2 Ferengi die sich nun in der Arrestzelle befinden. Wie es der Zufall wollte, handelt es sich bei den Beiden um sehr gesuchte Waffenhändler und Betrüger, die sogar von der Ferengiallianz steckbrieflich gesucht werden.“,ergänzte Jones.




    Elizabeth Fraiser gehörte zu den ersten Gruppen, die die Monitor verlassen haben. Die 85 Crewmitglieder der Monitor hatten ihr Schiff relativ schnell verlassen, das nur noch von einer Rumpfbesatzung vom Stationspersonal in Schuss gehalten wurde. Nun strömten die Crewmitglieder des Defiant-Klasse Schiffes quer durch die Station zum anderen Andockmast der gegenüber der Monitor lag. Zurzeit herrschte Hochbetrieb auf dem Promenadendeck der Station. Vertreter aus 87 verschiedenen Spezies gaben sich hier nun die Ehre. Fraiser versuchte sich durch die Massen zu Schlängeln. Bepackt mit drei großen Taschen und einem Rucksack verschaffte sie sich ohnehin ihren nötigen Platz zum weiterkommen. Mit einem recht respektablen Tempo erreichte sie ihren Turbolift am anderen Ende der Station. Außer Atem gab sie ihr Ziel an und atmete erleichtert aus als dieser sich dann in Bewegung setzte. Der Captain und Matt waren seit geraumer Zeit auf der Independence. In der Zwischenzeit koordinierte Danny Bird und Ardev die Abschaltung der Monitor. Diese war bereits bis auf die Lebenserhaltung und künstliche Gravitation schon Stillgelegt. Viele Crewmitglieder fragten sich, warum man dies machen müsse. Die Monitor ist noch keine 10 Jahre alt und zeigte nicht eine einzige Schwachstelle die der Crew hätte gefährlich werden können. Da der Befehl von Starfleet Command kam wurde natürlich auch noch die Gerüchteküche angeheizt, die auf einem kleinen Schiff wie der Monitor schon richtig am Sprudeln war. Fraiser konnte nur den Kopf über die wildesten Vermutungen schütteln wie: Das man einem neuen Schiff eventuell einem neuen Prototyp zugeteilt wurde. Oder das die Monitor für eine sehr geheime Mission gar eine komplett neue Crew bekam. Und noch vieles mehr. Doch das war ihr im Moment nur egal. Sie wollte erst einmal auf der Independence ihr Gepäck in ihrem neuen Quartier ablegen und sich dann auf der Krankenstation umsehen. Die Independence hatte ihr einen Textfile zukommen lassen, dass sie sich dort so schnell wie möglich einfinden soll. Was ihr nur Recht sein konnte. Die Arbeit in einem geräumigen Labor war ihr lieber, als durch die Leute hier in Eisbrecher-Manier durchzubrechen. Nun stapfte sie wieder Vollbeladen durch die Schleuse in die Independence. Wie es der Zufall wollte, befand sich auf diesem Deck auch ihr Quartier. Ein Fähnrich der Sicherheit begleitete sie zu ihrem neuen Quartier, nebenher nahm der junge Mann ihr noch mindestens 2 Taschen ab. Weitere 10 Minuten später war sie erneut unterwegs. Und zwar zur Krankenstation. Als Fraiser aus dem Turbolift trat, fand sie sich plötzlich in einem Tropischen Urwald wieder. Die Turbolift schotten waren verschwunden. Hastig blickte sie sich um. „Was zum Geier geht hier vor?“fragte sie sich und aktivierte ihren Tricorder den sie steht’s bei sich trug. Das Gerät piepste nun energisch und zeigte ihr zwei weitere Lebensformen an. Mit einem grimmigen Gesicht machte sich die Ärztin der Monitor daran, sich durch 56 Meter unwegsamen Dschungel zu Kämpfen. Auch Jones und Lewinski, ebenso die anderen Offiziere die sich im Frachtraum 4 befanden sahen sich erschrocken um. Inner halb einer Sekunde befanden sie sich auch in einem Regenwald. Jackson und Dax zückten ihre Tricorder erneut um die Umgebung abzutasten.
    „Wo sind wir?“Fragte Jones.
    „Ähm, Eddy. Ich habe noch was vergessen zu erwähnen.“sagte Lewinski Kleinlaut.
    „Ich hatte heute früh eine Begegnung mit Q. Besser gesagt mit Dreien und mich überrascht diese Situation nun kein bisschen dadurch.“, fügte Lewinski etwas verlegen und verärgert hinzu.
    „Das würde allerdings einiges erklären, Captain Lewinski. Laut meinem Tricorder sind wir aber nicht allein. Vier humanoide Lebensformen. Sie befinden sich etwa 200 Meter in südwestlicher Richtung.“, meldete der zweite Offizier der Independence.
    Jones und Lewinski sahen sich kurz an.
    „In Ordnung Commander. Schauen wir uns mal an wer das ist.“,sagte Jones und ging voran.



    „Seltsam. Ich habe gerade daran gedacht, mal wieder Urlaub im Grünen zu machen. Aber dies hier ist lächerlich.“, murmelte Bashir mit einem nicht zu überhörenden Sarkasmus. Er und Dr. Samantha Murphy fanden sich ebenfalls in dem Regenwald wieder.
    „Das mag sein Julian, aber wie sind wir hierher gekommen?“, fragte die junge Frau und drehte sich einmal komplett um.
    „Keine Ahnung.“antwortete der Arzt ruhig. Das Gebüsch hinter den beiden begann nun sehr stark zu rascheln und sich zu bewegen. Beide beobachteten nun, wie eine Frau in blauer Starfleet Uniform sich durch das Geäst regelrecht Grub.
    „Doktor Bashir? Doktor Murphy?“fragte die Frau vorsichtig.
    „Ja das sind wir. Doktor Fraiser?“
    „Ganz recht. Könnten sie mir...“
    „Natürlich. Wir helfen ihnen da raus.“, sagte Bashir. Er und Murphy holten Fraiser schnell heraus. Nachdem sie sich die Äste von der Uniform geklopft hatte, sah sie ihre Kollegen an. „Ich nehme an, sie wissen ebenfalls nicht, wem wir diese Ehre zu verdanken haben.“, fragte Fraiser. Murphy und Bashir nickten. Bashir sah nun wieder auf seinen Tricorder und justierte ihn erneut.
    „Es nähern sich uns noch mehr Personen.“
    „Wie viele?“ „Ich orte 6 Lebenszeichen.“


    Sie können sich nicht vorstellen was für eine Demütigung es für mich als Q war ohne dass ich es wollte hier zu erscheinen. Ohne meine Allmacht wohlgemerkt. Ich verspürte zunächst etwas Angst. Denn dieser Planet war nicht gerade für seine Gastfreundschaft bekannt. Sie fragen sich nun, auf welche Welt es unsere Helden verschlagen hat. Sie werden Lachen. Lange Zeit wusste es nicht mal Ich selbst. Ich Q wohlgemerkt wusste etwas nicht. Das war eine Premiere. Eine auf die ich zu gerne verzichtet hätte. Also entschloss ich mich, meine neuen Freunde aufzusuchen. In der Nähe konnte ich schon ihre Stimmen vernehmen. Also bahnte ich meinen Weg durch die grüne Wand, die sich vor mich aufbaute. Es ist erstaunlich, was alles auf einem Quadratmeter alles leben kann. Das war aber im Vergleich zu anderen Welten nichts. Jeder Meter den ich voran kam war mühsam erkauft. Als ich die letzten Äste beiseite schob, erwarteten mich 6 Menschen mit grimmigen Gesichtern. Matt Price ging als erster vor, als er die Stimmen weiter vorne vernahm. Er drückte einen Ast beiseite und erkannte das Ärzte-Trio.
    „Oh, wie ich sehe, hat es sie auch nach einem Ausflug ins Grüne verlangt.“sagte Price grinsend.
    „Man sollte wirklich darauf achten, was man sich wünscht.“, kommentierte Fraiser.
    „Geht es ihnen allen gut?“,fragte Bashir sofort, als alle sich nun versammelt hatten. Jeder beantwortete diese Frage mit einem
    „Ja“. Doch dann raschelte das Gebüsch erneut.
    „Also heute scheint im Dschungel echter Stoßverkehr zu herrschen.“, sagte Jones.
    „In der Tat Eddy. Mich überrascht heute sowieso gar nichts mehr. Selbst wenn Jellico hier auftauchen würde.“
    „Es kommt von dort.“,sagte Councelor T´Phal. In dem Moment sah man Q wie er seinen Kopf aus dem Gebüsch herausstreckt.
    „Bevor sie mich beschuldigen, das ich sie hier her gebracht habe.“, begann Q und befreite sich von einer Liane.
    “Ich wurde ebenfalls gegen meinen Willen hierher gebracht.“
    „Soll ich es nun glauben oder nur lachen?“, fragte sich Jones in einem unüberhörbaren Sarkasmus.
    „Glauben sie was sie wollen, Captain Jones.“, antwortete Q etwas leicht beleidigt.
    „Es wäre aber ratsam, wenn sie alle auf mich hören würden. Ihr Überleben hängt davon ab.“fügte Q hinzu.
    „Könnten sie uns wieder zurückbringen Q?“fragte Dax. Q rollte mit den Augen. Dann klatschte er kurz in die Hände.
    „Bravo Lieutenant Dax. Das war die beste Frage, die ich heute gestellt bekommen habe. Momentan bin ich meiner Kräfte wieder einmal beraubt worden. Glauben sie etwa, ich würde mich so derart durch die Wildnis hier quälen, wenn ich eine andere Möglichkeit hätte?“, sichtlich verärgert sah sich Q in der Runde um. Plötzlich blitzte es wieder auf. Nur noch Q und die Captains der Independence und der Monitor waren da.


    „Q unsere Leute.“sagte Lewinski und drehte sich um.
    „Ich weis nicht was passiert ist Johnny. Aber vermutlich hat es ein anderer Q geschafft sie heraus zu holen.“antwortete Q.
    „Ich hoffe in ihrem Interesse Q, das dem auch so ist.“, drohte Jones. Seine Augen spießten Q regelrecht auf.
    „Wir haben nun andere Probleme meine Herren.“entgegnete Q. Jones und Lewinski steckten die Köpfe zusammen und begannen sich zu beraten.

    „Sollen wir ihm trauen John?“
    „Haben wir eine Wahl?“
    Wieder blickten sie Q an.
    „Was soll’s. Mehr als tiefer im Schlamassel stecken konnten wir ohnehin nicht mehr.“, murmelte Lewinski.
    „In Ordnung Q. Was haben sie nun vor?“, fragte Lewinski. Q lächelte als er die letzten Äste von seiner Uniform Klopfte.




    12 vermummte Gestalten näherten sich schnell der angedockten Monitor. Zielstrebig und dennoch unauffällig schienen sie ihr Ziel zu erreichen. Zwei bajoranische Sicherheitsoffiziere standen an der Schleuse Wache. Doch diese schienen kein Hindernis für die Fremden zu sein. Zwei schnelle grell orangene Licht Impulse ließen die beiden Männer zusammenbrechen, Die Fremden packten die bewusstlosen Sicherheitsleute und nahmen sie mit auf die Monitor. Schnell teilten sich die Fremden auf. Vier von ihnen erreichten schnell den Maschinenraum, während der Rest sich auf die Brücke begab. Schnell erwachte die Monitor zum Leben. Und ehe jemand eingreifen konnte lösten sich die Andockklammern der Station und die Monitor tarnte sich sofort.




    Commander Smith, erster Offizier der Independence, und Lieutenant Danny Bird, der im Moment der ranghöchste Offizier von der Monitor war, befanden sich zurzeit im Büro von Colonel Kira. Nachdem man das Verschwinden der Offiziere von der Independence und der Monitor bemerkt hatte, berief Kira eine Besprechung ein, um die Suchaktion zu koordinieren. Nun durchsuchten etwa 500 Sicherheitsleute die Station nach den vermissten.
    „Die Suchtrupps haben immer noch nichts gefunden, Colonel.“, berichtete Ro Laren, als sie ebenfalls das Büro betrat.
    „Die Independence wurde ebenfalls mehrmals gründlich durchsucht, Colonel. Ohne Ergebnis.“
    “In Ordnung Commander Smith. Wenn Q seine Hände im Spiel hat ist alles möglich.“
    Smith nickte Kira zu. Bird sah frustriert ins Leere. Alle vier schreckten nun auf, als der Sicherheitsalarm ertönte. Mit großen Schritten erreichten Kira, Smith, Bird und Ro die Ops. „Was ist Passiert?“fragte Kira. Ardev blickte von einer der Konsolen auf. Auch Arena Tellom wandte sich der Stations-Kommandeurin zu.
    „Colonel, jemand hat die Monitor gekapert. Wir konnten es nicht verhindern.“, erklärte der Andorianer sichtlich verärgert.
    „Wo ist die Monitor jetzt?“, fragte Smith.
    „Sie hat sich nachdem sie frei von der Station war getarnt.“,antwortete Arena. Kira begann mit ihren Kiefern zu mahlen.
    „Commander Smith. Ihr Schiff verfügt über die Ausrüstung ein Defaint Klasse Raumschiff aufzuspüren, wenn es getarnt ist.“
    „Wir werden gleich die Verfolgung aufnehmen.“
    Smith gab ein Zeichen worauf sich alle anwesenden Offiziere der Independence und der Monitor sich zur Transferfläche begaben, die sich ebenfalls auf der Ops befand. Wenige Minuten später beschleunigte das Schiff der Atlas Klasse auf Maximum Warp.




    Mit einem leichten Schädelbrummen erwachte Matt Price in der Messe der Monitor. Etwas verwirrt sah er sich um. Der Schädel brummte ohne Unterlass.
    „Wo sind wir? Auf der Defaint?“, fragte Dax und hielt sich die Stirn. Matt schüttelte den Kopf.
    „Nein, das ist die Monitor und das Schiff fliegt mit Warp, hören sie?“, flüsterte Price. Dax nickte, als sie das typische brummen des Warpantriebes vernahm, der durch den Raum zu hören war.
    „Ich dachte, die Monitor wäre stillgelegt worden.“, sagte T´Phal während sie sich aufrichtete. „Das war sie auch. Entweder der Befehl wurde aufgehoben oder...“
    „Die Monitor wurde gekapert.“,vollendete Commander Jackson den Satz für Price.
    „Ich würde auf Letzteres tippen. Wo befinden sich hier die Waffenschränke?“, fragte Jackson. „Nicht weit von hier ist einer. Dort können wir uns gut eindecken. Danach wollen wir mal in Erfahrung bringen, wer so freundlich war, uns mitzunehmen.“
    Mit leisen Sohlen verließ Price die Messe, gefolgt von den anderen. Die Person die auf dem Kommandosessel der Monitor saß legte die Kapuze ab. Es war eine Frau mit roten Haaren. Diese waren zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Auch die anderen entledigten sich ihrer Kapuzen.
    „Q an Maschinenraum.“,sagte sie, als sie die Interkom-Taste drückte.
    „Hier Maschinenraum. Alles Unter Kontrolle. Die Tarnung und der Warpantrieb sind stabil.“ „Ausgezeichnet. Brücke Ende. Werden wir verfolgt?“
    Diese Frage richtete Lady Q an den anderen Q der an der Wissenschaftsstation saß.
    „ Ja. Die Independence hat sofort die Verfolgung aufgenommen.“
    „Das ist Gut. Wir können Verstärkung gut gebrauchen. Dennoch bleiben wir bis Agilon 3 getarnt.“
    Der andere Q nickte leicht. Mit letzter Kraft konnte Lady Q die Menschen bis auf zwei hierher transferieren. Die anderen Beiden sollen ihrem Mann beistehen. Denn auch sie und ihre Kameraden waren ihrer Allmacht beraubt worden. Dieses Schicksal ereilte immer mehr Q. Die S würden bald ohne Konkurrenz das ganze Multiversum umkrempeln können. Das musste verhindert werden. Und wenn sie alle mit ihrem Leben dafür garantieren müssen. „Was machen unsere Gäste?“fragte sie.
    „Die sind schon Unterwegs.“, sagte der Q an der Sicherheitskonsole.
    „Das war auch zu erwarten.“antwortete sie trocken.


    In der Zwischenzeit hatte Jones einen Tricorder gezückt, den er anscheinend immer bei sich trug. Damit untersuchte er nun die Gegend. Nach kurzer zeit schien er in Richtung Süden zu stoppen.
    „Ich Orte eine große metallische Masse. Entfernung 3 Kilometer.“, sagte er. Dabei zeigte er in die entsprechende Richtung.
    „Wenn das ein Schiffswrack sein sollte, könnte noch ein Subraumemitter an Bord sein, den man bestimmt auch zum Laufen bringen kann.“meinte Lewinski euphorisch. Jones nickte. Nur Q schien entnervt nach oben zu Blicken.
    „Sie greifen wohl nach jedem Strohhalm was?!“
    „Sie können ja hier bleiben Q. Oder mitkommen. Wie sie sich entscheiden ist ihre Sache. Aber hier zu bleiben macht keinen Sinn. Also kommen sie mit oder schmollen sie hier weiter. Wir gehen jetzt.“stellte Jones Q vor die Wahl. Danach gingen die beiden Captains einfach los. Eine Minute später hatte es sich Q überlegt und hastetet den beiden hinterher. Die drei Kilometer erwiesen sich so anstrengend wie 30 Kilometer. Die drei Männer mussten sich durch dichtes Grün durchkämpfen. Bekamen es einige Male auch mit der hier heimischen Tierwelt zu tun. Jedoch verliefen diese Begegnungen mehr oder weniger ereignislos. Nur ging Q den beiden erfahrenen Offizieren allmählich auf die Nerven, weil er alle 200 Meter nach einer Pause verlangte. Nach etwa 2,7 Kilometer brachte dies Q einen ausgewachsenen Anschiss des Texaners ein. Dieser hatte eine solche Wirkung, das Q für den Rest des Weges schwieg. Was Lewinski, der erstaunt seinen Kollegen und Freund ansah, auch recht war. Nach weiteren 10 Minuten stoppte das Trio vor einem Hügel, der etwas unnatürlich aussah. Jones justierte das Gerät erneut. „Laut Tricorder besteht der Hügel vor uns aus Duranium.“
    Lewinski zuckte mit den Schultern. Beide gingen nun an den Hügel heran.
    „Das Duranium befindet sich etwa einen halben Meter unterhalb der Erde hier und… Oh mein Gott.“
    Jones und Lewinski sahen nach oben. Etwas Metallisches Glänzte in der Sonne. Beide kletterten nun nach oben, während Q schmollend vor dem Hügel stehen blieb. Aber auch er schien sich für das Gebilde zu interessieren. Neugierig sah er den Beiden zu.
    „Also von den Konturen her könnte das ein Schiff der Sternenflotte sein.“, sagte Lewinski. Beide machten nun eine Fläche frei. Was Lewinski zu Lesen bekam verschlug ihm den Atem. Auf der Hülle stand in verblassten Buchstaben: USS Monitor NCC 75001.


    An den Gesichtern der beiden erkannte ich, dass sie einem Gespenst aus der Vergangenheit begegnet sein mussten. Ich entschied mich nun hochzuklettern und mir ebenfalls dies anzusehen. Als ich es sah wurden meine schlimmsten Befürchtungen gestärkt. Unser Plan, das Multiversum zu retten, konnte schon gescheitert sein bevor er überhaupt angelaufen war. Das konnte und wollte ich nicht akzeptieren. Jones und Lewinski mussten meine Reaktion beobachtet haben. Trotz des Schreckens, den sie erfuhren, waren sie erstaunlich professionell geblieben.
    „Wir sollten in die Monitor reingehen. Vielleicht können wir den Subraumemitter wieder in Gang bekommen.“, sagte Lewinski. Sein Vorschlag war im Moment der Beste den man machen konnte. Doch ich hatte Angst vor dem was uns erwartete. Und das war nun wirklich nicht mein Stil. Dennoch gingen wir zu der oberen Notausstiegsluke, die über der Brücke der Monitor lag. Lewinski schaffte es, sie nach drei Minuten knarrend zu öffnen. Ein Schwall aus miefiger Luft kam uns entgegen.
    „Auf der Brücke haben wir auch noch Lampen im Waffenschrank. Wenn wir Glück haben, sind die Zellen noch aufgeladen.“, sagte Lewinski. Jones nickte und kletterte als erster hinein. Danach Lewinski. Ich hingegen zögerte noch.
    „Kommen sie nun endlich Q. Oder wollen sie da draußen Wurzeln schlagen?“kam es von Jones aus der Monitor. Ich zuckte mit den Schultern und kam der Aufforderung nach. Langsam ließ ich mich durch die Luke hinab. Die Luft roch regelrecht abgestanden. So als ob sie seit Jahrhunderten nicht mehr bewegt worden wäre. Alle Anzeigen und Displays waren schwarz. Wirkten aber immer noch so wie, wenn man sie jederzeit einschalten könnte. Jones und Lewinski waren nun an einem Schrank, der sich im hinteren Teil der Brücke der Monitor befand. Tatsächlich funktionierten die Lampen noch. Auch holten sie zwei Funktionstüchtige Typ I Phaser heraus. Ich bekam nur eine Lampe.
    „Hier muss noch Woil einen Energiekonverter für Notfälle verstaut haben.,“sagte Lewinski. Jones nickte und leuchtete die Brücke erneut ab.
    „Dort Drüben.“ Murmelte er und ging nach vorne, neben dem Hauptschirm war eine Verblendung die er entfernte und dort war tatsächlich ein Energiekonverter. Eines musste man diesem Antosianer lassen. Als Chefingenieur lies er sich nicht lumpen. Wenige Minuten später hatten Jones und Lewinski den Konverter an der Wissenschaftsstation angeschlossen. Mürrisch erwachte diese zum Leben. Einige Elemente der Konsole flackerten schwerfällig aber es funktionierte. Das Logbuch dieser Monitor lies sich abrufen. Ich näherte mich den Beiden an der Konsole. Und lass ebenfalls die letzten Eintragungen.


    Da die Tarnvorrichtung auf der Monitor ein noch älteres Modell war, konnte Subcommander Selana die Sensoren so Modifizieren das die Monitor auf dem Schirm sichtbar wurde. Die Independence Flog mit Warp 8, um nicht zu nah an die Monitor ran zu kommen aber dennoch nicht den Kontakt zu ihr zu verlieren. Wenn die Entführer der Monitor keine gänzlichen Dummköpfe waren, so mussten sie inzwischen wissen, dass die Sternenflotte ihnen im Nacken saß und schon ihren Atem im selbigen von ihr spüren.
    „Commander ich habe ihr Ziel gefunden.“Smith drehte sich zu Ardev um. Er erhob sich vom Kommandosessel und ging zur Wissenschaftsstation.
    „Auf unseren Kurs liegen vier Systeme und nur in einem Existiert eine Klasse M Welt.“
    „Was befindet sich in der Nähe?“fragte Smith.
    „Nur eine Denobulanische Forschungsstation. Etwa 4 Lichtjahre vom Planeten entfernt. Der Name des Systems lautet Agilon.“
    „In Ordnung. Bleiben sie dran Lieutenant.“
    „Aye, Sir.“



    Plötzlich viel das Licht auf der Monitor Brücke aus. Dann zuckten gezielte Phaserimpulse aus Kompressionsgewehren durch den Raum und betäubten die Q auf der Brücke. Als das Licht wieder aktiviert war, standen Price, Jackson und Dax auf der Brücke. Die anderen befanden sich nun auf dem Maschinendeck.
    „Price an T´Phal. Wir haben die Brücke wieder zurück.“
    „Hier T´Phal, Commander. Der Maschinenraum ist wieder in unserer Hand.“antwortete die Vulkanierin. Price begab sich zum Pilotensitz und überprüfte die Anzeigen. Jackson und Dax währenddessen schleppten die bewusstlosen Q von den Stationen weg. Dann fesselten die Beiden die Q.
    „Sie haben Kurs auf Agilon genommen. Und die Tarnung aktiviert. Außerdem ist uns die Independence auf den Fersen.“
    Jackson und Dax begaben sich zu Price.
    „Dann sollten wir sie rufen.“, schlug Dax vor. Daraufhin öffnete Price einen Kanal zur Independence.
    „Hier spricht Commander Matthew Price, erster Offizier des Raumschiffs Monitor. Wir haben das Schiff wieder unter unsere Kontrolle. Wiederhole, die Monitor ist wieder unter unserer Kontrolle.“Price lies die Sendetaste los.
    „Hier ist die Independence. Monitor wie haben sie Verstanden. Bitte schalten sie ihre Tarnvorrichtung ab.“
    „Verstanden Independence. Schalten Tarnvorrichtung jetzt ab.“
    Nach diesen Worten begab sich Dax zur entsprechenden Konsole und deaktivierte die Tarnvorrichtung. Die Monitor erschien nun flackernd an Steuerbord der Independence. „Independence an Monitor. Befinden sich Captain Jones und Captain Lewinski bei ihnen an Bord?“
    „Negativ Independence. Die Entführer haben Kurs auf Agilon 3 genommen.“
    „Verstanden Monitor. Behalten sie Kurs und Geschwindigkeit bei. Wir erreichen den Planeten in einer Stunde.“
    „Verstanden Independence. Monitor Ende.“



    Leider waren die letzten Logbucheintragungen nur noch unverständliche Textfiles. Dies musste wohl eine Folge des beschädigten Computerkerns dieser Monitor sein. Daher hielten sich die beiden Captains nicht lange damit auf und versuchten nun die Sensorlogbücher abzurufen. Doch auch sie waren unglücklicherweise sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Doch ein Bild konnte Lewinski herausfiltern. Es war ein recht großer Ring im All. Er schien aus Sandfarbenen Metall zu bestehen. Ich versuchte angestrengt mich zu erinnern wo ich so was schon mal gesehen habe. Aber ich kam nicht darauf. In diesem kleinen menschlichen Gehirn konnte ich nicht alles Speichern. Oder hatte ich es einfach Verdrängt? Councelor Deana Troi hätte bestimmt eine erstaunliche Möglichkeit wieder parat gehabt. Daher konzentrierte ich mich wieder auf das Bild.
    „Wollen mal sehen, ob die Sensoren noch was hergeben. Die Sekundäre Phalanx sollte den Crash überstanden haben.“sagte Lewinski, während Jones nur zustimmend brummte. Lewinskis Hände flogen über die Tastatur und das Display wechselte nun auf eine schematische Darstellung der Monitor. „Also die Warpgondeln wurden bei dem Crash abgerissen, ebenso die Hauptdeflektorschüssel. Die Decks 4 und 5 Wurden zusammengepresst und bilden nun mehr Deck 3.“
    „Ist nicht viel vom Schiff übrig geblieben John.“
    Lewinski nickte leicht niedergeschlagen. Immerhin war dies sein Schiff sein Zuhause, sein Leben. Und nun fand er es als ein Wrack auf einer einsamen Welt mitten im Dschungel vor. Nun fingen die Kommunikatoren von Jones und Lewinski an zu Piepsen. Eines muss ich den Menschen lassen. Sie beherrschen ihr Timing perfekt.



    Mit vollem Impuls rasten die Defaint, Prometheus, Galaxy und die Hood DS 9 entgegen. Das Wurmloch hatte sich geöffnet und die Öffnung war 20-mal größer als sonst. Nun wurden die Station und sämtliche Materie in der unmittelbaren Umgebung in das Wurmloch gesaugt. Colonel Kira hielt sich an einer der Konsolen auf der Ops fest. Die Station bebte nur noch. Die äußere Hülle begann sich schon knarrend zu lösen.
    „Nog , Status der Hülle?“bellte die Bajoranerin zu dem jungen Ferengi.
    „Hülle nur noch zu 34 % intakt. Die Stationstriebwerke sind durchgebrannt Colonel.“
    „Wie lange noch?“
    „4 Minuten. Danach wird die Station buchstäblich auseinander gerissen werden. „Kira nickte Nog zu, während sie sich zu Ro Laren vorarbeitete.
    „Wann wird die Evakuierung der Station abgeschlossen sein?“
    „In 3 Minuten und 40 Sekunden Nerrys. Es wird verteufelt knapp werden.“
    Plötzlich explodierte eine Konsole. Feuer brach auf der Ops aus. Die Löschsysteme waren schon lange ausgefallen.
    Die Stationsbewohner eilten zu den Sammelpunkten, wo sie von dort aus auf die Starfleet Schiffe sowie auf drei klingonische und vier bajoranische Schiffe transportiert wurden. Auch die Runaboats der Station wurden mit Menschen überladen bevor sie die Hangars verließen.
    „Vaughn an Kira. Zeit zugehen, Colonel.“dröhnte die Stimme von Kiras Erstem Offizier aus den Lautsprechern der Ops. Kira sah sich um. Es gab nichts mehr zu tun. Die letzten Menschen wurden an Bord der hier anwesenden Schiffe gebracht.
    „In Ordnung Elias. Wir sind hier fertig. 8 zum Beamen.“
    „Verstanden. Energie.“Kira und die 7 Offiziere auf der Ops lösten sich im Transporterstrahl der Defaint auf. Mehrere Explosionen traten aus der Station aus. Trümmer flogen davon. Der erste Andockmast Knickte ein und brach ab. Die Defaint verließ als letztes die Station. In einem gewaltigen Feuerball Explodierte DS9 nun endgültig.
    Kira und die anderen materialisierten auf der Brücke der Defaint. Auf dem Hauptschirm war die rückwärtige Sicht zu sehen. Die Trümmer der Station flogen nun in die riesige Öffnung des Wurmloches.
    „Diese Station hat eine Invasion des Dominion überstanden und nun dieses Ende.“murmelte Kira leise.
    „Und es könnte noch schlimmer kommen. Bajor könnte auch bald in den Sog des Wurmloches geraten.“, berichtete Vaughn. Kira sah in besorgt an. Die Schiffe flogen mit den Überlebenden nach Bajor. Und das Wurmloch verschlang immer noch alles was sich vor seinen Schlund wagte.


    Inzwischen befanden sich nun 90 Crewmitglieder der Independence am Wrack der Monitor. Dies hatten nun begonnen mit Spezialgerät die Monitor Freizulegen. Dabei wurden die klaffenden Wunden sichtbar, die das Schiff erlitten hatte. Der Computerkern der Monitor wurde auf die Independence gebeamt. Dieser befand sich nun auf Shuttlerampe 1 der Independence, worauf sich Technikerteams daran machten die Datenbanken aus dem Kern zu extrahieren.
    Chief Woil, Lieutenant Ardev und Bird machten sich ebenfalls an den Kern heran.
    „Also die Isolinearen Chips kann man in die Tonne treten. Die haben sich buchstäblich aus dem Staub gemacht.“brummte Woil.
    „Und diese?“fragte Bird und deutete auf einen noch erhaltenen Chip. Woil ergriff seine Hand.
    „Nicht anfassen Danny. Ein falscher Pups und das war’s mit dem Chip. Wir müssen die Daten einzeln kopieren. Es reicht ja schon, dass 63 % der Datenbank zerstört sind.“sagte Woil ernst. Bird schluckte leicht. Er sah sich eine Schnittstelle genauer an und runzelte die Stirn.
    „Chief.“Woil drehte sich wieder in Birds Richtung.
    „Ja Danny.“
    „Da ist was in der Schnittstelle.“Woil leuchtete mit einer kleinen Lampe in die Schnittstelle. Dann holte er eine kleine Zange hervor mit der er ein Metallfragment herausholte.
    „Das ist erstaunlich. Diese.“Woil wendete das Fragment im Licht.“Chips hier ist vor einer Woche auf der Monitor getestet worden. „
    „ Schaut noch gut aus Chief.“
    „Ja Ardev. Verwahren sie ihn sicher. Falls sich jemand was gedacht hat. Dann hat derjenige uns eine Botschaft auf dem Chip hinterlassen. „
    Bird holte nun ein Portables Lesegerät hervor. Woil legte den Datenträger ein.
    „Codiert. Aber der Schiffscomputer der Independence dürfte ein leichtes Spiel damit haben.“sagte Woil.


    Im Konferenzraum hinter der Brücke der Independence hatten sich Jones, Lewinski, Smith, Bashir, Murphy, Fraiser, Dax und Q eingefunden. Nachdem Jones am rechten Tischende Platz genommen hatte, begannen Bashir und Murphy mit dem Bericht.
    „Nun die Zellreste die wir in den Wrackteilen des Monitor Shuttles gefunden haben, konnten wir nun Zuordnen. „Die drei Kommandooffiziere sahen Bashir gespannt an.
    „Es war ein Q.“Die restlichen Teilnehmer klappte die Kinnlade nach unten.
    „Wie ist das möglich?“fragte Lewinski.
    „Wie denn wohl Captain. Dadurch das der arme Kerl menschlich geworden ist.“Mischte sich Q ein.
    „Ähm, nicht ganz. Wir konnten ebenfalls noch herausfinden das es sich um die Überreste einer Frau handelt.“ergänzte Bashir. Q lief es eiskalt den Rücken hinunter. Unter den Q die die Monitor entführt hatten befand sich nur eine weibliche Q. Seine Frau, Lady Q.
    Jones wollte zu einer Antwort ansetzen, als ein Lichtblitz durch den Raum fegte. Ein „junger“Q erschien nun Blutüberströmt. Er atmete sehr schnell und hatte einen gehetzten Blick.
    „Sie sind hinter mir her Q. Sie haben Tausende von uns getötet Q, Hilf mir…“Ein weiterer Lichtblitz. Eine düstere Gestalt, deren Gesicht man nicht wahrnehmen konnte, erschien im Raum. Bevor noch jemand eingreifen konnte zuckte ein Energiestrahl in den Rücken des jungen Q. Dieser Brach in einem gurgelnden Schrei zusammen. Rauch stieg aus der Wunde auf. Danach blickte die Gestalt Q an.
    „Bald wirst du sein Schicksal Teilen Q. Ebenso diese Primitiven Einzeller die sich der
    Illusion hingeben, uns aufhalten zu können. Es gibt kein Entkommen vor den S, Q.“In einem Lichtblitz verschwand die Gestalt. Murphy und Fraiser knieten neben dem Leichnam. Fraiser schüttelte den Kopf.
    „Wenigstens musste er nicht lange Leiden. „stammelte Q leise. Q sah nun in Jones und dann in Lewinskis Augen. Trauer zeigte sich auf seinen Gesicht.
    „Erst meine Frau, „er stockte, war den Tränen Nahe. Wut und Trauer kochten in ihm hoch.
    “Und nun mein Sohn.“Q wandte den Blick ab.
    „Doktor.“sagte Lewinski und legte Hoffnung in die Stimme.
    „Reanimation nicht möglich. Der Energiestrahl hat das Rückenmark, das Herz und die Lungen vaporisiert. Er war augenblicklich Tod, Sir. Mein Beileid Q.“sagte Murphy. Q nickte nur und verlies den Raum.
    „Ich werde das Oberkommando benachrichtigen. Diese Bedrohung können wir nicht mehr länger ignorieren.“Lewinski nickte zustimmend.


    Q lief schweigend durch die Korridore, als er einen weiteren Lichtblitz bemerkte. Er drehte sich um und sah wieder diese Gestalt. Alles in Q drängte diesem S an die Gurgel zu springen und seine Familie und seine Freunde zu Rächen. Doch der S hielt ihn zurück.
    „Das Spiel möge beginnen Q. Du hast es schon einmal verloren und wirst es auch dieses Mal. Nur, das hier die letzte Runde ist, Q.“Q schnappte nach Luft. Er spürte, dass nun sich ein Unheil anbahnte, wie tausendmal zuvor.
    In einem Lichtblitz verschwindet nicht nur S, sondern auch die Monitor . Kurz darauf eilte Q wieder zur Brücke.


    Lieutenant Garek riss die Augen auf, als er die Monitor auf dem Hauptschirm aufblitzen und danach an deren Stelle nur noch leeren Raum sah.
    „Fähnrich, sofort einen Langstrecken scan ausführen. Versuchen sie die Monitor zu Orten.“Die junge Frau an der Wissenschaftsstation schüttelte unsicher den Kopf, was bei dem ersten Cardassianer, der in der Sternenflotte diente, ein Stirnrunzeln heraufbeschwöre.
    „Tut mir Leid, Sir. Die Monitor ist nicht mehr in unserem Erfassungsbereich...“
    Garek stieß einen derben cardassianischen Fluch aus. Dann berührte er seinen Kommunikator.
    „Roter Alarm für alle Decks. Captain Jones und Captain Lewinski auf die Brücke.“Als beide Kommandanten herein kamen, stürmte auch Q auf die Brücke.
    „Die S haben die Monitor entführt Captain.“Lewinski hatte das Gefühl neben sich zu stehen. Sein Schiff ist nun zum zweiten Mal an einem Tag entführt worden. Doch dieses Mal wird sich eine Verfolgung als recht schwierig und umfangreich erweisen.
    „Q!“stieß Lewinski aus.
    „Johnny. Beruhigen sie sich. Die S wollen uns demütigen. Sie wollen, dass wir die Monitor retten und dabei versagen. Aber ich verspreche ihnen Johnny, dieses Mal werde ich nicht versagen. Sie werden ihr Schiff und ihre Crew wiederbekommen, so war ich Q bin.“Darauf verschwanden Q und Lewinski in einem Lichtblitz.


    Q und Lewinski erschienen nun auf der Brücke der Monitor. Roter Alarm heulte auf. Matt Price sah zu seinem Kommandanten erschrocken auf. Dann bemerkte Lewinski das Matt Angst hatte. Ein Blick auf den Hauptschirm offenbarte auch weswegen. 300 Borgkuben waren dabei innerhalb von Sekunden die Monitor zu passieren.
    „Mr. Alcazar. Volle Wende, Maximum Warp.“bellte Price. Der junge Spanier nickte und seine Hände rasten über die Steuerkontrolle. Die Monitor neigte sich derart nach Steuerbord das Lewinski seinen Halt beinahe verlor. Dann hörte man, wie das Warptriebwerk geradezu kreischend zum Leben erwachte. Doch die unheimliche Borg Armada war keine 1000 Kilometer hinter ihnen. Langsam kamen die Kuben immer näher an das Kleine Schiff. Jeder rechnete damit, in der nächsten Minute schon eine Drohne zu sein.
    „Und ich dachte, die wären erledigt.“murmelte Lewinski.
    „So kann man sich irren, Sir.“kommentierte Price. Die ersten Kuben überholten die Monitor, dabei wurde sie nicht mal von ihnen behelligt. Doch dann tauchte das nächste Problem auf. Die ersten Kuben Explodierten auf einmal.
    „Captain. Eine Barriere hat sich vor uns Aufgebaut. Aufprall in 20 Sekunden. Ein stopp ist nicht mehr möglich.“, rief Alcazar. Lewinski hielt sich an dem Kommandosessel fest. Wenige Augenblicke später Kollidierte die Monitor mit der Barriere.


    Im Konferenzraum der Independence hatten sich die Führungsoffiziere beider Schiffe eingefunden. Jones stand am Tischende.
    „Vor 5 Minuten hat mich Starfleet Command informiert, dass Deep Space Nine vernichtet worden ist.“
    Jones ließ einige Momente verstreichen.
    “Das Wurmloch hatte seine Öffnung um das 20fache erweitert und alles was in seiner Nähe war reingesaugt. Seither hat es sich nicht mehr geschlossen und die Öffnung wächst weiter an. Starfleet will, das wir uns für eine Evakuierung von Bajor bereithalten.“
    Es herrschte eine unheimliche Stille im Raum.
    „Und was ist mit der Monitor?“fragte Bird.
    „Starfleet hat uns eine Galgenfrist von 24 Stunden gewährt. Danach müssen wir die Monitor aufgeben und mit maximal Geschwindigkeit nach Bajor fliegen.“
    Jones sah die Offizier der Monitor verständnisvoll an.
    “Seien sie versichert Lieutenant, das ich alles tun werde, um die Monitor und ihre Crew wieder zu finden.“
    Bird nickte nur. Ardev´s Fühler zuckten erregt hin und her. Er konnte verstehen dass diese Situation sie frustrieren musste.
    „Was haben wir aus dem Datenkern der Monitor herausholen können, Chief?“
    Der Antosianer befeuchtete sich die Lippen.
    „Nun Sir, was der Monitor widerfahren ist, sollte eigentlich dem Shuttle passieren, dass man in dem Ferengi Frachter gefunden hat.“
    „Erklären sie das genauer, Chief.“, sagte Jones.
    „Ganz einfach, Sir. Die Anwesenheit der Independence ist ein Faktor der bei dieser Monitor nicht gegeben war. Da sie in den Logbüchern keine Erwähnung bei dieser Mission findet. Daher, könnte es gut sein das in einem neuen Zeitrahmen, dann das Wrack der Independence dort unten finden könnte.“
    Alle Anwesenden blickten den Antosianer verblüfft an.
    „Auch fanden wir in den Logbüchern Hinweise, dass dies schon mehrere male passiert sein musste, aber mit dem gleichen Ergebnis. Die Q hatten bei ihrer Verteidigung versagt.“ergänzte Ardev.
    „Das würde bedeuten, dass die S ein perverses Vergnügen daran haben die Q zu quälen und zu Tode zu ängstigen. Das klingt so, als ob man die Q mit sich selbst konfrontiert hätte.“meldete sich Smith zu Wort.
    „Allerdings nur das zu deren Unterschied man sagen muss, dass die Q niemals eine Spezies ernsthaft in ihrer Existenz gefährdet haben. Zumindest nicht aus eigenen Antrieb heraus. Doch die S machen nun Ernst. Dieses Mal, wenn es zu Ende geht, dann ist es wirklich vorbei.“schloss Woil ab.
    Jones nickte nachdenklich.
    „Was hat es mit diesem unbekannten Ring auf sich, der in den Monitor Aufzeichnungen erwähnt wird?“
    „Nun dieser scheint eine Art Verbindung zu der Existenzebene herstellen zu können, wo das Shuttle und nun auch die Monitor hin transferiert worden sind. In den Sensor Logs wurde sogar angegeben, wie man dieses Tor aktiviert. Dafür müsste man die Deflektorschüssel modifizieren, um ein spezielles Subraumsignal zu senden.“antwortete Timothy McKenzie, der Chefingenieur der Independence.
    „Ausgezeichnet Commander. Nehmen sie die Modifizierungen vor. Wo liegt dieser Ring nun Genau?“fragte Jones.
    „Etwa 4 Lichtjahre von hier. Bei der Denobulanischen Station.“antwortete Tellom sofort. Jones nickte.
    „In Ordnung. Dann an die Arbeit.“



    Was soll ich sagen? Dieser Antosianer hatte Recht. Die S meinten es nach Abertausend malen der Pein nun ernst und wollten alles Auslöschen was ihnen nicht in den Kram passte. Nachdem nun die Monitor mit der Barriere zusammengestoßen war, fanden wir uns in einem Laubwald wieder. Als ich aufblickte, konnte man in der Nähe eine Lichtung erblicken. Der Geruch von einem Meer stieg mir in die Nase. Da hörte ich ein Aufstöhnen. John Lewinski stemmte sich neben mir an einem Baum in die Höhe und hielt sich mit einer Hand den Kopf. Eine gewaltige Beule zierte seine Stirn.
    „Mir ist so, als ob ich gegen einen Baum geflogen bin.“stöhnte er. Dann sah er die dicke Buche vor ihm und der Schmerz vergrößerte sich sichtlich.
    „Q?“
    Ich rollte mit den Augen.
    „Ich bin genauso ein Opfer wie sie Johnny. Wann wollen sie mir das endlich Glauben?“
    „Ich werde ihnen es sagen, wenn ich soweit bin.“
    „Na dann bin ich beruhigt.“
    In der unmittelbaren Umgebung erwachten die restlichen Crewmitglieder der Monitor. Viele von ihnen hatten wie ihr Captain Kopfschmerzen, die sich aber recht schnell verflüchtigten.
    Doch Kopfschmerzen sollten sich bald als unser geringstes Problem erweisen.
    „Meinen sie Jones kommt mit seinem Schiff ebenfalls hier her?“,fragte ich. Lewinski sah mich noch mit einem getretenen Blick an.
    „Da bin ich mir sicher, Q. Edward Jones würde sich sogar durch die gesamte Galaxie Prügeln um uns hier herauszuholen.“
    „Na dann wollen wir hoffen, das er es schafft. Wir Kriegen Gesellschaft.“
    Wieder einmal bewegte sich das Gebüsch. Ja man kann behaupten, das an dem Tag einfach was im Busch lag. Auch Lewinski war nicht zu beneiden. 3-mal an einem Tag hatte er sein Schiff verloren. Was in der Flotte zweifelsohne als Rekord erachtet werden darf. Ein Rekord auf den Johnny Boy zu gerne verzichtet hätte. Doch aus dem Busch kam… Lady Q. Meine Güte war ich froh sie zu sehen. Sie war das Schönste, was ich mir in diesem Moment nur vorstellen konnte.
    „Hallo mein Gemahl. Hör auf dämlich zu grinsen und hilf mir hier raus.“raunzte sie leicht genervt. Ja das war sie in der Tat. Immer einwenig missgelaunt. Aber man gewöhnt sich nach einigen hunderttausend Jahren gut daran. Also half ich ihr aus dem Busch, während sie sich sauber klopfte, musterte Lewinski abermals die Gegend.
    „Dort.“Lewinski ging etwas näher an den Waldrand. Die Lichtung lag am Fuße eine sanften Hügels, Lewinski sah nach Westen. Dort hatte er in der tat ein großes Gebäude erspäht.
    „Vielleicht sollten wir da mal klopfen und nach dem Weg fragen.“witzelte der Kanadier. Ich hingegen lächelte nur leicht. Was konnte uns schon noch passieren?



    Langsam glitt das mächtige Schiff der Atlas Klasse an die Denobulanische Forschungsstation heran. Tiefe Krater zogen sich über die Hülle der Station. Kein Licht war zu sehen. Die Raumstation war Tod.
    „Bericht!“
    Jones Augen musterten die Station auf dem Schirm.
    „Wir sind zu Spät, Sir. Kein Lebenszeichen au der Station. Aber da ist noch was….“Jones drehte sich zu Jackson um.
    „Der Computerkern….alles was in der Lage auf der Station war Informationen zu Speichern und zu Archivieren wurde herausgerissen.“
    „Seltsam.“, sinnierte Jones. Als er aufstand um zum Schirm vorzugehen Blitze es auf der Brücke wieder auf. Trelane war erschienen. Er hatte einen recht traurigen Gesichtsausdruck. Wirkte nicht länger Kindlich sondern eher wie ein Mensch der zu viel Elend gesehen hatte.
    „Captain, gut das sie hier sind.“Begann Trelane.“Sie fragen sich wohl was mit den Denobulanern hier geschehen ist. Glauben sie mir sie werden es noch früh genug erfahren. Doch deren Schicksal ist im Moment nicht von belang für unsere Mission.“
    Jones wölbte eine Braue.
    „Wieso nicht?“, fragte Jones.
    „Glauben sie mir Captain. Sie werden diese Spezies die dafür verantwortlich ist noch früh genug kennen lernen . Im Moment sind sie ihnen noch haushoch Überlegen. Aber bald werden sie wenigstens einen Status qou mit ihnen erreichen. Aber Jetzt das wäre der Untergang aller Zivilisation in dem Teil der Galaxis. Doch nun…..“Trelane atmete tief durch.
    „Sie haben Zweifellos dieses Ringartige Gebilde geortet.“ Jones nickte.
    „Gut. Setzen sie einen Kurs auf das Gebilde. Es ist ein Tor, um Schiffe von dieser Dimension in die Ebene der Q zu geleiten. Diese Transferstationen sind seit Jahrmillionen in Vergessenheit geraten. Ein Überbleibsel der Q als sie noch so Körperlich waren wie es die Menschen und viele andere Spezies waren. Dies ist unsere einzigste Möglichkeit dorthin zu gelangen, um nicht unnötig die Aufmerksamkeit der S zu erregen. „
    „Heißt das dass die Monitor und Captain Lewinski sich dort befinden?“, f ragte Bird.
    „Ja mein junger Freund. Sie sind dort und erfreuen sich bester Gesundheit. Doch wenn wir uns nicht beeilen wird dieser Zustand bedauerlicherweise nicht mehr lange vorhalten. Mit ihrer Erlaubnis Captain werde ich ihrem Steuermann die Koordinaten in den Navigationscomputer eingeben.“Jones nickte Garek zu. Trelane trat an die Konsole heran und tippte vorsichtig die Koordinaten ein.
    „Halbe Impuls Kraft dürfte Genügen. Und Captain erschrecken sie nicht bei dem was nun gleich Geschieht. Sie Müssen nun mir Vertrauen. Egal was passiert. Wehren sie sich nicht dagegen. Energie Lieutenant.“
    „Sir?“
    „Beschleunigen Garek.“ Sagte Jones. Die Independence legte sich sanft nach Steuerbord und flog mit halber Impuls Kraft dem Ring entgegen. Als dieser nur noch 2000 Kilometer entfernt war wurde die Independence von vier kräftigen Traktorstrahlen erfasst.
    „Captain wir konnten keinen Energieanstieg verzeichnen. Die Traktorstrahlen waren einfach da.“, rief Jackson durch den tosenden Lärm. Der Rumpf des Atlas Klasse Raumschiffs begann zu Ächzen.
    „Trelane?“
    „Wie gesagt, Captain. Wehren sie sich nicht dagegen. Es ist alles In Ordnung. Vertrauen sie mir“ , antwortete Trelane dem Texaner.
    „Könnten wir uns Überhaupt Wehren?“, fragte Jones Keiko Onaka.
    „Nein Sir die Waffen würden nur Wirkungslos verpuffen und selbst wenn wir bei vollem Impuls auf Schubumkehr gehen würden würde das die Independence in Stücke reisen.“
    „Verstehe. In Ordnung Trelane. Uns Bleibt keine Wahl als ihnen zu Vertrauen.“
    „Eine Kluge Entscheidung Captain. „
    Langsam wurde die Independence nun herangezogen bis sie sich in einer Art Wurmloch befand. Der Flug hindurch wurde immer Holpriger.
    „Bericht.“, sagte Jones während er sich in seinem Sessel festhielt.
    „Bisher können wir das Schiff in einem Stück halten. Außerdem haben wir bald das andere Ende allem Anschein nach erreicht, Sir.“
    „Na hoffentlich.“



    In einer Explosion aus blauem Licht erschien die Independence nun wieder im normalen Raum.
    „Sir, wir sind nun wieder frei.“Meldete Garek während er die Navigationssensoren Prüfte. Jones erhob sich aus dem Kommandosessel und trat nach vorne zum Hauptschirm.
    „Registrieren die Sensoren eine Spur von der Monitor?“Fragte Jones.
    „Ja, Sir. Sie war vor weniger als 5 Stunden hier.“Antwortete Jackson. Trelane richtete sich ebenfalls wieder auf. Seltsamerweise waren seine Haare zerzaust. Jones wollte zu einer Frage ansetzen als erneut wieder der Sensoren Alarm aufheulte.
    „Captain. Eine Flotte des Dominion hält auf uns zu. Laut Sensoren handelt es sich um 70 Kriegskreuzer der Jem´Hadar sowie 900 Jäger.“Brummte Smith.
    „Captain. Tun sie nichts. Die Jem´Hadar sind keine Gefahr für uns.“sagte Trelane beschwichtigend. Jones wusste nur zu gut, dass die Jem´Hadar alles andere als harmlos waren.
    „Trelane….“
    „Vertrauen sie mir Captain. Das ist nur eine List der S. Sie wollen uns nur Provozieren. Doch diesen Gefallen habe ich denen nicht getan. Daher Lebe ich noch. Und sie werden ebenfalls Überleben wenn sie tun was ich sage.“Trelane sah fest in Jones Augen. In diesem Moment passierte der erste Schwarm Jäger die Independence. Jeder auf der Brücke stellte sich darauf ein, dass gleich ein Dutzend Jem´Hadar auf die Brücke beamen würden. Doch... es passierte nichts. Die Schiffe ignorierten die Independence vollkommen. Nach wenigen Minuten war die Armada abgezogen.
    „Das hätten wir also Überstanden.“Sagte Jones etwas erleichtert.
    „Nicht so voreilig Captain. Die Jem´Hadar fliegen auf eine energetische Barriere zu die ihnen entgegen kommt. Und sie wird sie auch in weniger als eine Minute erreicht haben.“Meldete Jackson.
    Auf dem Schirm konnte man die ersten Explosionen erkennen. Alle Schiffe der Jem´Hadar zerplatzten an der Barriere wie eine Seifenblase. Jones begannen siech die Nackenhaare aufzustellen.
    „Trelane.“
    „Sie kennen meine Antwort Captain. Haben sie Vertrauen.“Kurz darauf wurde die Independence in ein gleißendes Licht getaucht.


    Jones Augen Schmerzten immer noch als sich das Licht Normalisierte. Überall flackerten die Konsolen. Die meisten Crewmitglieder auf der der Brücke waren noch Benommen und richteten sich ebenfalls auf. Doch wo war Trelane? Der Captain der Independence sah sich schnell um.
    „Hier bin ich Captain.“Stöhnte Trelane.
    „Das haben sie gut gemacht. Doch nun werde ich ihnen nicht mehr viel Helfen können. Sie haben von meiner Anwesenheit Kenntnis genommen. Ich muss wieder Fliehen.“
    „Trelane ich…“
    „Nein Captain. Helfen sie Q und den anderen. Nur die weitere Existenz des Multiversums zählt. Sie werden ihre Leute und die Monitor sehr bald gefunden haben. „
    Trelane´s Gestallt begann zu flackern und löste sich in einem schwerfälligen Lichtblitz auf.
    „Captain wir haben die Monitor auf den Sensoren. Sie treibt 400 Kilometer an Steuerbord voraus. „
    Meldete sich der cardassianische Steuermann.
    „Lebenszeichen?“
    „Keine, Sir. Die Sensoren haben noch einen Planenten der M Klasse in 20 Millionen Kilometer Entfernung geortet. Dort Orten die Sensoren Menschliche Lebenszeichen.“
    Jones trat an Jackson heran.
    „Der Anzahl nach könnten das unsere Leute sein. Garek einen Kurs setzen. Voller Impuls.“
    „Aye Sir. „



    Wie ein Dumpfer Schlag Spürte ich Trelane´s Angst. Dann verblasste das Gefühl sehr schnell. Entweder hatte es Trelane geschafft noch Rechtzeitig zu Fliehen oder die S haben auch ihn vernichtet. Aber mehr konnte ich nicht mehr vernahmen. Daher beschloss ich mich auf die uns nun vorliegende Aufgabe zu Konzentrieren. Das Gebäude vor uns, das wir nach etwa einer Stunde Fußmarsch erreicht haben war eine riesige Fensterlose Betonkuppel. Nur ein massives Metalltor war als einzigste Öffnung zu erkennen.
    Seit wenigen Minuten Überprüften einige Monitor Crewmitglieder das Tor mit den Tricordern. Doch bisher ließ sich kein Öffnungs-Mechanismus finden.
    „Q kommt ihnen dieses Gebäude etwa bekannt vor?“,fragte mich Lewinski.
    In der Tat verspürte ich einen hauch davon das ich anscheinend Wissen müsste was in diesem Gebäude sich vor uns hier befand. Doch ich konnte mich nicht erinnern.
    „Ich weis es nicht Captain.“
    Nun versuchte ich es mit Gewalt mich daran zu Erinnern. Schließlich könnte unser aller Überleben davon abhängen. Und dann….überfiel mich eine Wand aus Licht. Ich nahm nur noch Lewinski kurz wahr als er mich anscheinend versuchte Aufzufangen. Und dann war ich vollkommen von gleißenden Licht umgeben.


    „Verdammt. Q Wachen sie auf.“Brummte Lewinski. Matt Price Kniete neben ihm.
    „Sein Puls ist kaum noch zu Fühlen, Captain.“In diesem Moment Piepsten die Kommunikatoren der beiden Offiziere. Die Independence war mit der Monitor im Schlepptau im Orbit dieser Welt angekommen.


    Als ich zu mir kam war ich auf einem Podest von einem Wütenden Mob umgeben. Ganz allein blickte ich mich in dieser Szene um. Viele dieser Kreaturen waren humanoide Gestalten in zerfetzten Kleidungsstücken die stark nach Schweiß und Urin Stanken. Von oben wurde ein recht grelles Licht aus einer einzigen Lichtquelle abgestrahlt. Langsam versuchte ich zu Registrieren wo ich mich Überhaupt befand. Die Meute die sich etwa 4 Meter unter mir an mich belustigte wurde immer Lauter. In vielen Sprachen die man in der Galaxie fand wurde ich mit recht Derben Ausdrücken bedacht. Ich hatte nur einen abwertenden Blick für diese Gestalten übrig. Dennoch versuchte ich auch vertraute Gesichter in der Menge zu finden. Vor Allen dingen nach vielen meiner Widersacher. Mich würde es nicht wundern wenn diese mich an die S für ein Butterbrot verkauft hätten. Dennoch sah ich keinen von ihnen. Ich musste eher Feststellen das man kein Gesicht erkennen konnte. Eines glich dem anderen, außer der Tatsache das die Fratzen die sich einem Boten das ganze Spektrum dessen abdeckten wozu Gesichtsmuskeln nur in der Lage waren sich zu verformen.
    „So sieht man sich wieder Q.“, donnerte mir eine Stimme entgegen die mir auf unangenehme Art und Weise bekannt vorkam.
    „Und ich wünschte Sie würden für immer uns In Ruhe lassen S.“, entgegnete ich Mutig.
    „Oh Q….Haben sie wirklich gedacht das diese Amöben die sich Menschen nennen ihnen tatsächlich aus dieser Lage helfen können?“
    Ich Dachte überhaupt nicht nach.
    „Ja das Dachte ich S.“, brachte ich in einer Pose dar, die Jean Luc nicht besser hingekriegt hätte.
    „Diese Amöben haben es immerhin bis hier her geschafft S.“. fügte ich trotzig hinzu. Die Menge begann nun über mich zu Lachen. Glauben sie mir. Kein wahrlich schönes Geräusch in diesem Moment. Da die Stimme von S von Überall herkam konnte ich mich nicht an eine Spezielle Richtung wenden.
    „Was verlangst du vom Multiversum S? Was genau? Wieso Zerstörst du es einfach?“
    Ich rechnete eher mit Spot als mit einer Ernsthaften Antwort.
    „Weil wir das Multiversum für ein gescheitertes Experiment halten. Es sind viel zu viele Spezies anwesend die das Potential haben auf unser Niveau zu kommen. „
    Ich Schluckte Kräftig vor der nächsten Antwort.
    „Nur weil du Konkurrenz fürchtest.“
    Ich vollführte mit den Händen eine dramatisch anmutende Geste.
    „Vernichtest du jeden der euch S ebenbürtig sein könnte? In etwa einigen Milliarden Jahren? Wie Töricht von dir.“
    Damit hatte S nun nicht gerechnet. Er hätte wohl damit gerechnet das ich um Gnade Winsle. Doch diesen Gefallen tat ich ihm nicht. Oh Nein. Wenn schon ich und die anderen Untergehen mussten. Dann wenigstens Kämpfend.
    „Was schlägst du vor Q?“
    Interessant. Er schenkte mir ernsthaft gehör.
    „Das ich und die beiden Captains der Sternenflotte dir beweisen das dass Multiversum würdig ist sich weiter zu entwickeln.“
    „So sei es Q. Die Menschen und du haben diese Kuppel auf dem Planeten entdeckt. Lüfte ihr Geheimnis und du Rettest das Multiversum Q.“, donnerte S.
    „Das ist alles?“Rutschte es mir aus dem Mund.
    „Du hast nicht viel Zeit. Glaube ja nicht das es einen Waffenstillstand gibt Q. Die Vernichtung läuft weiter. Dir läuft zum ersten Mal seit deiner Existenz als Q die Zeit davon.“Bevor ich zu einer Antwort ansetzen konnte. Wurde die Meute unter mir wieder zunehmend Lauter. So Laut das ich mit aller Kraft Brüllen konnte und dennoch mich niemand vernahm. Als nächstes erwachte ich wieder und sah direkt in die Gesichter von zwei besorgten Captains der Sternenflotte.
    Auch war ich nicht mehr auf dem Planeten. Ich befand mich auf der Krankenstation der Independence. Langsam richtete ich mich auf. Atmete einige male tief durch bis ich Spürte dass meine Allmacht wieder da war.
    „Q alles In Ordnung mit ihnen?“fragte Jones. Ich Schnippte mit dem Finger und trug wieder die Unform eines Captains der Sternenflotte.
    „Ich nehme an das heißt ja.“, fügte Lewinski hinzu. Im Moment gestattete ich mir ein leichtes Schmunzeln bevor ich wieder realisierte was vor kurzen geschah. Denn S hatte mir einen guten Angriffs Punkt geliefert. Und diesen wollte ich auf jeden fall ausnutzen. Also Berichtete ich den beiden Männern was ich von S Erfahren habe und was wir nun zur Rettung der Alge tun konnten.
    „Und sie meinen das S sich auch daran hält?“, fragte Lewinski. Ich konnte ihm seine Zweifel an der Sache nicht verübeln.
    „Er geht davon aus das wir Scheitern werden. Aber meine Herren.“
    Ich richtete mich nun etwas auf.
    „Wir werden S somit mit seinen eigenen Waffen schlagen. Wir werden Gewinnen.“


    Gebannt sah Kira Nerrys auf das Wurmloch das Überdimensional in allen Farben hinter dem transparenten Aluminium der Beobachtung`s Lounge der Galaxy Flackerte. Die Öffnung hatte sich in der Zwischenzeit nochmals um 8 % erweitert. Wie ein riesiges Monster saugte es jedes Staubkorn in seiner Umgebung auf. Noch war Bajor weit genug entfernt. Aber bald würde der Planet Gefahr laufen seine Atmosphäre Abgesaugt zu bekommen. Die bajoranische Raumflotte wurde nach Bajor gerufen. Bald würden 400 Schiffe hier im Orbit sein die mit 45 Raumschiffen der Sternenflotte, 33 Schiffen der Klingonen und etwa 20 Schiffen der Romulaner die Bevölkerung von Bajor Evakuieren sollen.
    Nun erkannte sie dass sich noch jemand im Fenster des Raumes spiegelte. Ihr erster Offizier Elias Vaughn hatte sich zu ihr gesellt.
    „Glauben sie an Wunder Elias?“fragte Nerrys ihren Stellvertreter. Dieser zuckte leicht mit den Schultern.
    „Nach allem was ich in meiner Zeit bei der Flotte erlebt habe. Nein. Es gibt keine Wunder. Entweder man hat Glück, oder nicht. „
    Nachdenklich Kratzte sich Vaughn am Bart.
    „Aber ich kenne Jones sehr gut. Er könnte fast mein Sohn sein Nerrys. Ein Kluger Bursche. Er wird Bajor nicht im Stich lassen.“
    „Ich hoffe es sehr Elias. Wir haben die Cardassianer Überlebt, das Dominion. Und nun wollen uns die Propheten ebenfalls auf die Probe stellen.“
    „Bajor wird auch dies meistern Nerrys. Da bin ich mir sehr Sicher.“
    Kira nickte Vaughn zu. Dennoch bereitete es ihr Sorgen das man nichts mehr von der Monitor und der Independence mehr gehört hat.
    In Gedanken hielt sie ein Gebet.
    Abgesandter. Wenn sie uns hören. So stehen sie uns und den Besatzungen der Independence und der Monitor bei. Wir brauchen sie nun mehr denn je an unserer Seite.


    Donnernd Pulsierte der Warpkern der Independence in dem gigantischen Maschinenraum der sich über 5 Decks erstreckt. John Lewinski, Edward Jones, Chief Woil , Lieutenant Commander McKenzie, Commander Price, Commander Smith und seine Schwester Denise standen an der Primären Konsole . Alle sahen nun gespannt auf das Display das in die Konsole eingelassen war.
    „Meine Dame , meine Herren.“Begann McKenzie.
    “Die Sensoren haben vor wenigen Minuten diese Struktur etwa 45 Millionen Kilometer von unserer gegenwärtigen Position geortet.“
    Auf dem Display wurde ein weiteres Gate sichtbar.
    „Interessant. Konnten die Sensoren feststellen ob es noch aktiv ist?“, fragte der antosianische Chefingenieur der Monitor.
    „Nein das können wir nicht mit absoluter Gewissheit feststellen. Wir wurden ja auch bei unserem unfreiwilligen Transfer Überrascht. antwortete Jones trocken.
    „Und wir haben keine Ahnung wohin uns das Ding dann bringen würde.“Ergänzte Smith.
    „Nun das ist aber noch nicht alles Captain.“Brachte sich Denise ein.“Die Sensoren haben eine kaum Wahrnehmbare Subraum Trägerwelle geortet die vom Gate zum Planeten gesendet wird. Und dreimal dürfen Sie Raten wohin genau das Signal auf dem Planeten Übertragen wird.“
    „Die Kuppel.“
    „Richtig Captain. Wir vermuten eine Art Hausalarm falls jemand versuchen sollte die Kuppel zu öffnen.“
    Denise blickte kurz zu ihrem älteren Bruder.
    „Wir vermuten das bei Aktivierung der Sicherung wahrscheinlich Damals ein Schiff gerufen wurde das dann durch das Gate kam oder das Gate blockierte.“fuhr Woil fort.
    „Können wir in die Kuppel hinein beamen? „Fragte Smith.
    „Ja das können wir. Nur muss der Materiestrom stark gebündelt werden. So das wir nie mehr als eine Person Beamen können.“Erklärte Denise Smith ruhig.
    „Das würde bedeuten dass die Vorrichtung auch diesen Fall vorgesehen hat.“Sinnierte Lewinski.
    „Und wenn wir die Schiffsphaser einsetzen würden, um ein Loch in die Wand zu schneiden?“, fragte Price.
    „Keine Gute Idee Commander. Das Gebäude besteht aus Neutronium. Nur an bestimmten Stellen ist die Dichte soweit abgeschwächt das sie autorisierte Transporte Durchlassen aber einen Phaser daran verpuffen lassen.“Stellte Woil fest.
    „Alleine das wir ungebeten hinein beamen ist schon ein recht großes Risiko.“Ergänzte Woil nach einer kurzen Pause.
    „In Ordnung. Um Sicher zu gehen werden wir die Monitor am Gate Postieren. Falls jemand ungebetenes eintrifft wird die Monitor ihn Gebührend Empfangen. Die Independence bleibt im Orbit und hält hier die Stellung. Dann werden wir mit Q hinunter beamen. Und der Sache ein Ende machen.“, erklärte Jones.
    „Einverstanden. Matt du hast das Kommando über die Monitor. Gehe mit dem Schiff beim Gate in Stellung.“
    „Ja, Sir.“, antwortete der halb Betazoide leise.
    „Will. Sie haben dann auch das Kommando über die Independence. Falls wir in 48 Stunden uns nicht Melden sollten verschwinden beide Schiffe von hier. Kehren sie nach Bajor zurück und Berichten sie von all dem hier. „
    „Verstanden Captain.“, antwortete der junge Afrikaner, wobei ihm jedes Wort im Halse stecken blieb. Jones sah es seinem ersten Offizier an das er es Hasste seinen Captain im Stich lassen zu müssen.


    „Klingt Interessant.“, sagte Dax Nachdenklich.
    „Die Vorstellung das diese Gates Verbindungen zu anderen Universen herstellen und darüber Hinaus…….. Einfach Gigantisch.“, fuhr sie fort. Julian Bashir, Maurice Jackson, Ardev und Arena Tellom nickten zustimmend als sie sich das Display der Wissenschaftsstation auf der Brücke der Independence ansahen.
    „Wie es scheint ist in jedem Universum und in jeder nur erdenklichen Dimension ein Gate installiert worden. Schon alleine dies stellt eine Mammut Aktion dar.“, sinnierte Ardev.
    Julian Bashir sah sich das Display genauer an. Er schien was aus dem Datenpaketen herausdeuten zu wollen.
    „Sehen sie diese Subraumträgerwelle. Sie ähnelt unseren Transporterstrahlen sehr.“
    „Sie meinen Doktor das dies eine Transferstation für Personen ist die mit dem Gate gekoppelt ist?“
    „Ja Commander. Das wäre die wahrscheinlichste Möglichkeit.“, sagte Bashir.
    „Also so was wie interstellares Beamen.“, brachte sich Arena Tellom ein.
    „Richtig Lieutenant. Eine sehr bequeme und schnelle Art zu Reisen. Aber diese Anlagen scheinen schon seit sehr langer Zeit nicht benutzt worden zu sein.“
    „Sie meinen dass auch Fehlfunktionen sich inzwischen eingeschlichen haben könnten Doc?“, fragte Ardev.
    „Das kann man nicht mit Gewissheit sagen. „
    „Zumal unsere Sensoren nicht ins Innere Durchdringen können.“
    „Wie wäre es wenn wir die Subraumträgerwelle als Interface zu den Systemen in der Kuppel benutzen? Die Frequenzen sind bis auf wenige Ausnahmen mit unseren Protokollen Konform.“, schlug Dax vor.
    „Klingt nicht Schlecht. Wir kommen sozusagen zur Hintertür herein.“
    „Richtig Commander Jackson.“Kommentierte Bashir.
    „Jackson an Captain Jones. “
    „Hier Jones.“
    „Sir, ich Glaube wir haben etwas gefunden.“
    „Schon Unterwegs Commander.“




    „Doktor?“fragte Q. Samantha Murphy rührte sich plötzlich überhaupt nicht mehr. Mitten in der Bewegung schien sie Eingefroren zu sein.
    „Doktor ich weis eine ruhige Hand zu Schätzen aber sie Übertreiben es mal wieder. „Q sah sich auf der Krankenstation um. Im hinteren Bereich konnte er jemanden Aufstöhnen hören.
    Q richtete sich auf und ging auf das Geräusch zu. Es war Trelane der sich an ein Biobett gelehnt hatte.
    „Du sahst schon mal wesentlich Besser aus mein Freund.“
    „Kann ich mir Denken Q.“
    „Du hast also die Zeit angehalten.“
    „Ja, Q. Das habe ich. Sie wollen über die Subraumträgerwelle die Systeme der Kuppel Überlisten.“
    „Kein Üble Idee für so Primitive Wesen.“, grinste Q.
    „In der tat Q. Ich habe Schlechte Nachrichten.“
    „Was anderes hätte mich Erstaunt Trelane.“
    „Sie sind wieder da Q. Die S haben sie aus ihrem Exil herausgeholt.“
    „Die Goald?“
    „Ja Q. Genau die. Ich wollte es nur nicht Aussprechen.“
    „Ich kann es nicht Fassen.“Q wandte sich kurz ab.
    „Q, Das Wurmloch bei Bajor. Es wird für einen Dimensionswechsel vorbereitet. Für eine Invasion der halben Goald Flotte.“
    !“Die mindestens aus 800 000 Schiffen besteht. Die Milchstraßen Galaxie wäre dem niemals gewachsen. Selbst wenn alle Raum fahrende Völker sich zu einer Gigantischen Armada vereinigen würden.“
    „Richtig Q. Sie sind hier. Ich habe die Zeit angehalten um uns noch Luft zu verschaffen.“
    „Du weist was das bedeutet Trelane.“
    „Ja wir müssen das Gate System für immer vernichten um den Goald zumindest eine Zeit lang hier Festzusetzen. Die Föderation wird sich mit Sicherheit eines Tages gegen die Goald zu verteidigen Wissen. Aber nicht Heute.“
    „In Ordnung Trelane. Ich habe eine Idee wie wir das System zerstören und dennoch den Goald hier entkommen können.“Q sah sich noch mal um.
    „Wo ist Lady Q?“
    „Sie ist nach Bajor zurückgekehrt um mit den Wurmlochwesen in Kontakt zu treten. Sie sollen und Helfen den Goald das Eintreffen in diese Galaxis so Teuer wie möglich zu gestalten.“
    „Das Hoffe ich doch sehr Trelane. Aber keine Sorge. Das wird auch nicht nötig sein.“
    „Beeile dich Q. Die Goald sind nur noch weniger als 2 Flugstunden bei Maximum Warp entfernt.“Q nickte. Trelane lehnte sich zurück als Q in einem Lichtblitz verschwand.




    Mattes blaues Licht durchzog das innere der Kuppel als Q und die beiden Captains in einem Lichtblitz erschienen.
    „Die Lage ist Ernst meine Herren. Wir haben so gut wie keine Zeit mehr.“Q drehte sich um. beide Männer sahen ihn Ratlos und erstaunt an. Also entschloss sich Q die Beiden auf den aktuellen stand zu bringen. Als er fertig war, wurden die Gesichter von Lewinski und Jones sehr Ernst.
    „Wie lautet ihr Plan Q?“, fragte Jones.
    „Wir müssen das Gate System Zerstören. Dabei müssen wir einen massiven Energieimpuls durch das System schicken das alle anderen Transferstationen Kurzschließt und derart beschädigt das eine Reparatur so gut wie unmöglich ist. Danach muss die Station bei dem Planeten und die in der Milchstraßen Galaxie Zerstört werden. Wenn wir das geschafft haben, dann haben wir einige Zeit vor diesen Goald Ruhe.“
    „In Ordnung Q. Was sollen wir tun um das System zu Überlasten?“
    „Gehen sie an die Konsole dort drüben. Ich werde sie beide instruieren. „Jones und Lewinski nickten.
    „John. Das sieht so aus, wie wenn die Iconianer diese Station gebaut hätten.“Lewinski trat näher heran. Er hatte auf der Akademie von den Iconianern gehört. Er versuchte sich daran zu Erinnern.
    „Ja du hast Recht. Das Design ist iconiansch. „
    „Dieses Station ist in der tat ein Werk der Iconianer.“, bestätigte Q.
    „Ich werde es ihnen später erklären. Uns läuft die Zeit davon.“


    Gleißendes Licht umgab nun Lady Q. Suchend sah sie sich um. Sie konnte die Unruhe und Panik der Wurmloch-Wesen, den Propheten, wie sie von den Bajoranern genannt werden, spüren. In alle dem Chaos konnte sie eine Starke Präsenz erkennen die mal einst menschlich gewesen sein musste. Wenige Sekunden später stand Benjamin Sisko vor ihr.
    „Wer sind Sie?“, fragte Sisko mit seiner tiefen Stimme.
    „Lady Q. und Sie?“
    „Benjamin Sisko. Was wollen die Q hier?“
    „Ich nehme an sie haben schon bemerkt das Unheil im Anmarsch ist.“
    „Ja das haben wir.“
    „Dann bitte ich sie darum alles zu tun um die Tür solange wie möglich zu zuhalten. Wir brauchen zeit um die Goald aufzuhalten.“
    „Ich Verstehe.“
    „Ich Danke ihnen Mr. Sisko.“Sisko nickte und verschwand. Lady Q hingegen Seufzte auf. Hoffentlich reicht das auch aus. Die Tür ist nämlich so gut wie Aufgestoßen. Q Beeile dich!


    „Alles ist nun fertig.“Sagte Q. nun drehte er sich zu den beiden Männern um.
    „Nur hat die Sache einen hacken. Jemand muss bis zum Schluss hier bleiben und die Kontrollen Überwachen. Das werde ich Übernehmen. Sie beide Sorgen dafür das die Kuppel und das Gate beim Planeten hier zerstört werden.“
    „Verstanden Q. Am besten sie Bringen mich auf die Monitor und Eddy auf sein Schiff.“Sagte Lewinski.
    „Einverstanden. Viel Erfolg meine Herren.“Q Schnippte mit dem Finger und beide Captains verschwanden in einem Lichtblitz.


    „Erschrocken sah Matt Price auf als sein Captain unverhofft auf der Brücke der Monitor erschien.
    „Für Erklärungen haben wir wenig Zeit Commander. Kurs auf das Gate setzen. Danny eine Sonde und drei Quantum Torpedos scharf machen. Wir zerstörten das Gate. Danach müssen wir mit Maximum Warp zum anderen Gate und es Passieren bevor wir hier Gesellschaft kriegen.“Alle angesprochenen Offiziere nickten und bestätigten ihre Befehle. Eigentlich wollten sie damit beginnen nach ihrem Kommandanten zu Suchen nachdem er Spurlos von der Independence verschwunden war.


    „Keine Zeit für Erklärungen Nummer Eins. Wir müssen schnell handeln. Sobald die Kuppel einen massiven Energieimpuls sendet, diese mit Tricobalt-Torpedos zerstören, maximale Ladung, „Onaka bestätigte den Befehl des Captains.
    „Mr. Garek. Danach verlassen wir den Orbit und fliegen zum anderen Tor zurück und werden es mit der Monitor gemeinsam Passieren. Danach werden wir mit weiteren Tricobalt-Torpedos das Gate in unserer Galaxie zerstören. „Der cardassianische Steuermann nickte und gab den Kurs ein.
    „Captain unsere Sensoren haben eine Flotte von 50 Schiffen unbekannter Herkunft geortet.“
    „Ich weis Will. Und wenn die hier sind. Dann sollen die außer Trümmern hier nichts mehr vorfinden. Wie weit sind diese noch Entfernt?“
    „Noch etwa 55 Flugminuten bei Warp 9.“Jones Wölbte die Augenbrauen
    „Das wird knapp Sir, wir alleine brauchen bei Maximaler Geschwindigkeit 50 Minuten.“Antwortete ihm sein erster Offizier besorgt.


    Q unterdessen, sah sich noch mal in der Kuppel um.
    „Oh“brummte er. Wir kriegen Gesellschaft. Dann wollen wir mal.“
    Q begab sich zur Primären Konsole und drückte zweimal auf Bernstein, einmal blau und dreimal rot. Die Generatoren der Kuppel begannen nun zu Rumoren. Eine Iconianische Computerstimme begann einen Countdown in der alten längst vergessenen Sprache herunter zu zählen. Das Rumoren steigerte sich zu einem Kreischen. Ein gewaltiger blauer Lichtimpuls rast aus der Kuppel und erreicht das Gate, worauf sich ein Wurmloch etablierte, und wieder sich verschloss.

    Die Monitor raste nun mit vollem Impuls auf das Gate zu.
    „Danny die Sonde jetzt.“Brüllte Lewinski. Die Sonde Schoss nun aus der Torpedoabschussrampe des Defaint Klasse Raumschiffs. Wieder öffnete sich das Wurmloch und erfasste die Sonde mit den Traktorstrahlen.
    „Die Torpedos jetzt abfeuern.“Bellte Lewinski. Drei Quantum Torpedos zuckten aus dem Rumpf der Monitor in den blauen Schlund des Wurmlochs. Wenige Sekunden später explodierte das Wurmloch, danach gleich das Gate in einem gigantischen Feuerball.
    „Matt zum anderen Gate. Maximum Warp, Energie.“Die Monitor legte sich Ruckartig nach Steuerbord und beschleunigte kraftvoll auf Warpgeschwindigkeit.

    „Jetzt Keiko.“Bellte Jones. Die Tricobalt-Torpedos Schossen aus der Independence heraus und zerfetzten die Kuppel auf den Planeten augenblicklich. Nur noch ein gewaltiger Krater blieb übrig.
    „Mr. Garek. Beschleunigen.“
    „Aye, Captain. Verlassen Orbit.“Bestätigte der junge Cardassianer sofort. Nun beschleunigte ebenfalls die Independence.



    Nicht einmal die Hälfte der Zeit die ein Wimpernschlag benötigt verschwand ich vor der Explosion, die die Kuppel vernichtete. Die Monitor und die Independence waren zum anderen Gate unterwegs. Ich hingegen wollte mich mal bei unseren neuen Freunden umsehen. Die kleine Flotte der Goald Schiffe sah den Schiffen des Dominion etwas ähnlich. Nur das die Rümpfe schwarz waren und mehr von Dornen Durchsetzt sind. Ich erforschte ihr Potential. Und sie waren erschreckend gut Bewaffnet. Doch dann verspürte ich eine weitere Präsenz.
    „Hallo S.“, brachte ich mit Sarkasmus hervor.
    „Ich habe gewonnen.“
    „Nicht so voreilig Q. Noch sind sie nicht zurück.“
    „Sie werden es schaffen da bin ich mir sehr sicher.“S machte einen recht beleidigten Eindruck. Ich hingegen konnte mir ein gewinnendes Grinsen nicht verkneifen.


    „Captain Jones.“Jones begab sich zu Commander Jackson.
    „Wir haben ein neues Problem. Noch mehr der fremden Schiffe sind auf Abfangkurs.“
    „Wo genau Maurice?“
    „Am Gate. Es wird verdammt Knapp werden Sir.“
    „Zeitfenster?“
    „20 Sekunden.“
    „Das muss genügen. Teilen sie der Monitor mit das wir Durchbrechen werden. Wir bleiben solange auf Warp wie es irgendwie nur möglich ist. Keiko die Achter Torpedoabschussrohre mit Tricobalt-Torpedos laden. Wenn wir das Gate passiert haben und wir wieder in unserer Galaxis sind dann zerstören wir auch dieses Gate.“
    „Aye Captain.“Bestätigte die Japanerin den Befehl.


    Beide Starfleet-Schiffe rasten dem Gate entgegen. Kurz davor gingen sie unter Warp und aktivierten sofort die Traktorstrahlen des Gates. Keine 20 Sekunden später erreichten sie das andere Ende der Verbindung. Das Goald Schiff hatte ebenfalls die Verbindung passiert und war nur noch 10 Sekunden hinter ihnen. Kaum hatte die Independence als letztes das Gate verlassen zuckten erneut Tricobalt-Torpedos aus dem Heck des Schiffes in das Wurmloch und in das Gate. Das Goald Schiff wurde in der zusammenbrechenden Verbindung zermalmt. Gespannt sah Jones auf den Hauptschirm.
    „Status?“
    „Das Wurmloch ist für immer versiegelt worden Captain. Und das Gate vernichtet.“Antwortete Jackson.

    „Die Goald sind beim Zusammenbrechen der Verbindung ebenfalls vernichtet worden.“, berichtete Arena Tellom als Lewinski diese Frage gestellt hatte. Lewinski nickte.
    „Matt einen Kurs setzen.“
    „Captain. Das Wrack der anderen Monitor.“begann Ardev aufgeregt.
    „Es ist verschwunden, Sir. Dort wo es war befindet sich laut Sensoren nur noch Urwald.“Lewinski musste kurz lächeln.
    „Dann ist unsere Zukunft wieder ungeschrieben. So wie es sein sollte.“, sagte John Lewinski.

    Wenige Minuten später waren beide Schiffe wieder nach Bajor Unterwegs. Lewinski saß in seinem Büro und Sprach mit Jones.
    „Ardev hat vermutet das in der alternativen Zeitlinie die die andere Monitor hervorgebracht hat, das Schiff beim Zerstören von unserem Gate selber beschädigt worden sein musste.“
    „Das Stimmt John. Wir konnten aus dem Computerkern noch einiges Retten. Demnach waren die Schilde dieser Monitor ausgefallen und die Wucht der Explosion hat sofort alle Antriebssysteme Zerstört. Der Schwung reichte aber aus um das Schiff in den Orbit des Planeten zu Schleudern und diese Monitor zum Absturz zu bringen. Dabei hat kein Crewmitglied Damals Überlebt. Wie das Schiff John ist auch der Computerkern und das andere Shuttle 2 dieser Monitor verschwunden.“ Lewinski musste leicht Grinsen.
    „Ich werde diesen Teil der Geschichte auch nicht vermissen.“
    Dann Prostete er seinem Kollegen mit einer Tasse Kaffee zu.


    Kira Nerrys und Elias Vaughn standen Stumm auf der Brücke der Defaint da, als sich das Wurmloch wieder Schloss. Es hatte einfach Aufgehört. Im Moment waren noch Schiffe dabei im Orbit von Bajor einzutreffen um gleich mit der Evakuierung des Planeten zu beginnen. Vor wenigen Minuten hatte Kira die Nachricht erhalten das die Independence und die Monitor wieder auf dem Rückweg waren. Gerade wollte Vaughn den Wissenschaftsoffizier anweisen einen Scan durchzuführen als ein Lichtblitz auf dem Schirm Sichtbar wurde.
    „Das muss ein Werk der Propheten sein.“, stammelte Kira. DS9 war wieder erschienen. Und schien nicht einen einzigen Kratzer abbekommen zu haben.
    „Lieutenant.“
    „Die Sensoren funktionieren einwandfrei. Die Station ist wieder da.“
    „Steuermann. Einen Kurs auf die Station setzen. Ro ein Außenteam. Ich will erstmal alles erkunden bevor ich wieder einen Fuß auf die Station setzte.“
    „Aye, Sir.“Sagte Ro.








    5 Stunden später
    Die Raumstation war nun wieder in Betrieb. Die Bewohner und Besatzung zurück an Bord und die Independence und die Monitor Dockten wieder an ihr an. Kira, Jones, Lewinski, Vaughn, Price und Smith saßen im Konferenzraum der Station.
    „Unglaublich. Wir sind heute wieder einmal unserem Untergang entkommen.“, bemerkte Vaughn.
    „Nein, Commander. Er wurde nur aufgeschoben. Die Goald werden kommen. Früher oder später werden wir alle ihnen uns Stellen müssen. Denn sie Wissen nun von uns.“, ergänzte Jones nachdem er seinen Bericht über die Ereignisse der letzten 17 Stunden beendet hatte.
    „Interessant ist auch die Iconianische Datenbank die Q uns noch zur Independence Transferiert hatte. Sie Auszuwerten wird Experten für Jahre wenn nicht Jahrzehnte beschäftigen.“, sagte Smith.
    „In dieser Datenbank sind auch viele Informationen über die Goald enthalten. Und was wir herausgefunden haben. Dagegen ist das was wir in den letzten 200 Jahren begegnet sind nur eine harmlose Ansammlung von Chorknaben. Sie Übertreffen sogar die Borg.“, fügte Smith hinzu.
    „Noch sind wir ihnen technisch Hoffnungslos Unterlegen. Ich habe vor einer Stunde mit Admiral Janeway gesprochen. Ihr Offiziersstab hat schon nachdem sie die Daten erhalten haben eine Berechnung angestellt. Wie lange die Sternenflotte einer Invasion standhalten könnte. Sie kamen zu dem Schluss dass wir keine 10 Minuten Überleben würden. Die Goald
    werden von den Iconianern als unerbittlich und grausam beschrieben. Wir haben sprichwörtlich in letzter Sekunde die Tür zu geschlagen.“, schauderte Lewinski.
    „Dann wäre noch das Schicksal der Denobulanischen Station.“,warf Vaughn ein.
    „Da haben wir auch keine gute Neuigkeiten. Die Station wurde bereits ein Opfer der Goald. Wir vermuten das ein Scout Schiff in unsere Galaxis eingedrungen sein musste um sich Informationen über uns zu beschaffen.“
    Die anderen zuckten zusammen als Lewinski dies Aussprach.
    „Genau das habe ich befürchtet.“, sagte Vaughn betroffen.
    „Ich kann ihnen alle versichern dass die Goald erst in 100 bis 150 Jahren wieder kommen werden. Bis dahin müssen sie eine Verteidigungsstrategie haben.“, brachte sich Q ein. Er stand am Fenster und blickte ins All.
    „Nur so können sie den Untergang der Milchstraßen Galaxie verhindern. Ansonsten drohen 95 % der Zivilisation in der Galaxis die Auslöschung. „
    „Soweit wird es nicht kommen Q. Wir sind nun gewarnt.“
    „Bei dem was ich heute gesehen habe Eddy Glaube ich es ihnen auch. Sie werden es schaffen. Davon bin ich Überzeugt.“Q verschwand in einem Lichtblitz.


    Büro von Captain Lewinski auf der Monitor


    John Lewinski und Edward Jones saßen in dem kleinen Büro des Captains auf der Monitor. Beide hatten sich einen saurianischen Brandy auf den Schrecken der letzten Stunden gegönnt.
    „Sie werden also tatsächlich kommen?“, fragte Jones.
    „Ich Denke schon Eddy. Es ist nur eine Frage der Zeit. „
    „Und dieses mal war es nicht einmal das Werk von Q. Sondern von einem noch Wahnsinnigeren Wesen das Allmacht besitzt. Ich kann nur hoffen das wir das letzte mal von S gehört haben.“, sagte Jones und nippte an seinem Brandy. Lewinski nickte nur und Prostete ihm zu.


    Wieder war ich in diesem Saal wo der Mob Tobte. Doch in diesem Fall war es ruhiger. Es war mehr ein enttäuschtes Murren. Mit einem grinsen sah ich mich um.
    „Q.“, hörte ich aus allen Richtungen. Es klang wie jemand den ich zutiefst enttäusch habe. Was mir auch recht war.
    „Sie haben versagt S. was wird das S Kontinuum mit ihnen anstellen? Verbannung?. Wenn ja dann kann ich ihnen viele Ratschläge erteilen. Denn das Exil aus der Allmacht regt einem zum Nachdenken an S.“, kam es recht giftig über meine Lippen.
    „Du hattest nur Glück Q. Unglaubliches Glück.“
    „Nein ich hatte Menschen an meiner Seite die Mut haben, Courage und den Sinn für Gerechtigkeit.“
    „Gewäsch. Sie sind mit einem blauen Auge davon gekommen was die Goald angeht.“
    „Das mag zwar sein S. Aber sie sind gewarnt. Sie werden bereit sein wenn die Zeit gekommen ist S.“
    Ich hörte es regelrecht wie S mit den Zähne zu Knirschen begann.
    „Diese Schlacht hast du gewonnen Q. Aber der krieg ist noch nicht gewonnen.“
    „Ich habe keine Angst vor dir S. Ich werde da sein wenn du wieder kommen solltest.“
    Danach verschwand der Saal nun wieder.





    „Die Gefahr ist gebannt.“, sagte ich als ich wieder vor dem Q Kontinuum erschien.
    „Aber nur vorübergehend Q . Die Goald werden wieder kommen, die S werden ihren Mann nicht lange im Zaun halten können. Er wird sich Rächen.“
    „Und wieder Scheitern.“
    „Du Klingst Überzeugt Q.“
    „Ja von den Menschen bin ich Überzeugt. Sie haben Potential.“
    „Zweifellos Q. Wollen wir hoffen das deine Entscheidung Weise war.“
    „Gab es jemals Zweifel?“
    Der in der Mitte sitzende Q wölbte eine Braue.
    „Auf bald Q.“
    Ich verneigte mich als die drei in Roben gekleideten Q wieder ins Dunkle entschwanden. Dieses Mal hatten wir Glück. Das steht fest. Aber nun ist die Menschheit gewarnt. Und wird sich zur gegeben zeit zu Verteidigen Wissen. Mit einem Schmunzeln wandte ich mich wieder anderen Dingen zu. Wie wäre es mit einem Besuch auf Amalason Prime?

    Ende

    DAS CHAOS ALLER ZEITEN
    based upon "STAR TREK" created by GENE RODDENBERRY
    produced for TREKNews NETWORK
    created by NADIR ATTAR
    executive producer NADIR ATTAR
    producer SEBASTIAN OSTSIEKER lektor OLIVER DÖRING
    staff writers CHRISTIAN GAUS & THOMAS RAKEBRAND and OLIVER-DANIEL KRONBERGER
    written by JÖRG GRAMPP
    TM & Copyright © 2004 by TREKNews Network. All Rights Reserved.
    "STAR TREK" is a registered trademark and related marks are trademarks of PARAMOUNT PICTURES
    This is a FanFiction-Story for fans. We do not get money for our work!


    Quelle: treknews.de
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    • Werewolf

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    also hier nach hätte ich dann staffel 9 folge 1, 2 und die 3 lesen sollen müssen nicht weiter mit staffel 5 folge 12 :-( daher ist josanie nicht mehr an bort, aber matt sagt zur ärtzen immer imsadie seine frau wird nicht erwähnt die tochter

     

    aber toll das die crew unter John noch alle da waren sind, was in emden passiert mit dem spaniear, ich war immer voll und ganz mitdabei in dem leseverlauf :-)

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