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  • Nachlese zu „Jellico“

    Gedanken zur Jubiläumsepisode
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    Wie die Zeit doch vergeht! „Kaum“ bei TREKNews online gegangen kann die Fanfiction-Serie Star Trek: Monitor ihre fünfzigste Episode feiern. Ein schönes Erlebnis, wenn man bedenkt wie kurzlebig der Markt in diesem Bereich ist. Noch verwunderlicher wenn man bedenkt, was der Ausführende Produzent der Serie meint:
    „Das Finale der dritten Season hieß nicht umsonst Das Ende,“ so Nadir Attar, „ursprünglich wollte ich danach die Serie beenden. Drei Jahre kamen mir wie eine ewig lange Zeit vor. Dann jedoch hielt ich inne und dachte darüber nach, dass ich erst vor kurzem es geschafft hatte die Serie auf TREKNews zu platzieren? Nun schon beenden? Also wurde noch ein viertes Jahr drangehängt und danach fiel die Entscheidung die Star Trek typische 7 anzupeilen.“

    Bemerkenswert an der Entstehungsgeschichte von „Jellico“ ist, dass die Episode schon lange geplant war. Das Grundkonzept stand schon in der dritten Staffel, jedoch war es damals kaum zu realisieren. Nach dem vermeintlichen Tod des Bösewichts zu Beginn der vierten Staffel schien die Episode ebenfalls gestorben zu sein, doch weit gefehlt.
    „All diese Entscheidungen waren so spontan. Der Tod Jellicos zu Beginn von 4x01 sollte ursprünglich definitiv sein und unumkehrbar. Damals war nicht im geringsten geplant, dass er der geheime Informant sein würde. Herrje, ich hatte nicht einmal eine Vorstellung, wer der Informant sein sollte!
    Ich wollte neue Figuren etablieren, den ganzen Kampf gegen Sektion 31 nicht auf eine Figur konzentrieren. Doch je länger die Season ohne Jellico lief desto mehr wurde mir bewusst, dass jeder andere Bösewicht ein Abklatsch von ihm sein würde. Also brachte ich Edward Jellico mit einem Paukenschlag in die Serie zurück.“

    Die Rückkehr kam bei den Fans an, die eine Art Hassliebe mit Jellico verband. Nach seiner Rückkehr war es also nur noch eine Frage der Zeit, bis die Episode geschrieben worden konnte. Dabei wurde ihm ein Gegenspieler benutzt, den treue Leser inzwischen kennen dürften: die in einer realen Verfilmung von Nicole Kidman dargestellte Stella Tanner entwickelte sich zum Erzfeind des Chefverschwörers. Sie hatte quasi ihren ersten Auftritt in „Jellico“, einer Episode, die weit vor den anderen geschrieben wurde. Also galt es die Figur nach und nach aufzubauen, dem Zuschauer begreiflich zu machen, woher ihr Hass auf den alten Mann kam. Daher immer wieder die stückweisen Auftritte in den vorangegangenen Episoden. Haben wir nun das letzte Mal Ms Tanner gesehen? „Ich sage dazu nichts,“ so Attar und lächelt.

    Doch stellt 5x09 den Verschwörer nicht zu sanft dar? Vielleicht sogar als Opfer?
    „Nein, dies denke ich nicht. Mir ist es jedoch wichtig noch einmal deutlich zu machen, dass man ein Problem begreifen muss, um es zu lösen. Wie wurde Edward zu dem, was er heute ist? Es gab Gründe und Personen, die ihn zu dem machten, was er heute ist. Und unschuldig ist er gewiss nicht. Am Ende gibt er zu, dass er zu bequem wurde, um weiter den Kampf gegen Sektion 31 zu suchen. Er hatte sich einfach zu sehr an den Luxus gewöhnt.“
    Ansonsten war, wie gesagt, alles spontan an der Episode. Seine Gedanken, die Dialoge, quasi alles schrieb sich von selbst. Es schien fast so als hätte die Episode darauf nur gewartet geschrieben zu werden. Sogar der Auftritt von John Lewinski war eine kurzfristige Idee. „Um noch mehr die Antipathie zwischen den beiden herauszustellen und um zu zeigen, dass der jeweils andere eine Nemesis ist.“

    Am Ende war sogar mal wieder geplant worden Edward Jellico sterben zu lassen. Doch auch hier wurde deutlich, dass er inzwischen zu wichtig für die Dynamik der Serie geworden ist. Also musste seine Familie ihr Leben lassen und so Edward Jellico zu einer neuen Aufgabe veranlassen: der Menschenjagd auf Stella Tanner. Es bleibt abzuwarten, wie sich dies auf die Psyche des Mannes auswirkt. Denn treue Leser wissen, dass auch Nathan Sloan seinen Verstand verlor, nachdem sein Vater starb.

    An dieser Stelle gilt unser Dank noch einmal allen treuen Lesern, die uns über die Jahre so wunderbar unterstützt haben. Ihr seid es, für die wir schreiben!
    Danke!

    Quelle: treknews.de
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