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...denn im Dunkeln ist gut munkeln
  • B.U.A.P. 3 Die Toten

    Ärger im Hellboy-Universum
    Nicht immer kann man mit dem ersten Schritt gleich überzeugen, so auch im Fall von B.U.A.P., denn was Anfangs doch eher etwas holprig daherkam, kann nun endlich auf eigenen Füßen stehen. Ohne Hellboy erleben die Helden eine Geschichte nach der anderen und lassen nach und nach auch Fans heranwachsen...

    B.U.A.P. 3: Die Toten

    • Gebundene Ausgabe: 158 Seiten
    • Verlag: Cross Cult
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3936480222
    • ISBN-13: 978-3936480221
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren

    Nicht immer kann man mit dem ersten Schritt gleich überzeugen, so auch im Fall von B.U.A.P., denn was Anfangs doch eher etwas holprig daherkam, kann nun endlich auf eigenen Füßen stehen. Ohne Hellboy erleben die Helden eine Geschichte nach der anderen und lassen nach und nach auch Fans heranwachsen. Anfangs mit vielen kleinen Storys, bekommt man nun im dritten Band eine volle 160 Seiten starke Geschichte, welche sogar an den Ereignissen aus B.U.A.P. 2 – Die Froschplage anschließt.

    Die wie schon erwähnte Froschplage breitet sich immer weiter im Land aus und keiner weiß genau wie dies geschieht. Selbst die Agenten der B.U.A.P haben derzeit andere Probleme, denn sie sollen aus ihrer alten Basis ausziehen und in ein neues Quartier gebracht werden. Eine gigantische militärische Forschungsstation aus dem zweiten Weltkrieg soll nun das neue Zuhause werden. Was sich bisher so friedlich und bequem anhört, entwickelt sich mit der Zeit zu einem haarstäubenden Auftrag. In den Kelleretagen der alten Station befinden sich gefährliche Geheimnisse welche nun ans Tageslicht kommen.

    Liz Sherman, Johann Kraus und Roger bekommen zu dem einen neuen Teamführer Benjamin Daimio zugeteilt, welcher ebenfalls kein ganz normaler Mensch ist. Bisher unbekannt ist seine Auferstehung von den Toten, nur seine tiefe Narbe im Gesicht spricht für seine Erlebnisse. Johann findet schnell heraus, dass sich Geister an diesem Ort befinden und ein geheimnisvoller alter Mann im Keller entpupt sich im wahrsten Sinn zu einem Monster, welches es aufzuhalten gilt. Nicht wundern das Abe Sapien diesmal nicht dabei ist, denn er befindet sich auf der Suche nach sich selbst und seiner eigenen Herkunft.

    Dabei landet er in einem verlassenen alten Haus und findet am Ende mehr als er sich erträumt hat. Schließlich werden die Frösche am Ende nicht vernichtet, dienen aber sicherlich als Aufhänger für kommende Geschichten. Wie schon so oft, waren Naziwissenschaftler ein Thema in der Hellboy-Welt, denn auch diesmal darf man gespannt sein, an was damals im Verborgenen gearbeitet wurde. Ohne Frage ist die Lösung immer die gleiche und kein Teammitglied trägt irgendeinen Schaden davon, aber endlich gibt die Gesamtheit der Geschichte auch Anlass zur Freude.

    Sicherlich war die Einführung des neues Anführers auch eine Pflicht, denn ein Team benötigt ein Vorbild und keiner wird es besser können als Daimio, auch wenn er nur mit Waffen seine Worte findet, kann er sicherlich in vielen Situationen eine ruhige Hand bewahren. Der Witz wurde diesmal auch viel tiefer in den Dialogen verarbeitet, allein schon Roger und seine Anmerkungen darauf eine Hose tragen zu müssen. Mit der Zeit scheinen auch grafisch die Figuren viel mehr Tiefe zu bekommen, zwar immer noch im gleichen Stil, aber dafür mit kleinen Änderungen im Detail.

    An den Umgebungen wurde ebenfalls hart gefeilt, so dass diese Ausgabe wohl den Höhepunkt der B.U.A.P. bisher darstellt. Auf den letzen Seiten gibt es noch einmal ein paar Skizzen aus der Entwicklung des Comics, wobei man auch hier eine Weiterentwicklung deutlich erkennt. Zwei Erzählungen in eine zu packen war meiner Meinung nach auch die richtige Lösung, denn man bleibt so automatisch im Lesefluss und muss nicht immer wieder von vorn anfangen. Egal ob Ape oder der Rest des Teams, die B.U.A.P. wird auch mir immer sympathischer…

    „alle guten Dinge sind eben drei"

    Matthias Göbel
    Wer hätte gedacht das man Sprichwörter auch auf so etwas wie ein Review anwenden kann, aber alle guten Dinge sind eben drei und bei B.U.A.P. 3: Die Toten trifft es voll zu. Die Geschichte ist rund, die Charaktere in Action und man erfährt wieder mehr über den einen oder anderen Helden. Auch wenn Bösewichte immer wieder die gleichen zu sein scheinen, haben sie zumindest immer eine andere Lösung wie sie die Welt erobern wollen. Auf das die B.U.A.P. noch einige Abenteuer mehr erlebt…
    SpannungActionHumorErotikCharaktereKontiunitätAnspruch
    B.U.A.P. im Überblick:

    Quelle: treknews.de

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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

      Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

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