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  • Battlestar Galactica: 4x07 – "Guess What's Coming to Dinner"

    Rat mal, was zum Essen kommt
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    Gemeinsam mit dem cylonischen Basisstern springt die Demetrius zurück zur Flotte. Die Rebellen unter der Führung von Natalie schlagen der Präsidentin in der Tat eine Allianz vor: für die menschliche Hilfe bei der Reaktivierung des Modells 3 „D´Anna“ wollen sie die Koordinaten des Hubs übermitteln. Wenn dieser erst einmal zerstört ist, verlieren die Cylonen die Fähigkeit zur Wiederauferstehung. Doch Misstrauen macht sich bei beiden Parteien breit...
    TitelGuess What's Coming to Dinner / Rat mal wer zum Essen kommt
    Episode63 - 4x07
    DE Airdate14.04.2010
    US Airdate16.05.2008
    BuchMichael Angeli
    RegieWayne Rose
    DarstellerEdward James Olmos als Admiral William Adama
    Mary McDonnell als Laura Roslin
    Katee Sackhoff als Captain Kara 'Starbuck' Thrace
    Jamie Bamber als Lee Adama
    James Callis als Dr. Gaius Baltar
    Tricia Helfer als Number Six
    Grace Park als Lt. Sharon 'Athena' Agathon
    Michael Hogan als Colonel Saul Tigh
    Aaron Douglas als Chief Petty Officer Galen Tyrol
    Tahmoh Penikett als Captain Karl C. 'Helo' Agathon
    Nicki Clyne als Crewman Specialist Cally
    Alessandro Juliani als Lt. Felix Gaeta
    Lucy Lawless als Number Three
    Leah Cairns als Lt. Margaret 'Racetrack' Edmonson
    Brad Dryborough als Lt. Hoshi
    Kandyse McClure als Lt. Anastasia Dualla
    Ryan McDonell als Pilot #3
    Callum Keith Rennie als Leoben Conoy
    Rekha Sharma als Tory Foster
    Dean Stockwell als Brother Cavil
    Michael Trucco als Ensign Samuel Anders
    Rick Worthy als Simon
    Jennifer Halley als Ensign Diana Seelix
    Bodie Olmos as Lt Brandon 'Hotdog' Constanza
    Richard Hatch als Tom Zarek

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    INHALT

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    Gemeinsam mit dem cylonischen Basisstern springt die Demetrius zurück zur Flotte. Die Rebellen unter der Führung von Natalie schlagen der Präsidentin in der Tat eine Allianz vor: für die menschliche Hilfe bei der Reaktivierung des Modells 3 „D´Anna“ wollen sie die Koordinaten des Hubs übermitteln. Wenn dieser erst einmal zerstört ist, verlieren die Cylonen die Fähigkeit zur Wiederauferstehung. Doch Misstrauen macht sich bei beiden Parteien breit.

    Die Präsidentin verliert immer mehr den Rückhalt im Zwölferrat, der schließlich sogar einen Misstrauensantrag gegen sie stellt. Doch auch privat muss sich Laura Roslin mit Enttäuschungen herumschlagen, denn sie erfährt von Torys Liason mit Gaius Baltar. Zu allem Überfluss kehren ihre Träume um das Opernhaus zurück.

    Lieutenant Gaetas Bein muss amputiert werden. Während sich der junge Mann mit Gesang vom Schmerz ablenken will, hadert Samuel Anders mit seinen Schuldgefühlen.

    KRITIK

    Es geht in der Tat aufwärts. Schon die letzte Episode stellte eine deutliche Steigerung dar und auch die aktuelle vierte Folge lässt mich für die vierte Staffel doch noch hoffen. Endlich machen wir echte Fortschritte in der Handlung, endlich kommen wir dem großen Ganzen näher. Fast schon hat man das Gefühl, dass die Autoren zu viel wollen, denn dieses Mal geschah so einiges. Nur noch drei Episoden erwarten uns noch in diesem Jahr, dann müssen wir uns einer langen und schweren Wartezeit stellen.

    Der Anfang der Episode ist temporeich inszeniert, mit viel Action und starken Charakteren. Man kann den wahr gewordenen Horror durchaus nachempfinden, wenn auf einmal ein Basisstern mitten in der Flotte erscheint und man um das eigene Überleben fürchten muss. Die wilden Kamerafahrten über die springenden Schiffe hinweg sind fantastisch animiert und zeigen zahlreiche Kleinigkeiten. Wer genauer hinsieht, erkennt z.B. in den Geschützen der Galactica kleine Kanzeln, in denen Richtschützen sitzen.

    Zu schade, dass dieser ganze Teaser völlig obsolet ist und nur dafür geschaffen wurde, um künstlich Spannung zu erzeugen. Wieso nämlich nicht die Demetrius als erstes zur Flotte gesprungen ist, um diese in Bezug auf den Basisstern vorzuwarnen, wird wohl immer ein Geheimnis der Autoren bleiben. Nein, beide Schiffe mussten ja unbedingt gleichzeitig springen und dann, oh schreck, fällt auch noch die Kommunikation aus. Hier wurde eine Spannung künstlich geschaffen, welche die Episode gar nicht nötig gehabt hätte. Erstmals hat übrigens Colonel Tigh einen Befehl seines alten Freundes zurückgenommen. Dass dieser eine solche Aktion so ungerührt hinnimmt, finde ich beachtlich. Zumindest hatte ich erwartet, dass er ihn beim späteren freundschaftlichen Gespräch darauf hinweist. War es jedoch wirklich nur Glück? Hatte Tigh als Cylone nicht vielleicht sogar eine Vorahnung, eine geheime Programmierung oder ähnliches? Interessanterweise sprach Tigh in der Besprechung später einen Punkt an, der mich schon des Öfteren beschäftigt hat: wieso griffen die Raider die Flotte in frühren Zeiten ohne Zögern an und spürten dann plötzlich die Anwesenheit der finalen Fünf?

    Zumindest am Anfang hatte Lieutenant Dualla einige Zeilen zu sprechen, dann verschwand sie wieder in der Versenkung. Die junge Frau ist in der dritten Staffel systematisch aufgebaut worden, nun fällt sie jedoch fast vollständig unter den Tisch. Schade, denn aus einigen Figuren auf der Galactica ist noch etwas herauszuholen. Vor allem wäre diese junge eine deutlich bessere Cylonin gewesen als z.B. Rekha Sharma, die auch in dieser Episode gruselig als Schauspielerin ist.

    Die gesamte Episode dreht sich um Vertrauen bzw. Misstrauen. Die Menschen müssen den Cylonen vertrauen und die Cylonen den Menschen. Nach allem, was jedoch in der Vergangenheit geschehen ist, sind beide Seiten nicht zu diesem Schritt bereit. Zumindest die Cylonen besinnen sich am Ende und wollen ihren bereits ins Rollen gebrachte Alternativplan stoppen, doch da ist es bereits zu spät. Auch der Präsidentin wird nach all den Eskapaden der letzten Wochen und Monaten nicht mehr vertraut. Da ist es nur ein konsequenter Schritt, dass nun ein Misstrauensvotum gegen sie gestellt wurde. Interessanterweise wird offen gelassen, ob dieser Antrag von Tom Zarek ausging oder nicht. Hier kann sich der Zuschauer wohl selbst ein Urteil bilden. Einen klaren Vertrauensbruch gab es zwischen der Präsidentin und Tory, von der sie nun weiß, dass sie mit Baltar ins Bett geht und ihm zuarbeitet. Lässt sich dies jemals wieder bereinigen? Dann geht es noch um Vertrauen zu Gaius Baltar. Was auch immer Roslin und ihn trennt, die Präsidentin springt schließlich über ihren Schatten und nimmt ihn mit.

    Grund hierfür ist der Traum mit dem Opernhaus, der schon eine Weile nicht mehr aufgegriffen worden ist. Hier wird die Handlung ein entscheidendes Stück weitergebracht und sie liefert denjenigen neue Munition, die in Laura Roslin das letzte noch verbleibende Cylonenmodell sehen. Ich denke, eine solche Lösung wäre zu einfach. Ohnehin muss man sich fragen, ob die Furcht von Laura Roslin und Sharon Agathon nicht vielleicht sogar falsch ist. Hera wird in dem Traum von Nummer Six und Gaius ins Licht geführt. Das Licht symbolisiert sonst immer Glück, Erleuchtung und Freude. Muss zwangsläufig das, was das kleine Mädchen hinter der sich schließenden Tür erwartet, schlecht sein? Schon oft haben die Produzenten uns in die Irre geführt und Überraschendes präsentiert. Wieso nicht also auch bei diesem Thema?

    Den thematischen Handlungskomplex rund im Ver- und Misstrauen schließt schließlich Sharon Agathon, die aus Liebe zu ihrem Kind und aus Angst gegenüber Nathalie die wohl vernünftigste Cylonin erschießt. Zwar mag aus mütterlichem Instinkt ihre Angst durchaus nachvollziehbar sein; kaltblütiger Mord, der einer Hinrichtung gleicht, bleibt es alle Mal. Wieso greifen die Marines mal wieder nicht ein und reißen die Attentäterin zu Boden? Auch beim Attentat auf Adama, an das ich mich hier erinnert fühle, blieben die Sicherheitskräfte seltsam teilnahmslos. Es wird gar nicht richtig versucht, Athena an ihrer Tat zu hindern. Wird sie für ihre Tat bestraft werden und was für Konsequenzen wird ihr Handeln haben? Ist damit die Hoffnung auf Frieden zerstört. Bemerkenswerterweise hält Tyrol als einer der finalen Fünf Hera doch noch in den Armen und erfüllt damit in gewisser Weise unwissentlich die Prophezeiung.

    Immerhin hat Nathalie nun das bekommen, wonach sie gestrebt hat. Mehrfach wurde in dieser Episode klar, dass sie die Sterblichkeit als Schlüssel zu einer echten Existenz betrachtet. Erst, wenn Cylonen vergänglich sind und sie dadurch beginnen das Leben zu schätzen, werden sie als normale Lebewesen wahrgenommen werden. Vielleicht ist diese Unsterblichkeit wirklich das letzte, was sie noch von Menschen unterscheidet. Ansonsten erfüllen die humanoiden Modelle alle Merkmale, die man bei echten Lebewesen erwartet. Es ist jedoch ein harter Tobak seitens der Autoren, dass sie uns glauben machen wollen, es gäbe nur einen einzigen Hub. Auch wenn er immer wieder an andere Orte springt, so ist doch ein solch wichtiges System ohne Backup einfach nicht vorstellbar. Auch die taktische Variante, es in einem Nebel zu verstecken, wo sich der Feind unbemerkt annähern kann, ist völlig sinnfrei. Mit dieser Idee eines Hubs bauen die Autoren eine Art Dramatik auf, welche leider unrealistisch und damit ärgerlich ist.

    Leider hat Gaeta in dieser Episode tatsächlich ein Bein verloren. Im Internet haben sich viele Fans kritisch zum Gesang von Alessandro Juliani geäußert. Diese Kritik kann ich nicht teilen. Ich war angenehm überrascht bezüglich seiner Stimme und die immer wieder eingestreuten Szenen mit ihm passten gut zum Gesamtbild der Episode. Wieso setzt sich aber keiner zu ihm an das Krankenbett, wieso spricht keiner mit ihm? Bei Sam kann ich es verstehen, denn er wird in der Zukunft ein sehr schwieriges Verhältnis zu Felix haben. Ich bin gespannt, ob er ihm diese Tat und den Verlust seines Beines verzeihen kann. Interessanterweise schaut auch Gaius Baltar kurz vorbei, um nach seinem ehemaligen Berater zu sehen. Auch hier hätte ich mir ein Gespräch gewünscht, doch möglicherweise ließ der straffe Handlungsbogen dies nicht zu. Hoffentlich wird dies alles noch thematisiert werden. In Deep Space Nine, der anderen ehemaligen Serie aus der Feder von Ron Moore, wurde ja Nogs Beinamputation auch auf fantastische Art und Weise behandelt. Hauptsache, man schiebt die Figur des Gaeta nicht so ins Abseits wie Dee.

    Ob er trotz Beinverlustes immer noch ein Cylone sein könnte? Und wohin ist der Basisstern gesprungen? Zwei Wochen müssen wir uns nun gedulden, dann werden wir die Antwort kennen!

    Nadir Attars Wertung

    Fazit: BSG drückt auf das Gaspedal!

    Action
    Humor
    Spannung
    Erotik
    Anspruch
    Kontinuität

    Quelle: treknews.de
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