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  • Battlestar Galactica: 4x14 – "Blood on the Scales"

    Blut in der Waagschale
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    Der Aufstand geht weiter. Während sich die Präsidentin auf den cylonischen Basestar retten konnte, übernimmt Gaeta endgültig die Kontrolle über die Galactica, muss jedoch erkennen, dass Tom Zarek nicht wirklich an einer wahren Demokratie interessiert ist.
    TitelBlood on the Scales / Blut in der Waagschale
    DE Airdate23.06.2010
    US Airdate06.02.2009
    BuchMark Verheiden
    RegieWayne Rose
    DarstellerEdward James Olmos als Admiral William Adama
    Mary McDonnell als Laura Roslin
    Katee Sackhoff als Captain Kara 'Starbuck' Thrace
    Jamie Bamber als Lee Adama
    James Callis als Dr. Gaius Baltar
    Tricia Helfer als Number Six
    Grace Park als Lt. Sharon 'Athena' Agathon
    Michael Hogan als Colonel Saul Tigh
    Aaron Douglas als Chief Petty Officer Galen Tyrol
    Tahmoh Penikett als Captain Karl C. 'Helo' Agathon
    Nicki Clyne als Crewman Specialist Cally
    Alessandro Juliani als Lt. Felix Gaeta
    Lucy Lawless als Number Three
    Leah Cairns als Lt. Margaret 'Racetrack' Edmonson
    Brad Dryborough als Lt. Hoshi
    Kandyse McClure als Lt. Anastasia Dualla
    Callum Keith Rennie als Leoben Conoy
    Rekha Sharma als Tory Foster
    Dean Stockwell als Brother Cavil
    Michael Trucco als Ensign Samuel Anders
    Rick Worthy als Simon
    Jennifer Halley als Ensign Diana Seelix
    Bodie Olmos als Lt Brandon 'Hotdog' Constanza

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    INHALT

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    Der Aufstand geht weiter. Während sich die Präsidentin auf den cylonischen Basestar retten konnte, übernimmt Gaeta endgültig die Kontrolle über die Galactica, muss jedoch erkennen, dass Tom Zarek nicht wirklich an einer wahren Demokratie interessiert ist.

    Während eine kleine Widerstandsgruppe versucht das Kommando zurückzuerobern, sitzt man über dem Admiral zu Gericht. Das Urteil ist eindeutig: Hinrichtung durch ein Erschießungskommando!

    KRITIK

    Wow! Zwischen dem Anschauen dieser Episode und dem Schreiben der Review liegen nur wenige Minuten. Immer noch bin ich von dem eben gesehenen tief beeindruckt. Ich gehe schon fast so weit zu sagen, dass wir es hier, neben dem Pegasus Dreiteiler, mit den besten Episoden der Serie zu tun haben. Prinzipiell gilt auch weiterhin all das, was ich schon positiv in der Review zum ersten Teil angesprochen habe.

    Wieso vergleiche ich diesen Arc mit der Pegasus-Story? Weil in beiden Komplexen Menschen und ihre Probleme untereinander im Zentrum standen. Wieder einmal wird deutlich, dass gute Sci Fi keine Aliens oder Weltraumschlachten braucht, sondern nur gut ausdifferenzierte Persönlichkeiten mit Entwicklungspotential. Es sind Folgen wie diese hier, die man durchaus als Meilensteine der TV Science Fiction bezeichnen darf.

    Das Tempo der Episode bleibt weiterhin hoch. Vieles passiert in sehr kurzer Zeit, es ist ungeheuer viel Aufmerksamkeit gefragt und abermals tauchen unglaublich viele Figuren auf. Romo Lamkin ist dabei und sogar Major Kelly hat man nicht vergessen, der jetzt sogar die Chance auf eine Rehabilitation erhält. Ob man seine Unterstützung am Ende honorieren wird? Immerhin ist nun eine hochrangige Position im CIC frei geworden.

    Am meisten hat mich in dieser Folge Tom Zarek schockiert. Die ganze Serie über habe ich gegrübelt, was der gute Mann denn nun ist: machthungriger Terrorist oder zu Unrecht missverstandener Demokrat? Die aktuelle Folge zeigt uns, dass wir es hier tatsächlich mit einem Potentanten zu tun haben, der nicht daran interessiert ist, auf den Boden des Gesetzes zurückzukehren. Innerhalb weniger Minuten legt Zarek Exekutive, Legislative und Judikative zusammen. Schaurig ist die Szene, als er das Quorum hinrichten lässt und sich damit endgültig als Antidemokrat enttarnt. Das gesunde Misstrauen, welches man ihm die gesamte Serie über entgegengesetzt hat, war also gerechtfertigt. Hier wird zudem deutlich, dass bei aller berechtigen Kritik an der Roslin-Administration diese immer noch deutlich besser und vor allem näher am Gesetz gewesen ist als das, was Tom Zarek bieten wollte. Abermals, wie schon in der zweiten Staffel, wird ein Keil durch die Flotte getrieben.

    Wie ist nun Felix Gaetas Rolle zu deuten? Ich denke, das Wort „ambivalent“ trifft es am besten. Lieutenant Gaeta war Täter und Opfer zugleich. Täter, da er maßgeblicher Kopf des Aufstands war und dabei nicht gerade zimperlich umging. Opfer, weil er ein Mann mit Idealen war, der am Ende von Tom Zarek benutzt wurde. Es sind diese vielschichtigen Charakterisierungen, die BSG immer so interessant machen. Wer hätte schon zu Beginn der Serie damit gerechnet, dass eine der (zahlreichen) Hauptfiguren am Ende wegen Meuterei hingerichtet wird? Am Ende ist es ausgerechnet Gaius Baltar, der Felix noch am nächsten ist.

    Auch kam die Action nicht zu kurz. Es gibt spannende Wortduelle, handfeste Gefechte und wieder eine treibende Musik. Zwiespältig finde ich jedoch die schauspielerischen Leistungen. Während Admiral Adama und auch Starbuck brillieren, wirkt Gaius Baltar dieses Mal ungewöhnlich blass und die Präsidentin hat doch dieses Mal einen deutlichen Hang zum Overacting, was mich außerordentlich irritiert hat. Klar ist die Präsidentin durch ihre Krankheit geschwächt, aber von Mary McDonnell bin ich deutlich nuancierteres Schauspiel gewohnt. Dafür gefiel mir der Darsteller des Major Kelly außerordentlich gut.

    Ein großer Kritikpunkt aus der letzten Episode wurde auch dieses Mal nicht ausgeräumt, denn abermals kann man Sam Anders und Karl Agathon nur unter „ferner liefen“ einordnen. Nachdem ich schon damit gerechnet habe, dass Helo bald sterben muss, scheint es nun um Sam ganz und gar nicht gut zu stehen. Leider wurde nicht aufgelöst, ob er es überhaupt noch lebend zur Krankenstation geschafft hat. Mal schauen, ob da die nächste Episode mehr Auflösung verspricht. Auch wundert es, dass niemand den FTL-Antrieb bewacht. Andererseits, wer sollte schon so wahnsinnig sein und den freiwillig ausschalten wollen?

    Am Ende erobert eine große Masse an Besatzungsmitgliedern, quasi eine Volksbewegung, das Schiff zurück. Der Rückhalt von Gaeta und Zarek war wohl deutlich schwächer, als angenommen. Wie hätte auch auf lange Sicht ein Kommando funktionieren sollen, welches auf dem Androhen von Waffengewalt basierte? Interessanterweise hat unser Redakteur Jan-Henrik eine interessante These bezüglich des strukturellen Risses im Maschinendeck aufgestellt: ist etwa die Galactica am Ende selbst der sterbende Anführer, welcher die Menschheit erlösen wird? Eine Hypothese, die nachdenklich macht!

    Die minimalen Schwächen können es nicht verhehlen: wir haben es hier mit einem Höhepunkt der Serie zu tun!

    Nadir Attars Wertung

    Action   Humor   Spannung   Erotik   Anspruch

    Quelle: treknews.de
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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

      Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

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