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  • Star Trek New Voyages: 1x03 "World Enough and Time"

    die Episode bei uns im Review
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    Die neue Episode der Macher von Star Trek: New Voyages hat schon im Vorfeld für Furore gesorgt. Immerhin konnte Sulu selbst, Mr. George Takei, für diese Episode gewonnen werden. Unser Forenmitglied Finnegan hat sich für euch die Episode angesehen!


    Kurzinhalt:
    Die Episode beginnt mit Hikaru Sulu, Captain der USS Excelsior. Dieser erinnert sich an ein weit zurückliegendes Ereignis während seiner Zeit als Steuermann auf der Enterprise. Damals störte die Enterprise unter James T. Kirks Kommando eine romulanische Flotte beim Test einer neuen geheimen Waffe. Auf einer Shuttlemission wird das zurückgelassene romulanische Wrack von Sulu und Dr. Lisa Chandris untersucht. Die Situation wird brenzlig, sie müssen zurückgebeamt werden, doch die das Wrack umgebende Anomalie sorgt dafür, dass nur Sulu zurückkehrt, um 30 Jahre gealtert. Dieser hat die 30 fehlenden Jahre jedoch "erlebt" und so erscheint zur Überraschung der Enterprise-Crew auch seine Tochter auf der Transporterplattform....



    Review (geringe Spoiler-Warnung):
    Die lang erwartete Sulu-Folge "World Enough And Time" ist seit einiger Zeit mehr oder weniger Online. Mehr oder weniger, weil das Experiment "Live Stream" so ziemlich daneben ging. In der Nacht von Donnerstag (23.07) auf Freitag (24.07) hätte es soweit sein sollen, aber technische Probleme und der wohl nicht erwartete Ansturm auf die Seite haben dazu geführt, dass die meisten Fans allerhöchstens die ersten paar Sekunden sahen. Zwischendurch wurde die gesamte New Voyages Seite komplett aus dem Netz genommen und derzeit scheint es auch nicht möglich zu sein, sich die Folge im Live-Stream anzusehen. Offenbar versuchen die Verantwortlichen den technischen Problemen durch einen Server-Wechsel Herr zu werden. Angeblich soll die Folge dann auch zum Download angeboten werden, damit auch die Dial-Up-Fans auf Ihre Kosten kommen.

    Das Warten lohnt sich aber auf alle Fälle. Eine wirklich gute Folge. Die Story ist interessant, allerdings nicht wirklich neu, da wir mehrmals in Star Trek sahen wie Besatzungsmitglieder (bspw. Picard in der TNG-Folge "Das zweite Leben"), oder andere Personen (bspw. Molly in der DS9-Folge "Das Zeitportal") in eine ähnliche Situation wie Sulu geraten. Nicht gut gelungen ist der Versuch einer Romanze zwischen Kirk (James Cawley) und Sulus Tochter (hübsch anzusehen: Christina Moses) aufzubauen, da hier die Chemie zwischen den beiden nicht wirklich stimmt...



    Die Folge hat nach einem erstklassigen Beginn im Mittelteil aber auch einen Durchhänger, da deutlich - vergleichbar mit der Chekov-Folge "To serve all my days" - das Tempo rausgenommen wurde, um mehr Charakterelemente einbauen zu können, dass exzellente Ende macht das aber wieder wett. Was die Special Effects angeht, so beeindruckt vor allem die Shuttle-Mission und die Excelsior Szenen. Gerade am technischen Aspekt dieser Episode gibt es wenig zu kritisieren. Das sieht zuweilen sehr professionell aus, was da auf die Beine gestellt wurde... Was die Schauspieler angeht, so sind insbesondere natürlich George Takei (super Leistung!) und der Darsteller des jungen Sulus (John Lim - sehr sympathisch) als herausragend zu nennen. Nett das auch Grace Lee Whitney (hat so einiges abgenommen, seit Voyagers "Flashback") dabei war. Das Ensemble um Cawley hat sich von Folge zu Folge stetig verbessert, allerdings muss man dennoch sagen, dass sie den Amateurstatus keinesfalls abgelegt haben. Insbesondere Cawley kann es einfach nicht mit dem Overacting lassen, er übertreibt es wirklich und legt in jeden noch so unwichtigen Satz eine Gestik und Mimik an den Tag, als würde sein Leben davon abhängen. Bill Shatner war sicher auch kein zurückhaltender Schauspieler, aber er war bei weitem nicht so theatralisch wie es Cawley ist. Den viel zu jungen und bedenklich dürren Darsteller des Spocks (Jeffery Quinn) habe ich trotz anfänglicher Skepsis da schon eher akzeptieren können. Im Netz gab es bereits vorab Kritiken (wie bspw. trekmovie.com), bei denen auch am Scotty-Darsteller (Charles Root) rumgemäkelt wird. Ich muss aber sagen, dass er seine Sache im Vergleich zu den anderen Stammdarstellern eigentlich ganz gut gemacht hat.



    Besonders gut hat mir die Schlussszene gefallen, für die allein lohnt sich das Warten auf diese Folge: Ein toller Star Trek Moment. Scheinbar bezeichnend, dass gerade in dieser Szene die New Voyages Crew nicht anwesend ist. Es folgt eine Vorschau auf die nächste Folge "Blood and Fire". Wie bereits vermutet wird in der nächsten Folge, wie bei der Greenscreen-Fanserie "Hidden Frontier", auch das Thema Homosexualität (zwischen Männern) eine Rolle spielen. Darüber hinaus verspricht dies aber eine actiongeladene Folge zu werden.

    Finnegans Bewertung:
    Spaß: 4/5
    Action: 4/5
    Erotik: 3/5
    Spannung: 4/5
    Anspruch: 3/5







    Quelle: treknews.de
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