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Die entgültige Ausprägung von mächtig.
  • Enterprise 4x03: Home

    Zuhause
    Die erste Episode der vierten Staffel bei welcher der neue ausführende Produzent Manny Coto alle Ruder selbst in der Hand hält! Unser dreifach Review von Daniel Räbiger, Marcel Labbé-Laurent und Nadir Attar widmet sich der Rückkehr zur Erde...
    Titel HOME / Zuhause

    Trailer

    Episode 079 - 4x03


    Enterprise 4x03 - "Home"
    Dateityp: wmv
    Größe: 1,23 MB

    DE Airdate 26.02.2006
    US Airdate 22.10.2004
    Story Michael Sussman
    Regie Allan Kroeker
    Gaststars Joanna Cassidy als T'Les
    Michael Reilly Burke als Koss
    Ada Maris als Captain Erika Hernandez
    Gary Graham als Soval
    Vaughn Armstrong als Admiral Forrest
    Joe Chrest als Bar Patron #1
    Jim Fitzpatrick als Commander Williams
    Jack Donner als Vulcan Priest
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    INHALT

     

    Bei einer Willkommensfeier für die Crew der NX-01 in SanFrancisco zollt Archer den 27 Crewmitgliedern Tribut, die es nicht nach Hausegeschafft haben, und stellt fest „Es ist gut, wieder Zuhause zu sein“. Spätertrifft er Erika Hernandez in einer Bar, eine alte Freundin, die kürzlich zumCaptaien der NX-02 ernannt wurde, die ihn auf eine Tour durch ihr Schiff einlädt.

    Bei einem Debriefing am nächsten Tag, fragt BotschafterSoval Archer einige schwierige Fragen darüber, warum er nicht mehr getan hat umdie Crew der Seleya in der Expanse zu retten („Impulse“), wobei Archer seineBeherrschung verliert. Admiral Forrest unterbricht das Briefung und befiehltArcher, einen Urlaub zu nehmen. Archer geht auf eine Bergsteigertour, zu dersich Hernandez selber einlädt.

    Währenddessen lädt T’Pol Tucker ein sie nach Vulkan zubegleiten, da seine Heimatstadt und Familie bekanntlich nicht mehr existieren.Zuhause werden die beiden von T’Pols Mutter T’Les überrascht, die eineAugenbraue darüber hebt, dass T’Pol zum ersten Mal einen „Kollegen“mitbringt. T’Les unterrichtet nicht mehr an der Vulkanischen WissenschaftsAkademie. Sie überreicht ihrer Tochter einen Brief von Koss und sagt, dass ihrdie menschliche Art missfällt, in der Kinder ihre eigenen Wünsche vor die derFamilie stellen. Tucker, der freundlicherweise versucht den Nahrungssysthesizerzur reparieren, gesteht T’Les, dass er und T’Pol eine Beziehung haben, aberT’Les meint gegenüber T’Pol, dass ein Mensch und eine Vulkanierin keinegemeinsame Zukunft haben könnten. Dann taucht Koss auf, der T’Pol mitteilt,dass er die traditionele Zeremonie der Ehe durchführen will und er dafür auchihrer Mutter helfen könnte ihre Position wieder zu erlangen.

    Reed, Mayweather und Phlox besuchen eine Bar auf der Erde, woihnen ein fremdenfeindlicher Mann entgegen tritt und einen Streit mit ihnenbeginnt. Er bedroht Phlox solange, bis er eine instinktiven denobulanischenVerteidungsreaktion bei Phlox auslöst, bei der er sein Gesicht aufbläst. Dasschreckt die Leute ab, die die Enterprise-Crewmitglieder angegriffen haben. Zurückauf dem Schiff lehnt Phlox ab mit Hoshi ein Restaurant zu besuchen, da es wohlnoch einige Zeit dauern wird, bis die Menschen verstehen, dass nicht alle Außerirdischeihren Planeten in die Luft jagen wollen. Hoshi verspricht ihm aber etwasmitzubringen.

    Nachdem Archer Albträume hat, dass ihn Xindi-Reptilienangreifen, schafft es Hernandez, dass er zugibt, dass ihm die Entscheidungen,die er getroffen hat, Gewissensbisse bereiten. Sie versichert ihm, dass er nurdas getan hat, was jeder gute Captain getan hätte und küsst ihn, als er ihrsagt, dass sie ihn sehr an den enthusiastischen Forscher erinnert, der er einmalwar. Sie stellen fest, dass Archer nun nicht mehr ihr vorgesetzter Offizier istund so alleine auf einem Berg keine Sternenflotte in der Nähe ist, so dassihren Gefühlen nichts mehr im Wege steht. Zurück im Briefing, gesteht Soval,dass Archers Enterscheidungen möglicherweise moralisch fragwürdig waren, abernötig. Die Enterprise hat auch Vulcan neben der Erde vor der Expanse gerettet.

    T’Les erzählt die Wahrheit: Sie hat ihren Posten verloren,weil sie der Spionage verdächtigt wurde, da T’Pol und die Sternenflotte denAbhörposten auf P’Jem entlarvt haben. T’Pol sagt Tucker, dass sie dieHochzeit mit Koss durchziehen muss, was ihn auf die Palme bringt. Während ersich für die Zeremonie umzieht fragt ihn T’Les, ob er ihrer Tochter gestandenhätte, dass er sie liebt; auch wenn sie nichts von ihrer Beziehung hält,glaubt sie, dass T’Pol alle Fakten kennen sollte. Tucker aber will T’Polnicht weiter unter Druck setzen und so schweigt er, während der Priester mitder Zeremonie beginnt...  (von Marcel Labbé-Laurent)

    Das Teil von Daniel Räbiger Kritik von Marcel Labbé-Laurent
    Star Trek: Enterprise 4x03: Home – es war die erste Episode in welcher Coto die Zügel komplett in der Hand hielt. Und er hat aufgeräumt, er unterzog die Serie einer, Achtung schlechter Wortwitz, ordentlichen Mannyküre. Und siehe da: es gibt plötzlich wieder Charaktermomente, es gibt plötzlich wieder Handlung und, das ist wohl am wichtigsten, es gibt endlich wieder Star Trek.

    In gewisser Weise fühle ich mich bestätigt: Manny hat exakt das umgesetzt, was ich in der letzten Zeit so vehement forderte. Auf einmal sind die in Vergangenheit so platt wirkenden Charaktere greifbar, die Emotionen nachvollziehbar und sogar glaubwürdig. „Home“ ist die Folge, die Enterprise schon seit langem braucht. Besonders in Aspekten der Zuschauerbindung und der Charakterentwicklung. Zum ersten Mal seit sehr sehr langer Zeit fiebere ich auf die nächste Episode hin und saß die ganze zeit gebannt vor dem TV-Schirm. Die Handlungsdichte mit ihren drei wesentlichen Strängen war filmisch sehr gut umgesetzt und zu keiner Zeit langweilig.

    Erstaunlich auch, was mit etwas Dialogen und actionfreier Handlung aus den Schauspielern herauszukitzeln möglich war. Scott Bakula vermochte trotz seiner beschränkten Mimik in der Rolle des reuigen Hundes zu überzeugen während Connor Trinneer glaubwürdig den Zyniker gab der fast alles Verloren hat. In meiner Kritik zu ‚Similitude’ schrieb ich:

    War dies der gewollte Anfang einer neuen, fortlaufenden Handlung rund um den Captain? Oder nur wieder eine Enttäuschung ohne Folgen? Ich bin positiv gestimmt und glaube, dass diese Folge zwei bedeutende Grundsteine für Charakterentwicklungen, die wirklich interessant sind, gelegt haben könnte.

    Und Heureka, nachdem alle Hoffnung im Handlungsbogen von B&B verloren schien greift Autor Michael Sussman diesen Ansatz auf und kehrt zu den Grundwerten von Star Trek zurück. Ich hoffe inständig, dass dies nicht wieder nur ein ‚Versehen’ war und man diese Thematik weiter verfolgt.

    Besonders angetan war ich vor Allem auch von der Einbringung des Rassismus gegen Aliens auf der Erde und Phloxes Reaktion, der die Schuld auf sich laden will. Hier beschäftigt sich Star Trek auch endlich einmal wieder mit Problemen der Gegenwart. „Home“ erfüllte die Ansprüche die ich an eine Serie mit dem Namen ‚Star Trek’ setze und schöpft das Potential die das Serienkonzept besitzt endlich wieder aus.

    Enterprise befindet sich jetzt fast wieder an dem Punkt wo es vor drei Jahren begann. Die Autoren haben jetzt die einmalige Möglichkeit dem was wir lieben neues Leben einzuhauchen und all das gebotene Potential zu ergreifen. Jetzt, nach Ende des Handlungsbogens rund um die Xindi und dem „Temporal Cold War“, kann die Enterprise und ihre 80 Mann starke Besatzung wieder viele Lichtjahre von der Erde entfernt fremde Welten entdecken - unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen - und in Galaxien vordringen, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

    Fazit: Wenn die Qualität der Episoden auf diesem Niveau bleibt freue ich mich sogar darauf.

    Action Spannung Humor Erotik Anspruch

    Manny Coto. Ein Name, eine Hoffnung. Die letzte Zeit war kaum ein Mann präsenter, wenn es um Star Trek ging. Ein moderner Messiahs, der Enterprise vor dem Sündenfall retten soll. Die Erwartungen an Coto könnten kaum höher sein. Alle Fans erhoffen sich von ihm eine glorreiche Zukunft für Enterprise.
    Kann Cotos erstes alleiniges Werk ohne Monsieurs B&B gegen diese Ansprüche bestehen? Ich meine ja, denn endlich weiß jemand wieder wie man eine ruhige und tiefsinnige Charakterfolge schreibt, die einem trotzdem einen großen Appetit auf mehr macht!

    Es wurde Zeit, dass Archers Wandel beleuchtet wird. Und dabei beschränkte sich Coto nicht auf die reine Feststellung dessen, sondern lies den Charakter mit sich selber kämpfen. Eine sehr stilvolle und glaubwürdige Umsetzung ist ihm da gelungen. Denn eine reine Analyse der Verbitterung, die Archer über Staffel 3 angesammelt hat, reicht hier nicht aus. Die Figur lebt sie aus und kämpft mit seinem inneren Widerstand. Ich fühlte mich an den kleinen, naiven Jungen aus Aufbruch ins Unbekannte/Broken Bow erinnert, der mit seinem Raumschiffmodell gespielt hat. Und jemand anders als diese kindliche Version seiner selbst war Archer in Staffel 1 und 2 auch nicht. Abenteuerlustig, neugierig, naiv. Dieser kleine Junge wurde in Staffel 3 durch die Last der Aufgabe verdrängt. Doch er ist nicht tot und er hasst, was aus ihm geworden ist. Genau dieses Sinnbild spricht ihn auch aus dem Gesicht seiner alten Freundin Erika Hernandez an. Er sieht sich selber, den Schmerz und das Leid, das er erlebt und verursacht hat. Diese Charakterbeleuchtung ist Coto vorbildlich gelungen, und die einsame Bergkulisse mit ihrer wunderbaren Aussicht unterstreicht diese Selbstfindung noch weiter. Zwar kommt Archers harsche Ader während dem Debriefing mit den Vulkaniern recht überraschend zum Vorschein, doch wirkte es zu keinem Zeitpunkt unglaubwürdig und bot die langvermisste Beziehung zwischen Menschen und Vulkaniern, die von Emotionen seitens der Menschen und arrogant wirkender Kühle seitens der Vulkanier geprägt ist und einige Missverständnisse bietet. Man fühlte sich in einem glaubhaften Universum, dass sich seit dem Piloten entwickelt, aber nicht völlig verändert hat. Der ganze Part um Archer war einfach faszinierend.

    Die Gesamtsituation auf der Erde ist verständlich (um nicht zu sagen menschlich). Aliens sind und bleiben Fremde und Außenseiter. Das ist absolut nachvollziehbar, da wir uns noch immer im 22. Jhdt befinden und noch nicht im 24. Jahrhundert. Die Erde hat sich noch nicht zu einem multikulturellen Schmelztiegel entwickelt, sondern ist in den Köpfen der Menschen einfach noch ihre Heimat, mehr nicht. Ich denke, hier wird und muss eine Handlung zur Entstehung der Föderation ansetzen, denn wie die Menschen noch immer gerne in Schubladen denken, sind die Vulkanier auch noch nicht sonderlich von „Rassenvermischung“ angetan. Ein eindeutiger Beleg Cotos, dass sich auch in der Zukunft die Probleme nicht von selber lösen lassen. Die Welt des 24. Jahrhunderts wird auch nicht über Nacht erreicht, sie mag Vision und Traum sein, doch bleibt sie Utopie, wenn wir dafür nicht bei uns selber anfangen. Und hier nimmt er auch die anderen Rassen der Galaxie nicht aus. Die Barszene um Phlox, Reed und Travis war schön inszeniert. Phlox seltsamer Verteidigungsinstinkt lockerte die Stimmung ungemein auf und zeigte endlich mal wieder die Fremdartigkeit anderer Rassen auf, die gerne auch mal untergeht. Erneut fühlte ich, dass hier konsequent an Staffel 1 und 2 angeknüpft wird und Phloxs kauzige Art nicht vergessen wurde.

    Den Part um Trip und T’Pol fand ich etwas zwiespältig. Die Kulisse Vulkans konnte beeindrucken und wurde gut umgesetzt, doch fand ich die Story einer arrangierten und erzwungen Heirat ohne Liebe, da das Mädchen eigentlich jemanden anderen liebt, nicht wirklich originell. Ein Großteil aller indischen Filme handelt von einer solchen Geschichte, hier konnte man nicht ganz an die anderen Handlungen der Folge heranreichen. Doch leistet Coto trotzdem hervorragende Arbeit bei der Umsetzung, es ist spannend die Charaktere dabei zu beobachten, wie sie mit dieser Situation umgehen. Hier wird die Beziehung zwischen Trip und T’Pol endlich auf eine andere Ebene gebracht und langsam geklärt, was wirklich dahinter steckt. Coto ist auch so clever, nicht das ganze Pulver dieser wichtigen Charakterkonstellation in einer einzigen Folge zu verschießen und so ist man gespannt, wie T’Pols Hochzeit ausgeht. Wenn man sich also darauf einlässt und einfach der Handlung folgt, die einen mitzureißen vermag, kann man auch mit diesem Handlungsstrang eine Menge Freude haben.

    Ich möchte behaupten, man kann sich wieder im ST-Universum heimisch fühlen. Season 3 gehörte ohne Zweifel zu den spannendsten Staffeln die ST uns bot, doch war sie doch sehr hektisch und Storm Front fühlte sich in meinen Augen befremdlich an. Science-Fiction besticht objektiv nicht durch seinen Realismus, aber letztendlich muss auch sie eine innere Glaubwürdigkeit bieten, in die der Zuschauer einsteigen kann und als „rund“ empfinden kann. Dies scheint mir im Rückblick abgenommen zu haben in Enterprise, aber Coto schafft es die bisherigen Staffel konsequent miteinander zu verbinden und das Bild des Universums vollständig erscheinen zu lassen. Man bekommt wieder ein Familiengefühl rübergebracht.

    Wir haben es also mit einer ruhigen und tiefgehenden Charakterfolge zu tun, die zudem noch eine innere Spannung aufbauen kann, die einen wie auf einer Welle mitnimmt, ohne dabei auf irgendwelche Action zusetzen. Dies ist eine mehr als überzeugende Autorenleistung, die es zu würdigen gilt. Wurden die überschwänglichen Erwartungen also erfüllt? Um auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben ist „Home“ alleine sicherlich noch kein Meilenstein der Filmgeschichte, doch das zu verlangen wäre auch sicher zu viel gewesen. Aber man bekommt ganz deutlich den Eindruck, dass dies noch lange nicht alles war, die spannendsten und hochklassigen Folgen kommen noch auf uns zu.

    Fazit: Sehr unterhaltsamer Prolog einer neuen Ära, eine ruhige Folge mit Familiengefühl, die unheimlich Lust auf mehr macht!

    Action Spannung Humor SFX Anspruch
    Kritik von Nadir Attar Weitere ausgewählte Bilder

    Der Episodentitel „Home“ ist meiner Meinung nach unvollständig. Viel mehr sollte sie lauten „Welcome home, Star Trek“! Denn zum ersten Mal seit... ich weiß gar nicht mehr wie lange... fühlte ich mich wieder in einer richtigen Star Trek Episode.
    Trek war immer dann am stärksten, wenn es nicht zu sehr Sci Fi wurde, sondern sich voll und ganz auf die Charaktere konzentrierte. 4x03 „Home“ ist eine wundervolle, ruhige Episode, die nach so viel Action und Dramatik einfach kommen musste. Es war an der Zeit einige Dinge aufzuarbeiten und andere anzusprechen, über die wir bisher nur Vermutungen anstellen konnten.

    Im Vordergrund steht natürlich die Rückkehr der Besatzung der Enterprise. Nach einem Jahr des Kampfes, des Leidens und des Verlustes kehrt die Crew zurück zur Wiege der Menschheit und wird zu Beginn als Helden gefeiert. Viel zu selten hat sich die Serie in der dritten Staffel mit der Erde befasst. Klar, aufgrund der Kommunikationsprobleme war es nicht möglich mit der Heimat in Kontakt zu treten, doch es wäre interessant gewesen zu erfahren, wie die Menschen dort empfinden. Dies wird in der aktuellen Episode nachgereicht. Die Stimmung auf der Erde ist angespannt, offener Rassismus gegenüber Außerirdischen tritt auf. So etwas haben wir bei Star Trek noch nicht gesehen, eine Thematisierung war jedoch dringend notwendig. Mehr als einmal hatte man betont, dass Enterprise noch nicht die heile Welt des 24. Jahrhunderts zeigen wollte; hier lässt man Taten sprechen. Die Menschheit hat noch einen weiten Weg vor sich, bevor sie zu den Gründern der Föderation werden wird. Ich hätte mir gewünscht, dass man auf diese Aspekt rund um Phlox noch mehr Augenmerk gelegt, ihn zu einem Hauptaspekt der Serie gemacht hätte, aber vielleicht wird dies in noch kommenden Episoden thematisiert.

    Scott Bakula hat hier einen außergewöhnlichen Part und trotz seiner in meinen Augen beschränkten mimischen Fähigkeiten liefert er eine überzeugende Darbietung ab. Mehr als einmal hatten wir während der dritten Staffel den Druck, der auf dem Kommandanten lastete, fühlen können und bei seinen harten Entscheidungen mitgezittert, nun ist es für ihn Zeit diese Empfinden loszulassen. Sein Wutausbruch gegenüber Botschafter Soval ist nur der Versuch die Schuldgefühle auf die Vulkanier abzuschieben ( die sich in der Tat zurückgehalten haben ). Am Ende realisiert der Captain jedoch seine Fehleinsicht und beschäftigt sich mit sich selbst. Rein inhaltlich fühle ich mich an die Anschlussepisode erinnert, die in TNG „Angriffsziel Erde“ folgte und den inneren Kampf Jean-Luc Picards zeigte.

    ie B-Story rund um Trip und T´Pol auf Vulkan sehe ich mit gemischten Gefühlen. Es ist wunderbar, dass die Serie auf diesem Planeten spielt und sich endlich wieder mit der Kultur des spitzohrigen Volkes befasst. Jedoch wirkt die Liebesgeschichte, wie auch die von Archer und Hernandez, etwas aufgesetzt und unnötig. Schön, wenn alte Handlungsfäden wieder aufgegriffen werden, aber es hätte in meinen Augen weitaus interessantere Stories gegeben. Aber dies mag nur meine Meinung sein. Schade, dass jedoch Trips Einsicht, die er am Ende der zweiten Staffel in „Cogenitor“ gewonnen hatte, hier nicht zu Tage tritt. Abermals scheint er sich in eine fremde Kultur und ihre Bräuche einmischen zu wollen. Rein objektiv gesehen muss man sich fragen: hat er das Recht eine Jahrhunderte alte Tradition zu kritisieren? Kritik ja, aber T´Pol von ihrer Ansicht abbringen zu wollen. Es gibt immer zwei Seiten der Medaille, die der Vulkanier wurde in dieser Episode zu wenig beleuchtet.

    Manny Coto hat es geschafft mich wieder an Star Trek glauben zu lassen. Er hat eine angenehme, ruhige Episode geschaffen, die sich endlich wieder mit den Menschen und ihrer Heimat befasst. Vergessen sind die unruhigen Zeiten des Xindi-Arc und der TCW, nun endlich steht die Besatzung im Vordergund.

    Schön, dass Botschafter Soval und Admiral Forrest, die wir ein Jahr nicht mehr zu Gesicht bekommen haben, wieder sehen. Vor allem letzterer liefert sich zu Beginn einen heftigen Disput mit Captain Archer, den wir so nicht erwartet haben. Mal sehen, ob wir von Vaughn Armstrong und Gary Graham mehr zu sehen bekommen.

    Fazit: Tolle Charakterfolge, die Lust auf mehr macht und mit dem offenen Ende die neue Linie von Enterprise andeutet, episodenübergreifende Mini-Arcs einzuführen. Einzig die Liebesgeschichten wirken etwas „amerikanisch“.

    Action Spannung Humor Erotik Anspruch

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    Quelle: treknews.de

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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

      Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

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