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...der Grund den man braucht
  • Enterprise 4x05: Cold Station 12

    ...von Machthunger und Moral
    Der zweite Teil des Story-Arcs rund um Dr. Soong, gespielt von Brent Spiner, war uns erneut ein Doppelreview wert. Marcel Labbé-Laurent und Sebastian Ostsieker haben sich die action- und spannungsgeladene 5. Episode der vierten Staffel für Euch angesehen...
    Titel COLD STATION 12

    Trailer

    Episode 081 - 4x05


    Enterprise 4x05 - "Cold Station 12"
    Dateityp: wmv
    Größe: 1,32 MB

    DE Airdate 12.03.2006
    US Airdate 05.11.2004
    Story Michael Bryant
    Regie Mike Vejar
    Gaststars Brent Spiner (Dr. Arik Soong)
    Alec Newman (Malik)
    Abby Brammell (Persis)
    Richard Riehle (Jeremy Lucas)
    Kaj-Erik Eriksen (Smike)
    Kris Iyer (Deputy Director)
    Adam Grimes (Lokesh)
    Amy Wieczorek (Female Pilot)
    Jordan Orr (Young Malik)
    Kevin Foster (Security Guard #1)
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    INHALT

    In einem Rückblick unterrichtet Soong eine Klasse jungerAugments und teilt sein Wissen über die eugenischen Kriege und wart sie, dasssie immer von Menschen gefürchtet seien. Als Malik danach fragt, ob es nochandere gibt die so sind wie sie erwiedert Soong, dass sie diese eines Tagesfinden, erwecken und befreien würden. Elf Jahre später, als sich die Augmentsund Soong in Anflug auf die Wissenschaftsstation 'Cold Station 12' befindet,mahnt Soong seine 'Kinder' dass die Wissenschaftler nicht verletzt werden dürfte.Aber Malik versteht nicht, warum Soong das Leben der Augments riskieren will umein paar ordinäre Menschen zu schützen. Zwischenzeitlich versucht Archer aufdem Planeten auf welchem Soong die Kinder aufzog herauszufinden, was geschah. Erentdeckt, dass Soong und die Anderen Inkubationskammer mitnahmen um die 1800Augment-Embryos die auf Cold Station 12 lagern zum leben zu erwecken.

    Soong ist erzürnt als er davon erfährt, dass Malik seinenBruder Raakin tötete - in einem Unfall wie er behauptet. Nun macht sich Soongstarke Vorwürfe da er nicht da gewesen ist für seine 'Kinder' um sieaufzuziehen. Später zeigt Malik Misstrauen gegenüber Persis bezüglich der Führungsfähigkeitvon Soong. "Augments sollten von Augments geführt werden" entgegneter worauf Persis entgegnet dass er lediglich eifersüchtig sei. Während eineGruppe von Augments auf dem Klingonischen Kriegsschiff bleiben kapern andere eindenobulanisches Shuttle um damit die Station zu infiltrieren. Dort angekommennehmen sie die Wissenschaftler als Geiseln und beginnen Dr. Lucas zu foltern uman die Zugangscodes für die Embryo-Kammer zu gelangen. Da Phlox die Station vonfrüher kennt, beschließt er ihn und Smike in ein Team zu rekrutieren dassSoong stoppen soll.

    Als Soong bemerkt dass sich die Enterprise der Station nähertdroht er dem leitenden Wissenschaftler und Freund von Phlox, Dr. Lucas, zu töten.Er lässt Archer keine andere Wahl als sich zurückzuziehen. Es gelingt jedocheinen kleinen Trupp auf die Station zu beamen der Sabotage auf derForschungseinrichtung zu üben. Bevor das Team jedoch seine Pläne verwirklichenkann werden Sie von einer Gruppe Augments gefangen genommen. Um an die Codes zukommen foltern die Augments inzwischen einen Kollegen von Lucas mit einem tödlichenErreger um ihn dazu zu bewegen die Codes herauszugeben. Da aber Malik dieBefehle von Soong verweigert, den Antivirus freizusetzen stirbt derWissenschaftler einen grausamen Tod. Als bekannt wird dass Phlox und Lucas engeFreunde sind droht Soong auch Phlox zu foltern - Lucas lenkt ein und gibt ihmden Code. Als Soong die Enterprise davon in Kenntnis setzt, dass auch Archer unddie Anderen nun seine Gefangenen sind schreit Archer durch den Com-Link zu T'Poldass sie die Station vernichten soll. Soong ist geschockt vom Gedanken dassArcher alle auf der Station töten würde um die Geburt der Embryos zuverhindern. Archer erwidert dass er sah wozu Augments in der Lage seien und erStarfleets Befehle richtig ausgelegt habe.

    Der von T'Pol gesendete Selbstzerstörungsbefehl an dieStation wird aber abgebrochen und das klingonische Schlachtschiff beginnt dieEnterprise anzugreifen. Soong weis nichts von diesem Angriff da er in derEmbryokammer steht und auf all die Ungeborenen blickt. Er erinnert sich zurück- wie schwer es war, aus all den tausend 19 auszuwählen. Malik kämpftinzwischen mit der Enterprise-Crew und setzt anschließend einen Countdown der tödlicheErreger auf der ganzen Station freisetzt um die Crew zu töten. Nachdem erseinen Leuten noch den Befehl erteilte diverse Erreger mit auf das klingonischeSchiff zu nehmen ermordet er Smike. Als die Enterprise versucht das Shuttle,dass Soong und die Augments zurück zum Schiff bringen soll, mit Torpedosaufzuhalten versucht Archer den Countdown aufzuhalten...

    (von Daniel Räbiger)

    Kritik von Marcel Labbé-Laurent Kritik von Sebastian Ostsieker

    So habe ich mir den Soong-Arc vorgestellt! Nachdem der erste Teil nur eine überlange Einleitung war und für sich genommen leider kein überdurchschnittliches Niveau erreichen konnte, fesselt der zweite Teil umso mehr. Eigentlich bietet sich für den Schluss der Handlung eine extra Note an, die alle Teile zusammen wertet, denn sonst ist es sehr schwer den Gesamteindruck auszudrücken. Jedenfalls stellt „Cold Station 12“ den Hauptteil der Handlung da. Erneut hat Coto uns einen fiesen Cliffhanger vorgesetzt, der die Frage aufwirft, ob Archer den guten Soong nun endlich zu fassen kriegt. Wie sich der letzte Teil entwickelt, wird sich noch herausstellen, bis jetzt hatte ich noch den Eindruck, man hätte die bisherige Handlung auch ohne große Probleme in eine Folge verpacken können. Doch dies nur als Bemerkung, soll uns dies im Folgenden auch nicht weiter belasten.

    Brent Spiner liefert erneut eine meisterhafte Darbietung, die über jeden Zweifel seiner Talente erhaben ist. Ganz deutlich fängt er die Handlung um sich ein und spielt seine Kollegen an die Wand. Schade für den Cast von Enterprise, da ihr auch wenig Chance gegeben wurde, zumal außer Archer keiner im Vordergrund zu agieren hatte. Hier wollte man wohl den starken Spiner-Bonus besonders unterstreichen.

    Über die Charakterdarstellung des Arik Soongs könnte man lang philosophieren, aber für welche Aussagen er steht, wird in der Folge sehr deutlich ausgedrückt. Gute Arbeit der Autoren und von Spiner, die Soong eine Glaubwürdigkeit geben, die für eine Gastfigur ungeheure Ausmaße annimmt. Ganz deutlich wird hier seine Ansicht über Richtig und Falsch, von der er mehr als überzeugt ist. Er hält sich immer noch für einen guten Menschen, nein, er wird nur von den Umständen zu seinen Taten gezwungen. So hat man Verständnis für ihn, und fühlt sich ihm näher, als er Dr. Lucas Kollegen noch kurz vor knapp retten will, doch pfuscht ihm sein eigenes Werk dazwischen. Hier wird der enge Spagat, einen Feind zu schaffen, der doch so sympathisch und verständnisvoll scheint, dass er einem wie ein Freund vorkommt, gekonnt geschlagen. So verstärken die Rückblenden in die Kindheit der Augments die Vorstellung der fürsorgliche Vaterrolle, zudem sorgt er sich rührend um seine Schützlinge. Zeitweise hat man immer wieder Verständnis für seine Taten und Motive.

    Das einzigst Böse an Soong, zeigt sich in seiner Schöpfung. Leider sticht keiner der Augments durch schauspielerische Glanzleistungen hervor, auch Malik als Anführer der Augments bleibt eher eindimensional böse. So zeigt sich das Wirken Soongs nicht in einer Person, sondern in der Gesamtheit der Augments, was auch sehr gut funktioniert. Die Augments geben ein gutes Bild von bösen, erbarmungslosen Schurken ab, die keine Probleme durch Moralvorstellungen zu haben scheinen, da sie die überlegenere Rasse sind. An den Menschen liegt ihnen nichts, und so scheinen sie sich auch langsam aber sicher gegen ihren Schöpfer zu wenden, der auch nur ein Mensch ist und schwache Attribute wie Reue zeigt. So wird unverkennbar die Aussage getroffen, dass die Weiterentwicklung des Menschen zu einem Übermenschen gerade dazu führen kann, dass wir unsere Menschlichkeit vergessen. Smike spielt hierbei eine Schlüsselrolle, als der verstoßene „minderbemittelte“ Bruder, der von seinen Brüdern keine Toleranz zu erwarten hat, sondern von ihnen eiskalt entsorgt wird. Doch auch Smike stellt in seiner Darstellung kein Glanzpunkt der Folge dar, seinen Zweck erfüllt die Figur aber trotzdem hervorragend. Diese Übermenschen sind zu Barbaren geworden, die nur nach dem Gesetz des Stärkeren Leben. Archer hat hier eine vortreffliche Zusammenfassung geliefert.

    So bleibt am Ende festzustellen, dass man sich völlig auf Spiner konzentriert hat und dieser auch eine brillante Vorstellung liefert. Aber wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Doch kann man über die wenig inspirierende Leistung des restlichen Casts hinwegsehen, da insgesamt eine sehr beeindruckende Folge abgeliefert wurde, die sich prima in die ST-Chronologie einfügt und zu TOS anknüpft. Die Frage, wann die eugenischen Kriege nun stattgefunden haben, bleibt ungeklärt (was wohl auch besser so ist).

    Fazit: Beindruckende Spiner-Folge mit bewegender und tiefgründiger Story, die sich voll auf ihren Gaststar stützt.

    Action Spannung Humor SFX Anspruch

    Neue Woche, neues Glück. Wieder einmal Freitag und wieder einmal ist eine neue Episode von Star Trek: Enterprise ausgestrahlt worden. "Cold Station 12", um genau zu sein, Teil 2 von 3 mit Brend Spiner in der Gastrolle des Dr. Arik Soong.

    Und wie auch schon in der letzten Woche kann man mit Getrost behaupten, dass dieser Gastauftritt der Serie auf gar keinen Fall schlecht bekommt, bringt Spiner doch eine wunderbare Darstellung auf unsere Mattscheiben.

    Zur Story: "Cold Station 12" setzt dort an, wo "Borderland" aufgehört hat. Die Folge ist zwar - im Vergleich zu "Borderland" - ziemlich actionlastig, doch das mindert den Genuss keineswegs. Denn die Story ist durchweg souverän, gut durchdacht und weiß zu überzeugen, auch wenn es sicherlich schon bessere Star Trek-Episoden gegeben hat.

    Charakterentwicklung: Über unsere Hauptfiguren erfahren wir nicht viel Neues in dieser Episode, jedoch eine Ganze Menge über Soong, bei dessen Charakter sich die Produzenten und Autoren offenbar sehr viel Mühe gegeben haben. Dies in Kombination mit Spiners hervorragenden Darstellung der Figur macht Soong zu einem bemerkenswerten, 3-Dimensionalen Charakter, wie wir ihn lange nicht mehr in der Widersacherrolee gesehen haben.

    Die Spezial-Effekte in dieser Episode knüpfen an die Standarts an, die wir aus den letzten Jahren so zu schätzen gelernt haben. Von einer Bugetkürzung merkt man hier, anders als bei Folgen wie "Home" überhaupt nichts.

    Auch an Spannung mangelte es in dieser Episode nicht. Zwar gab es auch einige sehr ruhige Momente, doch alles kann man die Episode wohl als mitreißend bezeichnen.

    Fazit: Eine gute, solide Episode, die zwar nicht an TREK-Klassiker heranreicht aber allein schon wegen Brent Spiner das Anschauen wert ist.

    Action Spannung SFX Story Anspruch
    Die besten Bilder






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    Quelle: treknews.de

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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

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      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

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