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...der Unterschied im Unterschied
  • Enterprise 4x10 Daedalus

    Beam me up, Emory
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    Emory Erickson, Erfinder des Transporters und ein sehr guter Familienfreund Archers besucht die NX-01 um dort eine brandneue Technik auszutesten, mit der man Lichtjahre weit beamen könnte. Wird er Raumschiffe altmodisch machen, oder verfolgt er gar einen völlig anderen Plan? Und was hat es mit diesem Raumphänomen auf sich?
    Titel DAEDALUS

    Trailer

    Episode 086 - 4x10


    Enterprise 4x10 - "Daedalus"
    Dateityp: wmv
    Größe: 2.88 MB

    DE Airdate 16.04.2006
    US Airdate 14.01.2004
    Story Ken LaZebnik & Michael Bryant
    Regie David Straiton
    Gaststars Bill Cobbs als Emory Erickson
    Leslie Silva als Danica Erickson
    Donovan Knowles als Quinn Erickson
    Noel Manzano als Ensign Burrows
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    INHALT






    Emory Erickson, der Vater des Transporters und ein alter Familienfreund Archers beamt sich zusammen mit seiner Tochter Danica an Board der Enterprise um eine neue Technologie names „Subquantum Teleportation“ zu testen, mit der er Leute von der Erde direkt nach Vulkan beamen könnte und so Raumschiffe unnötig machen könnte. Emory ist selber durch einen früheren Transportertest gelähmt, sieht dieses Risiko allerdings als erforderlich an. Tucker ist von der Technik begeistert, freut sich aber nicht darüber, dass Emory die Schiffssysteme alleine modifizieren will. Zudem stört es Trip, dass sich T'Pol seit der Rückkehr von Vulkan zurückzieht und die Kir'Shara studiert, statt sich helfen zu lassen.

    Das Schiff fliegt in einen „leeren“ Raumsektoren, um den sich im Umkreis von 100 Lichtjahren keine Sterne befinden. Während den Testversuchen erscheint eine seltsame Raumanomalie, die die Licht- und Energiesysteme stört. Eine Verzerrung taucht auf und tötet ein Crewmitglied als sie durch ihn hindurch geht. Emory behauptet, dass so etwas noch nie passiert sei, worauf sich Danica im Privaten mit ihm streitet, dass er die Wahrheit sagen soll. Es stellt sich heraus, dass Emory in Wirklichkeit seinen Sohn Quinn retten will, der fünfzehn Jahre zuvor bei einem Transportertest verschwunden ist. Als Trip den Energieverbrauch des Transporters studiert, stellt er fest, dass Emory die zusätzliche Energie nicht für den Beamvorgang braucht. Archer lässt daraufhin nacht weiteren Anomalien scannen und T'Pol und er stoßen auf eine, die T'Pols Hand verletzt. Aber T'Pol geht es gut und durch die Aufnahmen lässt sich erkennen, dass in diesen Anomalien Quinn festsitzt.

    Emory gibt jetzt zu, dass er nur seinen Sohn retten will. Das ganze Konzept der Subquantum-Transporter wird niemals funktionieren, trotzdem lies er seinen Sohn den Test durchführen. Durch die besondere Krümmung des umliegenden Raumes entsteht ein Subraumknoten, durch den Quinns Signal hier periodisch auftaucht. Archer ist wütend, will Emory aber helfen seinen Sohn zu retten. Trip und T'Pol sind dagegen, immerhin hat Erickson schon ein Leben auf dem Gewissen und hat bisher nur gelogen, aber Archer fühlt sich seinem „Zweit-Vater“ verpflichtet.

    Emory gelingt es glücklicherweise Quinns Signal zu erfassen und will ihn zurückbeamen, doch sein Muster wird gestört. Phlox stellt fest, dass seine Zellen auseinanderbrechen. Emory versucht alles mögliche ihn doch noch lebendig zurückzuholen, doch es misslingt. Archer und die anderen meinten, er soll ihn gehen lassen, doch für Emory soll Quinn lieber tot sein als in diesem Zustand. Emory schließt seinem sterbendem Sohn die Augen und bittet heilend um Vergebung. Da ihm bewusst ist, dass er bestraft werden wird, sagt er Archer, dass er hofft, dass Danica nun ihr eigenes Leben leben kann anstatt sich nur um ihn kümmern zu müssen.

    Am Ende der Folge untersucht Phlox T'Pol und stellt fest, dass das Pa'nar Syndrom bei ihr vollständig verschwunden ist und berichtet, dass auf Vulkan vielen anderen Erkrankten genauso ergeht, nach dem die Krankheit kein Stigma mehr ist. Er äußert sich, dass T'Pol selbstsicherer wirkt, aber T'Pol antwortet, dass sie sich noch nie so unsicher gefühlt hat. „Sie studieren ihren Urglauben, etwas, dass die meisten Leute nicht tun“, stellt Phlox fest. Als letzte Szene sehen wir T'Pol und Trip im Maschinenraum, wo Sie ihm erklärt, dass sie zum ersten Mal lernt, was es bedeutet Vulkanierin zu sein, und dass sie keine Beziehung führen kann, bis Sie nicht selber weiß, wer sie ist. Trip nimmt es gelassen und meint, dass er das erwartet hat, aber seine Maschinen brauchen ihn wenigstens immer noch.
    Meinung zur Episode






    Daedalus stellt in meinen Augen die bisher schwächste Folge von Season 4 dar, wenn man Storm Front einmal außer Acht lässt. Wir haben es hier nicht mit einer schlechten Folge zu tun, aber sie war leider nur knapper Durchschnitt, wirkte an einigen Stellen wie ungeschickt gekürzt, und war kaum überraschend.

    Gut, im Lauf der Geschichte war ich doch einmal überrascht. Aber auch nur darüber, dass hier die Story einer Odyssey 5 Folge namens „Half-Life“ 1:1 übernommen wurde und nur auf die Enterprise angepasst wurde. (eine Serie, die immerhin auch aus Manny Cotos Feder stammt – vielleicht kein Zufall, dass eine ehemalige Hauptprotagonistin der Serie hier einen Gastauftritt hatte?). Von daher wirkte die Story auf mich wenig überraschend, doch selbst wenn man die Vorlage nicht kennt, bietet die Story zu viele Ungereimtheiten. Was ist das für ein Zustand, in dem sich Quinn befand? Man sollte doch erwarten, dass mindestens diese Frage geklärt wird, aber dem ist nicht so. Was hat es mit dieser Weltraumregion besonderes auf sich? Wieso gibt es im Umkreis von 100 Lichtjahren keine Sterne? Das wäre immerhin mitten im Föderationsraum, und die Enterprise muss in dieses Gebiet ja auch erst einmal reinfliegen. Wieso sieht man keine Sterne? Was ist mit denen, die weiter entfernt sind, die sollten doch genauso im Hintergrund erscheinen? Wieso befindet sich Quinn nach 15 Jahren immer noch in diesem Zustand, mehr oder weniger lebendig? Warum kommt seine Rettung erst so spät? Welchen Grund hat er, einen Ensign zu töten? Was sollen diese seltsamen Lichtschwankungen wenn Quinn auftaucht? Warum diese Lügengeschichten von Emory, den Archer doch als zweiten Vater sieht? Wieso ist Archer so vertrauensselig, ihm nach all den Lügen noch zu glauben, während Emory ihm von Anfang an nicht vertraut hat. Die Begründung über Starfleet ist mir hier nicht genug, die funktioniert nur bis zu dem Grad, wo er das Schiff betritt. Wieso schickt Emory wider besseren Wissens seinen Sohn in den sicheren Tod? Was ist das für eine Familie? Man merkt an dieser sehr langen Liste an Fragen, dass hier etwas nicht stimmt. Entweder ist die Geschichte sehr unausgegoren, oder aus ihr wurde zu viel herausgeschnitten. Irgendwie wirkte alles etwas unlogisch zusammengeschnibbelt, als hätte man plötzlich einige Folgen übersprungen.

    Ich bin von dem Autorenduo etwas enttäuscht. Dass Alan Brennert, der hier als Michael Bryant geführt wird, bereits für Odyssey 5 geschrieben hat, wundert sicher kaum, aber doch erstaunt bin ich, dass Ken LaZebnik, immerhin Supervising Producer dieser Staffel, nach dem noch recht ordentlichen „Borderland“ nur Durchschnitt liefern kann.

    Neben der inhaltlichen Aufbereitung störte die optische Präsentation. Die Lichtverhältnisse wurden seltsamerweise stark verändert, das Hell-Dunkel-Verhältnis schien nicht das selbe zu sein wie sonst, viel dunkler, und die Korridore und einige Räume wurden in einem Cyan-Ton ausgeleuchtet, der an TOS-Szenen erinnert, hier aber das „Enterprise“-Feeling störte. Es mag nicht allen so gehen, aber mir kam es so vor, als wenn das Gefühl der Serie ins Wanken kam und insgesamt fremd erschien.

    Dafür war die schauspielerische Leistung der Gaststars und des regulären Casts sehr gut, Bill Cobbs, der Emory Erickson spielte, wirkte absolut professionell und war eine Bereicherung für die Folge. Leslie Silva, die die Tochter von Emory gespielt hat, zeigte ebenfalls eine herausragend gute Leistung, wie sie sie auch in Odyssey 5 leistete. In dieser Folge zeigte Scott Bakula auch seine schauspielerische Qualitäten in seinem Verständnis für Emory.


    Die Charaktere boten einen schwankenden Eindruck. Trip hatte einige schöne Szenen mit T'Pol, die nun eifrig die Kir'Shara studiert und sich Gedanken über ihren Glauben macht und was es heißt, Vulkanierin zu sein. Hier wird noch weitere Entwicklung auf uns zu kommen, nachdem Sie ihre Beziehung zu Trip auf Eis gelegt hat. Archer konnte sich über ein Familientreffen freuen, dafür wurden Reed und Phlox auf wenige Zeilen beschränkt und Hoshi sowie Travis hatten überhaupt gar keinen Auftritt, sehr schade.

    MARCEL LABBÉ-LAURENT

     

    m1labbe@web.de

    Wer mit einem unscheinbaren Plot, der wenig inspirierend umgesetzt wurde und mehr oder weniger vor sich her dümpelt, plus zahlreichen Logiklöchern kein Problem hat, findet in „Daedalus“ noch gute Unterhaltung. Für alle anderen stürzt die Folge nach dem hervorragenden Vulkan-Arc ins Mittelmaß ab. Beachtenswert ist nur Emory Erickson als Erfinder des Transporters und die Entwicklung zwischen T'Pol und Trip.

    »Vorhersehbares Familientreffen«

    Spannung Action Humor Erotik Charaktere Kontinuität Anspruch

    Quelle: treknews.de
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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

      Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

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