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  • Stargate: Atlantis - 1x06 Childhood's End

    Selbstopferung
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    Das Atlantisteam ist wieder mit einem Puddle Jumper auf einem fremden Planeten unterwegs, als plötzlich die Instrumente versagen und sie abstürzen. Auf dieser Welt treffen sie auf eine Siedlung, die nur von Kindern unter 25 Jahren bewohnt wird. Was steckt hinter dem rituellen Selbstmord am 25. Geburtstag?
    TitelCHILDHOOD'S END / Selbstopferung
    Episode006 - 1x06
    DE Airdate23.03.2005
    CAN Airdate13.08.2004
    StoryMartin Gero
    RegieDavid Winning
    GaststarsPaul McGillion als Dr. Carson Beckett
    Craig Veroni als Peter Grodin
    Courtenay Stevens als Keras
    Dominic Zamprogna als Ares
    Sam Charles als Casta
    Jessica Amlee als Cleo
    Shane Meier als Neleus
    Julie Patzwald als Pelius
    Alana Husband als Ennea
    Calum Worthy als Hunter Kid

    -> Bildergallery zur Episode      -> Hier ist eure Meinung gefragt

     

    INHALT

    Als Major Sheppard, Dr. McKay, Lt. Ford und Teyla mit einem Puddle Jumper einen neuen Planeten untersuchen, geraten sie in ein unsichtbares Kraftfeld, dass alle elektrischen System abschaltet und so das Team zur Landung zwingt.

    Auf dem Fußweg zurück zum Stargate entdecken sie alte Ruinen, in denen Fords Kompass verrückt spielt, was McKay vermuten lässt, dass dort die Quelle des elektromagnetischen Felds sitzt. Doch bevor McKay es finden kann um es abzuschalten, werden sie von mehreren primitiven Jugendlichen mit Pfeil und Bogen, umzingelt. Das Team wird in das Dorf der Kinder gebracht um dort ihre „Ältesten“ zu treffen. Man ist überrascht, als man die Überreste eines Wraith-Darts und dessen Piloten, aufgebahrt zu einer Art Schrein, findet. Bei den Ältesten, die gerade einmal 24 Jahre alt sind, trifft das Team Keras, der ihnen erklärt, dass die Wraith zuletzt vor 500 Jahren auf dem Planeten waren und sich von den Menschen ernährt haben. Das Volk glaubt, dass die Wraith nur Erwachsenen die Lebensenergie entziehen und deshalb bringen sich alle am letzten Abend bevor sie 25 Jahre alt werden, um. Seit dem war kein Wraith mehr auf dem Planeten und daran soll sie der Schrein erinnern. Keras soll ebenfalls an diesem Abend geopfert werden, da er am nächsten Tag seinen 25 Jahre wird.

    Das Argument, dass eigentlich dass Schutzfeld die Wraith vom Dorf fernhält und nicht der Opferritus kann das Volk nicht überzeugen. Sheppard behauptet, dass in den Ruinen ein Gerät sei, dass ihnen bei der Reparatur des Schiffes helfen kann, damit Keras McKay erlaubt dorthin zu gehen. Er wird aber von den Kindern Cleo und Casta begleitet, während der Zweitälteste des Dorfes, Aries, das Team sofort vom Planeten haben möchte, bevor die Wraith wegen ihnen zurückkehren. Er plant einen Aufstand gegen Keras und würde das Team Notfalls umbringen.

    McKay kann das EM-Gerät finden, dass die Energie von einem ZPM erhält. Er schaltet die Anlage aus und steckt das ZPM für Atlantis ein. Er hofft, dass die Stadt mit dem ZPM geschützt werden kann. Das Dorf der Kinder ist nun zwar nicht mehr geschützt, allerdings denkt Sheppard, dass das den Wraith nach 500 Jahren nicht so schnell auffallen dürfte.

    Doch er irrt, der Wraith-Pilot hatte noch immer ein Notruf-Armband an der Hand gehabt, dass sich nun aktiviert hat und die Wraith ruft. Als Sheppard dies bemerkt, zerstört er das Gerät, was sofort den Zorn des Dorfes auf ihn lenkt. Aries möchte ihn für seinen Frevel bestrafen, doch Keras kann ihn da von abhalten, der er verspricht das Team wieder zurück zum Stargate zu geleiten.

    In Atlantis beschwert sich Dr. Weir, dass es nicht klug war, den Schutzschild zu deaktivieren. McKay denkt pragmatisch und schlägt vor, die Kinder nach Atlantis zu holen, damit sie sich nicht mehr umbringen müssen und das ZPM die Stadt mit Energie versorgen kann. Dr. Weir denkt aber, dass der Opferritus einen ganz logischen Hintergrund hat: Durch ihn wird verhindert, dass die Population zu drastisch zunehmen kann und die Menschen innerhalb des Schutzes bleiben. Das ZPM ist auch nur noch bei 50% Energie, was die Schilde von Atlantis nur wenige Stunden versorgen kann, die Dörfer allerdings für sehr sehr lange Zeit schützen könnte. Ford und McKay werden deshalb zurückgeschickt, das Feld wieder zu aktivieren.

    Wieder auf dem Planeten versucht McKay das Gerät wieder zu aktivieren, doch es gelingt ihm nicht so leicht, wie es auszuschalten. Teyla und Sheppard bringen Keras zu dem Gerät, um ihn klar zu machen, dass sein Selbstmord sinnlos ist. Doch jetzt taucht Aries mit einer Revoltentruppe auf. Sie wollen das Team endgültig zum Puddle Jumper bringen. McKay konnte sich zum Glück in den Ruinen verstecken und arbeitet an dem Gerät weiter. Vor dem Puddle Jumper taucht plötzlich eine Aufklärungssonde der Wraith auf, die vom Atlantis-Team abgeschossen wird. Allerdings denkt Aries, dass die Wraith nun wiederkommen, da Erwachsene auf dem Planeten sind, und deshalb richtet er und seine Jäger die Waffen auf Sheppard, Ford und Teyla. Sheppard befiehlt nicht zu feuern, da er die Sache friedlich klären will.

    Einer von Aries Truppe, der nach McKay sucht, erlebt, wie eine weitere Drohne abstürzt, nachdem McKay den Schutzschild wieder aktivieren konnte und er berichtet Aries, dass Sheppard doch Recht hatte. Alle sind nun sicher und die Waffen werden gesenkt. McKay schafft es, das ZPM höhere Energie liefern zu lassen und kann so das Feld vergrößern. Die Populationskontrolle muss nun nicht mehr sein und Keras darf seinen 25. Geburtstag feiern.

    Marcel Labbé-Laurent

    Meinung zur Episode

    Zuerst wirkt diese Episode wie jede andere. Das SGA-Team muss auf einem fremden Planeten notlanden. Die Bewohner scheinen zunächst feindselig, doch dann werden einige von ihnen zu guten Freunden, die unsere Crew unterstützen.

    Was zunächst wie eine „Wir überzeugen einen Feind, sich mit uns gegen die anderen Feinde zu verbünden“-Folge klingt, entpuppt sich schnell als eine – für Stargate-Verhältnisse – recht tiefgehende Episode mit einem moralischen Dilemma, in das keiner von uns jemals geraten will. Während bei Star Trek die Nichteinmischung in andere Kulturen durch die Oberste Direktive geregelt ist, muss sich das Team hier vor die Wahl gestellt sehen, eine fremde Kultus unberührt zu lassen, oder versuchen zu erreichen, dass ein scheinbarer sinnloser ritueller Selbstmord (der am Ende im Grunde doch nicht so sinnlos) abgeschafft wird. – Dass das Team außerdem noch vor der Entscheidung steht, ob sie den Bewohnern Technologie stehlen sollten, mit deren Hilfe man vielleicht wieder Kontakt mit der Erde herstellen kann, kommt auch noch erschwerend hinzu.

    Die Story wies zwar gewisse Ähnlichkeiten mit der SG-1 Folge „Regeln der Kriegsführung“ aus der dritten Staffel auf, doch gab es genug Unterschiedlichkeiten, um sie nicht als billige Kopie bezeichnen zu müssen.

    Einziges Problem in dieser und den anderen Folgen: Schokolade. Wo zum Teufel hat das Team diese ganze Schokolade weg? Haben die außer Schokolade nichts anderes von der Erde mitgenommen? Na ja. Darüber kann man leicht hinweg sehen und ich möchte schon fast behaupten, dass sich dies zu einer Art Running Gag entwickeln soll.

    Die Schauspielerischen Leistungen unserer Stammcharaktere waren wie gewohnt hoch und auch die Charaktere waren glaubwürdig.

    Köstlichst war wieder einmal McKay, der Major Sheppard so langsam aber sicher seine Rolle als Witzbold (auch wenn Sheppard dieser freiwillig ist und McKay dummerweise unfreiwillig) streitig machen könnte.

    BEWERTUNG SO BEWERTEN WIR


    Gesamt: 8/10 Punkten

    Spaß
    Erotik
    Action:
    Spannung:
    Anspruch:
    "Acht von zehn... was heißt das denn nun?" Damit ihr genau wisst, was unser Notensystem bedeutet haben wir folgende Richtlinie zusammengestellt:

    10: Exorbitant
    9: Aller erste Sahne - das Beste vom Besten
    8: sehr gute Episode, die nur kleine Schwächen zeigt
    7: gute Episode, die jedoch zahlreiche Mängel hat
    6: mäßige, aber noch eher positive Episode
    5: der absolute Durchschnitt - 50% gut, 50% schlecht
    4: der Hang zum Schlechten dominiert
    3: schlechte Episode
    2: überaus schlechte Episode
    1: ich hätte beim Sehen gern abgeschaltet

    Fazit
    Eine durchaus solide, ungewöhnlich tiefgründige Stargate Atlantis Episode, die einfach nur Lust auf mehr macht!

    Kritik von Sebastian Ostsieker


    Quelle: treknews.de
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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

      Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

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