Es gibt Star-Trek-Episoden, die man "gut" nennt. Und es gibt solche, die Maßstäbe setzen. In der neuesten Ausgabe des Sci-Fi-News.de Goldstandard widmen sich Daniel Räbiger und Jens Großjohann erstmals ausführlich einer Folge aus Star Trek: The Original Series – und haben sich dafür keinen geringeren Kandidaten ausgesucht als "Balance of Terror". Das Ergebnis ist kein gewöhnliches Review, sondern eine tiefgehende Analyse darüber, warum diese Episode bis heute als eine der besten der gesamten Franchise gilt.
Daniel & Jens sprechen unter anderem über folgende Themen:
- Rassismus, Wokeism und Vorurteile: Am Beispiel von Lieutenant Stiles werden Vorurteile als „reaktive psychologische Schwäche“ analysiert, die auf generationenübergreifenden Traumata basiert und damit auch die Brücke zur Moderne geschlagen.
- Die Banalität des Misstrauens: Die Episode hinterfragt, wie Vorurteile auf gelerntem Wissen statt auf eigener Erfahrung beruhen – ein Thema, das heute aktueller denn je ist.
- Einfluss auf die Moderne: Daniel und Jens diskutieren den enormen Einfluss der Folge auf moderne Serien wie Star Trek: Discovery und das Finale der ersten Staffel von Strange New Worlds.
Wer wissen will, warum Science-Fiction hier nicht als Genre der Effekte, sondern des Intellekts funktioniert – und warum diese Folge bis heute nachwirkt –, sollte sich das Video unbedingt ansehen. Die ausführliche Goldstandard-Besprechung zeigt eindrucksvoll, weshalb „Balance of Terror“ auch 60 Jahre später noch als Referenz für gutes Storytelling gilt.


Empfohlene Kommentare