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...mehr krass als man denkt
  • Produktionsreport "Affliction"

    Warum haben die Klingonen in TOS keine Stirnwülste?
    Es ist wahrscheinlich die am meisten umstrittene Frage unter Star Trek Fans: Warum sehen die Klingonen während Captain Kirks Zeiten anders aus als in den Zeiten davor oder danach? Was passierte mit ihren Stirnwülsten während dieser Zeit? (Natürlich kennen wir alle den wahren Grund - die Original-Serie hatte damals nicht das Budget für teure Masken-Prothesen. Mit Beginn der Kinofilme hatten sie dies natürlich. Aber diese Erklärung ist doch Langweilig!) Tatsächlich fragen Fans ständig auf Conventions ob diese Frage jemals in den Serien erklärt wird und zum "canon", als Tatsache, wird? Nun, Trekkies und Trekkers, jetzt wird dies endlich geschehen! Die 15. Eipsode der vierten Staffel von Star Trek: Enterprise wird damit beginnen diese Frage aufzuklären. Die Episode wird "Affliction" heißen.

    "Affliction" ist der erste Teil eines Zweiteilers, geschrieben von Mike Sussman nach einer Story von Manny Coto. Der zweite Teil wird "Divergence" heißen und wurde geschrieben von Judith und Garfield Reeves-Stevens. Beide Episoden sollen im Februar ausgestrahlt werden. Der Februar stellt für die amerikanischen Sender so eine Art Bewertungsmonat dar. An den Einschaltquoten in diesem Monat werden dann die Kosten für die Werbeblöcke der Sender festgelegt.

    Die Sache mit der klingonischen Stirn ist eine sehr komplizierte Angelegenheit, weil hier eine Reihe von Faktoren in Betracht gezogen werden müssen damit man weiterhin der Kontinuität des Star Trek-Universums treu bleibt. Die einfachste Theorie, z.B. Klingonen aus dem Norden und dem Süden von Kronos, muss verworfen werden, weil man in Star Trek: Deep Space Nine drei Charaktere der Original-Serie wiederbrachte - Kor, Koloth und Kang - und man ihnen in der Episode "Der Blutschwur" die typisch klingonischen Stirnwülste verpasste. Dann gab es "Immer die Last mit den Tribbles" in der die Crew von Deep Space Nine zurück in der Zeit reiste und in der Station K-7 sich umschaute und fragte "Das sind Klingonen?". Sie wandten sich an den peinlich berührten Worf wegen einer Erklärung, der schlicht und einfach erwiderte es wäre eine lange Geschichte und "Wir sprechen darüber nicht mit Fremden!"

    Nun, ihr könnt euch sicher sein, dass die Autoren all dies in Betracht gezogen haben und mit einem Szenario aufwarten, welches mit all diesen Elementen übereinstimmt. Das wird hier natürlich nicht verraten, aber man darf sagen, dass sich alles natlos mit dem Rest der Trek Geschichte vereinbaren lässt.

    Um kurz auf den Inhalt der Episode zu kommen ... Die Enterprise kehrt zur Erde zurück um dem offiziellen Start der Columbia NX-02 beizuwohnen, die von Captain Erika Hernandez kommandiert wird. Nachdem er sein beliebtes chinesisches Restaurant San Francisco in besucht hat, wird Phlox von Außerirdischen entführt (tatsächlich sind es Rigelianer). Er findet sich selbst in der Gegenwart von Klingonen wieder, die ihm erzählen, dass das Imperium der größten Bedrohung seit Jahrhunderten gegenübersteht. Nebenbei, während Archer und seine Leute sein verschwinden Untersuchen und ihn verfolgen, kommt heraus, dass einer der Hauptcharaktere eine geheime Vergangenheit hat, die nun ins Spiel kommt.

    In dieser Episode gibt es eine aufregende Besetzung durch Gaststars, darunter auch einige bekannte klingonische Gesichter. Erinnert ihr euch noch an den klingonischen Botschafter, der in "Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart" und "Star Trek VI: Das unentdeckte Land" gegen Kirk vor den Rat der Föderation zog? Das war John Schuck und er ist mit seinen Stirnwülsten zurück, aber diesmal mehr als denkender Klingone, nämlich als Wissenschaftler namens "Antaak". Schuck spielte auch einen Cardassianer in der DS9-Episode "Der Maquis, Teil 2" und ein Mitglied des Chors in der Voyager-Episode "Die Muse".

    Worf's Sohn Alexander wurde im Laufe der Zeit von vier verschiedenen Personen gespielt (zählt man den erwachsenen Alexander in "Ritus des Aufsteigens" mit). Der letzte Schauspieler in dieser Rolle für die Deep Space Nine-Episoden "Söhne und Töchter" und "Klingonische Tradition" war Marc Worden. Hier spielt Worden allerdings einen "klingonischen Gefangenen, der, sagen wir mal, einige widerliche Dinge erdulden muss, die mit den Stirnwülsten zu tun haben.

    Ada Maris, die uns in "Home" als Archer's alte Flamme vorgestellt wurde, kehrt in ihrer Rolle als Captain der Columbia zurück. Ein weiteres bekanntes Gesicht in Uniform ist der Trek Fan Seth MacFarlane, Erfinder der animierten Comedy-Serie "Family Guy" (die im Moment für den Sprung auf die Kinoleinwand vorbereitet wird). Der 31jährige MacFarlane hatte in der letzten Staffel einen kurzen Gastauftritt als Techniker in der Episode "The Forgotten". Er ist noch immer ein Techniken, hat diesmal aber das Abzeichen der Columbia auf deinem Ärmel und dazu noch einen Namen bekommen: "Fähnrich Rivers". Außerdem wurden ihm mehr Szenen gegeben.

    Zwei weitere Bekanntheiten unter den Gaststars sind Eric Pierpoint als "Harris" (eine geheimnisvolle Person, die mit der Vergangenheit eines Charakters zu tun hat) und Brad Greenquist, als einer der Rigelianer, die Phlox entführen. Pierpoint spielte bereits in jeder der neueren Star Trek-Serien mit. In der The Next Generation-Episode "Indiskretionen", in der Deep Space Nine-Episode "Für die Uniform", der Voyager-Episode "Barke der Toten" und der Enterprise-Episode "Gesetze der Jagd". Greenquist spielte bereits in "Dawn", der Voyager-Episode "Der Kriegsherr" und der Deep Space Nine-Episode "Wer trauert um Morn?" mit.

    Die Dreharbeiten dieser Episoden starteten am Freitag, dem 3. Dezember und dauerten bis Montag, dem 13. Dezember 2004. Einige der bestehenden Kulissen wurden etwas ungearbeitet um als vergleichbare Sektionen der Columbia zu dienen. Darunten waren die Kulisse des Maschinenraums, die Brücke und der Speiseraum des Captains. Die letztgenannte Kulisse hatte auch einen Greenscreen hinter dem Fenster. Dort soll später eine Ansicht des Trockendocks eingefügt werden.

    Es gab einige Außenaufnahmen für die Szenen, in denen Phlox zusammen mit Hoshi herumläuft und sie dann von den Rigelianern überfallen werden. Der Bereich wird dann später zum Tatort. Diese Aufnahmen wurden auf dem Paramount-Gelände gedreht, aber statt die New York-Straßenkulissen nochmal zu benutzen (wie in "Storm Front"), wurden diese Szenen zwischen dem Gebäude der Studio-Leitung (Sitz von all den hohen Tieren von Paramount) und einem anderen Gebäude, welches in der Serie "Happy Days" als High School diente, gedreht. Es gibt eine heftige Auseinandersetzung, also wurde Linda Park von Diana Inosanto gedoubelt. John Billingsley spielte selbst, da er weniger aufwendige Bewegungen hatte. Die beiden Rigelianer neben Greenquist werden von den Stuntmen Brian Williams und Tom Dupont dargestellt.

    Etwa eineinghalb Tage verbarchte man mit Dreharbeiten in einem klingonischen Laboratorium, eine dunkle, feuchte Kammer, angefüllt mit rostiger Ausrüstung (im Drehbuch stand, "wenn Doktor Frankenstein im 22. Jahrhundert gelebt hätte, hätte er an einem Ort wie diesem gearbeitet"). Es gab einige rasselnde Tierkäfige in den Kulissen, aber ein Großteil der Atmosphäre dieser Szenen, werden später durch die Nachbearbeitung des Tons und visuellen Effekten erzeugt. Es wird dann knurrende Targs geben, die herumrennen.

    Werden wir sogar Klingonen aus der Kirk-Ära in dieser Episode sehen? Aber ja! Tatsächlich werden wir vier von ihnen sehen (bezugnehmend auf Produktionsnotizen entweder als "Klingonen, Typ Zwei" oder "Halb-Klingonen"), der Hauptklingone heißt "Marab". Und Ja, sie haben das dunkle Aussehen und den Fu Manch-Bart. Sie haben aber dennoch ein leichtes Überbleibsel der Stirnwülste. Ihre Kleidung ist ledrig braun, wie bei den Klingonen, die wir bisher gesehen haben, aber viel weniger wuchtig.

    Der zweite und letzte Teil dieses klingonischen Handlungsbogens ist derzeit in Produktion, aber das Team geht nach dem Freitag, dem 17. Dezember in eine zweiwöchige Pause. Sie werden am 3. Januar die Arbeiten wieder aufnahmen, womit im neuen Jahr noch drei Drehtage für "Divergence" ausstehen. Danach werden noch sechs weitere Episoden für diese Staffel folgen. Die Haupt-Dreharbeiten werden im März abgeschlossen.

    Regie bei "Affliction" führt Michael Grossman, der bei Enterprise seit der Episode "Hatchery" aus der letzten Staffel dabei ist. In dieser Staffel führte er beim ersten Teil des Vulkan-Reformations-Dreiteilers "The Forge" Regie. Für den Autor Mike Sussman ist dies seine fünfte Autorenarbeit in dieser Staffel. Seine bisherigen Drehbücher waren "Home", "The Augments", "Kir'Shara" und "Babel One".

    Zur Zeit wird "Affliction" vorraussichtlich am 18. Februar 2005 ausgestrahlt, "Divergence" die Woche darauf.

    Nachfolgend nun der aktuelle Sendeplan von UPN (der sich aber jederzeit ändern kann):

    17.12.2004 "Cold Station 12" (Wiederholung)
    24.12.2004 (keine Episode)
    31.12.2004 (keine Episode)

    07.01.2005 "The Augments" (Wiederholung)
    14.01.2005 "Daedalus"
    21.01.2005 "Observer Effect"
    28.01.2005 "Babel One"

    04.02.2005 "United"
    11.02.2005 "The Aenar"
    18.02.2005 "Affliction"
    25.02.2005 "Divergence"

    04.03.2005 (Wiederholung)
    11.03.2005 (Wiederholung)
    18.03.2005 (Wiederholung)



    Quelle: dailytrek.de

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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

      Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

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