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  • Enterprise - die neue Serie

    Eine Aufarbeitung
    Die Wellen schlagen zur Zeit hoch! In letzter Zeit erfährt ENTERPRISE Kritik, welche am Rande oft mit vulgären oder gar beleidigenden Äußerungen gespickt ist. Oft benutzen einige wenige sogenannte Trekkies diverse Foren, um ihrem eigenen, sinnlosen Leben Ausdruck zu verleihen und andere ehrliche und aufrichtige Fans mitzureißen. Viele springen ab, da sie es nicht wünschen, sich mit derartigen unflätigen Beschimpfungen auseinander setzen zu wollen...

    Die Wellen schlagen zur Zeit hoch! In letzter Zeit erfährt ENTERPRISE Kritik, welche am Rande oft mit vulgären oder gar beleidigenden Äußerungen gespickt ist. Oft benutzen einige wenige sogenannte Trekkies diverse Foren, um ihrem eigenen, sinnlosen Leben Ausdruck zu verleihen und andere ehrliche und aufrichtige Fans mitzureißen. Viele springen ab, da sie es nicht wünschen, sich mit derartigen unflätigen Beschimpfungen auseinander setzen zu wollen. Ist dies ja auch nicht Ziel eines Forums, sondern soll es doch Gleichgesinnte zusammenführen, um über Kritik zu reden und diese in konstruktive und objektive Form zu kleiden. Das wir uns richtig verstehen, ich lehne Kritik, KEINESFALLS ab. Im Gegenteil, ich stehe Kritik sehr offen und ehrlich gegenüber, kann sie doch helfen eine Sache zu verbessern oder Dinge aus anderem Blickwinkel zu betrachten. Obwohl ich mich nicht als flammender Kritiker bezeichnen will, stehe ich dieser doch jederzeit zur Verfügung. 

     

     

     

     

     

     

     

     

    ENTERPRISE musste vieles an Kritik einstecken. Manches war übertrieben, vieles ist jedoch fundiert und begründet. Oft denke ich bei den Begriff Trekkie, an „Fanatiker“. Da wird über die Produzenten hergezogen, sie beschimpft und teilweise wahre Hasstiraden geschwungen. Interessanterweise durfte ich ähnliches auf einer anderen Webseite erleben. Ich bin ein Serien-Freak und sehe mir so ziemlich alles an, was auf dem US-Markt läuft. Unter anderem auch „Charmed“ eine Serie um drei Schwestern, welche Hexen sind. Mir gefällt die Serie, da sie Fantasy mit Alltagsproblemen drei Personen durchsetzt und dies in guter Weise auf den Bildschirm bringt. Auch hier sollen gravierende Änderungen in der, im Herbst beginnenden, 6.Staffel auftreten. In einem Forum wurde der Produzent derartig beleidigt, dass ich diese Worte hier nicht wieder geben möchte. Und Parallelen zu ENTERPRISE fielen mir sofort in den Sinn.

    Ich glaube für Fans, welche in den Serien mehr sehen als Unterhaltung wird es schwierig sein, diese in allen Belangen zu befriedigen. Was sind den „Charmed“, „Enterprise“, „Smallville“ und alle anderen Serien? Doch nichts weiter als Unterhaltung. Das es gute wie schlechte Episoden gibt, dürfte doch auf der Hand liegen. Es sind Menschen, die sie schreiben. Menschen, mit persönlichen Problemen, mit Höhen und Tiefen und jeder, grundverschieden. Muss es denn soweit gehen, dass man alle seine negativen Gefühle in der Öffentlichkeit in derartiger Weise entlädt? Ich kenne keine Serie, die 100%ig einwandfrei ist. 

    Das ENTERPRISE eine Veränderung benötigt, wird sicherlich nicht abgestritten. Doch es allen Recht zu machen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Einge möchten mehr Romulaner, Tellariten, Andorianer; die anderen möchten neue Handlungen erleben, die dritte Partei möchte mehr tiefere Stories; die restlichen mehr Action. Wie soll dass bitte zu realisieren sein? Nur durch Abwechslung in der Handlung; dass man versucht alle Komponenten in einer Staffel über zu verteilen. Doch auch werden Kritiker erscheinen, dass ist gewiß. Was mir auch auffällt: Da werden Gerüchte oder Kommentare von Produzenten zerrissen und auseinandergepflückt, kaum dass sie im Internet kursieren. Als ob man wie ein hungriger Geier wartet, bis ein Neues Opfer erspäht werden kann. Bedenken wir, es sind Serien, Unterhaltung über die wir reden. 

    Andererseits, hat dies auch positive Seiten. Zeigen sie einem doch, dass viele sich mit dem Medium, sei es „Charmed“ oder „Enterprise“ identifizieren. Für viele, mich eingeschlossen, ist es ein Lebensbegleiter. Wie waren wir doch traurig, als The Next Generation zu Ende ging; es wurde über Deep Space geschimpft, gemeckert. „Es ist ein anderes Star Trek“ oder „Es ist nicht wert Star Trek genannt zu werden“ „es ist zu düster“ usw. Und doch, man begann es zu schätzen, es steigerte sich und entwickelte sich zu einer sehr guten Fernsehserie, welche mich heute noch tief beeindruckt. Was waren wir doch enttäuscht, als auch diese zu Ende ging. Mittlerweile hat Voyager das Ruder übernommen, und ich gestehe, dass ich anfangs nicht so recht mit der Serie glücklich wurde. Doch auch hier habe ich mich überzeugen lassen und empfinde derzeit Voyager als das „Kleinkind“ von Star Trek, welches ja nun auch in Romanform fortgesetzt wird. Gerüchte über eine Absetzung der Serien gab es immer. Bevor man eine Serie jedoch absetzt, sollte alles erdenklich in die Wege geleitet werden um Neues auszuprobieren. Man tat es bei TNG, DS9 und VOY und es erwies sich, mit mehr oder weniger Erfolg, als von Vorteil. Auch ENTERPRISE hat diese Chance verdient. Ein Ansatz wurde mit „The Expanse“ aufgezeigt. Warum sinken dennoch die Quoten? Zum einen liegt zu gewisser Weise auch am Empfang von UPN. Nach wie vor ist nicht in allen Teilen der USA zu empfangen. Doch denke ist dies nur von geringer Bedeutung. Vielleicht sind die Ansprüche von Trekkies einfach höher geworden, mögen andere einwenden? Hier gebe ich zu Bedenken, dass es in der Tat ein Punkt ist, der mich nachdenklich stimmt. Obwohl wir einige sehr gute Folgen von ENTERPRISE sahen, gibt es Handlungsbedarf. Mut zu Dreiteilern, die Stories sollten nicht abgewürgt werden (Shockwave oder Future Tense eignen sich hier als Beispiel auf jeden Fall), kürzere Handlungsstränge sind zu bevorzugen, mehr bekanntere Rassen, wie die Andorianer, Tellariten, Gorn und dergleichen würden der Serie etwas Pep verleihen. Da ich die Zeitlinie nicht für gefährdet halte (zu mindestens im Rahmen normaler Parameter), ist der TCW ein gutes Mittel Dramatik und Tiefgang der Serie zu verleihen. Kurz gesagt, Mut neue Wege zu gehen. Sicher, man wird es nie gleichzeitig schaffen, alle Bedürfnisse der Fans zu erfüllen, doch man kann diese in gewisser Weise annähern. MUT zu Neuerungen, Mut zu Altbekanntem ist meine Devise. Ohne zuviel in den Raum zu stellen, die erste Staffel enthält vieles an möglichen Potential. 

    Muss ENTERPRISE Smallville fürchten? Nur wenn man nicht bereit ist Konsequenzen aus verlautbarter Kritik zu ziehen. ENTERPRISE muss neu orientiert werden. Es kann gerne action-orientierter werden. Es kann neue Wege gehen, es kann gerne auch tiefsinniger werden. Es muss einfach seinen eigenen Weg finden. Auch Smallville lebt von der Ehre ein Prequel, also eine Vorgängerserie, zu sein. Doch einen Vergleich zu ziehen, ist schwierig, da beide Serien unterschiedliche Thematiken aufweisen. Smallville zeigt die Jugendjahre Supermans auf und hat auf jeden Fall eine jüngere Zielgruppe als Fernsehzuschauer; während ENTERPRISE doch mehr ältere Personen anvisiert. Natürlich sind dies nur grobe Schätzungen. Sicherlich war es kein guter Schachzug, beide Serien im direkten Vergleich auszustrahlen. Doch auch hier ist es nicht für Änderungen zu spät, falls es tatsächlich zu harten Konflikten kommen sollte. 
    Ich persönlich würde es sehr bedauern, wenn ENTERPRISE abgesetzt würde, und das nur aufgrund von Fans, die dies wünschen. Man kann Serien auch totreden. Liest man die Kritiken zu den einzelnen Folgen, weltweit, dann kann die Serie nicht so schlecht sein. Es gibt noch andere Möglichkeiten Kurskorrekturen einzuleiten. Vielleicht ist es ander Zeit neue, frische Gesichter zu etablieren. Vielleicht benötigt das Unternehmen Star Trek einfach eine Erholungsphase. Vielleicht ist aber auch nur MUT notwendige, neue Wege zu gehen. ENTERPRISE muss seinen eigenen Weg finden und sollte nicht von den anderen Star Trek Serien abhängig gemacht werden. Es gibt in der Tat nur einen Punkt der hier beachtet werden muss: Das am Schluss der Serie, der Übergang zur bekannten Chronologie gewahrt ist. Was davor alles geschah ist mehr oder weniger unerheblich. Ich weiß, dass diese Aussage von manchen falsch interpretiert werden wird, doch der TCW ist ein Mittel unabhängiger zu sein. Und wir wissen doch in der Tat sehr wenig, was sich in der Zeit vor der Star Trek Classic Reihe zugetragen hat.

    Deshalb, liebe Fans und Freunde, lasst und konstruktiv an der Sache arbeiten. Bringen wir die Kritik, die tatsächlich vorhanden sein mag. Jedes Individuum sieht Dinge aus anderen Blickwinkel. Es gibt die Möglichkeit Briefe und Petitionen an die Produzenten zu schicken. Einge werden wieder sagen „bringt doch alles Nichts“ doch es gibt auch andere Beispiele. Ohne eine angemessene Reaktion der Fans wird sich sicherlich nichts ändern und es ist meine Meinung, dass die Macher von Serien, sehr wohl an den Fans Interesse haben. Schließlich leben sie von ihnen. 
    In diesem Sinne wünsche ich euch alles Gute, alles Positive und bin gerne bereit eure Reaktionen auf diesen Artikel entgegenzunehmen.

    Oliver-Daniel Kronberger-Lennardson


    Quelle: treknews.de

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