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...und dann passiert Unglaubliches!
  • Terminator 3 - Rise of the Machines

    Special Teil 2 - I'll be back!
    Der ehrgeizige, 100 Tage umfassende Drehplan für Terminator 3 wurde ab dem 24. April 2002 an Locations in und um Los Angeles in die Tat umgesetzt. „In der ersten Drehnacht kam Arnold aus seinem Trailer. Er trug sein Terminator-Kostüm – die Lederjacke, die Sonnenbrille und seine Waffe“, beschreibt Mostow. „Er ging auf den Set, um seine erste Szene zu drehen, und ich drehte mich um und sagte zu dem Team: ‚Schaut mal, jetzt machen wir einen Terminator-Film.’“


    DAS SPECIAL - TEIL II

    Stell dir eine Welt vor, in der permanent Dunkelheit herrscht und die Maschinen das Schicksal der Menschheit kontrollieren. Stell dir vor, du bist der Einzige, der dies verhindern kann. Aber bevor du das kannst, muss etwas Schreckliches passieren.

    John Connor

     


    Straight and Steady


    "You are about to fail
    your mission!"


    "Aufgemerkt"


    Arni und seine Knarre


    Die T-X kommt herein


    Die Verfolgungsjagd


    Nachladen in der Wüste


    Kate in Bedrängnis


    Polizeikontrolle


    Die T-X macht kurzen Prozess


    Cyber Research Systems


    Regisseur Mostow gibt Anweisungen


    "Der Anti-Terminator-Terminator"
    Dateityp: mp3
    Größe: 0,66 MB


    "Der Tag des Jüngsten Gerichts ist unausweichlich"
    Dateityp: mp3
    Größe: 0,77 MB

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    T3 Speical Teil I

    Über die Produktion

    Der ehrgeizige, 100 Tage umfassende Drehplan für TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN wurde ab dem 24. April 2002 an Locations in und um Los Angeles in die Tat umgesetzt. „In der ersten Drehnacht kam Arnold aus seinem Trailer. Er trug sein Terminator-Kostüm – die Lederjacke, die Sonnenbrille und seine Waffe“, beschreibt Mostow. „Er ging auf den Set, um seine erste Szene zu drehen, und ich drehte mich um und sagte zu dem Team: ‚Schaut mal, jetzt machen wir einen Terminator-Film.’“

    Schwarzenegger beeindruckte die Filmemacher, die Schauspieler und die Crewmitglieder überdies mit seiner fantastischen körperlichen Form und seiner präzisen Vorbereitung. „Als wir mit dem Dreh begannen, hatte Arnolds Körper exakt die gleichen Dimensionen wie bei T2“, sagt Mostow über Schwarzenegger, dessen schwarze Lederjacke aus dem Film ihm immer noch passt wie angegossen. „Das sind keine Spezialeffekte, sondern gutes, altmodisches Training.“

    „Ich habe mich sehr auf die Arbeit gefreut, die notwendig war, um wieder in die gleiche Form zu kommen wie bei den ersten Terminator-Filmen“, bemerkt Schwarzenegger über sein tägliches, zwischen drei und fünf Stunden umfassendes Trainingsprogramm während der Vorbereitungszeit (um während der Produktion des Films in dieser physischen Verfassung zu bleiben, trainierte er täglich während seiner Mittagspause). „Das Training, die Proben, die Vorbereitung auf die Stunts – all das war ein echtes Vergnügen für mich.“

    Schwarzenegger ist der Ansicht, dass die Figur ebenso gut zu ihm passt wie die physische Form, die er für die Rolle perfektioniert hat. „Die erste Szene, die ich in dem ersten Terminator-Film drehte, war eine Nachtszene und ich saß in einem Polizeiwagen“, erinnert er sich. „Meine Augenbrauen waren abrasiert, und ich benutzte Haar- und Make-up-Effekte, um zu simulieren, dass ich durch Feuer gelaufen sei. Da kam Jim Cameron auf mich zu und sagte: ‚Es ist, als ob du diese Figur schon seit Jahren spielst – du hast den Terminator verinnerlicht.’ Genau so fühlte ich mich am Set von TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN. In der ersten Drehnacht hatte ich das Gefühl, ich stehe schon seit einem halben Jahr vor der Kamera. Ich habe es geliebt, noch einmal diese Figur zu spielen.“

    Wie immer nahm der Schauspieler die Herausforderung an, so viel Stunts wie nur irgend möglich selbst zu drehen. „Wegen meines ständigen Trainings und der Gewichtheberei in meinem Leben“, sagt Schwarzenegger, „bin ich immer auf den physischen Aspekt dieser Filme vorbereitet. Und ich genieße diese Herausforderung. Für mich ist jeder Stunt wie ein neues, aufregendes Abenteuer.“

    Einige der kompliziertesten, präzise choreografierten Stunts kommen während einer furiosen Hochgeschwindigkeitsverfolgung vor, in der die T-X mit einem 90 Tonnen schweren Kranwagen durch die Straßen rast, den Kranarm in einen Feuerwehrwagen und dann in ein Gebäude aus Glas schwingt – während der Terminator mit seiner typischen Hartnäckigkeit an dem Kran hängt. Diese spektakuläre Sequenz, die Mostow und sein Stuntkoordinator Simon Crane entwickelt hatten, wurde in einem Straßenzug gefilmt, der 400 Meter lang war und von Grund auf auf dem Boeing-Gelände in Downey, Kalifornien, gebaut wurde. 14 Kameras wurden aufgestellt, die einfangen sollten, wie der Terminator an dem Kranarm hängt und in das Glas-Gebäude gerammt wird, denn es gab – wie bei vielen Stunts für diese Sequenz – keine Möglichkeit für einen zweiten Take.

    „Bei jedem Film gibt es ein Bild in deinem Kopf, das du nicht mehr loswirst“, grinst Schwarzenegger. „Bei TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN werde ich mich immer an die Wochen erinnern, in denen ich an einem Haken dieses riesigen Monsterkrans hing, hinter dem Wagen hergeschleift wurde und gegen irgendwelche Dinge geschleudert wurde. Es war unglaublich. Wir haben wirklich alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen, aber manchmal war es verdammt knapp.“

    „Ohne die Erfahrung und die reibungslose Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen wäre es unmöglich gewesen, einen gefährlichen Stunt in dieser Größenordnung durchzuführen“, ergänzt Crane.

    Es brauchte vier Wochen Proben und zwei Wochen Drehzeit, um den Höhepunkt des Films – den ersten großen Kampf zwischen dem Terminator und der T-X – zu drehen. Der Kampf, der in einem Waschraum aus Marmor und Stahl stattfand, sollte die brutale Macht dieser 1.400 Kilogramm schweren Maschinen visualisieren, die sich selbst und ihre Umwelt gnadenlos verwüsten – wohlgemerkt: ohne spezielle Kampftechniken. „Wir haben absichtlich die etablierten Martial Arts bei unserer Kampfchoreografie außer Acht gelassen“, sagt Schwarzenegger. „Für den Terminator wäre es Blödsinn, einen Schlag abzublocken – er ist aus Stahl. Wenn ihm die T-X eine reinhaut, bleibt er einfach stehen, steckt den Schlag weg und wirft sie durch die nächste Wand.“

    „Was den Heldenmut des Terminators ausmacht, ist Folgendes“, bemerkt der Produzent Hal Lieberman: „Wenn er gegen die T-X kämpft, weiß er, dass er unterlegen ist. Aber dennoch kämpft er weiter, weil er nicht anders kann. Er ist darauf programmiert, John Connor zu verteidigen – bis zum Ende, wenn es nötig ist.“

    Kristanna Loken schätzt die Erfahrungen, die sie mit Arnold Schwarzenegger beim Dreh der explosiven Actionszenen sammeln konnte. „Es ist toll, mit Arnold zusammen Kampfszenen zu drehen“, sagt sie. „Er weiß, was er will und was gut aussieht. Er hat tolle Ideen und unglaublich viel Erfahrung. Es war für mich eine unschätzbare Lern-Erfahrung.“

    „Arnold hat ein unglaubliches Selbstbewusstsein, das er mit in die Figur und an den Set bringt“, bemerkt Nick Stahl. „Jeder Arbeitstag war für mich aufregend. Arnold ist sehr fokussiert, aber er hat auch ganz gerne Spaß. Diese Einstellung färbte auf jeden in der Besetzung und in der Crew ab.“

    „Noch größer als Arnold Schwarzenegger, das geht überhaupt nicht“, meint auch Claire Danes. „Er ist schon in Shorts und Sandalen ein eindrucksvoller Kerl – ganz zu schweigen von seinem Terminator-Kostüm. Für mich war es absolut surreal, mich selbst in einer Szene mit jener Figur wiederzufinden, die ich schon mein ganzes Leben lang kenne.“

    Im Gegensatz zu dem Actionfilm-Veteranen Schwarzenegger hatte noch keiner seiner Co-Stars vor TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN einen Action- oder Special-Effects-Film gedreht. „Auf vielerlei Arten sind solche Filme für Schauspieler am schwersten zu bewältigen“, sagt Mostow. „Sie brauchen eine ganze Menge Vorstellungskraft und physisches Stehvermögen, um mit den visuellen Effekten klar zu kommen, dabei Take um Take zu drehen und auch noch die beste, akkurateste Einstellung hinzubekommen. Diese Arbeit schlaucht.“

    „Ich wusste, dass es physisch sehr anstrengende Dreharbeiten werden würden“, meint Nick Stahl, der sich für den Film einem Waffentraining unterziehen musste und lernte, Motorrad zu fahren. „Aber ich hatte keine Ahnung, dass ein solcher Film so viele Takes braucht. Ich musste dabei sehr geduldig sein.“

    „Ich habe fast einen Monat gebraucht, um zu akzeptieren, dass wir hier einen Actionfilm drehen“, scherzt Claire Danes. „Ich habe mich ständig gewundert, warum ich die ganze Zeit so außer Atem war.“ Glaubt man Schwarzenegger, haben Stahl und Danes ihre Feuertaufe mit Bravour bestanden: „Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit Nick und Claire zu arbeiten. Sie haben beide viel Energie und scheuten vor keiner zusätzlichen Gefahr zurück. Auch wenn der Job wirklich verdammt hart war.“

    Bei der Vorbereitung auf ihre Rolle als Skynets gefährlichster und technisch hoch entwickelter Killer-Cyborg trainierte Kristanna Loken vor Beginn der Dreharbeiten sechs Wochen lang täglich hart und intensiv. „Ich wollte die Kraft der T-X authentisch darstellen, also musste ich sichergehen, dass meine physische Stärke optimal war“, sagt Loken, zu deren Vorbereitung Gewichtheben, Waffentraining, die israelische Kampfkunst Krav Maga und das Studium mit einem Mimik-Lehrer zählten, der ihr half, die maschinenartigen Bewegungsabläufe und Verhaltensmuster einzuüben. „Ich habe während meiner Trainingseinheiten Arnold vor Augen gehabt, und das spornte mich an“, lacht sie. „Ich habe mir ständig gesagt: ‚Okay, du schaffst es, du schaffst es!’ Ich liebe es, an meine Grenzen zu gehen, damit etwas im Film so großartig wie möglich aussieht. Das Training war für mich ungeheuer wichtig. Ich habe eine Menge Muskelmasse aufgebaut, und mein Körper hat sich sehr verändert.“

    „Kristanna war unglaublich“, lobt Schwarzenegger. „Sie ist in ihrer Rolle aufgegangen und überzeugt 100-prozentig.“ Loken zögerte nicht, als ihr Mostow eröffnete, sie solle für den Film eine „Geburtsszene“ spielen, in der die Terminatoren aus der Zukunft in der Gegenwart ankommen – und zwar nackt. In Lokens Fall sollte die T-X im Schaufenster einer schicken Boutique in Beverly Hills ankommen. „Wie kann man die Gelegenheit nicht nutzen, sich nackt auf dem Rodeo Drive zu präsentieren? Es kann einfach nicht mehr schräger kommen“, lacht Loken. „Ich habe den Moment so genossen, als wir die Szene drehten. Ich hockte da in Lauerstellung und dachte mir: ‚Wow! Ich bin ein Terminator in einem Terminator-Film!’“

    „Für die Nacht, in der wir die Ankunft der T-X drehten, hatte ich mehr Anfragen von Leuten, die mich am Set besuchen wollten, als an jedem anderen Tag“, scherzt Mostow. Vom Absperren und Neugestalten des berühmten Rodeo Drive für die Ankunft der T-X bis hin zur Erschaffung der retro-futuristischen Anlage Crystal Peak für das Finale des Films arbeitete der Produktionsdesigner Jeff Mann eng mit Mostow zusammen, um für TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN Sets zu entwerfen, die auf keinen Fall ein Imitat der vorigen Terminator-Filme sein sollten. „Jonathan wollte, dass die Ausstattung der Story dient“, sagt Mann, „und er wollte einen überzeugenden Sinn für die Realität inmitten dieser unwirklichen Geschehnisse. Meine Aufgabe war es, die Umgebung reichhaltig und einzigartig zu gestalten und sie dennoch real darzustellen.“

    Während der viermonatigen Vorbereitungszeit gestalteten und erbauten Jeff Mann und seine 350-köpfige Mitarbeitercrew Sets in sechs Hallen in den Los Angeles Center Studios im Herzen von L.A. Drei weitere gewaltige Sets errichteten sie auf dem Boeing-Gelände in Downey, darunter das für die spektakuläre Verfolgungsjagd. Außerdem erbauten sie auch den Set für die Tierklinik in Sunland. Die Filmemacher wählten „The Cowboy Place“, eine legendäre Country-Bar im San Fernando Valley, als Drehort für die Sequenz, in der der Terminator in der Wüste ankommt und in eine nahe gelegene Bar stürmt, um sich Kleider zu besorgen. Etliche von Schwarzeneggers weiblichen Angestellten wurden als Komparsen für die Szene engagiert. „Wir haben so viele Frauen aus meinem Büro verpflichtet wie nur irgend möglich, sonst wären wir mit der Szene nie zu einem Ende gekommen“, lacht Schwarzenegger.

    Wie sein Hauptdarsteller ging auch Regisseur Jonathan Mostow bei TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN mit Enthusiasmus und ruhiger Zielstrebigkeit ans Werk. Das schätzten Schauspieler und Crew sehr. „Ich weiß nicht, wie er das geschafft hat. Der Druck war immens“, wundert sich Claire Danes. „Als Fan seiner Arbeit wusste ich, dass ich bei Jonathan in guten Händen war, aber ich hätte nie erwartet, dass er am Set so entspannt und familiär ist.“

    „Ich habe während der fünf Monate, in denen ich mit ihm gearbeitet habe, kein einziges Mal erlebt, dass Jonathan einmal laut geworden wäre“, pflichtet ihr Kristanna Loken bei. „Er ist immer sehr ruhig, offen und legt Wert auf eine harmonische Zusammenarbeit.“ Obwohl er bereits zu Beginn der Produktion großes Vertrauen in Mostow setzte, hatte Schwarzenegger durch die Arbeit mit James Cameron an den vorigen Terminator-Filmen doch hohe Erwartungen. „Nach einer Woche war ich so begeistert von Jonathans Arbeit, dass ich gar nicht mehr auf den Monitor geachtet habe“, sagt Schwarzenegger. „Er fragte mich, ob ich mir die Dailys ansehen wolle, und ich habe geantwortet: ‚Nein, ich vertraue dir voll und ganz.’“

    „Ich bin derselbe Typ, der vor zehn Jahren in Reihe 26 eines Kinosaals saß und sich T2 angesehen hat“, sagt Mostow, der die geheimen Drehorte des Films mit dem Code-Namen „York Square“ ausschildern ließ – dem Standort eines Kinos, in dem er als Kind sein Taschengeld als Platzanweiser verdient hatte. „Wenn jemand in einer Zeitkapsel in das Kino gekommen wäre und mir gesagt hätte: ‚Jonathan, in der Zukunft wirst du TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle inszenieren’, hätte ich nicht in einer Million Jahren daran geglaubt. Jeden Tag bin ich zur Arbeit gegangen und habe mir gesagt: ‚Ich kann’s nicht glauben – ich drehe einen Terminator-Film mit Arnold Schwarzenegger!’“ 

    Roboter, visuelle Effekte und Sound

    Ein unverzichtbarer Mitarbeiter bei der Produktion von TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN war Stan Winston, der legendäre Special-Effects-, Make-up- und Animatronik-Magier, der in The Terminator James Camerons Vision eines unaufhaltsamen Killer-Cyborgs aus der Zukunft zum Leben erweckt und danach Oscars   in den Kategorien „Bestes Make-up“ und „Beste visuelle Effekte“ für seine bahnbrechende Arbeit an Terminator 2: Judgment Day gewonnen hatte. „Stan Winston ist ein Genie“, bringt es Schwarzenegger auf den Punkt. „Er ist in der Lage, Dinge zu visualisieren, die du und ich niemals auf die Reihe bringen würden. Wie ein Maler schafft er es, seine Visionen auf atemberaubende Weise zum Leben zu erwecken. Seine Arbeit in TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN wird das Publikum mal wieder zum Staunen bringen.“

    Produzent Andy Vajna ergänzt: „Stan ist ein Ingenieur mit ungeheurer Vorstellungskraft, der die Fähigkeit besitzt, Emotionen mit mechanischer Präzision zu verschmelzen. Darum sehen seine Roboter so menschenähnlich aus, und darum sind sie so unglaublich angsteinflößend.“

    „Ich bin sehr stolz darauf, dass ich mein Scherflein dazu beitragen konnte, den Terminator zum Leben zu erwecken“, sagt Winston, der darüber hinaus an Jurassic Park (Jurassic Park, 1993) mitgewirkt hat und zuletzt für seine Arbeit an A.I. Artificial Intelligence (A.I. – Künstliche Intelligenz, 2001) hoch gelobt wurde. „Ich wollte unbedingt dabei sein, als es darum ging, die Figur für einen dritten Film wieder erstehen zu lassen, und ich war begeistert von der Herausforderung, zwei neue Terminatoren zu schaffen – die T-X und den T-1.“

    Im Rahmen des Gestaltungs- und Produktionsprozesses setzten die 150 Künstler des Stan Winston Studio neue Maßstäbe in Roboter-Technologie und Animatronik. „Beim ersten Terminator arbeiteten wir beim nackten Endoskelett des T-101 mit simpler Puppentechnik und minimalen animatronischen Verfahren“, erinnert sich Winston. „Bei T2 haben wir diese Techniken stark verfeinert, um einige extrem komplizierte Puppen herzustellen, die den auf flüssigem Metall basierenden T-1000 simulierten. Diese Techniken haben wir dann mit computergenerierten Effekten kombiniert. Für TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN haben wir eine Roboter-Technologie entwickelt, die – was Bewegungsabläufe und deren Steuerung angeht – weltweit einzigartig ist. Inklusive dessen, was die NASA zu bieten hat. Also hat die Filmserie unsere Technologie vorangebracht – und unsere Technologie wiederum hat die Serie vorangebracht.“

    Regisseur Jonathan Mostow arbeitete eng mit Winston zusammen, um den Look des T-1 zu gestalten, des Vorgängermodells des T-101, der von Arnold Schwarzenegger gespielt wird. „Ich wollte die erste Generation der Terminator-Roboter zeigen – darstellen, womit alles begann“, erläutert Mostow. „Also haben wir uns gefragt: Welche Art von Waffen könnte er wohl haben? Welches Sehsystem, welche Gelenkverbindungen? Wie könnte er sich bewegen? Wir entwickelten eine primitive, aber tödliche Maschine, die teils Panzer und teils Roboter ist.“

    Nachdem der Look und die Funktionen des T-1 feststanden, oblag es Winstons Team, fünf dieser hydraulisch gesteuerten Modelle zu konstruieren, die sich ähnlich wie Panzer auf Antriebsketten fortbewegen, die über einen kompletten Bewegungsapparat verfügen, zum Beispiel für Kopf, Hals, Augen oder Arme, und die ihr eingebautes Waffensystem steuern können. Nachdem das finale, dreidimensionale Design des T-1 im Computer generiert worden war, wurden die dekorativen Elemente für den T-1 von computergesteuerten Maschinen gefräst und dann per Hand modelliert, geschliffen und verziert.

    „Es gibt in dem Film keine digitale oder Miniatur-Ausgabe des T-1“, verrät Winston nicht ohne Stolz. „Jedes T-1-Exemplar ist ein komplett realer, gesteuerter Roboter.“ Zusätzlich zum „primitiven“ Terminator gestalteten Winston und seine Firma auch die hypermoderne T-X, die unter ihrem verführerischen Äußeren ein Endoskelett aus Flüssigmetall verbirgt. „Das mechanische Design der T-X ist viel feiner ausgearbeitet als das des T-101-Modells, bei dem die Motoren und hydraulischen Vorrichtungen zu sehen sind“, beschreibt Winston. „Alles wurde so designt, dass es kompakt im Inneren der T-X versteckt werden konnte. Wir wollten uns außerdem den kombinierten Einsatz von animatronischen und computergenerierten Versionen der T-X ein wenig einfacher machen. Ich denke, wir haben einen sehr sexy, extrem modernen Roboter kreiert, der, vom künstlerischen Standpunkt aus gesehen, eine der besten Figuren ist, die wir im Stan Winston Studio je geschaffen haben.“

    Weil einige Szenen mit Feuer und Explosionen für Schwarzenegger und seine Kollegin Kristanna Loken viel zu gefährlich gewesen wären, schufen Winston und sein Team auch noch makellose, lebensgroße und voll bewegliche Roboter-Modelle ihrer Figuren. „Als man mich neben dem T-101-Roboter, den Stan kreiert hatte, fotografierte, stritt ich hinterher mit dem Fotografen, welcher von den beiden Kerlen nun ich und welcher die Maschine sei“, lacht Schwarzenegger. „Ich habe noch nie eine so perfekte Kopie von mir selbst gesehen.“ Und Mostow pflichtet ihm bei: „Wenn man Arnold neben seinen Roboter stellt, ist es unmöglich zu sagen, wo der Unterschied liegt..."

    Die Maschinen erheben sich bei uns am 30.07.2003 - und bei uns erhebt sich demnächst ein Review des Films für Euch...


    Quelle: treknews.de

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