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  • Star Trek Technikguide Teil 06 - das Paralleluniversum

    For every good there is an evil...
    Die Theorie des Paralleluniversums ist eines meiner persönlichen Lieblingsthemen! Man stelle sich vor: In einer anderen Welt existiert jemand, der genauso aussieht wie du, allerdings ein völlig anderes Leben führt und völlig andere Erfahrungen macht. Natürlich taucht das Paralleluniversum auch in einigen Star Trek Episoden auf, dort wird es jedoch als eine Welt dargestellt, die einen krassen Gegensatz zu der unseren darstellt. Dem australischen Physiker Robert Foot nach ist das allerdings reine Utopie...

    Auch diesmal möchte ich euch wieder in die Welt hinter den Kulissen der Star Trek Physik entführen und um einen kleinen Kontrast zu meinem ersten Artikel zu bilden, habe ich diesmal ein Thema aus dem Bereich Physik gewählt: die Theorie vom Paralleluniversum.
    Die Theorie des Paralleluniversums ist eines meiner persönlichen Lieblingsthemen! Man stelle sich vor: In einer anderen Welt existiert jemand, der genauso aussieht wie du, allerdings ein völlig anderes Leben führt und völlig andere Erfahrungen macht. Natürlich taucht das Paralleluniversum auch in einigen Star Trek Episoden auf, (ST DS9: Der Spiegel, ST DS9: Die andere Seite, ST DS9: Die Tarnvorrichtung um nur einige zu nennen) dort wird es jedoch als eine Welt dargestellt, die einen krassen Gegensatz zu der unseren darstellt. Dem australischen Physiker Robert Foot nach ist das allerdings reine Utopie. Aus der Idee der Supersymmetrie entwickelte er die Theorie des Paralleluniversums. Danach gibt es für jedes Materieteilchen in unserer Welt einen Doppelgänger aus reinen Energie in einer anderen. In einer solchen Spiegelwelt könnte jeder unserer Gedanken Realität werden.

    Doch wo ist das Paralleluniversum? Und wie können wir das Geschehen dort beeinflussen?

    Wie oben schon erwähnt, erweiterte der australische Physiker Robert Foot die Mathematik der Supersymmetrie zu einer Theorie des Paralleluniversums in der Geist in Materie und Materie in Geist verwandelt wird. Möglicherweise ist diese Welt nur eine Atomlänge weit von uns entfernt. Doch bevor wir uns mit diesem Paralleluniversum befassen - wie sie aussehen könnte und was sie möglicherweise für uns bedeutet -, zeige ich den Weg der Physiker der sie von einer Spiegelwelt zur nächsten führte. Tatsächlich war die Faszination an Spiegelwelten bei der Entwicklung der modernen theoretischen Physik ein starker Motor. Alle Physiker teilen diese Vorliebe für Symmetrien und insbesondere für Spiegelungen. Es begann mit James Clerk Maxwell Ende des 19. Jahrhunderts, der die erste Spiegelwelt schuf, indem er die Erscheinungen der Elektrizität mit denen des Magnetismus spiegelte. Ihm gelang es, Elektrizität, Magnetismus, Licht und Wellen in vier einfache Formeln zu fassen und rein mathematische den Spiegelcharakter zu zeigen: Ersetzt man nämlich in den ersten beiden Formeln ‚E’ (für Elektrizität) durch ‚M’ (für Magnetismus), dann entstehen die anderen beiden Formeln. Die beiden Formelgruppen sind spiegelsymmetrisch zueinander - na ja jedenfalls fast. Den Maxwell erreichte die allseits bewunderte Symmetrie seiner Formeln nur durch einen Trick. Er führte einen Vakuum-Strom ein, den er „Verschiebungsstrom“ nannte - und den es überhaupt nicht geben kann, denn im Vakuum fließt nun mal kein Strom. Doch Heinrich Hertz, ein begnadeter Experimentator, benutzte Maxwells Formeln so geschickt, dass er daraus die prinzipielle Gleichheit von Licht- und Radiowellen ableiten und experimentell bestätigen konnte. So wurde Maxwell dank seines Gespürs für Spiegelungen zusammen mit Faraday zum Urvater der Elektrifizierung und zusammen mit Herzt zum Urvater der Rundfunktechnik.
    Die nächste Spiegelwelt wurde von A. M. Dirac entdeckt - oder sollen wir sagen: konstruiert? Dirac gefiel die Grundgleichung der Quantenphysik nicht: Die Schrödinger Gleichung (sie beschreibt die Zustände innerhalb eines Atoms) ist unsymmetrisch.

    In dieser Formel, erkennt man, dass der Raum x im Quadrat vorkommt, die Zeit t aber nicht. Und das störte Dirac. Seit Einsteins Relativitätstheorie war es üblich geworden, Raum und Zeit als gleichberechtigt zu betrachten, auch wenn sie das nur in speziellen Fällen sind. Deswegen wollte Dirac die Schrödinger-Gleichung im Sinne Einsteins zu formulieren: Raum und Zeit sollten in der gleichen Potenz vorkommen, und zwar in der ersten (wie t) also ohne Quadrat. Und dieses Kunststück gelang ihm tatsächlich. Die Formel wurde dadurch allerdings wesentlich komplizierter und seine Umschreibprozedur hatte weit reichende Folgen.

    Die eine war zunächst höchst erfreulich: Seine Gleichung beschrieb nun auch den "Spin", die Rotation des Elektrons. Die andere Konsequenz erwies sich als sehr unangenehm: Seine Formel ließ auch negative Energien zu - mit einen Wert kleiner als Null. (So Entstand übrigens die Idee von der Antimaterie)

    Doch kommen wir zurück zum eigentlich Thema dazu einige Ausschnitt aus Internet-Net Berichten:

    "Eine Entdeckung von Astronomen verblüffte die Fachwelt: Es gibt isolierte Planeten, also solche, die keinem Sonnensystem angehören.

    Dies widerspricht allen gängigen Theorien der Entstehung von Himmelskörpern: Sie können nur von einer Sonnen stammen und sind auch für immer an ihre kosmische Mutter gebunden."

    "Im Jahre 1908 schlug ein gewaltiger Himmelskörper in Sibirien ein. Von diesem "Tunguska" Meteorieten wurden jedoch nie Teile gefunden, obwohl seine Zerstörungskraft gigantisch war (wäre er in Berlin oder London eingeschlagen, hätte er diese Städte vollkommen vernichtet!!).
    Foots Erklärung: Der Meteorit bestand aus (unsichtbarer Spiegelmaterie)."

    Skeptischer Physiker sind jedoch der Meinung das jene Phänomene genauso gut anders erklärt werden könnten. Natürlich ist Foots Spiegelwelt eine Theorie, sie regt jedoch zum nachdenken an!

    Gehen wir nun in die Welt der Robert Foot:
    In seiner Spiegelwelt wird aus Licht Materie und andersherum. Wenn wir Licht und Energie mit Gedanken gleichsetzen könnten aus unseren Gedanken also Wirklichkeit werden! Diese Theorie wird von dem renommierten Hirnforscher Johnjoe McFadden unterstützt. Nach seinen Untersuchungen entsteht Bewusstsein nicht durch die Impulse der Nervenzellen, sondern durch das elektromagnetische Feld, das unser Hirn umhüllt und durchströmt. Dieses Feld wird mit Hilfe von Photonen erzeugt und erschafft auf diese Weise unser Bewusstsein. Wenn Energie im Spiegeluniversum zur Materie wird, dann würde dies bedeuten, dass die Energie unseres Bewusstseins sich in der Spiegelwelt in Materie verwandelt. Wo aber befindet sich das Spiegeluniversum? Sie könnte hier sein, um uns herum. Doch wie können wir uns dieses Universum vorstellen? Am ehesten wohl kommen wir ihr nahe, wenn wir in einen Spiegel blicken und alles Farben verkehrt sehen. Ob in diesem Spiegel auch die Seele verkehrt wird? Das Geschlecht? Der Charakter?

    Man könnte das Spiegeluniversum auch vergleichen mit dem Bild auf - oder sollen wir besser sagen hinter? - einem Computerbildschirm. Virtuell, aber dennoch von uns manipulierbar. Der Bildschirm wäre dann der magische Spiegel, der uns einen Blick ins Paralleluniversum erlaubt.

    Eigentlich könen wir diese Welt sogar selbst erschaffen. Wir müssen gar nichts tun. Allein unser denken würde im Spiegeluniversum zur Realität werden. Es kann aber auch umgekehrt sein: Was wir in der Nach oder am Tag träumen, ist vielleicht gar kein Traum, sondern ein Blick in die Spiegelwelt, deren Materie bei uns als Licht zu sehen ist. Wenn uns also gelingen würde, eine reale Spiegelwelt durch unsere Gedanken zu erschaffen, werden wir dann zu Göttern? Welche Verantwortung tragen wir dann für unsere Gedanken, Wünsche, Sehnsüchte und Ängste, wenn die in einer anderen Welt Wirklichkeit werden?

    Ich bedanke mir für eure Aufmerksamkeit
    Bis zum nächsten mal!

    Euer Dominik Günther


    Quelle: treknews.de

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