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  • Woher wir kommen - wohin wir gehen

    Ein Blick in die Zukunft der Menschheit
    "Der Weltraum, unendliche Weiten..." StarTrek hat in seiner inzwischen 35-jährigen Geschichte unglaublich viele Menschen inspiriert. Und Inspiration bringt uns alle voran. Aber was ist mit der Entwicklugn des Menschen selbst? Stefan Richert hat sich damit befasst...

    "Der Weltraum, unendliche Weiten..."
    Diese Worte sind uns allen sicherlich noch immer in guter Erinnerung. Star Trek hat in seiner inzwischen 35-jährigen Geschichte unglaublich viele Menschen inspiriert - begonnen vom einfachen Schüler bis hin zum Wissenschaftler und Forscher. Und Inspiration bringt uns alle voran. Der Tischcomputer von Picard war Zeit seiner Einführung genial - heutige Laptops leisten bereits mehr und sind wesentlich kleiner. Und das beste: wir haben nicht 300 Jahre benötigt, solche zu entwickeln. Scotty würde vermutlich einen Schock bekommen, wenn ich ihm mein Mobiltelefon verführe. Zwar sieht es nicht so schick aus wie die Kommunikationsgeräte aus der entsprechenden Fernsehserie, aber es ist immerhin im Stande, fast weltweit innerhalb von wenigen Sekunden zu fast allen mir bekannten Personen Kontakt aufzunehmen. Natürlich ist auch weltweite Datenkommunikation dank Internet schon eine Zeit lang keine Zauberei mehr. Computer arbeiten inzwischen mit einer Geschwindigkeit, bei der man noch vor 20 Jahren standrechtlich vom Geheimdienst erschossen worden wäre - nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass mein Arbeits-PC in der Lage gewesen wäre, sämtliche Sicherheitscodes der Erde innerhalb kurzer Zeit zu entschlüsseln. Vorsprung durch Technik kann man dazu nur sagen....


    Vernetzung im Gehirn - es befinden sich ca. 100 Millionen Dendriten in unserem Mikrokosmos

    Und dennoch: So sehr uns Star Trek auch inspiriert haben mag, einen Aspekt hat man dabei leider immer ziemlich außer Acht gelassen - das menschliche Entwicklungspotential. Natürlich, werden jetzt einige kontern - Star Trek zeigt doch die gesellschaftlichen Fortschritte der Menschen in 400 Jahren immer wieder sehr deutlich auf. Stimmt auch - aber ich spreche von Evolution. Dafür seien 400 Jahre zu wenig Zeit? Stimmt so absolut nicht. Kleine Anekdote: vor nicht einmal 1000 Jahren schrieb ein Bischof in einem Brief an seinen Kollegen, dass er in seinem Kloster wohl den klügsten Menschen der Welt beherberge: Dieser könne lesen, ohne die Lippen zu bewegen oder gar laut mitzusprechen. Heute ist jedes Schulkind in der Lage, diese Wunderleistung zu vollbringen. Unser Gehirn ist noch immer der beste Computer, der auf diesem Planeten existiert. Von einem Teil unser Artgenossen leider völlig unterbeansprucht, benötigt man doch zum puren Überleben nur einen Teil des Hirnes von der ungefähren Größe einer Erbse. Um diesen Eindruck zu gewinnen, muss man sich nicht in einen Zoo begeben, es genügt völlig, sich nachmittags um 14 Uhr das Fernsehprogramm anzutun. Dort kann man sehen, wie Menschen es immer wieder schaffen, unseren ca. 2,5kg schweren Denkapparat auf die besagte Erbse zu reduzieren - wobei es bei dem intellektuellen Niveau der Gespräche ein Wunder ist, dass die Personen überhaupt sprechen können. Aber das kann wahrscheinlich heutzutage jeder - Dank der Evolution hat sich nämlich in der mehrere tausend Jahre alten Sprachgeschichte ein Hirnareal speziell für diese Form der Kommunikation herausgebildet, womit es beinahe unmöglich erscheint, die Sprache nicht zu erlernen.

    So gesehen ist es eigentlich schade, dass die Menschen in Star Trek nie selber in der Lage waren, sich über unsere heutigen geistigen Fähigkeiten zu erheben. Dafür hatte man Außerirdische, welche solche Wunderleistungen wie Telepathie oder Telekinese vollbringen durften. Natürlich sind Betazoiden humanoide Lebewesen, dennoch suggeriert man damit unbewusst die Unfähigkeit des Menschen, solche Leistungen zu vollbringen. Wie viel in 400 Jahren passieren kann, zeigt eine Untersuchung der Gesellschaft für Rationelle Psychologie (GRP) in München. Die GRP führt seit Jahrzehnten alle 5 Jahre Untersuchungen an der geistigen Leistungsfähigkeit der Deutschen durch. Seit ca. 1965 spricht die GPR dabei von einer rapiden Veränderung des menschlichen Gehirns - die sogenannte Turbohirngeneration. Natürlich gab es auch früher sogenannte Hochbegabte, doch deren Anzahl hat in unserer Zeit rapide zugenommen. Oder würde man es als "normal" bezeichnen, dass ein Dreijähriger sämtliche Tiere, die er zuvor im Zoo gesehen hat mit Namen benennen, die Namen fast aller Automarken auswendig aufsagen und dazu noch im CD-Player seine Lieblings-CD einlegen und abspielen kann? Eben - Turbohirngeneration.

    Die Hirnforschung hat im vergangenen Jahrhundert enorme Fortschritte gemacht - auch dank technischer Erfindungen wie dem EEG (ein Apparat zum Messen von Gehirnströmen). Das hat den Vorteil, dass der Patient die Untersuchung überlebt, denn was spräche ansonsten dagegen, das Objekt des Interesses mit dem Skalpell freizulegen? Begabte Menschen sind schon heute in der Lage, sogenannte Psi-Phänomene hervorzubringen, welche dann zum Beispiel besagte Telekinese, Telepathie oder auch das sogenannte Remote-Viewing beinhalten. Die Hirnforschung geht immer weiter, und solche Phänomene sind längst keine Spinnerei irgendwelcher Freaks mehr, sondern wissenschaftlich anerkannt aber leider derzeit noch etwas stiefmütterlich behandelt. Auch durch oder gerade wegen der EEG-Forschung rücken wir der Aufklärung solcher Phänomene immer näher.

    Tatsache ist, dass uns viel mehr als die einfache Welt umgibt, in der wir täglich leben. Und auch wenn die Gefahr besteht, dass sich dem menschlichen Geist nie die ganze Wahrheit offenbaren wird, so entwickeln wir uns trotzdem weiter. Gut möglich, dass in 200-300 Jahren ein Viertel oder die Hälfte aller Menschen in der Lage sein wird, telepathisch zu kommunizieren. Die Evolution anderer Spezies wurde in Star Trek immer wieder gezeigt und geschieht auch mit uns, jeden Tag. Niemand kann wissen, wohin wir uns entwickeln werden. So lange wir uns unseren Forschergeist jedoch erhalten, könnte eine sprichwörtlich fantastische Zukunft vor uns liegen. Und bedenkt bitte immer, Wunder gibt es nur im Unbekannten...

    Stefan Richert


    Quelle: treknews.de

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