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Star Trek Freak

Gesellschaftssystem der Föderation

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Hi!

Ich frage mich schon längere Zeit auf welchem politischen System die Föderation beruht? Ich habe schon mal gelesen, dass es sich um ein kommunistisches System handelt, doch stimmt das denn?

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Gast Stuebby

Ich denke eher Kommunismus. Schon allein weil es kein Geld gibt und weil es den Grundsatz gibt "Arbeiten um sich selbst und die Menschheit zu verberssern". Aber leider ist Kommunismus im moment noch nicht realisierbar. Schade, ich finde es besser als Demokratie. Davon ab halte ich Demokratie sowieso für die schlechteste aller Staatsformen, aber die einzige die bis Dato funktionierte.

Ich denke aber auch der Replikator war eine wichtige Erfindung das die Menschheit in Star Trek diese Art von Kommunismus hat. Denn momentan scheitert es daran das fast jeder irgendwo ein Kapitalist ist. Falls es Replikatoren gibt wird Geld dadurch Sinnlos, nur Energie ist dann wichtig, dafür müssen Leute arbeiten, um dann Energie (Replikatorrationen) zu bekommen muss man ebenfalls arbeiten. So einfach ist es (denek ich) zu erklären das es so wunderbar funktioniert.

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kommunismus wär wirklich das beste überhaupt. aber heutzutage alleine schon wegen dem ganzen besitzdenken nicht realisierbar.

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Auch wenn's blöd kling wenn am alles haben kann ohne was zu machen, warum arbeitet dann überhaut jemand??????? Ich würde den ganzen Tag mit meinem Ferrari den ich mir dann einfach so hohlen könnte durch die gegend fahren und irgendwo ein schön leben führen und viel Reisen machen zu anderen Planeten kostet ja nix :D !!

Das ist genau der Grund warum Kommunismus nicht funktioniert!

bearbeitet von Lt Smash

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Gast Stuebby

Ich denke aber auch der Replikator war eine wichtige Erfindung das die Menschheit in Star Trek diese Art von Kommunismus hat. Denn momentan scheitert es daran das fast jeder irgendwo ein Kapitalist ist. Falls es Replikatoren gibt wird Geld dadurch Sinnlos, nur Energie ist dann wichtig, dafür müssen Leute arbeiten, um dann Energie (Replikatorrationen) zu bekommen muss man ebenfalls arbeiten. So einfach ist es (denek ich) zu erklären das es so wunderbar funktioniert.

@Lt. Smash: Das hab ich ja versucht zu erklären warum es in Star Trek klappt. Geld braucht man nicht mehr da man sich ja alles repilizieren kann. Das wichtige ist dann Energie. Darum gibt es auch die Replikatorrationen. Natürlich es ist eine Art Währung aber du kaufst damit ja nicht direkt. Wenn du dann z.B. zum Arzt gehst zahlst du ja nicht weil ja der Arzt seine Replikatorrationen bekommt ebenso wie du, darum kannste dir dann auch am jeden Sonntagmorgen frische Brötchen replizieren. Wenn du verstehst wie ich das meine. Auch wenn es dann keine Bäcker mehr gibt, die Energiewirtschaft würde dann viele neue Arbeitsplätze schaffen und der Bau von Replikatoren würde auch Arbeitsplätze schaffen. Soviel zum Thema. Ohne Arbeite: Keine Replikatorrationen.

EDIT: Von Wikipedia:

Der "normale" Replikator

Unter dem normalen Replikator versteht man eine Maschine, welche in der Lage ist Materie so umzuwandeln, dass hinterher das rauskommt was man haben möchte. Somit hat man dadurch die Möglichkeit alles herzustellen, was man benötigt.

Die Funktionsweise:

Technisch funktioniert das so, dass man sich auf Nanoebene die einzelnen Moleküle anschaut und diese hinterher so zusammensetzt, dass dann das herauskommt, was man benötigt. Dazu nimmt der "normale" Replikator die Moleküle z.B. aus der Luft. Jedoch hat man auch die Möglichkeit andere Moleküle zu verändern und das zu bilden was man möchte. Um einen Replikator zu realisieren bräuchte man jedoch einen Nanoroboter, welcher in der Lage sein müsste dies schnell und präzise zu tun.

Heutzutage ist es jedoch schon möglich, diesen Prozess mit der Hand zu erledigen. Dazu benötigt man ein Rastertunnelmikroskop mit dem man diese Moleküle sehr genau beobachten und auch verändern kann. Um die Funktion eines Replikators jedoch mit der Hand zu erledigen, bräuchte man ewig.

Somit ist die Idee eines Replikators eigentlich gar nicht so "fiktional" wie man eigentlich denkt.

Der "Star Trek" Replikator

Im Vergleich zum "normalen" Replikator funktioniert der Star Trek Replikator etwas anders. Hier wird als Quelle für Materie nicht die Luft sondern eine gewisse Replikatorrohmasse verwendet. Dies hat einen Nachteil, dass man nicht alles replizieren kann, was man möchte. Jedoch hat dies wiederum einen sehr wichtigen Vorteil. So kann man alles was man repliziert hat wieder in diese Replikatorrohmasse umwandeln. Somit hat man einen geschlossenen Kreis, welche eine Ressourcenknappheit eigentlich ausschliesst. Jedoch benötigt man hier wiederum einen Nanoroboter, welcher die Moleküle schnell und präzise zusammensetzt.

Also kannst dir keinen Ferrari replizieren ;). In der Folge "Datas Tag" haben ja Data und Worf das Hochzeitsgeschenk für die O´Briens auch nicht aus dem normalen (Nachrungs)Replikator geholt. Sie gingen extra irgendwo hin. Darum kann man denk ich auch mal so etwas wie Schiffe (oder Autos) nicht replizieren weil es viel zu Komplex ist.

bearbeitet von Stuebby

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@lt smash: das ist es ja eben, die einstellung stimmt nicht. fast jeder (ich 100% eingeschlossen) würde heutzutage nichts mehr tun, wenn er nicht mehr oder weniger dazu gezwungen würde.

vllt ändert sich dieses denken mal, aber eher unwahrscheinlich.

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Ja ... Kommunismus wäre echt klasse, doch so lange es irgendwelche Top-Manager & Co. gibt, die nur auf Macht und Geld aus sind und so eine vernünftige Entwicklung der Menschheit verhindern, so lange wird es kein Kommunsimus geben.

Ich denke aber auch der Replikator war eine wichtige Erfindung das die Menschheit in Star Trek diese Art von Kommunismus hat.

Das stimmt nicht so ganz, denn bereits bei ENT ist Kommunismus das politische System, doch Replikatoren haben die keine. Ich glaube, dass der dritte Weltkrieg und die absolute Verarmung der Menschheit gezeigt haben, dass Kapitalismus falsch ist.

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dass es sich um ein kommunistisches System handelt, doch stimmt das denn?

Ja was sozialistisches steckt in dem System schon drin! Manchmal erinnert mich das ganze aber auch an eine Diktatur der Wissenschaft mit einer das System stütztenden Flotte!

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Ich würds mal so sehen:

Politisch ist die Föderation immernoch ein Föderalismus mit vom Volk gewähltem Präsidenten, (mit Sitz in Paris) dem Föderationsrat (der z.b. die Baku umsiedlung befahl) etc. Dennen unter anderem eine Organisation Namens Sternenflotte untersteht.

Wer die innen und außernplitischen Entscheidungen trifft und wie die Leute Ihre Güter hin und herschieben sind immernoch 2 paar Stiefel.

Ansonsten ist das auch für mich irgendeine von, was weiß ich wievielen, kommunismus/sozial-Formen und nicht nur irgendeine, sondern DIE purste aller Zeiten! Eine Kommunismus-Form die es hier auf der Welt nicht gibt. Es gibt in ST (Föderation) GAR KEINE Währung, weder in geregelter Geldform sonst sonst irgendwie. (Federation Credits als Konzept tauchen zwar immer wieder auf, werden aber auch immer wieder verworfen)

Jeder kann sich also aufgrund des fast totalen fehlens eines solchen "Warenpreissystems" (von Geld bis hin zu Warentauschregelungen), ALLES nehmen was er will.

Das funktionoiert im 23/24. Jahrhundert in ST weil

a) sehr viel da ist (aber immernoch begrenzt!)

und

b) weil keiner sich mehr nimmt als er braucht (da keiner Motivation hat Reichtum anzuhäufen).

Das System funktionioert also nicht weil´s so gut ist, sondern weil die Menschen besser geworden sind (siehe mehrere Aussage von Kirk und Picard).

Ab und an gibt es eine Art "Preissystem" auf niedrigster ebene. Z.b. Begrenzte jeweils zugeteilte Holodeckzeiten, Replikatorrationen, das gelegentlich auftauchende Federation Credit und natürlich, immer wenn es sich auf non-Federation Spezies bezieht, wie zum Beispiel Ferengi z.b. Quark und seine Bar.

In der Tat denkt man manchmal die Sternenflotte schmeißt den ganzen Laden, wenn schon bei der Unterzeichnung des Friedensvertrages mit dem Dominion, Admiral Ross unterschreibt, statt das mal ein Politiker antanzt.

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Gast Stuebby

Das funktionoiert im 23/24. Jahrhundert in ST weil

a) sehr viel da ist (aber immernoch begrenzt!)

und

b) weil keiner sich mehr nimmt als er braucht (da keiner Motivation hat Reichtum anzuhäufen).

Hab die Seite völlig außer Acht gelassen. Ist aber sicher richtig sowie du es beschrieben hast.

Aber da fällt mir ein Kritik Punkt an Star Trek ein den ich mal in irgendnem Baord gelesen hab, die Punkt war das in Star Trek die Menschen sich nicht weiterentwickelt. Also das theoretisch wir auch ohne Probleme in der Welt von Star Trek leben könnten, denn die Menschen haben nicht irgendwelche Psi Fähigkeiten oder ihnen sind Kiemen gewachsen oder sonst irgendwelches Zeug. Aber es ist gerade die Geistliche Weiterentwicklung die, die Rolle spielt, darum funktionierts ja auch so gut. Aber trotzdem bin ich noch der Ansicht das der Replikator dazu beigetragen hat das Reichtum nicht mehr so Wichtig war.

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Politisch ist die Föderation immernoch ein Föderalismus mit vom Volk gewähltem Präsidenten, (mit Sitz in Paris) dem Föderationsrat (der z.b. die Baku umsiedlung befahl) etc. Dennen unter anderem eine Organisation Namens Sternenflotte untersteht.

Sicherlich erinnert das politische System vom Aufbau an eine ganz normale Demokratie, doch das widerspricht nicht dem kommunistischen System, denn die wichtigen Eckpfeiler dieses Systems sind ja diverse Manifestem, die eine absolute Gleichberechtigung der Menschen vordern. Dies ist in der Vereinten Föderation der Fall. Kurz gesagt: Das eine schließt das andere nicht aus.

In der Tat denkt man manchmal die Sternenflotte schmeißt den ganzen Laden, wenn schon bei der Unterzeichnung des Friedensvertrages mit dem Dominion, Admiral Ross unterschreibt, statt das mal ein Politiker antanzt.

Hmm ... das hat er sicherlich nur repräsentativ gemacht, denn sonst hätten wir es hier mit einem normalen Fehler zu tun, der in jeder Serie mal vorkommt.

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Hmm ... das hat er sicherlich nur repräsentativ gemacht,

guter Punkt, is ja auch ein ehr weiter Weg von Paris bis zu DS9 ;)

Will nur sagen, dass man nicht vergessen sollte, das die Sternenflotte oft oberflächlich so rüberkommt, als würd diese die Fäden in der Hand haben.

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Hmm ... das hat er sicherlich nur repräsentativ gemacht, denn sonst hätten wir es hier mit einem normalen Fehler zu tun, der in jeder Serie mal vorkommt.

Für mich ist es eher ein Stützen meiner These, wonach das Militär in der Föderation eine nicht zu unterschätzende Rolle hat!

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Natürlich ist das Gesellschaftssystem der Föderation der Kommunusmus. Wie in diesem Thread schon betont wurde, haben sich die Menschen nicht biologisch weiterentwickelt, sondern geistlich. Und das ist ja in der kommunistischen Ideologie so: Zunächst kommt der sozialismus, eine Phase in der sich die Menschen noch zum kommunistischen Gedanken entwickeln müssen. Und erst nachdem die Menschen im sozialismus leben lernen sie dass Anhäufung von Reichtum (Kapital) keinen Sinn hat. Und dann kann erst der Kommunismus, die Endphase dieser Entwicklung eintreten. Dann erst arbeiten die Menschen arbeiten die Menschen soviel wie sie auch können und nehmen nur soviel wie sie brauchen. Eine Entwicklung die sich Problemlos auf Star Trek übertragen lässt. Soviel sei gesagt: alle bisherigen marxistischen Staaten waren oder sind erst im Stadium des Sozialismus. Star Trek zeigt uns dagegen wie der nächste Schritt aussehen könnte: Der Kommunismus.

Und noch was zu der Äußerung, dass der Kommunismus nie möglich wird weil alle Menschen nie für umsonst arbeiten würden: Der Marxismus geht davon aus, dass das gesellschaftliche Sein das Bewustsein bestimmt. Also kurz gesagt, dieses Denken was du da hast ist nicht angeboren sondern anerzogen. Dass ein heutiger Mensch also nie ohne Profit zu machen arbeiten würde, kommt daher, dass er in einer kapitalistischen Gesellschaft aufgewachsen ist. Daher ist der Kommunismus, wie wir ihn in Star Trek sehen möglich, die Menschen müssen sich nur dahingehend geist´lich entwickeln.

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Also ums auf'n Punkt zu bringen ...

Die Föderation ist weder Fisch noch Fleisch. Weder ganz Kommunismus, noch ganz Kapitalismus. Ich erklär auch wieso:

1. Bisher spielten ALLE Trek-Serien ausschließlich auf Schiffen, die der militärischen Institution der Föderation angehören. Nun gelten - wie auch in unseren Zeit - im Militär etwas andere Regeln als im Land, dem das Militär angehört.

Das heißt, in der Raumflotte kann es durchaus sein, dass dort QUASI-Kommunismus herrscht. Das heißt, jeder kann sich das nehmen, was er braucht, die einzige Zahlungsmöglichkeit ist normalerweise die Replikatorration.

Und selbst das ist ein kleiner Trugschluss, denn Replikatorrationen gibts auch nicht überall - auf der Enterprise D gab es sie nicht, auf der Voyager aufgrund der Ressourcenknappheit schon.

2. Auch sonst ist die Föderation nicht rein kommunistisch. Zum einen besitzt die Föderation bekannte Organe wie den Präsidenten und die Planetenversammlung, alles demokratische Organe. Der Präsident wird übrigens gewählt und nicht veerbt oder sowas ... kurzum: Die Föderation ist an sich eine Demokratie, wenigstens aber eine demokratische Republik (da gibts Unterschiede !)

Zum anderen aber handelt die Föderation mit anderen Völkern. Akzeptiertes Zahlungsmittel ist - den Ferengi sei dank - Goldgepresstes Latinum. Letzteres ist nicht replizierbar, weshalb es auch nicht an Wert verliert. Damit haben wir aber keinen Kommunismus mehr, sondern Kapitalismus. Wenn ein Sternenflottenoffizier etwas AUSSERHALB der Föderation kaufen möchte, wird er Goldgepresstes Latinum brauchen.

Zudem ist MINDESTENS zu Zeiten von Kirks erster 5-Jahresmission noch Geld im Umlauf gewesen - Föderationscredits (manchmal auch als Föderationsdukaten bezeichnet). Demnach hat die Föderation immernoch ein auf Credits basiertes Wirtschaftssystem. Vielleicht hat das Geld aber keinen so hohen Stellenwert mehr, es dient eher als Vergleichsmittel denn als Reichtum.

Je weiter man das ganze betrachtet, desto eher wird eins klar: Die Föderation, so wie sie dargestellt wird, kann nicht funktionieren. Der Politische Teil ist okay, auch der Part in der Flotte. Doch spätestens beim Wirtschaftsteil werden so viele Unklarheiten und Probleme deutlich, dass man davon ausgehen kann, dass die Föderation wohl kaum auf KEINEM Geld basieren kann. Oder grob: Ungenügende Daten, um die Grundlage der Föderation zu extrapolieren, Captain !

Auf jeden Fall aber ist die Föderation eher eine Mischung der besten Eigenschaften von Kommunismus, Kapitalismus und Demokratie. Denn jedes System für sich gesehen ist immer in irgendeiner Weise ungerecht zu einem Teil der Bevölkerung und ist natürlich ein Extrem. Extreme funktionieren aber i.d.R. nicht, sondern werden mit zunehmenden Existenzalter den Konkurenzsystemen immer ähnlicher ...

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Bisher spielten ALLE Trek-Serien ausschließlich auf Schiffen, die der militärischen Institution der Föderation angehören. Nun gelten - wie auch in unseren Zeit - im Militär etwas andere Regeln als im Land, dem das Militär angehört.

Das stimmt nicht unbedingt, denn im Grunde genommen ist die Sternenflotte eine Organisation, welche zwar nach der Ordnung des Militärs funktioniert, im Grunde genommen aber nicht offensiv handelt. (Kirege, die nur dazu dienen eine Story schnell und ohne großen Aufwand zu bekmmen widersprechen natürlich dieser Idee und ich zähle sie jetzt mal nicht mit.) Außerdem ist es die Hauptaufgabe der Sternenflotte den Weltraum zu erforschen.

Auch sonst ist die Föderation nicht rein kommunistisch. Zum einen besitzt die Föderation bekannte Organe wie den Präsidenten und die Planetenversammlung, alles demokratische Organe.

Das schließt ja den Kommunismus als poltisches System nicht unbedingt aus.

Zudem ist MINDESTENS zu Zeiten von Kirks erster 5-Jahresmission noch Geld im Umlauf gewesen - Föderationscredits (manchmal auch als Föderationsdukaten bezeichnet). Demnach hat die Föderation immernoch ein auf Credits basiertes Wirtschaftssystem.

Man muss sich auch den sozialen Hintergrund der Produktionszeit von Star Trek betrachten. Damals wäre es in den USA nicht so förderlich gewesen, wenn eine Serie den Kommunismus "predigt". Das sieht man auch ganz deutlich daran, dass die USA das Militär von anderen Ländern unterstützt hat, damit dieses die Bevölkerung in Schach halten konnte, damit diese eine Revolution beginnt, welche eine Beendigung der Verträge zwischem dem Land und den USA zur Folge hätte, da die Bevölkerung sicherlich den Kommunismus zur aktuellen Staatsform erklärt hätte.

Die Erfindung des Latinums bzw. die Verbreitung des Latinums war nur ein geschickter Schachzug der Autoren, damit DS9 eine Art Vergleich zu unserer Zeit bildet. In den neuen Star Trek Produktionen wird ein Zahlungsmittel degegen nicht erwähnt.

Das Witschaftssystem in Star Trek funktioniert nach dem Prinzip, dass jeder für jeden Arbeitet und dass der Lohn des einzelnen die Arbeit bzw. die daraus resultierenden Erzeugnisse des anderen sind. Im Grunde genommen enthält dieses System keine Fehler, doch es ist sehr schwer zu realisieren.

bearbeitet von Star Trek Freak

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1. Ich hab ja die Sternenflotte nur desshalb mit dem Militär der heutigen Zeit verglichen, weil es eine MENGE Parallelen gibt. Dass die Raumflotte keine aggressive Rolle einnimmt, ist dabei völlig unerheblich, weil die Hauptaufgabe neben der Erforschung des Alls eben die Verteitigung der Föderation ist, wie in DS9 auch eindrucksvoll immer wieder bewiesen wird. Also von der Warte gesehen ist die Sternenflotte durchaus wie das Militär.

Um denn wieder den Kreis zu schließen: Innerhalb des Militärs gelten meistens etwas andere Gesetze. Im 2. Weltkrieg wurden bei einigen Armeen sogar eine eigene Währung benutzt, die außerhalb des Militärs wertlos war, hauptsächlich um Desertionen vorzubeugen.

In der Sternenflotte gibts da halt einfach kein Geld, sondern die Replikatorrationen.

Darauf wollt ich hinaus ;)

2. Kommunismus und Demokratie schließen sich durchaus aus, wenn man weiß, dass der Kommunismus ja auch ganz gern gleichbedeutend mit der Diktatur des Proletariats gleichgesetzt wird. Dann gibts noch diverse Mischformen wie den Sozialismus, um ein Beispiel zu nennen.

Nun, eine Diktatur ist aber nicht demokratisch. Von daher wollt ich's differenzieren, auch wenns keinen tieferen Einfluss haben wird.

3. Auch wenn die Föderationscredits der Produktionszeit wegen erfunden wurden, so behauptet Kirk doch in ST: IV, dass es in seiner Zeit kein Geld mehr gebe. Demnach MÜSSTE Kirk entweder lügen, oder es gab irgendwann in 20 Jahren eine Wirtschaftssystemreform.

Ich glaub aber eher, Kirk hat sich versprochen. Es GIBT zwar kein Geld mehr, wohl aber Vergleichsmaßstäbe, also die Föderationscredits - vielleicht eine Art Electronic Cash.

4. Das Latinum mag eine Erfindung sein, da wir aber ja mal das System der Föderation genau ansehen wollen, dürfen wir mal auf sowas keine Rücksicht nehmen (also generell Einflüsse der Realität). Das Latinum passt jedenfalls perfekt zu den Ferengi, die ja ein erzkapitalistisches System haben. Wieso allerdings zwischen ST:TNG (1. Staffel glaub ich) und DS9 Gold von wertvoll zu wertlos mutiert ist, weiß ich nicht.

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weil die Hauptaufgabe neben der Erforschung des Alls eben die Verteitigung der Föderation ist
Richtig, doch eine defensive Haltung ist noch längst nicht militant. Des weitern versucht man immer einer Kampfhandlung zu entgehen, was bei dem heutigen Militär nicht immer der Fall ist. Die Sternenflotte ist von der Grundidee eine Mischung aus einer Forschungs- und Diplomatieorganisation. Der Krieg in DS9 wiederspricht dem zwar, doch man wollte einfach etwas total neues in das Star Trek Universum bringen, wo durch man kurzer Hand die roddenberrische Idee aus Kraft setzte. Genau so verhält es sich mit dem Latinum. Es handelt sich hierbei einfach um einen "Fehler", welcher von einigen etwas zu selbstherrlichen Autoren begangen wurde.

Kommunismus und Demokratie schließen sich durchaus aus, wenn man weiß, dass der Kommunismus ja auch ganz gern gleichbedeutend mit der Diktatur des Proletariats gleichgesetzt wird.

Ein Kommunismus, der so endet, dass irgend eine Gruppe unterdrückt wird, ist einfach kein Kommunismus mehr. Man könnte sagen, dass in Star Trek die perfekte Balance zwischen Demokratie und Kommunismus herrscht.

Ich glaub aber eher, Kirk hat sich versprochen. Es GIBT zwar kein Geld mehr, wohl aber Vergleichsmaßstäbe, also die Föderationscredits - vielleicht eine Art Electronic Cash.

Roddenberry hatte erst in Star Trek 4 die Möglichkeit seine Philosophie genauer zu manifestieren. Warum man in TOS noch nicht sagen konnte, dass es kein Geld im 23. Jahrhundert gibt habe ich oben erklärt. Star Trek Serien sind nun einmal ein Produkt, welches abhängig von der Zeit sind, in der sie enstanden sind.

bearbeitet von Star Trek Freak

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Da quasi alles geklärt ist, will ich dennoch nochmal die Sache mit der Sternenflotte genauer erklären, auch den Dominionkrieg.

Prinzipiell mag Roddenberry irgendwann mal gesagt haben, es gäbe keine Kriege in Star Trek. Dem ist so nicht ganz richtig.

TOS:

Gerade TOS und samt Star Trek 1 bis Star Trek 6 thematisieren ja quasi mehr oder weniger offensichtlich den Konflikt zwischen der Föderation und dem Klingonischen Imperium. Es herrscht zwar kein Krieg, wohl aber beständige Kriegsgefahr, die eigentlich nur desshalb nie zum Krieg ausgewachsen ist, weil die Klingonen nicht wissen, wie stark die Sternenflotte ist, während die Föderation natürlich keinen Krieg riskieren will. Ohne den Vertrag von Organia währe sicher irgendwann der Krieg ausgebrochen.

Unterm Strich ist die Sternenflotte nur eben so einem Krieg entronnen, weil die Organier interveniert haben.

TNG:

Es wird mehr als einmal davon gesprochen, dass es durchaus mehrere blutige Scharmützel mit Cardassianern und Romulanern gab. Außerdem existiert in der alternativen, von Q geschaffenen Zeitlinie (Gestern, Heute, Morgen) eine Enterprise, die mit einem extrem schweren Phaser einen Klingonenkreuzer zerlegt. Die Sternenflotte ist also mehr als nur ein Friedenssicherungsmittel, sie stellt auch ein Instrument des Krieges dar, von der die Föderation auch im Falle des Dominionkrieges oder bei einer Borginvasion Gebrauch macht.

DS9:

Ich sag nur 2 Worte: Dominion Krieg.

Die Sternenflotte ist imho nichts weiter als die militärische Exekutive, der lange Arm, der Föderation. Wie auch heute bereits von den MEISTEN Nationen praktiziert, ist das Militär eine der Stützen des Landes, aber keinesfalls irgendwie losgelöst und eigenwillig. Soll heißen: Bevor die Sternenflotte riesige Verbände aufstellen, in cardassianischen Raum eindringen und dort mehrere wichtige Dominion-Installationen angreifen kann, muss die Föderation offiziell den Krieg erklären bzw erklärt bekommen haben. Also kann die Sternenflotte nicht ohne den Befehl der Föderation handeln.

Demnach aber bedeutet das wieder, dass die Sternenflotte, egal welche noblen Ziele sie in Friedenszeiten erfüllt, stehts davon abhängig ist, ob die Föderation gerade Krieg oder Frieden hat. Und im ersteren Falle ists "aus" mit der friedlichen Sternenflotte, dann hat sie nämlich Zähne.

So oder so ... alle Kriterien, die die Sternenflotte als militärisches Instrument definieren sind vorhanden.

Des wollt ich halt mal so in den Raum stellen :)

BTW - Diplomatie: Die Sternenflotten-Offiziere ab Captain und höher haben natürlich gewisse Diplomatenrechte und -pflichten, speziell was den Erstkontakt oder den Schiff-Schiff-Kontakt neutraler oder feindlicher Spezies zu tun hat. DIe Föderation hat aber mehr als einmal auch Berufsdiplomaten eingesetzt. Im wesentlichen HAT zwar die Sternenflotte gewisse Diplomatierechte, aber eben eher lokal oder zur Friedenssicherung notwendig. Einen Krieg (ebenfalls diplomatisch) kann und darf die Flotte aber nicht erklären. Und rein theoretisch darf sie auch keinen Krieg beenden, aber vermutlich gelten da Extrarechte, um die friedliche Natur der Flotte zu betonen.

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Im Grunde genommen stimmt der Einwand mit dem Krieg gegen das Dominion, doch die Autoren wollten eben durch eine Kriegshandlung zeigen wie grausam Gewalt ist und die Sternenflotte waren ja nicht die Agressoren. Die Prinzipien der Föderation unterscheiden sich von dem was wir in den Serien sehen ein wenig. Der Grund ist auch klar: Man kann einfach nicht mahnen wie schlimm Gier, Gewalt, etc. indem man eine 100% perfekte Welt erschafft.

So oder so ... alle Kriterien, die die Sternenflotte als militärisches Instrument definieren sind vorhanden.

Schon klar, nur hat eben das Wort Militär einen recht ekligen Beigeschmack. Man denkt, dann gleich an Kriegsherren, militärische Gewalt, etc. Die Föderation unterscheidet sich aber schon ein wenig von unserem heutigen Militär. Denn welches Militär will schon Frieden schaffen und versuchen die Waffen endgültig bei Seite zu legen? Keins! Die Föderation sieht das aber als ihr Ziel an. Wenn aber eine feindlich gesonnene Rasse versucht dies Föderation zu vernichten und somit auch die Gefahr besteht, dass ihr Ideal verloren geht, dann greift sie hin und wieder auch zu den Waffen. Ich Grunde genommen sind aber Kriegshandlungen eher die Seltenheit ... sie werden eben nur sehr oft in der Serie erwähnt, denn Krieg kann auch ein billiges Mittel sein eine Story zu bekommen ... leider!

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Also führen wir eine Debatte, ob man die Sternenflotte als "Militär" bezeichnen darf ?

Militär ist afaik ein ziemlich treffender Sammelbegriff für sämtliche Waffengattungen, die zu einem riesigen Verbund zusammengeschlossen sind.

Und da drunter fällt eben auch die Sternenflotte, die ja nichts weiter ist als ein Verbund von Raumflotte, Bodentruppen, Personal usw usf ... auch wenn halt der gewisse Beigeschmack dabei ist, beschreiben die Worte "militärische Institution" doch recht gut die Aufgabe der Sternenflotte.

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Natürlich ist Krieg und Geballer immer interessant.Mal ehrlich:Wer würde Star

Trek ohne Raumschiffschlachten mögen?

Das gehört genauso zu Star Trek wie Picards philosophische Gedanken.

Denn:Ohne Spannung und Konflikte keine gute Geschichte!

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Im Grunde genommen ist die Sternenflotte nun mal eine Organisation, die den Weltraum erforscht. Bis auf die Defaint sind alle Star Trek Schiffe Forschungsschiffe, die mit Waffen ausgestattet sind, die nur als Selbtsverteidigungsmittel dienen sollen. Jede Kampfhandlung wird versucht zu vermeiden ... letzten Endes gelingt das nicht immer und so kommt es nun mal zu einem Kampf. Die Föderation handelt aber nicht amoralisch. Die Föderation ist im Grunde genommen eine Art futuristsiche UN und auch wenn die UN über einige militärische Einrichtungen verfügt handelt es sich dennoch um eine Friedensorganisation. Krieg kann keinen Frieden schaffen und das ist der Föderation bewusst, doch die Alternative, d.h. zuzusehen, wie Unschuldige umgebracht werden, ist eben nicht okay.

Wenn man einen Einbrecher verletzt, der droht eine Gruppe von Menschen zu töten ist das noch längst nicht so falsch wie selbst provoziertes töten. Dieses kleine Beispiel lässt sich prima auf die Föderation anwenden.

bearbeitet von Star Trek Freak

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Die Mitglieder jedoch als Soldaten zu bezeichnen ist etwas übertrieben.

Naja aber der Ausdruck bewaffnete Forscher ist auch eher Wunschtraum als "Realität"!

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