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Wes Andrews - Frontiersmen: Blutfehde auf Alvarado

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Wenn das mal gut geht… John Donovan und seine Crew haben eine Herde voller Rinder an Bord und er muss diese so schnell wie möglich loswerden. Doch bei der Ankunft auf dem Planeten Alvarado, ist plötzlich sein Auftraggeber verschwunden, was das Problem nicht einfacher macht. Was soll er jetzt mit den Tieren machen? Kurzerhand entscheidet er sich zu einen der beiden Hauptfamilien dieses Raumhafens zu gehen und versucht hier sein Glück. Die Stantons geben ihm ein nettes Angebot, aber vielleicht gibt es noch ein besseres und so macht sich Donovan auf den Weg zu den Valquarez. Auf dem Weg dorthin wird er von Stantons Sohn aufgehalten, welcher ihm ein eigenes Angebot unterbreitet.

Er soll die Tochter von Valquarez entführen, da sie heimlich ein Paar sind und endlich zusammenleben möchten. John kann so ein Angebot nicht abschlagen und die ersten Verwicklungen nehmen ihren Lauf. Zwischendurch lernen wir noch die Außerirdische Sekoya kennen. Sie wurde von ihm gerettet und möchte nun ihre Lebensschuld bei ihm einlösen. Das zwischen den beiden Großfamilien eine jahrelange Fehde herrscht, versteht sich von selbst und genau das führt zu genau den Verwirrungen, die ihr euch vorstellen könnt. Der erste Plan unseres Captains funktioniert fast tadellos und das Pärchen kann sich endlich in den Armen liegen.

Doch er hat nicht mit der Hartnäckigkeit der beiden Familienoberhäupter gerechnet. Mit einer Unverfrorenheit und überraschender Unverschämtheit, kann sich John Donovan wie Han Solo durch einige der kommenden Episoden manövrieren. Es bleibt nicht nur bei einer Entführung, da kommt noch einiges mehr auf ihn zu. Wes Andrews hat hier in seiner Variante von Cowboys im Weltall fast nichts ausgelassen, was man in einem klassischen Western erwarten würde. Rauchende Colts, flotte Sprüche, Saloons, Duelle und Rinder. Eine schon sehr abgefahrene Idee, aber doch funktioniert es irgendwie.

Das Raumschiff, die Mary-Jane Wllington, klingt auch recht interessant und Sekoyas Vergangenheit, wird sicherlich in kommenden Ausgaben noch genauer beleuchtet werden. Das der Zufall hin und wieder der Geschichte hilft, macht die Story nicht müde, vielmehr bleiben damit die Zusammenhänge flott und als Leser reitet man im Galopp über jede einzelne Zeile hinweg. Der Autor fühlt sich in seiner Welt ziemlich wohl und das merkt man auch. Jede Figur, ob Held oder nicht, bekommt angemessen genug Platz, um sich zu entfalten. Der Ablauf erinnert irgendwie an „nicht schon wieder“, hat aber dank des Einfallsreichtums von John Donovan hat der Roman allerhand mehr zu bieten.

Fazit:
Yee-haw… genau das habe ich erwartet und nicht anderes wollte ich lesen. Die Mischung aus Science Fiction und einer Westernwelt vor mehr als 150 Jahren hat so viel Charme, dass der Revolverheld in euch geweckt wird. Egal wie schlecht die Lage auch ist, Donovan hat immer einen Plan, welcher nicht immer aufgeht, aber alles in allem rundum funktioniert. Eastwood oder Wayne wären begeistert und ich bin es auch!

Autor: Wes Andrews
Taschenbuch: 382 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 11.03.2016
ISBN: 978-3-404-20809-8

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