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...empfohlen von Dr. Prof. Prügelpeitsch
  • Voyager8 - 8x16: Ansichtssache

    Seven träumt...
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    • TheOssi
    In Erwartung ihres Kindes, macht sich Seven mehr und mehr Sorgen, dass es wie sie durch Borgimplantate entstellt ist. Dies spiegelt sich in ihren Träumen wider. - Um endlich von diesen Wahnvorstellungen befreit zu werden, lässt sie sich auf eine gefährliche Operation ein...

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    08x16 Voyager8 - Ansichtssache
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    Prolog

    Annika Hansen befand sich in diesem Moment in ihrem Quartier.
    Jetzt, wo sie ihr Baby nun endlich bekommen hatte, war sie nach langer Zeit mal wieder richtig glücklich mit dem Leben, das sie nun führte.
    So wie es eingewickelt war, konnte man nicht erkennen, ob es nun ein Junge war oder ein Mädchen. Aber das war Annika egal, sie genoss einfach den Moment.
    Es war ein wirklich sehr hübsches Kind, es kam ganz nach seiner Mutter und es war so...menschlich. Das kleine Ding kauerte gerade in Annikas Armen, denn sie versuchte es zu stillen. Sonst um diese Zeit wäre das Fläschchen schon halbleer, ihr Kind war sehr daran gewöhnt viel zu trinken. Aber sie, die Flasche, war verschwunden und so blieb Annika nichts weiter übrig als andere Maßnahmen zu ergreifen.
    Es klappte jedenfalls und außerdem machte es ihr Spaß. Doch jetzt war nicht die Flasche leer, sondern etwas anderes. - Nachfüllen war nicht möglich, aber es war ja auch schon recht spät und ihr Kind war müde, denn es war ein ziemlich anstrengender Tag gewesen. Nicht nur für das Baby, sondern auch für sie.
    Annika zog sich ihr Nachthemd wieder über und ging zum Spiegel um sich die Hände zu waschen. Sie hatte sich doch sehr an ihren Anblick gewöhnt, jetzt sah sie anders aus, doch es war ihre Entscheidung.
    Die Implantate hatten einfach gestört, sie mussten unbedingt weg. Jetzt waren sie es und Annika sah unbeschreiblich aus.
    Das Baby lag immer noch auf der weichen Couch und fing an unruhig zu werden, sonst war es allerdings ein sehr stilles und leises Etwas, dass seine Eltern brauchte. Auch jetzt war es auf sie angewiesen und wimmerte vor sich hin.
    Annika kümmerte sich natürlich sofort darum. „Aber was ist denn Kleines? Hab keine Angst.“ Sie nahm ihr Kind wieder in die Arme und trug es zu seiner kleinen Wiege. Doch das Wimmern war schon nicht mehr zu hören. „Ich weiß, du bist müde. Wir gehen auch gleich schlafen. Wir warten nur noch auf deinen Dad und der müsste auch gleich da sein.“ Annika hatte Chakotay versprochen, dass er ihr gemeinsames Kind, bevor es schlief, noch mal sehen könne.
    Chakotay hatte in den letzten Tagen eine wirklich unbeliebte Dienstzeit auf der Voyager. Er fing an zu arbeiten, gerade wenn sein Kind kurz vor dem Aufwachen war und kam wieder zurück, wenn es einschlief.
    Doch es war heute einfach schon zu spät. Annika wog ihren Schützling in den Schlaf. Dann legte sie ihr Kind in die Wiege. Doch was war das?
    Plötzlich bildeten sich an den Wangen des Kindes kleine Beulen, die immer größer wurden. Blitzschnell drangen widerliche mechanische Implantate aus seinen Wangen. Sie waren Borg!
    „Neeeiiiin!“ Annika schnellte aus ihrem Bett und richtete sich auf. Schwer atmend keuchte sie vor sich hin, es war nur ein Traum, schon wieder so ein Traum! In Schweiß gebadet ging sie bis zur Mitte ihres Quartiers und atmete langsam ein und aus. „Computer, Licht!“
    Der Raum erhellte sich und Annika ging geradewegs auf die Schalldusche zu. Doch bevor sie diese aktivierte, musste sie noch einmal, so zu sagen als Bestätigung, dass alles in Ordnung war, in den Spiegel schauen. Das tat sie jetzt und sie ängstigte sich sehr, denn als sie hinein schaute, blickte ihr eine Hochschwangere Borgdrohne ins Gesicht, die Implantate voll entwickelt.
    „Neeeiiiin!“ Und noch einmal fuhr Annika aus ihrem Bett. Sie hatte zuvor noch nie geträumt einen Traum zu haben. Diese und ähnliche seltsame Träume verfolgten sie nun schon seit Tagen. Sie wollte einfach nicht aufhören. Doch jetzt musste der Schlussstrich gezogen werden, bis hier hin und nicht weiter! Annika entschied sich, den Doctor aufzusuchen.


    "Ansichtssache"

    COMPUTERLOGBUCHBUCH DER VOYAGER
    CAPTAIN JANEWAY
    STERNZEIT 55555,5
    „Die Voyager ist nach ihrer letzten Mission in Sektor 001 zurückgekehrt. Alle Systeme arbeiten normal und ich kann berichten, dass sich die Crew bester Gesundheit erfreut, jedenfalls sind mir keine Krankheiten oder ernsthafte Verletzungen gemeldet worden. Es scheint also alles in Ordnung zu sein. Nur unsere neuen Crewmitglieder müssen sich noch eingewöhnen, sie konnten sich aber bisher schon gut in ihre Arbeit einbinden. Besonders Fähnrich Tema’na, mein Steueroffizier, bewältigt ihre Aufgaben sehr zufrieden stellend. Auch, wenn nicht jeder mit ihrer zurechtkommt, ist sie ein wertvolles Mitglied der Crew. Es ist nicht das erste mal, dass eine Romulanerin auf einem Schiff der Sternenflotte dient, jedoch ist von einem eventuellen Trick der Romulaner nicht abzusehen. Mein Sicherheitschef, Lieutenant Commander Tuvok, wird, wenn wir in die Erdumlaufbahn eintreten, hinunter beamen um mit dem Sternenflottenkommando persönlich in Verbindung zu treten. Er hat vor, ihnen einen Vorschlag zu unterbreiten, der ihm anscheinend sehr am Herzen liegt. Es handelt sich um eine Elite Einheit innerhalb der Sternenflotte. Er nannte es, das Hazard Team, dass er selbst entwickelte. Ich selbst weiß nicht wirklich viel darüber, nur dass dieses Team für die Sicherheit der Sternenflotte bestimmt ist. Ich werde Tuvok, so gut es geht, unterstützen. Ich habe vor ihn, bevor er auf seine ‚Mission’ geht, noch einmal zu treffen, erst dann entscheide ich, ob ich sein Vorhaben genehmigen werde. Bis dahin werde ich dafür sorgen, dass niemand die Voyager verlässt, denn Lieutenant Commander Barclay hat die neue Mannschaftsliste noch nicht komplett. Sie wird wahrscheinlich erst in knapp einer Stunde von ihm fertig gestellt werden, weil der Doctor noch alle medizinischen Dateien für die Krankenstation direkt daran anknüpfen wollte. Sobald die beiden damit fertig sind, können Shuttle und Transporter wieder genutzt werden, worüber ich sehr glücklich bin. Denn die Voyager sollte kein Gefängnis für uns sein und das war sie auch nie. Sie ist ein Produkt der Forschung, erschaffen um zu forschen. Wem es hier nicht gefällt, der kann gehen, wann immer er will.“


    Die Tür zum Bereitschaftsraum gab den typischen Laut von sich, wenn jemand davor stand und hineintreten wollte. Das tat sie auch jetzt. Und immer nach dem kurzen Satz „Herein!“, der soeben von Captain Janeway ausgesprochen wurde, konnte dieser jemand eintreten.
    Es war Tuvok, der Sicherheitschef der Voyager. Das logischste Crewmitglied überhaupt. Er diente nun schon seit über sieben Jahren auf diesem Schiff und seine Arbeit war heute noch genau so gründlich, wie sie es immer war. „Captain, sie wollten mich noch einmal sprechen, bevor ich von Bord gehe?“
    „Richtig, Tuvok. Ich möchte wenigstens wissen, was es genau mit ihrem Vorschlag für die da unten auf sich hat.“ Janeway hielt eine Tasse mit heißem schwarzen Kaffee in ihrer Hand und rieb daran herum. „Also, was ist jetzt, sagen Sie schon, ich bin neugierig.“
    „Also schön. Es handelt sich um eine Elite Einheit, die von mir speziell ausgebildet wurde. Wir setzten sie einige Male auf der Voyager effektiv ein. Ich habe nun vor, diese Elite Einheit der Sternenflotte vorzuschlagen. Ich habe bereits ein Meeting organisiert, mehrere hohe Offiziere werden sich meinen Vortrag anhören und dann entscheiden, was sie damit anfangen können. Ich werde die Voyager kontaktieren, eine Stunde bevor ich zurück gebeamt werden möchte.“
    Janeway dachte, dass es für einen kurzen Moment so aussah, dass Tuvok Glücksgefühle dabei empfand, wenn er über diese Elite Einheit sprach. Sie hatte nie geglaubt, dass ihm die Sache so wichtig war. Sie stellte ihre, mittlerer Weile kalt gewordene Tasse auf dem Tisch ab und fing an zu lächeln. „Also Tuvok, wenn Ihnen so viel daran liegt, können Sie sofort los. Ich denke, dass der Doctor und Lieutenant Commander Barclay ihre Arbeit beendet haben. Ich hoffe, dass ich diese Entscheidung nicht bereuen werde.“
    „Das werden Sie nicht, wenn mein Anliegen negativ bewertet werden sollte, werde ich damit zu Recht kommen. Danke, Captain!“ Mit diesen Worten verließ Tuvok den Bereitschaftsraum, durchquerte die Brücke und blieb einmal kurz stehen um auf die taktische Konsole zu blicken und sie dabei zu überprüfen. Dann betrat er den Turbolift.

    In der Krankenstation lag Annika Hansen auf einer Liege und starrte die Decke an, während der Doctor sie mit einem medizinischen Tricorder untersuchte.
    Er legte das empfindliche Gerät zur Seite und fing an mit einem anderen Untersuchungsobjekt den Grund für Annikas Alpträume zu finden. „Hm, keine Unstimmigkeiten in den Gehirnfunktionen. Meiner Ansicht nach sind Sie kerngesund. Ich kann allerdings nicht erklären, warum Sie diese Träume jetzt schon seit fast einer Woche haben, jedenfalls nicht mit Gewissheit. Als Mediziner würde ich sagen, dass Sie einfach nur unter akutem Stress stehen.“ Der Doctor beendete die Untersuchung und half Annika sich aufzurichten.
    „Es war so schrecklich Doctor, ich hielt mein Kind in den Armen und plötzlich...ich habe einfach Angst, dass es um zu überleben Borgimplantate braucht, so wie ich.“
    „Ja, das würde einiges erklären. Es geschieht oft, dass man intensive Dinge in Träumen erlebt, wenn man besondere Gefühle für sie hat, beispielsweise Angstzustände. In Träumen verarbeitet das menschliche Gehirn das, was an einem Tag erlebt oder im Inneren gefühlt wird. Aber ich kann Sie beruhigen. Ich sagte Ihnen doch bereits, dass ihre Implantate sich höchstwahrscheinlich nicht auf die Geburt ihres Kindes auswirken werden, da bin ich mir ganz sicher.“ Der Doctor ging in sein kleines Büro, das im Zentrum der Krankenstation von durchsichtigen Wänden abgegrenzt wurde. Dort öffnete er per Knopfdruck eine winzige Schublade und holte einen Schlaf-Initiator daraus hervor.
    Als er wieder kam, war Annika schon mit einem Fuß aus der Tür hinausgetreten. „Warten Sie! Das Ding hier könnte Ihnen helfen wieder einen ruhigen Schlaf zu finden.“ Er verabreichte Annika das Schlafmittel und deaktivierte es dann. „Es beginnt zu wirken, wenn der Körper anfängt langsam müde zu werden. Die niederen Gehirnfunktionen werden während des Schlafes abgeschaltet, so dass ein Träumen mit komplizierten Bildern fast unmöglich wird.“
    „Danke, Doctor, Sie haben mir wirklich geholfen, aber mein zweites Problem ist damit noch nicht gelöst.“
    Jetzt musste der Doctor erst einmal überlegen, was Annika meinte, doch er kam einfach nicht drauf. Und Annika war es wohl zu peinlich um es einfach auszusprechen. Noch bevor der Doctor eine Antwort finden konnte, hatte sie den Raum verlassen.

    Auf dem Weg zum Transporterraum stieß Tuvok aus Versehen gegen Annika, die sich rasch auf dem Weg nach Frachtraum zwei, wo ihr Alkoven stand, zu bewegte.
    „Oh, Verzeihung Tuvok, ich hatte Sie gar nicht bemerkt. Haben Sie denn heute keinen Dienst auf der Brücke?“
    Tuvok, der sich nach dem Zusammenstoß längst wieder gefasst hatte, nahm seine typische kühle Haltung an und begann Annika von unten bis oben anzusehen. Bis er ihr wieder ins Gesicht blickte. „Nein, ich werde das Schiff in wenigen Minuten verlassen und bin erst in ein paar Stunden zurück, Lieutenant Caster wird mich so lange vertreten. Sagen Sie, geht es Ihnen nicht gut, Sie sehen sehr blass aus.“
    „Nein, aber ich bin in Eile, es wird Zeit für mich, mich zu regenerieren. Ich wünsche Ihnen viel Spaß, auch, wenn Sie nie zugeben werden, dass Sie welchen hatten. Auf Wiedersehen, Commander...“
    „Danke, doch ich bin mir sicher, dass ich keinen Spaß verspüren werde.“ Mit diesen Worten gingen die beiden auseinander und Tuvok betrat den Transporterraum.
    Der Chief an den Kontrollen programmierte die Zielkoordinaten ein und gab ein Nicken von sich, das Tuvok galt.
    Dieser stellte sich auf die Transportplattform und erwiderte dieses zurück. „Energie, Chief!“ Der junge Crewman betätigte die Kontrollen und schon begann Tuvok sich zu entmaterialisieren, bis er vollständig verschwand.

    ***

    Unten auf der Oberfläche sicher angekommen, brauchte Tuvok nicht lang um sich zu orientieren. Es waren wohl noch zweihundert Meter bis zum Hauptquartier der Sternenflotte.
    Die Straßen hier unten waren heute kaum voll, doch trotzdem waren noch immer eine Menge Menschen unterwegs. Seit sieben Jahren hatte sich nicht viel verändert, nur einige Ladenbesitzer hatten ihren Standort gewechselt.
    Tuvok ging immer weiter in Richtung Innenstadt und konnte sein Ziel schon erkennen.
    Erkennen, das taten auch andere, nämlich ihn. Ein Passant, der ihn wahrscheinlich von früher kannte, sprach ihn an. „Tuvok, sind Sie’s?“
    Dieser Passant kam Tuvok von der Stimme her zwar irgendwie bekannt vor, jedoch konnte er sich nicht an seinen Namen erinnern. „Entschuldigung, aber sollte ich Sie kennen?“ Erst jetzt sah Tuvok, dass es sich bei dem Passanten um eine Frau handelte und er wurde ein wenig verlegen, aber zeigte das natürlich nicht.
    „Nein, ich glaube nicht, dass Sie mich kennen, das können Sie auch gar nicht. Ich bin Rose, Prüferin an der Sternenflotten Akademie. Ich habe eine Menge über Ihre Lehrmethoden gelesen, sie haben mir sehr geholfen so meine eigene Art des Unterrichtens zu finden.“
    „Danke, doch was war denn so besonderes an meinen Methoden?“
    „Nun, es war nicht das, was Sie unterrichteten, sondern wie Sie es unterrichteten, wissen Sie. Also ich finde es schade, dass Sie ihren Lehrstuhl aufgaben. Oh, ich habe ja gar keine Zeit mehr, also vielleicht sieht man sich ja noch einmal. Bis dann.“ Somit verschwand Rose und Tuvok betrat das große Gebäude.
    Die Rezeption war besetzt, so konnte Tuvok nach dem richtigen Raum fragen, denn davon gab es viele. „Entschuldigen Sie.“
    Ein viel beschäftigter Mann antwortete ihm. „Ja, kann ich etwas für Sie tun?“
    „Könnten Sie mir mitteilen, wo die Anhörung für Lieutenant Commander Tuvok stattfinden soll?“
    „Ach, Sie sind Tuvok, na dann gehen Sie einfach geradeaus in den Raum dort.“ Der Mann deutete auf eine Art Vorbereitungszimmer und wendete sich dann wieder seiner Arbeit zu.
    „Danke.“ Tuvok betrat den kleinen Raum, der zwei Türen hatte. Er setzte sich auf einen Stuhl und wartete, bis er einige Stimme vernahm.
    „Kommen Sie schon herein, Commander und setzen Sie sich.“
    Tuvok betrat die andere Tür und fand sich daraufhin in einem größeren Raum wieder, in dem ein runder Tisch stand. Noch ein Platz war darum frei und Tuvok setzte sich darauf. Die anderen waren von Admiral Nechayev, Admiral Ross und einem Commander besetzt, den Tuvok nicht kannte.
    „Also Mr. Tuvok, wir wollen nicht lange drum herum reden. Dann fangen Sie doch einfach mal an!“, hörte er den Commander sagen. Und er folgte seiner Aufforderung.

    In der Krankenstation dachte der Doctor immer noch über Annikas zweites Problem nach, er wusste einfach nicht, was sie meinte. Was wollte sie ihm damit sagen? Sie konnte doch nun ruhig schlafen und sie würde keine Alpträume mehr haben, also würde sie auch nicht mehr träumen sich im Spiegel anzusehen und eine Borg vor sich zu haben.
    Oh nein, das war es! Sie würde es zwar nicht träumen, sie würde es erleben! „Sie will ihre Implantate loswerden. Das ist es! Doch das ist unmöglich, ohne die Implantate kann sie nicht überleben.“
    Der Doctor betrat sein Büro und setzte sich einen Augenblick lang hin um zu überlegen. Wie war es möglich etwas loszuwerden, es aber trotzdem zu behalten? - Ganz einfach, man versteckt es! Man versteck es, aber wie? Beim Überlegen viel sein Blick auf den mobilen Emitter, der sich immer in der Krankenstation befand, wenn der Doctor ihn nicht benötigte. Meistens bekam er so bessere Ideen.
    Dann fiel ihm ein, dass er ja seit einigen Tagen zusammen mit Barclay an den neuen medizinischen Dateien der Crew gearbeitet hatte. „Computer, medizinische Datei von Annika Hansen aufzeigen.“
    Auf einer Kontrolltafel entstanden alle wichtigen Informationen in Textform.
    Der Doctor begann sie sich durchzulesen, besonders der Abschnitt über ihre Implantate interessierte ihn sehr. „Computer, ist für diese Datei eine holografische Projektion vorgesehen?“
    „Positiv.“
    „Diese Projektion in Holodeck eins transferieren und laden.“
    Der Computer führte die Befehle des Doctors aus und transferierte Annikas Datei.
    „Doctor an Lieutenant Commander Barclay, bitte kommen Sie zum Holodeck eins, ich brauche Ihre Hilfe.“

    Annika betrat, erschöpft, weil sie sich so beeilt hatte, das Quartier.
    Chakotay hatte nicht lange auf sie gewartet, nur war er es nicht gewohnt auch nur fünf Minuten später, als verabredet, auf sie zu warten. Er empfand es aber als nicht sehr tragisch und rückte Annika ihren Stuhl zurecht. Er wartete, bis sie sich setzte. „Wo warst du so lange? Die Talaxianische Pilzsuppe ist schon längst kalt.“
    „Tut mir leid, aber ich hatte das Abendessen völlig vergessen. Ich war heute Morgen noch beim Doctor und er gab mir...“
    Doch sie wurde von Chakotay unterbrochen. „Aber Annika es ist jetzt fast halbzehn. Meiner Meinung nach schafft man den Weg von der Krankenstation bis zu den Mannschaftsquartieren in weniger als fünf Minuten.“ Er lachte, doch Annika ließ sich nicht von ihm beirren und fuhr fort.
    „Wie komisch! Nein, Schatz, er gab mir ein Mittel, damit ich wieder besser schlafen kann. Und da ich das Schlafen in den letzten Tagen versäumte, habe ich es heute Vormittag nachgeholt. Es muss etwas nicht in Ordnung damit sein, denn ich bin erst vor wenigen Minuten aufgewacht. Vielleicht hatte der Alkoven eine Fehlfunktion, er war verantwortlich dafür mich rechtzeitig zu wecken.“
    Chakotay kannte Annikas Schlafprobleme und ihren Wunsch, die Implantate loszuwerden. Er recycelte gerade die erkalteten Überreste der Suppe im Replikator und winkte ab. „Nein, nein Annika. Du kannst nicht immer den Systemen die Schuld daran geben. Ein Körper ist keine...keine Maschine, weißt du? Das Mittel vom Doc hat gewirkt, du warst müde und hast geschlafen. Nichts weiter.“
    Annika griff zu einer Flasche und rückte näher an den Tisch. Sie goss sich und Chakotay noch etwas davon ein. Dabei blickten sie sich tief in die Augen und begannen etwas offener zu werden.
    „Ach übrigens, Captain Janeway meinte, dass wir die Astrometrie gemäß deinen Spezifikationen erweitern können. Sie war sehr von dieser Idee angetan.“
    Doch er konnte Annika so nicht aufheitern, denn er merkte, dass sie irgendetwas bedrückte. „Was ist los, hattest du wieder diese Träume?“
    „Nein, seit ich heute auf der Krankenstation war, nicht mehr. Der Doctor sagte mir, dass mit unserem Kind soweit alles in Ordnung sein wird.“
    Das freute Chakotay sehr, denn jetzt würde Annika endlich aufhören ständig darüber nachzudenken. Doch er wusste es besser. „Aber du hast es ihm nicht erzählt, stimmt’s?“
    Annika stellte ihr Glas bei Seite und einige Tränen liefen ihr über die Wange. „Nein.“
    Chakotay wollte gerade aufstehen um Annika zu trösten, aber dazu kam er nicht, weil sich soeben ein Kommsignal öffnete.
    „Doctor an Hansen, ich kenne ihr zweites Problem. Bitte kommen Sie umgehend zu mir, Holodeck eins.“
    Beide erhoben sich nun von ihren Plätzen und begaben sich zur Tür. Annika tippte auf ihren Kommunikator. „Verstanden, Doctor, ich bin schon unterwegs. Hansen Ende.“ Etwas unsicher stellte sich Annika nun vor Chakotay und versperrte ihm somit den Weg. „Chakotay, ich muss allein dort hingehen. Wenn etwas sein sollte werde ich dich rufen. Bitte warte so lang im Kasino auf mich.“
    „Na gut, Liebling, aber tu nichts Unüberlegtes. Also dann bis nachher.“

    Tuvok sprach ununterbrochen weiter. Er hatte einen ungewöhnlich langen Vortrag vorbereitet und war immer noch nicht fertig damit ihn vorzutragen. „...und so wäre es meiner Meinung nach taktisch gesehen sehr sinnvoll so eine Einheit in der Sternenflotte einzuführen. Ich bitte Sie nun alle darum meine Ansicht darüber zu überdenken. Es dient dem Wohle der Föderation.“
    Endlich war Tuvok fertig. Nicht, dass sein Vortrag langweilig gewesen wäre. Er war nur sehr anspruchsvoll und somit musste man sich bei jedem einzelnen Wort sehr konzentrieren um den Zusammenhang nicht zu verlieren.
    Aber nicht alle hatten es geschafft so lange durchzuhalten: Admiral Nechayev war für kurze Zeit eingenickt und musste von Ross angestoßen werden um aufzuwachen. „Wie, was, Sie sind fertig? Oh, wie schön, äh ich meine wie schade, wirklich.“ Sie meinte es nicht so, wie sie es sagte. Aber ihre derzeitige Situation war zu peinlich um die Wahrheit auszusprechen. Ein Admiral, der bei einer Anhörung eines Vortrags einschlief, nein so was!
    Dem Commander, dessen Namen Tuvok immer noch nicht kannte, gefiel seine Idee offensichtlich. Jedenfalls sah es so aus, als ob er sehr daran interessiert war. „Danke Commander. Ihr Vortrag war sehr aufschlussreich und er ist es sicherlich wert überdacht zu werden. Allerdings müssen die Admiräle und ich Ihnen noch einige Fragen stellen. Danach ziehen wir uns zurück um uns zu beraten. Nach etwa einer halben Stunde treffen wir uns dann wieder.“
    Tuvok merkte, dass er Ross und Nechayev noch nicht überzeugt hatte. Doch er war sich sicher sie mit seinen Antworten zufrieden zustellen.
    Nun wurde es ernst, die ersten Fragen wurden abwechselnd gestellt und von Tuvok, so fern es möglich war, beantwortet. Es waren Fragen darüber, wann ihm die Idee dazu kam, wie viele davon noch wussten, ob ihm die Idee alleine kam. Aber eigentlich waren alle Fragen bereits in Tuvoks Vortrag beantwortet worden. Es gab nichts, was nicht schon von ihm, in den Raum gestellt wurde. Deshalb beendete man die Befragung und kam zum Wesentlichen über.
    Nechayev, die nun endgültig munter wurde, ergriff das Wort. „In Ordnung Commander, ich denke, das reicht. Wir ziehen uns nun zur Beratung zurück.“
    Das taten sie, und auch Tuvok betrat wieder den kleinen Vorraum, aus dem er gekommen war.

    ***

    Leicht verunsichert betrat Annika das Holodeck. Der Doctor hatte also herausbekommen, was ihr so sehr am Herzen lag.
    Die schwere Tür glitt hinter ihr wieder zusammen und Annika kam näher an den Doctor heran, der zusammen mit Barclay auf sie gewartet hatte.
    „Ah, da sind Sie ja endlich. Schön, ich denke, dann können wir beginnen. Was meinen Sie, Reg?“
    Der Lieutenant Commander trat ein wenig schüchtern einen Schritt zur Seite und schien damit einverstanden zu sein.
    Aber Annika tat so, als verstehe sie nicht ein Wort von dem, was der Doctor meinte. „Erklären Sie das, Doctor. Womit beginnen?“
    „Na ihr zweites Problem aus der Welt zu schaffen, das war es doch was Sie wollten, richtig?“
    Annika tat aber weiter so, als sei sie schwer von Begriff.
    Schließlich mischte sich Barclay ein um Klarheit zu schaffen. „Der, äh, der Doctor meint das Gespräch, das Sie mit ihm zusammen in der Krankenstation führten.“
    „Ja, genau das meine ich. Ich denke, wir haben einen Weg gefunden um Ihre Implantate zumindest zum Teil verschwinden zu lassen.“
    Jetzt konnte Annika die Maske fallen lassen. Die Standpunkte waren klar. „Ich verstehe, wissen Sie auch schon, wie Sie das bewerkstellige wollen, Doctor?“
    „Ja, ich bat Mr. Barclay um seine Hilfe und er fand mit mir eine Lösung für das Problem.“
    Annika spürte, wie sehr nun ihr Herz anfing zu klopfen. „Und wie lautet die Lösung?“
    Jetzt war Barclay gefragt, denn er war der, dessen technologische Kenntnisse nun gebraucht wurden. „Also, als der Doctor Ihre medizinischen Aufzeichnungen durchsuchte, fand er Angaben, die er machte, als er den Hauptteil ihrer Implantate entfernte, nachdem Sie vom Kollektiv getrennt wurden. Das waren vor allem Angaben über alle lebenswichtigen Komponenten, die er nicht entfernen konnte. Mit diesen Angaben und den Erkenntnissen, die die Sternenflotte mit den Borg machte, während die Voyager im Delta-Quadranten festsaß, ist es nun möglich diese lebenswichtigen Komponenten zu, äh, zu duplizieren.“
    Bis hier hin konnte Annika noch folgen, allerdings konnte sie den Sinn des letzten Satzes nicht recht begreifen. „Aber warum wollen Sie meine Implantate duplizieren? Sie sollen doch entfernt werden.“
    Barclay wusste, dass Annika diese Frage stellen würde und war natürlich darauf vorbereitet. „Das ist es ja, nachdem wir sie dupliziert haben, werden wir einen Weg finden sie in verkleinerter Form herzustellen. Wir werden also die alten Implantate entfernen indem wir sie heraus beamen und die neuen wieder einsetzen. Und zwar durch einen chirurgischen Eingriff des Doctors, direkt unter ihre Schädeldecke und am Handgelenk.“
    Der Doctor führte die Erklärung weiter, die für Annika eigentlich nicht sehr schwer zu verstehen war. „Das ist aber noch nicht alles. Bevor wir mit dem Beamvorgang beginnen, werden wir Sie in eine Art von Tiefschlaf versetzen müssen, dann wird Mr. Barclay ihre äußeren Implantate für kurze Zeit außer Funktion setzen, indem er sie vorübergehend deaktiviert. Lieutenant Kim wird diese dann erfassen und aus Ihrem Körper herausbeamen. - Dann beginnt die eigentliche Operation. Ich werde Ihnen die duplizierten Exemplare einpflanzen, bevor ihr Körper merkt, dass die alten entnommen wurden, deshalb auch der besondere Tiefschlaf. Dafür brauchen wir Tuvoks Hilfe, er wird eine Gedankenverschmelzung an Ihnen durchführen, damit Ihr Gehirn während der Operationszeit beschäftigt ist. Es ist zu kompliziert um es genauer zu erklären, jedenfalls ist der Eingriff nicht ganz ungefährlich, es liegt allein an Ihnen, ob Sie ihn durchführen lassen möchten oder nicht.“
    Annika musste sich einen Moment lang auf Barclays Schulter aufstützen. Sie ließ die ganze Prozedur noch einmal im Kopf ablaufen, studierte den gesamten Ablauf und entschloss sich dann das Risiko doch einzugehen. „Ich habe mich entschieden, bereiten Sie alles vor.“

    Nachdem Annika ihre Entscheidung getroffen hatte, traf sie sich, wie verabredet, mit Chakotay im Kasino.
    An fast allen Tischen saßen Crewmitglieder und sprachen über nur ein Thema, bei dem es heute ausschließlich um den Sicherheitschef der Voyager ging. Es hatte sich irgendwie herum gesprochen, dass er am Vormittag hinunter auf die Erde beamte.
    Entweder konnte Lieutenant Caster ihren Mund nicht halten oder der Chief im Transporterraum hatte etwas verraten. Jedenfalls wurden bereits Wetten angenommen, ob der spitzohrige Vulkanier sein Vorhaben durchsetzten konnte.
    Die Wetteinsätze nahm Chell an, er gab sie alle in ein PADD ein und konstruierte die Zwischenbilanzen auf einer großen Tabelle im Kasino. „Die Wetten stehen zurzeit achtzig zu zwanzig für Tuvok! Ihre Einsätze werden gerne weiter angenommen. Möchte noch wer etwas trinken?“
    Die Stimmung war grandios, aber Annika, die endlich einen freien Platzt bei Chakotay gefunden hatte, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Nun war es für sie an der Zeit Chakotay von der Operation zu berichten. Sie hatte ihm bereits den Ablauf erklärt und wartete nur noch auf seine Zustimmung.
    Chakotay war nicht wirklich begeistert von ihrer Idee, jedoch konnten sich die beiden schon vorher denken, dass die Sache nicht ungefährlich sein konnte. „Also, ich möchte, dass du dir im Klaren bist, welcher Gefahr du dich aussetzt. Wir haben schon einmal darüber geredet und wenn du deine Implantate als störend empfindest, dann lass sie dir entfernen, es ist deine Entscheidung.“
    Seven war überglücklich, dass Chakotay sie verstehen konnte. „Danke, es ist ja nicht so, dass die Implantate völlig verschwinden, sie werden nur verkleinert. Außerdem wird nur ein Teil entfernt und ein anderer dafür eingesetzt. Der Doctor und Lieutenant Commander Barclay sind noch dabei die Ersatzimplantate zu entwickeln. Sie werden mich rufen, wenn sie damit fertig sind.“
    „Aber wie können wir sicher sein, dass sie funktionieren?“
    „Durch Holosimulationen. Diese werden ausreichen um die Implantate ausgiebig zu testen.“
    „Und was ist mit dem Captain, ich fürchte, wir brauchen ihr Einverständnis.“
    Annika stand auf und half Chakotay von seinem Platz. „Ja, deshalb werden wir es uns jetzt von ihr holen müssen.“
    Sie verließen das Kasino, in dem noch immer großer Andrang herrschte. Es war so voll, dass Chell bereits anfing überflüssige Tische zur Seite zu stellen.
    Dafür war es im Holodeck angenehm ruhig, jedoch sehr angespannt.
    Barclay hatte die fertig gestellten Implantate zur Seite gelegt und fing an, an dem letzten zu arbeiten. Die gemeinsame Arbeit mit dem Doctor bereitete ihm großes Vergnügen, denn die Zwei kamen recht gut miteinander aus.
    „Fertig! Ich denke, Reg, wir haben es geschafft.“ Endlich war auch das letzte Stück einsatzbereit und so konnten sie anfangen, die Simulationen laufen zu lassen. „Computer, Krankenstationssimulation Alpha beginnen.“
    Das Programm wurde gestartet, jedoch gab es noch die eine oder andere Macke, sodass Barclay sie vorzeitig beendete.
    Die Simulation hatte nicht einwandfrei funktioniert, zwei Implantate hatten versagt. Doch der Doctor schien zufrieden. „Das war schon nicht schlecht. Kommen Sie Mr. Barclay, lassen Sie uns nach den Fehlern suchen und sie beheben!“

    Zum wiederholten Mal gab die Tür zum Bereitschaftsraum dieses mittlerer Weile nervende Geräusch von sich. Janeway konnte es nicht mehr hören, also notierte sie sich im Kopf es ändern zu lassen. „Herein!“
    Sie, die Tür, glitt auf und Annika betrat Hand in Hand mit Chakotay das Quartier. Er wollte ihr beistehen, wenn sie zu Janeway ging und sie darum bat diese gefährliche Operation zu genehmigen.
    „Ah, Commander! Natürlich zusammen mit Seven oh, pardon, ich meine Annika. Kann ich etwas für Sie tun? - Setzen Sie sich doch!“
    Das taten sie und Annika begann auch gleich auf den Punkt zu kommen. „Captain, wir...ich habe ein Anliegen. Chakotay unterstützt mich dabei. Ich möchte mich, sofern es mir möglich ist, kurz fassen. Es geht darum, dass ich mich dazu entschlossen habe meine Implantate äußerlich verschwinden zu lassen. Dafür müssen eine Vielzahl von Arbeitschritten vollzogen werden, mitunter ein operativer Eingriff, den der Doctor durchführen wird.“
    Janeway kam nicht ganz mit und brauchte noch mal eine Bestätigung von dem, was Annika soeben gesagt hatte. „Moment, Moment. Jetzt mal in Klartext, also sie fühlen sich unwohl mit Ihren Implantaten. Aber Sie sind doch bisher immer recht gut mit ihnen zu Recht gekommen. Der Doctor soll sie operativ entfernen, sehe ich das richtig? Moment, warten Sie! Bis hier hin kann ich folgen, aber warum kommen Sie zu mir?“
    Das waren Fragen, die Annika mit Leichtigkeit beantworten konnte. Doch Sie wusste nicht, was Janeway dazu sagen würde. Es war es allemal wert dies rauszubekommen. „Ich komme zu Ihnen, weil ich Ihr Einverständnis für den Eingriff brauche, denn er ist nicht ungefährlich. Der Doctor wird mir ersatzweise neue Implantate einsetzten, die man jedoch nicht mehr sehen kann. Die alten werden vom Transporter erfasst und heraus gebeamt. Wir werden auch den psychologischen Einfluss von Lieutenant Commander Tuvok benötigen.“
    Annikas Befürchtungen hatten sich bestätigt, denn Janeway machte nicht den Eindruck, als ob sie sehr begeistert davon war. „Nein, ich werde es nicht gestatten. Ich würde es Ihnen ja gönnen, aber was würde passieren, wenn etwas schief geht? Ich kann es ihnen beantworten, es würde das geschehen, was auch schon vor vier Jahren hätte passieren können. Sie könnten einen bleibenden Gehirnschaden davon tragen und im schlimmsten Fall sterben. Das ist es nicht wert, Annika! Und Sie, Chakotay? Ich wundere mich, wie Sie Ihre Gefährtin dabei noch unterstützen können.“
    Chakotay hatte sich bereits darauf eingestellt, dass der Captain ihn darauf ansprach. „Unser Chefingenieur führt momentan die ersten Simulationen durch, ich bin mir sicher, dass es funktionieren wird. Bei richtiger Durchführung ist das Risiko minimal.“
    Aber auch dadurch ließ sich Janeway nicht von ihrer Entscheidung abbringen. „Gibt es sonst noch Gründe, warum ich ihr Vorhaben genehmigen sollte?“
    Annika hatte Gründe, auch wenn sie bisher nur dem Doctor und Chakotay davon erzählt hatte, beschloss sie jetzt auch Captain Janeway von ihren Träumen zu erzählen. Das waren nicht nur die Träume der vorletzten Nacht, sondern alle, die Annika erlebt hatte. Dass in ihren Träumen immer ihr Baby vorkam und dass es wie ein Borg aussah. Sie verschwieg nicht, dass es ihr Baby war, denn es war eh nicht mehr zu übersehen, dass sie schwanger war. Es ging noch einige Zeit so weiter.
    Jetzt konnte Janeway verstehen. „Okay, ich denke, das reicht. Ich sage Ihnen was, wenn es bei diesen Simulationen keine Komplikationen gibt und der Doctor sein eindeutiges Okay gibt, werde ich den Eingriff gestatten. Tuvok hat die Voyager vor einiger Zeit benachrichtet, er wird bald wieder hier eintreffen.“
    Annika und Chakotay schauten sich zufrieden ins Gesicht und antworteten fast gleichzeitig mit einem Danke. „Doctor an Annika Hansen. Die Simulationen sind abgeschlossen, alle Implantate arbeiten bestens. Bitte begeben Sie sich schon zur Krankenstation. Mr. Barclay und ich werden dort zu Ihnen stoßen.“
    „Verstanden, Hansen Ende.“ Man wartete nicht lange und verließ im Turbolift den Bereitschaftsraum und die Brücke.

    ***

    Die halbe Stunde war um. Die zwei Admiräle und der Commander versammelten sich wieder mit Tuvok um ihm das Ergebnis ihrer Beratung mitzuteilen.
    Der Commander wartete, bis sich alle gesetzt hatten und stand dann selber auf um das auszusprechen, was sie Tuvok sagen wollten. „Also Lieutenant Commander, wir haben uns reichlich darüber beraten, was nun mit Ihrem Vorschlag werden soll. Und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir eine spezielle Elite Einheit in der Sternenflotte haben möchten. Auch wenn wir Ihre Idee anfangs, sagen wir, für zu riskant hielten, haben wir uns dafür entschieden. Ihr extrem langer Vortrag hat uns schlicht überzeugt. Auch, wenn nicht jeder diesem genügend Aufmerksamkeit schenkte.“
    Admiral Nechayev wusste, dass der Commander sie damit indirekt ansprach, aber sie ließ es sich nicht anmerken, sondern beschloss, selbst einige Worte dazu zu sagen. „Sie sollten allerdings wissen, Mr. Tuvok, dass wir anfangs nicht alle Ihrer Meinung waren, was wir auch jetzt noch nicht ganz sind.“
    Das war der Zeitpunkt, an dem Admiral Ross an der Reihe war zu sprechen. „Was der Admiral damit sagen möchte, ist, dass wir uns noch nicht im Klaren darüber sind, wer diese Elite Einheit künftig ausbilden wird. Uns fiel niemand ein, der dafür geeignet zu sein schien. Bis ich einen Vorschlag machte. Denn mir war klar, wen wir damit beauftragen würden. Niemand ist perfekter für diesen Posten als Sie, Tuvok. Deshalb möchten wir gerne, dass Sie das Hazard Team leiten. Wir würden Ihnen wieder einen Lehrstuhl an der Akademie geben und Sie könnten wieder unterrichten. Also was sagen Sie dazu?“
    Tuvok wusste nicht so recht, was er nun sagen sollte. Ihm gingen im Moment so viele Gedanken durch den Kopf. Die Zeit als er noch auf der Akademie lehrte, als er das Hazard Team entwickelte, das letzte Gespräch mit seinem Captain, als er mit Annika zusammenstieß, das Gespräch mit Rose. Die Voyager! „Ich denke, dass ich Zeit brauche um mich zu entscheiden. Es würde eine bedeutende Veränderung meines Lebens bedeuten.“
    „Und Ihrer Karriere“, warf der Commander ein. Tuvok überlegte noch einige Minuten und hatte sich dann entschieden.

    Zur selben Zeit führte Janeway das Kommando auf der Brücke der Voyager. Sie fragte sich langsam, wo ihr Sicherheitschef so lange blieb. Die Stunde musste schon ewig vergangen sein. Sie war noch ganz in Gedanken vertieft, als sie Tuvoks Stimme hörte.
    „Tuvok an Voyager, bitte um Erlaubnis an Bord kommen zu dürfen.“
    Janeway drückte ein paar Tasten an ihrem Sessel und antwortete auf Tuvoks Bitte. „Hier spricht der Captain. Erlaubnis erteilt! Willkommen an Bord, Tuvok.“
    „Danke, Captain. Es ist schön, wieder hier zu sein.“
    „Das freut mich. Hören Sie, Sie werden sich sofort, nachdem Sie raufgebeamt worden sind, zur Krankenstation begeben. Der Doctor wird Ihnen erklären, warum.“
    „Der Doctor weihte mich bereits ein. Ich weiß bescheid. Tuvok Ende.“
    Das war es, was Janeway jetzt hören wollte. Sie wollte die Sache schnell hinter sich bringen und da konnte sie keine Verzögerungen gebrauchen. Wenn etwas schief ging, dann würde man sie zur Verantwortung ziehen. „Janeway an Krankenstation. Doctor, bitte melden Sie sich.“
    „Hier ist der Doctor. Captain, ist Tuvok schon eingetroffen?“
    „Ja, er ist bereits auf dem Weg zu Ihnen. Ich rate Ihnen schon alles vorzubereiten.“

    „Gute Idee, Captain. Krankenstation Ende.“ Der Doctor ging zum Biobett, auf dem Annika lag. Er aktivierte eine Konsole und zwei seitliche gekrümmte Wände schlossen sich um sie. Er wusste, dass Annika diesen Vorgang wegen ihrer Platzangst nicht mochte. Aber es half alles nichts, denn von hier aus musste Barclay die alten Implantate deaktivieren.
    Chakotay hielt Annikas Hand und flüsterte ihr aufmunternde Worte zu.
    Der Doctor holte das Tablett, auf dem die neuen Implantate lagen und legte es vorsichtig auf einem Tisch ab.
    Lieutenant Commander Barclay hatte seinen Platz eingenommen. Ihm war nicht ganz wohl bei der Sache, aber in Gegenwart des Doctors blieb er ruhig.
    Jetzt trat Tuvok durch die Tür und ging direkt auf die anderen zu.
    „Tuvok, gut, dass Sie da sind. So, ich denke, wir können beginnen. Gehen Sie schon mal zu Crewman Hansen. Die Verschmelzung muss als erstes durchgeführt werden. Ach sagen Sie, was ist eigentlich dort unten rausgekommen?“
    „Später, Doctor!“ Tuvok hockte sich neben Annika nieder und legte seine Hände auf ihr Gesicht. „Bleiben Sie ganz ruhig Crewman, diese Gedankenverschmelzung ist sehr einfach, jedoch nimmt sie viel mentale Kraft in Anspruch. Sie werden die ganze Zeit über schlafen.“
    Doch jetzt begann Tuvok fester zu drücken. Das musste er tun, denn dann war die Verbindung stärker. „Mein Geist zu deinem Geist, meine Gedanken zu deinen Gedanken. Mein Geist zu deinem Geist, meine Gedanken zu deinen Gedanken.“
    Es hatte funktioniert, Annikas Augen fielen langsam zu und sie schlief ein. Jetzt konnte Tuvok seine Hände von Annika lösen. Sie würde von allein wieder erwachen. Doch bis dahin musste die Operation vollzogen sein. „Sie schläft, bitte entschuldigen Sie mich, ich muss mich kurz irgendwo hinsetzen. Fangen Sie lieber schnell an!“
    Barclay war an der Reihe, er begann die ersten Implantate zu deaktivieren. Es nahm mehr Zeit in Anspruch, als sie eingeplant hatten. Doch jetzt hatten sie einmal angefangen. „Noch drei Implantate! Ich bin bald fertig, nur noch einen Augenblick!“
    Der Doctor drängte ihn sich doch zu beeilen.
    Doch unter Druck konnte Barclay nicht richtig arbeiten, daher beschloss er einfach nicht hinzuhören. „Geschafft! Das letzte Implantat ist außer Funktion.“
    Erleichterung verbreitete sich.
    Chakotay hielt immer noch Annikas Hände, er wollte auf keinen Fall von ihrer Seite weichen. Doch der Doctor schien nicht damit einverstanden zu sein. „Ich muss nun alle unbefugten Personen bitten den Raum zu verlassen. Dies ist die Krankenstation und kein Versammlungsraum. Also gehen Sie schon!“
    Auch Chakotay war damit gemeint. Er wollte mit Tuvok gehen, aber dieser lehnte ab. „Ich werde hier bleiben, vielleicht werde ich noch gebraucht.“
    Da mischte sich wieder der Doctor ein. „Sie brauchen jetzt vor allen Dingen Ruhe, Tuvok. Sie sollten in Ihr Quartier gehen, sehen Sie es als einen Befehl ihres medizinischen Offiziers an.“
    Tuvok beschloss nicht weiter zu widersprechen und ging.
    „Doctor an Lieutenant Kim. Sind Sie bereit?“ Kims Stimme drang durch den Kommunikator.

    „Bereit, wenn Sie es sind, Doctor.“ Kim war auf der Brücke und stand wie immer an seiner Station. Von hier aus konnte er nun die Implantate erfassen. „Energie!“
    Sie wurden von einem blau schimmernden Lichtstrahl umhüllt, doch der war noch zu schwach und kollabierte.
    Kim erhöhte die Kapazität, erfasste die Implantate erneut, bis diese dann restlos verschwanden. Nur noch Annikas hübsches Gesicht war übrig geblieben und Alles andere wurde entfernt.
    „Kim an Krankenstation. Transport vollständig, jetzt sind Sie dran, Doc!“
    „Doctor an Lieutenant Kim. Danke, das war exzellente Arbeit. Krankenstation Ende.“
    Auch Barclay hatte seine erste Aufgabe bereits erfüllt. Doch er hatte noch eine zweite. Denn er musste auch die neuen Implantate aktivieren, nachdem diese eingesetzt worden. Doch jetzt musste er seine Konsole verlassen um dem Doctor Platz zum operieren zu lassen.
    Der Doc schob den vorbereiteten Tisch näher an das Biobett. So konnte er besser an die Implantate kommen. „Schwester, Laserskalpell!“
    Das Gerät wurde ihm gegeben und er begann auch gleich es anzuwenden. Vorsichtig öffnete er die erste Wunde. Davon musste er genau sechs Stück machen. Die ersten vier an Annikas Kopf und die letzten an ihrem Handgelenk. Der riskante Eingriff wurde soeben begonnen.

    Ungeduldig ging Chakotay den langen Gang vor der Krankenstation auf und ab. Es dauerte jetzt schon fast drei Stunden. Er überlegte sich ein drittes Mal eine Tasse Kaffee aus dem Kasino zu holen. Doch dann würde er sich irgendwann eine vierte und eine fünfte nehmen. Er trank noch einmal einen kleinen Schluck und setzte sich dann auf einen Stuhl, den er sich besorgt hatte.

    In der Krankenstation lief noch alles auf Hochtouren.
    Der Doctor hatte bereits drei Implantate eingesetzt und das vierte war auch fast soweit. „Alles klar. Ich verschließe die Wunde. Schwester, geben Sie mir das Nächste!“
    Barclay konnte die ganze Zeit nur zuschauen, er fühlte sich so ziemlich überflüssig. Doch er wusste, dass er noch gebraucht wurde.

    Wieder auf dem Flur hatte Chakotay seine Augen für einen kurzen Moment geschlossen. Er legte seine Hände auf die Stuhllehnen und wartete weiter, denn ihm blieb nichts anderes übrig.
    Plötzlich spürte er, wie sich eine andere warme Hand über die seinen legte und diese umschloss. Sie gehörten Janeway, die von der Brücke runterkommen war, weil sie das Ergebnis der Operation nicht abwarten konnte.
    Sie sprachen nicht miteinander, sondern tauschten ihre Blicke aus. Das reichte völlig, denn jeder wusste, was der andere sagen wollte.

    Wenn man durch die Tür der Krankenstation hindurchsehen könnte, dann würde man jetzt Annika auf dem Biobett und den Doctor, der in diesem Augenblick das letzte Implantat einsetzte, sehen.
    Jetzt kam ein weiterer schwieriger Teil, nämlich die Aktivierung der neuen Implantate.
    Der Doctor verschloss auch die letzte Wunde, welche die Einschnitte durch das Laserskalpell mit sich brachte. „Mr. Barclay, jetzt sind Sie gefragt. Aktivieren Sie sie!“
    Sofort begab sich der Chefingenieur zu seiner Station uns betätigte wieder die Schaltfläche. „Ich habe ein paar Probleme, aber...“
    Doch er wurde vom Doctor unterbrochen. „Wie bitte, was denn jetzt noch für Probleme? Wir haben doch alles geprobt, es darf keine Probleme geben!“
    „Bleiben Sie ganz ruhig Doctor.“ Und das musste unbedingt von Barclay kommen, der doch immer so nervös war.
    „Ich bin ruhig!“ Doch der Doctor war es nicht. Er könnte sich niemals verzeihen, wenn etwas daneben ging.
    Barclay arbeitet weiter und drückte abschließend und ein wenig übertrieben den letzten Schalter. Der Schalter, der ab sofort über Annikas Leben entscheiden würde. „Geschafft! Doctor, ich gratuliere. Die Operation ist geglückt.“
    Der Doctor, der schon fast verzweifelt war, blickte zu seiner Patientin und gab sein typisches zufriedenes Lächeln von sich. „Doctor an Chakotay, alles in Ordnung.”

    ***

    Nach all den Strapazen war wieder Ruhe auf der Voyager eingekehrt und Captain Janeway konnte sich endlich um Tuvok kümmern. Sie wollte natürlich wissen, was man zu seinem Vorschlag sagte. Sie saß ihm gegenüber und schlürfte ihren Kaffee, den sie frisch repliziert hatte.
    Inzwischen waren seit der Operation fast zehn Stunden vergangen, genug Zeit um sich auszuschlafen.
    „Au, heiß! Ah, ha, ha, ha.”
    „Captain, Sie sollten heiße Getränke vor dem Einnehmen immer abkühlen lassen. Es ist unlogisch sich bewusst die Zunge zu verbrennen.“
    „Danke Tuvok, ich werde das nächste mal daran denken. Und, was hat sich ergeben?“
    „Nun, die Prüfungskommission hat mein Anliegen für durchführbar befunden.“
    „Das ist ja wunderbar, herzlichen Glückwunsch, Tuvok!“
    „Ja, danke, Captain. Allerdings hat sie mich vor eine schwierige Entscheidung gestellt.“
    Janeway blies in ihre Tasse und blickte Tuvok besorgt an. „Und die wäre?“
    „Sie baten mich die Elite Einheit selbst auszubilden und meinen Lehrplatz an der Akademie wieder aufzunehmen.“
    Janeway stellt ihren Kaffee bei Seite und schaute noch besorgter in Tuvoks Gesicht. Bei dem Gedanken daran, dass sie ihren Sicherheitschef und ihren besten Freund an die Sternenflottenakademie verlieren würde, lief ihr es eiskalt den Rücken runter. „Sie sollten Eines wissen, Tuvok. Egal wie Sie sich auch entschieden haben mögen, Sie sollten wissen, dass ich immer stolz war Sie auf der Voyager zu haben, alter Freund.“
    „Ich weiß das zu schätzen, Captain, und ich kann Ihnen sagen, dass ich mich...dagegen entschieden habe. Mein Platz ist hier, jedenfalls noch.“
    Das Gespräch wurde unterbrochen. Jemand stand vor dem Bereitschaftsraum und wollte offensichtlich hinein.
    „Herein.“
    Die Tür öffnete sich und zwei Crewmitglieder standen nun im Raum.
    Tuvok merkte, dass er nun sehr eng wurde und hatte vor zu gehen. „Entschuldigen Sie mich Captain. Ich werde meinen Dienst auf der Brücke wieder aufnehmen.“ Damit ging er und ließ die anderen allein.
    „Was kann ich für Sie beide tun?“
    Es waren Chakotay und Annika, die wieder wohl auf war.
    Sie hatte den Eingriff gut überstanden. „Ich und Chakotay wollten uns bei Ihnen bedanken, für Ihre Unterstützung. Bei einem Fehlschlag hätten Sie schließlich die Verantwortung auf sich nehmen müssen.“
    „Ich weiß Ihre Bedankung zu schätzen. Aber mir wäre nichts passiert, wenn etwas schief gegangen wäre. Sie sind die, die Schäden davongetragen hätte und nicht ich. Annika, ich wollte Ihnen immer helfen Ihre Menschlichkeit zu finden, doch das taten Sie ganz alleine, ich habe ihnen nur, sagen wir, ein wenig dabei geholfen. Nur dafür müssen Sie sich bedanken und für nichts sonst. Haben Sie und Chakotay heute Abend eigentlich schon was vor?“
    „Nein, Annika und ich wollten ein wenig Zeit miteinander verbringen. Sofern es unsere Dienstzeit zulässt. Warum?“
    „Nun, was halten Sie davon, wenn ich Ihnen beiden den Tag frei gebe und Sie, statt zu Ihrem Dienst, lieber um neunzehn Uhr ins Kasino kommen. Wir haben einiges zu feiern.“


    ...und die Reise geht weiter - am nächstens Sonntag, den 17.02.2002

    Ältere Episoden findet ihr in unserem Episodearchiv...


    ANSICHTSSACHE
    based upon "STAR TREK" created by GENE RODDENBERRY
    produced for TREKNews NETWORK
    created by RICK BERMAN & MICHAEL PILLER and JERI TAYLOR
    executive producers MAX S. PFAFFSTALLER & SEBASTIAN OSTSIEKER
    co-executive producer ANDREAS KREBS
    producer MILA FRERICHS lektor FRANK ZIARNO
    co-producers TIM PRUESSMANN &amp FLORIAN TSCHIRPKE
    production-designer PARTICK VENETZ
    written by THOMAS RAKEBRAND

    TM & Copyright © 2001 by TREKNews Network. All Rights Reserved.
    "STAR TREK" is a registered trademark and related marks are trademarks of PARAMOUNT PICTURES
    This is a FanFiction-Story for fans. We do not get money for our work!
    Production-Code #287


    Quelle: http://www.treknews.de
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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

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      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

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