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  • Star Trek 11: Interview mit Zachary Quinto

    Heroes, die Star Trek-Poster und Spocks herzzerreißende Momente
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    Nach Beendigung des Heroes-Panles auf der Comic Con gelang es einem MTV-Reporter den Schauspieler Zachary Quinto (Sylar in Heroes und Spock in Star Trek 11) zu einem Interview zu bewegen. Er beantwortete darin sowohl Fragen zu Heroes, als auch zum neuen Star Trek-Kinofilm. Nachfolgend nun das übersetzte Interview:


    MTV: Du kommst gerade aus dem Heroes-Panel. Wie lief es?

    Quinto: Es war wirklich eine erinnerungswürdige Veranstaltung für uns alle. Es ist toll wieder hier zu sein; wir haben das Publikum überrascht und zeigten ihnen die erste Episode der dritten Staffel. Es war wirklich cool; die Resonanz darauf war überwältigend. Es ist immer eine verrückte Sache: du kommst nach San Diego, du bist in diesen gigantischen Räumen mit, vermutlich, 8.000 Menschen, dann scheuchen sie dich da durch und du bist fertig.

    MTV: Ich finde es immer wieder interessant, dass berühmte Leute immer noch in der Lage sind auf der Convention herumzulaufen, ohne von den Fans überrannt zu werden. Ich sah heute Patrick Wilson von Watchmen, der einfach von Stand zu Stand ging, ohne belästigt zu werden.

    Quinto: Wir waren auf derselben Schule!

    MTV: Wirklich?

    Quinto: Nun, nicht zum selben Zeitpunkt, doch wir gingen zur selben Schule.

    MTV: Hast Du den Mut es zu versuchen?

    Quinto: Ich bin gestern hier herumgelaufen! Ich denke, man muss da ein paar Regeln beachten, wenn man hier herumlaufen will: Die erste ist: niemals anzuhalten. Wenn dich eine Person erkennt und dich um ein Foto bittet, musst du dich schnell ducken und das Foto an einem wirklich unauffälligen Ort machen, oder du kannst es vergessen. Denn sobald dich einer erkennt, erkennen dich alle. ... [Die zweite Regel ist:] Sieh aus, als wüsstest du, wo du hingehen willst. Damit wirst du weit weniger Aufmerksamkeit auf dich ziehen.

    MTV: Recht spaßig ist es bei diesen Comic-Con-Panels, wenn Leute nach vorne gehen und Fragen stellen. Oftmals tragen sie Kostüme. War heute irgendwas Bemerkenswertes dabei?

    Quinto: Mein absoluter Favorit, war dieses kleine Kind, dass am Mikrofon stand und sagte: "Silo, du bist mein Lieblingsheld. Du bist der größte Held. Ich liebe dich, Silo!" Und ich dachte: "Es heißt zwar nicht Silo, aber du bist cool."

    MTV: Also, was passiert mit Sylar in der neuen Staffel von Heroes?

    Quinto: [Diese Season] ist so mit Action vollgepackt: Jedes mal, wenn ich zur Arbeit gehe, habe ich das Gefühl, dass ich wieder mal den Gurt umgelegt bekomme, damit man mich hin und her schmeißen kann, oder dass ich mit Jemanden kämpfen muss.... Mein Charakter ist in diesem Jahr definitiv im Brennpunkt seines Konfliktes mit sich selbst. Die Leute fragen mich immer: "Wäre es möglich, dass er ein Guter wird?" und ich antworte darauf: "Ich weiß nicht, ob er zu den Guten wechselt, aber es gibt da diese Idee, dass er gegen sein instinktives Verlangen zu Töten eine Hemmung aufbaut." Er kämpft nun damit, um herauszufinden, was das bedeutet.

    MTV: Eines der gefragtesten Sammlerstücke in diesem Jahr ist Dein Spock-Poster. Ich hab eine ganze Horde drum kämpfen sehen. Wir haben hier eins für Dich.

    Quinto: Ist das wahr? Das ist irre. Ich hab es belang noch gar nicht gesehen. [Er entfaltet es.] Das ist irre! Da steht es 5/8/09. Ich sollte wohl ein wenig näher an den Rasierer gehen, was?

    MTV: Das erste, was man bemerkt, sind die berühmten Vulkanier-Ohren. Kannst Du uns darüber was sagen?

    Quinto: Ja, für die Ohren haben wir immer zwei Stunden benötigt ... Sie sind witzig. Ich habe gar manchmal vergessen, dass ich sie noch auf hatte.

    MTV: Bist Du je zu Starbucks gegangen und hattest sie aus Versehen noch auf?

    Quinto: [lacht] Nein, das hätten sie mir definitiv nicht erlaubt.

    MTV: Als ich das erste mal meine Kopie des Posters aufgerollt hatte, dachte ich für ein paar Sekunden, dass das Leonard Nimoy sei. Siehst Du das als Kompliment?

    Quinto: Ja klar, das ist ein enormes Kompliment. Genau das wollten wir erreichen. Es geht um den Charakter; er ist so klar definiert und so eindeutig. Er ist dank Leonard zu so einem ikonischen Charakter geworden und ich denke, es wäre verrückt, wenn wir die Parallelen zu dem, was wir machen und das was vor uns war, nicht begrüßen würden.

    MTV: Weißt Du, was passiert, wenn man alle vier Charaktere zusammenfügt?

    Quinto: Natürlich. Es bildet das Enterprise-Abzeichen; sie sind wirklich gut darin. Und es ist eine großartige Vermischung von Altem und Neuem: Man hat hier diese klassischen Star Trek Farben in Rot, Gelb und Blau, Eric Banas Charakter ist in grau und schwarz, und zugleich diesen davon abweichenden fotografischen Stil. ... Diese wirklich ausgefallene, moderne Sicht auf die Charaktere.

    MTV: Als wir uns das letzte Mal unterhielten, hattest Du gerade mit Star Trek angefangen. Nun, wo Deine Arbeit erledigt ist, worauf bist Du am meisten stolz?

    Quinto: Ich bin besonders auf meine Augenbrauen stolz. Dafür, dass sie so schnell wieder nachwuchsen, nachdem ich sie rasieren musste. [lacht] Nein im Ernst, diese ganze Sache war ein geradezu epischer Wendepunkt in meinem Leben.

    MTV: Ihr alle musstet auf einer dünnen Linie zwischen Tribut und Neuerfindung wandern. Welcher Deiner Co-Stars hat da die beste Balance gefunden?

    Quinto: Wenn es darum geht, den richtigen Ton für alle einzufangen, dann trifft dies auf J.J. [Abrams] zu, denn er engagierte für alle Rollen die besten Leute. Chris Pines Darstellung ist unglaublich — John Cho, Simon Pegg, Anton [Yelchin], Zoe [Saldana], Karl [Urban], das trifft auf die gesamte Truppe zu. Es war, als hätten wir bereits einen Film zusammen gemacht. ... Und ich weiß, es ist erst der Anfang.

    MTV: Es wird also Fortsetzungen geben?

    Quinto: Das sind Entscheidungen die zuvor erst von anderen getroffen werden können, bevor man mit uns darüber redet... Wenn der Film so gut ankommt, wie wir uns alle erhoffen, dann wird man noch mehr Geschichten zu erzählen haben. ... Es liegt also an den Fans und am Ergebnis des Startwochenendes.

    MTV: Hat Dir Leonard Nimoy, als Zeichen seiner Anerkennung, irgendwelche besonderen Star Trek-Gegenstände geschenkt?

    Quinto: Er hat mir ein Paar Sachen gegeben, die mir viel bedeuten. Eines davon habe ich die ganze Zeit bei mir gehabt. Ich kann gar nicht genug über diesen Kerl sagen; er ist ein unglaublicher Mann mit einem ebensolch unglaublichen Leben und ich hoffe, dass ich einmal nur halb so viel an wertvoller Erfahrung haben werde, wie er. ... Ich bin unglaublich dankbar, dass er am Film beteiligt war, denn das machte es zu einer noch wertvolleren Erfahrung, als es ohnehin schon war.

    MTV: Hast Du Deinen vulkanischen Gruß perfektionieren können?

    Quinto: Ich habe daran viel gearbeitet und ihn am Ende hinbekommen.

    MTV: Kannst Du uns einen Vorgeschmack auf den Film geben?

    Quinto: Nein, Ihr Jungs werdet warten müssen! 8. Mai 2009. Bis dahin sind meine Lippen versiegelt.

    MTV: Wenn ich an Spock denke, muss ich immer an dieses herzzerreißende, brillante Ende von Star Trek - Wrath of Khan / Der Zorn des Khan denken. Gibt es einen Spock-Moment in neuem Film, der jenem Moment nahe käme?

    Quinto: Oh, ja. Darum geht es in diesem Film: die Menschlichkeit dieser Charaktere zu erforschen. Und mit der Menschlichkeit kommt unweigerlich auch die Herausforderung und der Schmerz. Wir haben uns nicht davor gescheut, dass zu zeigen. Insbesondere die Geschichte meines Charakters, ist fest in die Erforschung dieser Dinge verwurzelt. Für jemanden, der so stark daran arbeitet sich von anderen deutlich abzugrenzen, ist das in vielerlei Hinsicht ein Konfrontationskurs gegen sich selbst.

    MTV: Wie äußert sich das?

    Quinto: Wir treffen [Spock] zu einer Zeit, in der ihm die Kontrolle seiner Balance fehlt und es ist viel Herzzerreißendes an dieser Tatsache.

    MTV: Wir haben vor Kurzem Samuel L. Jackson interviewt. Als sein Handy ging, ertönte als Klingelton seine Ansprache aus Pulp Fiction.

    Quinto: Das ist sein Klingelton?

    MTV: Ja. Kostest du deine Berühmtheit auf ähnliche Weise aus? Wirst Du Dir das Spock-Poster mit nach Hause nehmen und es Dir über das Bett hängen?

    Quinto: Ich würde es eher in meinem Büro aufhängen, als in meinem Haus. Mein Büro ist der Ort, wo ich meine Arbeit feiere und dieser nachgehen kann. Wobei, ich bin mir bei diesem Poster hier nicht ganz sicher - es wäre ein wenig selbstverliebt das aufzuhängen. Das bin ich! Kommt schon, ich weiß, wie ich aussehe.


    Quelle: treknews.de
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      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

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