Der neue Gameplay-Einblick in "Star Trek: Outposts Unknown" macht deutlich, dass der Aufbau eines Außenpostens nur die halbe Arbeit ist. Bevor die Crew zum nächsten Planeten aufbrechen darf, müssen Produktionsketten funktionieren, Vorräte gesichert und sämtliche lebenswichtigen Einrichtungen ausreichend versorgt sein. Anschließend wartet mit Kourou eine Welt, auf der Eis, Vulkanismus und knappe Ressourcen neue Probleme schaffen.
Das rund fünfminütige Video beginnt auf Daegus, der tropischen Welt aus der spielbaren Demo. Von dort soll die U.S.S. Resonant schließlich Kurs auf das nächste Forschungsziel nehmen. Zuvor müssen die Spieler jedoch dafür sorgen, dass medizinische Einrichtungen, Unterkünfte, Kantinen und weitere Systeme auch nach dem Abflug zuverlässig weiterarbeiten.
Ohne funktionierende Logistik bleibt die U.S.S. Resonant am Boden
Kip Katsarelis, General Manager des Entwicklers Magic Fuel Games, beschreibt die Ressourcenlogistik als entscheidende Grundlage der wissenschaftlichen Mission. Lagerkapazitäten, Wasserversorgung, Energieerzeugung und verarbeitende Gebäude müssen aufeinander abgestimmt werden. Fehlt ein wichtiger Rohstoff, gerät die gesamte Siedlung ins Stocken.
Dabei lässt sich offenbar nicht jeder Bedarf allein mit den Ressourcen eines Planeten decken. In solchen Situationen können Captains auf die Vorräte ihres Schiffes zurückgreifen. Das Gameplay zeigt unter anderem, wie Nahrungsproteine von der Resonant angefordert werden, um den Betrieb einer Kantine aufrechtzuerhalten.
Damit verbindet das Spiel den klassischen Aufbau einer Siedlung mit strategischen Entscheidungen auf Sternenflottenebene: Wer Reserven an einen Außenposten liefert, hat sie möglicherweise bei einer späteren Mission nicht mehr zur Verfügung. Wie weitreichend diese Konsequenzen im fertigen Spiel ausfallen, ist bislang allerdings nicht bekannt.
Die Reisekarte öffnet das X’Lehari-System
Sobald die zentralen Systeme auf Daegus stabil laufen, kann die U.S.S. Resonant weiterreisen. Über eine Sternenkarte lassen sich verschiedene Ziele innerhalb des X’Lehari-Systems untersuchen. Im Mittelpunkt der Handlung steht der rätselhafte Tetryon-Riss, dessen Gefahren die Besatzung erforschen soll.
Jeder Schauplatz soll eine eigene Perspektive auf dieses Mysterium bieten und zugleich neue Ressourcen, Chancen und Risiken mitbringen. Die Entwickler setzen damit nicht nur auf optisch unterschiedliche Karten, sondern auf Planeten, die jeweils andere Produktions- und Erkundungsstrategien verlangen.
Kourou vereint Gletscher, Lava und heiße Dampffelder
Kourou bildet einen deutlichen Kontrast zum tropischen Daegus. Gewaltige Gletscher bewegen sich langsam über die Oberfläche und verdecken wichtige Rohstoffe. In vulkanischen Ödlanden dringen Feuer und Magma durch tiefe Gräben, während heiße Dampffelder beide Klimaextreme miteinander verbinden.
Gerade dort befindet sich laut den Entwicklern die einzige Quelle organischen Materials auf dem Planeten. Der Aufbau einer Forschungsstation dürfte deshalb eine sorgfältige Standortwahl erfordern: Wertvolle Ressourcen liegen in Gebieten, die zugleich erhebliche Gefahren für Gebäude und Besatzung darstellen könnten.
Kourou wurde von den X’Lehari verlassen, nachdem die zunehmenden Auswirkungen des Tetryon-Risses den Betrieb dort erschwert hatten. Zurückgeblieben sind aufgegebene Anlagen und zwielichtige Gestalten, die offenbar gezielt an Orten operieren, an denen sie kaum entdeckt werden.
Admiral April wird Teil der neuen Geschichte
Der Trailer bestätigt außerdem die Verbindung zu "Star Trek: Strange New Worlds". Unter den gezeigten Figuren befindet sich Admiral Robert April, der in der Serie von Adrian Holmes verkörpert wird. April war vor Christopher Pike Captain der Enterprise und nimmt im 23. Jahrhundert eine wichtige Position innerhalb der Sternenflotte ein.
Die Entwickler kündigen darüber hinaus weitere bekannte Gesichter an, nennen bislang jedoch keine zusätzlichen Namen. Die eingeblendeten Figuren umfassen außerdem mehrere Spezies, denen die Spieler während ihrer Mission begegnen können. Wie umfangreich Aprils Rolle ausfällt und ob Adrian Holmes die Figur auch im Spiel spricht, wurde noch nicht bestätigt.
Veröffentlichung ist für 2026 geplant
"Star Trek: Outposts Unknown" ist ein erzählerisch ausgerichtetes Einzelspieler-Aufbauspiel von Magic Fuel Games und Publisher Playstack. Spieler errichten Forschungsanlagen, führen eine Crew und sollen einer gefährdeten Zivilisation helfen, während eine kosmische Bedrohung das gesamte System in Gefahr bringt.
Die Handlung spielt im 23. Jahrhundert und damit in derselben Ära wie "Star Trek: Strange New Worlds". Die offizielle Steam-Seite führt die Veröffentlichung derzeit für 2026 auf Windows-PC und macOS, nennt aber noch keinen konkreten Termin. Eine Demo steht über Steam zum Download bereit; eine deutsche Sprachfassung wird dort gegenwärtig nicht aufgeführt.


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