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Evil gets an Upgrade!
  • Enterprise 4x09: Kir'Shara

    Fundament des Glaubens
    Während V'Las dem High Command erzählt, dass er mit gefälschen Warpsignaturen die Andorianer von der geplanten Invasion ihres Heimatplaneten ablenken will, führt T'Pau Archer und T'Pol zur Hauptstadt, in der Hoffnung dass Surak's Lehren das High Command von seinen Plänen abbringt...
    TitelKIR'SHARA

    Trailer

    Episode085 - 4x09


    Enterprise 4x09 - "Kir'Shara"

    Dateityp: wmv
    Größe: 1,30 MB

    DE Airdate9.04.2006
    US Airdate03.12.2004
    BuchMichael Sussmann
    RegieDavid Livingston
    GaststarsRobert Foxworth als V'Las
    Jeffrey Combs als Shran
    John Rubinstein as Kuvak
    Gary Graham als Soval
    Michael Reilly Burke als Koss Kara
    Zediker als T'Pau
    Todd Stashwick als
    Talok Jack Donner als Vulcan Priest
    Melodee M. Spevack als Andorian Com Voice
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    INHALT

    Während V'Las dem High Command erzählt, dass er mit gefälschen Warpsignaturen die Andorianer von der geplanten Invasion ihres Heimatplaneten ablenken will, führt T'Pau Archer und T'Pol zur Hauptstadt, in der Hoffnung dass Surak's Lehren das High Command von seinen Plänen abbringt. T'Pol hingegen zweifelt an der Echtheit des Artefaktes und an Archer's mentalen Zustand. T'Pau rettet die beiden von den elektromagnetischen Entladungen von Galazit, welches auf Metall reagiert. Unterdessen fliegt Tucker die Enterprise zu der andorianischen Flotte um Shran zu finden, von dem er glaubt, dass dieser der einzige Andorianer ist, der ihm und Soval glauben wird. Doch nachdem er mit einem mistrauischen Shran Kontrakt aufgenommen hat, wird Soval von ihm entfürht, damit dieser ihn Verhören kann. Doch das wird erst viel später von der Enterprise bemerkt.

    In der Hauptstadt behauptet V'Las Kuvak gegenüber, dass das Kir'Shara nicht existiert und befiehlt einem Lieutenant die letzten noch verbliebenen Syranniten zu finden und auszulöschen. In der Forge streitet sich T'Pol mit T'Pau und entschuldigt sich gleich wieder dafür und führt an, dass der Tod ihrer Mutter sie sehr mitnimmt. Als T'Pau ihr vorschlägt eine Geistesverschmelzung durchzuführen und das Wissen ihrer Mutter zu teilen, lehnt sie ab, da die das Pa'nar-Syndrome hat. Doch T'Pau weist sie darauf hin, dass dies schon seit der Zeit von Surak bekannt ist aber auch heilbar ist. Sie bietet T'Pol an, dass sie sie heilen kann und führt dann eines Verschmelzung durch. Später streitet sich T'Pol mit Archer über die Philosophie der Syranniten, von denen sie behauptet, dass sie radikal wären. Archer hingegen antwortet, dass die meisten Vulkanier ihren Eintritt bei Starfleet als ebenso extrem bezeichnen würden. Ausserdem glaubt er, dass Surak's Katra ihn verändert und er es sogar in Betracht ziehen würde, gelegentlich zu meditieren.

    Shran benutzt ein neurosynaptisches Feld um Soval's emotionale Barriere zu senken, was den Vulkanier mehr schmerzt als physische Gewalt. Soval behauptet, dass er immer ehrlich zu den Andorianern war, doch Shran will die wahre Position der vulkanischen Flotte wissen, denn er glaubt Soval nicht, dass die Invasion von Regulus aus gestartet wird. Als die Enterprise entdeckt, dass Soval verschwunden ist, folgt das Schiff den Andorianern in den Nebel, in dem der Rest der Flotte versteckt ist um Soval zurückzuholen. Als sie Shran gefunden haben, übergibt er ihnen Soval und erzählt Tucker, dass er es geschaft hat, die Flotte zu mobilisieren, nachdem er nun davon überzeugt ist, dass Soval die Wahrheit sagt. Außerdem fragt er Tucker, ob die Enterprise nicht gemeinsam mit dem Andorianern den Vulkaniern gegenüber zu treten.

    Talok, jener Lieutenant der von V'Las ausgesendet wurde, die Syranniten zu finden, trifft mit seinem Team auf T'Pau, T'Pol und Archer. T'Pol wird verletzt und T'Pau und Archer können durch einen Tunnel entkommen und so das Kir'Shara retten. Als T'Pol wieder zu Bewustsein kommt, behauptet sie, dass Archer zum Mount Seleya unterwegs sei und untermauert ihre Behauptung mit dem Argument, dass sie als Syrannitin nicht Lügen kann. Unterdessen kehren Archer und T'Pau auf Archer's Wunsch um, damit sie T'Pol befreien können. Sie können Talok's Truppe ausschalten und erfahren, dass man T'Pol zum High Command bringen will, damit sie dort wegen Hochverrates hingerichtet werden kann.

    Die andorianische Verstärkung wird nicht rechtzeitig eintreffen um Shran's Geschwarder beim Kampf gegen die anrückenden Vulkanier zu unterstützen, sodass Tucker Reed anweist, die Enterprise zwischen beide Flotten zu bringen, sodass sie etwas Zeit herausholen können. Obwohl Tucker V'Las mitgeteilt hat, dass Starfleet weiß wo die Enterprise ist, feuert ein vulkanisches Schiff auf die Enterprise, als diese ein andorianisches Schiff schützen will. Als Archer im High Command mit dem Kir'Shara- Artefakt ankommt, will V'Las es zerstören, wird aber von Kuvak niedergeschossen, welcher der Flotte befiehlt den Angriff einzustellen. Als die Enterprise wieder im Orbit ankommt, erzählt Archer T'Pol, dass ihr Ehemann ihm mit den nötigen Codes versorgt hat, um in das High Command zu beamen. Kos trifft sich darauf mit ihr und löst ihre Ehe, weil er weiß, dass sie ihn nur wegen ihrer Mutter geheiratet hat, die ja nun tot ist.

    Archer führt mit dem Priester von T'Pols Hochzeit eine Geistesverschmelzung durch und übergibt diesem Surak's Katra. T'Pau erzählt ihm, dass das vulkanische Volk in seiner Schuld steht, da er das Kir'Shara gefunden hat. Auch Kuvak bedankt sich und Soval verkündet, dass das High Command sich aufgelöst hat. Von nun an wird es keine Einmischung in der menschlichen Kultur seitens der Vulkanier geben. Irgendwo auf Vulkan schreit V'Las eine unbekannte Person an, dass er versagt hat. Die Person - ein Romulaner - verbietet ihm den Planeten zu verlassen und sagt, dass die Wiedervereinigung ihrer Völker nur eine Frage der Zeit ist.

    (von Jan-Hendrik Landschoof)

    Meinung zur Episode

    Kir’Shara war eine der spannendsten und bedeutungsvollsten Folgen, die Enterprise bisher gebracht hat. Produzent Manny Coto und Autor Michael Sussman gelingt es einen beinahe verloren geglaubten Teil von Star Trek, die metaphorische Wiederspiegelung unser heutigen Welt, neu aufzugreifen. Geschichte wiederholt sich bekanntlich. Ich werde jetzt weniger Argumente für die These anfügen, dass diese Folge den Irakkrieg unter George W. Bush versinnbildlichen soll, da ich dies für sehr offensichtliche halte und es bereits in vorherigen Reviews angesprochen wurde. Diesmal wurden die Parallelen noch weiter auf die Spitze getrieben und sehr deutlich gemacht. Ich finde es sehr lobenswert, dass sich die Produzenten vom rein amerikanisch-konservativen Standpunkt entfernen, der der Masse entspricht, und sich wieder gewagteren Zukunftsvisionen widmen, die Einfluss auf die Gesellschaft haben können.

    Zunächst möchte ich die wenigen und kleinen Negativpunkte benennen, damit man sie im darauffolgenden Lobhagel besser ignorieren kann. Das sehr marionettenhafte vulkanische Oberkommando störte mich leicht, da sich die Herren um V’Las für ihre Stelle als oberste Regierung zu leichtgläubig anstellten. Dass sie auf die fingierten Beweise hereinfielen, ist ja noch verzeihlich, aber an einigen Stellen ließen sie V’Las einfach zu weit gehen. Kennen die Vulkanier nicht so etwas wie Opposition und Mehrheit? Alle bis auf Kuvak gaben das Bild von schlechten Beratern ab, aber nicht wie gleichberechtigte Ratsmitglieder. Natürlich muss man sagen, dass die Wirkung einer Diktatur hier beabsichtigt und für die Story unabdingbar war.Unnötig waren in meinen Augen die kleinen Kampfszenen zwischen Archer und den von V’Las geschickten Vulkaniern. Scheinbar wollte man hier an die TOS-typischen „Kirk im Handgemenge mit bösem Schergen“-Szenen anknüpfen. Ob einem das gefällt, ist sicher subjektiv zu bewerten, hier kommt jedoch noch störend hinzu, dass Vulkanier nach Canon-Aussagen über deutlich stärkere physische Kräfte als Menschen verfügen sollen. Davon merkte man der Prügelei aber sehr wenig an. Und Suraks Katra mag zwar Archer erleuchten, aber zum Superman macht sie ihn schätzungsweise auch noch nicht. Meiner Ansicht nach hätte man darauf verzichten können.

    Sehr lobenswert ist dagegen die geniale Lösung für T’Pols Pa’nar-Syndrom. Nach der recht unglücklichen Folge „Stigma“, habe ich vermutet man würde das einfach unter den Teppich kehren, schließlich hat T’Pol auch mit ihren Emotionen zu kämpfen. Zumal ich die Sache auch liebend gerne ignoriert hätte. Aber erneut serviert uns Season 4 eine angenehme Überraschung. Erstens steht die Heilung in keinem Widerspruch zur späteren, häufigen Verschmelzung, da diese Methode von nun an sicher nicht mehr geheim praktiziert werden muss und daher auch richtig angewendet werden kann. Zweitens ist die Sache in sich vollkommen logisch; dass das Oberkommando diese Krankheit als Brandmarkung nutzt und daher behauptet, es gäbe keine Heilung, obwohl sie so leicht ist, macht absolut Sinn.

    Auch erfreulich war das Auftauchen von Shran, auf den sicher viele gewartet haben. Und das zurecht, der Raumkampf zwischen Andorianern und Vulkaniern mit der NX-01 zwischen den Fronten war optisch hervorragend, aller Geldkürzungen zum Trotz, und lies das Fan-Herz höher schlagen. Darauf haben wir gewartet, die Spannungen zwischen Vulkan und Andor waren ja schon länger kritisch. Nun muss nur noch Frieden zwischen beiden Parteien einkehren, damit man sich um die Romulaner kümmern kann, aber in Anbetracht der Gerüchte zu „Babel One“ und dem Regierungswechsel auf Vulkan, scheint das ganze in Fahrt zu kommen.Die Folter von Soval ist sicherlich ethisch bedenklich, aber in der Lage der Andorianer verständlich, spannend gemacht und für die beiden wichtigen Nebencharaktere von großer Bedeutung.

    Auch in allen anderen Punkten ist diese Folge einfach nur als Vorzüglich zu beschreiben: Trip gibt gelungen den Ersatzcaptain, zeigt seine diplomatische Ader und der Dialog zwischen Trip und Soval „I have no doubt Captain Archer would persuade the same course of action“ – „That’s what i keep telling my self“ gibt seinem Charakter weitere Tiefe, da er aus den Ereignissen von Cogenitor gelernt hat – Kontinuitätsbonus. Derweil gibt Archer einen guten Reformator ab. Die Effekte, Ausstattung und Kostüme waren die ganze Zeit über auf einem sehr hohen Niveau. Ob die Andorianische Flotte, vulkanische Kreuzer, die vulkanische Stadt oder die Kir’Shara, das Auge bekommt immer das beste vorgesetzt.

    Und das Ende...Ich denke jeder Fan weiß, was er davon halten soll. Ein Hochgenuss.

    MARCEL LABBÈ-LAURENT

     

    m1labbe@web.de

    Hier stimmt (beinahe) alles. Eine erstklassige Kontinuität, vorbildliche Charakterzeichnung, eine spannende Story, die wirklich auf Fans zugeschnitten ist und das ganze als bedeutender Teil des StarTrek-Universums. Diese Folge verdient einen Ehrenplatz in jeder Sammlung.

    » Ein neuer Meilenstein des ST-Universums «

    SpannungActionHumorErotikCharaktereKontinuitätAnspruch

    Quelle: treknews.de

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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

      Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

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