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  • Enterprise 4x18: In A Mirror, Darkly - Part I

    Im finsteren Spiegel - Teil 1
    Bozeman, Montana. Der Tag des ersten Kontakts. Die Vulkanier landen um den Mann zu begrüßen, der dies möglich gemacht hat. Zefram Cochrane. Dieser hebt die Hand... und schießt die Außerirdischen nieder...
    Titel IN A MIRROR, DARKLY PART I
    Im finsteren Spiegel, Teil I

    Trailer

    Episode 094 - 4x18


    Enterprise 4x17 - "In A Mirror, Darkly Part I"
    Dateityp: wmv
    Größe: 1,24 MB


    Alternatives Intro
    Dateityp: avi
    Größe: 8,58 MB

    DE Airdate 11.06.2006
    US Airdate 22.04.2005
    Buch Michael Sussman
    Regie James L. Conway
    Gaststars Vaughn Armstrong als Captain Maxwell Forrest
    Franc Ross als Grizzled Human

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    INHALT

     

    Bozeman, Montana. Der Tag des ersten Kontakts. Die Vulkanier landen um den Mann zu begrüßen, der dies möglich gemacht hat. Zefram Cochrane. Dieser hebt die Hand... und schießt die Außerirdischen nieder.

    Einhundert Jahre später an Bord der ISS Enterprise. Major Reed und „Doktor“ Phlox präsentieren ihre neueste Erfindung. Ein brutales Folterinstrument, das unsägliche Schmerzen verursacht.

    Archer schlägt Captain Forrest einen Plan vor. Er will in den tholianischen Raum fliegen um sich eines irdischen Schiffes zu bemächtigen, das dort gefunden wurde. So könnten sie sich eines taktischen Vorteils bemächtigen und den Krieg gegen die Tholianer im Nu beenden. Forrest lehnt dieses Vorschlag jedoch ab. Er wolle sich nicht auf unglaubwürdige Quellen stützen und so tief in feindlichen Raum fliegen. Nur unter Androhung einer Degradierung akzeptiert Archer die Ablehnung seines Vorschlags.

    Forrest geht in seinem Quartier gerade Berichte durch, als er von seiner Geliebten, Hoshi Sato unterbrochen wird. Sie bittet ihn, mit ihr zurück zur Erde zu gehen. Er gesteht ihr, dass dies unmöglich ist, während der momentanen Lage. Der Krieg läuft schlecht für das terranische Imperium.

    Nur Stunden später meutert Archer. Er lässt Forrest einsperren und übernimmt das Kommando. Nun führt er den Plan aus, den Forrest ausgeschlagen hat. Er befiehlt T’Pol, zusammen mit Commander Tucker die Tarnvorrichtung der Suliban einzubauen. Sie würden sie für diese Mission benötigen.

    Später unterhalten sich Archer und T’Pol in seinem Bereitschaftsraum. Obwohl sie seine Autorität anzweifelt, wird sie von Archer zum Ersten Offizier befördert. Zudem zeigt er ihr die Waffe, mit der Cochrane die ersten Vulkanier erschoss, die ihren Fuß auf die Erde setzten. Er fragt sich, wie die Welt wohl ohne die Abwehr der vulkanischen Invasionsarmee aussähe. Vermutlich wären die Menschen die Sklaven der Vulkanier. Er befiehlt ihr zudem eine Warpspur aufzuspüren.

    Archer befördert zudem Mayweather zu seiner persönlichen Leibwache. Zudem versucht er Sato wieder für sich zu gewinnen. Sie verließ ihn einst für Forrest und darüber ist er immer noch verbittert. Doch nun bietet sie sich ihm aufs Neue an. Sie finden das gesuchte Schiff. Es ist das eines Tholianers. Sie beamen ihn an Bord um Informationen über den Ort zu erhalten, an dem die Tholianer das irdische Schiff verstecken. Phlox zeigt einmal mehr seine Künste... mittels Folter erhalten sie die gewünschte Information.

    Im Maschinenraum arbeiten T’Pol und Tucker an der Tarnvorrichtung. Eine Energieüberladung verursacht jedoch schwere Schäden. Die Sensoren an Bord sind ausgefallen und auch die Tarnung wurde leicht beschädigt. Archer spricht mit Forrest um von ihm zu erfahren wer für die Sabotage verantwortlich ist. Doch dieser zeigt sich nicht gesprächsbereit. Reed findet in der Zwischenzeit heraus, wer für die Sabotage verantwortlich war: Commander Tucker.

    Archer verhört ihn in der „Schmerzröhre“. Doch dieser beschwört seine Unschuld. In seinem Quartier unterhält er sich mit Hoshi. Dadurch kommt er zu dem einzig logischen Schluss. Nur eine Person hat das Wissen um ihn so zu hintergehen und das Schiff zu sabotieren. T’Pol. In der Tat ist diese gerade dabei Forrest zu befreien. Gemeinsam übernehmen sie wieder die Brücke. Sie versuchen einen Kurs aus dem tholianischen Raum zu setzen, doch die Kontrollen reagieren nicht. Archer betritt die Brücke. Er erklärt ihnen, dass er die Navigation mit einem Code verschlüsselt hat, den nicht mal er kennt. Dadurch würde die Enterprise die Koordinaten mit Sicherheit erreichen.

    Forrest lässt Archer einige Stunden in der Röhre Schmerzen leiden. Bis er neue Befehle hat. Das Sternenflottenkommando befiehlt, der Mission weiter zu folgen. Bei einer Einsatzbesprechung erklärt Archer, wie die Lage aussieht. Die Tholianer haben einen Spalt zwischen zwei Universen geöffnet und ein Schiff von der anderen Seite hindurch gelockt. Ein Schiff der Sternenflotte, dass zudem auch noch Hundert Jahre aus der Zukunft kommt.

    Im Maschinenraum hat Tucker die Tarnvorrichtung einsatzbereit. Zudem erfährt er von T’Pol, dass diese ihn mit einer Gedankenverschmelzung zur Sabotage des Schiffs gezwungen hat. Die Tarnvorrichtung arbeitet perfekt. Das Schiff wird unsichtbar. So erreichen sie das Versteck des irdischen Schiffes. Tatsächlich finden sie es dort vor. Es war also keine Falle der Tholianer.

    Forrest befiehlt Archer an Bord des Schiffes „Defiant“ zu gehen um möglichst viele Daten zu ergattern. Während sich das Außenteam um Archer aufgemacht hat, versucht der gefangene Tholianer ein Notsignal zu senden. Phlox bringt diesen deshalb um. Doch nicht schnell genug. Die Tholianer bekommen die Möglichkeit die getarnte Enterprise einzukreisen und ein Netz um sie herum zu errichten.

    An Bord der Defiant schafft es Tucker die Energie wieder herzustellen. Gerade noch rechtzeitig um sehen, wie die Tholianer die Enterprise vernichten.

    Christian Gaus

    Meinung zur Episode

     

     

    „Es bleibt abzuwarten, ob die Menschheit es schafft ihre primitiven Triebe zu überwinden.“
    Dies oder so ähnlich waren die kritischen Worte von T´Pol im Enterprise-Pilotfilm „Broken Bow“. Mit der aktuellen Episoden „In a Mirror, Darkly Part I“ sehen wir nun ein Universum, in dem dieses nicht geschehen ist!

    Sofort zu Beginn wird eine der dringlichsten Fragen für Trekker beantwortet, nämlich, wieso sich die beiden bekannten Universen so unterschiedlich entwickelt haben. Die Gründe sind beim ersten Kontakt 2063 zu suchen. Zuerst von den wundervollen Sequenzen aus „ Der erste Kontakt“ in Sicherheit gewiegt, werden wir als Zuschauer Zeuge, wie Zefram Cochrane einen Vulkanier erschießt und eine wütende Menschenmasse das vulkanische Schiff stürmt. Die vom dritten Weltkrieg gezeichnete Menschheit hat es nicht geschafft ihr Misstrauen zu überwinden und hält die Außerirdischen für Invasoren, denen man zuvorkommen muss.

    Im Anschluss erscheint der vieldiskutierte neue Vorspann, der eigens für diese Episoden angefertigt worden ist. Zeigt der reguläre die Forschungsbemühungen der Menschheit, so werden wir in dieser Fassung mit einer weiteren Bemühung der Menschheit konfrontiert: dem Krieg! Betrachtet man diese Bilder von Zerstörung und Tod, so scheint es kein Wunder zu sein, dass T´Pol die Spezies Mensch recht kritisch sah. Zugleich macht diese neue Sequenz auch die Prämisse klar, unter das Imperium existiert. Es ist kein friedlicher Völkerbund, sondern ein diktatorischer Staat.

    Die Episode hat alles, was sich Fans seit Jahren wünschen. Das Spiegeluniversum erfreut sich ungebrochener Beliebtheit, ermöglicht es den Schauspielern in völlig neue Rollen zu schlüpfen. Viele Trekker, so auch ich, hatten sich mehr Episoden aus der Zeit des Terranischen Imperiums gewünscht; einem Wunsch, den uns „Deep Space Nine“ leider nicht erfüllen konnte. „Enterprise“ schafft es nun in diese Kerbe zu schlagen.

    Wir sehen verzerrte Abbilder unserer Crew, die meisten von ihnen rachsüchtig und barbarisch. Schmerz und Folter sind legitime Mittel der Menschenführung, niemand vertraut dem anderen. Wo in unserem Universum das Teamwork und das Miteinander zählt, ist im Spiegeluniversum das Individuum auf sich allein gestellt. Jederzeit muss man mit einem Messer im Rücken rechnen, ist dies doch ein regulärer Weg für Beförderungen. Angesichts dessen ist es kein Wunder, dass sich so etwas wie ein Crewgeist niemals entwickeln kann.

    Die Schauspieler gehen gänzlich in ihren neuen Rollen auf, freuen sich etwas neues ausprobieren zu dürfen. Dies macht auch den Reiz der ganzen Episode aus, man sieht einfach den Leuten den Spaß am Drehen an. Bedenklich jedoch, dass man in den einzelnen Figuren Ansätze der „normalen“ Crew aus unserem Universum sehen kann: Reed ist ähnlich steif und waffenfanatisch wie zu Beginn der Serie, Tucker ist wegen T´Pol vergrämt und einige Taten von Archer wirken wie aus der dritten Staffel, als er zahlreiche harte Entscheidungen aufgrund der Xindi treffen musste. Während in unserem Universum diese charakterlichen Nuancen nur zu erahnen waren, werden sie im Spiegeluniversum voll ausgelebt. Gerade deshalb ist anzunehmen, dass die Saat für diese gewalttätige Menschheit in uns allen steckt. Es ist einfach ein Trieb in uns. Nur Mayweather ist mal wieder chronisch unterfordert, taucht sogar nur in einer Szene auf. Sein unglückliches Schicksal als Statist scheint sich auch in diesem Universum fortzusetzen.

    Fans von Vaughn Armstrong kommen hier voll auf ihre Kosten, taucht doch der Mime endlich wieder auf. Er gibt Captain Maximilian ( nicht Maxwell! ) Forrest, den harten Captain der ISS Enterprise. Es macht einfach Spaß ihn wieder auf dem Bildschirm bewundern zu dürfen und man verflucht die Produzenten dafür ihn aus der Serie entfernt zu haben. Mehr zu ihm in unserem Exklusiv-Interviews!

    Kontinuitätsfehler sind mir an dieser Stelle nicht aufgefallen. Ganz im Gegenteil, man hat sehr gut versucht den Bogen zur klassischen Serie zu spannen, was auch gelungen ist. Der imperiale Gruß, die sexistische Kleidung der Frauen, TOS-Uniformen und nicht zuletzt das Set der USS Defiant sorgen für Prequelfeeling.

    Euch mag aufgefallen sein, dass ich an dieser Stelle nicht allzu sehr auf die Story eingegangen bin! Dies mag daran liegen, dass der Plot für mich nur ein Aufhänger ist, um die Charaktere agieren zu lassen. Dies soll nicht abwertend klingen, in meinen Augen jedoch stand die Handlung nicht im Vordergrund und ehrlich gesagt hat es mich auch nicht gestört. Viel wichtiger waren in diesem ersten Teil gänzlich andere Dinge!

    Fader Nachgeschmack zum Ende:
    die Menschheit in diesem Universum hat sich, obwohl sie sich erst im 22. Jahrhundert befindet, ein galaktisches Imperium aufgebaut, von dem die Menschheit unserer Realität nur träumen kann. Während die NX-01 ein rückständiges Forschungsschiff ist, brilliert die ISS Enterprise als waffenstarrendes Flaggschiff des Empire. Am Ende scheint sich also zu belegen, dass der Stärkere Recht und Erfolg hat. Was uns jedoch daran hindert eine solche Wirklichkeit real werden zu lassen, ist unser Wissen darum, dass die Praktiken des Imperiums falsch und dem späteren Untergang sind. Denn die Saat des Hasses, den die Menschheit hier legt, wird sie zweihundert Jahre später ernten. In einer Szene sinniert Archer darüber, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn Cochrane nicht die Vulkanier attackiert hätte. Zumindest wir kennen nun beide Seiten der Medallie.

    NADIR ATTAR

     

    nadirattar@web.de

    »Genial! Eine Episode, auf die alle gewartet haben und bei der man nicht enttäuscht wurde!
    Aber wieso gehört eine Folge zu den Besten der Serie, die rein gar nichts mit der regulären Handlung zu tun hat?«

    Spannung Action Humor Erotik Charaktere Kontinuität Anspruch

     

    Meinung zur Episode

     

     

    Wann hatten wir so was zuletzt? Diese Episode strotzt von Details und trumpft gegenüber anderen Episoden des Spiegeluniversums auf. Das lästige Argumentieren, wie und warum jetzt jemand aus „unserem“ Universum in das andere gelangte, fällt weg wodurch man sich voll und ganz auf eine eigene Geschichte konzentrieren kann. Von Anfang an sind wir mitten in der Handlung. Eine kurze Einleitung erklärt uns die Entstehung des Spiegeluniversums.

    Danach spielt die Episode auf alles an, was später erwähnt oder gerade im anderen Universum geschieht. Phlox ist ein sadistischer Folterknecht, Porthos ein Kampfhund, T’Pol eine Sklavin, und und und... Interessant sind aber auch die Gemeinsamkeiten. So hat auch dieser Archer Vorbehalte gegenüber den Vulkaniern, T’Pol und Trip verbindet eine Beziehung der besonderen Art.

    Die Episode bietet, was man gern sehen möchte. Spannung, ohne zu wissen, wie es endet. Dunkle, unvorhersehbare Charaktere, Tholianer, Captain Forrest, die Defiant, ein furchteinflößender Phlox und rassistischer Reed.

    Wieder einmal spielt Manny Coto den Prequel Gedanken voll aus. Er nimmt mit dieser EpisodeBezug auf andere, später kommende Episoden und gibt dem Star Trek Franchise damit das Fundament, das eigentlich schon von Anfang an versprochen wurde, jedoch erst mit dieser Staffel voll zum tragen kommt. Außerdem schaffen es die Macher dieser Serie, die „alten“ Schiffe der Constitution Klasse wirklich wie die Zukunft aussehen zu lassen. Diese Mischung aus Nostalgie, Neuem und dem Spiegeluniversum ist einmalig. Das geänderte Thema der Serie unterstreicht diese Episode als Serie in der Serie und setzt dem ganzen noch ein Sahnehäubchen auf. Schade nur, dass wir so wenig von „dieser“ Serie zu sehen bekommen.

    Mir fehlen in der Tat die Worte um diese Episode zu beschreiben. Die Atmosphäre ist wahnsinnig dicht, die Interaktionen zwischen Forrest, Archer, T’Pol und Tucker sind atemberaubend und die Liebe zum Detail erschreckend. Die Effekte passen wie die Faust aufs Auge und ergänzen die Geschichte einwandfrei. Das Ende verspricht sogar noch mehr, zumal es noch einige Tholianer und noch eine weitere fremde Spezies an Bord des Schiffes befinden. Und wer weiß, wem wir noch begegnen.

    CHRISTIAN GAUS

     

    christiangaus@web.de

    »Star Trek Enterprise gibt mit dieser Folge mal nicht sich selbst, sondern dem Spiegeluniversum ein atemberaubendes Fundament.«

    Spannung Action Humor Erotik Charaktere Kontinuität Anspruch

     


    Quelle: treknews.de

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