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  • Bist auch Du ein Star Trek-Wutbürger?

    Eine Recherche beleuchtet die Debatte rund um Star Trek: Starfleet Academy
    Die neue „Star Trek“-Serie „Starfleet Academy“ hat eine kontroverse Debatte innerhalb der Fangemeinde ausgelöst. Etablierte Autoren unterstellen vielen Fans "Hass" und einen "Schulterschluss mit Wutbürgern." Es geht um die zentrale Frage: Wer bestimmt eigentlich, welche Kritik an „Star Trek“ legitim ist?

    Im neuen Format "SCIFI-MAGAZIN BRACHIAL" von Daniel Räbiger und Jens Großjohann zeigen sie, wie Akteure aus der deutschen Szene offenbar versuchen, die Deutungshoheit über Kritik und Meinung zu beanspruchen und stellen Überlegungen an, warum Journalisten und Autoren davon sprechen, dass das Star Trek Fandom "ein Problem" hat.

    Während Fans über Plot und Charaktere diskutiert, tobt im Hintergrund eine ganz andere Debatte: Wer hat das Recht, Kritik zu üben?

    Warum assoziiert ein etablierter Autor wie Reinhard Prahl kritische Fans mit "Wutbürgern" und meint "nach nur einem Blick" bei Fans eine "Gesinnung" zu erkennen? Warum spricht Star Trek Autor und Journalist Björn Sülter von "Hate als Waffe", wenn Star Trek Fans über die neue Serie debattieren? 

    Wir analysieren das „Sülter System“ und das Portal Planet Trek, das sich selbst als „ehrenamtlich“, "nicht kommerziell" und „frei von externer Werbung“ bezeichnet und beleuchten die Verflechtungen zwischen dem Verlag In Farbe und Bunt, dem GEEK! Magazin, dem Insider und der FedCon von Dirk Bartholomä.

    Benutzer-Feedback



    Empfohlene Kommentare

    Wer sich Prahls und Selters Ergüsse in ihren Episodenführerm ansieht, der weiß, dass ihnen Wokeness aus allen Poren trieft. Es vergeht kaum eine Folgenbesprechung bei denen sie nicht ihren politischen Senf dazugeben müssen, der nix mit der Serie zu tun hat. Es gibt zwar noch kein Buch zu STAC von ihnen aber ich bin sicher, dass ihnen dieser Scheiß gefallen würde und sie bei Kritik mal wieder davon sprechen, dass das keine echten Fans sind. Weil ja nur diese beiden darüber entscheiden...

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    Ich fand das Video aufschlussreich und unterhaltsam zugleich. (Das reimt sich übrigens und ist daher bekanntermaßen gut.) Danke dafür.

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    Hallo Daniel und Jens,

    für mich ein sehr guter Beitrag. Schon lange höre ich mir Eure Rezensionen an. Mit den meisten gehe ich konform, bei anderen habe ich eine andere Meinung. Doch immer habe ich das Gefühl, Ihr habt gut recherchiert und meint es unpolitisch ehrlich.

    Im Gegensatz dazu die Produkte der angegebenen Damen und Herren, welche aus ihrer linkspolitischen Ausrichtung keinen Hehl machen. Früher las ich gern die Geek, jedoch ist sie seit "Corona" (die haben es echt noch nicht geschnallt trotz RKI) nicht mehr erträglich. "Hass und Hetze" sind ja mittlerweile geflügelte Worte der Linken und Antifa geworden und sollen Andersdenkende mundtot machen. Für sie selbst ist Hass und Hetze gegen "rechts" natürlich nicht nur erlaubt, sondern sogar gewünscht. Die Geek war mal eine gute Zeitschrift für Sci-Fi und Fantasy, ist jedoch zu einem linksextremen Revolverblatt verkommen. Man muß nur die Rubrik go/nogo lesen und man weiß Bescheid. Alles was "links" ist, ist go, alles was "rechts" ist, natürlich nogo, was auf nicht gerade zimperliche Weise auch herausposaunt wird. 

    Ich kaufte (leider) einige Star-Trek-Chroniken, in der Hoffnung, gute Inhalte zu den Serien zu finden. Vieles ist recht brauchbar, jedoch kotzt es mich an, wenn in Büchern, die Jahrzehnte überleben sollen, gegendert wird. Das ist so widerlich!!! Zudem werden die alten Star-Trek-Serien nicht etwa in dem politischen Kontext der Entstehungszeit behandelt, sondern in der aktuellen Miß-Lage. Da wird also fröhlich gegen Trump gehetzt, auch gegen Leute, die nicht Hurra brüllen, wenn es um illegale Migration geht oder um hunderte Geschlechter. Dabei darf man natürlich mit Hass und Hetze aus den Vollen schöpfen. Es geht ja schließlich gegen die "Richtigen". Und wenn man dann Kritik äußert, bekommt man wirre Erklärungen dazu (ich bin übrigens Kira bei Minute 25).
    Mittlerweile gibt es auch fast kein Buch mehr, welches nicht um viele Monate verschoben wird. Aus Krankheitsgründen, wie es immer auf Nachfrage heißt. Vielleicht hätten die sich nicht so oft "impfen" lassen sollen (Hui, war das jetzt böse?). Man freut sich monatelang auf ein Buch, nur damit man kurz vor der Veröffentlichung eine lange Nase gezeigt bekommt. Und wenn man dann seinen Unmut äußert, wird man noch blöde angemacht. Man müsse doch Verständnis haben. Hab ich ja - einmal, auch zweimal, aber nicht ständig. Geld wollen sie schließlich haben, Service jedoch nicht liefern. 

    Gehört eigentlich das Trekzone Network auch zu denen? Dort ist das Problem sehr deutlich erkennbar. Die offiziellen Rezensionen jubeln gerade die Starfleet Akademy in himmlische Höhen mit 4,5/5 Punkten usw. (natürlich gegendert), aber die Kommentare der Fans strafen die Bewertungen regelmäßig Lügen. Der größte Teil der Fans findet die Serie scheiße und lehnt sie ab.

    Da lobe ich mir Eure Ehrlichkeit und Offenheit. Macht weiter so und laßt Euch nicht unterkriegen. Ich bleibe bei Euch und verzichte auf den linksgrünen Mist derer, die offenbar nicht mehr wissen, was Star Trek im Kern ist.

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    Ich habe deren  Chroniken negativ rezensiert. Ich glaub, dass solche linken Schreihälse dafür verantwortlich sind, dass ich für Rezensionen gesperrt wurde.

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    Dieses linke, woke Gender-Gesülze empfinde ich nur noch als Teil einer teuflischen Agenda. Entsprechend sind auch die Kritiken auf den entsprechenden YouTube-Kanälen. Die alten Produktionen waren super. Aber dieses ordinäre Getue und Gesülze bei Starfleet Akademy kann ich mir nicht antun. Sorry, aber das ist meine ehrliche Meinung.

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    Sorry, aber mit dieser Überschrift und dem Anreisser im Newsletter disqualifiziert ihr euch selbst. JEDER hat das Recht Kritik zu äusser (und bei Academy ganz besonders). Die Tatsache, dass hier Begriffe wie „Wutbürger“ in den Raum geworfen werden zeigt nur eines, nämlich dass die Kritiker Recht haben und die Macher sich offenbar als unantastbare moralische Instanzen sehen, die entscheiden, wie woke und ideologisch gefärbt die Serie sein muss. Ein Glück gibt es den Knopf zum Ausschalten, den ich schon bei Sektion 31 genutzt habe. Academy muss ich gar nicht erst einschalten, da genügen mit lümmelnde Captains mit Fussfetisch, idiotische Kadetten, mittelfingerzeigende Romulaner etc. pp.

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    vor 30 Minuten schrieb Gast TJB:

    Sorry, aber mit dieser Überschrift und dem Anreisser im Newsletter disqualifiziert ihr euch selbst

    Dieses Framing stammt nicht von uns - genau darüber berichten wir. Bitte schaue diesbezüglich gerne in den Beitrag rein.

    Wie du es sagst: jeder hat ein Recht darauf seinen Standpunkt zu vertretenen.

     

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    Joa… scifinews ist ja in guter Gesellschaft, wenn hier in jedem Kommentar  „woke“, „links“, „Gendergaga“ und  sogar Corona erwähnt wird. Roddenberry dreht sich in seinem Grab. Wenn es mal zu den Sternen geht, seid ihr die letzten die geschickt werden. 

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    Danke dass ihr dieses zwielichtige Profit-System in der deutschsprachigen ST-Szene mal ordentlich ausgeleuchtet habt. Mir begegnen auch immer dieselben Leute, die gegenseitig Werbung für ihre Produkte machen. Das ist einfach nur Kommerz, mehr nicht. Es leuchtet mir völlig ein, dass die inhaltlich wirklich schlecht gemachten neuen ST-Produkte in einem tollen Licht dastehen sollen - schließlich muss ja die Kasse weiter klingeln. Ihr habt das unglaublich toll auf die Schippe genommen.

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    Das System Sülter lehne ich zutiefst ab. Wenn man selber nur Kohle machen will, wäre es anständig, seine Interessenkonflikte zumindest mal offenzulegen. Aber sich als ehrlicher, kleiner Fan oder gar Journalist zu tarnen und seine mannigfachen Geschäftsinteressen zu verschleiern ist moralisch hoch fragwürdig. Alleine deshalb meide ich PlanetTrek.

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    Gast Gelernter Fleischer

    Geschrieben

    Lieber Daniel, es ist ja nett, dass ich mich ständig als "gelernten Fleischer" bezeichnest, (der Grund dahinter ist uns beiden ja klar), jedoch habe ich den Beruf tatsächlich nie wirklich ausgeübt. Allerdings kann ich heute sogar noch kochen und wursten, habe ich neben meinem Abi und meinem weiteren Werdegang immer mal wieder praktiziert. Ich habe sogar einen eigenen Laden: "Reinis Wurstpalast". Kommt gerne mal vorbei, mein Fleischwolf braucht ständig neues Futter. :)  

    Was euer Video angeht: witzig ... und so was von selektiv, dass man euch fast schon dafür loben muss. Den Rest per PN: Kleiner Tipp: Das Veröffentlichen von PNs und E-Mails ist ohne Einverständnis des Erstellers in Deutschland illegal. Ich. Für die Veröffentlichung meiner PN an Dich, Daniel, bekommst du aber gerne nachträglich die Genehmigung. Ansonsten erhältst du, Daniel, gleich eine PN von mir. Vielleicht sollten wir mal von Ohr zu Ohr oder von Angesicht zu Angesicht reden.

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    Ich glaube, wir haben es da mit einem zutiefst korrupten System zu tun. Und das noch in der Star Trek-Fanszene, in der höhere Werte gepredigt werden. Wirklich verabscheuenswürdig, jetzt kaufe ich mir erst recht kein Produkt dieser Herren mehr.

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    vor 10 Stunden schrieb Gast Kira Yoshi:

    ... Doch immer habe ich das Gefühl, Ihr habt gut recherchiert und meint es unpolitisch ehrlich.

    ... linkspolitischen Ausrichtung

    ... "Corona"

    ... geflügelte Worte der Linken und Antifa

    ... gegendert wird. Das ist so widerlich!!!

    ... gegen Trump gehetzt

    ... illegale Migration
    ... "impfen"

    ... linksgrünen Mist ...

    Die Art von "unpolitischer Kritik", die von anderen gefordert wird. Genau mein Humor ...

    Ich hoffe mal, dass sowas nicht unkommentiert bleibt.

    Davon abgesehen trifft die Kritik von Daniel und Jens ins Schwarze, auch wenn ich die Form nicht immer cool und hilfreich finde, aber geschenkt. Diese undistanzierte Lobhudelei von Sülter und Kern nervt inzwischen gewaltig und kann ich nicht ernst nehmen.

    Btw, TrekZone gehört garantiert nicht zu deren "Kartell". Ich weiß, dass man sich dort mit Starfleet Academy auch schwertut. Rezensionen schreiben am Ende freiwillig meist die Leute, die eine (positive) Motivation dazu haben. Alle anderen winken eher genervt ab. Das erklärt vielleicht die abweichende Außenwirkung.

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    Ich rufe hier alle auf: Meidet diese falschen Fufziger, die nur Kohle machen wollen! Seid echte Fans und macht die Augen auf vor all denen, die Euch blenden wollen!

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    Gast Andreas Discovery Panel

    Geschrieben

    Seid ihr von allen guten Geistern verlassen? Wollt ihr einen Honeypot für Hass aufstellen? 

    Guckt euch die Kommentare hier an. Wollt ihr das wirklich?

    Könnt ihr noch in den Spiegel gucken?

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    vor 5 Stunden schrieb Gast Science-Guy:

    Joa… scifinews ist ja in guter Gesellschaft, wenn hier in jedem Kommentar  „woke“, „links“, „Gendergaga“ und  sogar Corona erwähnt wird. Roddenberry dreht sich in seinem Grab. Wenn es mal zu den Sternen geht, seid ihr die letzten die geschickt werden. 

    Hallo lieber Science-Guy. Keiner dieser Begriffe haben wir uns in einem Video oder Artikel jemals zu Eigen gemacht. Ich tausche mich gerne mit Jedem über die Inhalte unseres Videos aus. Aber ich rechtfertige mich nicht für die Meinung Dritter. Des weiteren werden keine Kommentare gelöscht, die nicht den rechtlichen Rahmen überschreiten.

    vor 50 Minuten schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Seid ihr von allen guten Geistern verlassen? Wollt ihr einen Honeypot für Hass aufstellen? 

    Guckt euch die Kommentare hier an. Wollt ihr das wirklich?

    Könnt ihr noch in den Spiegel gucken?

    Hallo Andreas,
    was hat das mit dem Inhalt unseres Videos zu tun? Darf man Dinge nicht ansprechen, weil „jemand Falsches“ kommentieren könnte? Diese Art von Diskurs hat gesellschaftlich in den letzten Jahren ja wunderbar funktioniert.

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    vor 13 Stunden schrieb Gast Kira Yoshi:

    Hallo Daniel und Jens,

    für mich ein sehr guter Beitrag. Schon lange höre ich mir Eure Rezensionen an. Mit den meisten gehe ich konform, bei anderen habe ich eine andere Meinung. Doch immer habe ich das Gefühl, Ihr habt gut recherchiert und meint es unpolitisch ehrlich.

    Im Gegensatz dazu die Produkte der angegebenen Damen und Herren, welche aus ihrer linkspolitischen Ausrichtung keinen Hehl machen. Früher las ich gern die Geek, jedoch ist sie seit "Corona" (die haben es echt noch nicht geschnallt trotz RKI) nicht mehr erträglich. "Hass und Hetze" sind ja mittlerweile geflügelte Worte der Linken und Antifa geworden und sollen Andersdenkende mundtot machen. Für sie selbst ist Hass und Hetze gegen "rechts" natürlich nicht nur erlaubt, sondern sogar gewünscht. Die Geek war mal eine gute Zeitschrift für Sci-Fi und Fantasy, ist jedoch zu einem linksextremen Revolverblatt verkommen. Man muß nur die Rubrik go/nogo lesen und man weiß Bescheid. Alles was "links" ist, ist go, alles was "rechts" ist, natürlich nogo, was auf nicht gerade zimperliche Weise auch herausposaunt wird. 

    Ich kaufte (leider) einige Star-Trek-Chroniken, in der Hoffnung, gute Inhalte zu den Serien zu finden. Vieles ist recht brauchbar, jedoch kotzt es mich an, wenn in Büchern, die Jahrzehnte überleben sollen, gegendert wird. Das ist so widerlich!!! Zudem werden die alten Star-Trek-Serien nicht etwa in dem politischen Kontext der Entstehungszeit behandelt, sondern in der aktuellen Miß-Lage. Da wird also fröhlich gegen Trump gehetzt, auch gegen Leute, die nicht Hurra brüllen, wenn es um illegale Migration geht oder um hunderte Geschlechter. Dabei darf man natürlich mit Hass und Hetze aus den Vollen schöpfen. Es geht ja schließlich gegen die "Richtigen". Und wenn man dann Kritik äußert, bekommt man wirre Erklärungen dazu (ich bin übrigens Kira bei Minute 25).
    Mittlerweile gibt es auch fast kein Buch mehr, welches nicht um viele Monate verschoben wird. Aus Krankheitsgründen, wie es immer auf Nachfrage heißt. Vielleicht hätten die sich nicht so oft "impfen" lassen sollen (Hui, war das jetzt böse?). Man freut sich monatelang auf ein Buch, nur damit man kurz vor der Veröffentlichung eine lange Nase gezeigt bekommt. Und wenn man dann seinen Unmut äußert, wird man noch blöde angemacht. Man müsse doch Verständnis haben. Hab ich ja - einmal, auch zweimal, aber nicht ständig. Geld wollen sie schließlich haben, Service jedoch nicht liefern. 

    Gehört eigentlich das Trekzone Network auch zu denen? Dort ist das Problem sehr deutlich erkennbar. Die offiziellen Rezensionen jubeln gerade die Starfleet Akademy in himmlische Höhen mit 4,5/5 Punkten usw. (natürlich gegendert), aber die Kommentare der Fans strafen die Bewertungen regelmäßig Lügen. Der größte Teil der Fans findet die Serie scheiße und lehnt sie ab.

    Da lobe ich mir Eure Ehrlichkeit und Offenheit. Macht weiter so und laßt Euch nicht unterkriegen. Ich bleibe bei Euch und verzichte auf den linksgrünen Mist derer, die offenbar nicht mehr wissen, was Star Trek im Kern ist.

    Hallo,
    ich persönlich tue mich sehr schwer damit, in diesen Kategorien zu denken. Dennoch würde ich mir in vielen Diskussionen auch mehr Meinungspluralität wünschen, da bin ich absolut bei dir. Unser Ansatz ist nicht, Fans in „Wir“ und „Die“ einzuordnen. Uns geht es um Transparenz: Welche Motivation steckt dahinter, ein Produkt, das offensichtlich den Nerv vieler Fans nicht trifft, an jeder Stelle in den Himmel zu loben?

    Ich persönlich möchte nicht, dass die Meinung zu einer Star-Trek-Serie dazu führt, dass diejenigen, die das gut finden, als links-woke Corona-Lemminge gelten und diejenigen, die es schlecht finden, als rechtsradikale libertäre Schweine. Wir haben immer betont: Wer die neuen Serien gut findet, soll sich bitte daran erfreuen, davon geht es mir nicht schlechter.

    Wenn ein TrekZone-Redakteur seine subjektive Meinung in einer Kritik verfasst, ist das vollkommen in Ordnung. Das muss ich nicht gut finden, aber ich respektiere es. Tut er das jedoch, weil er bei abweichender Meinung innerhalb der Verwertungskette möglicherweise schlechter dasteht (was bei TrekZone meines Wissens nicht der Fall ist!), muss das transparent offengelegt werden.

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    Gast Andreas Discovery Panel

    Geschrieben

    vor 26 Minuten schrieb Jens Großjohann:

    Hallo lieber Science-Guy. Keiner dieser Begriffe haben wir uns in einem Video oder Artikel jemals zu Eigen gemacht. Ich tausche mich gerne mit Jedem über die Inhalte unseres Videos aus. Aber ich rechtfertige mich nicht für die Meinung Dritter. Des weiteren werden keine Kommentare gelöscht, die nicht den rechtlichen Rahmen überschreiten.

    Hallo Andreas,
    was hat das mit dem Inhalt unseres Videos zu tun? Darf man Dinge nicht ansprechen, weil „jemand Falsches“ kommentieren könnte? Diese Art von Diskurs hat gesellschaftlich in den letzten Jahren ja wunderbar funktioniert.

    Ad hominem Attacken ("Fleischer"), Verschwörungstheorien ("die loben nur, weil sie das System füttern müssen"), Halbwahrheiten um Verflechtungen von Verlagen, zwischendurch das Statement, warum man SFA gut finden könnte und warum nicht... Ihr wisst doch, wen ihr damit adressiert, weil solche Argumentationsmethoden emotionalisieren und polarisieren. Ihr seid doch nicht blöd.

     

    Wir erklärt ihr unsere eher positiven Kritiken? Gibt es da auch dunkle Verstrickungen? Oder könnte es sein, dass auch ein Reinhard Prahl oder z.B. ein Christian Humberg, der auch mit Star Trek Geld verdient hat (wenn das auch für niemanden von den von euch angeführten Personen im Verhältnis zu ihrem Aufwand steht, auch für Björn Sülter nicht) einfach ihre ehrliche Meinung zur Serie kund tun? Differenziert? Und ohne "Zerstörungs"-Metaphern, die ihr im Clickbaiting so gerne bedient?

     

    Ihr ruft hier Geister - und die ruft ihr bewusst.

     

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    vor 48 Minuten schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Ad hominem Attacken ("Fleischer"), Verschwörungstheorien ("die loben nur, weil sie das System füttern müssen"), Halbwahrheiten um Verflechtungen von Verlagen, zwischendurch das Statement, warum man SFA gut finden könnte und warum nicht... Ihr wisst doch, wen ihr damit adressiert, weil solche Argumentationsmethoden emotionalisieren und polarisieren. Ihr seid doch nicht blöd.

     

    Wir erklärt ihr unsere eher positiven Kritiken? Gibt es da auch dunkle Verstrickungen? Oder könnte es sein, dass auch ein Reinhard Prahl oder z.B. ein Christian Humberg, der auch mit Star Trek Geld verdient hat (wenn das auch für niemanden von den von euch angeführten Personen im Verhältnis zu ihrem Aufwand steht, auch für Björn Sülter nicht) einfach ihre ehrliche Meinung zur Serie kund tun? Differenziert? Und ohne "Zerstörungs"-Metaphern, die ihr im Clickbaiting so gerne bedient?

     

    Ihr ruft hier Geister - und die ruft ihr bewusst.

     

    Es handelt sich um eine satirisch-journalistische Aufarbeitung der Thematik. So wie Lindner der Porsche-Fahrer, Habeck der Kinderbuchautor und Merz der BlackRock-Buddy ist, ist Reinhard Prahl eben der Fleischer. Das ist ein ganz legitimes Stilmittel bei der Art von Beitrag.

    Es gibt auch keine Verschwörungstheorie. Alle Dinge, die wir als Fakt darstellen, sind belegt. Andere Dinge stellen wir maximal in Frage, fällen aber keine finalen Behauptungen.

    Ich kenne eure Kritiken nur bedingt. Ich habe einmal in ein oder zwei Discovery-Besprechungen reingehört und auf mich habt ihr einen authentischen Eindruck gemacht. Ich habe eure Meinung zum großen Teil nicht geteilt, aber das spielt ja keine Rolle. Ihr scheint das Produkt okay zu finden und macht einen Podcast darüber. Alles okay, go for it.

    Kurze Rückfrage zum eigentlichen Thema: Findest du beispielsweise intransparente Gefälligkeitsinterviews auf einer Webseite, die laut eigener Aussage „rein journalistischen Content“ liefert, vollkommen okay? Artikel, die die Ablehnung einer TV-Serie mit Wutbürgertum gleichsetzen? Das ist okay für Dich?

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    Wow, ihr habt ein echt cooles Video produziert. Effekte, Dramaturgie, Schauspiel (Daniel top, Jens solide), alles auf echt unterhaltsamem Niveau. Wie schade, dass ihr so viel Zeit, Geld und Talent dafür verschwendet, nur um euren privaten Beef mit Björn, Reinhard, Peter, Claudia, Dirk und Co. in die Welt zu tragen. Und, nein, da geht's nicht um Enthüllungsjournalismus, es geht um geschickte Diffamierung. Du bist ein Medienprofi, Daniel. Du weißt, wie man mit Betroffenheit, suggestiven Fragen, Ironie, ausgewählt aneinandergereihten Zitaten und der Verbrüderung mit dem "kleinen Mann" gegen "das Establishment" Zuschauer manipuliert - zumindest wenn sie empfänglich für die Nachricht sind, weil sie die entsprechende Geisteshaltung haben. Investiert eure Energie doch lieber in geile Inhalte auf Scifinews, statt Leute anzuprangern, die seit Jahren Cons und Bücher und Magazine für die Star-Trek-Fans in Deutschland machen - und damit ganz sicher nicht reich werden (würde man mit "Star Trek" in Deutschland reich werden, wären die Romane noch bei Heyne, Brettspiele würden von Ravensburger lokalisiert und Comics kämen bei Panini raus). Recht habt ihr nur mit einer Sache: "Starfleet Academy" darf jeder so geil oder scheiße finden, wie er will. UMUK und so. Unterschiedliche Meinungen, sofern sie frei von ekligem Rassismus, Sexismus und anderen -ismen sind, sollten immer erlaubt sein. Und dass früher eh alles besser war, wissen wir doch. 😉 LLAP.

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    Gast Andreas Discovery Panel

    Geschrieben

    vor 58 Minuten schrieb Jens Großjohann:

    Es handelt sich um eine satirisch-journalistische Aufarbeitung der Thematik. So wie Lindner der Porsche-Fahrer, Habeck der Kinderbuchautor und Merz der BlackRock-Buddy ist, ist Reinhard Prahl eben der Fleischer. Das ist ein ganz legitimes Stilmittel bei der Art von Beitrag.

    Es gibt auch keine Verschwörungstheorie. Alle Dinge, die wir als Fakt darstellen, sind belegt. Andere Dinge stellen wir maximal in Frage, fällen aber keine finalen Behauptungen.

    Ich kenne eure Kritiken nur bedingt. Ich habe einmal in ein oder zwei Discovery-Besprechungen reingehört und auf mich habt ihr einen authentischen Eindruck gemacht. Ich habe eure Meinung zum großen Teil nicht geteilt, aber das spielt ja keine Rolle. Ihr scheint das Produkt okay zu finden und macht einen Podcast darüber. Alles okay, go for it.

    Kurze Rückfrage zum eigentlichen Thema: Findest du beispielsweise intransparente Gefälligkeitsinterviews auf einer Webseite, die laut eigener Aussage „rein journalistischen Content“ liefert, vollkommen okay? Artikel, die die Ablehnung einer TV-Serie mit Wutbürgertum gleichsetzen? Das ist okay für Dich?

    Ich unterstelle dir ehrlich gesagt, dass du all das sehr genau weißt. Ihr seid ja keine Anfänger im Umgang mit Öffentlichkeit, Dramaturgie und Online-Debatten. Genau deshalb wundert mich eure Verteidigung hier ein wenig.

    Mir geht es nicht darum, Kritik an möglichen Interessenkonflikten zu delegitimieren. Transparenz bei Verflechtungen zwischen Verlag, Magazin, Convention-Umfeld und journalistischer Berichterstattung ist ein völlig legitimes Thema. Darüber kann man – und sollte man – sprechen.

    Mein Punkt betrifft die Form, in der ihr das tut.

    Wenn in einem Beitrag Personen wiederholt über biografische Marker oder Berufsbezeichnungen adressiert werden („der Fleischer“), wenn gleichzeitig ein Rahmen aufgebaut wird, der Begriffe wie „System“, „Netzwerk“, „Monopol“ oder „Verwertungskette“ in den Raum stellt, und wenn das Ganze rhetorisch dadurch abgesichert wird, dass man formal ja nur Fragen stelle und keine finalen Behauptungen treffe, entsteht eine sehr spezifische Dynamik.

    Sie emotionalisiert stark, personalisiert strukturelle Kritik und lädt das Thema moralisch auf. Dass solche Beiträge anschließend Kommentarspalten anziehen, in denen genau diese Personalisierung und Aufladung weiter eskaliert, ist dann kein überraschender Nebeneffekt.

    Dass ihr euch dabei auf Satire beruft, überzeugt mich nicht. Satire schützt nicht vor der Frage nach Fairness im Umgang mit Personen. Ich finde übrigens auch in der Politik viele dieser ad-hominem-Etikettierungen problematisch – unabhängig davon, ob sie gegen Lindner, Habeck oder Merz gerichtet sind. Dass Merz’ Tätigkeit für BlackRock politisch kritisierbar ist, heißt nicht, dass persönliche Markierungen automatisch zu besserer Argumentation führen.

    Ähnlich sehe ich den Verweis auf Meinungsfreiheit. Natürlich darf man all das sagen. Aber Meinungsfreiheit beschreibt zunächst eine rechtliche Grenze staatlicher Eingriffe, nicht automatisch einen Maßstab für gute Debattenkultur. Eine Diskussion gewinnt normalerweise an Qualität, wenn sie sich stärker auf Argumente und weniger auf Degradierungen von Personen konzentriert.

    Und schließlich noch ein Punkt: Wenn immer wieder angedeutet wird, dass bestimmte positive Bewertungen einer Serie möglicherweise aus ökonomischen Verflechtungen entstehen, während gleichzeitig betont wird, man behaupte das ja gar nicht endgültig, entsteht ein Verdachtsraum, der sehr leicht als strukturelle Erklärung für andere Meinungen gelesen wird. Damit verschiebt sich die Diskussion von „Warum findet jemand etwas gut?“ zu „Welche Interessen könnten dahinterstecken?“.

    Ich halte diese Art der Zuspitzung für problematisch – gerade in einem relativ kleinen Fandom-Diskurs, in dem sich viele Beteiligte ohnehin kennen und regelmäßig begegnen.

    Und um deine Frage direkt zu beantworten: Nein, intransparente Nähe zwischen Berichterstattung, Verlag und Veranstaltungen finde ich ebenfalls nicht ideal. Transparenz ist sinnvoll. Aber ich glaube nicht, dass man dieses Thema überzeugend aufarbeitet, indem man Personen rhetorisch degradiert oder ein Klima erzeugt, in dem jede positive Bewertung automatisch als interessengeleitet gelesen werden kann.

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    vor 4 Minuten schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Ich unterstelle dir ehrlich gesagt, dass du all das sehr genau weißt. Ihr seid ja keine Anfänger im Umgang mit Öffentlichkeit, Dramaturgie und Online-Debatten. Genau deshalb wundert mich eure Verteidigung hier ein wenig.

    Mir geht es nicht darum, Kritik an möglichen Interessenkonflikten zu delegitimieren. Transparenz bei Verflechtungen zwischen Verlag, Magazin, Convention-Umfeld und journalistischer Berichterstattung ist ein völlig legitimes Thema. Darüber kann man – und sollte man – sprechen.

    Mein Punkt betrifft die Form, in der ihr das tut.

    Wenn in einem Beitrag Personen wiederholt über biografische Marker oder Berufsbezeichnungen adressiert werden („der Fleischer“), wenn gleichzeitig ein Rahmen aufgebaut wird, der Begriffe wie „System“, „Netzwerk“, „Monopol“ oder „Verwertungskette“ in den Raum stellt, und wenn das Ganze rhetorisch dadurch abgesichert wird, dass man formal ja nur Fragen stelle und keine finalen Behauptungen treffe, entsteht eine sehr spezifische Dynamik.

    Sie emotionalisiert stark, personalisiert strukturelle Kritik und lädt das Thema moralisch auf. Dass solche Beiträge anschließend Kommentarspalten anziehen, in denen genau diese Personalisierung und Aufladung weiter eskaliert, ist dann kein überraschender Nebeneffekt.

    Dass ihr euch dabei auf Satire beruft, überzeugt mich nicht. Satire schützt nicht vor der Frage nach Fairness im Umgang mit Personen. Ich finde übrigens auch in der Politik viele dieser ad-hominem-Etikettierungen problematisch – unabhängig davon, ob sie gegen Lindner, Habeck oder Merz gerichtet sind. Dass Merz’ Tätigkeit für BlackRock politisch kritisierbar ist, heißt nicht, dass persönliche Markierungen automatisch zu besserer Argumentation führen.

    Ähnlich sehe ich den Verweis auf Meinungsfreiheit. Natürlich darf man all das sagen. Aber Meinungsfreiheit beschreibt zunächst eine rechtliche Grenze staatlicher Eingriffe, nicht automatisch einen Maßstab für gute Debattenkultur. Eine Diskussion gewinnt normalerweise an Qualität, wenn sie sich stärker auf Argumente und weniger auf Degradierungen von Personen konzentriert.

    Und schließlich noch ein Punkt: Wenn immer wieder angedeutet wird, dass bestimmte positive Bewertungen einer Serie möglicherweise aus ökonomischen Verflechtungen entstehen, während gleichzeitig betont wird, man behaupte das ja gar nicht endgültig, entsteht ein Verdachtsraum, der sehr leicht als strukturelle Erklärung für andere Meinungen gelesen wird. Damit verschiebt sich die Diskussion von „Warum findet jemand etwas gut?“ zu „Welche Interessen könnten dahinterstecken?“.

    Ich halte diese Art der Zuspitzung für problematisch – gerade in einem relativ kleinen Fandom-Diskurs, in dem sich viele Beteiligte ohnehin kennen und regelmäßig begegnen.

    Und um deine Frage direkt zu beantworten: Nein, intransparente Nähe zwischen Berichterstattung, Verlag und Veranstaltungen finde ich ebenfalls nicht ideal. Transparenz ist sinnvoll. Aber ich glaube nicht, dass man dieses Thema überzeugend aufarbeitet, indem man Personen rhetorisch degradiert oder ein Klima erzeugt, in dem jede positive Bewertung automatisch als interessengeleitet gelesen werden kann.

    Ich glaube, an einem Punkt interpretierst du unsere Aussagen anders, als sie gemeint sind.

    Wir haben zu keinem Zeitpunkt behauptet, dass jede positive Bewertung einer Serie automatisch interessengeleitet ist. Das ist nicht unsere Aussage. Wir zeigen konkrete personelle und strukturelle Verbindungen auf und stellen dazu Fragen. Mehr nicht.

    Gerade um zu vermeiden, dass alles im Ungefähren bleibt, machen wir diese Zusammenhänge auch an konkreten Personen fest. Strukturen existieren ja nicht im luftleeren Raum, sondern zeigen sich immer über Menschen, die in bestimmten Rollen tätig sind. Wenn jemand gleichzeitig Autor, Teil eines verlegerischen Umfelds und Kommentator über genau dieses Umfeld ist, dann finde ich es legitim, diese Konstellation auch konkret zu benennen.

    Das ist für mich keine „Degradierung“, sondern Kontext.

    Vielleicht auch einmal anders herum: Ich höre euren Podcast nicht, weil er für mich persönlich keinen großen Mehrwert bietet. Trotzdem würde ich euch niemals unterstellen, dass das, was ihr macht, interessengeleitet ist oder aus versteckten Motiven entsteht. Unterschiedliche Einschätzungen gehören einfach dazu.

    Mit dem Punkt „Debattenkultur“ tue ich mich ehrlich gesagt etwas schwer. Wenn rechtliche Rahmenbedingungen wie Meinungsfreiheit plötzlich keine Rolle mehr spielen sollen, stellt sich für mich die Frage: Wer legt dann fest, was noch legitime Zuspitzung ist und was nicht?

    Ich glaube ehrlich gesagt, dass wir hier nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen werden. An vielen Stellen kann ich deinen Einschätzungen nicht zustimmen. Deine Meinung respektiere ich trotzdem. Unterschiedliche Sichtweisen gehören am Ende auch zu einer offenen Diskussion.

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    vor 3 Stunden schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Seid ihr von allen guten Geistern verlassen? Wollt ihr einen Honeypot für Hass aufstellen? 

    Öh nein, warum?! Wie kommst du darauf?

    vor 2 Stunden schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Ad hominem Attacken ("Fleischer"), Verschwörungstheorien ("die loben nur, weil sie das System füttern müssen"), Halbwahrheiten um Verflechtungen von Verlagen, zwischendurch das Statement, warum man SFA gut finden könnte und warum nicht... Ihr wisst doch, wen ihr damit adressiert, weil solche Argumentationsmethoden emotionalisieren und polarisieren. Ihr seid doch nicht blöd.

    Die Sendung folgt einem Stilmittel. Herr Prahl hätte es sich "als junger Mann nicht zu träumen gewagt" als gelernter Fleischer mal Serien- und Filmkritiken zu schreiben (war Teil unserer Recherche).

    Wir attackieren damit mitnichten seine Person sondern nutzen es als Stilmittel im Kontext eines Formats, dass sich den Elementen des "Neo Magazin Royal" mehr als nur bedient. Ich finde auch, dass es inhaltlich Sinn macht in einem Beitrag über Kritik an Kritik zu erwähnen mit welchem fachlichen Hintergrund ("Fleischer und Ägyptologie") diese erfolgt. Wir tätigen unsere Kritik wie fortlaufend erwähnt immer aus der Perspektive des Fans. Reinhard Prahl öffnet das Fass selbst in dem er in seinen beiden Beiträgen auf planettrek.de und in Kommentaren auf Facebook sehr pauschal, sehr zugespitzt mit den Begriffen "Wutbürgern" und "Hass" Meinungen und Ansichten Dritter nicht nur inhaltlich aburteilt sondern diese Personen auch in eine gewisse Ecke stellt.

    Natürlich ist es nicht unter Ziel einen "Honeypot für Hass" aufzustellen. Und nein, unser Ziel war auch nicht, jede positive Kritik an Starfleet Academy automatisch als gekauft, fremdgesteuert oder unehrlich darzustellen. Wenn das bei dir so angekommen ist, dann ist das ein Punkt, den man ernst nehmen muss.

    vor 36 Minuten schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Mein Punkt betrifft die Form, in der ihr das tut.

    Wenn in einem Beitrag Personen wiederholt über biografische Marker oder Berufsbezeichnungen adressiert werden („der Fleischer“), wenn gleichzeitig ein Rahmen aufgebaut wird, der Begriffe wie „System“, „Netzwerk“, „Monopol“ oder „Verwertungskette“ in den Raum stellt, und wenn das Ganze rhetorisch dadurch abgesichert wird, dass man formal ja nur Fragen stelle und keine finalen Behauptungen treffe, entsteht eine sehr spezifische Dynamik.

    Du hast mit einem Teil deiner Kritik absolut recht: Es gibt einen Unterschied zwischen struktureller Kritik und Satire. An dieser Grenze bewegt sich das Format und versucht sich am Spagat zwischen Information und Unterhaltung. 

    vor 36 Minuten schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Satire schützt nicht vor der Frage nach Fairness im Umgang mit Personen. Ich finde übrigens auch in der Politik viele dieser ad-hominem-Etikettierungen problematisch – unabhängig davon, ob sie gegen Lindner, Habeck oder Merz gerichtet sind. Dass Merz’ Tätigkeit für BlackRock politisch kritisierbar ist, heißt nicht, dass persönliche Markierungen automatisch zu besserer Argumentation führen.

    Hier bin ich bei dir. Automatisch bessere Argumente ergibt das nicht - aber, siehe heute show / Magazin royal, zu besserer Unterhaltung und ggfs. den einen oder anderen Gedanklichen Anreiz sich selbst in die Tiefe der Thematik zu begeben.

    vor 36 Minuten schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Ähnlich sehe ich den Verweis auf Meinungsfreiheit. Natürlich darf man all das sagen. Aber Meinungsfreiheit beschreibt zunächst eine rechtliche Grenze staatlicher Eingriffe, nicht automatisch einen Maßstab für gute Debattenkultur. Eine Diskussion gewinnt normalerweise an Qualität, wenn sie sich stärker auf Argumente und weniger auf Degradierungen von Personen konzentriert.

    Hier bin ich vollständig bei dir. Darum schließen wir ja auch mit den Worten

    "Hier im Kanal wird es immer so bleiben wie es immer schon war: Jede Meinung ist hier gern gesehen.
    Du findest Starfleet Academy super, weil es dich emotional mitnimmt und sich für dich wie ein frischer Wind anfühlt? Fantastisch! Du findest die Serie eher schwach, weil du Erzähltiefe, Fallhöhe und logische Erzählstruktur vermisst?
    Prima, dann lass uns darüber sprechen. Jens und ich werden unseren Standpunkt argumentativ(!) verteidigen, sind aber jederzeit bereit ihn anzupassen und werden in jedem Fall Deine Meinung respektieren."

    vor 2 Stunden schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Wir erklärt ihr unsere eher positiven Kritiken? Gibt es da auch dunkle Verstrickungen? Oder könnte es sein, dass auch ein Reinhard Prahl oder z.B. ein Christian Humberg, der auch mit Star Trek Geld verdient hat (wenn das auch für niemanden von den von euch angeführten Personen im Verhältnis zu ihrem Aufwand steht, auch für Björn Sülter nicht) einfach ihre ehrliche Meinung zur Serie kund tun? Differenziert? Und ohne "Zerstörungs"-Metaphern, die ihr im Clickbaiting so gerne bedient?

    Ich nehme jedweder Meinung erst einmal für das, was sie ist: der Standpunkt meines Gegenübers. Und den darf jeder haben. Genau deshalb haben wir ja auch in der Sendung nicht gesagt: "Alle positiven Stimmen sind falsch." oder dass wir irgendwie ein Recht darauf hätten die einzige geile Rezension zu haben. Ganz im Gegenteil, unser Format ist stümperhaft live-on-tape und gut. 

    Unser Punkt war eher: "Wenn ein kleiner Diskursraum stark von Personen geprägt wird, die sich seit Jahren kennen, miteinander arbeiten, gegenseitig Plattformen bespielen und teilweise innerhalb derselben Verwertungskette auftauchen, dann ist das journalistisch mindestens interessant."

    Die Aussage ist: "Wenn Menschen gleichzeitig in mehreren Rollen auftreten - als Autoren, Verleger, Magazinmacher, Podcaster, Moderatoren, Convention-Teilnehmer oder Interviewpartner - dann ist es legitim, nach Transparenz und Rollenklarheit zu fragen."

    Das ist für uns der entscheidende Unterschied.

    vor 36 Minuten schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Ich halte diese Art der Zuspitzung für problematisch – gerade in einem relativ kleinen Fandom-Diskurs, in dem sich viele Beteiligte ohnehin kennen und regelmäßig begegnen.

    Kleine Gruppierungen sind oft genau die Orte, in denen persönliche Nähe, publizistische Macht und wirtschaftliche Abhängigkeiten besonders eng aufeinanderliegen. Gerade weil man sich kennt, gerade weil man sich auf Cons begegnet, gerade weil man dieselben Magazine, Bücher, Podcasts und Bühnen bespielt, ist Transparenz dort wichtiger und nicht weniger wichtig.

    Ich finde es hier viel wichtiger als in einem größeren Marktumfeld, bei welchem allein durch eine hohe Zahl an Marktteilnehmern automatisch eine gewisse Wahl für den Konsumenten besteht. 

    vor 36 Minuten schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Nein, intransparente Nähe zwischen Berichterstattung, Verlag und Veranstaltungen finde ich ebenfalls nicht ideal. Transparenz ist sinnvoll. Aber ich glaube nicht, dass man dieses Thema überzeugend aufarbeitet, indem man Personen rhetorisch degradiert oder ein Klima erzeugt, in dem jede positive Bewertung automatisch als interessengeleitet gelesen werden kann.

    Was ich an deinem Kommentar besonders stark finde, ist, dass du ausführlich argumentierst und deinen Standpunkt klar stellst. Genau die Debattenkultur bedienst die wir erhoffen.

    Du sagst nicht "Deshalb ist jede Kritik an Verflechtungen falsch", sondern du sagst: "Das Thema ist legitim, aber die Form kann problematisch sein."

    Das ist wertvolles Feedback und ein Anstoß zu weiterer Diskussion. Und auch aus meiner Sicht das Gegenteil dessen, was im Vorfeld zu unserem Video über die darin kritisierten Kanäle entstand. In jedem Fall deutlich produktiver als die reflexhafte Gegenreaktion, jede Kritik an der Serie als "Hass" abzustempeln.

    Gehst du hier mit?
    "Du kritisierst unsere Mittel. Wir kritisieren die Strukturen und die Moralisierung von Gegenmeinungen."

    Beides kann glaube ich gleichzeitig diskutiert werden.

    Mich würde deshalb ehrlich interessieren: Wenn man den satirischen Teil und die Zuspitzungen einmal abzieht, welche unserer inhaltlichen Fragen hältst du denn für berechtigt und welche nicht? Also ganz konkret: Wo würdest du sagen, beginnt für dich in so einem kleinen Fandom-Diskurs ein echter Transparenzkonflikt - und wo noch nicht?

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    vor 1 Stunde schrieb Gast Theo:

    Wow, ihr habt ein echt cooles Video produziert. Effekte, Dramaturgie, Schauspiel (Daniel top, Jens solide), alles auf echt unterhaltsamem Niveau.

    Danke!

    vor 1 Stunde schrieb Gast Theo:

    es geht um geschickte Diffamierung. Du bist ein Medienprofi, Daniel. Du weißt, wie man mit Betroffenheit, suggestiven Fragen, Ironie, ausgewählt aneinandergereihten Zitaten und der Verbrüderung mit dem "kleinen Mann" gegen "das Establishment" Zuschauer manipuliert - zumindest wenn sie empfänglich für die Nachricht sind, weil sie die entsprechende Geisteshaltung haben.

    Schade, dass es für dich so rüber kommt.

    Unser Ansatz war aber tatsächlich ein anderer. Uns ging es weniger um einzelne Personen, sondern um eine Struktur innerhalb eines relativ kleinen Fandom-Ökosystems. Wenn dieselben Leute gleichzeitig als Autoren, Herausgeber, Interviewer, Moderatoren, Verlags- oder Magazinbeteiligte auftreten, dann finden wir es legitim, darüber zu sprechen und zu fragen, wie transparent diese Rollen für das Publikum sind.

    Natürlich arbeiten wir mit Ironie, Zuspitzung und Dramaturgie. Das ist Teil des Formats. Die Grundlage der Zitate und Beispiele sind real, wir haben nichts erfunden.

    vor 1 Stunde schrieb Gast Theo:

    Recht habt ihr nur mit einer Sache: "Starfleet Academy" darf jeder so geil oder scheiße finden, wie er will. UMUK und so. Unterschiedliche Meinungen, sofern sie frei von ekligem Rassismus, Sexismus und anderen -ismen sind, sollten immer erlaubt sein.

    Jeder darf Starfleet Academy gut oder schlecht finden. Genau das war am Ende auch unser zentraler Punkt. Geschmack ist keine Gesinnung.

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    Ihr habt mir mit Eurem exzellent gemachten Video echt die Augen geöffnet. Es gibt da einen fragwürdigen Komplex interessengeleiteter Star Trek-Kommerzialisten im Herzen des Fandoms, die die Bedingungen so zurechtstellen wollen, damit es ihrem Geldbeutel nutzt. Großer Nagus Sülter, das passt. Ich bin nicht bereit, diese Truppe zu unterstützen. Dafür danke ich Euch.

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    Gast Andreas Discovery Panel

    Geschrieben

    Daniel,

    ich will noch einen letzten Punkt ansprechen, und dann lasse ich das auch gut sein.

    Du sagst, eure Zuspitzung und die biografischen Marker („der Fleischer“) könnten Menschen dazu bringen, sich tiefer mit der Thematik zu beschäftigen. Wenn ich mir allerdings die ersten Kommentare unter eurem Beitrag anschaue, sehe ich dort nicht mehr Tiefe, sondern genau das, was solche Personalisierungen und Verdachtsrahmen regelmäßig erzeugen: persönliche Abwertungen, Kulturkampf-Vokabular und politische Kampfbegriffe, die mit der eigentlichen Frage nach Transparenz im Fandom kaum noch etwas zu tun haben.

    Das meine ich mit Verantwortung für die Form. Persönliche Markierungen bringen keine analytische Tiefe in eine Diskussion – sie senken die Schwelle für genau diese Art von Kommentaren.

    Deshalb finde ich es ehrlich gesagt schäbig, so zu tun, als sei das nur ein neutraler Beitrag zur Medienkritik, während gleichzeitig ein Diskursraum entsteht, in dem Menschen als „woke“, „linke Schreihälse“ oder Teil irgendeiner politischen Agenda beschimpft werden. Wer einen Beitrag so zuspitzt, weiß normalerweise auch ziemlich genau, welche Dynamiken er damit auslöst.

    Ein zweiter Punkt: Du suggerierst an mehreren Stellen, dass positive Bewertungen der Serie möglicherweise aus Verflechtungen entstehen. Gleichzeitig formulierst du aber auch, als sei Kritik an der Serie automatisch Ausdruck von Ansprüchen an „Erzähltiefe, Fallhöhe und logische Erzählstruktur“. Das impliziert wiederum, dass jemand, der die Serie mag, diese Ansprüche vielleicht gar nicht habe. Auch das ist letztlich eine rhetorische Verkürzung.

    Ich kenne Björn Sülter seit vielen Jahren und tausche mich regelmäßig mit ihm über Star Trek aus. Wir haben ihn auch schon in unseren Podcast eingeladen und sprechen dort einfach gemeinsam über die Serien. Wir verdienen daran keinen Cent – wir machen das, weil wir Star Trek lieben. Und Björn eben auch.

    Dass Menschen im Fandom miteinander arbeiten, Bücher schreiben, Podcasts machen oder auf Conventions auftreten, liegt aus meiner Sicht oft schlicht daran, dass sie dasselbe Interesse teilen und gerne miteinander über dieses Universum sprechen. Nicht jede Zusammenarbeit ist automatisch eine „Verwertungskette“.

    Und was das Thema Transparenz betrifft: Die von euch angesprochenen Verbindungen sind ja gerade deshalb leicht auffindbar, weil sie offen existieren. Reinhard steht im Impressum von planettrek, die Zusammenarbeit zwischen Autoren und Verlagen ist öffentlich, und auch Conventions oder Magazine treten transparent auf. Wäre das wirklich ein verborgenes System, hättet ihr es nicht mit einer Google-Recherche zusammenstellen können.

    Mein Eindruck bleibt deshalb: Ihr stellt eine legitime Frage nach Transparenz – aber ihr tut das in einer Form, die Personen herabsetzt und einen Diskursraum erzeugt, in dem sehr schnell aus Medienkritik politischer Kulturkampf wird.

    Wenn ich konstruktiv über Star Trek sprechen möchte, suche ich mir ehrlich gesagt andere Orte als Kommentarspalten, in denen genau diese Dynamiken dominieren.

    In diesem Sinne: Ich glaube, unsere Positionen sind jetzt klar geworden. Mehr habe ich dazu auch nicht zu sagen.

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    vor 5 Minuten schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Daniel,

    ich will noch einen letzten Punkt ansprechen, und dann lasse ich das auch gut sein.

    Du sagst, eure Zuspitzung und die biografischen Marker („der Fleischer“) könnten Menschen dazu bringen, sich tiefer mit der Thematik zu beschäftigen. Wenn ich mir allerdings die ersten Kommentare unter eurem Beitrag anschaue, sehe ich dort nicht mehr Tiefe, sondern genau das, was solche Personalisierungen und Verdachtsrahmen regelmäßig erzeugen: persönliche Abwertungen, Kulturkampf-Vokabular und politische Kampfbegriffe, die mit der eigentlichen Frage nach Transparenz im Fandom kaum noch etwas zu tun haben.

    Das meine ich mit Verantwortung für die Form. Persönliche Markierungen bringen keine analytische Tiefe in eine Diskussion – sie senken die Schwelle für genau diese Art von Kommentaren.

    Deshalb finde ich es ehrlich gesagt schäbig, so zu tun, als sei das nur ein neutraler Beitrag zur Medienkritik, während gleichzeitig ein Diskursraum entsteht, in dem Menschen als „woke“, „linke Schreihälse“ oder Teil irgendeiner politischen Agenda beschimpft werden. Wer einen Beitrag so zuspitzt, weiß normalerweise auch ziemlich genau, welche Dynamiken er damit auslöst.

    Ein zweiter Punkt: Du suggerierst an mehreren Stellen, dass positive Bewertungen der Serie möglicherweise aus Verflechtungen entstehen. Gleichzeitig formulierst du aber auch, als sei Kritik an der Serie automatisch Ausdruck von Ansprüchen an „Erzähltiefe, Fallhöhe und logische Erzählstruktur“. Das impliziert wiederum, dass jemand, der die Serie mag, diese Ansprüche vielleicht gar nicht habe. Auch das ist letztlich eine rhetorische Verkürzung.

    Ich kenne Björn Sülter seit vielen Jahren und tausche mich regelmäßig mit ihm über Star Trek aus. Wir haben ihn auch schon in unseren Podcast eingeladen und sprechen dort einfach gemeinsam über die Serien. Wir verdienen daran keinen Cent – wir machen das, weil wir Star Trek lieben. Und Björn eben auch.

    Dass Menschen im Fandom miteinander arbeiten, Bücher schreiben, Podcasts machen oder auf Conventions auftreten, liegt aus meiner Sicht oft schlicht daran, dass sie dasselbe Interesse teilen und gerne miteinander über dieses Universum sprechen. Nicht jede Zusammenarbeit ist automatisch eine „Verwertungskette“.

    Und was das Thema Transparenz betrifft: Die von euch angesprochenen Verbindungen sind ja gerade deshalb leicht auffindbar, weil sie offen existieren. Reinhard steht im Impressum von planettrek, die Zusammenarbeit zwischen Autoren und Verlagen ist öffentlich, und auch Conventions oder Magazine treten transparent auf. Wäre das wirklich ein verborgenes System, hättet ihr es nicht mit einer Google-Recherche zusammenstellen können.

    Mein Eindruck bleibt deshalb: Ihr stellt eine legitime Frage nach Transparenz – aber ihr tut das in einer Form, die Personen herabsetzt und einen Diskursraum erzeugt, in dem sehr schnell aus Medienkritik politischer Kulturkampf wird.

    Wenn ich konstruktiv über Star Trek sprechen möchte, suche ich mir ehrlich gesagt andere Orte als Kommentarspalten, in denen genau diese Dynamiken dominieren.

    In diesem Sinne: Ich glaube, unsere Positionen sind jetzt klar geworden. Mehr habe ich dazu auch nicht zu sagen.

    Daniel und Jens haben alles richtig gemacht und führen sicher keinen Kulturkampf. Der wird von Herrn Fleischer ausgelöst. 

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    vor 19 Minuten schrieb Gast Marko:

    Daniel und Jens haben alles richtig gemacht und führen sicher keinen Kulturkampf. Der wird von Herrn Fleischer ausgelöst. 

    Wie auch immer: Es gibt heutzutage zum Glück eine ganze Reihe von Autoren, die zwar eigene Produkte anbieten, sie aber in keiner Weise aggressiv bewerben. Ich hab sicher nix dagegen, dass jemand etwas Geld mit eigenen Fanerzeugnissen verdient, doch diese fast schon perverse Selbstbewerbung und Werbung über Bande (der Kölner würde von "Klüngel" sprechen) geht mir mega gegen den Strich. Herr Sülter ist leider ein Vorzeigekandidat hierfür. Was er und seine Freunde da tun, ist schlicht nicht redlich.

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    Wer denkt, dass ist nur im deutschen Markt so, schaut sich bitte mal TreCore.com oder die Meinung von Larry Nemecek an. Letzteren mag ich ja aber er will halt auch immer noch ran an den Speck und so versucht er, immer was positives zu erkennen, obwohl es evtl. nicht da ist. Jörg Hillebrand wertet auch überhaupt nicht, was ich wieder okay finde - aber auch er wurde von Hollywood schon angestellt und diente als Berater für Picard. Für ihn ist das sicher nur ein Hobby - wie Briefmarken sammeln.

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    vor 19 Stunden schrieb Gast Kira Yoshi:

     

    Gehört eigentlich das Trekzone Network auch zu denen? Dort ist das Problem sehr deutlich erkennbar. Die offiziellen Rezensionen jubeln gerade die Starfleet Akademy in himmlische Höhen mit 4,5/5 Punkten usw. (natürlich gegendert), aber die Kommentare der Fans strafen die Bewertungen regelmäßig Lügen. Der größte Teil der Fans findet die Serie scheiße und lehnt sie ab.

     

    Nein kira, tun wir nicht. Wie du dich vielleicht erinnerst hatten auch wir bereits einen "Sülter-Clash". 

    Davon ab bleibt es ja jedem Selbst überlassen ob er etwas mag oder nicht :)

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    vor 5 Minuten schrieb Gast Tom Götz:

    Nein kira, tun wir nicht. Wie du dich vielleicht erinnerst hatten auch wir bereits einen "Sülter-Clash". 

    Davon ab bleibt es ja jedem Selbst überlassen ob er etwas mag oder nicht :)

    Herr Sülter hat selbst längst jeden Abstand verloren. Er ist ein Wolf im Schafspelz. So sehe ich das. 

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    "Danke dass ihr dieses zwielichtige Profit-System in der deutschsprachigen ST-Szene mal ordentlich ausgeleuchtet habt."

    "Das System Sülter lehne ich zutiefst ab. Wenn man selber nur Kohle machen will, wäre es anständig, seine Interessenkonflikte zumindest mal offenzulegen."

    "Ich glaube, wir haben es da mit einem zutiefst korrupten System zu tun."

    "Ich rufe hier alle auf: Meidet diese falschen Fufziger, die nur Kohle machen wollen! "

    "Es gibt da einen fragwürdigen Komplex interessengeleiteter Star Trek-Kommerzialisten im Herzen des Fandoms, die die Bedingungen so zurechtstellen wollen, damit es ihrem Geldbeutel nutzt."

    Geht's noch, Leute? Seid ihr Trolle, die von STAR WARS abgewandert seid? Glaubt ihr ernsthaft, dass sich irgendjemand das Schreiben von STAR-TREK-Bücher ans Bein binden würde, der STAR TREK nicht liebt? Denn wegen der Kohle macht das niemand. Wenn du Kohle willst, wirst du IT-Mensch oder Rechtsanwalt, nicht Kleinverleger. Oder habt ihr Björn, Claudia oder Reinhard mal mit 'nem Ferrari auf der FedCon vorfahren sehen? Das sind Kreative, die das Franchise lieben und sich bloß wünschen, dass STAR TREK nicht gegen STAR WARS voll den Bach runtergeht. Und wie es andere schon geschrieben haben: Geheim ist da wenig von. Die Szene ist doch klein, da wissen die meisten, was die anderen so treiben, vor allem, wenn sie es überall rausposaunen. Die Sätze oben jedenfalls klingen nach Deep-State-Verschwörungstheorien. 

    Übrigens ist es ein freier Markt. Schreibt die besseren Bücher! Macht die besseren Cons! Bringt die besseren Magazine raus! Werdet damit reich wie Quark in seinen kühnsten Träumen. Ich wünsch euch viel Glück dabei.

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    vor 29 Minuten schrieb Gast StarWarsTroll:

    "Danke dass ihr dieses zwielichtige Profit-System in der deutschsprachigen ST-Szene mal ordentlich ausgeleuchtet habt."

    "Das System Sülter lehne ich zutiefst ab. Wenn man selber nur Kohle machen will, wäre es anständig, seine Interessenkonflikte zumindest mal offenzulegen."

    "Ich glaube, wir haben es da mit einem zutiefst korrupten System zu tun."

    "Ich rufe hier alle auf: Meidet diese falschen Fufziger, die nur Kohle machen wollen! "

    "Es gibt da einen fragwürdigen Komplex interessengeleiteter Star Trek-Kommerzialisten im Herzen des Fandoms, die die Bedingungen so zurechtstellen wollen, damit es ihrem Geldbeutel nutzt."

    Geht's noch, Leute? Seid ihr Trolle, die von STAR WARS abgewandert seid? Glaubt ihr ernsthaft, dass sich irgendjemand das Schreiben von STAR-TREK-Bücher ans Bein binden würde, der STAR TREK nicht liebt? Denn wegen der Kohle macht das niemand. Wenn du Kohle willst, wirst du IT-Mensch oder Rechtsanwalt, nicht Kleinverleger. Oder habt ihr Björn, Claudia oder Reinhard mal mit 'nem Ferrari auf der FedCon vorfahren sehen? Das sind Kreative, die das Franchise lieben und sich bloß wünschen, dass STAR TREK nicht gegen STAR WARS voll den Bach runtergeht. Und wie es andere schon geschrieben haben: Geheim ist da wenig von. Die Szene ist doch klein, da wissen die meisten, was die anderen so treiben, vor allem, wenn sie es überall rausposaunen. Die Sätze oben jedenfalls klingen nach Deep-State-Verschwörungstheorien. 

    Übrigens ist es ein freier Markt. Schreibt die besseren Bücher! Macht die besseren Cons! Bringt die besseren Magazine raus! Werdet damit reich wie Quark in seinen kühnsten Träumen. Ich wünsch euch viel Glück dabei.

    Aber das ist es doch. Das Franchise GEHT den Bach runter mit diesen niveaulosen schlechten Serien seit 2017. Doch das darf niemand mit ordentlicher Reichweite (so wie SciFi News) monieren. Nein, es muss alles toll und bunt und voller Glitzer sein, damit die Kasse weiter für die genannten Herren ordentlich klingeln und man sein weit verzweigtes Netzwerk gewinnträchtig fahren kann. Das haben Daniel und Jens meiner Meinung nach sehr gut herausgearbeitet. Es geht gar nicht darum, dass irgendwer mit dem Ferrari vorfährt, nicht einmal dass man Geld verdient, sondern dass man sich anders ausgibt. Defacto spielt man sich die Bälle zu, obwohl man miteinander unter einer Decke steckt. Das ist schäbig und unaufrichtig. 

    Trolle? Ich sehe keine. Vielleicht bist Du ja einer?

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    vor 7 Stunden schrieb Jens Großjohann:

    Hallo lieber Science-Guy. Keiner dieser Begriffe haben wir uns in einem Video oder Artikel jemals zu Eigen gemacht. Ich tausche mich gerne mit Jedem über die Inhalte unseres Videos aus. Aber ich rechtfertige mich nicht für die Meinung Dritter. Des weiteren werden keine Kommentare gelöscht, die nicht den rechtlichen Rahmen überschreiten.

    Hey Jens,

    So ziemlich alles was du da von dir gibst, habe ich nicht behauptet. 
     

    Da macht ihr euch (und so unsagbar undifferenzierter Ai-Müll) so viel Mühe, und dann untergräbt ihr eure main points mit Schnappatmung und reaktionärem Gehabe. 
     

    Academy ist scheisse. Das was ihr hier gerade verzapft habt aber auch.  


    Guckt euch an wer euch beklatscht.

     

    Gerne stehe ich bereit für nen Podcast.😉

     

    ps: was der Räbiger hier seit Jahren macht ist mindestens eine Orden wert  

     

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    vor 3 Stunden schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Daniel,

    ich will noch einen letzten Punkt ansprechen, und dann lasse ich das auch gut sein.

    Hallo Andreas,

    Danke dir für die erneute Antwort und dass du dir die Mühe machst, deine Kritik so ausführlich zu formulieren. Ich versuche auf ein paar Punkte einzugehen, weil du einige wichtige Dinge ansprichst.

    vor 3 Stunden schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Das meine ich mit Verantwortung für die Form. Persönliche Markierungen bringen keine analytische Tiefe in eine Diskussion – sie senken die Schwelle für genau diese Art von Kommentaren.

    Deshalb finde ich es ehrlich gesagt schäbig, so zu tun, als sei das nur ein neutraler Beitrag zur Medienkritik, während gleichzeitig ein Diskursraum entsteht, in dem Menschen als „woke“, „linke Schreihälse“ oder Teil irgendeiner politischen Agenda beschimpft werden. Wer einen Beitrag so zuspitzt, weiß normalerweise auch ziemlich genau, welche Dynamiken er damit auslöst.

    Das ist ein sehr interessanter Aspekt. Ich habe da jetzt relativ lange drüber nachgedacht - ich verstehe inhaltlich was du meinst. Sobald man Freiheit gibt, wird sie auch gerne genommen - von allen Bereichen des Spektrums.

    Ich komme gedanklich zum Ergebnis, dass dies auch der einzige Weg im Zuge von Gleichbehandlung und Auseinandersetzung ist. Denn was wäre die Alternative? Aus Sorge oder Schutz vor unliebsamen Reaktionen wie von Dir skizziert letztendlich die "Schotten dicht" machen und somit Meinung und Haltung lieber ausblenden bzw. unterdrücken, anstelle sich mit ihr auseinanderzusetzen?

    Formate wie die heute show oder das magazin royal tun selbiges - sollen diese Formate aufhören, über brisante Themen zu berichten, nur weil es einen "Raum für Dissonanz" schafft?

    Hey, beide Artikel von Reinhard Prahl auf planettrek.de tun exakt selbiges. Die Reaktionen auf anderer Seite sprechen von Jens und mir von "Hobby-Schreihälsen" oder "kleinen Männlein in AFD-Manier". Sollte ich jetzt fordern, dass der Initiator dieser Reaktionen es zu unterlassen hat, einen Raum für solche Kommentare zu bieten? Ich glaube nein. Ich nehme es als Standpunkt eines Dritten hin, denke darüber nach und gehe ggfs. in einen Dialog. 

    Letztendlich überwiegt für mich der 100%ige Ansatz, dass jede Meinung eine ist, die man für sich persönlich haben darf. Jeder darf die Meinung haben, dass Karthago zerstört werden muss. Wir müssen diese Meinung aber nicht teilen, gut finden oder gar unterstützen. Wir können uns aber damit inhaltlich auseinandersetzen. 

    Natürlich führt das zwangsläufig dazu, dass auch Kommentare auftauchen, die wir selbst nicht so formulieren würden, die wir nicht teilen oder gar auch kategorisch ablehnen. Das ist aber doch gerade der Grundgedanke von freiem Austausch.

    Du beschreibst getätigte Kommentare als "Beschimpfung", motiviert von "politischer Agenda". Das ist deine Interpretation und Wahrnehmung davon. Teilweise teile ich sie.

    Ich verstehe, dass einige Begriffe aus den Kommentaren unangenehm wirken. Wir selbst mögen auch keine Beschimpfungen sehen. Aus Perspektive des Schreibenden ist es zunächst einmal eine Darstellung seiner Wahrnehmung. Das heißt natürlich nicht, dass wir jede Formulierung gut finden oder teilen.

    Jens hat schon die wie ich finde sehr wichtige Frage gestellt: "Wenn rechtliche Rahmenbedingungen wie Meinungsfreiheit plötzlich keine Rolle mehr spielen sollen, stellt sich für mich die Frage: Wer legt dann fest, was noch legitime Zuspitzung ist und was nicht?"

    Wir können und dürfen das in keinem Fall sein. 

    Wir können bzw. müssen aber genau deshalb versuchen wir in unseren Antworten immer wieder klarzustellen, dass Kritik an einer Serie nichts mit politischen Etiketten zu tun haben sollte. Weder "woke" noch "Hate" helfen dabei, über Story, Figuren oder Struktur zu reden. Unser eigentlicher Punkt war ja gerade, diese Moralisierung zu kritisieren. Wir erwarten uns in den Kommentaren - und das sagen wir in jeder Sendung - einen Austausch auf Augenhöhe.

    Wer will, dass sich etwas ändert, wer will, dass es Verständigung gibt, der glaube ich muss sich auch mit denen für einen selbst maximal unangenehmen Aussagen, Wahrnehmungen und Thesen auseinandersetzen. 

    Wenn ein User den Standpunkt hat "Starfleet Academy propagiert eine Agenda XY", dann hat er eben halt erst mal diesen Standpunkt. Wer wären wir, wenn wir hier unmittelbar unterdrücken würden?

    Es gibt eine Art Störerhaftung, ohne Frage. Aber da da bin ich gedanklich dann wieder bei der Frage an mich selbst: "Wo ist da die Grenze und wer bin ich überhaupt, dass ich mir anmaße, diese Grenze selbst festzulegen?"

    Wir haben die absolute Gestaltung der Meinungsfreiheit in unseren Grundrechten nicht ohne Grund. Sie ist sehr oft unbequem, laut, beängstigend und regelrecht furchteinflößend. 

    Viel beängstigender aber fände ich es, wenn wir sie nicht hätten.

    vor 3 Stunden schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Ein zweiter Punkt: Du suggerierst an mehreren Stellen, dass positive Bewertungen der Serie möglicherweise aus Verflechtungen entstehen. Gleichzeitig formulierst du aber auch, als sei Kritik an der Serie automatisch Ausdruck von Ansprüchen an „Erzähltiefe, Fallhöhe und logische Erzählstruktur“.

    Nein, das tue ich nicht. Diese absolute Interpretation nimmst du vor.

    Ich sage:

    "Du findest Starfleet Academy super, weil es dich emotional mitnimmt und sich für dich wie ein frischer Wind anfühlt? Fantastisch! Du findest die Serie eher schwach, weil du Erzähltiefe, Fallhöhe und logische Erzählstruktur vermisst? Prima, dann lass uns darüber sprechen."

    Ich kann daraus nicht ableiten, dass damit automatisch jede Kritik (im positiven und negativen Sinne) ausschließlich aus diesen genannten Punkten besteht. 

    vor 3 Stunden schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Das impliziert wiederum, dass jemand, der die Serie mag, diese Ansprüche vielleicht gar nicht habe. Auch das ist letztlich eine rhetorische Verkürzung.

    Dass Kritik oft mit Begriffen wie Erzähltiefe oder Dramaturgie begründet wird, heißt natürlich nicht automatisch, dass Menschen, denen die Serie gefällt, diese Ansprüche nicht hätten. Du schränkst es ja selbst bereits mit "vielleicht" ein. Du magst die Serie, das ist prima. Für dich sind die Figuren Glaubwürdig und du findest die Erzählstruktur logisch? Umso besser. 

    Serien funktionieren für unterschiedliche Zuschauer aus ganz unterschiedlichen Gründen. Manche mögen Figuren, andere den Ton, andere das Tempo oder den Humor. Das ist völlig legitim. Für mich funktioniert z.B. Dr. Who aufgrund der Charaktertiefe und dem Sci-Fi-Aspekt. Für meine Frau wegen dem Emotionalen Drama zwischen dem Doktor und Rose. Beides ist gleich viel wert.

    Wir predigen regelrecht seit Jahren wie wichtig es uns ist, dass im Kanal jegliche Meinung gern gesehen ist. MC GUL hat dazu sogar einen dummen Rap-Song veröffentlicht. Nichts läge uns ferner dir Dein Recht auf eine solche Sicht der Dinge abzusprechen. Wir werden bestenfalls entgegnen, worin und warum wir anderer Meinung sind.

    vor 3 Stunden schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Wäre das wirklich ein verborgenes System, hättet ihr es nicht mit einer Google-Recherche zusammenstellen können.

    Wenn man dieser Argumentation folgt, müsste man auch aufhören Eltern davor zu warnen, ohne Prüfung Ihren Kindern an Kinder gerichtete Produkte zu kaufen.

    Eine Milch-Schnitte hat etwa das Dreifache an Zucker wie ein Glas Cola. Klar, da hätten Eltern sich halt auch informieren können (googlen..) Aber sie verlassen sich ohne externe Hinweise halt auf das, was auf der Packung oder in der Werbung steht . "Für Kinder". Früher mal beworben mit "Aus gesundem Getreide, mit Milch und Honig". Selbst mit den Klitschkos hieß es noch "schmeckt leicht und belastet nicht."  Muss also gut sein.

    Inzwischen gibt es dafür aus dem gutem Grund des Verbraucherschutzes Vorschriften für Werbung, Außendarstellung und auch entsprechende Nährwert-Ampeln. 

    Bei Planettrek.de steht "Für Star Trek Fans. Mit Inhalten der ausschließlich aus journalistischem Content besteht. Ehrenamtlich, nicht-kommerziell. Frei von externer Werbung." Muss also gut sein.

    Die Nährwert-Ampel findet sich in unserer Sendung.

    In dieser Hinsicht eine Frage zum Schluss, weil mich deine Perspektive tatsächlich interessiert: Wenn du sagst, Transparenz ist wichtig, ab welchem Punkt würdest du persönlich sagen, dass eine Kennzeichnung sinnvoll wäre? Also zum Beispiel bei Interviews zwischen Leuten, die im selben Verlag oder Projekt arbeiten wie im Interview zwischen Björn Sülter und Dirk Bartholomä bzw. Peter Osteried?

    Oder findest du, dass die bestehenden Offenlegungen im Impressum völlig ausreichen?

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    vor 3 Stunden schrieb Gast Andreas Discovery Panel:

    Gleichzeitig formulierst du aber auch, als sei Kritik an der Serie automatisch Ausdruck von Ansprüchen an „Erzähltiefe, Fallhöhe und logische Erzählstruktur“. Das impliziert wiederum, dass jemand, der die Serie mag, diese Ansprüche vielleicht gar nicht habe. Auch das ist letztlich eine rhetorische Verkürzung.

    Das ist keine Verkürzung. Das ist ein naheliegender Schluss. Wenn jemand etwas mag, das bestimmte Kriterien nicht erfüllt, legt diese Person offensichtlich keinen Wert darauf, dass eben diese Kriterien erfüllt werden.

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    vor 28 Minuten schrieb Gast Science-guy:

    Hey Jens,

    So ziemlich alles was du da von dir gibst, habe ich nicht behauptet. 
     

    Da macht ihr euch (und so unsagbar undifferenzierter Ai-Müll) so viel Mühe, und dann untergräbt ihr eure main points mit Schnappatmung und reaktionärem Gehabe. 
     

    Academy ist scheisse. Das was ihr hier gerade verzapft habt aber auch.  


    Guckt euch an wer euch beklatscht.

     

    Gerne stehe ich bereit für nen Podcast.😉

     

    ps: was der Räbiger hier seit Jahren macht ist mindestens eine Orden wert  

     

    Gerne! Du kannst auch einen Videobeitrag zu unserer kommenden Live-Sendung zum Staffelfinale von "Starfleet Academy" einreichen. LG  

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    Lieber Daniel Räbiger,

    lass uns doch mal ehrlich sein. ihr beiden wart angepieselt, weil ich euch ans Bein gepinkelt habe, und ihr wolltet mal so richtig austeilen. Und ja: ich habe einen Fehler gemacht, den du zu Recht kritisierst. Ich habe den Terminus "Wutbürger" verwendet. Das war unüberlegt und falsch. Dafür wurde ich kritisiert und dafür habe ich mich bereits mehrfach entschuldigt. Mea culpa also. 

    Kommen wir damit zu deinen Ausführungen, denn du reißt fast eine geschlagene Stunde lang Dinge aus dem Kontext, ordnest sie neu an und erschaffst so das Narrativ des armen Fans, der von den bösen, geldgierigen Säcken da draußen um seine freie Meinung betrogen wird. 

    Nur stimmt das so nicht. Ihr tut eure Meinung seit Jahren frei und offen kund, und wir beiden hatten am 27.01.25 und anschießend noch PN- und Telefonkontakt, in dem du mich zu einem Podcast einladen wolltest, den wiederum ich damals ablehnte. Deine Nummer ist seitdem bei mir abgespeichert. 

    Was die von dir angesprochenen Verflechtungen angeht, in denen du mir mehr oder weniger Unseriösität und Geldgier unterstellst, weil ich stellvertretender Chefredakteur beim FedCon Insider bin, der - kaum verwunderlich - das offizielle FedCon-Geeks-Club-Magazin ist, verrate ich dir gerne meinen Verdienst.

    Er beträgt: 0 Euro brutto. Ich mache das für die Eintrittskarten, die, wie du als ehemaliger Filmer für und bei der FedCon weißt, jeder Vortragende bekommt. Hinzu kommen  ein paar Autogramme, von denen ich die allermeisten für einen guten Zweck versteigere, und für ein etwas vergünstigtes Hotelzimmer, das mir das Leben als Schwerbehinderten und "jungen" Vater (eigentlich bin ich 59 :)) ein wenig leichter macht. Alles in allem liegt mein "Verdienst" somit unterhalb der Ehrenamtsschwelle. 

    Was die Bücher bringen, sage ich erst gar nicht, denn wir leben nicht mehr in der 90ern, in denen ein Herr Sander mit seinen wundervollen Büchern Auflagen hatte, die in die Tausende gingen. 

    Was meine Person angeht, ist meiner Auffassung nach leicht ersichtlich, dass es dir überwiegend um Diffamierung geht. Warum solltest du sonst immer und immer wieder erwähnen, dass ich mal Fleischer gelernt habe?

    Wie du selbst sehr gut weißt, gibt es für so ein Vorgehen nur einen Grund: Man wertet sein Gegenüber ab, um sich selbst zu erhöhen. Das ist pure Psychologie. Man macht sich zum Opfer, stilisiert den vermeintlichen Gegner als beinahe übermächtig, sucht Verbündete und findet sie, wenn die Rhetorik nur scharf genug ist. 

    Und das belege ich mal einfach anhand meiner Person. Dass ich auch einen zweiten und sogar dritten Bildungsweg eingeschlagen habe, erwähnst du im Video aus gutem Grund nicht, wohl aber sehr kurz in den Kommentaren in Klammern, aber so, dass es möglichst übersehen wird. Deshalb nennt mich weiter oben nun ein User bereits "Herr Fleischer". Und genau hier lag wohl die Absicht.

    Für das Narrativ ist es nämlich besser, wenn ich der "Fleischer" bleibe (übrigens ist das ein ehrenwerter Beruf, auf den ich sehr stolz bin). Denn nur so lässt sich ein passendes Feindbild nach dem Motto: "Was will uns der dumme Metzger da eigentlich erzählen?" kreieren. 

    Für mich hat das nichts mit echter Satire zu tun, du bist einfach nur stinksauer, teilst aus und tarnst das als Investigativjournalismus. Einige satirische Stilmittel zu verwenden, macht eben noch keine echte Satire, dazu gehört dann doch wesentlich mehr. Du provozierst, wie bereits oben gesagt wurde, genau die Kommentare, die du gerne sehen möchtest, und das funktioniert ja offensichtlich auch. Klar, du distanzierst dich, doch ist wirklich glaubwürdig? ich bin das skeptisch.

    Geht es dir also wirklich um Investigation, oder gar um Wahrheit? Auch hier bin ich skeptisch. Jedenfalls habe ich dir  heute Morgen um 9:09 Uhr per PN ein Gespräch angeboten und keine Antwort erhalten, nicht einmal eine Absage. Und nun stelle ich dir abschließend eine Frage: Warum hast du eigentlich kein Interesse an einem offenen, ehrlichen, sichtbaren Austausch? Ich bot dir ja an, mich anzurufen?

    Wie dem auch sei. Dir, deiner Familie und deinem Mitfilmer wünsche ich trotz allem einen schönen Abend.

    Liebe Grüße

    Reinhard Prahl, der Fleischer

     

     

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    Gast Andreas Discovery Panel

    Geschrieben

    An Daniel:

    Ich will das noch einmal kurz zusammenfassen und dann lasse ich es wirklich gut sein.

    Du gehst auf einzelne Kritikpunkte ein, verschiebst die Diskussion danach aber regelmäßig auf eine Grundsatzfrage der Meinungsfreiheit. Damit wird aus einer konkreten Kritik an eurem Format sehr schnell eine abstrakte Debatte über Freiheit, die mit meiner ursprünglichen Frage nur noch am Rand zu tun hat.

    In deiner Argumentation erscheint die Alternative oft als: entweder man lässt alles laufen oder man unterdrückt Meinungen. Dazwischen gibt es aber eine dritte Möglichkeit – nämlich Verantwortung für den eigenen Diskursraum zu übernehmen und sich zu fragen, welche Dynamiken bestimmte Formen der Zuspitzung erzeugen.

    Meinungsfreiheit schützt vor staatlichen Eingriffen, sie ersetzt aber keine Verantwortung für die Art und Weise, wie man öffentliche Diskussionen gestaltet. Wer eine Plattform betreibt, entscheidet immer auch mit darüber, welche Tonlage, welcher Umgangston und letztlich auch welcher Anstand in diesem Raum prägend sind.

    Mein Punkt war nie, dass Meinungen verboten werden sollten. Mein Punkt war, dass personalisierte Markierungen, Verdachtsrahmen und satirische Zuspitzungen vorhersehbar eine Debattenkultur erzeugen, in der sehr schnell nicht mehr über Inhalte gesprochen wird, sondern über Personen und politische Lager.

    Wenn ich mir die Kommentare unter eurem Beitrag anschaue, sehe ich genau diese Dynamik sehr deutlich. Dort geht es kaum noch um Transparenz im Fandom, sondern um „woke“, „links“, „Agenda“ und ähnliche Schlagworte – also um genau die Art von Kulturkampf-Rhetorik, die mit der ursprünglichen Frage nach journalistischer Transparenz wenig zu tun hat.

    Du behandelst das letztlich als unvermeidbaren Preis der Meinungsfreiheit und ziehst dich damit aus jeder Verantwortung für den Rahmen zurück, in dem diese Diskussion stattfindet. Das kann man so sehen – für mich wirkt es allerdings entweder bemerkenswert naiv oder ziemlich kalkuliert.

    Der Vergleich mit politischer Satire überzeugt mich deshalb auch nicht. Dass Formate wie heute show oder Magazin Royal ständig darüber diskutieren müssen, wo Zuspitzung endet und persönliche Herabsetzung beginnt, zeigt ja gerade, dass diese Frage legitim ist und nicht einfach mit dem Hinweis auf „Satire“ erledigt werden kann.

    Der Vergleich mit der Milch-Schnitte passt aus meiner Sicht auch nicht. Wir sprechen hier nicht über ein verborgenes Produktversprechen auf einem anonymen Markt, sondern über ein kleines Fandom, in dem Autoren, Podcaster, Magazinmacher und Convention-Leute seit Jahren sichtbar miteinander arbeiten – und gerade diese Offenheit ist ja der Grund, warum die von euch genannten Verbindungen überhaupt so leicht auffindbar sind.

    Mein eigentlicher Irritationspunkt war deshalb nie, dass ihr Transparenz einfordert. Der Punkt ist, dass ihr diese offenen, bekannten Zusammenhänge rhetorisch so rahmt, als handele es sich um eine Art verborgenes System aus gegenseitiger Absprache, wirtschaftlicher Verwertungskette und gesteuerter Meinungsbildung.

    Genau diese Suggestion eines quasi geheimen Netzwerks, das Kritik kontrolliere und positive Stimmen orchestriere, ist für mich der Moment, in dem eine legitime Transparenzfrage in einen Verdachtsrahmen kippt, der eher an klassische Verschwörungserzählungen erinnert. Und genau deshalb trifft der Verbraucherschutz-Vergleich für mich nicht – denn hier wird nicht etwas Verborgenes aufgedeckt, sondern etwas Offenes so dargestellt, als sei es ein verborgenes System.

    Der eigentliche Unterschied zwischen uns scheint mir deshalb ein anderer zu sein: Du sagst im Kern, dass diese Dynamiken zu einem freien Diskurs dazugehören und man sie aushalten muss. Ich sage, dass Meinungsfreiheit, Verantwortung und ein Mindestmaß an Anstand sich nicht ausschließen, sondern zusammengehören.

    Und ganz persönlich: Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, warum man sich freiwillig in einem Umfeld bewegt, in dem so viel Negativität, Abwertung und politischer Kulturkampf in eine Diskussion über ein Science-Fiction-Franchise hineingetragen wird. Aber das ist vermutlich einfach eine unterschiedliche Vorstellung davon, wie man über etwas sprechen möchte, das man eigentlich liebt.

    Damit sind unsere Positionen aus meiner Sicht klar. Mehr habe ich dazu auch nicht zu sagen.

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    Aaaaso mit diesem Sülter clan bin ich echt durch. Der Typ turnt überall rum und hat überall die Finger im Spiel. Wieso immer nur dieselben Leute die alles unter sich aufteilen wollen?? das Fandom ist doch so groß und so reich an Möglichkeiten. Aber nein, es müssen immer dieselben Nasen sein. Wenn ich mit dem Zug fahre und am Bahnhofskiosk in irgendwelche Sci Fi Zeitschriften schaue, begegnen mir ständig dieselben Namen. Man stellt sich da gegenseitig als Redakteur an und tut so als wärs Journalismus. Dass ich nicht lache. Das ist im Grunde Vetternwirtschaft. Ich finde es sehr schade, dass es so läuft, denn ich glaube nicht mal, dass diese Sülter Truppe schlecht schreibt. Aber es ist einfach anrüchig, so intransparent vorzugehen. 

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    Witzig ist übrigens: Der Begriff "Wutbürger" wurde im Jahr 2010 von "Der Spiegel" erfunden, es ging dabei in erster Linie um diejenigen, die gegen das Projekt "Stuttgart 21" demonstrierten. Heute wissen wir, dass alle Bedenken gegen das Projekt (die unverhältnismäßige Kostenexplosion und eine völlig unrealistische Planung) von diesen "Wutbürgern" sogar noch unter der Realität blieben.

    Daher sollten Fürsprecher des Nu-Trek (zu denen ich gehöre!) tunlichst politische Begriffe wie "woke" oder "Wutbürger" meiden.

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    vor 47 Minuten schrieb Gast Marizza001:

    Aaaaso mit diesem Sülter clan bin ich echt durch. Der Typ turnt überall rum und hat überall die Finger im Spiel. Wieso immer nur dieselben Leute die alles unter sich aufteilen wollen?? das Fandom ist doch so groß und so reich an Möglichkeiten. Aber nein, es müssen immer dieselben Nasen sein. Wenn ich mit dem Zug fahre und am Bahnhofskiosk in irgendwelche Sci Fi Zeitschriften schaue, begegnen mir ständig dieselben Namen. Man stellt sich da gegenseitig als Redakteur an und tut so als wärs Journalismus. Dass ich nicht lache. Das ist im Grunde Vetternwirtschaft. Ich finde es sehr schade, dass es so läuft, denn ich glaube nicht mal, dass diese Sülter Truppe schlecht schreibt. Aber es ist einfach anrüchig, so intransparent vorzugehen. 

    Lieber Serienfan, es stimmt eben nicht, dass da irgendetwas intransparent abläuft. Das, was die beiden als "große Verschwörungs-Investigativ-Recherche" präsentieren, ist jederzeit offen zugänglich und wird entsprechend offen kommuniziert, zum Beispiel auf meinem Facebook-Profil, auf der der FedCon und so weiter.

    Da ist nichts Geheimes, Intransparentes und Anrüchiges. Außerdem gehen die beiden selektiv vor, verdrehen die Fakten zu ihren Gunsten und stilisieren sich als Opfer. Was übrigens Verstrickungen anbetrifft, war Daniel da selbst mal tief drin, das erwähnt er allerdings geflissentlich nicht. Ist schon ne Weile her, da darf man hoffen, dass es niemand mehr weiß, doch tatsächlich kennen ihn noch recht viele Leute, vor allem die, die er in seinem Video als anrüchig bezeichnet. Spätestens hier wird der Ruf nach Transparenz dann vollkommen ad absurdum geführt. Genau so, wie die Tatsache übrigens, dass Daniel mich noch letztes Jahr als Gast in seinem Podcast wollte, ich aber ablehnte. Auch das erwähnt er allerdings nirgends (Transparenz und so).

    Dass ich als freiberuflicher Autor wiederum für mehrere Magazine schreibe, sollte doch niemanden verwundern, oder? Oder glaubst du, man bekommt für einen Artikel so viel, dass die Arbeit für einen Verlag reicht? Da muss ich dich enttäuschen. Andererseits gibt es, anders als noch vor 30 Jahren, eben nicht mehr so viele Printmagazine, dafür ist die Auswahl im Internet aber umso größer.

    Jedes größere Online-Magazin schreibt heute über Filme und Serien, selbst Gaming-Seiten. Schau dir da mal die Namen an, da gehört niemand zu irgend einem "Netzwerk". Was mich anbelangt, arbeite ich als Medienjournalist für Filme, Serien, Spiele, Rock/Pop, Klassik und Schlager. Musikmagazine übrigens deshalb, weil ich selbst Musiker bin.

    Neben den paar noch existierenden Print-Magazinen gibt es daneben aber noch diese, übrigens firmengeführte Seite (wie verwerflich! ;)), die netten Kollegen von Trekzone (privat geführt), Trek Basics (privat geführt) und einige Dutzend Influencer wie Nerdzika und Co. Wie soll da die im Video behauptete "Deutungshoheit" überhaupt zustande kommen?

    Ganz davon ab ist es schlicht gelogen, Meinungsunterdrückung zu unterstellen. Wer schon einmal mit einer echten Redaktion zusammengearbeitet hat, das trifft auf die beiden Jungs hier offensichtlich nicht zu, weiß, dass kein Chefredakteur Meinungen zensiert. Das würde auch keinen Sinn ergeben, weil eine negative Meinung in der Regel wesentlich mehr Reaktionen erzeugen, als eine positive. Das ist übrigens wissenschaftlich erwiesen und genau der Grund, warum das Video so ist, wie es ist. Denn negative Überschriften sind vor allem in der Influencer-Szene erwiesenermaßen ein Geschäftsmodell: https://www.uni-giessen.de/de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm38-23negativitaetnewspublikation und https://www.mpg.de/24741395/0519-bild-journalismus-der-trend-geht-zu-immer-plakativeren-online-schlagzeilen-149835-x 

    Nur, weil man sich kennt und ab mehreren Magazinen tätig ist, bedeutet das last but not least keineswegs, man immer konform gehen muss. Wir reden hier von zwei Verlagen, die von Menschen geführt werden, die seit Jahrzehnten im Fandcom unterwegs sind, und sich - inklusive der Arbeitsqualität - entsprechend lange kennen. Als älterer Fan müsste dir zum Beispiel der Name Peter Osterried ein Begriff sein, aus dem offiziellen Star Trek Magazin nämlich. Ich selbst arbeite derzeit allerdings für vier Verlage, in meiner langen Karriere als Autor waren es insgesamt rund ein Dutzend. Aber warte mal, wie kommt das eigentlich? Ich bin doch nur ein armseliger Fleischer...

    Wenn du dich informieren möchtest, komm gerne auf Facebook vorbei und schreib mich per PN an. Ich bin jederzeit für ein vernünftig geführtes Gespräch offen. Meine Arbeitsbiografie und wann ich für wen was geschrieben habe, ist übrigens auf meinem Facbook-Profil ersichtlich. Ansonsten lade ich dich ein, meinen Kommentar weiter oben zu lesen.

     

    Liebe Grüße

    Reinhard Prahl

     

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    vor 45 Minuten schrieb Gast Serienfan:

    Witzig ist übrigens: Der Begriff "Wutbürger" wurde im Jahr 2010 von "Der Spiegel" erfunden, es ging dabei in erster Linie um diejenigen, die gegen das Projekt "Stuttgart 21" demonstrierten. Heute wissen wir, dass alle Bedenken gegen das Projekt (die unverhältnismäßige Kostenexplosion und eine völlig unrealistische Planung) von diesen "Wutbürgern" sogar noch unter der Realität blieben.

    Daher sollten Fürsprecher des Nu-Trek (zu denen ich gehöre!) tunlichst politische Begriffe wie "woke" oder "Wutbürger" meiden.

    Ja, mit der Verwendung des Terminus "Wutbürger" habe ich einen Fehler gemacht, für den ich mich ja schon mehrfach entschuldigte, wenn ich in meiner Annahme, wer du bist, richtig liege, unter anderem auch bei dir? Habe ich recht?

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    Ich bin selbst von Mr. Sülter aufgrund meiner kritischen Kommentare zu Nu Trek mehrfach zensiert d.h. gelöscht worden. Dabei habe ich niemanden beleidigt. Man wird nicht gehört sondern gecancelt. Diese Art, das Fantum zu pflegen, empfinde ich als egoistisch und niederträchtig. PlanetTREK ist tot für mich. 

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    vor 21 Stunden schrieb Gast Theo:

    Wow, ihr habt ein echt cooles Video produziert. Effekte, Dramaturgie, Schauspiel (Daniel top, Jens solide), alles auf echt unterhaltsamem Niveau. Wie schade, dass ihr so viel Zeit, Geld und Talent dafür verschwendet, nur um euren privaten Beef mit Björn, Reinhard, Peter, Claudia, Dirk und Co. in die Welt zu tragen. Und, nein, da geht's nicht um Enthüllungsjournalismus, es geht um geschickte Diffamierung. Du bist ein Medienprofi, Daniel. Du weißt, wie man mit Betroffenheit, suggestiven Fragen, Ironie, ausgewählt aneinandergereihten Zitaten und der Verbrüderung mit dem "kleinen Mann" gegen "das Establishment" Zuschauer manipuliert - zumindest wenn sie empfänglich für die Nachricht sind, weil sie die entsprechende Geisteshaltung haben. Investiert eure Energie doch lieber in geile Inhalte auf Scifinews, statt Leute anzuprangern, die seit Jahren Cons und Bücher und Magazine für die Star-Trek-Fans in Deutschland machen - und damit ganz sicher nicht reich werden (würde man mit "Star Trek" in Deutschland reich werden, wären die Romane noch bei Heyne, Brettspiele würden von Ravensburger lokalisiert und Comics kämen bei Panini raus). Recht habt ihr nur mit einer Sache: "Starfleet Academy" darf jeder so geil oder scheiße finden, wie er will. UMUK und so. Unterschiedliche Meinungen, sofern sie frei von ekligem Rassismus, Sexismus und anderen -ismen sind, sollten immer erlaubt sein. Und dass früher eh alles besser war, wissen wir doch. 😉 LLAP.

    Die "geilen Inhalte" findet man doch dort (Goldstandard-Videos) ... deshalb müsste doch ein satirischer Investigativ-Report Gnade vor Deinen Augen finden.

     

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    Der FedCon bleib ich gerne fern. Inzwischen ist das so. Denn ich habe immer mehr das Gefühl bekommen, dass sich da einige Leute das Vorrecht auf die Deutungshoheit bei Star Trek gesichert haben...oder es jedenfalls beanspruchen. Ich empfinde diese Leute, um die es im Video geht, als sehr aufdringlich und unangenehm. Sie hätten eine Portion Demut nötig und vor allem differenziertere Haltungen. Für mich völlig klar, woher derlei Positionierungen kommen. Der Rubel soll schließlich rollen. Danke, Scifi News, für dieses grandiose Video im Stile Magazin Royale. 

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    vor 3 Stunden schrieb Gast JP57:

    Die "geilen Inhalte" findet man doch dort (Goldstandard-Videos) ... deshalb müsste doch ein satirischer Investigativ-Report Gnade vor Deinen Augen finden.

     

    Na jetzt bin ich mal gespannt: Welcher Rubel rollt denn bei mir im welchem Umfang? Und wo soll er eigentlich hinrollen, der Rubel? Deutungshoheit? Bei 42 Vortragenden, allein in diesem Jahr? Wow, ICH HABE DIE MACHT!

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    vor 9 Minuten schrieb Gast Reinhard Prahl:

    Na jetzt bin ich mal gespannt: Welcher Rubel rollt denn bei mir im welchem Umfang? Und wo soll er eigentlich hinrollen, der Rubel? Deutungshoheit? Bei 42 Vortragenden, allein in diesem Jahr? Wow, ICH HABE DIE MACHT!

    Falscher Adressat, entschuldige bitte. 

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    vor 32 Minuten schrieb Gast Reinhard Prahl:

    Falscher Adressat, entschuldige bitte. 

    Danke für das Angebot, aber an einer Debatte bin ich nicht interessiert. Ich rechne Ihnen zwar deutlich an, dass Sie hier mit debattieren, das ändert aber nichts an gewissen Urteilen und ja leider auch Vorurteilen, die ich mir inzwischen über Sie und Ihre Freunde zurechtgelegt habe (auch aus der Naherfahrung). Insbesondere gilt es für Ihren Kollegen Sülter, der nirgends darauf verzichtet, die ST Szene kommerziell zu dominieren und dabei oft die nötige Grenze zwischen ehrenamtlichem Fantum, neutralem Journalismus und eigener Profitorientierung empfindlich verwischt (s. Beitrag). Hinzu kommt Ihre unerträgliche Tendenz, anderen, auch kritischen Fans die Meinung abzusprechen und sie dreist abzustempeln bzw. ihre gerechtfertigten Beiträge wegzulöschen. Ihre verwehre mich gegen all das und trete für eine Star Trek Szene frei von solchen selbsternannten, ihre Macht ausnutzenden Vormündern ein.  

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