„Wir haben nichts als Unterstützung erfahren“
Ein weiterer Faktor macht das Jahr 2026 zu einem wichtigen Zeitpunkt für das Franchise: In diesem Jahr läuft auch der Vertrag von Alex Kurtzman mit CBS Studios und Paramount aus. Bereits im Januar hatte Kurtzman angekündigt, Gespräche über seine persönliche Zukunft und die künftige Ausrichtung von „Star Trek“ im Fernsehen führen zu wollen, sobald er die Regiearbeiten am Finale der zweiten Staffel von „Starfleet Academy“ abgeschlossen hat.
Nach Abschluss dieser Arbeiten bestätigte Kurtzman nun, dass entsprechende Gespräche inzwischen stattfinden. Auf die Frage, welche Pläne Skydance für „Star Trek“ im TV-Bereich verfolgt, verwies er darauf, dass die aktuelle Situation insgesamt komplex sei.
Zitat„Was ich dir ehrlich sagen kann, ist, dass es nicht nur darum geht, was Skydance mit Star Trek TV vorhat. Skydance hat gerade auch Warner Brothers gekauft. Und so hast du eine unglaubliche Menge [lacht] – also, es ist fast eine unvorstellbare Menge an organisatorischen Dingen, die entschieden werden müssen, oder? Sie stecken mitten in – es ist nicht nur, als würde man aus einem Feuerwehrschlauch trinken, es sind wahrscheinlich zehntausend Schläuche. Und deshalb läuft alles einfach langsamer, als Folge dieser massiven Übergangsphase. Und das gilt nicht nur für Star Trek. Das ist überall so. Und gleichzeitig bewegen sie sich so schnell, wie sie können und sollten, weil sie überlegt und methodisch vorgehen wollen.“
Trotz der Komplexität der aktuellen Situation bei Paramount konnte Kurtzman dennoch einen Eindruck von der Art der Gespräche vermitteln:
Zitat„Ja, ich habe mit ihnen über die Zukunft von Star Trek gesprochen. Ja, wir haben nichts als Unterstützung erfahren. Ja, es wurden konkrete Serien diskutiert. Und wir werden sehen. Ich stehe gerade erst am Anfang der Gespräche mit ihnen. Deshalb zögere ich, dir etwas zu sagen, da ich noch nichts zu berichten habe. Aber ich kann bestätigen, dass die Gespräche stattfinden.“
Auf die Frage, was mit den erwähnten „konkreten Serien“ gemeint sei, stellte Alex Kurtzman klar, dass damit sowohl neue Projekte als auch bereits bestehende Produktionen gemeint seien. Als aktuell dringendstes Projekt gilt „Starfleet Academy“. Kurtzman sprach von einem Vierjahresplan für die Serie; zudem endet die zweite Staffel mit einem offenen Finale, was eine mögliche dritte Staffel wahrscheinlich zu einer Priorität macht. Auch ausführende Produzenten der Serie äußerten sich zuletzt optimistisch über die weitere Entwicklung.
„Strange New Worlds“ hat die Dreharbeiten zur fünften und zugleich letzten Staffel bereits im Dezember abgeschlossen. Die Showrunner hoffen, anschließend ein Spin-off mit dem Arbeitstitel „Star Trek: Year One“ realisieren zu können, das die ersten Monate der USS Enterprise unter Captain James T. Kirk (Paul Wesley) erzählen würde. Die Produktionssets der Serie sind weiterhin erhalten geblieben, während eine Entscheidung über das Projekt noch aussteht.
Darüber hinaus deutete Kurtzman an, dass sich weitere „Star Trek“-Serien in Entwicklung befinden. Bekannt ist bislang eine geplante Live-Action-Arbeitsplatzkomödie von Tawny Newsome und Justin Simien. Die Drehbücher wurden bereits fertiggestellt; aktuell wartet das Projekt auf eine mögliche Produktionsfreigabe.
Damit steht fest: Über die Zukunft von „Star Trek“ wird derzeit auf Führungsebene bei Paramount und Skydance beraten. Möglich sind sowohl neue Serienprojekte als auch eine Phase der Neuordnung, während die bereits produzierten Formate ausgestrahlt werden. Über weitere Entwicklungen werden wir berichten, sobald neue Informationen vorliegen.
Quelle: trekmovie.com


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