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  • Leonard Nimoys Tochter berichtet über seine letzten Tage

    Ein Abschied!
    Julie Nimoy spricht über ihren Vater Leonard Nimoy, welcher uns die legendäre Star-Trek-Figur Mr. Spock schenkte.

    Vor drei Jahren hielt Julie Nimoy die Hand ihres Vaters, als er im Krankenhaus in Los Angeles im Sterben lag. Sie sagte dem Sunday Mirror: "Er hat meine Hände genommen. Er sagte: "Julie, ich liebe dich. Ich bin sehr stolz auf dich. Ich möchte nur, dass du mich jetzt gehen lässt. Es ist Zeit für mich, ich kann nicht mehr" Nimoy (83), verbrachte seine letzten Tage umgeben von geliebten Menschen, darunter sechs Enkelkinder und ein Urenkel. Er erzählte Geschichten und bewegte sich im Takt seines Lieblingsliedes, "The Boxer" von Paul Simon. Er nahm sich auch die Zeit mit jedem einzelnen Verwandten ausgiebig zu reden. "Er war so glücklich, er fühlte sich vollkommen. Diese letzten Momente sind für immer in meinen Gedanken. Ich werde es nie vergessen“, sagte Julie. Als das Ende näher rückte, wurde Nimoy nach Hause gebracht, kam aber nie wieder zu Bewusstsein - er starb am nächsten Morgen mit einem Lächeln auf seinem Gesicht.  

    Im ihrem neuen Film erzählt verrät Julie über die die bescheidenen Anfänge ihres Vaters, seinen Aufstieg, seine Liebe - und seinen Gesundheitskampf. Der Schauspieler nannte sich selbst "Olympic Championship Smoker", schaffte es aber letztendlich, aufzuhören. Aber im Alter von 55 Jahren verspürte er anhaltende Bronchitis und Kurzatmigkeit. Erst 2013 wurde er offiziell diagnostiziert das er an der Krankheit COPD leidet. Ihr Ehemann David Knight und Co-Produzent ihres Dokumentarfilms, fügte hinzu: "Das ist einer der Gründe, warum wir Bewusstsein schaffen wollten. Es gibt Millionen von Menschen, die COPD haben, aber sie wurden nie offiziell diagnostiziert. Wenn sich jemand unseren Film ansieht und die Symptome hat, kann er überprüft werden." Julie erzählt, wie die Krankheit in den späteren Jahren ihres Vaters ihren Tribut forderte: "Als Dad älter wurde, wurde es erheblich schlimmer und er konnte wirklich nicht mehr mithalten. Ich wusste, dass dies progressiv ist und es nicht besser werden würde."

    Im Jahr 2014 wurde sein Kampf gegen COPD öffentlich, als er mit seinem Sauerstoff im Rollstuhl fotografiert wurde. Zunächst war er sehr verärgert, doch fuhr er fort, das Bewusstsein für die Krankheit zu erhöhen und twitterte oft über die Gefahren von Zigaretten. Etwa 30 Millionen Menschen in den USA leiden an COPD. Julies Film wurde in den USA gesehen und sie fügt hinzu: "Wir haben das Gefühl, dass wir die Menschen ein wenig verändert haben. Wir haben Nachrichten und E-Mails erhalten, dass wir dazu beigetragen haben, Bewusstsein zu schaffen. Ich denke, mein Vater wäre sehr stolz." Zum Abschluss sagte sie: "Ich vermisse ihn sehr und denke ständig an ihn. Ich weiß, dass er an einem besseren Ort ist und nicht den Schmerz spürt, den er fühlte, als er krank war. Aber er hat ein großes Erbe hinterlassen."


    Quelle: Sunday Mirror

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