Zum Inhalt springen
...mit dem murkligen Geschmack der Sympathie
  • The Sarah Connor Chronicles – Summer Glau Interview

    über die Terminator-Serie und ihre Rolle
    • Bewertung

    • Aufrufe

      916
    • Kommentare

      0
    • Finnegan

    Um das Warten auf den Start der neuen Terminator: The Sarah Connor Chronicles-Staffel (ab dem 8. September in den USA) und den Deutschlandstart der Serie (ab 20. Oktober im digitalen Pay-TV-Sender 'Fox Channel', ab 2009 im Free-TV auf Pro 7) ein wenig zu verkürzen, präsentieren wir Euch heute ein übersetztes Interview mit der Schauspielerin Summer Glau (Cameron Phillips), welches das SFX Magazin vor kurzem veröffentlichte:

    SFX: Was hat Sie an der Rolle des Roboters Cameron Phillips gereizt?

    Summer Glau: Josh Friedman, der Schöpfer der Serie. Ich dachte nie, dass ich in der Lage dazu sein würde, diese Rolle zu spielen, bis ich mich mit ihm unterhalten habe und seine Ansichten über eine neue Art Terminator gehört hatte. Ich wollte schon seit langem mit ihm zusammenarbeiten, er ist auch ein toller Regisseur und er führte bei einigen Folgen Regie.

    SFX: Für einen Schauspieler muss es eine Herausforderung sein, einen Roboter zu spielen. Wie kamen Sie damit zurecht?

    Summer Glau: Nun, am Anfang fühlte ich mich ziemlich verloren, denn bis dahin hatte ich nur wirklich verletzliche Charaktere gespielt. Wirklich unverblümt emotionale Rollen, an so etwas war ich gewohnt. Also machte ich mir Sorgen darüber, ob ich einen Roboter ansprechend verkörpern könnte, so dass sich die Leute um sie Sorgen machen und sich mit ihr identifizieren können, denn genau das ist es, was wir tun, wenn wir Serien gucken.

    Doch Joshs Idee für den Terminator war anders – in den Filmen entwickelten sich die Terminatoren weiter und wurden immer moderner und ausgefeilter, es gab einige, die sich verflüssigen und andere, die ihre Form verändern konnten. Das ist cool, doch fürs Fernsehen und einen langlebigen Charakter hatte Josh die Idee, sie im Bezug auf menschliche Charakteristiken weiterzuentwickeln. Statt die Form zu verändern und dass ihnen Messer aus den Fingern wachsen, war es interessanter zu sehen, sie so menschlich wie möglich erscheinen zu lassen.

    SFX: Sie bringen diesen menschlichen Aspekt sehr überzeugend in Ihrer Rolle ein. Hat die Tatsache, dass Sie bislang eher emotionale Charaktere spielten, Ihnen dabei geholfen?

    Summer Glau: Ich wollte genau das hervorbringen, doch auf sehr subtile Weise, denn ich wollte, dass die Leute es akzeptieren und glauben können. Ich wollte nicht, dass die Leute sagen: 'Sie hat die Rolle völlig verbockt, weil sie sich wie ein Mensch benimmt, obwohl sie ein Roboter sein sollte.' Also wollte ich Momente einbringen, in denen sie kalt und unnahbar erscheint. Doch es gibt auch Momente, in denen man in ihren Augen etwas Menschliches aufflammen sieht und ich wollte wirklich, dass die Leute sich wünschen, sie wäre ein Mensch.

    SFX: In früheren Episoden sah man einen Hinweis auf Etwas – womöglich etwas Romantisches – das sich zwischen Cameron und John entwickeln könnte. Wird das weiter ausgebaut?

    Summer Glau: Ich hoffe es. Aber ich weiß es nicht. Zurzeit sind wir noch am herumexperimentieren. Die Story ist so komplex und ich weiß, dass die Leute sich fragen: 'Nun, wie wollt Ihr da weiter machen?' Unsere Autoren haben uns da unendliche Möglichkeiten gegeben, sie bringen da wirklich reichhaltige Nebengeschichten und Gaststars unter. Es entwickelt sich alles, doch ich glaube, dass Cameron so viel Zuneigung für John empfindet, wie es einem Roboter möglich ist.

    SFX: Cameron ist darauf programmiert ihn zu beschützen und nur ihn. Das ist doch ein sehr reizvolles Konzept, oder nicht?

    Summer Glau: Das mag ich sehr.

    SFX: Das scheint so weit zu reichen, dass sie selbst Johns Mutter – Sarah Connor (Lena Headey) - scheut. Wie entwickelt sich diese Beziehung innerhalb der Serie weiter?

    Summer Glau: Ich liebe diese Beziehung. Ich habe stets versucht Rollen zu wählen, in denen ich mich als Frau gut fühlen kann. Etwas, das manchmal schwer zu finden ist in unserem Geschäft. Mädchen zu spielen, die interessant sind und einen Bezug zur realen Welt haben. Sarah Connor ist ein brillanter Charakter und ich liebe die Dynamik zwischen diesen beiden Frauen. Es sind zwei höchst unterschiedliche starke Frauen, die einen Mann beschützen. Ich liebe es mit Lena zu arbeiten, ich mag die Dynamik unserer Zusammenarbeit und manchmal kann es auch sehr spaßig sein.

    SFX: Thomas Dekker (John) sagte, dass sie alle eine großartige Zeit haben.

    Summer Glau: (lacht) Wir drei haben tatsächlich eine großartige Zeit zusammen. Er ist unglaublich und sehr talentiert. Es stellt derzeit wirklich unser Leben dar. Wir sind da jeden Tag die ganze Zeit zusammen. Da muss man sich mögen können, sonst könnten wir nicht genießen, was wir da tun.

    SFX: Sie waren Ballett-Tänzerin. Das muss Ihnen bei den überaus physischen Aspekten, die die Rolle Ihnen abverlangt, geholfen haben – all die Tritte, das Rennen und das Kämpfen.

    Summer Glau: Absolut. Im TV muss alles schnell gehen. Da ist es sehr schwierig Action-Szenen zu drehen. Für einen Film werden die Kampfszenen geprobt, du musst die Technik überprüfen, damit alles ordnungsgemäß abläuft, du stellst sicher, dass alle Kampfszenen choreographiert sind, aber im Fernsehen müssen wir darin schneller sein. Also, wenn ich eine Kampfszene lernen muss, muss ich das schnell tun und da hilft es schon, dass ich eine Tanzausbildung habe. Tänzer haben ein gutes Erinnerungsvermögen. Wenn mir jemand eine Bewegung zeigt, dann kann ich sie im Handumdrehen nachmachen.

    SFX: Haben Sie ein Stunt-Double?

    Summer Glau: Habe ich. Sie doubelt mich bei den sehr gefährlichen Sachen, zum Beispiel wenn ich von Häusern herunterspringen oder Autos fahren muss. Doch die Nahkampf-Szenen mache ich alle selbst.

    SFX: Die Grundthematik der Serie ist sehr düster und recht furchteinflößend. Hat Sie das beängstigt?

    Summer Glau: Das ist eine Frage, die wir uns selbst stellen müssen: Wie sehr sind wir bereits von Computern abhängig? Wenn wir sie ständig verbessern, was passiert, wenn sie so gut werden, dass sie uns gefährlich werden können? Ich finde das sehr erschreckend.

    SFX: Welche Herausforderung sehen Sie sonst noch in der Rolle?

    Summer Glau: Ich habe noch nie mit einer so kleinen Besetzung zusammengearbeitet und das macht es hinsichtlich der Arbeitsbelastung zu einer Herausforderung – wir sind fast immer den gesamten Tag zusammen. Zudem ist es eine sehr physische Rolle, also muss ich ins Fitnessstudio gehen und trainieren. Ich will in der Form meines Lebens sein. Doch wir haben wirklich einen 16 Stunden-Arbeitstag.

    SFX: Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten? Wie entspannen Sie sich?

    Summer Glau: Ich liebe es Tanzstunden zu nehmen, oder zu trainieren. Doch ich nehme mir auch Zeit für meine Bekannten und meinen Freund. Ich liebe es zu kochen. Ich liebe die französische Küche und versuche mich derzeit darin. Zudem bin ich in San Antonio aufgewachsen, also mag ich mexikanisches Essen. Das ist mein Wohlfühl-Essen. Da ich als Ballett-Tänzerin aufgewachsen bin, war das Essen früher immer ein Problem. Doch seitdem ich nicht mehr die ganze Zeit über tanze, kann ich damit lockerer umgehen und mich entspannen.

    SFX: Wie sehen Ihre langfristigen Ziele aus?

    Summer Glau: Ich würde gerne einen Film über das Tanzen machen. Aufgrund des Autorenstreikes wurde jedoch jedermanns Zeitplan durcheinandergeworfen. Ich weiß also nicht, wann ich diesen Film machen kann. Ich würde auch sehr gerne mit Baz Luhrman arbeiten. Ich liebe seine Filme.

    SFX: Wie fühlen Sie sich dabei, an einer solch legendären Filmreihe wie der Terminator-Reihe beteiligt zu sein?

    Summer Glau: Jeder kennt diese Filme, wie kann man sie auch nicht kennen? Ich war noch ein Baby, oder noch gar nicht geboren, als der erste Film rauskam. Mein Vater war wirklich beschämt darüber, dass ich für die Rolle gecastet wurde, aber die Filme nicht besonders gut kannte (lacht), also haben wir uns zusammengesetzt und uns alle Filme gemeinsam angeschaut. Wissen Sie, es sind wirklich sehr gute Filme. Sie haben damals wirklich alte Regeln gebrochen und neue aufgestellt. Aber was am meisten bei mir Eindruck hinterließ, war, dass ich mit diesen Charakteren mitfühlte. Linda Hamilton war eine absolute Actionheldin, aber sie war auch eine Frau. Es interessierte mich, wofür sie gekämpft hat und ich wollte nicht, dass sie stirbt und darauf kommt es an.




    Quelle: treknews.de
    • Bewertung

    • Aufrufe

      916
    • Kommentare

      0
    • Finnegan

    Benutzer-Feedback

    Empfohlene Kommentare

    Keine Kommentare vorhanden



    Gast
    Ein Kommentar hinzufügen

    ×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

      Nur 75 Emojis sind erlaubt.

    ×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

    ×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

    ×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

      Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Diese Seite verwendet Cookies um Funktionalität zu bieten und um generell zu funktionieren. Wir haben Cookies auf Deinem Gerät platziert. Das hilft uns diese Webseite zu verbessern. Du kannst die Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist, weiterzumachen. Datenschutzerklärung Beim Abensden von Formularen für Kontakt, Kommentare, Beiträge usw. werden die Daten dem Zweck des Formulars nach erhoben und verarbeitet.