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mit dem Gütesiegel des Würgers von Wolfenbüttel.
  • Update zum Serienkonzept von "Star Trek: Year One“

    Interview mit Henry Alonso Myers, dem Showrunner von "Strange New Worlds"
    Von „Star Trek: Strange New Worlds“ stehen noch zwei Staffeln zur Ausstrahlung aus, obwohl die Dreharbeiten zur fünften und letzten Staffel bereits abgeschlossen sind. Parallel gibt es Überlegungen für eine Nachfolgeserie mit dem Arbeitstitel „Star Trek: Year One“, die das erste Jahr der USS Enterprise unter Captain James T. Kirk (Paul Wesley) zeigen würde.

    „Year One“ wurde Paramount/Skydance vorgestellt

    Bereits kurz nach der Ankündigung im vergangenen Frühjahr, dass „Strange New Worlds“ mit der fünften Staffel enden wird, brachte Produzent Akiva Goldsman ein mögliches Spin-off ins Gespräch. Auf der Comic-Con im Sommer ermutigte er Fans sogar, die neuen Verantwortlichen bei Skydance auf das Projekt mit dem Arbeitstitel „Year One“ aufmerksam zu machen. Am Rande der Saturn Awards bestätigte Co-Showrunner Henry Alonso Myers nun, dass er und Goldsman weiterhin „hundertprozentig“ an der Umsetzung der möglichen Nachfolgeserie interessiert sind.

    Zitat

    „Wir glauben, es wäre eine großartige [Serie], es ist unserer Meinung nach der nächste Schritt für Star Trek in der Geschichte, die wir erzählt haben. Aber es liegt nicht in unserer Hand.“

    Als die beiden im vergangenen September – kurz nach der Übernahme von Paramount durch Skydance – zuletzt über das Projekt sprachen, hatten sie noch keine Gelegenheit gehabt, die Serie offiziell vorzustellen. Inzwischen hat sich das geändert: Co-Showrunner Henry Alonso Myers bestätigte, dass „Year One“ mittlerweile offiziell präsentiert wurde.

    Zitat

    „Ja, wir haben ihnen viel vorgelegt. Wir haben viel dafür getan, um ihnen etwas zu bieten. Jetzt liegt es in ihren Händen. Sie sehen es sich an und versuchen, eine Entscheidung zu treffen. Ich meine, dort gibt es viel Begeisterung für unsere Serie und natürlich viel Begeisterung für Star Trek.“

    Bereits im vergangenen Jahr erklärte Produzent Akiva Goldsman, dass das Serienfinale von „Strange New Worlds“ Kirks ersten Tag als Kommandant der USS Enterprise zeigen soll. Dieser Zeitpunkt liegt noch vor seinem ersten Auftritt in der zweiten „Star Trek“-Pilotfolge „Where No Man Has Gone Before“.

    Die geplante Serie „Year One“ würde direkt an dieses Finale anknüpfen und Paul Wesley als Captain James T. Kirk an Bord der Enterprise begleiten. Neben Ethan Peck als Spock könnten auch Jess Bush (Christine Chapel), Martin Quinn (Scotty) und Celia Rose Gooding (Uhura) zur Besetzung gehören. Im Finale von „Strange New Worlds“ sollen zudem Thomas Jane als Dr. Leonard „Bones“ McCoy und Kai Murakami als Hikaru Sulu eingeführt werden. Ob weitere Darsteller aus der aktuellen SNW-Besetzung zurückkehren würden, ist derzeit noch offen.

    Die Enterprise ist gerettet … vorerst

    Bei einer möglichen Nachfolgeserie auf der USS Enterprise stellt sich auch eine praktische Frage: Was passiert mit den aufwendig gebauten Sets, Kostümen und Requisiten, die nach dem Ende von „Strange New Worlds“ eigentlich nicht mehr benötigt würden? Produzent Akiva Goldsman hatte bereits im vergangenen Herbst darauf hingewiesen, dass eine Entscheidung über „Year One“ auch deshalb zeitnah getroffen werden müsse – nicht zuletzt wegen der umfangreichen physischen Produktionsausstattung.

    Ein ähnliches Problem stellte sich bereits bei dem geplanten Spin-off „Star Trek: Legacy“. Nach dem Ende der dritten Staffel von „Picard“ wurden die Kulissen der USS Titan (später USS Enterprise-G) abgebaut, was eine mögliche neue Serie deutlich verteuern würde, da zentrale Sets komplett neu gebaut werden müssten.

    Im Fall von „Strange New Worlds“ scheint die Situation jedoch etwas entspannter zu sein. Co-Showrunner Henry Alonso Myers erklärte dazu:

    Zitat

    „Nun, unsere Sets wurden noch nicht zerstört. Das ist alles, was ich dazu sagen kann…“

    „Picard“ wurde in gemieteten Studios bei den Santa Clarita Studios in Kalifornien gedreht, während „SNW“ bei CBS Stages Canada in Mississauga, Ontario, gedreht wurde. Laut Myers muss Paramount, obwohl das Unternehmen Eigentümer der Studios ist, noch eine Entscheidung treffen:

    Zitat

    „Das macht es für sie zu einer großen Entscheidung, denn es geht darum: Behaltet ihr die Sets derzeit? Wie gesagt, sie wurden noch nicht zerstört, also warten wir ab, was sie tun wollen.“

    Z

    Paul Wesley als Captain James T. Kirk in „Strange New Worlds“ ( Paramount+)

    Auf die Frage, ob er glaube, dass Paramount vielleicht abwarten wolle, um zu sehen, wie sich die 4. Staffel von „Strange New Worlds“ schlägt, wenn sie später in diesem Jahr erscheint, zögerte der ausführende Produzent:

    Zitat

    „Ich weiß es nicht. So wie ich das sehe, ist es meine Aufgabe, [die Postproduktion von Staffel 4 und 5] fertigzustellen, um die Serie abzuschließen. Ich versuche, nicht darüber nachzudenken, was unsere Partner im Studio tun müssen, denn das ist eine ganz andere Welt. Akiva geht gerne rein und drängt richtig darauf, und ich bin da wahrscheinlich eher zurückhaltender, aber mein Herz schlägt in die gleiche Richtung wie Akivas.“

    Vor Kurzem hat das „Star Trek“-Fernsehen einen bemerkenswerten Punkt erreicht: Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Neustart des Franchise im Streaming-Zeitalter befindet sich derzeit keine neue Serie in Produktion. Zwar hat „Starfleet Academy“ gerade die Dreharbeiten zur zweiten Staffel abgeschlossen, doch weitere Staffeln oder neue Serien wurden bislang nicht offiziell genehmigt.

    Auf die Frage, ob sich das wie ein Wendepunkt für „Star Trek“ im Fernsehen anfühle, äußerte Co-Showrunner Henry Alonso Myers – der aktuell mit der Postproduktion beschäftigt ist – eine etwas andere Einschätzung:

    Zitat

    „Nein, denn wenn ich das so lese … Ich arbeite buchstäblich jeden Tag daran und denke mir: Es hat sich nichts geändert. Wir haben 16 Folgen, die ihr noch nicht gesehen habt. Wir haben zwei ganze Staffeln, an denen wir noch arbeiten und an denen wir noch eine ganze Weile arbeiten werden. Und „Academy“ läuft parallel dazu, und die haben ihre Staffel buchstäblich erst vor ein oder zwei Wochen abgeschlossen … Aber hör mal, diese Dinge brauchen viel Zeit, um sie zu machen und gut zu machen. Ich meine, ich würde sagen, es ist wahrscheinlich ein 18-monatiger Prozess.“

    Das Warten auf die Zukunft von Star Trek geht also weiter.


    Quelle: trekmovie.com

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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

      Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

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