"Die Leute wurden mit ENTERPRISE nie richtig warm. Sie traf die Menschen nie emotional und band sie an die Serie, wie es die anderen Serien taten", sagte Autor und Produzent Ronald D. Moore (heute BATTLESTAR GALACTICA). "Es wurde zu einer allgemeinen Einstellung, dass das Franchise nichts ist, in das man hereinrutscht und in einer Art und Weise sieht. Diese Einstellung trug sich selbst und dadurch entfernten sich die Leute immer mehr davon."
"Als es daran ging für die vierte Staffel zu schreiben, zielten wir hauptsächlich auf Leute, die das STAR TREK Universum kennen. Wir machten uns nicht viele Gedanken um die, die nichts wussten. Die waren sowieso verloren", so Executive Producer Manny Coto. "Es gibt eine gewisse Anzahl von Science Fiction Fans und das war’s. Es ist ein Genre, das auf einen gewissen Typ von Individuum abzielt und davon gibt es nicht viele." Niemand bei Paramount bot Coto an in irgendeiner Weise weiterhin für STAR TREK zu arbeiten. "Offen gesagt ist es etwas enttäuschend. Ich glaube nicht, dass viele Leute von denen, die im Moment das Sagen haben daran interessiert sind über die nächsten Schritte zu sprechen."
"Wenn überhaupt, dann hat Paramount zu oft auf das gleiche Pferd gesetzt, weil das Franchise so eine riesige Goldgrube für das Studio war und das für Jahrzehnte", so Schauspieler und Regisseur Jonathan Frakes. "Man kann einfach durch die Kanäle zappen und irgendwo läuft immer STAR TREK."
Executive Producer Rick Berman arbeitet hauptsächlich an einem möglichen STAR TREK Film. "Ich bin nicht sicher, ob ich an der Erschaffung der nächsten STAR TREK Serie beteiligt sein werde. Ich habe keine Ahnung, wann das der Fall sein wird und es wird sehr wahrscheinlich jemand neues übernehmen." Paramount Network Television bestätigte, dass es keinen Zeitplan für die Entwicklung einer neuen Serie gibt und auch kein Kreativteam eingesetzt wurde dies zu verwirklichen. Berman drückte seine Zuversicht in Bezug auf die Zukunft von STAR TREK aus: "Man kann überall in der Welt hingehen und die Leute wissen, was 'Beam me up, Scotty' bedeutet oder was ein Klingone ist. Das wird nicht verschwinden."
"Den Geschichten fehlte es an faszinierendem Inhalt. Sie waren langweilig", sagte Jolene Blalock verärgert über ENTERPRISE Drehbücher, die die grundlegenden Aussagen der TREK Geschichte ignorierten und Charakterentwicklung gegen grundlose Sinnlichkeit austauschten. "Das Publikum ist nicht dumm. Wir Mädels am Set scherzten: 'Wir werden nach alldem hier immer noch niedlich aussehen, nachdem wir die Erschöpfung abgelegt haben.'"
Den kompletten Artikel von Dave Itzkoff findet bei der New York Times.
Quelle: treknews.de
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