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  • Hinter den Kulissen von Enterprise

    Von Stuntdoubles, Kostümen und Veränderungen
    Wenn der Regisseur "Action!" ruft geht es auf den Sets von "Enterprise" rund.

    Ein vasenartiger Gegenstand, genutzt als Keule, zersplittert, als ein schöner, fremdartiger Spion ihn dem Schiffsingenieur Charles "Trip" Tucker auf seinen Hinterkopf schlägt. Gaststar Nikita Ager schwingt die Waffe auf den Sets der Paramount Studios. Sie spielt die verführerische Rajiin, die sich ihren Weg an Bord des Raumschiffs Enterprise erschlichen hat. Sie ist in nahezu transparente Pyjamas gekleidet, hat einen Strichcode über ihren Oberkörper tätowiert und purpurne Linsen in ihren Augen.

    Ager hat nicht Connor Trinneer, der Trip darstellt, geschlagen, sondern dessen Stuntdouble Shawn Crowder. Während Crowder aufsteht und etwas benommen wirkt, wird Trinneer eine künstliche, blutende Wunde am Kopf befestigt, um dann seinen nächsten Dialog aufzuzeichnen.

    Trotz der Stuntdoubles sind die Schauspieler dieser Star Trek Serie weit davon entfernt verhätschelt zu werden. "Schauen sie sich diesen Bluterguss an und diesen oder den hier", sagt Jolene Blalock, die die Vulkanierin T'Pol verkörpert. "Ich liebe jeden von ihnen."

    Blalock betont, dass es in der dritten Staffel, die am 10. September auf UPN zurückkehren wird, definitiv mehr Action geben wird.

    Früher am Tag gab es einen "Girl Fight" mit Rajiin. Stuntdoubles übernahmen einen Teil des Kampfes. Dann übernahmen die Schauspielerinnen. Rajiin wirft T'Pol hart auf den Boden der Schlafquartiere der Enterprise und macht sie durch Hypnose unterwürfig.

    T'Pol hat einen neuen Look, der ein Teil der Bemühungen der Produzenten ist, um der Serie, die während der letzten Staffel Zuschauer verlor, wieder auf die Sprünge zu helfen.

    Ihre Arbeitskleidung sind weiter Catsuits, aber in weiß und hellen Pastelltönen, anders als das düstere braun der vergangenen Staffeln. Ihre Haare sind "etwas länger und etwas heller", sagt Blalock. "Aber natürlich würde ich nicht meine Ohren verdecken wollen!"

    Der Halb-Vulkanier Halb-Mensch Mr. Spock, den Leonard Nimoy in der Star Trek Serie der 60er darstellte, hatte spitze Ohren und gebogene Augenbrauen.

    T'Pol, eine Vollblut Vulkanierin, hat diese Merkmale ebenfalls. Doch ihre Entscheidung den Kommandanten ihrer Rasse zu trotzen und ihren menschlichen Kollegen die Treue zu halten, könnte bedeuten, dass sie sich nun emotional öffnet.

    "Ich denke, dass es großartig diesem Charakter das Haar etwas wachsen zu lassen und mehr zu versuchen", sagt Trinneer. "Spock war sehr neugierig, weil er zur Hälfte Mensch war. T'Pol etwas davon zu geben ist eine gute Sache."

    Außer die Serie mit komödiantischer Unterstützung zu versorgen, muss Tucker nun eine persönliche Tragödie durchstehen. Er verlor seine Schwester im Angriff des Staffelfinales - einem Angriff einer zuvor unbekannten Rasse namens Xindi - und dies hatte ein paar schlaflose Nächte zur Folge.

    T'Pols vulkanische Akupunkturtechniken helfen, aber Trinneer sagt, dass er nicht wisse, ob sich eine Romanze folgen werde, obwohl Fanspekulationen dies nahe legen. "Eine Rückenmassage ist etwa dasselbe", sagt er grinsend.

    Einer vulkanischen Tradition folgend, rümpft Blalock über diese Erklärung die Nase.

    "Das ist etwas zu voreilig und zu sexy. Wir nennen es Neuropressur, ein medizinischer Grund zum Berühren!"

    Was auch immer diese Rückenmassage ist, alle Charaktere unterziehen sich in dieser Staffel während das Raumschiff im 22. Jahrhundert auf der Suche nach der Bedrohung durch die Xindi ist.

    Die Erschaffer der Serie, Rick Berman und Brannon Braga, haben einen Handlungsfaden entworfen, der wöchentliche Konflikte und Lösungen ermöglicht, aber im Grunde ein 26-Episoden-Mission ist, "wo eine Uhr tickt... wo die Erde und die Menschheit auf dem Spiel stehen."

    Berman vergleicht die Struktur mit der originalen "Fugitive" Serie, mit einer einzigen Richtung und Absicht, aber auch der Möglichkeit für jede Episode allein zu stehen.

    Scott Bakula, der Captain Jonathan Archer spielt, sagt die neue Staffel sei "weniger über das Protokoll, sondern mehr über die Arbeit, die gemacht wird." Außer die Enterprise zu kommandieren, überwacht Archer nun auch ein Militärteam an Bord.

    "Der Einsatz wurde erhöht" in Sachen Action, so Bakula. "Ein großer Schuß Adrenalin" wird eingebracht, zusammen mit "viel Spaß."

    Ager würde zustimmen, dass das Franchise weiterhin zu neuen Grenzen vorstößt: "Ich habe Bikinis die größer sind als das Outfit, dass Rajiin trägt, wenn sie das erstemal zu sehen ist. Der Kostümschneider kam mit etwas, dass aussah wie eine Rolle von Fäden, die strategisch platziert werden. Ich fragte, ob das Star Trek sei. Er antwortete ja.

    Quelle: treknews.de

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