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  • Wissenschaftsguide Teil 03

    Leben im All
    Selbst wer sich nur eine Star Trek Sendung ansieht, weiß: Die Serie wird von Außerirdischen bestimmt. Eingefleischte Fans träumen, wirklich welchen zu begegnen, was Kritiker wieder zum Schmunzeln bringt. Doch ganz allgemein drängt sich die Frage auf: Gibt es Leben im All? Und wenn ja, ist es (nach unseren Maßstäben) intelligent? Wissenschaftsguide

    Teil 3: Leben im All


    Selbst wer sich nur eine Star Trek Sendung ansieht, weiß: Die Serie wird von Außerirdischen bestimmt. Eingefleischte Fans träumen, wirklich welchen zu begegnen, was Kritiker wieder zum Schmunzeln bringt. Doch ganz allgemein drängt sich die Frage auf: Gibt es Leben im All? Und wenn ja, ist es (nach unseren Maßstäben) intelligent?

    Vorerst ist die Menschheit auf unser Sonnensystem begrenzt. Intelligentes Leben existiert hier, da ist man sich mittlerweile sicher, nur auf der Erde. Doch einfaches Leben? Auf dem Mars gab es vor vielen Jahrmillionen welches, doch heute? (Siehe dazu auch: Wissenschaftsguide Teil 2: Der Mars) Auf den anderen Planeten ist es entweder entschieden zu heiß oder zu kalt. Hier kann kein Leben existieren. Doch es gibt noch einen Kandidaten für Leben im All: Der Jupitermond „Europa“. Forscher haben anhand von Computersimulationen errechnet, wie viel Materie Kometen zu ihm gebracht haben. Sie kommen auf zehn Milliarden Tonnen Kohlenstoff, das wäre genug um 1% der Biomasse der irdischen Meere zu erzeugen. Der Jupitermond ist von einer Eisschicht überzogen, unter der die Forscher einen Ozean aus Wasser vermuten. Ideale Bedingungen für Leben also. Leider ist der Eispanzer Europas etwa 19 km dick, eine Distanz vom Gipfel des Mount Everest bis zur Tiefe des Marianengrabens! Von der Fotosynthese können diese Lebewesen also nicht leben. In den 70er Jahren allerdings entdeckte man die Black Smoker, Unterwasservulkane, in deren Nähe kleinste Bakterien ohne Licht und Sauerstoff lebten. So etwas könnte es auch auf Europa geben, meinen Forscher. Die Chancen für Leben wären in unserem Sonnensystem theoretisch gegeben, um intelligentes Leben zu finden müssen wir in den unendlichen Weiten des Weltraums suchen. Und die Chancen, neues Leben zu entdecken, sind sogar ziemlich hoch, denn allein in unserer Galaxie wird die Zahl der Sterne auf 100 Millionen geschätzt. (im Universum gibt es, so schätzt man, 10²² Sterne – mehr als alle Sandkörner der Welt zusammen) Es gibt insgesamt drei Theorien, wie Leben entstehen könnte:

    1.Die Zufallstheorie
    Entgegen aller statistischer Wahrscheinlichkeit haben sich die Moleküle in
    einer Ursuppe zu organischem Leben zusammengefunden, das in der Lage
    war, sich zu vermehren.

    2.Die Panspermien-Theorie
    Meteore und Kometen tragen die molekularen Grundlagen des Lebens durch die Weiten Räume des Alls, es gibt quasi eine permanente „Befruchtung“ der Planeten.
    3.Die Theorie der Selbstorganisation
    Organische Materie strebt von sich aus einen höheren Zustand an, sodass unter guten Bedingungen zwangsläufig Leben entstehen muss.


    Nur die Zufallstheorie spricht für eine lebensleeres Universum, wogegen es nach den beiden anderen Theorien im Universum geradezu von Leben wimmeln müsste.
    Doch genaues wissen wir nicht, und einen historischen Erstkontakt werden wir aller Voraussicht nach nicht mehr erleben. Doch sogar der Vatikan gehört nicht unbedingt zu den Skeptikern. Zitat: „Gott überrascht uns im Weltraum ...“

    Tuvok

    Quelle: treknews.de

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