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  • 2x03 - Home

    Episoden-Nummer: 3   Produktions-Nummer: 2   US-Erstausstrahlung: 10.01.2019   Deutsche Erstausstrahlung: No value  

    Vollständiger Inhalt (Achtung: Spoiler)

    Nachdem Alara ihren Arm in einem Armdrücken-Wettbewerb mit Isaac gebrochen hat, erfährt sie, dass ihr Körper aufgrund seiner Anpassung an die Schwerkraft der Erde langsam seine übermenschliche Kraft verliert. Auf Empfehlung von Dr. Finn kehrt Alara zu ihrem Heimatplaneten Xelaya zurück, um sich zu Hause mit ihren missbilligenden Eltern und ihrer älteren Schwester zu erholen.

    Alte Familienkonflikte tauchen wieder auf und veranlassen die Familie, in ihr Ferienhaus zu gehen, um sich neu kennenzulernen, aber die Dinge laufen schief, als die anderen Urlauber Cambis Borrin und seine Frau auftauchen und sich an Alaras Vater rächen wollen, weil er ihren Sohn zum Selbstmord gebracht habe.

    Alara besiegt die Eindringlinge und versöhnt sich mit ihrem Vater. Dr. Finn findet eine Lösung, die Alara an Bord der Orville halten würde, was Alara zwingt, sich zwischen ihrer eigenen Familie und der Familie auf der Orville zu entscheiden.

    Auf der Suche nach mehr Zeit mit ihrer Familie verlässt Alara das Orville, nachdem sie sich mit der Crew von Herzen verabschiedet hat.

    Episodenkritik (Achtung: Spoiler)

    Schon die Auftakt-Episode der zweiten Staffel schlug eine deutlich andere Richtung ein. Der Fokus der Serie liegt offenbar nunmehr viel stärker auf den zwischenmenschlichen (oder zwischen-alien?) Beziehungen und nun viel mehr subtilerer Unterhaltung daraus, als auf dem Alien oder der Katastrophe der Woche.

    Diesen erzählerischen Trend setzt auch "Home" fort und präsentiert eine hervorragend geschriebene Charakter-Episode aus der Feder von Cherry Chevapravatdumrong, den man bisher eigentlich nur als Comedy Autor für Family Guy kennt. Sie schrieb auch Folge 1x10 - Firestorm.

     

    Aufgebaut ist die Episode aus ziemlich klassischen Elementen wie der missbilligenden Familie und der Chance auf Versönung, ausgelöst durch einen Agressor von außen. Dennoch ist die Neuinszenierung dieses klassischen Motivs, dessen Ausgang man eigentlich schon kennt gelungen. Dies liegt zum einen an der guten Regie-Arbeit von Emmy-Gewinner Jon Cassar ("24") als auch der im Vergleich zu rersten Staffel insgesamt viel rundereren Umsetzung. Die Crew der Orville hat es in nur drei Episoden geschafft als richtige Familie zu wirken. Dies gibt der gesamten Handlung die Glaubwürdigkeit die sie benötigt.

    Halston Sage spielt hervorragend, zur Seite stehen ihr gleich zwei erstklassige Gaststars in Form von John Billingsley (Dr. Phlox, Enterprise) und Bob Picardo (Holo-Doc, Voyager). Die beiden sind ohnehin die Klassiker als Gaststars und erfüllen die Ihnen zugedachte Rollen exzellent. Die Dialoge sind gut geschrieben und umgesetzt.

    Stichwort Umsetzung: Scott Grimes alias Gordon Malloy bringt es in einer Szene in welcher der Heimatplanet von Alara zu sehen ist gut auf den Punkt: "Das ist verdammt nochmal der hübscheste Planet der Union". Und da hat er recht. Was das Art- und Special Effects Department hier aus dem sicherlich nicht sonderlich hohen Budget macht ist atemberaubend.

    Die Auflösung der Story ist gut gemacht aber auch irgendwo vorhersehbar. Der eigentliche Twist kommt dann zum Schluss - und er macht aus der Verabschiedung der Figur aus der Serie eine extrem respektvolle Angelegenheit. Alara entscheidet sich, trotz medizinisch vorhandener Möglichkeit an Bord der Orville zu bleiben für ihre Familie. Aus Autorensicht hätte man das mit gleichem Ergebnis auch viel billiger lösen können. Durch diesen Twist am Schluss wird die Geschichte viel weniger schwarz und weiß und die Entscheidung Ihrer Figur umso wirksamer, da Sie nicht aus dem Zwang sonder aus freiem Willen heraus ausscheidet.

    Als Alara ihrem Captain und engeme Freund gegen Ende ein Geschenk überreicht wird klar wie gut dies gewählt war: Ein Glas voller eingemachter Gurken. Hatte Captain Mercer in Staffel 1 doch immer wieder Alara darum gebenten für Ihn "das Gurkenglas aufzumachen" wenn Sie vor einer verschlossenen Tür standen oder mit einer anderen Situation konfrontiert waren die große Stärke erfordert...

    Fazit und Wertung

    Hervorragend besetzter und gut geschriebener emotionaler Abschied für Alara aus der Crew der Orville. Aber: da gibts die Chance auf ein Wiedersehen. Ich hoffe darauf!
    4/5
    Gesamtwertung
    Action: 3 Spannung: 3 Humor: 2 Anspruch: 4 Kontinuität: 5 Figuren: 5 Erotik: 0

    bearbeitet von Daniel Räbiger

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