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onkel istvan

3D-Druck -> 1. Schritt zum Replikator?

Empfohlene Beiträge

3D-Drucker gibt es ja inzwischen wie Sand am Meer und auch die Preise sind bezahlbar geworden. Ich bin also bestimmt nicht der erste hier im Forum, der sich so ein Ding gekauft hat. Da es ja sogar ein Modell gibt, dessen Name sich ganz bewusst auf den Star Trek-Replikator bezieht, wollte ich auch einen passenden Thread dazu eröffnen.

Dabei ist der Titel genz bewußt etwas weiter gefasst, denn es soll nicht unbedingt ein Fachsimpel-Thread der Drucker-Besitzer werden (dazu gibts spezielle Foren), sondern es darf auch ruhig der Vergleich zum Star Trek-Pendant gezogen werden.

Für mich waren die ausschlaggebenden Gründe für den Kauf der gesunkene Preis und die enormen Möglichkeiten. Ich hab mir ja schon einiges in Richtung Holzbearbeitung angeschafft und wenn ich dran denke, was ich für Sägen, Hobelmaschine, Standbohrmaschine, Drechselbank usw. ausgegeben habe (alles Geräte aus der "Baumarktklasse", also meilenweit von Profi-Preisen entfernt!), dann relativiert sich der Preis eines 3D-Druckers. Zudem ist es ganz erstaunlich, was man trotz einem Keller voll Werkzeug alles immer noch nicht machen kann.

Anders gesagt: Ich hab gerade ein relativ unscheinbares Handrad für eine Ventilspindel aus dem Drucker geholt. CAD-Konstruktion und Druck haben insgesamt etwa 3h gedauert (weil ich am CAD eine absolute Pfeife bin :dumdiedum: ), das Abkratzen des Raft (Stützkonstruktion zur Fixierung am Druckbett) nochmals 15Min. Das Teil wäre so aus Holz für mich nicht herstellbar gewesen und sogar eine machbare Variante hätte vermutlich länger gedauert, wenn sie auch nur irgendwie nach Maß hätte sein sollen. Der Druck eröffnet also tolle neue Möglichkeiten, kann aber natürlich auch keine Wunder wirken. Der Weg zum "echten" Replikator ist in meinen Augen jedenfalls noch lang.

Trotzdem hört man immer wieder, daß inzwischen Nudelteig, Häuser und Solarzellen ausgedruckt werden. Es geht also was auf dem weiten Feld des Drucks, und die Entwicklung ist noch ziemlich am Anfang. Jetzt bin ich auf eure Meinung gespannt.

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Hm, wenn du Sachen aus Holz machen willst, hast du schonmal an eine CNC-Fräse gedacht?

Ein 3D Drucker klingt eigentlich schon ganz geil, ich habe selbst schon ein paar Mal mit dem Gedanken gespielt mir einen zuzulegen.

Bei meinen Hobbys wäre es hin und wieder praktisch ein spezielles Teil herzustellen können. Eine spezielle Halterung für die Kamera, ein Ersatzteil für ein Brettspiel.

Wie sieht's mit den Materialkosten aus?

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Hm, wenn du Sachen aus Holz machen willst, hast du schonmal an eine CNC-Fräse gedacht?

Ein 3D Drucker klingt eigentlich schon ganz geil, ich habe selbst schon ein paar Mal mit dem Gedanken gespielt mir einen zuzulegen.

Bei meinen Hobbys wäre es hin und wieder praktisch ein spezielles Teil herzustellen können. Eine spezielle Halterung für die Kamera, ein Ersatzteil für ein Brettspiel.

Wie sieht's mit den Materialkosten aus?

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Eine Fräsmaschine (egal ob CNC oder nicht) wäre schick, aber wenn, dann geh ich da gleich in die Vollen und hol mir eine, die auch Metall kann. Und das ist ein teurer Spaß.

Für Holz hab ich ne Oberfräse und einen passenden Frästisch. Damit kann man vieles machen, aber es ist dann immer auch eine Materialfrage. Wer nicht gerade einen Holzhändler um die Ecke hat, kriegt nur das, was der Baumarkt hergibt und das ist in der Regel Konstruktionsholz, Tanne/Fichte. Meine Quelle für Buchenholz ist im Normalfall der Brennholzstapel und Obstbaumhölzer heb ich auf, wenn sie im Garten anfallen. Aber das ist oft einfach zu wenig, zu kleine Stücke und dauert lange, bis es trocken ist.

Die Materialkosten für den 3D-Druck sind bei meiner Quelle aktuell 25€ pro Spule mit 850g Netto, egal ob PLA oder ABS. Gibt es aber bestimmt noch günstiger. So eine Spule reicht ziemlich lang. Ich hab inzwischen 22 Objektdateien und davon teils einige mehrfach ausgedruckt und bin immer noch an der ersten Spule. Etwa 15% Material wird für die Stützstruktur verwendet und ist Abfall (*). Die Teile sind übrigens durchaus ziemlich stabil! Hab auch schon meiner Balkontür einen neuen Griff verpasst, weil der alte abgebrochen war. Das Teil dient jetzt auch unfreiwillig zum Testen der UV-Beständigkeit ;) .

* Wir sammeln diesen Abfall natürlich nach Farbe und Kunststoffart sortiert in Plastikdosen, denn mein Bruder und ich basteln schon an einer Lösung, den wieder zu Faden umzuschmelzen. Ist aber noch ein langer Weg...

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Hallo. naja... bis zum Replikator ist ein sehr langer weg, aber die Idee ist gar nicht mal so schlecht. Kann dein "Replikator" auch Kaffee machen? :nuke:

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Kaffee macht bei mir die Kaffeemaschine. Aber kann deine Kaffeemaschine auch Plastikteile wie z.B. diesen einfachen, aber auf Maß gefertigten Befestigungshaken ausdrucken? :P

Außerdem wird längst mit z.B. "gedruckten" Nudeln experimentiert.

post-4851-1432900407_thumb.jpg

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