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...na dann mal Prost!
  • Aus für Kirks Enterprise-Serie? Akiva Goldsman glaubt nicht mehr an "Star Trek: Year One"

    Der Wechsel zur Fünfjahresmission kommt zu spät
    Die Hoffnungen auf "Star Trek: Year One" schwinden: Akiva Goldsman rechnet nicht mehr damit, dass das geplante Nachfolgeprojekt zu "Star Trek: Strange New Worlds" realisiert wird. Die Serie hätte Paul Wesleys Kirk ins erste Jahr seiner Enterprise-Mission begleitet. Zugleich deutet der Co-Showrunner nach dem Serienfinale 2027 seinen Abschied vom Franchise an.

    Goldsman hält "Year One" inzwischen für unwahrscheinlich

    Akiva Goldsman rechnet nicht mehr mit einer Umsetzung von "Star Trek: Year One". Auf die Zukunft des von ihm vorgeschlagenen Nachfolgeprojekts angesprochen, erklärte der Co-Showrunner von "Star Trek: Strange New Worlds" gegenüber Radio Times unmissverständlich: "Ich sehe nicht, dass es dazu kommt."

    Eine offizielle Absetzung ist das allerdings nicht. Paramount hatte "Year One" nie öffentlich bestellt oder angekündigt. Goldsman zufolge könnte das Studio weiterhin mit dem Wunsch nach einer Serie oder einem zweistündigen Film auf ihn zukommen. Der aus kreativer und wirtschaftlicher Sicht günstigste Zeitpunkt für eine direkte Fortsetzung sei jedoch verstrichen.

    Nach Abschluss der Dreharbeiten zur fünften und letzten Staffel wurden Teile der umfangreichen Produktion abgewickelt und Kulissen sowie Requisiten versteigert. Zwar sollen zentrale Elemente wie Brückenkulissen, Kostüme und wichtige Requisiten zunächst erhalten geblieben sein. Der unmittelbare Produktionsapparat, mit dem ein nahtloser Übergang möglich gewesen wäre, steht jedoch nicht mehr in seiner bisherigen Form bereit.

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    Von links: Ethan Peck als Spock, Paul Wesley als Kirk, Jess Bush als Chapel, Martin Quinn als Scotty und Celia Rose Gooding als Uhura in Folge 6 der dritten Staffel von "Star Trek: Strange New Worlds". – Credit: Marni GrossmanParamount+

    So hätte Kirks erste Mission ausgesehen

    "Star Trek: Year One" war als direkte Brücke zwischen "Star Trek: Strange New Worlds" und "Star Trek: The Original Series" gedacht. Das Konzept hätte einerseits wie eine sechste Staffel der Pike-Serie funktioniert, andererseits aber auch als eine Art nullte Staffel der klassischen Serie.

    Im Mittelpunkt sollte James T. Kirks erstes Jahr als Captain der USS Enterprise stehen. Paul Wesley, der den späteren Enterprise-Kommandanten bereits wiederkehrend in "Strange New Worlds" spielt, wäre für die Hauptrolle vorgesehen gewesen. Auch mehrere Mitglieder der bestehenden Besetzung hätten zurückkehren können.

    Damit hätte die Serie einen bislang kaum gezeigten Abschnitt der Fünfjahresmission behandelt. Neben Spock, Uhura, Scotty und Christine Chapel wären voraussichtlich auch Hikaru Sulu und Dr. Leonard McCoy stärker in den Vordergrund gerückt. Beide Figuren sollen spätestens bis zum Ende der fünften Staffel von "Strange New Worlds" eingeführt werden.

    Für Goldsman endet eine persönliche Star-Trek-Ära

    Goldsmans Aussagen gehen über das mögliche Scheitern von "Year One" hinaus. Der Produzent und Autor deutet an, dass seine aktive Zeit beim Star-Trek-Franchise nach dem Abschluss von "Strange New Worlds" enden könnte. Die Serie sei für ihn die Erfüllung eines Kindheitstraums gewesen. Nun müsse jedoch eine neue kreative Generation ihre eigene Vorstellung davon entwickeln, was Star Trek sein könne.

    Dabei verwies Goldsman ausdrücklich auf Fans, deren Zugang zum Franchise etwa über "Star Trek: Lower Decks" oder "Star Trek: The Animated Series" entstanden sei. Seine Botschaft: Die nächste Star-Trek-Ära müsse nicht zwangsläufig dieselben Vorbilder und Schwerpunkte haben wie seine eigene Arbeit.

    Goldsman hatte maßgeblichen Anteil an der Entstehung von "Strange New Worlds". Bereits während der zweiten Staffel von "Star Trek: Discovery" setzte er sich dafür ein, Captain Pike, Spock und Una Chin-Riley stärker einzubinden. Aus ihrem Auftritt entwickelte sich schließlich die 2022 gestartete Spin-off-Serie.

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    Anson Mount als Captain Pike in "Off Hour", Folge 6 der vierten Staffel von "Star Trek: Strange New Worlds". – Credit: Jan Thijs/Paramount+

    Zwischen eigenständiger Serie und bekanntem Kanon

    "Strange New Worlds" etablierte innerhalb der modernen Star-Trek-Produktionen erneut ein weitgehend episodisches Format. Die Serie wechselte regelmäßig zwischen Science-Fiction, Horror, Komödie, Musical und anderen Genres. Goldsman fasste diesen Ansatz mit der Aussage zusammen, die fremden neuen Welten der Serie seien ihre Genres.

    Die zunehmende Annäherung an "The Original Series" brachte zugleich erzählerische Grenzen mit sich. Bei Figuren wie Spock, Kirk oder Joseph M'Benga ist ihr späteres Schicksal bereits bekannt. Lebensbedrohliche Situationen können dadurch einen Teil ihrer Spannung verlieren. Auch der häufigere Einsatz klassischer Charaktere wurde innerhalb der Fangemeinde kontrovers diskutiert.

    "Year One" hätte diesen Kurs konsequent fortgesetzt und die Übergabe der Enterprise von Christopher Pike an James T. Kirk vollzogen. Genau diese Nähe zur klassischen Serie dürfte das Projekt für Teile des Publikums attraktiv gemacht haben. Gleichzeitig hätte sie den kreativen Spielraum noch stärker an den bestehenden Kanon gebunden.

    Wie geht es im Fernsehen mit Star Trek weiter?

    Die fünfte und letzte Staffel von "Star Trek: Strange New Worlds" umfasst sechs Episoden und soll 2027 erscheinen. Auch "Star Trek: Starfleet Academy" endet nach derzeitiger Planung mit seiner zweiten Staffel. Nach Angaben von NPR ist bislang keine weitere Star-Trek-Serie verbindlich angekündigt.

    Goldsman sieht darin auch eine Folge veränderter Sehgewohnheiten. Möglicherweise wollten Zuschauer heute lediglich ein oder zwei starke Staffeln einer Serie sehen und anschließend zum nächsten Angebot wechseln. Die langjährige Bindung an Fernsehproduktionen sei in einer Zeit mit deutlich weniger verfügbaren Inhalten entstanden.

    Vollständig abgeschlossen ist die Fernsehgeschichte des Franchise dennoch nicht. Paramount+-Manager Chris Parnell beschäftigt sich mit einer möglichen nächsten Star-Trek-Generation. Goldsman bezeichnete ihn als echten Fan und äußerte Vertrauen in dessen Verständnis der Marke. Ein konkretes neues Serienprojekt wurde bislang jedoch nicht bestätigt.


    Quelle: TREKMOVIE.com

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    Empfohlene Kommentare

    Ich komme sowieso nur mit den neuen Serien klar, wenn ich SNW in ein Paralleluniversum versetze. Das ganze Design paßt einfach nicht in das 23. Jahrhundert, was ich kenne und auch das 24. hinkt da gewaltig hinterher. Und obwohl Wesley und Peck einen wesentlich besseren Kirk & Spock-Job machen, als Pine und Quinto, gibt es für mich nur "The Shat" und Nimoy.

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    Sage schon seit Jahren: macht Schluss mit Star Trek. Da kommt wirklich nichts gutes Neues mehr. Dann kam SNW und ich dachte, sie können es doch noch. Doch nun Season 4 - Nein, sie machen es immer schlimmer. Macht endlich Schluss! 

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    Schade, meine Kids sind von SNW komplett begeistert. Jede Woche im wortwörtlichen Sinn eine neue strange new world. 

    Ich bin wie zu TNG nicht mehr ganz dabei aber es geht auch nicht um mich. (Hab auch nie verstanden warum viele Erwachsene hier im Forum von ihrem Star Trek schreiben.)

    Leute, wir sind nicht die Zielgruppe, wir sind alt, wir hatten unsere Zeit, und die war zum großen Teil mega (meine Generation: TNG, DS9, VOY). 

    Die neuen Serien sind nichts für mich oder für euch, niemand interessiert sich mehr für euch. Akzeptiert das und werdet erwachsen. 

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    vor 39 Minuten schrieb Gast TimuR:

    Schade, meine Kids sind von SNW komplett begeistert. Jede Woche im wortwörtlichen Sinn eine neue strange new world. 

    Ich bin wie zu TNG nicht mehr ganz dabei aber es geht auch nicht um mich. (Hab auch nie verstanden warum viele Erwachsene hier im Forum von ihrem Star Trek schreiben.)

    Leute, wir sind nicht die Zielgruppe, wir sind alt, wir hatten unsere Zeit, und die war zum großen Teil mega (meine Generation: TNG, DS9, VOY). 

    Die neuen Serien sind nichts für mich oder für euch, niemand interessiert sich mehr für euch. Akzeptiert das und werdet erwachsen. 

    Anekdotische Evidenz. Star Trek war nie als Kinderprogramm gedacht. Im besten Fall war es anspruchsvolle Science-Fiction für Erwachsene: Politik, Ethik, Krieg, Religion, gesellschaftliche Konflikte, philosophische Fragen. TNG oder DS9 mussten ihr Publikum nicht mit Klamauk und "jede Woche eine neue verrückte Welt" bei Laune halten. Sie gingen davon aus, dass der Zuschauer mitdenken kann. Die Stärke war, dass es keine Zielgruppe brauchte, sondern verschiedene Generationen begeistern konnte. 

    Und ausgerechnet der Generation 35+ zu erklären, sie sei für Star Trek irrelevant, ist quatsch. Das ist die Kernzielgruppe dieses Franchise. Die Leute, die seit Jahrzehnten die Serien schauen, Filme kaufen, Conventions besuchen, Merchandise sammeln und Paramount überhaupt noch einen verlässlichen Markt für Star Trek liefern.

    Wo ist denn im Gegenzug diese riesige neue Generation von Fans? Ich sehe keine relevante neue Massenbasis, die es rechtfertigen würde, die Inhalte entsprechend neu auszurichten. Alle Metriken zeigen: Es gibt so gut wie keine neuen Fans, keine junge Zielgruppe. Nicht die alten "Star Trek"-Fans das Problem, weil sie erwachsen geworden sind. Das Problem ist, dass Star Trek aufgehört hat, für Erwachsene "geschrieben zu werden".

    Bearbeitet von Jens Großjohann

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    Ich glaube auch nicht, daß es eine Next Generation (Hahaha! Kleiner Scherz am Rande) - Fanbase gibt, jedenfalls keine so große, wie von ca. 1970 bis 1999. Viele der alten Fans sind entweder verstorben oder haben sich aus Enttäuschung über das "Star Trek" seit 2009 verabschiedet und sich anderen Dingen zugewandt. Ich denke, der "Erfolg" des New Trek unterstreicht das auch ein wenig: die JJA-Filme haben kaum im Kino Gewinn gemacht, wenn überhaupt. Disco wurde nach lausigen 65 Episoden abgesetzt, SNW nach 46 und Academy nach 20. Da kann mir keiner erzählen, daß diese Serien wirklich erfolgreich waren/sind, denn sonst würden sie auch heute noch laufen. (Einzige Ausnahme PIC: obwohl sehr erfolgreich, war nach 30 Folgen Schluß, aber ich erinnere mich, gelesen zu haben, daß Stewart nicht mehr machen wollte. Und richtiges New Trek war das m. E. auch nicht, sondern ein - zumindest in der dritten Staffel - halbwegs vernünftiger Appendix zu TNG.)

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    vor 14 Stunden schrieb Jens Großjohann:

    Anekdotische Evidenz. Star Trek war nie als Kinderprogramm gedacht. Im besten Fall war es anspruchsvolle Science-Fiction für Erwachsene: Politik, Ethik, Krieg, Religion, gesellschaftliche Konflikte, philosophische Fragen. TNG oder DS9 mussten ihr Publikum nicht mit Klamauk und "jede Woche eine neue verrückte Welt" bei Laune halten. Sie gingen davon aus, dass der Zuschauer mitdenken kann. Die Stärke war, dass es keine Zielgruppe brauchte, sondern verschiedene Generationen begeistern konnte. 

    Und ausgerechnet der Generation 35+ zu erklären, sie sei für Star Trek irrelevant, ist quatsch. Das ist die Kernzielgruppe dieses Franchise. Die Leute, die seit Jahrzehnten die Serien schauen, Filme kaufen, Conventions besuchen, Merchandise sammeln und Paramount überhaupt noch einen verlässlichen Markt für Star Trek liefern.

    Wo ist denn im Gegenzug diese riesige neue Generation von Fans? Ich sehe keine relevante neue Massenbasis, die es rechtfertigen würde, die Inhalte entsprechend neu auszurichten. Alle Metriken zeigen: Es gibt so gut wie keine neuen Fans, keine junge Zielgruppe. Nicht die alten "Star Trek"-Fans das Problem, weil sie erwachsen geworden sind. Das Problem ist, dass Star Trek aufgehört hat, für Erwachsene "geschrieben zu werden".

    Sehe ich auch so. Ich kann zwar nicht immer verstehen was viele an SNW nicht mögen, weil ich die Serie sehr mag, aber Star Trek war immer mehr für Erwachsene als für Kinder. Ich mochte die alten Serien sehr, aber ich hab auch meinen Freude an NewTrek. Vielleicht ist mein Intellekt auch nicht hoch genug 😄 LOL. 

    Iss ja auch egal. Der wer es mag ist genauso in Ordnung, wie der jenige der es eben nicht mag. :)

     

     

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    "Möglicherweise wollten Zuschauer heute lediglich ein oder zwei starke Staffeln einer Serie sehen und anschließend zum nächsten Angebot wechseln. Die langjährige Bindung an Fernsehproduktionen sei in einer Zeit mit deutlich weniger verfügbaren Inhalten entstanden"

     

    Meint der das ernsthaft? Ist der Mann dumm? Wie wäre es mit guten und intelligenten Episoden? Dann würde auch das Publikum lange dran bleiben. Wenn man aber größtenteils Sch... produziert, braucht man sich nicht wundern, wenn das niemand sehen will. 

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    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

      Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

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