Zum Inhalt springen
mit Hubschraubern im Arsch
  • "Star Trek: Strange New Worlds": Video-Review zur 9. Episode der 4. Staffel

    4x09 Once La'an a Time
    Als die Enterprise auf eine geheimnisvolle Märchenwelt stößt, entdeckt die Crew überraschende Verbindungen zu einem früheren Abenteuer. Doch zwischen Schlössern, Doppelgängern und einer alten Prophezeiung wird aus dem kuriosen Einsatz schnell etwas sehr Persönliches, vor allem für La’An.

    Benutzer-Feedback

    Empfohlene Kommentare

    Unglaublich was die aus dieser Serie gemacht haben. Bisher war die komplette Staffel 4 ( Bis auf E1 und E2 ) fürn Arsch und hatte nichts mit der Star Trek DNA zu tun. Echt Schade !!!

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen
    vor 1 Stunde schrieb Gast Traurig:

    Warum kann kein Autor mehr spannende und ernsthafte Geschichten schreiben?

    Ganz genau. Es gäbe so viele Möglichkeiten. Aber die haben Trek nur versaut und die Toilette runtergespült. Wer schaut so was begeistert? Da kann ich die Gummibärenbande gucken. Die war besser. 

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    Ich schäme mich.....................FREMD.

    Wie tief muß ein Schauspieler sinken (und hier ist es die ganze Riege), um so einen Schwachsinn mitzumachen? Wie verzweifelt muß man sein, um sich zur HURE Hollywoods zu machen? Jeder, der nur einen Funken Ehre und Anstand im Leibe hätte, würde sich weigern, diesen Müll zu spielen. Lieber würde ich einen Rausschmiß riskieren, bevor ich meinen Ruf derart beschädigen lassen, wie es in diesem Machwerk geschehen ist. Jeder dieser "Schauspieler" hat hiermit meine Achtung verloren. Es war nicht nur das Drehbuch absoluter Schrott, auch die schauspielerischen "Leistungen" waren unterste Schublade. Pfui Deibel. Dumm, dümmer, SNW. Wer hätte ernsthaft gedacht, daß die Serie nach Staffel 3 NOCH tiefer sinken könnte? 
    Wenn ich dran denke, daß die Fans nach Staffel 2 von DIS diese Serie eingefordert haben, könnte ich in meinen Tränen ersaufen. Das ist MUTWILLIGE VERNICHTUNG von Star Trek. Das ist wie kurz vor dem Ende des 2. Weltkriegs, als die Nationalsozialisten beim Rückzug VERBRANNTE ERDE hinterlassen haben. Genau das macht hier Heil-Kurtzman.

    Positiv: Pelia ist (hoffentlich für immer) weg.

    Ich überlege ernsthaft, ob ich diese Staffel auf Blu-ray kaufe. Wegen einer einzigen guten Episode lohnt es sich nicht. 

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    Die Trek-Autoren der 90er haben in dem Christopher Pike von Jeffrey Hunter einiges gesehen. In DS9 wird eine Stadt namens Pike City auf Cestus III erwähnt und außerdem gibt's im 24 Jhdt die Christopher Pike Tapferkeitsmedaille für besondere militärische Verdienste.

    In SNW ist davon nichts übrig geblieben 🙈.

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    GEILE FOLGE, auch wenn ich hier als einer der wenigen damit allein da stehe Und vielleicht bei so manchen als bekloppter gesehen werde. Und wer weiß, vielleicht bin ich ja wirklich dumm, das schlechte in SNW zu selten sehe.

    Nun ja ich bin vielleicht genauso schwachsinnig wie die Schauspieler die bei so einen Schrott mitmachen wie manche schreiben. Und so gesehen ist ja die Serie Schrott und alles Schrott und die die das mögen ebenfalls 😄 lol.

    Aber bin nicht anders gewohnt, 😂😅, war selbst schon immer irgendwie anders und vielleichtmag ich SNW deswegen insgesamt so sehr. Und ich daher nicht anders kann, ich mag halt "anders". Darum mag ich Neelix (VOY), Tilly (DSC), Pelia (SNW) 😅😂

     

    Ihr seht, Ich habe die neue Folge von Star Trek: Strange New Worlds, Staffel 4, Folge 9 mit La'an Noonien-Singh gesehen und fand sie insgesamt wirklich gelungen. Besonders gut hat für mich der Humor funktioniert. Die Folge war herrlich überzogen, satirisch und teilweise vollkommen absurd – und genau das hat mir sehr gefallen.

    Gerade die Mischung aus völlig überzogenem Humor und einem tatsächlich ernst gemeinten emotionalen Kern hat bei mir einfach funktioniert. Hinter all dem absurden und spektakulären Geschehen steckt nämlich durchaus eine gewisse Tiefe.

    La'an muss lernen, auch die bösen Seiten in sich zu akzeptieren, die sie selbst als unangenehm oder schlecht empfindet. Nach dem bisherigen Stand der Serie ist sie schließlich ein Augment, eine genetisch aufgewertete Noonien-Singh und damit eine Nachfahrin von Khan Noonien Singh. Khan steht innerhalb von Star Trek für die genetisch verbesserten Menschen, die über außergewöhnliche körperliche und geistige Fähigkeiten verfügen, aber eben auch dazu neigen können, sich selbst für überlegen zu halten und nach Macht zu streben. Dieses Motiv kennen wir bereits aus TOS „Der schlafende Tiger“ (Space Seed), aus „Star Trek II: Der Zorn des Khan“ und auch aus „Star Trek Into Darkness“.

    Aber gerade hier zeigt sich auch, dass nicht alle Augments böse sind. Das hat Star Trek selbst schon mehrfach gezeigt. In Star Trek: Enterprise begegnen wir beispielsweise genetisch Aufgewerteten, die keineswegs nach Weltherrschaft streben. Und Julian Bashir aus Star Trek: Deep Space Nine ist dafür vielleicht eines der schönsten Beispiele. Er ist im Grunde einfach ein liebenswerter, manchmal kauziger Mensch mit all seinen Ecken und Kanten, aber eben auch mit seinen Stärken – und er wurde als Kind genetisch aufgewertet. Seine genetische Veränderung macht ihn nicht automatisch zu einem besseren oder schlechteren Menschen.

    Besonders interessant finde ich auch die Gruppe genetisch aufgewerteter Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen, die wir in Deep Space Nine kennenlernen. Sie werden aufgrund ihrer Behinderungen von der Gesellschaft unterschätzt und teilweise sogar als „Behinderten“ abgestempelt. Trotzdem wollen sie etwas Sinnvolles tun und anderen helfen. Auch sie zeigen, dass genetische Aufwertung allein überhaupt nichts darüber aussagt, was für ein Mensch jemand ist.

    Genau deshalb finde ich den Gedanken bei La'an so interessant: Nicht das, was mit uns gemacht wurde, entscheidet darüber, wer wir sind, sondern das, was wir daraus machen und wie wir handeln. Unsere Herkunft, unsere Gene oder unsere besonderen Fähigkeiten können ein Teil von uns sein. Sie können uns vor Herausforderungen stellen oder Eigenschaften mit sich bringen, mit denen wir selbst erst einmal zurechtkommen müssen. Aber sie bestimmen nicht automatisch unsere Moral.

    Nicht jeder Mensch, der einen vermeintlich bösen Kern in sich trägt, muss deshalb böse werden. Und nicht jeder Mensch, der genetisch verändert oder „anders“ ist, muss deshalb ein Monster oder ein Übermensch sein. Entscheidend ist, welche Entscheidungen dieser Mensch trifft.

    Für La'an bedeutet das für mich, dass sie lernen muss, ihr Anderssein nicht nur zu akzeptieren, sondern vielleicht sogar das Andersartige an sich selbst zu lieben. Sie muss nicht so tun, als wären alle Eigenschaften, die sie in sich trägt, gut. Sie muss aber auch keine Angst davor haben, dass diese Eigenschaften zwangsläufig bestimmen, wer sie wird.

    Erst indem sie auch diese Seiten ihrer Persönlichkeit akzeptiert, kann sie wirklich mit sich selbst ins Reine kommen. Das bedeutet nicht, dass sie das Böse in sich gutheißen muss. Vielmehr muss sie anerkennen, dass auch diese Seiten zu ihr gehören, ohne ihnen die Kontrolle über ihr Handeln zu überlassen.

    Und genau darin liegt für mich die eigentliche Aussage der Folge: Wir entscheiden, was aus uns wird. Nicht unsere Gene. Nicht unsere Herkunft. Nicht das, was andere aus uns machen wollten. Und auch nicht irgendein vermeintlich „böser Kern“. Wir entscheiden durch unsere Handlungen, wer wir sind.

    Sehr schön fand ich in diesem Zusammenhang auch Ortegas Entwicklung in dieser Folge. Ich habe mir schon die ganze Zeit gewünscht, dass Ortegas – zumindest in dieser alternativen Planetenversion – endlich lesbisch sein durfte. Für mich passt das einfach hundertprozentig zu ihr. Dass sie dort mit Una zusammen war, fand ich deshalb ausgesprochen schön.

    Und obwohl die ganze Situation natürlich Teil des Humors und der absurden Handlung war, hatte der Moment, in dem Ortegas und Una sich geküsst haben, für mich tatsächlich etwas sehr Romantisches. Es war nicht nur ein Gag. Die beiden hatten in diesem Moment eine richtig schöne Verbindung. Gleichzeitig helfen sie dem heterosexuellen Paar Kirk und La'an – auch wenn es sich auf dem Planeten natürlich um eine andere Version von Kirk handelt. Gerade diese Spiegelung fand ich charmant.

    Auch La'an selbst wirkt am Ende der Geschichte deutlich verändert. Die La'an, die wir sonst häufig als eher trübsinnige, verschlossene und wütende Figur erleben, scheint sich zumindest an diesem Punkt tatsächlich weiterentwickelt zu haben. Sie kann sich selbst besser annehmen und ist mit sich zumindest für diesen Moment ins Reine gekommen. Das fand ich als Abschluss ihrer Geschichte sehr schön.

    Besonders süß fand ich auch, dass der Hund Una genannt wurde. Und dass La'an am Ende offenes Haar trägt, fand ich ebenfalls bemerkenswert. Es wirkt wie ein kleines, aber sehr schönes Zeichen dafür, dass sie sich nicht mehr ganz so stark hinter ihrer bisherigen Fassade versteckt. Sie traut sich außerdem, sich Kirk zu öffnen – und das ist gerade deshalb interessant, weil die beiden in der Vergangenheit bereits gemeinsam eine Mission erlebt haben, über die sie nicht sprechen dürfen.

    Und dann kommt dieser herrlich absurde Witz dazu: Sie hat ihn damals erdolcht und er hat sie gefasert. Das ist natürlich eine vollkommen bekloppte Art, eine gemeinsame Vergangenheit zu beschreiben – aber genau deshalb funktioniert es für mich so gut. 😄 Es ist gleichzeitig ein Witz und eine Erinnerung daran, dass zwischen den beiden bereits eine ziemlich ungewöhnliche Verbindung besteht.

    Was mir ebenfalls sehr gefallen hat, war die Art des Humors. Für mich hatte die Folge durchaus etwas von einer Hommage an die klassische Star-Trek-Ästhetik von TOS. Besonders musste ich an „Landurlaub“ (Shore Leave) denken, in der die Crew der Enterprise ebenfalls mit völlig absurden Erscheinungen und Halluzinationen konfrontiert wird – beispielsweise Dr. McCoy mit dem weißen Kaninchen aus Alice im Wunderland. Der Humor funktioniert dort ähnlich: Die Situation ist völlig verrückt, wird aber innerhalb der Star-Trek-Welt trotzdem ernsthaft ausgespielt.

    Deshalb glaube ich auch, dass man die Folge nicht unbedingt zu ernst nehmen sollte. Wer sie ausschließlich als ernstes psychologisches Drama betrachtet, verkennt meiner Meinung nach ein Stück weit, dass hier ganz bewusst mit Übertreibung und Satire gearbeitet wird. Für mich war das unter anderem auch eine augenzwinkernde Satire auf CGI und auf diese manchmal sehr tiefgründig daherkommende Psychologie moderner Science-Fiction-Produktionen. Die Folge nimmt diese Dinge ein Stück weit auf die Schippe, ohne deshalb ihren emotionalen Kern aufzugeben.

    Dazu kamen die spektakulären Bilder und die wirklich schönen Sets. Die Episode sah teilweise einfach fantastisch aus und hatte eine sehr eigene visuelle Atmosphäre. Auch Pelia fand ich wieder absolut gelungen. Sie passt mit ihrer besonderen Art hervorragend in solche Situationen und war für mich erneut ein Highlight.

    Insgesamt war es für mich deshalb eine sehr humorvolle, unterhaltsame und gleichzeitig überraschend tiefgründige Episode. Sie hatte genau diese Mischung aus absurdem Humor, Satire, visueller Übertreibung und einem ernst gemeinten emotionalen Thema, die bei mir einfach funktioniert hat.

    Ich würde der Folge 3,5 von 5 Punkten geben, allerdings mit deutlicher Tendenz zu 4 Punkten. Ich gehe trotzdem auf 3,5 herunter, weil ich das Gefühl habe, dass aus dem Konzept vielleicht noch etwas mehr hätte herausgeholt werden können.

    Aber insgesamt war es für mich eine wirklich sehr gelungene Episode.

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    Ich bin Fan der ersten Stunde und habe als Kind TOS gesehen, als es erstmalig im deutschen Fernsehen lief. So einen Schrott wie die Staffel 4 habe ich noch nie gesehen. Episode 9 war nach den Puppen der absolute Tiefpunkt. Wir wollen Weltraum Abenteuer sehen und keine Puppen oder Märchen.

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    Mike, stimme Dir 100% zu!! Das ist eine vollendete Katastrophe und ein Offenbarungseid, was Strange Worlds abliefert. Erbärmliches Machwerk, wie kann man so einen Schund gut finden?! 

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen


    Gast
    Ein Kommentar hinzufügen

    ×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

      Nur 75 Emojis sind erlaubt.

    ×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

    ×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

    ×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

      Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Diese Seite verwendet Cookies um Funktionalität zu bieten und um generell zu funktionieren. Wir haben Cookies auf Deinem Gerät platziert. Das hilft uns diese Webseite zu verbessern. Du kannst die Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist, weiterzumachen. Datenschutzerklärung Beim Abensden von Formularen für Kontakt, Kommentare, Beiträge usw. werden die Daten dem Zweck des Formulars nach erhoben und verarbeitet.