Zum Inhalt springen
...sie erwähnen unsere Kompetenz zu Recht!
  • Patrick Stewart stirbt im Alter von 86 Jahren

    Wir nehmen Abschied von unserem Kapitän
    Der britische Schauspieler Sir Patrick Stewart ist am Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, im Alter von 86 Jahren in seinem Zuhause in Los Angeles verstorben. Wie seine Familie am heutigen Donnerstag mitteilte, litt der insbesondere durch seine Rollen als Captain Jean-Luc Picard in „Star Trek“ und Professor Charles Xavier in „X-Men“ weltberühmte Schauspieler zuletzt an Alzheimer und Lewy-Körper-Demenz.

    Stewart verbrachte seine letzten Tage in der liebevollen Obhut seiner Ehefrau Sunny Ozell, umgeben von Familie und Freunden. In der offiziellen Mitteilung ist von einem friedlichen Abschied voller Musik, Gebete, Tränen und gemeinsamer Erinnerungen die Rede.

    Abschied von meinem Captain

    Es gibt Schauspieler, die uns unterhalten. Es gibt Figuren, die uns begeistern. Und dann gibt es Menschen, die uns ein Leben lang begleiten, unsere Werte prägen und uns helfen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Wir kennen sie nicht und dennoch fühlen wir uns mit ihnen verbunden. 

     Sir Patrick Stewart war für mich ein solcher Mensch. Sein Tod bedeutet weit mehr als den Verlust eines großen Schauspielers. Es fühlt sich auch an, als würde ein Stück der eigenen Kindheit für immer entschwinden.

    Manche Nachrichten möchte man einfach nicht schreiben. Obwohl man weiß, wie unausweichlich diese Tätigkeit am Ende doch sein wird, weil man doch hofft, dass insgeheim, es vielleicht eine Ausnahme geben könnte. Man versucht Worte für einen Menschen zu finden, den ich nie wirklich persönlich kannte und der doch über Jahrzehnte ein fester Bestandteil des Lebens - und in dem, was seine Figuren verkörperten – auch Bestandteil der eigenen Philosophie war. Denn für mich war Patrick Stewart nie einfach nur irgendein Schauspieler. Und Jean-Luc Picard war nie einfach nur irgendeine Fernsehfigur. Durch seine Darbietung des Kapitäns erschuf Sir Patrick Stewart ein Vorbild. 
    Ein Abschied, der persönlich ist

    Ich bin mit Star Trek aufgewachsen. Mit der TNG-Enterprise, ihrer Besatzung und dieser wunderbaren Vorstellung, dass die Menschheit eines Tages besser sein könnte, als sie es heute ist. Dass wir unsere Konflikte überwinden, unsere Vorurteile hinter uns lassen und gemeinsam nach den Sternen greifen könnten.

    Und mittendrin stand Patrick Stewart als Jean-Luc Picard. Picard zeigte uns, dass Stärke nicht bedeutet, andere zu beherrschen. Dass wahre Autorität aus Integrität entsteht. Dass Diplomatie keine Schwäche ist und dass es manchmal wichtiger sein kann, das Richtige zu tun, als einen Sieg zu erringen.

    Wir nehmen Abschied von dem außergewöhnlichen Menschen, der ihn zum Leben erweckte.

     

    Ein Meister seiner Kunst

    Patrick Stewart war so viel mehr als der Captain der Enterprise.

    Geboren im nordenglischen Mirfield, entdeckte er schon früh seine Liebe zur Schauspielerei. Er kam aus einfachen Verhältnissen, fand seinen Weg auf die großen Theaterbühnen und wurde Mitglied der renommierten Royal Shakespeare Company.

    Shakespeare blieb eine Leidenschaft seines Lebens. Stewart war ein Schauspieler, der sein Handwerk von Grund auf gelernt hatte. Der wusste, welche Kraft Worte entfalten können und wie viel sich mit einer Stimme, einer Geste oder einem einzigen Blick oder nur einer singulären Geste erzählen lässt.

    Später wurde er als Professor Charles Xavier in den „X-Men“-Filmen einer weiteren Generation von Zuschauern bekannt. Er brillierte in Theaterproduktionen, Dramen und Komödien, bewies immer wieder seinen Humor und die Fähigkeit, auch über sich selbst zu lachen.
    In der Serie „Blunt Talk“ zeigte Stewart, dass er wirklich verstand, was es heißt die Leute zu unterhalten, in Bühnenauftritten faszinierte er, in TV und Film brillierte er ebenso.
    Doch so beeindruckend seine Karriere auf der Leinwand und im Fernsehen auch war: Seine eigentliche Größe lässt sich vielleicht erst vollständig begreifen, wenn man ihn einmal persönlich auf einer Bühne erlebt hat. Ich hatte dieses Glück.

    2004

    Im Oktober 2004 war Patrick Stewart zu Gast auf der Galileo 7.8 Convention in Neuss. Für die deutsche Star-Trek-Fangemeinde war das ein außergewöhnliches Ereignis. Zum ersten Mal konnten Fans ihren Captain auf einer deutschen Convention erleben.

    Ich erinnere mich noch heute daran, wie beeindruckt ich von diesem Mann war. Natürlich war da zunächst die Begeisterung des Fans, der plötzlich dem Schauspieler gegenüberstand, den er seit seiner Kindheit aus dem Fernsehen kannte. Aber was mir von diesen Tagen geblieben ist, geht weit darüber hinaus.

    Es war seine unglaubliche Bühnenpräsenz.

    Da stand kein Schauspieler, der einfach nur ein paar Fragen beantwortete und Anekdoten aus seiner Karriere zum Besten gab. Da stand ein Mann, der das Geschichtenerzählen auf eine Weise beherrschte, wie ich es selten zuvor erlebt hatte.

    Patrick Stewart verstand es, Menschen mit Worten zu fesseln. Mit seiner Stimme, seinem Humor, seinem Gespür für den richtigen Moment. Er konnte aus einer scheinbar beiläufigen Erinnerung eine kleine Geschichte machen, der man gebannt zuhörte. Es war die Faszination für einen Menschen, der seine Kunst wirklich beherrschte, der einfach ein Meister in seinem Metier war. 

    Auf der großen Bühne wurde das besonders deutlich. Stewart brauchte keine aufwendige Inszenierung, keine Spezialeffekte, keine dramatische Musik. Er brauchte lediglich ein Mikrofon und seine Geschichten.

    Er erzählte von seiner Arbeit, vom Theater, von seinen Erfahrungen als Schauspieler. Mal ernst, mal mit einem verschmitzten Lächeln, immer mit dieser unverwechselbaren Präsenz.

    Wir hatten Picard vielleicht wegen seiner Worte bewundert. Aber es war Patrick Stewart, der diesen Worten ihre Kraft verlieh.

    Der Mensch hinter der Uniform

    Auch abseits der Kamera und seiner Paraderolle bewies Stewart Haltung.
    Er sprach offen über die Gewalt, die er in seiner Kindheit innerhalb der Familie erleben musste, und engagierte sich später für Betroffene häuslicher Gewalt. Er setzte sich für Menschenrechte, Geflüchtete und Menschen ein, die Unterstützung und eine Stimme brauchten.
    Natürlich war Patrick Stewart nicht Jean-Luc Picard. Und man sollte einen Schauspieler nicht mit seiner Rolle verwechseln.

    Aber es berührt mich, dass der Mensch hinter diesem Captain viele der Werte offenbar selbst ernst nahm, die uns an seiner berühmtesten Figur so wichtig waren.

    Vielleicht habe ich als Kind vor allem Jean-Luc Picard bewundert.

    Heute, viele Jahrzehnte später, bewundere ich mindestens ebenso sehr den Menschen, der ihn verkörperte.

    Eine Leidenschaft, die ein Leben geprägt hat

    Wenn ich heute auf die Geschichte von TrekNews.de und dem daraus hervorgegangenen SciFiNews.de zurückblicke, dann wird mir bewusst, wie viel Star Trek in meinem Leben bewegt hat. Was als Begeisterung eines Kindes für eine Science-Fiction-Serie begann, wurde zu einer Leidenschaft, die mich über Jahrzehnte begleitet hat.

    Aus dieser Begeisterung entstand der Wunsch, selbst über dieses Universum zu berichten, Geschichten zu erzählen und die Freude daran mit anderen Menschen zu teilen. Daraus wurde schließlich ein Magazin, das bis heute ein wichtiger Bestandteil meines Lebens ist.
    Manchmal erscheint mir das selbst beinahe unglaublich.

    Da sitzt irgendwann ein Kind vor dem Fernseher und schaut einem britischen Schauspieler dabei zu, wie er den Captain eines Raumschiffs spielt. Patrick Stewart hat mein Leben beeinflusst, ohne, dass er es jemals erfahren hat. Seine Arbeit hat dazu beigetragen, meine Begeisterung für Geschichten, für Technik, für Science-Fiction und für eine hoffnungsvollere Vorstellung unserer Zukunft zu entfachen.

    Und ich bin sicher, dass ich damit nicht allein bin.

    Mit Patrick Stewart geht nun auch ein Mensch, der uns über Jahrzehnte begleitet hat. Einer jener Menschen, bei denen man beinahe vergessen hatte, dass auch ihre Zeit irgendwann zu Ende gehen würde. Und vielleicht macht genau das seinen Tod so schmerzhaft.

    Er erinnert uns daran, wie weit unsere eigene Kindheit inzwischen entfernt liegt. Dass die Helden, die uns einst die Zukunft gezeigt haben, langsam Teil der Vergangenheit werden.

     

    Danke, Sir Patrick

    Ich weiß, dass es vielleicht merkwürdig klingt, um einen Menschen zu trauern, den man nicht wirklich persönlich gekannt hat.Aber ich glaube, viele Star-Trek-Fans werden genau verstehen, was ich meine.

    Wir haben mit diesen Menschen einen Teil unseres Lebens verbracht. Seine Leistungen auf Bühne, im TV und auf der Leinwand haben uns zum Nachdenken gebracht, Freude und Trost gestiftet. Sie waren ein Stück Verlässlichkeit. 

    Patrick Stewart hinterlässt eine außergewöhnliche künstlerische Lebensleistung. Seine Bühnenrollen, seine Filme und Serien werden bleiben. Seine unverwechselbare Stimme wird auch kommende Generationen begleiten.

    Und irgendwo wird wieder ein Kind zum ersten Mal Jean-Luc Picard begegnen, ohne zu ahnen, wie sehr dieser Captain sein Leben vielleicht eines Tages prägen wird.

    So wie es bei mir war.

    Ich werde Patrick Stewart als einen der größten Schauspieler seiner Generation in Erinnerung behalten. Als einen Menschen mit Humor, Haltung und einer unvergleichlichen Fähigkeit, Geschichten lebendig werden zu lassen.

    Ahoi Kapitän, gute Reise. 

    - Daniel Räbiger

    image.jpeg

    Persönliche Worte von Jens Großjohann:

    Neben Avery Brooks ist Patrick Stewart wohl der Schauspieler, der meine Jugend am meisten geprägt hat. Und ich merke gerade, wie schwer es mir fällt, die richtigen Worte für das zu finden, was sein Tod in mir auslöst.

    Ich bin mit Jean-Luc Picard aufgewachsen. Über all die Jahre habe ich diese Figur immer wieder neu kennengelernt. Als Jugendlicher habe ich ihre Abenteuer bewundert, ihre Geschichten geliebt und zu ihr aufgesehen. Heute, als Erwachsener, sehe ich vieles mit ganz anderen Augen. Episoden wie „Das zweite Leben“ oder „Das Standgericht“ berühren mich heute auf eine Weise, die ich damals noch gar nicht verstehen konnte.

    Patrick Stewart hat mit Jean-Luc Picard für mich weit mehr verkörpert als einen Raumschiffcaptain. Er hat einer Idee ein Gesicht gegeben. Der Idee, dass der Mensch über sich hinauswachsen kann. Dass Vernunft stärker sein kann als Angst, Mitgefühl stärker als Hass und Moral wichtiger als Macht. Dass wir als Menschheit irgendwann lernen könnten, besser miteinander umzugehen.

    Vielleicht hat mich diese Figur auch deshalb so geprägt, weil ich in den 90er-Jahren aufgewachsen bin. Es war eine Zeit des Aufbruchs, des Optimismus und der Hoffnung. Eine Zeit, in der die Zukunft noch wie ein Versprechen wirkte. Und die Welt, die uns Star Trek zeigte, schien manchmal gar nicht so unerreichbar weit entfernt.

    Heute empfinde ich das anders.

    Wenn ich auf unsere Gesellschaft blicke, auf die zunehmende Spaltung, die Rücksichtslosigkeit und darauf, wie selbstverständlich Menschlichkeit und Vernunft wieder infrage gestellt werden, macht mich das traurig. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir uns von jener Zukunft, an die ich als Jugendlicher so fest geglaubt habe, weiter entfernt haben als jemals zuvor.

    Und vielleicht trifft mich der Tod von Patrick Stewart gerade deshalb so sehr.

    Mit ihm verlieren wir einen großartigen Schauspieler. Für mich persönlich geht aber auch ein Stück meiner Jugend, ein Stück dieses Optimismus und ein Mensch, dessen Darstellung meine Vorstellung davon geprägt hat, was Menschlichkeit eigentlich bedeuten sollte.

    Jean-Luc Picard war nie perfekt. Aber er hat uns gezeigt, dass es sich lohnt, nach etwas Besserem zu streben. Dass Würde, Anstand, Neugier und Mitgefühl keine Schwächen sind, sondern unsere größten Stärken sein können.

    Ich bin unendlich dankbar, dass Patrick Stewart dieser Hoffnung über so viele Jahrzehnte eine Stimme gegeben hat.

    Und ich bin traurig, dass mir die Welt, von der ich als Kind geträumt habe, heute ferner erscheint als damals.

    Engage. 🖖

    image.jpeg

    Persönliche Worte von Markus Sampl:

    Captain Picard.
    Gespielt von Patrick Stewart. 
    Diese Figur war für mich so viel mehr als einfach nur "make it so" oder "engage".

    Als ich zur Schule ging, war auf meinem Federmäppchen ein Bild der Enterprise - und zwar der Picard-Enterprise.

    Dieser Picard wurde ganz massiv vom Schauspieler Stewart geprägt und mitgestaltet.  In ihm steckt so vieles, das einem Inspiration geben konnte - und ganz besonders Hoffnung. 

    Etwas, das man nicht nur in der heutigen Zeit ganz besonders braucht.  Für mich war gerade als Teenager Star Trek im allgemeinen enorm wichtig. Ich war der kleine Nerd, der in langweiligen Unterrichtsstunden oder Zwischenpausen kleine Enterprisemodelle aus Papier gebastelt habe. Und der dafür und eigentlich für alles gerade in der 7ten Klasse ziemlich gehänselt wurde. 

    Nach der Schule regelmäßig abgefangen zu werden hat aber mein Bedürfnis, mich in ferne Welten zu träumen aber eher noch verstärkt.
    War das doch der gute Ort, an dem ich am liebsten gewesen wäre.

    Picard war dabei die herausragende Verkörperung von Hoffnung und allem, wofür Star Trek steht. 
    Die TNG-Folgen auch in den folgenden Jahren am Nachmittag auf SAT.1 waren absolutes Pflichtprogramm. 
    Die Reden, die Picard hielt, brannten sich ins Gedächtnis. Es war nicht nur der Pathos, sondern die Werte und Haltung, die dahinter standen, die Aussagen, die einen ermutigt und beflügelt haben. 

    Picard wird in meinem Herzen ewig weiterleben - und gibt mir auch heute noch Kraft - und Hoffnung. 
    Immer ein Licht in der Dunkelheit. 

    Danke Patrick Stewart!!! 🖖

    Benutzer-Feedback

    Empfohlene Kommentare

    Wunderschöne Worte von euch allen. Ich schließe mich dem an. Es macht auch sehr traurig aber das zu lesen spendet Trost, weil ich sehe das ich meinem Gefühl nicht alleine bin. 

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    Empfinde genauso wie ihr. Das Bild war irgendwo auf Insta. Das tröstet mich etwas. Die fantastischen Serien und Filme bleiben uns, auch aus positiven Erinnerungen kann man Kraft für die Zukunft gewinnen. Dennoch ist heute ein trauriger Tag.

    IMG_1415.jpeg

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    Ruhe in Frieden, mein Kapitän
    Die Welt ist heute um einen wunderbaren Schauspieler ärmer geworden 😢

     

    das schockt mich nun wirklich sehr, besonders mit Alzheimer und Demenz. Ich frag mich, wie er dann noch überhaupt drehen konnte in den letzten Monaten…
     

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen

    Mich begleitet ST TNG in meinem Leben jetzt seit ca 30 Jahren. Nicht als Hardcore Fan. Ich bin nicht mal eim echter ScienceFiction Fan ... aber ich bin mal mehr mal weniger ein Menschen-Fan oder ein Lebens-Fan.

    Und die Serie begleitet mich durch Rewatches alle ~5 Jahre. So dass viel Zeit vergangen ist - aber dann dass mann so viel noch mal entdeckt oder wiederentdeckt und es sich in verschiedenen Lebensphasen auch anders anfühlt. Und zwar immer gut. Positiv. Nach vorne Richtung Zukunft gerichtet. Wir Menschen können besser sein und viele wollen das auch. 

    Und im Zentrum war dieser Mann, der methaphorisch das Schiff und die Abenteuer lenkte. Ohne zu schreien. Ohne einen übermäßigen Ich-Bezug. Durch Reden. Zuhören. Meinungen anhören. Dann entscheiden. Und eben nicht als "perfekter Mensch" vom Drehbuch geschrieben. Auch er hat seine Schwächen oder erlebt die menschlich negativen aber menschlichen Emotionen wie Rache. Er ist vom Drehbuch nicht wie ein Mann der Zukunft geschrieben, der Besser ist als wir heute weil in der Zukunft alles besser ist - er ist als Charakter geschrieben die wir heute brauchen, leben und unseren Kindern vorleben müssen.

    Ich bin mir völlig im Klaren darüber, dass ein Serien-Charakter und der Schauspieler zwei unterschiedliche Personen sind. Aber dieser Captain der mich seit über 30 Jahren immer mal wieder begleitet ... wird eben von dieser Person genau so gespielt, dass es nicht nur funktioniert, sondern was besonders ist. Etwas was tatsächlich über die Episode hinausgeht. Das Eigenschaften oder kleine Gesten in mein Leben mit reinlaufen auch jetzt als Vater von drei Kindern. 

    Und ich bin mir sicher, dass es ein ganz ganz komisches Gefühl sein wird demnächst wieder eine Episode zu sehen und zu wissen ... dieser Schauspieler, der diesen Charakter "zum Leben erweckt hat" lebt nicht mehr. Vor einigen wenigen Jahren habe ich Jonathan Frakes und Brent Spiner im Rahmen eines ä Meet and Greets in Bonn in kleiner Gruppe für eine Stunde kennen lernem dürfen - und wir haben auch direkt miteinander geredet und natürlich hat man Ihnen das Alter angesehen im Vergleich zu damals - aber alle Körperlich und Mental fit. Ich hatte einfach nicht damit gerechnet.  

     Die Welt da draussen fühlt sich ein wenig leerer an. Gerade in den letzten Jahren habe ich das sehr große Gefühl, dass wir uns dieser Idee der besseren Zukunft immer weiter entfernen. Als Vater machen mir viele Themen, technologische Fortschritte, Staatsoberhäupter in der heutigen Zeit Angst. Und TNG war für mich einfach schon immer dieses "Es wird alles gut werden"

    Dieses Gefühl ist jetzt wieder ein kleines bisschen größer geworden.

    Diesen Kommentar teilen


    Link zu diesem Kommentar
    Auf anderen Seiten teilen


    Gast
    Ein Kommentar hinzufügen

    ×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

      Nur 75 Emojis sind erlaubt.

    ×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

    ×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

    ×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

    • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

      Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
      Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
      Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
      Schritt 3:

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Diese Seite verwendet Cookies um Funktionalität zu bieten und um generell zu funktionieren. Wir haben Cookies auf Deinem Gerät platziert. Das hilft uns diese Webseite zu verbessern. Du kannst die Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist, weiterzumachen. Datenschutzerklärung Beim Abensden von Formularen für Kontakt, Kommentare, Beiträge usw. werden die Daten dem Zweck des Formulars nach erhoben und verarbeitet.