Jump to content
  • 2x19 - The Immunity Syndrome

    Das Loch im Weltraum
    Episoden-Nummer: 19   Produktions-Nummer: 48   US-Erstausstrahlung: 18.01.1968   Deutsche Erstausstrahlung: 02.06.1972  
    Die Enterprise sucht das Raumschiff Intrepid, zu dem jeglicher Kontakt abgebrochen ist. Hier entdeckt die Enterprise, dass dieses Schiff durch eine enorm große, einzellige und geistlose Weltraumamöbe ausradiert wurde.

    Vollständiger Inhalt (Achtung: Spoiler)

    Die Mannschaft der Enterprise freut sich auf ihren wohlverdienten Urlaub, als sie plötzlich vom Sternenflottenhauptquartier beauftragt wird, nach dem Raumschiff Intrepid zu suchen, zu welchem der Kontakt vollständig abgebrochen ist. Spock spürt auf einmal telepathisch, dass dieses Schiff, das ausschließlich mit Vulkaniern besetzt ist, zerstört worden ist. Da dies nach außen hin wie eine Schmerzattacke wirkt, ordnet Cpt. Kirk an, Spock solle sich bei Dr. McCoy auf der Krankenstation melden und sich untersuchen lassen. Spock versichert, dass alles mit ihm in Ordnung sei; doch Kirk besteht darauf, dass Spock das Lazarett aufsucht.

    Dr. McCoy ist bereits informiert. Eher widerwillig legt Spock sich auf die Untersuchungsliege. Die Untersuchung bestätigt, dass Spocks Gesundheit in keiner Weise beeinträchtigt ist. Stattdessen entbrennt zwischen dem Schiffsarzt und dem Ersten Offizier eine Diskussion über Telepathie, in welcher Dr. McCoy zu verstehen gibt, dass er an einem solchen Weg der Nachrichtenübermittlung Zweifel hegt. Doch Spock weiß genau, wovon er spricht.

    Die Enterprise folgt dem Kurs der Intrepid. Obschon bislang nichts zu entdecken ist, entsteht eine gewisse Spannung. Die Besatzung spürt, dass irgendetwas geschehen wird. Nach einiger Zeit erscheint auf dem Bildschirm ein schwarzes, lochähnliches Gebilde im Weltraum. Niemand, auch nicht Spock, vermag sich zu erklären, um was es sich dabei handelt. Es lässt sich auch nicht feststellen, woraus dieses besteht. Da es sich jedoch unmittelbar auf dem Kurs der Intrepid befindet, behält die Enterprise den Kurs bei und fliegt hinein. Beim Eintreten in diese Dunkelzone entsteht ein grell pfeifendes Geräusch, das auf eine Grenzschicht hinweist.

    Kurz nach dem Eintritt in die Dunkelzone meldet Scott, dass das Schiff Energie verliert. Kirk ordnet eine Untersuchung dieses Phänomens an. Wenig später bricht Uhura beinahe zusammen, kann sich aber noch halten. Dr. McCoy meldet, dass sich in der Krankenstation eine beträchtliche Anzahl an Besatzungsmitgliedern eingefunden habe, die unter Schwäche leiden. Der Doktor verabreicht ihnen ein Mittel, das ihnen wieder Kraft gibt. Kirk bittet Dr. McCoy auf die Brücke, um dafür zu sorgen, dass niemand von der Brückenbesatzung ausfällt. Schließlich erfährt er selbst einen Schwächeanfall.

    Es wird bald klar, dass sich in dieser Dunkelzone etwas befinden muss, das sowohl biologische als auch mechanische Energie absorbiert, und ebenso klar ist es, dass Schiff und Besatzung diesem Energieentzug nicht mehr lange standzuhalten vermögen. Das Schiff wird zudem immer schneller in die Dunkelzone hineingezogen.

    Als Kirk Scott deswegen später im Maschinenraum aufsucht, zündet dieser aus Versehen die Impulstriebwerke; doch bewegt sich das Schiff nicht nach vorne, was eigentlich die logische Folge gewesen wäre, sondern rückwärts. Dies bringt Spock auf den Gedanken, dass in der Dunkelzone negative Energie herrscht, welche genau gegenteilige Reaktionen hervorruft. Er empfiehlt daher, den Vorwärtsschub zu verstärken. Tatsächlich wird das Schiff dadurch langsamer.

    Wenig später ist die Quelle des Energieverlustes zu sehen: Es handelt sich um eine gigantische Amöbe, die kurz vorher bereits die Intrepid vertilgt hat. Damit die Enterprise nicht das gleiche Schicksal erleidet wie ihr Schwesterschiff – es bleiben nur noch wenige Stunden bis zum vollständigen Energiekollaps -, müssen Mittel und Wege gefunden werden, diese riesige Amöbe unschädlich zu machen. Dr. McCoy schlägt vor, sich mit einem Shuttle zum Zellkern zu begeben, um Untersuchungen anzustellen. Er erklärt sich bereit, diese Mission durchzuführen. Kirk greift diese Idee auf, bestimmt aber Spock für diese Mission, da er, wie er meint, die bessere Qualifikation dafür besitze.

    Spock startet und ist bald gezwungen, den Energieverbrauch des Shuttles auf ein Minimum zu reduzieren. Er sammelt interessante Daten. Als er die Lösung des Problems an die Enterprise durchgeben will, bricht kurzzeitig die Sprechverbindung ab, so dass das Schlüsselwort nicht durchkommt.

    Als Dr. McCoy wie beiläufig das Wort Antikörper in den Mund nimmt, versteht Kirk plötzlich, was Spock gemeint hat: Antimaterie! Spock wollte also mitteilen, dass die Amöbe mit Antimaterie vernichtet werden könne. Sogleich lässt er eine Sonde mit einer Antimaterieladung starten. Es gestaltet sich indes schwierig, Spock vorher zurück an Bord zu holen. Kirk befiehlt den Einsatz des Transporters; doch dazu reicht die Energie nicht mehr aus. Die Antimaterieexplosion vernichtet die Amöbe und bringt die Enterprise in den normalen Weltraum zurück. Da Spocks Shuttle sich nahe genug am Rumpf der Enterprise befunden hat, wurde es mit hinausbefördert. Es kann wohlbehalten an Bord zurückkehren und die Besatzung kann endlich ihren wohlverdienten Urlaub antreten.

    Episodenkritik (Achtung: Spoiler)

    Fazit und Wertung

    Trekynator
    /5
    Gesamtwertung

    www.memory-alpha.org
    • User-Reviews

    • Aufrufe

      442
    • Kommentare

      0
    • Trekynator

    Rückmeldungen von Benutzern

    Gast
    Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

×
×
  • Neu erstellen...

Nerviger Cookie Hinweis

Diese Seite verwendet Cookies um Funktionalität zu bieten und um generell zu funktionieren. Es werden technisch notwendige Cookies auf deinem Gerät gesetzt. Du kannst deine Cookie Einstellungen anpassen. Beim Fortfahren stimmst Du einer erweiterten Cookie-Nutzung zu. Datenschutzerklärung Beim Abensden von Formularen für Kontakt, Kommentare, Beiträge usw. werden die Daten dem Zweck des Formulars nach erhoben und verarbeitet.