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...denn im Dunkeln ist gut munkeln

4x13 "The Oath"


Werewolf

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8 Benutzer abgestimmt

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Tolle mitreißende Episode, die durch die vielen Zeiteinblendungen fast an eine 24 Episode erinnerte. Wie auch Werewolf in dem Podcast erwähnthatte, war ich auch über den schnellen Beginn der Rebellion überrascht.

Die Meuterei war packend inszeniert und überzeugte durch knallharte realistische Actionszenen. Verstand am Ende aber nicht wirklich warum Adama und Tigh am Ende in dem kleinen Hangar zurückgeblieben sind. Zunächst dachte ich, dass sie den Abflug des Raptors sichern sollten. Aber dieser war schon längst weg, bevor die Marines die Hangartür öffnen konnten.

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Tolle Episode, nach einigen schwächeren Episoden genau das Richtige! Eine Meuterei war unvermeidlich, und Gaeta als Rädelsführer kann auch überzeugen!

Warum Adama auf dem Schiff bleibt? Es ist SEIN verdammtes Schiff! Adama ist ein Mann der alten Schule, der läuft nicht einfach weg, egal wie Auswegslos die Situation ist. Ist halt nur die Frage ob Starbuck ihm auch jemanden übrig lässt, oder ob sie nen finalen Aussetzer bekommt und alle platt macht....

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Warum Adama auf dem Schiff bleibt? Es ist SEIN verdammtes Schiff! Adama ist ein Mann der alten Schule, der läuft nicht einfach weg, egal wie Auswegslos die Situation ist. Ist halt nur die Frage ob Starbuck ihm auch jemanden übrig lässt, oder ob sie nen finalen Aussetzer bekommt und alle platt macht.

Ist schon klar, aber warum schließen sich Tigh und Adama dann nicht gleich Starbuck und Lee an, die in irgendeine Luke verschwunden sind. Gefangen oder tot nutzt er zur Rückeroberung des Schiffes wenig. In diesem engen Hangar befinden sich die beiden in einer taktisch verdammt beschissenen Lage...

PS: Ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, wann Gaeta das zeitliche segnen wird. Ob ihn Adama persönlich aus der Luftschleuse pustet?

Bearbeitet von shane
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In der letzten Episode wurde schon alles für den großen Putsch vorbereitet, nun endlich wird er vollzogen. Abermals zieht <i>Battlestar Galactica</i> die Qualitätsschraube weiter an und präsentiert uns eine Episode nahe an der Perfektion.

Der Grund für das Funktionieren der Episode liegt meines Erachtens ganz klar daran, dass hier Entwicklungen, sowohl hinsichtlich der Geschichte als auch Persönlichkeiten, hier kulminieren. Der Aufstand Gaetas kommt ja nicht von ungefähr, sondern er nutzt nur eine Grundunzufriedenheit, die sich innerhalb der letzten Jahre aufgebaut hat. Frust über die politische und militärische Führung, die Ziellosigkeit des eigenen Seins und der Hass auf die Cylonen führen zu einer Aktion auf dem Schiff, was man getrost als Katastrophe bezeichnen kann. Denn eins ist meiner Meinung nach sicher, bei dieser bewaffneten Auseinandersetzung profitiert am Ende nur der Feind. Zahlreiche Soldaten und auch Zivilsten sterben im Kreuzfeuer; unschätzbares Ausbildungswissen, was für immer verloren ist. Mit jedem toten Menschen werden die Cylonen gestärkt und man kann nur hoffen, dass sich die Fraktion rund um Cavill nicht in diesem ungünstigen Moment ankündigt. Auch hier zeigt sich mal wieder der Realismus der Serie, denn die Menschheit schein dazu verdammt zu sein, ihre Geschichte und damit Fehler zu wiederholen.

Damit man mich nicht missversteht: mit den generellen Motiven der Aufständischen kann ich mich sogar anfreunden. Wie ich schon in der letzten Review ansprach, ist die Adama-Rosslin Administration zu stark und antidemokratisch geworden und ein flotteninterner Diskurs mehr als nötig. Aber den Weg, den Zarek und Gaeta einschlagen, ist absolut falsch und verwerflich. In meinen Augen ist noch nicht der Zustand gegeben dass Gewalt gerechtfertigt wäre. Ohnehin scheinen sich weder Vizepräsident Zarek noch Lieutenant Gaeta Gedanken über die nähere Zukunft gemacht zu haben. Wie soll man denn einen Kampfstern führen, wenn alle höheren Offiziere und Unteroffiziere in Haft sind oder getötet wurden? Deutlich wurde dies in der Szene, als man nicht in der Lage war, eine einfache Funkübertragung zu unterbrechen. Wenn jetzt die Cylonen angriffen, sie hätten mit Sicherheit leichtes Spiel.

Leider kommt das Quorum auch in dieser Episode zu kurz. Hier hätte ich mir eine flammende Rede gewünscht, in welcher Tom Zarek seine Beweggründe darlegt. Ebenso unverständlich ist für mich, wieso die Präsidentin lange schwafelt und nicht sofort der Flotte mitteilt, dass man es hier mit einer Revolution zu tun hat. Aber das sind nur marginale Kleinigkeiten, die mir nicht gefallen haben. Ansonsten kann die Episode auf ganzer Linie überzeugen. Immer wieder kommt es zu Zeiteinblendungen, durch die uns deutlich wird: wir befinden uns in einer sehr kurzen Zeitperiode und die ganze Aktion wurde generalstabsmäßig geplant. Man fühlt sich selbst gehetzt und fiebert mit den Personen mit. Lee Adama ist endlich wieder in seinem (militärischen) Element und man sieht Starbuck richtig an, dass sie nur allzu lange darauf gewartet hat, mit einigen Menschen abzurechnen, die ihr in der jüngsten Vergangenheit dumm gekommen waren. Währenddessen beflügelt die Krise die Präsidentin, welche endlich einsieht, dass sie weiterkämpfen muss und angenehmerweise gibt es am Ende eine schöne Szene, in der Adama noch einmal deutlich macht, was für einen großartigen Freund er in Saul Tigh sieht. Wieso bleiben der Admiral und der XO aber zurück? Wollen Sie sterben oder wollen Sie sich gefangen nehmen lassen? Möchte Adama noch einmal von Angesicht zu Angesicht mit Gaeta sprechen? Erst der zweite Teil wird es uns zeigen!

Was ich überaus lobenswert fand, war die abermalige innere Geschlossenheit der Serie und des Schiffs. Dauernd sehen wir Figuren, welche wir von früher, von der Pegasus und von New Caprica kennen. Hier wird nicht der Fehler von <i>Star Trek: Voyager</i> wiederholt, wo man uns jede Woche einen neuen Fähnrich präsentiert hat. Super, denn dadurch habe ich das Gefühl, dass wir uns wirklich innerhalb eines Mikrokosmoses befinden.

Wie wird es weitergehen? Ich denke, in der nächsten Episode wird eine Hauptfigur sterben. Ich tippe auf Karl Agathon, der schon wieder sehr wenig zu tun hatte, und/oder Felix Gaeta, der nun möglicherweise doch noch schlussendlich von Starbuck aus der Luftschleuse gestoßen wird. Die Spekulationen haben begonnen.

Schlussendlich bleibt in meinen Augen eine überragende Episode mit nur sehr, sehr wenigen Mängeln!

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  • 2 Wochen später...
  • 3 Wochen später...

Die Folge war super !

Was den Inhalt betrifft, teile ich @Werewolfs Meinung. Sehr realistisch, da es die totale Dummheit der Menschheit unter Einfluss starker Emotionen wunderbar wiederspiegelt.

Hass, Wut, Zorn sind starke Triebkräfte insbesondere wenn es sich um persönlich erlittenen Verlust handelt, der nicht verarbeitet wurde und sich so nach außen richtet - wie im Fall von Gaeta.

Was ich persönlich für ihn als Seriencharakter sehr schade finde - da die Folgen unvermeidlich sind.

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  • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

    Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
    Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
    Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
    Schritt 3:
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