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Nachdem schon so viele interessante Geschichten vorgestellt wurden, möchte ich auch gerne meine kleine FanFiction Serie vorstellen.

Beschreibung

Im groben und ganzen geht es um das altbekannte und bewährte Thema um die Erforschung des Weltraumes. Handlungsort ist dabei die USS Morning Star, ein Schiff der Sovereignklasse.

Interessant ist aber vermutlich die Zeit, in der die Serie spielen soll. Die erste Staffel beginnt in der Zeit als Sisko sich in seinen selbstgewählten Exil auf der Erde befindet. Das bedeutet logischerweise, dass die erste Staffel parallel zur 7. Staffel DS9 spielt.

Charaktere

Captain Tobias Edwards – Kommandant

Commander Patricia Lionel – Erster Offizier

Lieutnant Commander Enrico Niccolettie – Sicherheitschef

Lieutnant Commander Beatrice Kendall – Schiffsärztin

Lieutnant Marcus Crayton – Chefingenieur

Lieutnant Alexia Milton – taktischer Offizier

Lieutnant j.G. Elathia Touran – Counsellor

Fähnrich Sovok – Conn

Fähnrich Janice Nydens - OPS

Zur Entstehung

Grundzüge der Serie entstanden schon vor etwa fünf Jahren, als ich noch zur Schule ging. Damals noch als Buch geplant, entstanden hier die meisten der Haupt- und Nebencharaktere, sowie die Festlegung auf den Schiffstyp. Allerdings wurde das Schiff damals noch ‚Explorer’ genannt.

Doch im Laufe der Jahre hat sich das nach und nach verändert. Es gab dann noch eine zweite Buchvariante, in der ich besonderen Focus auf den Captain und seine Gefühlswelt legte. Auch veränderte ich den Hintergrund von Tobias.

Etwas später kam dann, auch durch mein Interesse für die hier erschienen Monitorepisoden sowie die beiden virtuellen Voyagerstaffeln, die Idee daraus ein FanFic Serie zu machen.

Dazu entstand ein dreiteiliger Pilot, der aber bei meinen damaligen Betaleser nicht so richtig an, was unter andern auch daran lag, dass ich die Beziehungen der einzelnen Charaktere zu schnell entwickelt habe, sprich die Mannschaft waren nach ein paar Tage schon dicke Freunde.

Also habe ich den Dreiteiler in zwei Zweiteiler verwandelte und noch Konzepte für einige weitere Episoden entwickelt, von denen es einige in die aktuelle Variante geschafft haben.

Nachdem ich dann aber DS9 mehr oder weniger komplett gesehen hatte, kam dann der Entschluss, die Geschichte parallel laufen zu lassen. Und von Enterprise habe ich mir die Idee abgeschaut, kurze Storyarcs zu schreiben, die nur über ein paar Episoden gehen.

Wobei ich aber auch zugeben muss, dass ich in den letzten beiden Jahren relativ wenig daran gearbeitet habe. Das hängt damit zusammen, dass ich einen Teil meiner Freizeit und Kreativität ins boardeigene RPG stecke, dass auch viel Spaß macht.

Zum Text

Der folgende Textauszug ist der Beginn meines Pilotzweiteilers „Entscheidungen“

Die Druckwelle einer Explosion durchzog das ganze Schiff. Captain Tobias Edwards, der sich wegen einer Verletzung auf der Krankenstation befand, fiel aus dem Biobett, wie alle anderen Patienten in der Krankenstation der USS Tempest. Auch die Schiffsärztin, Dr. Beatrice Kendall ging zu Boden, doch sie stand schnell wieder auf, um nach ihren Patienten zu sehen. Nicht auf seine starken Schmerzen achtend, stand Captain Edwards auf und aktivierte seinen Kommunikator: „Captain an Brücke. Statusbericht.“

Eine lange Pause entstand, in welcher man die Schreie der Verwundeten auf den Korridor hören konnte. Drei Sanitäter liefen hinaus, um sich um sie zu kümmern. „Edwards an Commander Lorax. Melden sie sich, Nummer Eins. Wie ist unser Status?“ Wiederum keine Antwort. „Captain Edwards an irgendjemanden. Lagebericht.“ Das Schiff wurde von einer neuerlichen Explosion erschüttert. Danach meldete sich eine zaghafte weibliche Stimme: „Hier ist Lieutnant Zarrein,“

Der Captain war erleichtert, doch was er hören musste, ließ alle Farbe aus seinen Gesicht verschwinden. „Der cardassianische Kreuzer hat uns entdeckt und sofort angegriffen. Alle primären Systeme laufen auf Notaggregat. Wir haben einen Hüllenbruch auf der Brücke. Alle Offiziere, Commander Lorax, Commander Norein, Lieutnant Minor und Fähnrich Abrams sie alle sind“ – hier wurde die Stimme brüchig und ein Schluchzen war zu hören –„ sind tot.“

Tränen brannten auf den Augen von Doktor Kendall. „Lieutnant, machen sie Shuttles und die Rettungskapseln startklar und aktivieren sie das automatische Notrufsystem. Außerdem werfen sie die Logbuchboje ab.“, befahl sie trotzdem mit fester Stimme. „Achtung an alle. Hier spricht Doktor Kendall. Als ranghöchster diensttauglicher Offizier übernehme ich ab sofort das Kommando. Wir müssen die Tempest aufgeben. Begeben sie sich schnellstmöglich in die Rettungskapseln. Die Verwundeten werden mit den Shuttles evakuiert. Kendall Ende.“ Sie sah ihre Helfer an. „Los Leute, bringt die Verwundeten in die Shuttles.“ Sie selbst schlang einen Arm um ihren Captain um ihn zu stützen, da dieser unter anderen auch eine schwere Beinverletzung hatte.

Wenig später standen sie im Shuttlehangar. Da sich an Bord der Tempest nur zwei Klasse-6-Shuttles befanden, war es natürlich unmöglich, mehr als 16 Personen mit ihnen zu transportieren, besonders dann nicht, wenn Verwundete dabei waren. Die Sanitäter legten ihre Patienten möglichst bequem auf den Boden und die an der Seite angebrachten Bänke. Die beiden Shuttles starteten, ebenso mehrere Rettungskapseln. Nun hieß es Daumen drücken, abzuwarten und zu hoffen, dass die Cardassianer von den Starts nicht mitbekommen hatten.

Doch das Glück war ihnen immer noch nicht hold. Voller Entsetzten sahen Dr. Kendall und ihre Leute wie die Cardassianer eine Rettungskapsel nach der anderen unter Beschuss nahmen und zerstörten. „Diese Schweine.“, entfuhr es einem der Sanitäter. Beatrice konnte es ihm nicht verdenken. Und sie wusste auch, dass die Shuttles dem Beschuss durch das cardassianische Schiff nicht lange standhalten konnten.

Plötzlich jagten mehrere Photonentorpedos durch das All direkt auf das cardassianische Schiff zu, abgefeuert von insgesamt 6 Schiffen, Eine kleine Flotte, angeführt von der USS Berlin, hatte das Gefecht zwischen der Tempest und dem cardassianischen Kreuzer bemerkt und waren auf Abfangkurs gegangen. Allein hätte das Excelsiorklasseschiff vermutlich nur geringe Chancen gegen das Feindschiff gehabt, aber mit Unterstützung durch die schnellen wendigen, wenn auch alten Schiffen der Constellationklasse sah die Sache ganz anders aus. Diese vollführten im Wechsel schnelle Flüge über den cardassianischen Kreuzer und feuerten ihre Phaser ab. Zur selben Zeit würde das gegnerische Schiff von der Berlin aus zusätzlich mit Photonentorpedos beschossen. Unter dem massiven Beschuss brachen die Schilde des Galorklasseschiffes schnell zusammen. In einer Art Akt der Verzweiflung ließ der cardassianische Gul die letzte Rettungskapsel der Tempest zerstören bevor ein Torpedo die Hülle durchschlug, den Warpkern traf und sein Schiff in einen Feuerball zerbarst.

Wenig später meldete der Sanitäter der eins der Shuttles flog: „Doktor, wir werden gerufen.“ „Öffnen sie einen Kanal !“ „Aye, Ma’am.“ Und plötzlich war das Innere des Shuttle von einer Stimme erfüllt: „USS Berlin ruft das Shuttle Falcon. Wie ist ihr Status.“ „Hier spricht Doktor Kendall. Zusammen mit der Damokles befinden sich elf Verwundete und fünf Mitglieder des medizinischen Personals an Bord.“ „Verstanden Falcon. Wir nehmen sie an Bord. Berlin Ende.“

Mit der Hilfe des medizinischen Stabes an Bord der Berlin, waren die verwundeten schnell versorgt und so das auch Dr. Kendall und ihr Team sich eine mehr als redlich verdiente Pause können konnten. Gerade der ehemaligen Chefärztin der Tempest sah man an, dass sie in den vergangen Tage nicht viel geschlafen hatte. Doch gerade als sie die Krankenstation der Berlin verlassen wollte, richtete sich Captain Edwards auf: „Beatrice, warte bitte einen Moment.“

Schon halb im Schottrahmen stehend, sah sich die Medizinerin um. „Was ist los? Alles in Ordnung?“ „Nein, nichts ist in Ordnung. Keiner will mir sagen was los ist.“, beschwerte sich Tobias. „Und wo sind die anderen Crewmitglieder?“

Dr. Kendall betrat wieder die Krankenstation und setzte sich an den Rand des Biobettes auf dem ihr Kommandant lag. Dann blickte sie für einige Sekunden betreten auf ihre Stiefel bevor sie erwiderte: „Es gibt keine anderen. Nur die medizinische Crew und die Verwundeten haben es geschafft. Insgesamt 16 Männer und Frauen.“

Tobias blickte sie entsetzt an: „Nur so wenige? Was ist mit den Rettungskapseln passiert?“ „Anscheinend wollten die Cardassianer keine Überlebenden zurücklassen. Kurz nach dem Start haben sie das Feuer auf die Kapseln eröffnet.“, berichte Beatrice tonlos. Nur eine Träne die ihr Wange runterlief, verriet was sie dabei empfand.

„Ich hätte es verhindern müssen.“, erklärte ihr Vorgesetzter mit belegter Stimme. „Und wie.“, fragte die Ärztin traurig. „Wenn ich auf der Brücke der Tempest gewesen wäre, wäre es gar nicht soweit gekommen. Wir hätten diesen verdammten Bastarden den Arsch aufgerissen.“, erklärte Tobias wütend und energisch. Doch die Erkenntnis, dass er sich durch einen komplizierten Trümmerbruch im Unterschenkel von seien Pflichten als Kommandant hatte abhalten lassen, ließ ihn in ein emotionales tiefes Loch fallen.

Doch Beatrice schüttelte mit dem Kopf: „Du hättest es nicht verhindern können. Die Cardassianer haben uns vollständig überrascht. Wärst du auf der Brücke gewesen, wärst du vermutlich tot, genauso wie Deken, Miana, April und Quentin.“

Doch ihre Argumentation schien den Captain gar nicht zu erreichen. Er starrte nur vor sich hin und murmelte: „Ich hätte es verhindern müssen.“

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Hallo!

Da brauch ich noch mehr Input, bevor ich dazu wirklich etwas sagen kann. Auf jeden Fall fackelst Du auch nicht lange und stürzt Dich voll in die Story. :)

Ein bissel irritierend sind die Sprünge zwischen den Personen: mal schreibst Du aus der Sicht des Captains und dann wieder aus der der Ärztin. das macht es dem Leser schwer, sich mit einer Person zu identifizieren.

Ansonsten: den nächsten Gang, bitte!

C.

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Die Geschichte ist gut! Es ist eine interessante Idee, gleich zu Beginn das Schiff des Captains zerstört werden zu lassen.

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@clairon

Das wr ja erstmal bloss der Einstieg. DEn rest des Piloten geht es ruhiger zur, dafür leigt der Focus mehr auf die Charaktere

Der Sichtwechsel, ist vermutlich meiner RPG-Tätigkeit geschuldet. Da schreiben wir ja auch immer aus der perspektive unserer Figur. Und hier habe ich ja gleich 9 Stück davon.

Und für mich ist das nicht verwirrend. gut, da bin ich etwas betriebsblind.

@kamui

keine Bange er bekommt ein Neues. Und vor allen wesentlich größeres. ;)

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@kamui

keine Bange er bekommt ein Neues. Und vor allen wesentlich größeres. ;)

Hört sich interessant an!

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Und es geht weiter

Erde, Haus der Familie Edwards an der Küste Neuenglands, Vier Wochen später

Tatjana Edwards drehte sich im Bett um und bemerkte, dass ihr Mann nicht neben ihr lag. Sie schlug ihre Augen auf und blickte auf die antike Digitaluhr, welche 6.07 anzeigte. Vor dem großen Fenster konnte Tatjana, die von ihren Ehemann und von Freunden auch Tanja gerufen wurde, die Silhouette ihres Mannes in der Morgendämmerung ausmachen. Sie sagte erst nichts, denn sie wusste, was ihren Mann seit seiner Entlassung aus dem Flottenkrankenhauses vor einer Woche quälte. Also erhob sie sich aus dem Bett, stellte sich hinter ihren Ehemann Tobias, schlang ihre Arme um seine Brust und schmiegte sich sanft an ihn und fragte: „Alles in Ordnung mit dir, Liebling?“

„Ja, klar. Alles bestens.“, erklärte der Captain mit einen leichten Hauch von Sarkasmus in der stimme. „Schließlich lebe ich ja noch. Und jetzt lass mich bitte in Ruhe. Ich muss nachdenken.“

Etwas überrascht löste sich Tanja von ihren Ehemann und erwiderte: „Nachdenken nennst du das? Über was denn? Was geschehen ist, ist nun mal geschehen, Tobias, es bringt nichts, wenn du die halbe Nacht in den Himmel starrst. Glaube ja nicht, dass ich das nicht mitbekommen habe. Aber das macht Deken Lorax und die anderen auch nicht lebendig.“

Für ein erstes Gespräch der beiden Eheleute, über den Verlust der Tempest nach der Rückkehr von Tobias, reagierte dieser recht wütend. „Hast du dich mit Counselor Baker verbündet. Der sagt auch immer solche dämlichen Sätze.“ Dann drehte der Offizier sich um und sah seine Frau ernst an „Außerdem. Was weißt du denn schon? Du bist hier Lichtjahre von der Front weg. Du musstest nicht jeden Tag um dein Leben kämpfen und zusehen wie deine Freunde sterben.“

Leise erwiderte sie: „Das stimmt nicht. Auch hier hat der Krieg seine Spuren hinterlassen. Als du im All warst, habe ich Tag für Tag damit gerechnet, dass ein Offizier der Verwaltung, eventuell sogar ein Admiral an der Haustür klingelt und mir mit Bedauern mitteilt, dass du im Kampf gefallen bist. Wenn ich in Boston oder New Vork bin, sehe ich Menschen, die der Krieg beeinflusst hat. Betazoiden, Bajoraner und andere Flüchtlinge, die bei jeden sich nähernden Shuttle Schutz suchen oder uniformierte Sicherheitskräfte misstrauisch beachten..“

Sie biss sich auf die Lippe und einige Tränen liefen ihre Wangen runter: „Und dann habe ich einen Mann, der nicht über den Tod seiner Freunde hinwegkommt.“

Tobias hatte sich wieder beruhigt und nahm seine Frau in den Arm: „Es tut mir leid, Liebling. Nur ist der Schmerz immer noch sehr frisch. Deken war nicht nur mein Erster Offizier, sondern auch mein Freund, gewissermaßen der große Bruder, den ich nie hatte. Wir haben zusammen viel erlebt und einander bedingungslos vertraut.“

Tatjana nickte verstehend. Als ihr Mann vor gut zwei Jahren nach dem Verschwinden von Captain Ernest Marshall zum Kommandanten der Tempest ernannt worden war, hatte dieser sich fast zwei Wochen um die Entscheidung gedrückt, einen Stellvertreter für sich zu benennen. Das Hauptquartier hatte in diesen Punkt Druck ausgeübt hatte und der Tempest den vereinigten Trill Deken Lorax als ersten Offizier zugewiesen.

Tobias war etwas sauer gewesen,, dass man ihn bei der Entscheidung übergangen hatte. Und so dauerte es ein Weile bis die beiden Männer sich verstanden hatten. Doch mit der Zeit hatte der Captain den Rat von Deken respektiert, da dieser doch auf eine umfangreiche Erfahrung verfügte. Denn Dekens Vorgängerwirt war Admiral bei der Sternenflotte gewesen, ein weiterer der insgesamt acht Wirte hatte als Commander bei den trillianschen Verteidigungsstreitkräften gedient.

„Er hat mir in der Schlacht um Helveta III gewissermaßen das Leben gerettet.“, erzählte der Captain etwas stockend weiter. „Sein überraschender und vor allen vehementer Angriff hat das Dominion daran gehindert, weitere Truppen auf den Planeten zu schicken. Als dann unsere Verstärkung eintraf, hatten wir ein leichtes Spiel mit ihnen.“

Etwas traurig schüttelte er mit dem Kopf: „Und als ich ihn hinterher deswegen für eien Orden vorschlagen wollte hat er nur gelächelt und gesagt: ‚Nicht nötig. Ich habe nur meinen Job gemacht, Skipper.’“

„Deken war ein fruendlicher und höflicher Mann. Er hat nie an sich gedacht, sondern immer an andere.“, bestätigte Tatjana. „Als ihr Urlaub hattet und wir uns auf Sternenbasis 47 getroffen haben, hat er sich freiwillig angeboten auf Mel aufzupassen, damit wir beide ein paar ungestörte Stunden verleben konnten.“

Ihr Mann nickte nur: „Melissa hat mich gestern Abend beim Schlafengehen gefragt, wann ‚Onkel Deken’ uns mal besuchen kommt. Ich habe es nicht geschafft, ihr zu sagen, dass er niemals wiederkommt.“, berichtete er. „Soll ich es ihr sagen?“ „Nein, Schatz, irgendwann werde ich über seinen Tod hinweggekommen sein und es ihr selber sagen können.“

Tobias löste sich von seiner Frau und zog seine Sportsachen an: „Ich gehe eine Runde joggen um den Kopf etwas frei zu kriegen.“

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Gute Geschichte, bin zwar im ersten Teil etwas überrascht worden da du sehr schnell eingestiegen bist aber dennoch gute Story und die Hektik und der Stress des Krieges wird ein bisschen dadurch deutlich. Zum zweiten Teil muss man sagen. Die Story hat eindeutig Charaktere und besteht nicht nur aus Figuren die Befehle ausführen oder erteilen.

Bin gespannt wie es weiter geht.

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@Kenny

Danke.

@all

Und weiter gehts. Dieses Mal mit einen kleien Ausflug isn Hauptquartier der Sternenflotte

Erde, San Fransisco, Hauptquartier der Sternenflotte

In ihren Büro in der 26. Etage des Hauptquartiers der Sternenflotte las Admiral Alynna Nechajew stirnrunzelnd einen Bericht. Plötzlich piepste das Interkom. „Nechajew.“, blaffte die langjährige Sternenflottenoffizierin. „Admiral Paris ist hier, Ma’am.“, erwiderte Lieutnant Mirelle Coden, die Adjutantin, ohne auf die Laune ihrer Vorgesetzten einzugehen. „Schicken sie ihn rein.“

Wenig später öffnete sich die Tür und ein Mann, auf dessen Kopf ein Grossteil der Haare fehlten, betrat den Raum. Admiral Nechajew setzte eine etwas freundlichere Miene auf. „Owen, was führt sie zu mir?“ „Leider schlechte Neuigkeiten.“, erklärte ihr Kollege mit ernster Miene. „Ich habe gerade die Nachricht von der Nautillus erhalten, dass das Dominion Teile der 12. Flotte, sowie Sternenbasis 19 vernichtet hat.“

Alynna holte tief Luft: „Das habe ich schon gehört. Und das ist sicherlich nicht der Grund ihres Kommens.“ „Nein es um die Besetzung der Morning Star. Wie sie vielleicht wissen sollten Teile der Crew der USS Devon das Schiff bemannen, darunter auch die komplette Führungsmannschaft.“ Alynna Nechajew nickte verständnisvoll. Die Devon, ein Schiff der Excelsiorklasse war mittlerweile rund 70 Jahre alt und sollte demnächst ausgemustert werden.

„Nur leider ist die Devon bei dem Angriff zerstört worden.“, führte Owen weiter aus. „Für die meisten Posten steht geeignetes Ersatzpersonal zur Verfügung, wenn auch ein guter Teil erst frisch von der Akademie kommt. Aber sie werden mir sicherlich zustimmen, wenn ich sage, dass dieses Schiff einen erfahrenen Captain braucht.“

Admiral Nechajev bemerkte jedoch kopfschüttelnd: „Sie haben zwar recht, aber es gibt niemanden, den wir mit dem Kommando betrauen können. Es sieht so aus, als müssten wir irgendeinen Commander befördern.“ Doch der Admiral erwiderte: „Ich glaube da irren sie sich, ich wüsste da einen Offizier der für den Posten geeignet ist. Er mag zwar mit seinen Alter von 38 Jahren knapp unter dem Durchschnittsalter für Kommandanten liegen, aber er ist seit ca. zwei Jahren Captain. Ich spreche von Tobias Edwards.“

Admiral Nechajev war überrascht, als sie von dem Vorschlag hörte. „Unsere Lage ist nichts so hoffnungslos, dass wir jemanden wie Captain Edwards einsetzen müssen.“ „Das klingt ja fast so, als hätten sie ihn in Erwägung gezogen und dann doch wieder verworfen.“, vermutete ihr Besucher.

„Da haben sie absolut recht, Owen.“, bestätigte Alynna. Sie stand auf und trat vor ihr breites Panoramafenster, dass die Nordseite ihres Büros einnahm und blickte nachdenklich auf die jahrhundertealte Golden Gate Brücke hinunter.

„Als ich vor zwei Wochen die Mannschaft für die Morning Star zusammenstellte, habe ich ihn ernsthaft in Betracht gezogen.“, erzählte sie nachdenklich. „Seine Leistungen sind hervorragend und das die ganzen Jahre weg. Und er bringt die nötigen Erfahrungen mit für den Kampf gegen das Dominion.“ Admiral Nechajew drehte sich wieder zu ihren Gast um. „Ich bin aber stutzig geworden, als ich gelesen habe, dass der Captain vor kurzen sein Schiff verloren hat.“

Admiral Paris sah sie jedoch zweifelnd an. „Jetzt machen sie aber mal einen Punkt. Wenn sie jedem Captain, der ein Schiff verloren hat, ein neues Kommando verweigern würden, dann könnte sie die Hälfte in den Ruhestand schicken. Inklusive Jean Luc Picard.“ „Das ist ja auch nicht der Punkt.“, verteidigte sich die Admiralin. „Ich habe mir dann aber den Bericht über den Vorfall, sowie die psychologische Einschätzung des Captains angesehen.“

Sie blickte Admiral Paris mitleidig an, was aber eigentlich dessen Protege galt. „Owen, es hat nur 16 Überlebende gegeben. 16 von insgesamt 67 Mann Besatzung. Da wundert es mich ehrlich gesagt nicht, dass Tobias Edwards an einen posttraumatischen Stresssyndrom leidet. So steht es zumindest in der Einschätzung des Counselors der USS Berlin, welche die Überlebenden der Tempest geborgen hat.“

Owen Paris schluckte kurz. Das hatte er nicht gewusst. Er hatte nur erfahren, dass der Captain kein eigenes Kommando hatte und wollte dafür Sorgen, das dessen Talente nicht vergeudet wurden. „Was ist mit den anderen Überlebenden?“ Diese Frage konnte Alynna nicht aus dem Stand heraus beantworten. Sie setzte sich wieder an ihren Schreibtisch und tippte in ihren Deskviewer einige Befehle ein. „Ein paar sind noch in Behandlung, einige sind im Urlaub und fünf sind wieder im Dienst.“, berichtetet sie etwa eine halbe Minute später.

„Und diese vier leiden wohl nicht an dem posttraumatischen Stresssyndrom.“, warf Owen ein.

„Ich würde lügen, wenn ich das verneinen würde.“, gab die Admiralin zu. „Aber die Betreffenden sind Mediziner. Sie haben alle Aufgaben hier auf der Erde bekommen. Sie sprechen hingegen davon, Captain Edwards wieder an die Front zu schicken. Ich glaube nicht, dass er das schafft. Deswegen habe ich mich letztendlich für Captain Ahab McCallough und seine Crew von der Devon entscheiden.“ Ihr Gesicht verhärtete sich sich zu einer steinerenen Maske: „Und diese Entscheidung ist jetzt wieder hinfällig.“

„Ich gebe zu, es ist ein Risiko. Aber wir brauchen für die Morning Star einen Kommandanten mit seinen Fähigkeiten.“, beschwor der Admiral seine Kollegin. „Ich kenne den Captain, seit er als Fähnrich gleich nach seinen Abschluss zum Ingenieursteam der Al-Batani stieß. Ich weiß, es wird nicht einfach für ihn sein. Er wird weiterhin professionelle Hilfe brauchen. Aber er wird es schaffen, denn die beste Medizin wird für ihn ein, das Summen eines Impulstriebwerkes zu hören und die bei Warp vorbeifliegenden Sterne zu beobachten.“

Admiral Nechajew ließ sich die Argumentation durch den Kopf gehen. Und in dem Bewusstsein, eigentlich eine falsche Entscheidung zu treffen, gab sie schließlich nach: „Wenn sie dem Captain das Kommando anbieten wollen, ist das ihre Entscheidung. Ich werde mich da nicht einmischen. Aber denken sie an die Konsequenzen.. Denn sollte Tobias Edwards das Kommando annehmen, wird es Auswirkungen haben, auf ihn, auf seine Crew und auf die anderen, die mit ihm Seite an Seite kämpfen werden. Sie alle und auch wir hier im Hauptquartier müssen sich auf ihn verlassen können, denn als Captain der Morning Star hätte er in einer Gefechtssituation das Kommando über einen ganzen Verband.“

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Also ich kann meinen letzten Post nur wiederholen, gute ausführliche Star Trek Geschichte. Und auch sehr charakterlich aufgeabaut.

Vllt. noch ein bisschen zu sehr auf den Captain bezogen, aber das kommt sicher noch ;)

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Also ich kann meinen letzten Post nur wiederholen, gute ausführliche Star Trek Geschichte. Und auch sehr charakterlich aufgeabaut.

Vllt. noch ein bisschen zu sehr auf den Captain bezogen, aber das kommt sicher noch ;)

@kenny

Ich gebe zu, der Zweiteiler ist stark auf dem Captain ausgelegt. Der starke Focus liegt auf ihn, weil ich den Captain A) mag. und b) er die Figur ist, die im laufe der Entwicklung der Serie die meisten Änderungen im Chakrkter erfahren hat.

Und mir its auhc aufgefallen, dass Ensign Sovok, ein ähnlicehs Problem wie sein pendant von der NX-01 hat. Aber mal schaun. Ich überarbeite sowieso derzeit einiges. vielelicht kann ich da etwas ändern.

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Guten Morgen!

Ich finde es nicht von Nachteil, wenn Du eine zentrale Figur hast.

Damit vermeidest Du einerseits das Problem, dass viele andere Autoren haben, die ständig unfreiwillig die Blickwinkel wechseln; andererseits kannst Du die Nebenfiguren entspannter angehen. Mir gefällt die Story bisher gut, wenn ich es auch nicht so plausibel fidne, wie der Captain zu seinem neuen Kommando kommt.

Ich würde die Entscheidung, ob er wieder dienstfähig ist und dann gleich soviel Verantwortung bekommt, eher einem Psychologengremium übertragen als einem Admiral.

Viele Grüße

C.

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@clairon

Du hast natürlich im Grunde genommen recht.

Aber: Die Föderation befindet sich in einen erbitterten Krieg, mit enormen Verlusten auf beiden Seiten..

Und das Domiinion kann nun mal ihre Verluste wesentlich schneller kompensieren als die Föderation und ihre verbündeten , auch ohne Nachschub vom GQ.

Und letztendlich wird dem Captain die Entscheidung, ob er das Kommando übernimmt ja selbst über lassen. (Dass er sich dafür entscheidet und auch ein wenig wieso, kommt dann im nächsten teil.)

Und du wirst lachen. Sein neuer und auch sein alter Counsellor sind davon nicht begeistert.

hier ein Auszug

"Man hat dem Captain ein Kommando angeboten.", fragte Elathia überrascht. "Und das ohne mich zu konsultieren.", bestätigte Dr. Baker ärgerlich. "Der Captain befindet sich in einer schwierigen Phase. Er hat bereits begonnen, seine Erlebnisse zu verarbeiten und auch scheint ihn die Zeit mit seiner Familie gut zu tun. Aber ich kann nicht vorhersagen., wie er reagieren wird, wenn er auf feindliche Schiffe stößt."

"Beobachtungen zeigen, dass Offiziere, die bei eien Kampf Freunde und Angehörige verloren haben, noch Jahre später unüberlegt handeln und damit Kollegen wie Untergebene in Gefahr bringen.", musste Commander Moren zugeben.

Lieutnant Touran blickte in die besorgten ihrer beiden Kollegen. "Und wenn das passiert soll ich den captain aufhalten?" "Leider ja. Stimmen sie ich dabei mit dem Ersten offizier ab."

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Guten Morgen!

Andererseits ist ein traumatisierter Flottenkommandant keineswegs besser als nichts. Es geht ja nicht um einen Job als Kanonenfutter, sondern um Verantwortung für viele, viele Men.. ähm... Humanoide.

Egal... wenn Paramount anklingelt, kannst Du das ja nochmal überarbeiten. :) (Meine Lieblingsausrede.)

Ich bin neugierig wie es weitergeht.

C.

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Hallo Leute. Nach langer Zeit geht es bei Morning Star wieder weiter.

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Zwei Tage später klingelte um die Mittagszeit an der Haustür der Edwards. Da Tobias gerade beim Zubereiten des Mittagessen war und seine Frau im oberen Stockwerk saubermachte, lief die fast vierjährige Melissa zur Tür. Sie machte auf und rief dann: „Daddy, Besuch für dich.“ Der Captain trocknete seine Hände ab und folgte seiner Tochter. Er war etwas überrascht, als er sah, wer ihn besuchte. Aber er fasste sich schnell ein Herz und sagte: „Admiral Paris. Schön sie zu sehen.“ Er reichte dem älteren Mann die Hand und lud ihn ins Haus ein. Der Admiral betrachte amüsiert mit hochgezogenen Brauen die Kochschürze des Hausherrn und fragte: „Ich hoffe, ich komme nicht Ungelegen, Captain.“ „Aber nicht doch, Admiral.“ Tobias war es nicht entgangen das sein Vorgesetzter ihn mit seinen Rang angesprochen hatte. Also war der Admiral nicht nur zum plaudern gekommen.

Tatjana hatte die Stimmen im Wohnzimmer gehört und lief nun die Treppe herunter um ebenfalls festzustellen, wer die Familie gerade besuchte. Sie war etwas überrascht, als sie den Admiral auf der Couch sitzen sah. Dieser erhob sich wie ein Gentlemen alter Schule und begrüßte die Ehefrau seines Gastgebers.

„Ich wollte mit ihren Mann sprechen.“, erläuterte Owen den Grund seines Besuches. Tatjana nickte nur, setzte sich aber in einen Sessel. „Meli, spielst du bitte oben in deinen Zimmer.“, forderte sie ihre Tochter auf. Das Mädchen nickte und lief die Treppe hinauf. Tobias war in der Zwischenzeit in der Küche gewesen, hatte sich seiner Schürze entledigt und für die drei Erwachsenen jeweils eine Tasse Earl Grey Tee repliziert, von dem er wusste, dass der Admiral ihn gerne trank. Der Captain stellte die Tassen auf den Tisch und setzte sich in den zweiten Sessel.

Da Tobias wusste, dass sein Besucher nicht sofort sein Anliegen darlegen würde, fragte er: „Wie sieht es an der Front aus, Admiral?“, wofür er einen mahnenden Blick von seiner Frau erntete. Der Admiral seufzte leicht. „Auch wenn mir nun dank der Allianz mit den Romulanern einen kleinen Vorteil gegenüber dem Dominion haben, sieht es nicht unbedingt gut aus. Natürlich haben wir in den letzten Wochen kleinere Siege errungen, aber wir müssen einen Großteil unserer Streitkräfte einsetzen um das Chintokasystem zu halten.“ Tobias nickte verständnisvoll. Die Einnahme war schon schwierig gewesen und er konnte sich vorstellen, dass das Dommion schon viele Geschwader vom Jem’Hadar Jäger geschickt hatte um diese Lücke in der Frontlinie wieder zu schließen.

„Zudem ist Betazed immer noch wie ein Pfeil in unserer Brust. Die Andorianer, die Tellariten und sogar die Vulkanier haben Schiffe von der Front abgezogen um ihre Heimatplaneten zu schützen. Ich kann es ihnen nicht verdenken.“, berichtete der Admiral mit angespannter Miene und trank einen Schluck Tee. „Wir haben die Akademiezeit in Kursen wie Navigation und Sicherheit stark verkürzt und auch die Anforderungen herabgesetzt. Denn letztendlich geht es schneller ein Raumschiff zu bauen, als das eine ausreichend starke Crew dafür großzuziehen. Wir sind stark unterbesetzt und das merkt man überall. Fast jeder schiebt Doppelschichten und packt mit an, wo es nötig ist, aber letztendlich können wir unser der Arbeit kaum erwehren. Ich frage mich manchmal, was wir nur falsch gemacht haben.“

Man merkte den Sternenflottenadmiral an, dass er den gesamten Krieg satt hatte. Aber Tobias Edwards kannte seinen Vorgesetzten gut genug um zu wissen, dass eine Kapitulation für ihn niemals in Frage kam. Und Owen Paris war nur einer von vielen, die so dachten.

„Wie sie sich sicher vorstellen können, brauchen wir jeden, den wir kriegen können. Und besonders jemanden mit ihrer Erfahrung, Tobias.“

Nun was es raus. Der Grund, warum sich der Admiral die Tausenden von Kilometern hatte beamen lassen. Doch bevor Tobias etwas erwidern konnte, stand seine Frau auf und erwiderte leicht hitzig: „Mit anderen Worten sie wollen meinen Mann wieder einziehen.“

„Mrs. Edwards. Ihr Mann ist einer der erfahrerenen Kommandanten der Flotte. Er kennt den Feind und seine Taktiken.“, versuchte der Admiral seine Gastgeberin zu beruhigen. „Wir kämpfen nicht mehr mit dem Rücken zur Wand, aber von einen Sieg kann noch lange nicht die Rede sein.“

Owen trank einen Schluck und erklärte: „Außerdem wird ihr Mann nicht im eigentlichen Sinne ‚eingezogen’. Ich biete ihm ein Kommando über ein Raumschiff an. Ob er es annimmt oder ablehnt, ist letztendlich seine Entscheidung.“

„Aber sie besuchen mich sicherlich nicht wegen irgendeiner Schrottmühle.“, warf Tobias ein.

Sein Vorgesetzter lächelte: „Natürlich nicht.“ Er reichte dem Captain ein Padd und erklärte: „Ich habe sie als Captain für die USS Morning Star, NCC 81673 vorgeschlagen.“ Neugierig geworden sah sich Tobias die Daten auf dem Padd an. Und auch seine Frau sah ihm dabei, wenn auch etwas besorgt, über die Schulter.

Und beide waren überrascht, was sie da sahen. Tobias war der erste, der seine Sprache wiederfand. „Sie wollen mir eine Sovereign geben?“, fragte er fassungslos. Owen Paris nickte, etwas amüsiert über die leuchtenden Augen seines Untergebenen.

„Das Schiff ist aber groß. Und braucht sicherlich eine Menge an Besatzung.“, warf Tatjana ein. Der Admiral nickte zwar, aber ihm schwante nichts Gutes, vor allen wenn er ins das angespannte Gesicht der Frau blickte.

„Wo soll die Morning Star eingesetzt werden?“, wollte sie gerade wissen. „Die Morning Star wird das neue Flaggschiff der 12. Flotte.“, gab der altgediente Sternenflottenoffizier zu.

Mehr musste er auch nicht sagen. Was das hieß, wussten alle. Tatjana entwand ihren Mann das Padd und warf es mit solchen Schwung auf den Tisch, dass man Angst haben musste, dass das kleine Gerät kaputt ging. „Sie wollen meinen Mann wieder einziehen. Nur ein paar Wochen, nachdem er seinen besten Freund verloren hat. Ich weiß, dass er den Verlust noch nicht verarbeitet hat. Dennoch planen sie ihn an die Front zu schicken.“

Owen Paris versuchte Einspruch zu erheben, aber er kam nicht dazu. „Admiral, sie behaupten, sie ließen Tobias eine Wahl. Aber das stimmt nicht. Sie ködern ihn mit dem Kommando über ein solches Prachtstück. Diese Chance würde sich kein Sternenflottenoffizier entgehen lassen. Das ist, auch wenn Krieg herrscht und Not am Mann ist, doppelzüngig und damit unmoralisch.“

Das saß. Der Admiral brauchte ein paar Sekunden um sich von diesen ‚Treffer’ zu erholen. Er erhob sich und erklärte: „Wenn das ihre Entscheidung ist, dann muss ich diese wohl oder übel akzeptieren.“

Er macht eine kurze Pause: „Trotzdem Danke für den Tee.“

Tobias erhob sich ebenfalls und erklärte: „Warten sie Admiral. Ich bringe sie noch raus.“, worauf beide Männer das Haus verließen.

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Äh moment mal?

Sovereign im Dominion Krieg? Ich meine, umsonst war sie wohl nie in irgendeiner Episode zu weil sie erst am ende des Krieges entwickelt wurde und danach zum einsatz kam. Dies ist lediglich ne vermutung, falls irgendemand die genauen Sternzeiten vom Krieg und Bau der Sov klasse hat bitte bescheit geben.

Ansonsten wieder einmal ein schön inzeniertes Kapitel. Vorallem das die Ehefrau so stark agiert gefällt mir.

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Ich habe mich schon gefragt, wann das jemand bemerkt..

Aber was ist mit der Enterprise – E, denn der Borgangriff wie wir ihn aus ST VIII First Contact kennen, fand etwa zu der Zeit statt, als der Dominionkrieg noch ein kalter Krieg war. (Müsste noch vor der Eroberung von DS9 gewesen sein.) meine Quellen geben als Jahr 2373 an. Und ich bin ja schon 2374/75.

Von daher war stets die Frage, was die Enterprise während des Dominionkrieges macht. (Damit beschäftigen sich auch eine Reihe von Büchern, wie „Die Rache des Dominion“ oder Dominionkrieg Teil 1 und Teil 3)

Aber letztendlich sind die Sektoren rund um Ds9 nicht der einzige Kriegsschauplatz. (meine Lieblingserklärung.)

die Produktiontechnische Erklärung ist, dass man das Modell ausschließlich den Filmen vorbehalten hat

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Also wenn ich Mrs. Edwards wäre, dann würde ich aber im Sauseschritt hinter den beiden her flitzen. Das eigentliche Gespräch findet doch garantiert vor der Haustür statt. :)

Ansonsten: Feiner Köder.

C.

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Vllt. kann man es ja auch so erklären. Die Sternflotte war sich nicht ganz sicher über den Einsatz der Sovereign , weil Testphase und noch nicht voll ausgereift. Siehe Schilde die wurden nach den Borg angriff nochmal veränderd, vorher ne blase die das Schiff weitgängig umhüllte dann ganz eng anliegend.

aber zurück zur Story noch mal. Sicher kann sie hinterherrennen, aber das nimmt ja den Spaß wie dann Tobias seiner Frau sagenmuss, ich muss zurück ins All wie damals Kirk zu ähm ka wie die hieß sagte er in ST7 ma mit soner Plakette in der Hand.

Mega Fetter + Punkt für die enorme Detailierte schreibweise in allen 3 Storys und die Emontionen der Charaktere. ;)

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@clairon

Da du ja schon meien Köder erkannt hast, bin ich nicht kleinlich und poste schon mal den nächsten teil.

@kenny

Sie rennt natürlich nicht hinterher. (auf die Schlusszene in diesen teil bin ich schon recht stolz)

*************************************************************************

Die beiden Sternenflottenoffiziere setzen sich auf die alte Holzbank, die vor dem Haus stand.

„Nehmen sie es bitte meiner Frau nicht so übel, Sir. Sie meint es eigentlich gut und macht sich eben Sorgen um mich.“, versuchte Tobias zu erklären. „Sie hat die nicht unbegründete Angst, dass ich getötet werde, wenn ich wieder kämpfen muss. Und außerdem hat sie recht. Ich kann seit dem Verlust der Tempest nachts nicht gut schlafen.“ „. Als wir zum ersten mal gegen die Cardassianer kämpfen mussten, war meine Frau auch in Sorge um mich.“, gab der Admiral zu. „Aber es ist das Risiko, das alle eingehen. Gerade in diesen Tagen Doch so hart es auch klingen mag: Letztendlich ist es ihre Entscheidung Tobias, nicht die ihrer Frau.“

Schweigend saßen die Männer eine zeitlang nebeneinander. Doch dann stellte der Captain die Frage, die ihn schon die ganze Zeit beschäftigt: „Warum ausgerechnet ich?“ „Wie ich schon sagte, sind sie einer unserer besten Kommandanten, auch nach dem Verlust der Tempest.“, erklärte Owen. „Das mag sein. Aber ich weiß nicht, ob ich schon so weit bin, wieder ein Schiff zu kommandieren.“, entgegnete Tobias. Seine nachdenkliche Mine verrieten, aber, wie hin und her gerissen er eigentlich war. „Und es gibt sicherlich jemand anderes, der die Morning Star kommandieren kann.

„Dessen bin ich mir durchaus bewusst.“, gab der Admiral zu. „Aber es gibt keinen anderen. jedenfalls nicht mit ihrer Erfahrung. Sie sind bei weiten nicht die erste Wahl, das sollten sie der Fairness wegen wissen, aber der Betreffende ist vor kurzen bei einen Gefecht getötet wurden. Sie sind DER Beste, den wir kriegen können.“ Der ältere Offizier sah seinen Kollegen direkt an.

„Es ist toll, wenn man gebraucht wird.“, bemerkte der Captain etwas sarkastisch. „Aber das war sicherlich nicht der einzige Grund.“

„Sie haben recht. Das war nicht der einzige Grund.“, erklärte Owen. „Ein weitere Punkt sind ihre Erfahrungen als Ingenieur. Das Sovereignprojekt ist zwar kein Fehlschlag, aber es ist bei weiten nicht DAS Glanzprojekt der Sternenflotte, wie wir es der Öffentlichkeit glauben machen wollen. Der Prototyp ist nach all den Jahren immer noch nicht einsatzfähig. Vermutlich haben wir uns mit den ganzen neuen Systemen etwas übernommen. Die etwas abgespeckte Variante, wie wir sie in Form der Enterpise-E entwickelt haben, brauchte über ein Jahr nur für die Testflüge. Deswegen hat das Oberkommando auch den Bau von den Schiffen dieses Typs, zugunsten einer verbesserten Galaxyklasse reduziert.“

Der Admiral machte eine Pause: „Nach der Morning Star wird neu entschieden, ob wir weitere Schiffe der Klasse bauen werden oder nicht. Und ich möchte dass man denn Typ eine faire Chance gibt. Und genau deswegen, sind eigentlich der perfekte Kandidat für den Kommandoposten auf dem Schiff, Tobias. Sie haben die Qualität, technische Probleme schnell zu erkennen und auch gleich zu merken, was zu tun ist. Und ich habe auch schon erlebt, dass es ihnen auch dabei egal ist, was andere sagen.“

Tobias nickte und dachte an die Situation auf die der Admiral anspielte.

16 Jahre zuvor, USS Al-Batani

Im Maschinenraum des Schiffes der Ecelsiorklasse, konnte man die Anspannung der Ingenieure regelrecht fühlen. Dazu musste gar erst auf den Warpkern schauen, der schneller als sonst pulsierte. Lieutnant Commander Torek,, der tellaritische Chefingenieur, tippte auf seien Kommunikator: „Maschinenraum an Brücke.“ „Hier Brücke, sprechen sie Commander.“, meldete sich Captain Paris.

„Captain, wir können den Fehler leider nicht eingrenzen. Wir müssen den Warpkern abwerfen.“

Der Kommandant der Al-Batani seufzte kurz hörbar: „In Ordnung, Commander. Tun sie es.“

Der Chefingenieur beendet die Verbindung und wandte sich an seinen gelbuniformierten Stab.

Der Tellarit schauderte kurz, den er hatte sich noch nicht an die neuen Uniformen gewöhnt und befahl: „Los Leute, ihr habt den Captain gehört. Vorbereiten zum Abwurf des Warpkern auf mein Zeichen. Setak, Koslowski, Mentara, sichern sie so viele System wie möglich.“

Der Commander stellte sich an die Hauptsteuerungskonsole des Maschinenraums und wandte sich den Offizier an der sekundären Steuerung zu: „Edwards treffen sie Vorbereitungen zum Abwurf des Kerns auf mein Kommando.“

Doch Fähnrich Tobias Edwards wagte einen Einspruch: „Warten sie bitte einen Moment, Commander. Ich habe da etwas.“

Wenn Torek etwas nicht leiden konnte, dann waren es vorlaute Fähnrich die erst seit kurzer Zeit zu seinen Team gehörten, aber dennoch meinten, sie wüssten alles besser. Und Tobais war direkt nach seinen Abschluss an der Sternenflottenakademie vor vier Monaten zur Al- Batani versetzt worden.

„Fähnrich Edwards, ich befehle ihnen, die Abwurfsluke zu öffnen, und auf mein Kommando die sekundären Halterungen des Warpkerns zu lösen.“

Doch Tobias ignorierte ihn.

Plötzlich ging das Licht aus und wurde Sekunden später durch die Notbeleuchtung ersetzt. „Was haben sie getan?“, fragte Torek, mit einer Ruhe die eher zu einen Vulkanier, als zu einen Tellarit gepasst hätte. Und das verhieß nichts Gutes.

„Ich habe den Warpkern vom System getrennt und auf Notaggregat geschaltet. Das sollte den Druck im EPS-System stabil halten. Außerdem habe ich den Fehler gefunden, der den Druckanstieg verursacht hat.“, erklärte Tobias nicht ohne Stolz. Er deutete auf das Diagramm das sich neben ihn befand und erklärte: „Anscheinend gab es eine Fehlfunktion in der Verteilergruppe 17 Beta. Die habe ich ebenfalls vom System getrennt.“

Sofort kontrollierte der Tellarit die entsprechenden Anzeigen. Und zu seiner Verwunderung schien die Einschätzung seines Untergeben zu stimmen. „Setak, halten sie den Druck im EPS- System im Auge. Ich stelle die Verbindung zum Warpkern wieder her.“

Die Finger des Tellariten flogen über die Konsole.

Wenig später meldete sein Stellvertreter: „Der Druck ist stabil. offensichtlich hatte Fähnrich Edwards recht.“ Der Chefingenieur grummelte zu dem neben ihn stehenden Menschen ein leises: „Glück gehabt, Fähnrich.“ Laut meinte er jedoch nur: „Aber der Druck ist immer noch zu hoch. Setak lassen sie Plasma über die Warpgondeln ab.“

Der Vulkanier führte den Befehl aus und sofort verringerte sich die Werte der Druckanzeige. Auch der Warpkern pulsierte wieder in gewohnter Art.

Die meisten der Anwesenden ließen hörbar die Luft entweichen.

„Schnappen sie sich Jackson und Simmons und überprüfen sie die EPS-Verteilergruppe und tauschen sie ihn notfalls aus.“, ordnete der Tellariturplötzlich an. Tobias, der es für sicherer hielt, die nächste Zeit aus dem Blickfeld seines Vorgesetzten zu verschwinden, bestätigte den Befehl mit einen „Aye, Commander“, schnappte sich ein Technikerkit und verließ den Maschinenraum.

Der Captain räusperte sich kurz und bemerkte: „Wenn schon ihre Schwesterschiffe die reinsten Sorgenkinder sind, was ist dann mit der Morning Star selbst.“

Admiral Paris lächelte schuldbewusst und erklärte: „Es gibt an Bord eine Menge an Problemen der unterschiedlichsten Art. Das Schiff ist durch die Produktion regelrecht gepeitscht worden.“ Er seufzte kaum hörbar und bemerkte: „Ich kenne die Details nicht, aber es war das erste und das letzte Mal bei einen Schiff dieser dass man den Zeitrahmen um etwa 25 Prozent verringert hat.“ Tobias nickte wissend. Auch Wunder, wofür die angesehensten Ingenieure der Sternenflotte so berühmt waren, brauchten ihre Zeit.

„Jedenfalls hat man die eingesparte Zeit wieder für Nachbesserungen benötigt und das Schiff hat noch keinen Testflug absolviert.“, führte sein Vorgesetzter weiter aus. Er hätte gerne noch weiter geredet, doch plötzlich näherte sich ein Sternenflottenshuttle der Einfahrt.

Owen Paris erhob sich und lächelte entschuldigend. „Ich würde gerne weiter mit ihnen plaudern, aber ich habe leider noch einen Termin..“ Dann blickte er ernst auf Tobias: „Captain, ich würde mich freuen, wenn sie das Kommando über die Morning Star übernehmen würden..“

Der Admiral eine Pause und fügte hinzu: „Gleichzeitig weiß ich auch, wie wichtig eine intakte Familie ist. Ich kann daher verstehen, wenn sie ablehnen. Aber eine große Bitte habe ich an sie. Egal wie sie sich entscheiden, schauen sie sich die Morning Star an. Vielleicht erkennen sie das Problem.“

Der Captain enthielt sich aber einer festen Zusage.

Die beiden Männer verabschiedeten sich freundlich voneinander, worauf der Admiral zu dem auf ihn wartenden Shuttle lief.

Mit einer grüblerischen Miene betrat Tobias das Haus. Seine Frau stand am dem Fenster, dass der Eingangstür genau gegenüberlag und starrte hinaus auf den Atlantik. „Schatz, wir müssen reden.“, erklärte er. „Worüber denn, Tobias.“, erklärte sie mit einer Stimme, die verriet, dass sie kurz davor war in Tränen auszubrechen. „Du willst es dir vielleicht noch nicht eingestehen, aber tief in deinen Inneren hast du doch schon längst entschieden, dass du das Kommando über die Morning Star übernimmst.“

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Guten Abend!

Auf die Szene kannst Du auch stolz sein. Die ist gut.

Wobei ich mit solchen Rücklblenden ein bissel ein Problem habe. (Aber ICH habe das Problem, nicht etwa Du. Lass Dich nicht irritieren. ;))

Und ich bin sicher, dass seine Frau Angst hat, dass er stirbt - aber die Angst hat sie seit Jahren. Im Moment ist es vermutlich eher die Sorge, er könnte völlig zusammenklappen, oder?

C.

bearbeitet von Clairon

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Also mir gefällt das schon ziemlich gut! Das Setting ist gut und endlich spielt etwas in der Zeit des Dominionkrieges.

Interessant auch, dass der Captain hier verheiratet ist. Das hatten wir bisher so nicht.

Also weiter so!

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Der letzte Satz.

Wafür reden du hast dich eh schon entschieden, wie oft habe ich den schon von meiner Freundin gehört, in ziemlich zünischen ton. Da kommt ein merkwürdiges Gefühl hoch blush:

Aber wieder ein gutes Kapitel, gute rückblende. Die Sov. scheint ja noch ettliche makken zu haben, hofft man ja nur das die Jungfernfahrt nicht im Titanic desaster endet, diesma nur mit nen Astroiden :D

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@clairon

Du hast antürlich recht.

Nur sieht das Tobias ein klein wenig anders. (Warum solle im 24. Jh Männer ikeine Probleme damit haben, ihre Frauen zu verstehen. :D )

Was Rpückblenden angeht, ich mag sie. Du wirst daher noch die eine oder andere Lesen.

@werewolf

Das Lob geht runter wie Öl.

Die Entsscheidung zu einer Geschichte Domionkrieg ist dabei recht spät in der Entwicklung gefallen. Vor allen da ich abn sich kein DS9 Fan bin. Ausschlagegbend war eigentlich das Buch:

"Die Rache des Domionion"

Auch wenn es etwas mehr Action beinhaltet (für TNG-Maßstäbe) ist es eines meiner Lieblings - ST Bücher.

@kenny

Das war eher ein Zeichen, wie gut Tatjana und Tobias sich gegenseitig kennen. (Gut Tatjana kennt Tobi besser, aber okay)

Was den 'Zustand' der Sovereignklasse angeht, das habe ich frech aus Bridge Commander geklaut und adaptiert, vor allen, da es gut zum einjährigen testflug der Ent-E passte der in ST VIII angesprochen wird.

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Herr RPG-Kollege,

das ist super Stoff von dir! Ich finde den Tobias schon sehr sympathisch und diese Tragik wirkt sehr echt und garnicht künstlich. Wirklich Spitze!

Könntest du im RPG mal einfließen lassen ;)

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Hallo liebe Leser. Nach einer rund einjährigen Pause die durch Stress im Beruf die Konzentration auf meien RPG-Tätigkeit entstanden ist, melde ich mich mit Morning Star mal wieder zurück. Darüber hinaus habe ich in den folgen Abschnitt einiges verändert.

1. Die Untersuchung von Captain Edwards (angeregt durch einen Ds9-Episode durch die der Wechselbalg von Julian Bashir enttarnt wurde)

2. Die Bedingungen, die Admiral nechajew an den Captain stellt, angeregt durch die Diskussion zu der Verfassung des Skippers hier im Thread.

3. Als Bonbon für alle RPG-kundigen, ein paar kleine Eindrücke aus der Kadettenzeit meiner RPG-Figur Jeremiah Esteban, dessen Vater David ja für Alynna arbeitet.

Und nun viel Spaß beim lesen.,

PS Kritik, Anregungen Meinungen und Tendenzen :-) lese ich natürlich gerne.

###################################################################

Etwas nachdenklich beobachtete Captain Edwards das sich vor ihm auftürmende Gebäude, in dem sich das Hauptquartier der Sternenflotte befand. Er hatte nicht direkt geglaubt, dass er es so schnell wiedersehen würde. Aber es schien so, als wäre eigentlich alles wie sonst auch.

Doch der Captain war lange nicht im Hauptquartier gewesen, weswegen er überrascht aufsah, als ein Fähnrich ihn den Weg versperrte. Tobias musterte den jungen Mann von oben bis unten, wobei ihm auffiel, dass sein Gegenüber seine rechte Hand wie beiläufig auf seinen Phaser gelegt hatte. „Gibt es ein Problem, Fähnrich.“

„Sir, ich muss sie bitten, sich einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen.“ Dabei wies der junge Offizier mit seinen linken Arm in Richtung eines kleinen Raumes, in dem drei weitere Angehörige der Sternenflotte warteten.

Tobias drehte seinen Kopf in die entsprechende Richtung und stutzte. Was sollte das ganze eigentlich? Doch nach kurzem Überlegen konnte er es sich eigentlich denken. Die Gründer konnten nahezu jede Form oder Gestalt annehmen und so musste man verhindern, dass diese sich als ranghohe Offiziere getarnt, in die Kommandostruktur der Sternenflotte eindrangen. Dass eine solche Gefahr durchaus existent war, musste der Captain aus einen geheimen Memo, in den erklärt wurde, dass General Martok, der Frontkommandeur der klingonischen Streitkräfte, lange Zeit durch einen Gründer ersetzt worden war, was zu einigen Verwicklungen mit dem klingonischen Imperium geführt hatte.

Tobias Edwards seufzte kurz und folgte dann der Aufforderung des Fähnrichs.

Zuerst zückte ein Petty Officer 1th Class mit blauen Kragen, offensichtlich ein Sanitäter, einen medizinischen Tricorder und scannte den Captain von oben bis unten. Tobias bemerkte: „Ich bin kein Wechselbalg. So was wüsste ich doch.“ „Tut mir leid, Sir“, erklärte der Mediziner. „Aber so sind nun mal die neuen Vorschriften.“ Er setzte ein Hypospray an den Hals des frischgebackenen Kommandanten der Morning Star an und entnahm etwas Blut.

Der Sanitäter schüttelte dann die Probe in den kleinen Fläschchen ein wenig hin und her, doch das Blut blieb Blut.

„Ich habe ihnen gesagt, dass ich kein Wechselbalg bin.“, wiederholte Tobias ruhig. „Wie viele haben sie schon mit der Methode entdeckt.“, fragte er dann aber neugierig, als die Sicherheitsbeamten ihre Hände von den Phasergriffen nahmen.

„Bis jetzt noch keinen einzigen, Sir.“, erwiderte der Lieutnant, der das Team leitete. „Aber wie heißt es so schön: Vorsicht ist besser als Nachsicht.“

Der Captain verstand den Standpunkt natürlich. "Und alle, die das Hauptquartier betreten, müssen sich dieser Untersuchung stellen?", fragte er

Der Lieutnant seufzte: "Nein, nicht alle. Das wäre gerade morgens, wenn die meisten zum Dienst erscheinen gar nicht machbar, Sir. Jetzt um die Zeit ist es schon wieder ruhig, aber sie können sich sicherlich vorstellen, was das für ein Gedränge bedeuten würde. Es müssen sich nur alle Besucher und Offizier die länger als drei Tage abwesend waren prüfen lassen. Darüber hinaus werden demnächst Polarongeneratoren installiert."

Tobias nickte verständnisvoll und wenn er ehrlich war, beneidete er die jungen Leute ganz und gar nicht um ihre Aufgabe. Doch er konnte sich hier nicht weiter aufhalten, denn er hatte noch einen Termin.

Er fuhr mit dem Lift in die 26. Etage und näherte sich dem Büro von Admiral Nechajew. Jedoch war der Schreibtisch im Vorraum des Büros unbesetzt. Doch plötzlich näherte sich von der Seite schnellen Schrittes eine Frau. Sie lächelte kurz entschuldigend und setzte sich hinter ihren Schreibtisch. „Captain, ich bin Lieutnant Mirelle Coden, die Adjutantin von Admiral Nechajew.“ „Freut mich sie kennen zu lernen.“, erwidert Tobias höflich. „Ich bin Captain Tobias Edwards und habe einen Termin beim Admiral.“

Mirellle überprüfte schnell die Angaben und nickte, als diese vom Terminkalender von alynna Nechajew bestätigt wurden. Danach aktivierte sie das Interkomsystem. Als sich ihre Vorgesetzte meldete erklärte die Adjutantin: „Admiral, Captain Edwards ist hier.“

„Schicken sie ihn rein.“, erklärte die Admiralin über Komlautsprecher. „Haben sie Commander Esteban gesehen?“ „Nein, noch nicht, Ma’am.“, erwiderte die Adjutantin. „Ist aber nicht heute an der Akademie?“ Auf der anderen Seite der Komleitung blieb es kurz still, als ich die Admiralin erinnerte.

Vor einiger Zeit hatte es an der Akademie einen Flugunfall gegeben, in welchen der Sohn des Commanders verwickelt war. Es hatte glücklicherweise nur Sachschaden gegeben, doch der verantwortliche Flugausbilder hatte dies zum Anlass genommen, Kadett Esteban in der Flugausbildung zurückzustufen. Der junge Mann hatte verständlichermaßen dagegen Einspruch erhoben und nun sollte eine Kommission darüber entscheiden, weswegen Commander Esteban zusammen mit seiner Frau seinem Sohn seelische und moralische Unterstützung bieten wollte.

„Sagen sie ihm, er soll sofort zu mir kommen, wenn er da ist.“, ordnete Alynna an. „Verstanden Ma’am.“ Mirelle lächelte Tobias freundlich an. „Sie können zu ihr jetzt reingehen, Sir.“ Der erwiderte höflich das Lächeln. „Danke, Lieutnant.“ Und betrat das Büro der seiner Vorgesetzten Dort stand er stramm und erklärte: „Captain Edwards meldet sich wie befohlen.“ Alynna nickte nur: „Setzen sie sich Captain.“

Dann erhob sie sich und fragte: „Möchten sie etwas trinken.“ Als Tobias nickte, ging sie zu einen Tisch, der an einer Wand stand und kam mit einen Tablett mit zwei Tassen, einer großen Porzellankanne, einer kleinen Glaskaraffe mit Milch und einer Zuckerdose zurück. „Ich hoffe sie trinken Kaffee.“ Tobias gestattet sich ein zaghaftes Lächeln und nickte. „Ja, Admiral, ich trinke welchen.“

Die Veteranin stellte das Tablett ab, goss für sich und ihren Gast eine Tasse ein, setzte sich hinter ihren Schreibtisch und fügte ihrer Tasse etwas Sahne und ein Stück Würfelzucker hinzu. Zu ihrer Überraschung bemerkte sie, dass der Captain seinen Kaffee pur trank, aber das war nur nebensächlich.

Alynna fixierte den vor ihr sitzenden Offizier und erklärte: „Ich möchte nur zu Beginn eines klar stellen. Unter anderen Umständen würden sie frühestens in vier Monaten ein neues Kommando bekommen.“ Tobias nickte wieder: „Dessen bin ich mir durchaus bewusst, Admiral.“ „Außerdem sind an ihr neues Kommando ein paar Bedingungen geknüpft.“, führ die Frau fort. „Erstens werden sie regelmäßig weiterhin Sitzungen mit ihren Schiffscounselor behalten und zwar so lange, wie dieser es für notwendig erachtet. Das Protokoll dieser Sitzungen erhält ihr bisheriger Counselor, Commander Baker, zur Einschätzung ihres seelischen Gesundheitszustandes zugesandt. Zweitens behält sich das Oberkommando das recht vor, sie innerhalb des nächsten Jahres ihnen das Kommando zu entziehen, wenn das für notwenig erachtet wird. Darüber hinaus werden ihre Leistungen strengstens begutachtet, was alle Berichte und die offiziellen Logbücher der Morning Star einschließt. Diese werden von einen Gremium, bestehend aus mir, Admiral Paris und Commander Baker, ausgewertet und beurteilt. Haben sie dazu noch Fragen.“

Der Captain hatte während der Aufzählung der Bedingungen das Gesicht verzogen. Auch wenn er in Momenten, wo er wirklich ehrlich zu sich selbst war, wusste, dass es doch nicht allzu gut um seine seelische Verfassung stand, war das doch eigentlich eine Frechheit. Gut, dass mit dem Counselor hatte er sogar erwartetet, dass Baker mit hinzugezogen werden sollte, damit konnte er leben, aber der Rest. Da war er doch glatt der Willkür des Oberkommandos ausgesetzt. Und dass sein alter Mentor Owen Paris mit dabei sein sollte, beruhigte ihn nur wenig.

Also machte Tobias seinen Gefühlen verständlicherweise Luft. „Mit anderen Worten, ein Fehler und ich darf den nächsten Transport zur Erde nehmen.“, erwiderte er sarkastisch.

Alynna Nechajew erkannte natürlich sofort den nur leicht versteckten Vorwurf und reagierte etwas ärgerlich auf diesen Angriff auf ihre Integrität. „Uns ist durchaus bewusst, Captain, dass sie auch zu ungewöhnlichen Maßnahmen greifen, wenn es die Situation erfordert. Auch wissen wir, das jeder Fehler macht, sie und auch ich eingeschlossen. Es geht um uns ganz einfach darum, sicherzustellen dass sie kommandotauglich sind und es vor allen auch bleiben.“

Sie machte eine kurze Pause und fügte dann ruhig hinzu: „Captain, die Mornimng Star ist groß genug, um als Verbandsleitschiff zu fungieren. Und sie soll das neu Flagschiff der 12. Flotte werden. Dennoch können wir aber oftmals keinen Admiral als Frontkommandeur einsetzten, weswegen diese Aufgabe dann von den jeweiligen Kommandanten übernommen werden muss. Dennoch haben viele im Oberkommando Bedenken einen solche Aufgabe einen so jungen Offizier, wie sie einer nun mal sind, anzuvertrauen. Dazu kommt eben ihr psychischer Zustand, der von Commander Baker nach seien letzten Bericht, als bedenklich eingestuft wird. Das wir ihnen dennoch die Morning Star anvertrauen, ist eher ein Zeichen unserer Vertrauens in sie und ihre Fähigkeiten.“

Da Tobias immer noch schwieg, fügte Alynna hinzu: „Wenn es ihnen nicht gefällt, können sie das Kommando über die Morning Star auch ablehnen.“ Doch der Captain schüttelte mit den Kopf: „nein, das natürlich nicht.“ Seien Vorgesetzte nickte: „Gut nachdem der Punkt abgehakt ist, sollte ich sie mit dem Schiff vertraut machen. Ich denke Admiral Paris hat sie in Grundzügen schon in Kenntnis gesetzt, für die Details warten wir lieber auf Commander Esteban. Also gebe ich ihnen am besten erstmal die Crewliste.“ Die Frau griff nach einen von insgesamt neun aufeinander gestapelte Padds, der sich an der Seite ihres Schreibtisches befand und zog gezielt das zweite von unten heraus und reichte es ihren Gast.

Tobias nahm es entgegen und besah sich die gesamte Liste. Dabei schüttelte er mit seinen Kopf und gab einige Minuten später das Padd wieder an seine Vorgesetzte zurück. Danach herrschte ein Schweigen, das mit der Zeit richtig unangenehm wurde. Erst nach einer Minute begann der frischgebackene Kommandant der Morning Star wieder zu sprechen. „Bei allen nötigen Respekt, Admiral, aber die Liste ist ein Witz.“

Admiral Nechajew lehnte sich in ihren Stuhl zurück, fixierte ihren Gast und erwiderte: „Wie kommen sie darauf Captain. Ich stehe eigentlich nicht in den Ruf, Scherze zu machen.“ Doch dieser hielt den Blick stand. „Laut den Spezifikationen braucht man für ein Schiff der Sovereignklasse eine Mannschaft von rund 800 Crewmitgliedern. Auf der Liste stehen gerade mal die Namen von 67 Offiziere und 422 Unteroffizieren und einfachen Crewmen. Das ist zu wenig. Darüber hinaus habe ich noch nie eine Mannschaftsliste eines Schiffes dieser Größe mit einer solchen Menge an Fähnrichen und Crewmen gesehen. Es gibt abgesehen von der Führungscrew, zu der im Übrigen auch zwei Fähnriche gehören, noch drei Lieutnants. Von den gerade mal 39 Unteroffizieren mit dem Range Junior Chief Petty Officer und Aufwärts will ich gar nicht erst reden.“ Tobias erwiderte den Blick: „Ich kann kein Schiff kommandieren, wenn die Hälfte der Mannschaft noch ihre Milchzähne hat.“

„Es gibt keine andere Mannschaft, Captain. Sie müssen mit den vorhandenen Personal arbeiten.“ „Das wird schwierig werden.“, erklärte Tobias. „Weil letztendlich ist die Situation doch so: Entweder die Neulinge lernen alle verdammt schnell, oder sie brauchen bald ein neues Flagschiff.“ Er machte eine kurze Pause. „Es gibt aber eine Möglichkeit die Überlebenschance der Mannschaft zu steigern, einen erfahrenen Schiffsarzt.“

Admiral Nechajew besah sich kurz die Liste und bemerkte dann: „Was haben sie gegen Dr. Pulaski? Außerdem ist die Sovereignklasse mit einen dieser MHNs ausgestattet.“ „Ein komisches MHN habe ich schon mal in Aktion erlebt, und war nicht sehr begeistert davon..“, erwiderte der Captain. „Gegen den Doktor habe ich ja im Grunde genommen nichts. Schließlich kenne ich sie ja gar nicht. Ich denke aber das eine Lieutnant JG, die gerade ihren Abschluss in Medizin gemacht hat, nicht geeignet ist die medizinische Abteilung zu leiten. Kathryn Pulaski kann aber gerne an Bord bleiben und von ihrer neuen Chefin eine Menge lernen.“

„Klingt als hätten sie da einen Wunschkandidatin für den Posten.“ Tobias lächelte: „Die habe ich tatsächlich, Admiral. Man kann fast sagen, sie ist eine alte Bekanntin von mir, Lieutnant Commander Beatrice Kendall.“ Als jedoch seien Vorgesetzte nicht reagierte hakte er sofort nach: „Oder steht sie nicht zur Verfügung, weil sie sich auch ‚erholen’ soll. Also wenn sie mich wieder rausschicken, dann können sie das genauso gut mit Dr. Kendall machen.“

Alynna räusperte sich kurz und erklärte dann: „Dr. Kendall befindet sich bereits wieder im aktiven Dienst. Sie hat sich auf eigenen Wunsch zur Akademie versetzten lassen und ist dort als Dozentin tätig.“ „Beatrice unterrichtet Kadetten?“ „Das ist korrekt, Captain. Sie können sie aber von mir aus überreden, dass sie wieder den aktiven Dienst übernimmt.“, schlug Admiral Nechajew gönnerhaft vor. „Das ist kein …“

Doch da wurde Captain Edwards durch ein Klopfen an der Tür unterbrochen. Auf die Erlaubnis des Admirals hin, dass der oder die Unbekannte den Raum betreten dürfte, erschien ein Offizier im mittleren Alter. Seine dunkle Hautfarbe verriet, dass seine Wurzeln auf dem afrikanischen Kontinent lagen. „Captain Edwards, darf ich ihnen Lieutnant Commander David Esteban, meinen technischen Berater vorstellen.“, stellte Admiral Nechajew den Neuankömmling vor. Dann wandte sie sich an diesen und fügte hinzu: „Commander, das ist Captain Tobias Edwards. Er wird das Kommando über die Morning Star übernehmen. Wir haben auch gerade über das Schiff gesprochen.“

Die beiden Offiziere begrüßten sich höflich und dann setzte sich David auf den zweiten Stuhl vor dem Schreibtisch und bemerkte: „Die Morning Star ist mittlerweile nicht unbedingt mein Lieblingsthema.“ „Wegen der technischen Probleme an Bord, Commander?“, vermutete Tobias. David Esteban brachte ein kleines Lächeln zustande und erwiderte: „Entschuldigen sie, Captain, dass ich ihnen das so direkt sage, aber ich habe schon Schiffe auf dem Schrottplatz gesehen, die besser in Schuss waren, als die Morning Star.“

Der Captain verkniff sich ein Grinsen und wollte wissen, wo das Problem eigentlich lag. Doch Commander Esteban musste mit den Schultern zucken: „Das weiß ich nicht. Die Liste der Systemausfälle wächst schneller als sich ein Tribble vermehrt. Lieutnant Crayton und ich sind so langsam mit unseren Latein am Ende.“

„Was ist mit den Primärsystemen..“, wollte Tobias wissen. David holte tief Luft und begann aufzuzählen: „Lebenserhaltung, Kurzstreckensensoren und Manövriertriebwerke laufen über Sekundärsysteme und sind, den Göttern sei Dank, stabil. Impulstriebwerke und Transporter haben immer mal wieder Aussetzer. Deswegen sind die Transporter auch für die Benutzung durch Lebewesen gesperrt. Die Energieversorgung läuft über die Werft. Langstreckensensoren, Waffen und Schutzschilde sind derzeit offline. Und zum Einstellen des Warpantriebes sind wir noch gar nicht gekommen.“

Während Admiral Nechajew ungerührt bleib, da sie die Auflistung offensichtlich schon kannte. Tobias Edwards hingegen war regelrecht entsetzt. Er hatte nicht erwartete, dass es so schlimm war. „Wo liegen die Ursachen.“ „Wie ich schon bereits sagte, Captain, wir wissen es nicht. Oftmals ist es auch so, das Systeme, die wir eigentlich schon repariert hatten, wieder ausfallen. Darüber hinaus haben wir vor allen Probleme mit dem Diagnosesystem. Entweder kommt erst gar keine Analyse oder die ist grundsätzlich falsch. Es ist selten dass wir mal eine vernünftige Antwort erhalten. Wir müssen daher immer eine Horde Techniker mit Tricordern losschickern, wenn es zu neuen Ausfällen kommt.“

Tobias kratze sich am Kinn und legte den Kopf etwas zu Seite. „Was sagen die Techniker von der Werft.“ David Esteban lachte kurz auf: „Die sagen, das Schiff war voll funktionsfähig, als man es übergeben hat. Aber mittlerweile habe ich den Eindruck, dass die das Schiff mit seinen ganzen technischen Problemen nur loswerden wollten.“ „Was ist mit der Enterprise? Hat man mit dem dortigen Chefingenieur schon Kontakt aufgenommen? Ich kenne Commander LaForge ein wenig und weiß, dass er eine Koryphäe auf den Gebiet der Raumschifftechnik ist.“, schlug der Captain vor. „Vielleicht kann er uns weiterhelfen.“

„Daran haben wir zwar auch schon gedacht.“, erwiderte Commander Esteban. „Aber ich denke, er hat genug mit der Enterprise selber zu tun. Ich habe mir aber die Testprotokolle der Enterprise besorgt. Die wollte ich heute noch mit Lieutnant Crayton durchgehen. Vielleicht finden wir da einen Hinweis.“ „Sie fliegen heute noch zur Morning Star, Commander?“, fragte Alynna, die das Gespräch der beiden Männer aufmerksam verfolgt hatte. So langsam kam auch ihr der Gedanke, dass die Wahl von Tobias Edwards als Kommandeur der Morning Star doch ganz gut war. Zumindest schien er, was die technischen Probleme anging, frischen Wind mitzubringen.

David nickte: „Das hatte ich eigentlich vor.“ Der Ingenieur wandte sich an Captain Edwards: „Wollen sie vielleicht mitkommen?“ Tobias überlegte: „Sehr gerne. Würde es ihnen aber etwas ausmachen, etwas später zu starten, Commander? Sagen wir eine halbe bis eine ganze Stunde später. Ich müsste vorher noch etwas erledigen.“ „Kein Problem, Captain.“

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