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Captain Sisko

Ändert sich unser Geschmack so "schnell"?

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Mit unser Geschmack ist der Geschmack der Gesellschaft gemeint. Schnell ist hier relativ und kann auch 5 Jahre oder mehr sein. Computer Spiele Veteranen werden sich noch an die glorreiche Zeit der Spiele Simulationen erinnern. Spiele Perlen wie die Wing Commander Serie, Freespace 1/2, Apache Longbow, Formal 1, Falcon 4.0 oder generell jede Flugsim der Firma James welches steht ein Riesen Handbuch dabei hatte. Gerade Janes eine tolle Spiele Schmiede ist in der Versenkung verschwunden. Dann gab es auch noch den Adventures wie die Monkey Island Reihe, Indiana Jones and many many more. Auch diese sind alle vom Spiele Bildschirm verschwunden.

Ändern wir Menschen so schnell unseren Geschmack. Eine Lieblingsfarbe bleibt eigentlich ein Leben lang meine Lieblingsfarbe, genau so wie die Sportart die ich gerne betreibe, mein Lieblingssportmannschaft usw.

Das weitere Genres die es vorher nie gab entstehen wie die MMORPGs dürfte nicht der Tod andere Genres beinhalten. Nicht jeder Simulationsspieler ist ein MMORPG Fan und man kann zwei Spiele nacheinander spielen. Dennoch gibt es heute nur noch einen Bruchteil an Flug und Weltraumsimulationen das gleiche bei den Adventures.

So weit so gut. Aber diesen Trend ist jetzt auch im Fernsehen zu verzeichnen. Da liefen teilweise (in den USA) zwei ST Serien (DS9/VOY) dazu SG1, Farscape und 2063 oder Firefly, oder Babylon5. Da lief SG1/SGA, ST ENT und BSG zur gleichen Zeit. Wenn man sich das mal heute anschaut. Da wurden alleine drei SciFi Serien dieses Jahr eingestampft mit V, The Event und SGU. Selbst Serien die große Namen wie J.J Abrams hinter sich haben werden nach wenigen Folgen gekillt wie Undercover (ist in dem Fall keine SciFi Serie zeit aber das selbst große Namen nicht vor einer Absetzung schützen).

Aktuell fallen mir noch Eureka (wobei ich die wie Fringe nicht zu SciFi sondern zu Fantasy/Mystery zählen würde) und die ganze neue Serie Falling Skies ein. Dies hat aber nur 10 Folgen pro Staffel und ob TNT der richtige US Sender ist muss sich erst zeigen mit Steven Spielberg als Zugpferd dürfte diese aber Überlebenschance haben. Ich hatte damit gerechnet, dass die Serie bei HBO (wie die anderen Spielberg Serien) und als Zehnteiler ausgestrahlt werden.

Ich verstehe nicht warum es kaum noch SciFi Serien gibt. Gut die letzten Serien wie SGU, V und Caprica gehörten nicht gerade zu den SciFi Perlen (gerade SGU und Caprica die SciFi Soaps warum ich diese auch nicht gesehen habe bzw. schnell damit aufgehört habe) aber selbst ein BSG hatte zu kämpfen und wurde frühzeitig abgesetzt das gleiche bei SG-A. Es muss doch immer noch genug potenzielle Zuschauer geben. Ich bin ein SciFi Fan seit ich denken kann und bin es auch heute noch. Wie mit dem Beispiel der Lieblingsfarbe, die SciFi Fans sterben doch nicht einfach aus. Man muss sich nur mal die Comicon oder die Conventions bei uns anschauen und dass sind in meinen Augen schon die Hardcore Fans dazu kommen noch X Millionen Casual Zuschauer.

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Tja, Zeiten und Trends ändern sich - Geschmäcker auch. Ich kann von mir zumindest nicht behaupten, dass ich mich heute noch für alles begeistern kann, was mich mal in der Vergangenheit zu begeistern wusste. Dazu dürfte es insgesamt auch schwerer sein, ein weites Publikum langfristig zu binden, insbesondere in Bezug auf Serien mit einem großen Storyarc oder einer insgesamt "schwierigen" Materie.

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Dass der Geschmack sich ändert kann tatsächlich passieren, was aber nicht immer gleich in eine 180-Grad-Kehrtwende münden muss.

Gerade was die Serien betrifft, wird das Internet zu einer immer größeren Konkurrenz fürs Fernsehen; zudem war Science Fiction zumindest in Deutschland schon immer eine Randnische, und der Geschmack der Massen ist wichtiger als der einzelner kleiner Gruppen mit nur durchschnittlicher Kaufkraft.

Aber auch in den USA wird das Geschäft generell immer härter, man gibt einer Serie nicht mehr ein bis zwei Staffeln Zeit um möglichst viele Zuschauer um sich zu scharen. Vielleicht ändert der Geschmack sich irgendwann auch wieder, und SciFi-Serien werden wieder gefragter sein. Aber selbst dann dürften billig produzierte Doku-Soaps und Comedys weiterhin die wohl einnahmeträchtigste Form der Unterhaltung bleiben.

Ich würde es vor diesem Hintergrund zumindest fair finden, wenn man beim Vertragsabschluss für eine neue Serie grundsätzlich vereinbart, dass bei vorzeitiger Absetzung mindestens noch eine Doppelfolge zum Abschluss gedreht werden kann - denn nie aufgelöste Cliffhanger erhöhen den Frust nur noch mehr.

bearbeitet von Tolayon

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Guten Tag,

und willkommen im 21. Jahrhundert. Dieses neue Zeitalter hat die Menschen verändert. Warum ? Es ist in erster Linie die Technologie, der immer stärker ausartende Kapitalismus, die Propaganda und Werbung für jeden Mist überall und der zunehmende Drang zur Gewalt.

Die Technologie hat unsere Welt einfacher gemacht, so sagt man. Doch wie in diversen Dkous und Reportagen gesagt wurde, machen uns Dinge wie IPod und Internet nicht zwangsläufig besser, sie verdummen auch. Wenn jemand etwas wissen will oder muss, denkt man nicht mehr nach, man schaut einfach ins Internet oder in den IPod (Beispiel Ipod). Man macht macht sich selbst keine Gedanken mehr und verliert den Drang zu Überlegen.

Das ganze nutzt der Kapitalismus natürlich aus, was Hand in Hand mit Propaganda und Gewalt geht. Jeder will sich die eigenen Taschen füllen. Jeder sieht in den Medien das Leben der Superreichen und Höhergestellten. Das animiert die Habgier und den Machthunger der Menschen. Es werden Preise angesetzt die für einen normal arbeitende Menschen unbezahlbar sind. Die Konsequenzen sind Frust, Depressionen, Ärger, Wut, Gewalt. Man neigt mehr dazu sich zu nehmen was man braucht oder will ohne zu zahlen, was letztlich die Kriminalität steigert. Die Werbung schürt diese ganzen Dinge, indem überall zu jeder Tages- und Nachtzeit den Menschen Dinge gezeigt werden, die keiner haben möchte und die Dinge die man möchte sind unerreichbar. Zudem wird es den Menschen auf einer Weise angeworben, die weiter von der Realität nicht entfernt sein kann.

Diese ganzen Dinge machen das Leben nicht leichter und es wird immer schlimmer. Eines geht ins andere über und das Chaos ist perfekt.

Nun möchte ich die Menschen glücklich machen, indem ich ihnen Unterhaltung in Form von Filmen und Serien rüberbringe.

Leicht war das Leben nie und ein Schlaraffenland gibt es nirgendwo. Früher könnten sich die Menschen mehr mit einem fiktiven Universum wie Star Trek, Stargate usw. befassen als heute. Man konnte sogar daraus lernen. Nicht unbedingt was die Raumschiffe angeht. Aber diverse versteckte und teilweise auch offene Botschaften wahren klat enthalten. Gerade die originale Star Trek -Serie hat die menschen zu Dingen insipiert, die heute Alltag sind: Schiebetüren, Handys, Touchscreen, Pads usw. Serie wie Knight Rider haben die Autobranche enorm inspiriert. Die Autos von heute reden sogar mit uns (Navi usw.) und fahren auch noch alleine. Doch inzwischen sind wir an einem Punkt angekommen, indem wir nicht mehr viel weiter kommen können.

Der Frust und das schwere Leben von heute, animiert die Menschen sich Dinge anzuschauen, die einfach gestrickt sind. Bestes Beispiel Star Trek 11. Einfach nur hingucken wie es kracht. Eine Einmal-Unterhaltung die maximal für insgesamt 3 Filme (Trilogie) reicht. Dann haben wir Serien wie z.B. Two and a half men, indenen man in verschärfter Version sieht, was fast schon Alltag ist. Dummes gequatsche und das Folge für Folge. Dieses Gerede wird mit in die Wirklichkeit genommen und dann haben wir den Salat. Bei einer Science Fiction Serie, weiß man sofort, dass ist nur Fiction, aber bei Serie, die praktisch in unserer Realität spielen sollen, verlieren die Menschen die Fähigkeit, zwischen Illusion oder Wirklichekit zu unterscheiden. In derartigen Serie und wird sich dann über Science Fiction Serien lustig gemacht und so geht das Interesse an dem Genre immer mehr verloren.

Auch Stargate hat sich im laufe der Serie verändert. Immer mehr wurde dummes Gequatsche eingepflegt oder Belustigung die einfach fehl am Platz war. Das ersntere Serien wie Stargate Universe da keine Chance haben, ist klar.

Zudem lässt das kapitalistischere Hollywood, den Menschen kaum noch Zeit, sich an eine Serie zu gewöhnen.

Bestes Beispiel ist Lost. Eine Serie die zu Beginn mit Mysterien und Geheimnissen aufwartete und mit vielen Serien-Klischees brach, im weiteren Verlauf aber gekürzt wurde, weil man angeblich Lückenfüller usw. vermeiden wollte. Doch dabei sind es gerade diese Lückenfüller, die die Menschen näher mit der Serie zusammenbringen und man sehen will, wie es mit dem liebgewonnen Figuren weitergeht. Dass ein Schnellschuss wie letztlich bei Lost zu negativerer Kritik führt ist verständlich.

Auch Star Trek Voyager hatte sehr starkes Potentail, dass einfach nur verschenkt wurde. Hätte die Tradition von TNG und DS9 mit 7 Staffeln nicht gedrückt, dann wäre VOY bestimmt schon nach der 4. oder 5. Staffel zu Ende gewesen.

Was uns zu einer weiteren neuen Unsitte von Hollywodd bringt. Prequels. Star Wars fing als erstes an, damit Erfolge zu erzielen. Dann zieht Star Trek nach mit Enterprise. Einer Serie bei der man auch wieder die Chance zur Entwicklung genommen hat. Jedoch hat man noch Rettungsversuche mit Staffel 3 und 4 unternommen, was letztlich doch zur frühzeitigeren Absetzung führte.

Die Prequels wahren Hollywood nicht genug und es mussten Remakes, Reboots usw. her. Die gleichen Geschichten immer wieder von vorne erzählen und sie (siehe Star trek 11) in einer Form präsentieren, die mit dem Original nur noch wenig gemein haben. Eine geradelinig über Jahre oder Jahrzehnte angelente Handlung erzählen kann heut niemand mehr.

Nicht der Geschmack der Menschen ändert sich. Es sind die Menschen selbst, die sich verändert haben alles geht Hand in Hand ineinander über.

Auch unsere Kinder sehen heute nur noch dumme Zeichentrickfilme. Da gibt es nur Dummheiten zu sehen oder sogar Gewalt. Wenn es früher Trickserien mit Kämpfen gab, wurde zum Ende einer Episode noch eine Predigt gehalten, was man aus der jeweiligen Episode lernen sollte. Dann gab es Trickserien, die im Mittelalter spielten und die Kinder näher an das Interesse für Geschichte heran brachten. So sehen wir, dass Andersartigkeit, der heutigen Menschen, schon in der Kindheit anfängt. Denn heute laufen schon Kinder mit Smartphones und Internet rum. Ein Kind zu erziehen wird immer schwieriger, denn sobald es in den Kindergarten oder in die Schule kommt, wird das Leben des Kindes total auf den Kopf gestellt.

Dass es da eine langfristige Science Fiction Geschichte in naher Zukunft erfolgreich geben wird, ist leider, leider sehr zweifelhaft.

Damit verabschiede ich mich erstmal.

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Der Frust und das schwere Leben von heute, animiert die Menschen sich Dinge anzuschauen, die einfach gestrickt sind.

Welches "schwere Leben" - oder ist das ironisch gemeint gewesen? Ich finde, die meisten Menschen haben überhaupt keine Ahnung, was das wirklich bedeutet und setzen deswegen irrationale Maßstäbe an. Es mag sein, dass in einigen Teilbereichen des Lebens eine höhere Leistungsfähigkeit/Bereitschaft und vor allem Eigeninitiative erforderlich ist, doch gleichzeitig sind auch die Ansprüche innerhalb unserer Wohlstandsgesellschaft unverhältnismäßig gestiegen. Sich bzw. seine Familie ernähren zu können gilt doch schon in den Augen vieler Menschen - inklusive der "Betroffenen" - als ein Zeichen der Armut, wenn man sich darüber hinaus nicht den üblichen Lifestyle-Schnickschnack (Auto/Urlaub/Markenklamotten/Technikzeugs) leisten kann.

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Ich vermisse auch eine SciFi Weltraum Serie.

SGU war meiner Meinung nach sehr gut, wurde aber leider abgesetzt.

Jetzt können wir nur noch auf Battlestar Galactica Blood and Chrome warten und hoffen.

Eine neue Star Trek Serie ,denke ich wird auch irgendwann mal folgen, aber das nicht vor 2015.

Ansonsten beginnt jetzt wohl die Ära der Vampier/Zombie Serien.

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