Comic-InfosStar Trek PRESTIGE #1: Voyager - Unter falscher Flagge - Relist
Autor: Nathan Archer
Zeichner: Jeffrey Moy
Erschienen bei: Dino Verlag
Features: 52 Seiten, Farbe, Heftformat, Softcover mit geprägtem Metallic-Folienlogo und Matt/Glanz-Effekt, geklebt erschienen im Juni 2000
Preis: DM 12,90
Rezensions-Autor: Michael Kraft
InhaltEin Trümmerfeld, allen Anzeichen nach hinterlassen von einer uns nur zu gut bekannten Macht: den Borg...
So beginnt die Erstausgabe der neuen Comicreihe vom Dino-Verlag (www.dinocomics.de) , der regelmäßig die gezeichneten Abenteuer unserer Helden zu uns nach Hause bringt. Dabei beschränkt sich Dino nicht auf eine einzige Serie, sondern setzt Storys aus allen Generationen um, allem voran die Crew der Voyager.
Diese dürfen sich in „Unter falscher Flagge“, mit einem Feind auseinandersetzen, dem es gelungen ist, Teile eines Borg-Kubus in das eigene Schiff zu integrieren. Mit der neuen Technologie und als Borg verkleidet, haben sie sich die allgemeine Furcht vor den Borg zunutze gemacht, um beim Plündern von Schiffen und Raumstationen ein leichtes Spiel zu haben.
Seven of Nine spielt mit der fremden Rasse ein Duell, bei dem mehr auf dem Spiel steht, als nur ein paar Gaunern das Handwerk zu legen: denn die Voyager ist in einem Traktorstrahl gefangen und Seven selbst droht ihre Individualität zu verlieren...
RezensionComics haben in den letzten Jahren einen enormen Boom erhalten, besonders aufgrund der vielen komplexen Serien (z. B. Spawn, Dark Minds, etc.) sind die Anforderungen an die Storyline wie auch an die Zeichnungen enorm gestiegen.
Den Weg den Dino eingeschlagen hat, scheint der richtige zu sein, denn die vorliegende Erstausgabe liefert dem Leser kurzweilige Unterhaltung, gepaart mit wirklich guten Zeichnungen.
Für eine Erstausgabe ist es eine tolle Leistung, was Nathan Archer (Story) und Jeffrey Moy (Zeichnungen) da vollbracht haben, einzigst die doch etwas oberflächliche Handlung (so wird von der fremden Spezies nicht mal der Name genannt), sowie die teilweise mangelnde äußerliche Ähnlichkeit zwischen den Charakteren und den Zeichnungen (z. B. Tom Paris) sind doch von Nachteil.
FazitWer gerne auch mal etwas mit Action und Humor liest und dabei auf allzu tiefschürfende Dialoge verzichten kann, ist mit „Unter falscher Flagge“ bestens bedient. Es ist wahrlich eine Wohltat, einfach mal eine sich geschlossene Story zu genießen, ohne dabei erst ein Dutzend Ausgaben bewältigen zu müssen. Ein Heft – eine Geschichte... ein Konzept, was von vielen Verlagen mittlerweile abgelehnt wird, aber wie ich finde, auch seine Daseinsberechtigung hat.
Ich für meinen Teil habe mich bestens mit dem Comic amüsiert und kann daher nur eine Empfehlung geben: Kaufen! Alleine schon weil die Aufmachung sehr edel ist und so ein Prestige-Band im Regal einfach toll aussieht.
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